Jan Gruber

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Jan Gruber

48-stündiger Warnstreik legt Flughafen München lahm

Am Donnerstag, den 27. Februar, und Freitag, den 28. Februar 2025, wird der Flughafen München aufgrund eines von der Gewerkschaft Verdi initiierten 48-stündigen Warnstreiks weitgehend stillstehen. Die Arbeitsniederlegung beginnt am Donnerstag um 0:00 Uhr und endet am Freitag um 24:00 Uhr. Betroffen sind Beschäftigte der Flughafen München GmbH (FMG), der Sicherheitsgesellschaft am Flughafen München (SGM), der Flugzeugabfertigungsgesellschaften AeroGround und SwissportLosch sowie weiterer Abfertigungsdienstleister. Der Flughafen rechnet mit erheblichen Auswirkungen auf den Flugbetrieb. Von den insgesamt über 1.600 geplanten Flugbewegungen werden die Airlines voraussichtlich den größten Teil annullieren. Passagiere müssen sich auf einen stark reduzierten Flugplan und Verspätungen einstellen. Der Flughafen empfiehlt Reisenden, sich frühzeitig bei ihrer jeweiligen Fluggesellschaft über den Status ihres Fluges zu informieren und im Falle einer Annullierung nicht zum Flughafen anzureisen. Der Streik fällt mit dem Beginn der bayerischen Faschingsferien zusammen, was die Auswirkungen auf Reisende zusätzlich verschärft. Verdi erhöht mit dieser Maßnahme den Druck im Tarifkonflikt des öffentlichen Dienstes, nachdem bisherige Verhandlungen ergebnislos blieben. Die Gewerkschaft fordert ein Lohnplus von acht Prozent, mindestens jedoch 350 Euro monatlich, sowie verbesserte Zuschläge für belastende Tätigkeiten und drei zusätzliche freie Tage. Die Arbeitgeber, insbesondere Kommunen, verweisen auf finanzielle Engpässe und hohe Schulden. Der Flughafen München betont, gemeinsam mit den Airlines und allen Partnern durch vorausschauende Planung für größtmögliche Stabilität zu sorgen und Unannehmlichkeiten für Reisende im Rahmen der Gegebenheiten zu reduzieren. Für Samstag, den 1. März, wird wieder ein weitgehend regulärer Flugbetrieb erwartet. Passagiere werden dringend gebeten, sich vor ihrer Anreise zum Flughafen über den aktuellen Status ihres Fluges

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Edelweiss nimmt neue Verbindung von Zürich nach Salalah auf

Die Schweizer Fluggesellschaft Edelweiss hat am 25. Feber 2025 ihren Erstflug nach Salalah im Oman gefeiert. Die neue Verbindung ergänzt die bereits bestehende Route nach Maskat und erweitert damit das Angebot für Reisende in die Golfregion. Der feierliche Erstflug wurde am Flughafen Zürich mit einer Zeremonie begangen, bei der Oliver Lenz, Senior Manager Network Planning & Development von Edelweiss, und Rolf Hancock, Vice President Aviation Development des Flughafens Zürich, gemeinsam mit der Crew das Band durchschnitten. Salalah gilt als bedeutendes Reiseziel im Oman und ist vor allem für seine langen Sandstrände und das ganzjährig warme Klima bekannt. Die Stadt ist besonders während der Khareef-Saison im Sommer ein beliebtes Ziel für Touristen aus der Region, aber auch für internationale Gäste. Mit der neuen Verbindung ermöglicht Edelweiss eine direkte Anbindung an das Urlaubsziel und bietet eine Alternative zur bereits etablierten Verbindung nach Maskat. Die Flüge werden bis Mai und dann wieder ab September zweimal pro Woche durchgeführt. Die Route führt zunächst über Maskat nach Salalah, der Rückflug erfolgt hingegen nonstop. Damit schafft Edelweiss eine neue Reisemöglichkeit für Urlauber aus der Schweiz und Europa, die den Oman als Ziel entdecken möchten.

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Fluggastzahlen an NRW-Flughäfen weiterhin unter Vorkrisenniveau

Auch fünf Jahre nach Beginn der Pandemie erreichen die Passagierzahlen an den Flughäfen in Nordrhein-Westfalen (NRW) noch nicht das Niveau von 2019. Im Jahr 2024 starteten rund 18,6 Millionen Fluggäste von den sechs Hauptverkehrsflughäfen des Bundeslandes, was zwar eine Steigerung von einer Million gegenüber 2023 darstellt, jedoch immer noch 3,1 Millionen weniger als im Vor-Corona-Jahr 2019 sind. Besonders die großen Flughäfen Düsseldorf und Köln/Bonn verzeichneten 2024 Rückgänge im Vergleich zu 2019. Ein wesentlicher Faktor hierfür ist das stark reduzierte Angebot im innerdeutschen Flugverkehr. Im Gegensatz dazu konnten die kleineren Flughäfen des Landes Zuwächse verzeichnen. Der Flughafen Weeze am Niederrhein stach dabei mit einem Plus von 60 Prozent gegenüber 2019 hervor und bediente 2024 etwa 1,97 Millionen Passagiere. Auch die Flughäfen Münster/Osnabrück, Paderborn/Lippstadt und Dortmund meldeten höhere Fluggastzahlen als vor der Pandemie. Die positive Entwicklung an den kleineren Flughäfen wird auf die Ausweitung von Destinationen und den Ausbau von Kooperationen mit Fluggesellschaften und Reiseveranstaltern zurückgeführt. Für 2025 erwartet der Flughafen Weeze eine weitere Steigerung der Fluggastzahlen auf über zwei Millionen und plant, 45 Ziele anzubieten. Im Sommerflugplan wird Palma de Mallorca mit bis zu 16 wöchentlichen Abflügen bedient. Die Zahl der Flugbewegungen in Weeze stieg 2024 auf etwa 24.000 Starts und Landungen, ein Plus von 26 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Insgesamt zeigt sich, dass während die großen Flughäfen in NRW noch mit den Nachwirkungen der Pandemie kämpfen, insbesondere aufgrund des reduzierten innerdeutschen Flugangebots, die kleineren Flughäfen von einer erhöhten Nachfrage und erweiterten Angeboten profitieren.

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E-Autos im Urlaub: Noch keine große Nachfrage

Laut einer aktuellen Yougov-Umfrage im Auftrag von Sunny Cars können sich nur fünf Prozent der Reisenden vorstellen, im Urlaub ein E-Auto zu mieten. Hauptgründe für die geringe Nachfrage sind die fehlende Lade-Infrastruktur und die mangelnde Erfahrung der Kunden mit der E-Mobilität. Entscheidende Faktoren bei der Mietwagenbuchung sind für die Mehrheit der Befragten nach wie vor ein niedriger Preis, umfassender Versicherungsschutz und eine faire Tankregelung. Sunny Cars Geschäftsführer Thorsten Lehmann bestätigt die Ergebnisse der Umfrage. Der Mietwagenbroker verzeichnet seit Jahren nur eine geringe Nachfrage nach E-Autos. „Im Urlaubsland kennt sich meist noch niemand gut mit der Lade-Infrastruktur aus“, so Lehmann. Gerade bei längeren Strecken oder Roadtrips schrecke die vermeintlich komplizierte Handhabung viele Reisende ab. Interessant ist jedoch der Blick auf die Altersverteilung: Während nur zwei Prozent der über 55-Jährigen Wert auf ein E-Auto im Urlaub legen, sind es bei den 18- bis 24-Jährigen immerhin 15 Prozent. Ähnlich verhält es sich mit dem Einkommen: Je höher das Haushaltsnettoeinkommen, desto größer das Interesse an der Elektromobilität. In der einkommensstärksten Gruppe sprechen sich 20 Prozent für einen E-Mietwagen aus. Obwohl die Elektromobilität im Alltag an Bedeutung gewinnt, spielt sie im Urlaub bisher nur eine untergeordnete Rolle. Es bleibt abzuwarten, ob sich dieser Trend mit dem Ausbau der Lade-Infrastruktur und zunehmender Erfahrung mit E-Autos ändern wird.

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MTU stellt Entwicklung des Water Enhanced Turbofan ein – Fokus auf andere Technologien

Die MTU Aero Engines, ein führender Hersteller von Flugzeugtriebwerken, hat entschieden, die Entwicklung ihres Water Enhanced Turbofan (WET) zu beenden. Dies berichtete das Fachmagazin „Flug Revue“ in seiner neuesten Ausgabe. Laut MTU-Chef Lars Wagner hat das Triebwerk in der geplanten Bauweise trotz der Nutzung aller verfügbaren Technologien nicht die gewünschten Treibstoffeinsparungen erzielt. Die Entwicklung des Triebwerks werde daher gestoppt, um sich auf andere Technologien zu konzentrieren, die mehr Potenzial zur Effizienzsteigerung versprechen. Die Entscheidung, das WET-Projekt einzustellen, kommt zu einem Zeitpunkt, an dem sich auch andere Unternehmen der Luftfahrtindustrie mit ähnlichen Herausforderungen konfrontiert sehen. Erst kürzlich gab es von Seiten von Airbus und ATR Ankündigungen, ihre eigenen Pläne für klimafreundlichere Luftfahrttechnologien entweder zu pausieren oder zu verschieben. MTU reagiert auf diese Entwicklungen, indem das Unternehmen seine Strategie anpasst und künftig verstärkt auf die Nutzung von Wärmeenergie setzen möchte, um den thermischen Kreislauf in Flugzeugtriebwerken zu optimieren. Das Water Enhanced Turbofan: Ein ambitioniertes Projekt Das Water Enhanced Turbofan war eine vielversprechende Technologie, die darauf abzielte, die Effizienz von Flugzeugtriebwerken durch die Einspritzung von Wasserstoff oder Wasser zu steigern. Die Theorie hinter der Technologie war, dass die Zugabe von Wasserdampf die Verbrennungstemperatur senken und so die Emissionen von Stickstoffoxiden (NOx) sowie die Bildung von Kondensstreifen verringern könnte. Diese Technologien sind im Hinblick auf die Reduzierung der Umweltauswirkungen der Luftfahrt von besonderem Interesse. Doch trotz aller technologischen Ansätze und Innovationen blieb das WET-Triebwerk hinter den Erwartungen zurück, vor allem in Bezug auf die Treibstoffeinsparung. Das Gewicht und die Größe des Triebwerks, so Wagner,

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Flydubai verzeichnet Rekordgewinn im Jahr 2024

Die in Dubai ansässige Fluggesellschaft Flydubai hat für das Geschäftsjahr 2024 einen Vorsteuergewinn von 2,5 Milliarden AED (674 Millionen USD) gemeldet, was einer Steigerung von 16% gegenüber dem Vorjahr entspricht. Der Umsatz stieg um 15% auf 12,8 Milliarden AED (3,5 Milliarden USD). Dieses Ergebnis markiert die stärkste finanzielle Leistung in der 15-jährigen Geschichte des Unternehmens. Im Jahr 2024 beförderte Flydubai 15,4 Millionen Passagiere, was einem Anstieg von 11% im Vergleich zu 2023 entspricht. Die Fluggesellschaft erweiterte ihr Streckennetz auf 131 Ziele in 55 Ländern, darunter 97 unterversorgte Märkte. Trotz Herausforderungen bei der Flugzeuglieferung konnte die Flotte auf 88 Boeing 737 erweitert werden. Der durchschnittliche Flottenalter beträgt 5,3 Jahre. Die Betriebskosten für Treibstoff machten 2024 28% der Gesamtkosten aus, verglichen mit 32% im Vorjahr, was auf niedrigere durchschnittliche Treibstoffpreise zurückzuführen ist. Zudem verzeichnete Flydubai eine Zunahme der Business-Class-Nachfrage um 18% und führte Investitionen in die Kundenbetreuung sowie digitale Innovationen durch. Die Fluggesellschaft unterzeichnete neue Interline-Vereinbarungen mit Batik Air, Condor und SriLankan Airlines, wodurch die Gesamtzahl der Interline-Partnerschaften auf 36 anstieg. Für 2025 plant Flydubai die Lieferung von 12 neuen Boeing 737-Flugzeugen, um die Flotte weiter auszubauen und das Streckennetz zu erweitern. Der CEO von Flydubai, Ghaith Al Ghaith, betonte die Bedeutung von Innovation und Transformation, um den steigenden Reisebedarf zu decken und die Wettbewerbsfähigkeit der Fluggesellschaft zu sichern.

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Bodenverkehrsdienste am Flughafen Frankfurt: Wisag klagt gegen das Land Hessen

Der Flughafen Frankfurt, einer der größten und verkehrsreichsten in Europa, steht aktuell im Fokus eines juristischen Streits. Wisag, ein bedeutendes deutsches Unternehmen im Bereich Bodenverkehrsdienste, hat zum ersten Mal öffentlich Zweifel an der Rechtmäßigkeit der Vergabe der Bodenabfertigung am Flughafen Frankfurt geäußert. In einem Interview mit der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ erklärte die Finanzchefin des Unternehmens, Angela Stuhr, dass Wisag sich entschieden habe, gegen die Vergabeentscheidung des Landes vor dem Verwaltungsgericht vorzugehen. Das Unternehmen, das seit Jahren am Flughafen tätig ist, möchte auch weiterhin Bodenabfertigungsdienste wie das Beladen von Flugzeugen, die Reinigung und viele weitere Aufgaben übernehmen. Diese Dienste spielen eine zentrale Rolle im reibungslosen Betrieb eines Flughafens und umfassen eine Vielzahl von Tätigkeiten, die den Flugbetrieb direkt beeinflussen. Die Entscheidung des Flughafens, diese Aufgaben an einen Mitbewerber zu vergeben, sorgt nun für einen Rechtsstreit. Betroffen ist das Segment Bodenverkehrsdienstleistungen, das der Lizenzierung unterliegt. Insbesondere Be- und Entladung sowie Reinigung sind nicht betroffen. Der Hintergrund der Vergabeentscheidung Das Schweizer Unternehmen Swissport hat am 1. Februar 2025 die Lizenz der Wisag am Flughafen Frankfurt übernommen. Zunächst war Swissport jedoch nur für einen Teil der Aufgaben verantwortlich und sollte bis zum 1. November 2025 die gesamte Palette der Bodenabfertigungsdienste übernehmen. Bis dahin unterstützt Wisag die Fraport noch mit ihrem eigenen Personal, insbesondere bei der Abfertigung von Langstreckenflügen. Für Wisag ist dieser Umstand ein klarer Hinweis darauf, dass es auch künftig eine Rolle am Flughafen spielen wird, insbesondere bei der Abfertigung der sogenannten „Widebody“-Flugzeuge, die auf Langstreckenflügen eingesetzt werden. Die genaue Ursache des Rechtsstreits

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Lufthansa Gruppe erweitert NDC-Angebot für Sabre-Reisebüros in der DACH-Region

Gute Nachrichten für Reisebüros in Deutschland, Österreich und der Schweiz: Ab sofort können diese die Tarife der Lufthansa Gruppe, einschließlich der Ferienfluggesellschaft Discover Airlines, über den Datenstandard NDC buchen. Dies ermöglicht eine nahtlose Suche, Buchung und Verwaltung von Flügen der Lufthansa Gruppe über den Sabre-Reisemarktplatz. Der IT-Dienstleister Sabre hat das NDC-Angebot der Lufthansa Gruppe in seine Systeme integriert. Reisebüros, die mit Sabre arbeiten und das NDC-Angebot der Lufthansa Gruppe aktiviert haben, können nun auf die Flüge von Lufthansa, Discover Airlines, Austrian Airlines, Brussels Airlines, Swiss und Air Dolomiti zugreifen. Der Content ist über die Offer and Order APIs, die Buchungslösungen Sabre Red 360 und Sabre Red Launchpad sowie verschiedene Online-Buchungstools wie SAP Concur, Get There, Zeno by Serko und Atriis verfügbar. Diese Erweiterung des NDC-Angebots der Lufthansa Gruppe stellt einen wichtigen Schritt für die Reisebranche dar. Reisebüros erhalten dadurch einen einfacheren und effizienteren Zugang zu den Tarifen der Lufthansa Gruppe und können ihren Kunden somit ein breiteres Angebot an Flugoptionen bieten.

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Wizz Air könnte Joint Venture in Usbekistan gründen

Die Billigfluggesellschaft Wizz Air steht möglicherweise vor einer strategischen Expansion in Zentralasien, insbesondere in Usbekistan. In einem kürzlich abgehaltenen Treffen zwischen dem usbekischen Verkehrsminister Ilkhom Makhkamov und dem CEO von Wizz Air, József Váradi, wurde über die Gründung eines Joint Ventures sowie die Einführung neuer Flugverbindungen zwischen Usbekistan und Europa gesprochen. Ein zentrales Thema der Diskussion war auch die Möglichkeit, einen Flugstützpunkt in Usbekistan zu etablieren. Die Gespräche könnten zu einem Wendepunkt in der Geschichte des Unternehmens führen, da Wizz Air bislang nur eine begrenzte Präsenz in Zentralasien hat. Am 20. Februar 2025 veröffentlichte das usbekische Ministerium für Verkehr eine Pressemitteilung, in der das Treffen zwischen Makhkamov und Váradi detailliert beschrieben wurde. In der Erklärung hieß es, dass neben den bereits bestehenden Routen auch „Transitflüge“ durch Usbekistan erörtert wurden, was auf eine mögliche Nutzung des Landes als Zwischenstopp für Verbindungen zwischen Europa und Zentralasien hinweist. Das Treffen hat die Tür für mögliche Erweiterungen in einem aufstrebenden Markt geöffnet. Eine der konkreten Ideen, die während des Treffens diskutiert wurden, war die Einrichtung einer neuen Verbindung zwischen dem internationalen Flughafen Tashkent und dem ungarischen Budapest, die möglicherweise noch Ende 2025 aufgenommen wird. Diese Route könnte für Wizz Air einen bedeutenden strategischen Vorteil bieten, da die Verbindung zwischen Zentralasien und Europa von immer größerer Bedeutung wird. Wizz Air’s derzeitige Präsenz in Zentralasien Derzeit hat Wizz Air hauptsächlich über seine Tochtergesellschaft Wizz Air Abu Dhabi Zugang zum zentralasiatischen Markt. Diese Tochtergesellschaft fliegt bereits regelmäßig von Abu Dhabi International nach Tashkent und Samarkand, zwei wichtige

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MH370: Neue Suchaktion im Indischen Ozean

Elf Jahre nach dem mysteriösen Verschwinden von Flug MH370 der Malaysia Airlines hat eine neue Suchaktion nach dem Wrack im Indischen Ozean begonnen. Die Spezialfirma Ocean Infinity aus den USA und Großbritannien setzt dabei auf modernste Technologie und unbemannte Tauchboote, um das Rätsel um die verschwundene Boeing 777-200ER zu lösen. Die Suche konzentriert sich auf ein eng abgestecktes Gebiet und vier „Hotspots“, in denen das Wrack nach Ansicht von Forschern am wahrscheinlichsten zu finden sein könnte. Die neue Suchaktion ist ein Hoffnungsschimmer für die Angehörigen der 239 Insassen, die seit Jahren auf Antworten warten. Das Verschwinden von MH370 im März 2014 auf dem Weg von Kuala Lumpur nach Peking gehört zu den größten ungelösten Rätseln der Luftfahrtgeschichte. Trotz zahlreicher Suchaktionen wurden bisher nur wenige Wrackteile gefunden, die an verschiedenen Küsten angespült wurden. Der Hauptrumpf des Flugzeugs, die Blackbox und die Insassen sind bis heute verschwunden. Ocean Infinity hat mit der malaysischen Regierung einen „Kein Fund, keine Bezahlung“-Deal vereinbart. Das bedeutet, dass die Firma nur dann bezahlt wird, wenn sie das Flugzeug findet. Bereits 2018 war Ocean Infinity an einer erfolglosen Suchaktion beteiligt. Die aktuelle Suche soll jedoch Gebiete umfassen, die bisher nicht abgesucht wurden. Die Unterwasserfahrzeuge werden in einer Tiefe von rund vier Kilometern in absoluter Dunkelheit operieren, was die Suche zu einer Herausforderung macht und mehrere Wochen dauern könnte. Die neue Suchaktion basiert auf neuester Forschung und modernster Technologie. Ocean Infinity ist ein erfahrenes Unternehmen, das bereits bei der Suche nach anderen vermissten Objekten erfolgreich war, wie beispielsweise dem

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