Jan Gruber

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Jan Gruber

Nationalmuseum Kasachstan: Eine Reise durch Geschichte und Kultur

Das Nationalmuseum der Republik Kasachstan in Astana ist ein absolutes Muss für jeden, der sich für die Geschichte und Kultur des Landes interessiert. Es ist das größte Museum in Zentralasien und beherbergt eine beeindruckende Sammlung von Exponaten, die von der Antike bis zur Gegenwart reichen. Das Museum wurde 2014 eröffnet und befindet sich am Unabhängigkeitsplatz, inmitten eines architektonischen Ensembles, das weitere bedeutende Sehenswürdigkeiten wie den Palast der Unabhängigkeit, die Pyramide von Frieden und Eintracht und die Hazrat-Sultan-Moschee umfasst. Beim Betreten des Museums wird der Besucher von einem riesigen goldenen Steinadler, dem nationalen Symbol Kasachstans, und einer Statue des ehemaligen Präsidenten Nursultan Nasarbajew empfangen. Die 18 Ausstellungsräume des Museums bieten einen umfassenden Einblick in die Geschichte und Kultur des Landes. Zu den bedeutendsten Exponaten zählen der Goldene Mann, ein Saka-Krieger aus dem 3. oder 4. Jahrhundert vor Christus, sowie zahlreiche Artefakte, die die Traditionen und Bräuche der kasachischen Nomaden veranschaulichen. Moderne Technologien wie interaktive Ausstellungselemente und eine Leinwand für visuelle Beiträge machen den Museumsbesuch zu einem spannenden Erlebnis. Kunstinteressierte kommen in der Hall of Modern Art auf ihre Kosten, wo eine große Sammlung zeitgenössischer Werke kasachischer Künstler ausgestellt ist. Das Nationalmuseum der Republik Kasachstan ist von Dienstag bis Sonntag von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet für Erwachsene 700 Tenge, umgerechnet etwa 1,30 Euro. Besucher können an Führungen teilnehmen oder sich einen Audioguide ausleihen.

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ACCC genehmigt vorläufig Allianz zwischen Virgin Australia und Qatar Airways

Die australische Wettbewerbs- und Verbraucherkommission (ACCC) hat vorläufig eine integrierte Allianz zwischen Virgin Australia und Qatar Airways genehmigt. Die am 17. Februar 2025 veröffentlichte Entscheidung kommt zu dem Schluss, dass die Allianz den Wettbewerb kaum gefährdet und die Auswahl für Reisende wahrscheinlich erhöhen wird. „Die ACCC ist der Ansicht, dass das vorgeschlagene Verhalten wahrscheinlich zu minimalen oder gar keinen öffentlichen Nachteilen führen wird“, heißt es in der Erklärung der Wettbewerbsbehörde. Qatar Airways wird der exklusive Interline-, Codeshare- und Treueprogrammpartner von Virgin Australia mit Sitz im Nahen Osten oder der Türkei, während Virgin Australia im Gegenzug dasselbe für Qatar Airways in Australien tun wird, ungeachtet der Tatsache, dass Qatar Airways und Qantas beide Mitglieder der Oneworld-Allianz sind. „Diese Ankündigung, die die Genehmigung einer fünfjährigen Allianz ohne Bedingungen empfiehlt, wird australischen Reisenden erhebliche Vorteile in Form von mehr Wettbewerb, Wert und Auswahl bei Reisen nach Europa, in den Nahen Osten und nach Afrika bringen, sowie der australischen Wirtschaft im Allgemeinen erhebliche Vorteile bringen, darunter Tourismus, Schaffung von Arbeitsplätzen und bessere Optionen für den Frachtexport“, sagte ein Sprecher von Virgin Australia. Im Oktober hatten die beiden Fluggesellschaften eine fünfjährige Genehmigung zur kommerziellen Zusammenarbeit beantragt. Konkret würde die Vereinbarung vorsehen, dass Virgin Australia B777-300ERs von Qatar Airways im Wet-Lease übernimmt und tägliche Flüge nach Doha von Sydney, Melbourne, Brisbane und Perth aus durchführt. Das derzeitige Luftverkehrsabkommen zwischen den beiden Ländern beschränkt Qatar Airways auf 28 wöchentliche Flüge von den kombinierten vier Städten. Die Fluggesellschaft betreibt derzeit die maximal zulässige Anzahl von Flügen, und frühere

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Erneute Kollision zweier Kleinflugzeuge in den USA fordert Todesopfer

In den USA ereignete sich ein weiterer tragischer Zwischenfall in der Luftfahrt, bei dem mindestens zwei Menschen ums Leben kamen. Zwei Kleinflugzeuge kollidierten in der Nähe des Regionalflughafens von Marana im Bundesstaat Arizona. Die beiden Flugzeuge, eine Cessna 172 und eine Lancair 380, stießen in der Luft zusammen, wie die Luftfahrtbehörde FAA mitteilte. Die Ursache des Unglücks ist bisher noch unklar. Der Regionalflughafen von Marana wird als „nicht kontrolliertes Flugfeld“ geführt. Dies bedeutet, dass die Piloten selbst für die Einhaltung von Sicherheitsabständen und anderen Regeln verantwortlich sind. Die Flugunfall-Untersuchungsbehörde NTSB hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen. Dieser Vorfall reiht sich ein in eine Serie von schweren Luftfahrtunglücken in den USA in den vergangenen Wochen. In Washington, D.C., kam es zu einer Kollision zwischen einem Hubschrauber und einem Passagierflugzeug mit 67 Todesopfern. In Philadelphia starben sieben Menschen beim Absturz eines Learjets, und in Alaska kamen zehn Menschen bei einem Flugzeugabsturz in der Nähe der Stadt Nome ums Leben. Die wiederholten Unglücke werfen Fragen nach der Sicherheit im US-amerikanischen Luftraum auf. Die Behörden stehen unter Druck, die Ursachen der Unfälle zu ermitteln und Maßnahmen zu ergreifen, um die Sicherheit der Luftfahrt zu verbessern.

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Streit um verlorenes Gepäck eskaliert: Air Canada verklagt Passagier

Ein Streit um verlorenes Gepäck hat sich zu einem ungewöhnlichen Rechtsfall entwickelt: Air Canada hat einen Passagier verklagt, nachdem dieser eine Entschädigung für verspätetes Gepäck erhalten hatte. Der Fall wirft Fragen nach den Rechten von Fluggästen und den Pflichten von Fluggesellschaften auf und beleuchtet die Komplexität von Gepäckansprüchen. Im Jahr 2022 flogen Alaa Tannous und seine Frau mit Air Canada von Toronto nach Vancouver. Bei ihrer Ankunft fehlte ihr aufgegebener Koffer. Nachdem ein Mitarbeiter der Fluggesellschaft dem Paar mitgeteilt hatte, dass der Verbleib des Koffers unbekannt sei, und sie aufgefordert hatte, notwendige Gegenstände in „angemessenem Umfang“ zu ersetzen, kauften sie für 3.435 Dollar Ersatzkleidung und andere Artikel. Am nächsten Morgen wurde der Koffer zugestellt. Air Canada bot dem Paar daraufhin eine Entschädigung von 250 Dollar an, was Tannous ablehnte. Er reichte stattdessen eine Beschwerde bei der Canadian Transportation Agency (CTA) ein. Die CTA entschied 2024, dass Air Canada dem Paar 2.079 Dollar für verspätetes Gepäck zahlen müsse. Tannous zeigte sich mit dem Urteil zufrieden. Doch die Freude währte nicht lange. An Heiligabend 2024 erhielt Tannous eine Klage von Air Canada, die das CTA-Urteil vor dem Bundesgericht anfechten wollte. In Kanada können sowohl Passagiere als auch Fluggesellschaften CTA-Entscheidungen vor Gericht anfechten. Dies ist jedoch unüblich, und einige Passagiere und Konsumentenschützer fordern eine Reform des Beschwerdesystems, um zu vermeiden, dass Passagiere in Rechtsstreitigkeiten verwickelt werden. Air Canada argumentiert, dass Tannous keine ausreichenden Beweise für die Höhe der Ausgaben für Ersatzgegenstände vorgelegt habe. So habe er unter anderem Laufschuhe für Damen gekauft, nachdem

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Airbus plant deutliche Steigerung von Auslieferungen und Gewinn für 2025

Der Flugzeugbauer Airbus hat sich für das Jahr 2025 ehrgeizige Ziele gesetzt. Nach einem herausfordernden Jahr 2024 plant der Konzern, die Anzahl der Auslieferungen deutlich zu steigern und den operativen Gewinn merklich zu verbessern. Vorstandschef Guillaume Faury gab bekannt, dass Airbus im laufenden Jahr rund 820 Passagierjets ausliefern will, was einer Steigerung von über 50 Maschinen im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Auch der operative Gewinn vor Sonderposten (bereinigtes Ebit) soll deutlich zulegen. Nachdem er 2024 auf unter 5,4 Milliarden Euro gesunken war, wird für 2025 ein Anstieg auf etwa 7 Milliarden Euro erwartet. Analysten hatten im Vorfeld der Bekanntgabe allerdings noch etwas höhere Erwartungen an das Ergebnis für 2025. Für das abgelaufene Jahr dürfen sich die Aktionäre über eine höhere Dividende freuen. Airbus plant, je Aktie 3 Euro auszuschütten, davon 1 Euro als Sonderdividende. Im Vorjahr hatte der Konzern 2,80 Euro je Anteilsschein ausgeschüttet, ebenfalls inklusive einer Sonderdividende von einem Euro. Der Umsatz des Herstellers stieg im vergangenen Jahr um sechs Prozent auf 69 Milliarden Euro. Der bereinigte operative Gewinn sank jedoch um neun Prozent auf 5,4 Milliarden Euro. Grund dafür waren unter anderem Engpässe bei Bauteilen, die dazu führten, dass weniger Maschinen ausgeliefert werden konnten als ursprünglich geplant. Zudem belasteten Ausgaben im Raumfahrtgeschäft und beim Militärtransporter A400M das Ergebnis. Der Überschuss hingegen stieg um zwölf Prozent auf 4,2 Milliarden Euro. Im Hinblick auf die Produktionspläne gab Faury bekannt, dass die Käufer des neuen Frachtflugzeugs A350F länger auf ihre Maschinen warten müssen. Statt im Jahr 2026 soll das erste Exemplar

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WestJet nimmt Flüge von Halifax nach Amsterdam auf und baut Europa-Netzwerk aus

WestJet kehrt nach Amsterdam zurück. Nachdem die zweitgrößte kanadische Fluggesellschaft die Niederlande bereits von 2021 bis 2023 von Calgary aus mit der Boeing 787-9 bediente, wird die Verbindung nun ab Halifax mit der 737 Max 8 angeboten. Dies ist das erste Mal, dass die Hauptstadt von Nova Scotia eine Nonstop-Verbindung nach Amsterdam erhält. Die Flüge tragen dazu bei, dass Kanada und die USA in diesem Sommer über 100 tägliche Schmalrumpfflüge anbieten. Spekulationen über WestJet-Flüge nach Manchester blieben bisher unbestätigt. Der erste Flug auf der neuen Strecke startet am 29. Mai in Kanada, der letzte Flug von Europa aus am 23. Oktober. Während der Hauptsommermonate wird die Frequenz auf sechs wöchentliche Flüge erhöht, was für einen bisher unbedienten transatlantischen Markt beachtlich ist. Diese höhere Frequenz im Vergleich zu anderen europäischen Strecken von WestJet mit der Max, außerhalb von Toronto, ist darauf zurückzuführen, dass Halifax die einzige Amsterdam-Route der Fluggesellschaft ist und (wenn auch begrenzt) Weiterverbindungen über die Stadt in Nova Scotia bietet. Die Frequenzen nach Amsterdam werden zu weniger beliebten Zeiten auf vier oder fünf wöchentliche Flüge reduziert. Durch die Reduzierung der Flüge sollen die Auslastung und die Erträge verbessert werden, während das Fluggerät anderweitig eingesetzt werden kann. Dies soll die Rentabilität der Strecke gewährleisten und die Wahrscheinlichkeit einer Wiederaufnahme im Jahr 2026 erhöhen. Der Flugplan für die neue Verbindung sieht wie folgt aus (alle Zeiten sind Ortszeiten): Halifax nach Amsterdam: WS70, 23:45-11:00+1 (6h 15m Blockzeit) Amsterdam nach Halifax: WS71, 14:00-16:20 (7h 20m) Durch diesen Flugplan können Passagiere problemlos von/nach Toronto,

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MTU schreibt nach Verlustjahr wieder Rekordgewinn

Der Münchner Triebwerksbauer MTU hat nach dem ersten Jahresverlust seiner Geschichte im Jahr 2023 wieder ein Rekordjahr hingelegt. Trotz des andauernden Triebwerksrückrufs tausender Antriebe von Airbus-Jets kehrte der Dax-Konzern 2024 klar in die schwarzen Zahlen zurück und verdiente im Tagesgeschäft vor Zinsen, Steuern und Sondereffekten erstmals mehr als eine Milliarde Euro. Im vergangenen Jahr steigerte MTU den Umsatz um 18 Prozent auf knapp 7,5 Milliarden Euro, wenn man die Auswirkungen des Triebwerksrückrufs in beiden Jahren herausrechnet. Der um solche und andere Sonderposten bereinigte operative Gewinn stieg um 28 Prozent auf 1,05 Milliarden Euro. Unter dem Strich stand ein Gewinn von 764 Millionen Euro nach fast 100 Millionen Euro Verlust im Vorjahr. Damals hatte MTU fast eine Milliarde Euro für den Triebwerksrückruf zurückgestellt. Für 2025 erwartet MTU-Chef Lars Wagner nun einen Umsatz von 8,7 bis 8,9 Milliarden Euro und einen bereinigten operativen Gewinn, der um etwa 15 Prozent steigen soll. Wagner wird das Unternehmen jedoch im Laufe des Jahres verlassen und zum weltgrößten Flugzeugbauer Airbus wechseln. Sein Nachfolger bei MTU wird der frühere Lufthansa-Technik-Chef Johannes Bussmann. Auch MTU-Finanzchef Peter Kameritsch wird den Konzern verlassen. An der Börse reagierte die MTU-Aktie zunächst mit Kursverlusten, nachdem Analysten den Mittelabfluss im vierten Quartal bemängelt hatten. Finanzvorstand Peter Kameritsch erklärte dies mit den Aufwendungen für den Triebwerksrückruf. Der MTU-Konzern und sein US-Partner „Pratt & Whitney“ müssen seit Mitte 2023 rund 3000 Antriebe vom Typ Getriebefan reparieren, die vor allem bei den Airbus-Jets aus der Modellfamilie A320 Neo zum Einsatz kommen. Diese Airbus-Maschinen sind der am

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Deutsche Luftfahrt hinkt Erholung hinterher – Ryanair kritisiert hohe Kosten

Während sich die Luftfahrtindustrie weltweit von den Herausforderungen der Pandemie erholt und vielerorts bereits wieder das Vorkrisenniveau übertrifft, hinkt Deutschland hinterher. Ryanair zufolge lag das Passagieraufkommen im Januar 2025 lediglich bei 77 Prozent des Niveaus von vor der Pandemie. Damit sei Deutschland der am schlechtesten abschneidende Luftfahrtmarkt in Europa. Ryanair macht für die schleppende Erholung vor allem die hohen Kosten für Fluggesellschaften in Deutschland verantwortlich. Diese Kosten entstünden durch staatliche Steuern und Flughafengebühren. Ryanair gibt an, durchschnittlich 15,53 Euro pro Passagier an Steuern in Deutschland zahlen zu müssen. Im Vergleich dazu hätten Länder wie Ungarn, Irland und Polen, die solche Steuern abgeschafft haben, ihr Passagieraufkommen bereits deutlich über das Vorkrisenniveau hinaus steigern können. Der irische Billigflieger hat seine Kapazitäten an einigen deutschen Flughäfen, wie Dresden, Hamburg und Leipzig/Halle, in letzter Zeit reduziert. Diese Flughäfen hätten sich ohne Ryanair offenbar schlechter entwickelt als andere. Ryanair-CEO Eddie Wilson betonte, dass der deutsche Luftverkehr aufgrund der hohen Kosten zusammenbreche, insbesondere an den Flughäfen, an denen Ryanair Flüge für den Sommer 2025 gestrichen habe. Gleichzeitig wächst Ryanair an anderen deutschen Regionalflughäfen, wo niedrigere Kosten und Gebühren es dem Unternehmen ermöglichen, mehr Verkehr anzuziehen. Die deutsche Luftfahrtindustrie hat im Vergleich zu anderen europäischen Märkten eine langsamere Erholung erlebt. Bereits im April 2023 berichtete Simple Flying, dass Deutschland der einzige große Markt sei, der sich noch nicht erholt habe. Auch die Kapazität von Ryanair in Deutschland war bereits 2022 deutlich geringer als vor der Pandemie, während sie in anderen Märkten bereits wieder gestiegen war. Für 2025

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Air France-KLM und Amadeus revolutionieren den Fluglinienvertrieb

Air France-KLM und Amadeus haben eine Vereinbarung unterzeichnet, um den Fluglinienvertrieb mit der zukunftsweisenden Lösung Amadeus Nevio für native Offer-Order-Funktionalitäten in eine neue Ära zu führen. Im Mittelpunkt dieser Transformation steht die Anwendung des IATA-Standards ONE Order, der das Kundenerlebnis verbessern wird, um den sich verändernden Bedürfnissen der digital-affinen Verbraucher gerecht zu werden. Üblicherweise werden zu jeder Buchung mehrere Datensätze und Dokumente wie der Passenger Name Record (PNR), das elektronische Ticket (ETK) und Electronic Miscellaneous Documents (EMDs) generiert. Die Partnerschaft mit Amadeus, die auf den Grundsätzen des modernen Airline-Retailings basiert, wird die Abläufe und das Kundenerlebnis vereinfachen, indem ein einziger, vereinheitlichter Datensatz (Order) eingeführt wird – ähnlich wie es im E-Commerce der Fall ist. Die Kunden von Air France-KLM werden mit dieser Transformation von folgenden Vorteilen profitieren: einem einheitlichen Reisedatensatz, der alle ihre Reisedaten einschließlich der von Dritten erbrachten Leistungen enthält; verbesserten Service-Leistungen, die es den Kunden ermöglichen, ihre Reise- und Zusatzleistungen leichter zu ändern; und stärker personalisierten Angeboten, die ihren Präferenzen und Bedürfnissen besser entsprechen. „Die Umstellung auf modernes Airline-Retailing ist eine wichtige Säule unserer kommerziellen Strategie, die sich auch in unserem umfassenden Engagement für das MOON-Programm widerspiegelt. Mit der Leistungsfähigkeit der daraus resultierenden hochentwickelten Retailing-Systeme werden wir das Kundenerlebnis verbessern. So können unsere Kunden ihre gesamte Reise in einem einzigen, leicht zugänglichen Datensatz nachverfolgen, individuellere Angebote erhalten, die ihren verschiedenen Bedürfnissen entsprechen, und Services in Eigenregie durchführen. Ich bin zuversichtlich, dass wir diese Vision in den kommenden Jahren in enger Zusammenarbeit mit Amadeus, einem langjährigen und verlässlichen Technologie-Partner,

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Oskar Werner und die „Schweigende Mehrheit“: Theater trifft auf Wirtshauskultur

Die letzten Vorstellungen des Theaterstücks „Oskar Werner / Kompromisslos in die Wiedergeburt“ setzen einen markanten Akzent in der Wiener Kulturszene. Nachdem bereits über 50 ausverkaufte Aufführungen im Spitzer/Odeon Theater sowie die Auszeichnung mit dem Nestroy-Spezialpreis 2024 gefeiert wurden, begibt sich das Künstlerkollektiv „Die Schweigende Mehrheit“ auf eine einmalige Tour durch 23 historische Wirtshäuser und Gasthäuser Wiens. Unter der Leitung von Bernhard Dechant, Sophie Resch und Stefan Sterzinger wird der unvergessliche Schauspieler Oskar Werner und seine Beziehung zum Alkohol in einer neuen Dimension beleuchtet. Die Wiener Theaterlandschaft wird in den kommenden Wochen von einer besonderen Veranstaltung geprägt, die Theater und Wirtshauskultur miteinander verbindet. An 23 unterschiedlichen Orten, die viele seit über 100 Jahren bewirtschaftet werden, wird das Stück aufgeführt, wobei die Atmosphäre jedes einzelnen Hauses den besonderen Rahmen für die darstellerische Auseinandersetzung mit dem Schauspieler Oskar Werner bildet. Die Entscheidung, diese Tour nicht in klassischen Theaterbauten, sondern in historischen Gaststätten durchzuführen, ist ein bewusstes Zeichen für die kulturelle Verwurzelung in der Wiener Tradition. Wer könnte besser über das Leben und Wirken Werners sinnieren als in den Ecken der Altwiener Gasthäuser, in denen auch der Schauspieler selbst möglicherweise zu finden gewesen wäre? Der Titel des Stückes, „Oskar Werner / Kompromisslos in die Wiedergeburt“, verweist auf eine radikale Auseinandersetzung mit einem der bedeutendsten Schauspieler des 20. Jahrhunderts. Werner, dessen Name mit Theater- und Filmklassikern wie „Fahrenheit 451“ oder „Die Ehe der Maria Braun“ verbunden ist, wird in dieser Produktion nicht nur als Künstler, sondern auch als Mensch in seiner Komplexität und Radikalität gezeigt.

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