Jan Gruber

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Jan Gruber

Tradition trifft Realität: Café Sacher Graz schließt nach 22 Jahren

Nach über zwei Jahrzehnten schließt das Café Sacher Graz, ein Symbol österreichischer Kaffeehauskultur, seine Türen. Die Sacher Gruppe, bekannt für die weltberühmte Original Sacher-Torte und ihre Hotels in Wien und Salzburg, gab bekannt, dass das Café in den kommenden Monaten seinen Betrieb einstellen wird. Diese Entscheidung wurde nach intensiver Prüfung getroffen, da weder Umsatzsteigerungen noch ausreichende Kostenreduktionen das Café in die Gewinnzone hätten führen können. Das 2002 eröffnete Café Sacher Graz war ein beliebter Treffpunkt für Kaffeeliebhaber und bot einen Hauch Wiener Eleganz in der steirischen Hauptstadt. Matthias Winkler, CEO der Sacher Gruppe, erklärte, dass die wirtschaftliche Lage trotz der Bemühungen der 16 Mitarbeitern, die sieben Tage die Woche tätig waren, langfristig nicht tragbar gewesen sei. „Wir haben jede Möglichkeit geprüft, doch leider war keine Lösung umsetzbar, die den langfristigen Betrieb sichern konnte“, so Winkler. Besonderer Dank galt den Mitarbeitern, die das Café zu einem Ort gelebter Gastfreundschaft gemacht haben. Die Sacher Gruppe betonte, dass alle Mitarbeitern unterstützt werden sollen, um neue berufliche Perspektiven zu finden. Ebenso wurde den Gästen gedankt, die das Café zu einem Ort der Begegnung und des Genusses gemacht haben. Trotz der Schließung bleibt die Sacher Gruppe der Stadt Graz verbunden. Winkler schloss nicht aus, dass es in Zukunft eine Rückkehr geben könnte. „Wir sagen nicht Adieu, sondern auf Wiedersehen.“ Die Marke Sacher, ein Synonym für Tradition und Eleganz, wird somit weiterhin ein Teil der Grazer Geschichte bleiben.

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Beinahe-Zusammenstoß zweier Flugzeuge über Phoenix: FAA untersucht Vorfall

Am 11. Januar 2025 kam es über Phoenix, Arizona, zu einem ernsten Zwischenfall im Luftverkehr. Zwei Verkehrsflugzeuge, ein Airbus A330-300 der Delta Air Lines und eine Boeing 737-900ER der United Airlines, gerieten auf Kollisionskurs. Der Vorfall ereignete sich im Luftraum nahe Estrella Village, einem Stadtteil von Phoenix, als die Maschinen auf ihren Anflug auf den Sky Harbor International Airport vorbereitet wurden. Beide Flugzeuge landeten sicher, jedoch wirft der Zwischenfall Fragen zur Einhaltung der vorgeschriebenen Staffelung und der Effizienz der Luftverkehrskontrolle auf. Nach Angaben der Federal Aviation Administration (FAA) ereignete sich der Vorfall gegen 11 Uhr Ortszeit. Die vorgeschriebene Staffelung zwischen den beiden Maschinen, die den sicheren Abstand in der Luft gewährleisten soll, ging verloren. Dank moderner Kollisionsvermeidungssysteme wie dem Traffic Alert and Collision Avoidance System (TCAS) erhielten die Besatzungen rechtzeitig Warnungen und Anweisungen zur Korrektur ihres Kurses. Daraufhin brachen beide Maschinen ihren Anflug ab und drehten in unterschiedliche Warteschleifen ein, bevor sie schließlich sicher landeten. Details zu den betroffenen Flügen Die involvierten Flugzeuge waren der Airbus A330-300 mit der Registrierung N820NW der Delta Air Lines, unterwegs auf Flug DL1070 von Detroit, und die Boeing 737-900ER mit der Kennung N68891 der United Airlines, auf Flug UA1724 von San Francisco. Beide Maschinen waren mit Passagieren und Crewmitgliedern an Bord auf regulären Linienflügen unterwegs. Laut Flightradar24-Aufzeichnungen befanden sich die Flugzeuge um 11:58 Uhr noch auf ihren üblichen Flugrouten, bevor sie auf Kollisionskurs gerieten. Nach der kurzfristigen Kursänderung landete der Airbus A330 der Delta Air Lines um 12:08 Uhr sicher auf der Landebahn 08/26

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Studie: Dating- und Beziehungsgewohnheiten der Deutschen im Urlaub analysiert

Eine aktuelle Umfrage des Online-Reisebüros Opodo wirft einen Blick auf die Dating-Gewohnheiten der Deutschen während des Urlaubs. Die Ergebnisse zeigen, dass Reisen nicht nur zur Erholung, sondern auch für romantische oder abenteuerliche Begegnungen genutzt werden. Besonders bei der Nutzung von Dating-Apps und der Offenheit für Urlaubsflirts gibt es regionale und geschlechtsspezifische Unterschiede. Laut der Umfrage haben 39 % der Deutschen im Urlaub bereits Dating-Apps verwendet, was über dem internationalen Durchschnitt von 30 % liegt. Mecklenburg-Vorpommern führt mit 53 % die Liste der Bundesländer an, während Bremen mit 26 % das Schlusslicht bildet. Im europäischen Vergleich stehen die Deutschen auf Platz 2 hinter Spanien (60 %) und vor Portugal (29 %). Besonders aktiv sind dabei die 25- bis 34-Jährigen, von denen 58 % auf Dating-Apps im Urlaub zurückgreifen. Neben digitalen Begegnungen bleibt der klassische Urlaubsflirt beliebt. Gut ein Drittel der Befragten (36 %) wünscht sich einen romantischen Urlaub mit einem attraktiven Freund. Berlin (52 %) und Sachsen (50 %) zeigen dabei die größte Offenheit, während im Saarland mehr als die Hälfte der Befragten einen leidenschaftlichen Urlaub ausschließlich mit dem Partner bevorzugen. Gleichzeitig belegt Berlin mit 29 % den Spitzenplatz in Sachen Seitensprüngen im Urlaub, während Saarland und Schleswig-Holstein mit jeweils 11 % am treuesten abschneiden. Auch die Erholung nach einer Trennung wird durch Reisen unterstützt. 69 % der Deutschen sehen einen Urlaub als hilfreiches Mittel, um einen Neuanfang zu wagen. Dabei bevorzugen 45 % einen entspannten Erholungsurlaub, gefolgt von festlichen Reisezielen (22 %) und Kulturreisen (11 %).

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Neue Flugverbindung vom Bodensee-Airport nach Usedom startet im Mai 2025

Ab dem 3. Mai 2025 können Reisende vom Flughafen Friedrichshafen in nur rund 90 Minuten auf Deutschlands sonnenreichste Insel Usedom fliegen. Jeden Samstag bietet die deutsche Fluggesellschaft MHS Aviation im Auftrag des Reiseveranstalters UKS Touristik diese Direktverbindung an. Neben der Flugverbindung wird UKS Touristik auch Hotelpauschalen inklusive Transfer zum Flughafen Usedom an der deutschen und polnischen Ostseeküste anbieten. Der Bodensee-Airport erweitert mit dieser neuen Verbindung sein Angebot und ist der einzige Flughafen im Süden Deutschlands, der Direktflüge auf die beliebte Insel Usedom ermöglicht. Geschäftsführer Claus-Dieter Wehr begrüßte die Erweiterung und freut sich, den Reisenden diese neue Anreisemöglichkeit zu bieten. „Die Verbindung nach Usedom ist eine attraktive Option für Urlauber aus Süddeutschland“, sagte er. Zusätzlich zu Usedom wird ab Mai 2025 auch wieder die italienische Insel Elba angeflogen. Diese Verbindung hat sich in der Vergangenheit als besonders beliebt erwiesen und bietet eine bequeme Anreise zu einer der bekanntesten Mittelmeerinseln. Weitere Informationen zu beiden Reisezielen sind bei UKS Touristik, in Reisebüros oder auf der Website des Flughafens erhältlich.

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Graz-Vorfall: Erste Analysen deuten auf bisher unbekanntes Problem hin

Ein schwerer Vorfall erschütterte kurz vor Weihnachten den Flug LX1885 der Schweizer Fluggesellschaft Swiss. Der Airbus A220-300 musste am 23. Dezember 2024 nach einem plötzlichen Triebwerksausfall und Rauchentwicklung auf der Reiseflughöhe von etwa 12.190 Metern eine Notlandung am Flughafen Graz durchführen. Wie Swiss später mitteilte, war das linke Triebwerk des Flugzeugs schwer beschädigt worden. Erste Analysen der Schweizerischen Sicherheitsuntersuchungsstelle (Sust) deuten auf ein bisher unbekanntes technisches Problem hin. Während der Notlandung wurden zwei Besatzungsmitglieder schwer verletzt und ins Krankenhaus in Graz eingeliefert. Ein junger Flugbegleiter erlag am 30. Dezember 2024 seinen Verletzungen. Passagiere blieben bei dem Zwischenfall weitgehend unverletzt. Der Airbus mit dem Kennzeichen HB-JCD wurde nach Zürich zurückgebracht und wird dort derzeit umfangreichen Tests unterzogen, um die Ursachen des Vorfalls weiter zu untersuchen. Die Untersuchung des Zwischenfalls wird von der österreichischen Sicherheitsuntersuchungsstelle des Bundes (SUB) geleitet. Experten prüfen, ob das neu aufgetretene Fehlerbild beim Triebwerk ein systemisches Risiko für die Airbus A220-Reihe darstellt. Swiss steht in engem Austausch mit den Behörden und dem Triebwerkshersteller, um weitere Vorfälle zu verhindern.

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Flughafen Linz 2024: Herausforderungen und Ausblick auf 2025

Der Flughafen Linz blickt auf ein Jahr voller Herausforderungen und Veränderungen zurück. Besonders das Passagieraufkommen wurde durch unvorhergesehene Umstände beeinträchtigt, doch der Flughafen setzt auf eine positive Entwicklung im kommenden Jahr. Die temporäre Aussetzung der Linz-Frankfurt-Verbindung und Engpässe im Charterflugverkehr stellten 2024 bedeutende Hürden dar. Dennoch sind die Verantwortlichen zuversichtlich, dass sich der Flughafen im Jahr 2025 sowohl im Passagier- als auch im Frachtbereich erholen und Wachstum erzielen wird. Im vergangenen Jahr verzeichnete der Linz Airport insgesamt 180.694 Passagiere – ein Rückgang von 22,4 Prozent im Vergleich zum Jahr 2023. Dieser Rückgang wurde vor allem durch die vorübergehende Aussetzung der wichtigen Flugverbindung nach Frankfurt und die begrenzte Verfügbarkeit von Flugzeugen im Charterverkehr verursacht. Die Verbindung nach Frankfurt ist nicht nur die am stärksten frequentierte Strecke des Flughafens, sondern auch ein unverzichtbares Bindeglied zum weltweiten Netzwerk der Lufthansa Group. Im März 2024 musste diese Strecke aufgrund einer Rückrufaktion des US-amerikanischen Flugzeugmotorenherstellers Pratt & Whitney temporär eingestellt werden. „Das war ein herber Rückschlag für uns“, erklärt Norbert Draskovits, Geschäftsführer des Linz Airports. „Nicht nur, weil Frankfurt unsere stärkste Verbindung war, sondern auch, weil wir unseren Passagieren keine direkte Anbindung an das globale Netzwerk der Lufthansa Group anbieten konnten.“ Erst Ende Oktober konnte die Verbindung wieder aufgenommen werden, und zwar mit drei täglichen Flügen. Ein weiterer Grund für den Rückgang des Passagieraufkommens war die eingeschränkte Kapazität im Charterflugverkehr. Aufgrund von Flugzeugengpässen in der Hochsaison konnten viele Reiseveranstalter keine zusätzlichen Flüge anbieten, was sich negativ auf die Passagierzahlen auswirkte. Doch trotz dieser Herausforderungen gibt

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Aeroshark: Lufthansa Technik und AUA setzen auf neue Technologie

Am 12. Jänner 2025 setzte die erste Boeing 777-200ER von Austrian Airlines einen bemerkenswerten Meilenstein: Sie hob mit der innovativen Aeroshark-Oberflächentechnologie ab, einer Technologie, die auf die Mikroskopstruktur der Haifischhaut zurückgreift und die Aerodynamik des Flugzeugs optimiert. Der Erstflug von Bangkok nach Wien markierte nicht nur den Beginn einer neuen Ära für die Fluggesellschaft, sondern auch einen wichtigen Schritt in der Luftfahrtindustrie zur Effizienzsteigerung und CO2-Reduktion. Mit dieser Technologie erwartet Austrian Airlines eine spürbare Senkung des Treibstoffverbrauchs und der CO2-Emissionen ihrer Langstreckenflotte. Die Technologie hinter Aeroshark wurde von Lufthansa Technik in Zusammenarbeit mit BASF entwickelt und imitiert die einzigartigen Eigenschaften der Haifischhaut. Durch die speziell strukturierten Rippen, die sogenannten „Riblets“, wird der Luftwiderstand an den kritischen Stellen des Flugzeugs erheblich reduziert. Diese Verbesserung der Aerodynamik führt zu einer Treibstoffersparnis von etwa einem Prozent pro Flug, was sich positiv auf die Betriebskosten und die Umweltbilanz der Fluggesellschaft auswirkt. Austrian Airlines ist die erste Fluggesellschaft, die diese Technologie auf der Boeing 777-200ER einsetzt. Im Rahmen einer Zulassung der Europäischen Agentur für Flugsicherheit (EASA) wurde die Technik speziell für dieses Flugzeugmuster zertifiziert. Die erfolgreiche Implementierung auf der ersten Boeing 777-200ER mit der Kennung OE-LPC eröffnete den Weg für die Umrüstung der gesamten Langstreckenflotte. Bis März 2025 sollen insgesamt vier der sechs Boeing 777-200ER von Austrian Airlines mit Aeroshark ausgestattet sein. Einsparungen und Umweltwirkungen Austrian Airlines erhofft sich von der Anwendung der Aeroshark-Technologie auf den vier Boeing 777-200ER eine Einsparung von rund 2.650 Tonnen Treibstoff bis zum Jahr 2028. Diese Einsparung entspricht über 8.300

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Flughafen Graz verzeichnet Wachstumsschub: Passagierzahlen steigen

Der Flughafen Graz hat das Jahr 2024 mit einem deutlichen Wachstum abgeschlossen. Mit 819.273 Passagieren verzeichnete der Airport ein Plus von 11,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr und erreicht damit einen neuen Höchststand. Insbesondere der Charterverkehr trug maßgeblich zu diesem Erfolg bei. Parallel dazu wurde der Sommerflugplan 2025 vorgestellt, der zahlreiche neue Destinationen verspricht. Mit einer Steigerung von 86.000 Passagieren gegenüber 2023 setzte sich die positive Entwicklung am Grazer Flughafen fort. Das Chartersegment verzeichnete dabei ein beeindruckendes Wachstum von 31,1 Prozent, was die zunehmende Reiselust im privaten Bereich widerspiegelt. Auch der Linienverkehr konnte um 6,5 Prozent zulegen. Insgesamt wurden 10.251 Flugbewegungen registriert, eine Steigerung von 6,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Wolfgang Grimus, Geschäftsführer des Flughafens, betonte die Bedeutung dieser Zahlen: „Die starke Reiselust der Menschen zeigt sich weiterhin. Besonders erfreulich ist, daß immer mehr ausländische Gäste die Steiermark per Flugzeug erreichen.“ Dem gegenüber steht jedoch ein stagnierendes Geschäftsreisesegment, das durch wirtschaftliche Unsicherheiten beeinträchtigt wird. Sommerflugplan 2025: Neue Ziele und mehr Verbindungen Der Sommerflugplan 2025 bringt zahlreiche Neuerungen mit sich. Insgesamt stehen 30 Destinationen in 14 Ländern auf dem Programm. Darunter befinden sich sieben Liniendestinationen, von denen fünf große Umsteigeflughäfen wie Frankfurt, München und Wien sind. Diese Knotenpunkte ermöglichen Verbindungen zu rund 190 weiteren Zielen weltweit. Auch das Angebot an Ferienflügen wurde erweitert. Neben Klassikern wie Palma de Mallorca, Antalya und Heraklion werden ab 2025 erstmals auch Dalaman, Malta, Palermo und Riga direkt von Graz aus angeflogen. Mallorca wird besonders stark nachgefragt: Hier sind 30 zusätzliche Abflüge geplant. Herausforderungen bei Fracht

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Edelweiss feiert 30 Jahre und modernisiert Langstreckenflotte

Zum 30-jährigen Jubiläum plant die Schweizer Ferienfluggesellschaft Edelweiss umfangreiche Neuerungen. Der Ausbau der Langstreckenflotte mit sechs Airbus A350 markiert einen wichtigen Meilenstein. Das erste Flugzeug dieses Typs wird ab dem 1. April 2025 zunächst auf Kurz- und Mittelstrecken eingesetzt, um die Crew auf den neuen Flugzeugtyp vorzubereiten. Ab Sommer 2025 wird der Airbus A350 auf Langstrecken eingesetzt, darunter die Routen Zürich-Las Vegas und Zürich-Vancouver. Edelweiss investiert nicht nur in ihre Flotte, sondern auch in die Ausbildung neuer Mitarbeiter. Für 2025 wurden über 300 Ausbildungsplätze für das Kabinenpersonal sowie mehr als 40 Plätze für das Cockpit ausgeschrieben. Damit soll das Wachstum der Fluggesellschaft unterstützt und die Servicequalität auf höchstem Niveau gehalten werden. Darüber hinaus erweitert Edelweiss das Streckennetz. Auf der Langstrecke werden Halifax (Kanada) und Seattle (USA) neu angeboten. Auf Kurz- und Mittelstrecken ergänzen Ziele wie Bristol (England), Calvi (Korsika), Tiflis (Georgien), Terceira (Azoren) und Zadar (Kroatien) das Angebot. Diese Erweiterungen festigen die Position von Edelweiss als führende Ferienfluggesellschaft der Schweiz.

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IndiGo: Vorbereitungen für Nonstop-Flüge nach Europa

Die indische Fluggesellschaft IndiGo hat einen wichtigen Schritt in Richtung einer breiteren internationalen Expansion gemacht. Am 13. Januar 2025 gab die Airline bekannt, dass sie mit der Einstellung von Flughafenmanagern für die Flughäfen in London, Paris und Amsterdam begonnen habe. Diese Ankündigung fällt mit der bevorstehenden Aufnahme von Nonstop-Flügen nach Europa im Jahr 2025 zusammen, wobei die Fluggesellschaft Boeing 787-9-Flugzeuge von Norse Atlantic Airways leasen wird. Die ersten Flüge sollen im Februar 2025 starten, mit einer regelmäßigen Verbindung zu den großen europäischen Drehkreuzen London-Heathrow (LHR), Paris-Charles De Gaulle (CDG) und Amsterdam-Schiphol (AMS). Damit will IndiGo in direkte Konkurrenz zu seiner nationalen Rivalin Air India treten, die in den letzten Jahren ihre eigene internationale Reichweite ausgebaut hat. IndiGo hat sich in den vergangenen Jahren als die am schnellsten wachsende Fluggesellschaft Indiens etabliert. Das Unternehmen, das bislang hauptsächlich für Kurzstreckenflüge innerhalb Indiens und in benachbarte Regionen bekannt war, setzt nun auf einen strategischen Richtungswechsel. Bisher operierte die Fluggesellschaft fast ausschließlich mit Schmalrumpfflugzeugen, insbesondere aus der Airbus A320-Familie, die für nationale und internationale Kurzstrecken von bis zu sechs Stunden geeignet sind. Mit der Erweiterung um Langstreckenflüge will IndiGo nun auf internationaler Ebene stärker präsent sein und neue Märkte erschließen. Die Entscheidung, Boeing 787-9-Flugzeuge zu leasen, stellt einen wichtigen Schritt in der Umsetzung dieser Pläne dar. Der Wet-Lease-Vertrag mit Norse Atlantic Airways sieht vor, dass IndiGo bis zu sechs Boeing 787-9-Dreamliner übernimmt, um die Fluggesellschaft in den nächsten Jahren mit größeren Maschinen für Langstreckenverbindungen auszustatten. Die ersten beiden dieser Flugzeuge sollen bereits im Februar

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