Jan Gruber

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Jan Gruber

Flughäfen Leipzig/Halle und Dresden: Wachstum und Herausforderungen

Die Flughäfen Leipzig/Halle und Dresden verzeichneten im Jahr 2024 insgesamt 3.083.405 Passagiere, was einem Anstieg von 1,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Während der Flughafen Leipzig/Halle ein Wachstum von 4,7 Prozent auf 2.200.981 Passagiere erzielte, ging das Aufkommen am Flughafen Dresden um 5,1 Prozent auf 882.424 Passagiere zurück. Der Rückgang in Dresden ist vor allem auf die geringe Nachfrage im innerdeutschen Verkehr zurückzuführen, die bundesweit rund 50 Prozent unter dem Niveau vor der Corona-Pandemie liegt. Der Flughafen Leipzig/Halle profitierte insbesondere von der starken Nachfrage im touristischen Verkehr. Zu den beliebtesten Reisezielen zählten die Türkei, Spanien, Griechenland und Ägypten. Der innerdeutsche Verkehr bleibt jedoch eine Herausforderung für beide Standorte. Im Bereich der Luftfracht konnte der Flughafen Leipzig/Halle seine Position als fünftgrößtes Luftfrachtdrehkreuz Europas behaupten. Mit einem Frachtaufkommen von rund 1,4 Millionen Tonnen erreichte der Flughafen das Niveau des Vorjahres. Der Airport ist das weltweit größte Drehkreuz von DHL und ein bedeutender Knotenpunkt für Express- und E-Commerce-Sendungen. Über 70 Frachtfluggesellschaften bedienen fast 200 Ziele weltweit. Die Anzahl der Flugbewegungen am Flughafen Leipzig/Halle sank 2024 um 4,6 Prozent auf 76.827 Starts und Landungen. Am Flughafen Dresden blieb das Aufkommen mit 19.533 Flugbewegungen nahezu stabil (-2,8 Prozent). Hintergrund der Entwicklung sind steigende staatliche Standortkosten für Airlines in Deutschland, darunter die Luftverkehrssteuer und Sicherheitsgebühren. Diese zusätzlichen Belastungen hemmen die Erholung des deutschen Luftverkehrs im Vergleich zu anderen europäischen Ländern.

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Flughafen Wien: Ein Rekordjahr und optimistischer Ausblick für 2025

Der Flughafen Wien konnte im Jahr 2024 ein Rekordjahr verzeichnen, sowohl bei den Passagierzahlen als auch im Frachtbereich. Insgesamt nutzten 31,7 Millionen Passagiere den Flughafen in Wien, ein Plus von 7,4 % gegenüber dem Vorjahr und ein leichtes Übertreffen des Vorkrisenniveaus von 2019. Auch die Flughafen-Wien-Gruppe insgesamt, zu der die Standorte in Malta und Kosice gehören, erzielte mit 41,4 Millionen Passagieren eine neue Höchstmarke. Parallel dazu stieg das Frachtvolumen auf 297.945 Tonnen, den höchsten Wert in der Geschichte des Flughafens. Für das Jahr 2025 wird ein moderates Wachstum erwartet, begleitet von einem soliden Finanzausblick und bedeutenden Investitionen. Im Jahr 2024 registrierte der Standort Wien insgesamt 31,72 Millionen Passagiere. Damit liegt der Wert knapp 0,2 % über dem bisherigen Rekord aus dem Jahr 2019. Der Anstieg ist hauptsächlich auf eine Zunahme der Lokalpassagiere zurückzuführen, die mit 24,87 Millionen um 8,9 % wuchsen. Auch die Zahl der Transferpassagiere stieg leicht um 2,1 % auf 6,76 Millionen. Ein bemerkenswerter Anstieg zeigte sich bei der Flugzeugauslastung: Der Sitzladefaktor lag mit 80,8 % um 3,5 Prozentpunkte über dem Niveau von 2019. Die internationalen Standorte der Flughafen-Wien-Gruppe trugen ebenfalls zu diesem positiven Trend bei. Der Flughafen Malta verzeichnete ein Wachstum von 14,8 % auf knapp neun Millionen Passagiere, während der Flughafen Kosice ein Plus von 18,2 % auf 735.384 Reisende erreichte. Beide Flughäfen übertrafen damit deutlich ihre Vorkrisenniveaus. Finanzielle Perspektiven und Investitionen Die wirtschaftliche Lage des Flughafens Wien zeigt sich ebenfalls stabil. Der Umsatz für 2025 wird auf rund 1,08 Milliarden Euro prognostiziert, das EBITDA auf

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Turkish Airlines: Leichtes Wachstum 2024 und ehrgeizige Ziele für 2025

Mit einem leichten Anstieg der Passagierzahlen und ambitionierten Plänen für die nahe Zukunft zieht Turkish Airlines eine gemischte Bilanz für das Jahr 2024. Trotz Herausforderungen wie technischen Problemen und Lieferverzögerungen konnte die Fluggesellschaft ihr Angebot ausweiten und bleibt einer der bedeutendsten Akteure in der globalen Luftfahrt. Im Jahr 2024 beförderte Turkish Airlines insgesamt 85,2 Millionen Passagiere, was einem Zuwachs von 2,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Besonders stark präsentierte sich der Bereich des Interkonttransits über das Drehkreuz Istanbul, der mit einem Zuwachs von 6,4 Prozent als Wachstumstreiber fungierte. Gleichzeitig steigerte die Airline ihr Sitzkilometer-Angebot systemweit um 8,2 Prozent, eine beeindruckende Leistung angesichts der äußeren Umstände. Die Auslastung der Flüge sank jedoch leicht auf 82,2 Prozent, was auf mehrere Faktoren zurückzuführen ist. Lieferverzögerungen und technische Probleme bei der A320neo-Flotte, insbesondere durch den Rückruf von Getriebefan-Triebwerken (GTF) durch Pratt & Whitney, wirkten sich negativ auf die Verfügbarkeit aus. Dennoch bleibt die Gesamtleistung der Airline auf einem hohen Niveau, und die 2019 erreichten Vorkrisenwerte sind längst übertroffen. Flottenausbau und Modernisierung Ein zentraler Bestandteil der Wachstumsstrategie von Turkish Airlines ist die kontinuierliche Erweiterung und Modernisierung ihrer Flotte. Ende 2024 verfügte die Fluggesellschaft über 492 Flugzeuge, 52 mehr als im Vorjahr. Für 2025 hat sich Turkish Airlines ehrgeizige Ziele gesetzt: Mit zusätzlichen Auslieferungen von Airbus- und Boeing-Modellen sowie weiteren Leasingvereinbarungen soll die Flotte auf 530 Flugzeuge anwachsen. Diese Erweiterung unterstreicht die strategische Bedeutung des Drehkreuzes Istanbul, das weiterhin als globaler Knotenpunkt fungiert. Mit seiner geografischen Lage bietet der Flughafen Istanbul ideale Voraussetzungen, um den

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Emirates SkyCargo erweitert Frachtkapazitäten durch Leasing von Boeing 747

Emirates SkyCargo hat seine Flotte zur Unterstützung der gestiegenen Nachfrage im Luftfrachtsektor weiter ausgebaut. Im Rahmen einer langfristigen Leasingvereinbarung wurden zwei Boeing 747-Frachtflugzeuge hinzugefügt, um die Kapazitäten auf dem Maindeck ab 2025 im Vergleich zum Januar 2024 um 15 Prozent zu erhöhen. Diese Maßnahme stellt sicher, dass das Unternehmen in der Lage bleibt, den weltweiten Anforderungen gerecht zu werden und seine Kunden weiterhin effizient zu bedienen. Badr Abbas, Divisional Senior Vice President von Emirates SkyCargo, betonte, dass die Investition in zusätzliche Frachtflugzeuge eine Antwort auf die Veränderungen in der globalen Lieferkette und die steigende Nachfrage sei. Neben den neuen Leasingmaschinen nahm die Fluggesellschaft auch zwei Boeing 777F in Betrieb, um der gestiegenen Nachfrage nach E-Commerce-Fracht, insbesondere aus asiatischen Märkten, zu entsprechen. Emirates SkyCargo, das den Flughafen Dubai als globales Logistikzentrum nutzt, hat zudem sein Netzwerk durch einen neuen wöchentlichen Frachtflug nach Kopenhagen erweitert und bietet nun 38 Ziele weltweit an. Insgesamt besteht die aktuelle Betriebsflotte aus zehn Boeing 777F und sechs geleasten Boeing 747. Weitere Boeing 777F sind bestellt und sollen bis 2026 ausgeliefert werden, was die Expansion der Fluggesellschaft weiter unterstützt.

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Flughafen Dortmund erhält endgültige Genehmigung für erweiterte Betriebszeiten

Nach mehr als einem Jahrzehnt juristischer Auseinandersetzungen ist das Verfahren zur Erweiterung der Betriebszeiten des Dortmunder Flughafens abgeschlossen. Das Oberverwaltungsgericht Münster hat am 23. August 2024 die Klage von drei Privatpersonen gegen die zweite Ergänzungsgenehmigung abgewiesen und die Genehmigung damit für rechtskräftig erklärt. Mit dem Ablauf der Frist für eine Nichtzulassungsbeschwerde am 20. Dezember 2024 ist der Fall endgültig entschieden. Der Flughafen darf nun auch weiterhin in den sogenannten Tagesrandstunden fliegen, was insbesondere für verspätete Starts und Landungen von Bedeutung ist. Die planmäßigen Betriebszeiten des Dortmunder Flughafens sind von 06:00 bis 22:00 Uhr, mit der Möglichkeit für verspätete Starts bis 22:30 Uhr und Landungen bis 23:30 Uhr. Darüber hinaus sind monatlich insgesamt 16 verspätete Starts und Landungen zugelassen. Die Diskussion über die Erweiterung der Betriebszeiten begann Ende 2010, als der Flughafen die steigende Nachfrage mit einer entsprechenden Anpassung seiner Betriebszeiten beantworten wollte. Nach einer ersten Genehmigung im Jahr 2014 folgten mehrere Gerichtsverfahren, die schließlich in der Bestätigung der Erweiterung im August 2024 mündeten.

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Southwest Airlines: Einstellungsstopp und Kostensenkungen zur Wiedererlangung der Profitabilität

Southwest Airlines, die größte Billigfluggesellschaft der Vereinigten Staaten, hat angesichts finanzieller Herausforderungen beschlossen, die Einstellung neuer Mitarbeiter einzufrieren und die meisten Sommerpraktika auszusetzen. Diese Maßnahmen sollen die Kosten senken und dazu beitragen, die Rentabilität des Unternehmens zu steigern, wie CEO Bob Jordan am 13. Januar 2025 in einem Memo an die Mitarbeiter bekanntgab. Die Entscheidung folgt auf anhaltende Bemühungen, die finanzielle Leistung zu verbessern, nachdem Southwest Airlines in den vergangenen Jahren mit steigendem Wettbewerbsdruck und Kostensteigerungen konfrontiert war. Jordan betonte in seinem Memo die Bedeutung jeder einzelnen Einsparung: „Jeder Dollar zählt, da wir weiterhin darum kämpfen, zu einer hervorragenden finanziellen Leistung zurückzukehren.“ Laut einer Mitteilung des Unternehmens werden auch andere interne Aktivitäten wie die traditionsreichen „Rallyes“, Veranstaltungen zur Teambildung, auf unbestimmte Zeit eingestellt. Aktivistischer Druck von Elliott Management Die jüngsten Einsparmaßnahmen stehen im Kontext eines Konflikts mit dem aktivistischen Investor Elliott Management, der im vergangenen Jahr erheblichen Druck auf Southwest ausgeübt hatte. Elliott, der rund 11 Prozent der Unternehmensanteile hält, kritisierte die Airline scharf für ihren dreijährigen „Transformationsplan“, der im September 2024 vorgestellt wurde. Zu den Initiativen des Plans zählten Verbesserungen des Kundenerlebnisses, wie die Einführung zugewiesener Sitzplätze, die Einführung von Premium-Sitzplätzen und Änderungen im Boarding-Prozeß. Elliott bezeichnete den Plan als überfällig und warf der Führung vor, nicht genug für die Interessen der Aktionäre zu tun. Der Konflikt mit Elliott Management gipfelte in einer öffentlichen Fehde, die schließlich im Oktober 2024 durch eine Vereinbarung beigelegt wurde. Während Bob Jordan weiterhin CEO blieb, wurde eine umfassende Umstrukturierung des Vorstands beschlossen, darunter

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Austrian Airlines nimmt Flüge nach Tel Aviv wieder auf, Iran und Libanon weiterhin ausgeschlossen

Austrian Airlines wird ab dem 1. Februar 2025 wieder Flüge von und nach Tel Aviv anbieten. Dies erfolgt nach sorgfältiger Prüfung der aktuellen Lage und in Abstimmung mit der Lufthansa Gruppe. Der israelische Luftraum wird ab diesem Zeitpunkt wieder genutzt, und auch Swiss wird ab Februar tägliche Flüge von Zürich nach Tel Aviv aufnehmen. Die Flüge nach Tel Aviv werden mit einem Kurzstreckenflugzeug der Airbus A320-Familie durchgeführt. Zunächst ist der Flug ohne Nightstop für die Crews geplant. Die Fluggesellschaften der Lufthansa Gruppe hatten zuvor ihre Flüge nach Teheran und die Nutzung des iranischen Luftraums bis zum 31. Januar 2025 ausgesetzt. Diese Maßnahme wurde nun auf den 14. Februar verlängert. Die Flüge nach Beirut bleiben ebenfalls weiterhin ausgesetzt, und der Luftraum des Libanon wird weiterhin umflogen. Die Entscheidung, den Flugbetrieb nach Tel Aviv wieder aufzunehmen, folgt auf eine eingehende Analyse der Sicherheitslage im Nahen Osten. Swiss und die Lufthansa Gruppe haben sich darauf verständigt, die Region unter Berücksichtigung der aktuellen politischen Lage behutsam wieder in ihren Flugplan aufzunehmen.

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United Airlines führt Champagner von Laurent-Perrier in der Polaris Business Class ein

Ab sofort genießen Passagiere der United Polaris Business Class während ihrer Flüge den Champagner La Cuvée Brut von Laurent-Perrier. Die Airline setzt damit einen weiteren Akzent in der Premium-Reiseerfahrung und bietet ihren Gästen ein exklusives Getränk, das besonders durch seinen hohen Chardonnay-Anteil und die lange Reifezeit überzeugt. Der Champagner zeichnet sich durch eine besondere Frische sowie fruchtige Aromen aus und ist Teil des umfangreichen Getränke- und Speiseangebots, das Passagiere ohne Aufpreis genießen können. Pro Jahr werden in der United Polaris Business Class etwa 1,1 Millionen Gläser Champagner konsumiert, was die Beliebtheit dieser exklusiven Auswahl unterstreicht. Neben dem Champagner umfasst das Angebot an Bord auch edle Weine, Brände sowie ein mehrgängiges Menü. Weitere Annehmlichkeiten wie komfortable Flatbed-Sitze, feine Bettwäsche und Amenity-Kits runden das Erlebnis ab. Die United Polaris Business Class ist auf allen Flügen von United Airlines ab Deutschland und der Schweiz verfügbar.

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Scoot zieht sich aus Berlin zurück

Die Billigfluggesellschaft Scoot streicht die deutsche Bundeshauptstadt Berlin aus dem Streckennetz. Der Carrier wird eigenen Angaben nach am 28. März 2025 vorerst letztmalig Kurs auf den BER nehmen. Begründet wird die bevorstehende Einstellung damit, dass man die Kapazität besser auf die Nachfrage abstimmen würde. Im Gegenzug wird Scoot ab Anfang Juni 2025 zwischen Singapur und Wien fliegen. Ebenso eingestellt wird die chinesische Destination Jinan, die am 28. Feber 2025 letztmalig bedient wird. Diese wird ab Anfang April 2025 durch das philippinische Iloilo City ersetzt.

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Recruiting Day am Flughafen Graz: Direkter Einstieg in die Luftfahrtbranche

Am 23. Januar 2025 veranstaltet der Flughafen Graz einen Recruiting Day für die Bereiche Check-in und Flugzeugabfertigung. Interessierte haben die Möglichkeit, sich vor Ort über die freien Stellen zu informieren, ihren zukünftigen Arbeitsplatz kennenzulernen und sich direkt zu bewerben. Die Veranstaltung beginnt um 15:00 Uhr in den Konferenzräumen im 1. Stock der Abflughalle. Der Recruiting Day bietet eine Gelegenheit, sich mit den Verantwortlichen und dem Team auszutauschen und mehr über die Anforderungen sowie die Arbeitsweise am Flughafen zu erfahren. Bewerber können sich auf eine schnelle und unkomplizierte Bewerbung freuen und dabei alle relevanten Informationen rund um den Job erhalten.

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