Jan Gruber

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Jan Gruber

„September 5 – The Day Terror Went Live“: Ein packender Thriller über die Anschläge von 1972

Der Kinofilm „September 5 – The Day Terror Went Live“, der in den österreichischen, schweizerischen und deutschen Kinos in Kürze Premiere feiert, beschäftigt sich mit einem der prägendsten Ereignisse des 20. Jahrhunderts: dem Olympia-Attentat von 1972 in München. Regisseur Tim Fehlbaum, bekannt für seine präzise Inszenierung von intensiven Themen, erzählt dieses düstere Kapitel der Weltgeschichte aus einer bisher wenig beachteten Perspektive – der der Medien, die das Geschehen live übertrugen. In einer Zeit, in der Medien und Terrorismus miteinander verwoben sind, gelingt es dem Film, ein eindringliches Porträt der Verantwortung und der moralischen Dilemmata der Journalisten zu zeichnen, die gezwungen waren, eine Katastrophe live und ungefiltert in die Wohnzimmer der Welt zu übertragen. Terroranschläge von 1972 Es ist der 5. September 1972 – der zehnte Wettkampftag der Olympischen Sommerspiele in München. Die „heiteren Spiele“ sollten der Welt das Bild eines modernen, liberalen Deutschlands vermitteln, doch um 4.40 Uhr ändert sich alles. Eine Gruppe palästinensischer Terroristen nimmt elf Mitglieder der israelischen Olympiamannschaft als Geiseln. Die Welt schaut zu – und zum ersten Mal wird ein solches Verbrechen live im Fernsehen übertragen. Das ABC-Sports-Team unter der Leitung des ehrgeizigen jungen Produzenten Geoff (gespielt von John Magaro) ist der einzige Sender, der Zugang zum Geschehen hat. Geoff, der sich bei seinem Chef Roone Arledge (Peter Sarsgaard) beweisen möchte, muss in einer Situation, die sich stündlich zuspitzt, schwierige Entscheidungen treffen. Während die Zeit drängt und immer widersprüchliche Gerüchte verbreitet werden, muss er sich mit seiner eigenen Verantwortung als Medienschaffender auseinandersetzen. Sollte er wirklich alles

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Eine Rock-Explosion auf der Bühne: „Rock of Ages“ kehrt 2025 mit Zusatzshows zurück

Mit „Rock of Ages“ feiert eines der erfolgreichsten und spektakulärsten Musicals der letzten Jahrzehnte sein Comeback auf den deutschsprachigen Bühnen. Nach einer ausverkauften Tournee 2024 geht das temporeiche Rockmusical im Jahr 2025 erneut auf große Reise durch Deutschland, Österreich und die Schweiz. Die Zuschauer erwartet eine unvergessliche Mischung aus humorvoller Nostalgie, mitreißenden Rockklassikern und einer charmanten Liebesgeschichte – alles verpackt in einer schillernden Hommage an die 80er Jahre. Die Handlung: Ein Stück Rockgeschichte „Rock of Ages“ entführt das Publikum ins Los Angeles der 80er Jahre, genauer gesagt auf den legendären Sunset Strip. Im heruntergekommenen „Bourbon Room“, einer Institution für Rockmusik, träumen Drew, ein Barkeeper mit Musikerambitionen, und Sherrie, ein naives Mädchen vom Land, von einer besseren Zukunft. Ihre zarte Liebesgeschichte wird von äußeren Konflikten überschattet: Die Stadtverwaltung plant eine radikale Umgestaltung des Sunset Strip, wodurch der Bourbon Room vor dem Aus steht. Die letzte Hoffnung ruht auf einem Benefiz-Konzert der gefeierten Rockband „Arsenal“. Doch der egomanische Frontmann Stacee Jaxx bringt mit seinem chaotischen Auftritt alles durcheinander, und es beginnt ein Kampf um Liebe, Leidenschaft und den Erhalt des Clubs – begleitet von einer atemberaubenden Playlist der größten Rockhits aller Zeiten. „Rock of Ages“ bietet eine wahre Flut an Kultsongs, die das Lebensgefühl der 80er Jahre in all seiner Extravaganz und Energie widerspiegeln. Mit Welthits wie „Here I Go Again“ von Whitesnake, „The Final Countdown“ von Europe und „Can’t Fight This Feeling“ von REO Speedwagon verwandeln sich die Theater in Rockarenen. Die Songs werden im englischen Original gesungen, während die Dialoge

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Rebellion, Tanz und Lebensfreude: „Footloose – Das Musical“ erobert Deutschland und Österreich

Mit „Footloose – Das Musical“ bringt die Produktionsfirma Showslot eine der kultigsten Geschichten der 80er Jahre erneut auf die Bühne. In verschiedenen Städten in Österreich und Deutschland wird das Musical im Jahr 2025 zu sehen sein. Basierend auf dem gleichnamigen Film, der Kevin Bacon zum Star machte, begeistert die Musical-Inszenierung mit mitreißenden Choreographien, weltbekannten Hits und einer Story, die zeitlos von jugendlichem Aufbegehren und dem Wunsch nach Freiheit erzählt. In einer Tournee, die von Februar bis Mai 2025 durch Deutschland und Österreich führt, verspricht das Stück, alte Fans wie neue Zuschauer gleichermaßen in seinen Bann zu ziehen. Eine packende Geschichte von Mut und Wandel Die Handlung von „Footloose“ ist zugleich unterhaltsam und tief bewegend. Sie erzählt die Geschichte des jungen Ren McCormack, der aus der Großstadt in die konservative Kleinstadt Bomont zieht. Dort sieht er sich einem ungewöhnlichen Verbot gegenüber: Tanzen und Rockmusik sind tabu. Dieses strenge Gesetz wurde vom Reverend Shaw Moore nach einem tragischen Unfall seines Sohnes erlassen und prägt die Gemeinde seither. Doch Ren lässt sich nicht beirren. Unterstützt von der rebellischen Jugend von Bomont, kämpft er gegen die starren Regeln und bringt die Stadt mit seinen Bemühungen um mehr Freiheit gehörig durcheinander. Die Dynamik eskaliert, als Ren sich in Ariel, die Tochter des Reverends, verliebt. Die Geschichte spitzt sich zu einem elektrisierenden Finale zu, das zeigt, wie Tanz und Musik Herzen und Mauern öffnen können. Eine Produktion voller Energie Die Bühnenadaption von „Footloose“ ist ein wahres Fest für die Sinne. Die Zuschauer erwartet eine bunte Mischung

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Wien verzeichnet im November 2024 kräftiges Plus bei Übernachtungen und Umsatz

Im November 2024 konnte Wien einen Anstieg der Übernachtungen um 12 Prozent im Vergleich zum Vorjahr verzeichnen. Mit rund 1,54 Millionen Nächtigungen wurde die Zahl der Gästeauslastung deutlich gesteigert. Auch im Jahresverlauf von Januar bis November zeigt sich ein positiver Trend: 17 Millionen Übernachtungen bedeuten einen Zuwachs von 9 Prozent. Der Netto-Nächtigungsumsatz der Wiener Beherbergungsbetriebe stieg im Oktober um 11 Prozent auf 124 Millionen Euro, was auch auf die gestiegene Zimmerauslastung zurückzuführen ist.

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Neue Wintersportdestinationen im CEE-Raum: Slowakei und Polen im Fokus

Die aufstrebenden Wintersportregionen der Slowakei und Polens bieten zunehmend attraktive Angebote für Winterurlauber. Besonders hervorzuheben sind das Skigebiet Jasná in der Slowakei und Zakopane in Polen. Beide bieten moderne Infrastruktur, familienfreundliche Angebote und ein hohes Maß an Authentizität. Vom 14. bis 17. Januar 2025 gibt die conos Winter-Trend-Expedition Einblicke in diese aufstrebenden Regionen. Die Veranstaltung richtet sich an Touristiker und bietet eine Plattform für Austausch und Inspiration.

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Reisetrends am Airport Weeze im Winter 2024/25

Zwischen dem 20. Dezember 2024 und dem 6. Januar 2025 erwartet der Airport Weeze rund 71.500 Reisende, die mit über 200 Abflügen ihre Urlaubsziele ansteuern. Beliebteste Reiseziele sind Girona, Málaga und Edinburgh. Im Vergleich zum Vorjahr zeigt sich eine Verschiebung bei den Destinationen, insbesondere in Bezug auf warme Südeuropa-Destinationen und beliebte Städteziele. Der Flughafen empfiehlt, mindestens 2,5 Stunden vor Abflug am Terminal zu sein, um den Ferienreiseverkehr stressfrei zu starten.

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Flughafen Nürnberg erwartet starken Anstieg der Passagierzahlen in den Weihnachtsferien

Der Flughafen Nürnberg rechnet in den Weihnachtsferien mit einem Passagieranstieg von rund 14 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Etwa 140.000 Reisende werden erwartet. Besonders beliebt sind Ziele wie Antalya, Hurghada und Mallorca. Der verkehrsreichste Tag wird voraussichtlich der 22. Dezember mit fast 10.000 Passagieren. Zusätzlich starten neue Verbindungen, darunter auch eine nach Moldawien. Airlines wie British Airways und Ryanair bieten Sonderflüge nach London an.

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Lufthansa Technik rüstet Airbus A350 der Luftwaffe mit Selbstschutzsystem aus

In einer wegweisenden Entscheidung für die Sicherheit der deutschen Luftwaffe hat Lufthansa Technik in enger Zusammenarbeit mit Elbit Systems und Airbus ein innovatives Selbstschutzsystem für drei Airbus A350 der deutschen Flugbereitschaft entwickelt. Diese Flugzeuge, die zu den Flaggschiffen der deutschen Regierungsflotte gehören, werden mit dem sogenannten Directed InfraRed Counter Measures (DIRCM) ausgestattet, einem hochmodernen Abwehrsystem, das in der Lage ist, anfliegende Raketen abzulenken. Die Entscheidung, diese Technologie zu integrieren, wurde jüngst vom Verteidigungs- und Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages genehmigt und stellt einen Meilenstein in der Sicherheitspolitik des Landes dar. Die Technologie hinter DIRCM Das DIRCM-System, das auf den Airbus A350 der deutschen Flugbereitschaft aufgebracht wird, ist eine Technologie, die ursprünglich für den Schutz vor infrarotgelenkten Raketen entwickelt wurde. Besonders gefährlich sind diese Raketen, wenn sie von nichtstaatlichen Akteuren eingesetzt werden, wie es in Konfliktgebieten zunehmend der Fall ist. MANPADS (Man-Portable Air Defense Systems) sind tragbare, mit Infrarotsuchköpfen ausgestattete Lenkflugkörper, die eine enorme Bedrohung für zivile und militärische Flugzeuge darstellen. DIRCM-Systeme arbeiten, indem sie den Suchkopf einer anfliegenden Rakete mit einem sogenannten „Jam Code“ stören, was dazu führt, dass die Rakete ihr Ziel verfehlt. Dies geschieht ohne dass die Besatzung des Flugzeugs aktiv eingreifen muss, was das System besonders zuverlässig und effizient macht. In der Praxis bedeutet dies, dass der Airbus A350 nun in der Lage ist, sich gegen eine der gefährlichsten Bedrohungen in der Luftverteidigung zu schützen. Die Technologie hat sich bereits in anderen Flugzeugen, darunter VIP- und Staatsoberhauptflugzeugen sowie militärischen Plattformen, bewährt. Mit der Einführung dieses Systems auf dem

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Fliegen um Leben und Tod: „Flight Risk“ hebt ab

Mit Flight Risk präsentiert Mel Gibson eine fesselnde Mischung aus Actionthriller und Psychodrama, die ihresgleichen sucht. Der Film, eine Produktion von Hammerstone Studios, Davis Entertainment und Gibsons eigener Firma Icon Productions, startet am 20. Feber 2024 in den österreichischen und deutschen Kinos und verspricht Nervenkitzel bis zur letzten Sekunde. In einer mitreißenden Geschichte, die überwiegend in einem kleinen Flugzeug hoch über den schneebedeckten Weiten Alaskas spielt, verschwimmen die Grenzen zwischen Gut und Böse, während die Zuschauer auf engstem Raum Zeugen eines tödlichen Katz-und-Maus-Spiels werden. Die Handlung: Ein Flug mit ungeahnten Turbulenzen US-Vize-Marshal Madolyn Harris, gespielt von Michelle Dockery (Downton Abbey), hat einen heiklen Auftrag: Sie soll den ehemaligen Mafia-Buchhalter Winston (Topher Grace, bekannt aus That ’70s Show) sicher nach New York bringen, wo er als Kronzeuge gegen den mächtigen Gangsterboss Moretti aussagen soll. Winston hat sich aus Angst vor Vergeltung nach Alaska zurückgezogen und wird von Madolyn in einer kleinen Chartermaschine eskortiert. Pilot Daryl (Mark Wahlberg, The Fighter) scheint zunächst ein erfahrener und zuverlässiger Flieger zu sein, doch schnell wird klar, dass er eine gefährliche Geheimidentität verbirgt. Daryl ist ein Auftragskiller, dessen Mission es ist, Winston und Madolyn zu eliminieren, bevor der Prozess überhaupt beginnen kann. Die Situation eskaliert, als Madolyn erkennt, dass sie niemandem vertrauen kann. Eingeschlossen in einem beengten Cockpit über den spektakulären und zugleich gnadenlosen Landschaften Alaskas, entbrennt ein erbitterter Überlebenskampf. Winston, an seinen Sitz gefesselt, wird widerwillig zu ihrem Verbündeten, während der psychopathische Daryl mit perfiden Psychospielchen die Oberhand zu gewinnen versucht. Am Ende bleibt Madolyn

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Elektrisch betriebene Abfallsammelfahrzeuge am Flughafen Zürich

Die Flughafen Zürich AG setzt erneut einen wichtigen Schritt in ihrer Vision einer emissionsfreien Zukunft. Am vergangenen Freitag nahm das Unternehmen sein erstes elektrisch betriebenes Abfallsammelfahrzeug in Betrieb, was als ein bedeutender Fortschritt im Zuge der umfassenden Transformation des Flughafens hin zu einer nachhaltigeren und emissionsärmeren Fahrzeugflotte betrachtet werden kann. Dieser Schritt ist Teil eines ehrgeizigen Plans, der eine vollständige Umstellung auf emissionsfreie Fahrzeuge bis zum Jahr 2040 vorsieht. Der Flughafen Zürich folgt damit einem klaren Kurs, die CO2-Emissionen der Fahrzeugflotte drastisch zu reduzieren und zugleich die Effizienz des Betriebs zu steigern. Die elektrisch betriebenen Abfallsammelfahrzeuge, die ab Dezember 2024 auf dem Flughafen Zürich ihre Dienste antreten, ersetzen die bisherigen, fossil betriebenen Lastkraftwagen. Ein weiteres Highlight dieses Umstiegs ist, dass bis Januar 2025 gleich zwei weitere dieser umweltfreundlichen Fahrzeuge in Betrieb gehen werden. Damit erweitert die Flughafen Zürich AG ihre bereits beeindruckende Flotte von rund 80 emissionsfreien Fahrzeugen, zu denen neben Personen- und Lieferwagen auch Spezialfahrzeuge für den Winterdienst und den Infrastrukturunterhalt gehören. Die Entscheidung, gerade die Abfallsammelfahrzeuge zuerst zu elektrifizieren, ist nicht zufällig: Diese gehören zu den intensivsten und kontinuierlich eingesetzten Fahrzeugen auf dem Flughafenareal. Der Weg zur Dekarbonisierung: Ein langfristiger Plan Der Schritt hin zur Elektrifizierung der Abfallsammelfahrzeuge ist nur ein Teil eines umfassenden Plans der Flughafen Zürich AG, die gesamte Fahrzeugflotte bis 2040 auf emissionsfreie Antriebe umzustellen. Der Umstieg auf Elektrofahrzeuge ist bereits seit 2022 im vollen Gange, wobei die Ziele klar definiert sind: Bis zum Jahr 2040 sollen mehr als 330 Fahrzeuge mit elektrischen Antrieben betrieben

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