
„September 5 – The Day Terror Went Live“: Ein packender Thriller über die Anschläge von 1972
Der Kinofilm „September 5 – The Day Terror Went Live“, der in den österreichischen, schweizerischen und deutschen Kinos in Kürze Premiere feiert, beschäftigt sich mit einem der prägendsten Ereignisse des 20. Jahrhunderts: dem Olympia-Attentat von 1972 in München. Regisseur Tim Fehlbaum, bekannt für seine präzise Inszenierung von intensiven Themen, erzählt dieses düstere Kapitel der Weltgeschichte aus einer bisher wenig beachteten Perspektive – der der Medien, die das Geschehen live übertrugen. In einer Zeit, in der Medien und Terrorismus miteinander verwoben sind, gelingt es dem Film, ein eindringliches Porträt der Verantwortung und der moralischen Dilemmata der Journalisten zu zeichnen, die gezwungen waren, eine Katastrophe live und ungefiltert in die Wohnzimmer der Welt zu übertragen. Terroranschläge von 1972 Es ist der 5. September 1972 – der zehnte Wettkampftag der Olympischen Sommerspiele in München. Die „heiteren Spiele“ sollten der Welt das Bild eines modernen, liberalen Deutschlands vermitteln, doch um 4.40 Uhr ändert sich alles. Eine Gruppe palästinensischer Terroristen nimmt elf Mitglieder der israelischen Olympiamannschaft als Geiseln. Die Welt schaut zu – und zum ersten Mal wird ein solches Verbrechen live im Fernsehen übertragen. Das ABC-Sports-Team unter der Leitung des ehrgeizigen jungen Produzenten Geoff (gespielt von John Magaro) ist der einzige Sender, der Zugang zum Geschehen hat. Geoff, der sich bei seinem Chef Roone Arledge (Peter Sarsgaard) beweisen möchte, muss in einer Situation, die sich stündlich zuspitzt, schwierige Entscheidungen treffen. Während die Zeit drängt und immer widersprüchliche Gerüchte verbreitet werden, muss er sich mit seiner eigenen Verantwortung als Medienschaffender auseinandersetzen. Sollte er wirklich alles








