Jan Gruber

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Jan Gruber

Lufthansa plant Beteiligung an Air Baltic

Die Lufthansa-Gruppe beabsichtigt, sich mit 10 % an der lettischen Fluggesellschaft Air Baltic zu beteiligen. Dies berichtet die italienische Tageszeitung Corriere della Sera unter Berufung auf anonyme Quellen. Die Beteiligung ist Teil einer breiteren Konsolidierungsbewegung in der europäischen Luftfahrtbranche. Air Baltic betreibt eine Flotte von Airbus A220-Maschinen und ist vor allem auf Kurz- und Mittelstreckenflüge spezialisiert. Die lettische Airline fungiert von ihrem Hauptsitz in Riga aus als faktischer Flagcarrier für die baltischen Staaten. Während Air Baltic in der Vergangenheit nicht als strategisch wichtiger Markt für die Lufthansa betrachtet wurde, könnte die geplante Beteiligung eine neue Richtung in der europäischen Expansionsstrategie der Lufthansa darstellen. Aktuell wird die Lufthansa-Gruppe durch zahlreiche Tochtergesellschaften wie Austrian Airlines und SWISS ergänzt und befindet sich in den letzten Zügen der Übernahme der italienischen Fluggesellschaft ITA Airways. Die angestrebte Beteiligung an Air Baltic würde die bestehenden Wet-Lease-Vereinbarungen zwischen den beiden Unternehmen erweitern und den Service in den europäischen Drehkreuzen der Lufthansa, einschließlich Frankfurt und Wien, unterstützen. In den letzten Monaten hat die Lufthansa bereits Interesse an weiteren europäischen Airlines gezeigt, darunter TAP Air Portugal und Air Europa. Die Pläne zur Beteiligung an Air Baltic sind jedoch noch nicht offiziell bestätigt. Auf Anfragen zu den Spekulationen verweigerten sowohl Air Baltic als auch Lufthansa eine Stellungnahme.

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Winterflugplan 2024/2025: Neue Verbindungen ab Hamburg

Am 27. Oktober 2024 tritt am Hamburg Airport der neue Winterflugplan in Kraft, der bis zum 29. März 2025 gilt. Insgesamt bieten 55 Airlines rund 95 Direktziele an. Neu im Programm sind die finnischen Städte Rovaniemi und Kittilä, die besonders für Winterurlaubende attraktiv sind. Eurowings wird ab Dezember zweimal wöchentlich beide Destinationen anfliegen. Zudem wird die Nachfrage nach Fernreisezielen, besonders in Südostasien, über internationale Drehkreuze wie Dubai, Doha und Istanbul bedient. Für Geschäftsreisende ist die neue Verbindung von Hamburg nach Nürnberg von besonderer Bedeutung, die ab November werktags angeboten wird. Auch Austrian Airlines nimmt die Direktverbindung nach Klagenfurt wieder auf.

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Qatar Airways und Virgin Australia: Ein strategischer Schachzug

Qatar Airways plant, eine Minderheitsbeteiligung von 25 % an Virgin Australia zu erwerben, was von der australischen Wettbewerbs- und Verbraucherkommission (ACCC) genehmigt werden muss. Laut einem gemeinsamen Antrag von Qatar Airways und Virgin Australia an die ACCC wird die Partnerschaft zwischen den beiden Fluggesellschaften nicht nur die Marktposition von Qatar Airways in Australien stärken, sondern auch eine exklusive Codeshare- und Interline-Vereinbarung zwischen beiden Unternehmen etablieren. Dies bedeutet konkret, dass Virgin Australia zukünftig keine Codeshare-Flüge mit anderen Fluggesellschaften im Nahen Osten, Europa oder Afrika durchführen wird, ausgenommen mit Qatar Airways. Diese exklusive Partnerschaft würde Etihad Airways erheblich schwächen, da sie derzeit von der Codeshare-Vereinbarung mit Virgin Australia profitiert, um Passagiere von und nach Australien zu transportieren. Sollten die Pläne wie vorgeschlagen umgesetzt werden, wäre dies ein schwerer Schlag für die Fluggesellschaft aus Abu Dhabi, da sie ihr einziges australisches Codeshare-Abkommen verlieren würde. Auswirkungen auf Etihad Airways Etihad Airways, die wie Qatar Airways aus dem Nahen Osten stammt, hat in den vergangenen Jahren ihre Partnerschaft mit Virgin Australia genutzt, um ihre Präsenz auf dem australischen Markt zu stärken. Durch Codeshare-Vereinbarungen haben Fluggesellschaften die Möglichkeit, ihren Passagieren eine größere Reichweite und mehr Verbindungen anzubieten, ohne selbst zusätzliche Flüge durchführen zu müssen. Für Etihad bedeutet die Partnerschaft mit Virgin Australia einen wichtigen Zugang zu einem der bedeutendsten Luftverkehrsmärkte der Welt. Mit der potenziellen Übernahme von Anteilen durch Qatar Airways würde Etihad jedoch nicht mehr auf die Verbindungen von Virgin Australia zugreifen können, was das Unternehmen in seiner Position auf dem australischen Markt erheblich schwächen

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Vienna Coffee Festival: Kleine Messe mit vielen Kaufmöglichkeiten

Anfang September 2024 stand die Wiener Marx Halle ganz im Zeichen von Kaffee und -maschinen. Das heurige Vienna Coffee Festival ist von 6. bis 8. September 2024 über die Bühne gegangen. Die B2C-Messe war stark darauf ausgelegt Produkte direkt an Ort und Stelle an Konsumenten zu verkaufen. Die österreichische Bundeshauptstadt hat in Sachen Kaffee eine äußerst lange Tradition und gilt auch als Inbegriff der so genannten Kaffeehauskultur. Dass der benötigte Rohstoff im Regelfall gar nicht in der Alpenrepublik angebaut werden kann, ist nebensächlich. Bereits im 18. und 18. Jahrhundert haben sich in Wien Importeure bzw. so genannte Veredler auf dem Markt etabliert. Zum Teil bestehen diese auch heute noch und zählen zumindest in Europa zu den führenden Anbietern. Somit sind die Erwartungen, die an eine internationale Kaffee-Messe, die in Wien stattfindet, gestellt werden, durchaus hoch. Zahlreiche Aussteller aus verschiedenen Staaten, aber auch kleine regionale Betriebe haben ihre Produkte präsentiert. Vom typischen Tchibo/Eduscho-Packerl bis hin zu Bio-Sorten, die angeblich besonders nachhaltig angebaut und verarbeitet worden sein sollen, war so ziemlich alles zu sehen und auf Wunsch auch käuflich zu erwerben. Selbst Kaffeepflanzen und andere Staudengewächse wurden feilgeboten. Schwerpunkt lag auf dem Verkauf Allerdings war die Messe auch ausschließlich auf Kaffee und -maschinen konzentriert. Wer nun erwartet hat, dass auch Teetrinker auf ihre Kosten gekommen wären, wurde enttäuscht. Doch es war nun mal eine Kaffee- und keine Tee-Ausstellung. Dennoch wirkte ein Stand der tschechischen Budweiser-Brauerei, die auch als Sponsor aufgetreten ist, ein wenig deplatziert, da dieser nicht wirklich zum Messethema gepasst hat.

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Ryanair: In Shannon „ausgeladen“ und sich selbst überlassen

Unwetter kommen immer wieder mal vor und können die Reisepläne von Passagieren ganz schön durcheinander wirbeln. In der Luftfahrt gilt der Grundsatz „Safety first“, weshalb Kapitäne bei widrigen Bedingungen eine Ausweichlandung auf einem alternativen Landeplatz oder den Rückflug zum Ursprungsort vorziehen. Doch wenn die einzige Unterstützung der Airline aus einem SMS besteht, das sinngemäß besagt, dass man selbst schauen muss wie man vom so genannten Alternate zum eigentlichen Zielort kommt, geht etwas gehörig schief. Am vergangenen Sonntag herrschten in Teilen Irlands schwere Unwetter, Unter anderem war der größte Airport des Inselstaats, Dublin, davon betroffen. Unzählige Flüge mussten gestrichen werden, auf andere Flughäfen ausweichen oder aber waren erheblich verspätet. Der von Lauda Europe im Auftrag der Ryanair DAC durchgeführte Flug FR8438 war ebenfalls betroffen. Nach zwei Landeversuchen in Dublin, die aus Sicherheitsgründen abgebrochen werden mussten entschied der Kapitän den Alternate, im konkreten Fall Shannon, anzusteuern. Dort landete die 9H-LOA dann auch sicher. Bis dahin haben die Airline und ihre Crew definitiv alles richtig gemacht und immerhin wurden die Reisenden auch zumindest ins Zielland befördert, was bei anderen Anbietern nicht der Fall war, denn einige kehrten zum Ursprungsort zurück oder wichen zum Beispiel nach Birmingham aus. Kundenbetreuung soll nur aus SMS, E-Mail und Push-Nachrichten bestanden haben Doch was danach kam, war für die Passagiere von Flug FR8438 nicht gerade von vorbildlicher Einhaltung der Fluggastrechte geprägt. Zunächst hieß es warten in der 9H-LOA, anschließend bat die Crew das Flugzeug zu verlassen und im Terminal auf weitere Informationen vom Ground Handling zu warten. So

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„Sandyq Astana“: Traditionelle Erlebnisgastronomie in modernem Gebäude

In traditioneller kasachischer Kleidung begrüßt das Personal des Lokals „Sandyq“ die Kundschaft bereits beim Betreten des Gastronomiebetriebs. Dies ist der erste kleine Vorgeschmack darauf, dass man in einem hochmodernen Gebäude tief die kulturelle Tradition des neungrößten Staats der Erde eintauchen wird. „Sandyq“ ist eine kasachische Restaurantkette, die in der gehobenen Mittelklasse angesiedelt ist, und in verschiedenen Städten traditionelle Speisen und Getränke anbietet. Der Fokus liegt dabei auf so genannter Erlebnis-Gastronomie, also der Besuch des Lokals soll für den Gast zu einem besonderen Event werden. In Astana war „Sandyq“ bislang nicht präsent. Erst vor wenigen Wochen hat man in der Sarayshyq St 34/3 eine neue Filiale eröffnet. Diese befindet sich auf mehreren Etagen in einem hochmodernen Gebäude. In Astana gibt es generell nur wenige echte Altbauten, denn die meisten Häuser wurden erst ab dem Jahr 1997 errichtet. Damals wurde das vormalige Aqmola zur neuen Hauptstadt Kasachstans und seither expandierte die Stadt Astana, die kurzzeitig in Nursultan umbenannt war, stetig und dieser Wachstumsprozess ist noch nicht abgeschlossen. Aus einer Provinzstadt wurde eine Metropole. Kasachische Tradition in modernem Gebäude Das „Sandyq“ ist ein Restaurant, das viel Wert auf die Vermittlung der kasachischen Traditionen legt. Wohl wäre man in einem urigen Altbau authentischer untergebracht, aber das ist in Astana schlichtweg nicht möglich, weil es so gut wie keine echten alten Gebäude gibt. Alles jung gebaut und dementsprechend modern. Doch die Betreiber haben dafür eine Lösung gefunden und einfach hinter die eigentliche Eingangstür eine zweite und zwar eine schwere Holztür in traditionellem Design montiert. Etwas

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Vielfältige Musikveranstaltungen in Niederösterreich: Von Jazz bis Klassik

In den kommenden Tagen finden in Niederösterreich zahlreiche kulturelle Veranstaltungen statt, die ein breites musikalisches Spektrum abdecken. Am 23. und 24. Oktober präsentiert Suonno D’Ajere traditionelle neapolitanische Musik im Cinema Paradiso in Baden und St. Pölten. Begleitend dazu treten im Rahmen der Reihe „Mit Baby ins Konzert“ das Duo Minerva auf. Am 24. Oktober steht der Chor con cor mit dem Programm „Made in America“ in Laa an der Thaya auf der Bühne. Tags darauf, am 25. Oktober, widmet Kyle Eastwood seinem berühmten Vater Clint Eastwood ein Konzert im Festspielhaus St. Pölten. Zeitgleich treten Künstler wie Lemo, Melissa Naschenweng und das Jazz Trio Cuvée an verschiedenen Orten in der Region auf. Weiterhin wird in Krems/Stein alpenländische Musik von der Band Schnopsidee zu hören sein. Ebenfalls am 25. Oktober findet im Schloss Rothschild in Waidhofen an der Ybbs die „Ladies Dance Night“ als Benefizveranstaltung für das Frauenhaus Amstetten statt.

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Einzigartige Sekt-Kollektion von Christina Hugl vorgestellt

Die österreichische Winzerin Christina Hugl hat mit ihrer neuen „Rieden-Cuvée Sektbox“ ein bisher einmaliges Projekt auf den Markt gebracht. Sie vinifizierte Grünen Veltliner aus drei renommierten Weinlagen – dem Kamptal, Weinviertel und der Wachau – als „Große Reserve“-Sekte. Die Sekte, die durch ihr Terroir deutlich geprägt sind, wurden nach traditioneller Methode hergestellt und vier Jahre in der Flasche gereift. Die exklusive Sektbox ist auf 300 Stück limitiert und ab dem 22. Oktober 2024 erhältlich. Der Preis liegt bei 148 Euro pro Box. Christina Hugl erklärt, dass das Terroir den größten Einfluss auf die Charakteristik der Sekte hat. Jeder der drei Sekte zeigt sich individuell: Der Sekt aus der Ried Grub (Kamptal) ist fruchtig und würzig, jener aus der Ried Kollmütz (Wachau) mineralisch und straff, während der Sekt aus der Ried Hermannschachern (Weinviertel) besonders würzig und vollmundig daherkommt. Die Sekte wurden am 21. Oktober in Wien präsentiert und zeigten ihr Potenzial als vielseitige Speisenbegleiter.

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Auto-Diebstähle an Flughäfen: Eine wachsende Sorge für Reisende

Flughäfen werden oft als sichere Orte wahrgenommen, doch hinter den Kulissen gibt es viele Herausforderungen, insbesondere in den Parkhäusern, wo Autos manchmal spurlos verschwinden. Ein aktueller Vorfall am John Glenn Columbus International Airport (CMH) hat diese Problematik auf alarmierende Weise verdeutlicht und wirft Fragen zur Sicherheit der Parkmöglichkeiten an Flughäfen auf. Die 30-jährige Katy aus Columbus, Ohio, erlebte vor kurzem einen Albtraum, als sie von einer Reise zurückkehrte und feststellte, dass ihr Jeep Cherokee im Langzeitparkhaus des Columbus Flughafens nicht mehr an seinem Platz war. Trotz einer gründlichen Suche im gesamten Parkhaus fand sie ihr Fahrzeug nicht. Schließlich blieb Katy nichts anderes übrig, als die Polizei zu verständigen und sich ein Uber-Taxi nach Hause zu nehmen, sichtlich geschockt von dem Verlust. Nach mehreren Tagen erhielt sie von der Polizei die Nachricht, dass ihr Auto gefunden worden war – jedoch in einem verheerenden Zustand. Es war auf einen Abschlepphof gebracht worden, wo sie es kaum wiedererkannte. Katy berichtete, dass das Fahrzeug „völlig entkleidet“ war, was den Schock über den Verlust noch verstärkte. Die traurige Bilanz der Diebstähle Katy ist nicht allein; ihr Fall ist Teil eines besorgniserregenden Trends. Laut einem Bericht von NBC4 WCMH-TV wurden in den letzten sechs Jahren insgesamt zehn Fahrzeuge aus dem Parkhaus des Columbus Airports gestohlen. In diesem Jahr wird eine Vielzahl von Fahrzeugen, zwischen 900.000 und 1 Million, in der Garage erwartet, was die Wahrscheinlichkeit von Diebstählen erhöht. Eine Sprecherin des Flughafens gab zu, dass trotz der Seltenheit solcher Vorfälle, Autos aus jedem öffentlichen Parkhaus gestohlen

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Qantas entschuldigt sich bei ehemaligen Mitarbeitern nach Gerichtsurteil

Die Qantas Group hat sich bei ehemaligen Mitarbeitern der Bodenabfertigung entschuldigt, nachdem das Bundesgericht ein Urteil zur Entschädigung im Zusammenhang mit der umstrittenen Outsourcing-Entscheidung während der COVID-19-Pandemie im November 2020 gefällt hat. Das Unternehmen hat sich verpflichtet, die Zahlungen zu beschleunigen und arbeitet mit der Transport Workers’ Union (TWU) zusammen, um den Prozess zu beschleunigen. CEO Vanessa Hudson drückte Bedauern über die Auswirkungen der Entscheidung auf die betroffenen Mitarbeiter aus und sagte: „Wir entschuldigen uns aufrichtig bei unseren ehemaligen Mitarbeitern, die von dieser Entscheidung betroffen waren, und wissen, dass es an Qantas liegt, daraus zu lernen.“ Sie erkannte die emotionalen und finanziellen Belastungen an, die die fast 1.700 ehemaligen Mitarbeiter und deren Familien erlitten haben. Hudson hofft, dass diese Lösung den Betroffenen ein Gefühl der Schließung bieten kann. Das Bundesgericht legte einen Rahmen für die Entschädigung fest, der auf drei „Musterfällen“ basiert. Die Beträge für den nicht-wirtschaftlichen Verlust wurden auf 30.000, 40.000 und 100.000 Dollar festgelegt, je nach den spezifischen Umständen der Mitarbeiter. Die Entschädigung für wirtschaftliche Verluste wird für berechtigte Mitarbeiter berechnet, basierend auf der Annahme, dass Qantas die Bodenabfertigungsdienste bis Ende 2021 ohnehin ausgelagert hätte. Die Musterfälle dienen als Grundlage für die individuelle Entschädigung jedes berechtigten ehemaligen Mitarbeiters. Um die Zahlungen zu beschleunigen, bittet Qantas um Unterstützung von der TWU und hat ein Mediationsverfahren eingeleitet. Das Unternehmen führt auch eine aktuarielle Überprüfung durch, um die Gesamtschadenersatzverpflichtung abzuschätzen. Ein separates Verfahren wird angesetzt, um mögliche Strafen zu ermitteln. Bereits in diesem Jahr hatte Qantas Rückstellungen für die geschätzten Entschädigungen

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