Jan Gruber

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Jan Gruber

Pilatus erweitert Service-Netzwerk im Nahen Osten

Jet Aviation Dubai ist ab sofort ein Autorisiertes PC-24 Service Center. Damit bietet das Unternehmen Wartungsdienste für den Super Versatile Jet von Pilatus an und ergänzt die bereits bestehenden Leistungen für den PC-12 Turboprop. Pilatus sieht dies als Reaktion auf die wachsende Nachfrage nach dem PC-24. Das Servicezentrum am Dubai International Airport soll die Unterstützung der Kundschaft im Nahen Osten weiter verbessern.

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FAA verschärft Inspektionsvorgaben für Boeing 757 wegen Rissproblemen

Die Federal Aviation Administration (FAA) hat eine neue Lufttüchtigkeitsanweisung (Airworthiness Directive, AD) für Boeing 757-200-Modelle veröffentlicht. Die Maßnahme ist eine Reaktion auf Risswachstumsanalysen, die zeigten, daß bestehende Inspektionsprogramme unzureichend sind, um strukturelle Schwachstellen in den oberen Rahmen der Flugzeuge rechtzeitig zu erkennen. Betroffen sind Passagier-, Fracht- und Kombimodelle dieses Typs, die weltweit von Airlines wie Delta Air Lines, United Airlines, FedEx und European Air Transport Leipzig betrieben werden. Hintergrund der neuen Richtlinie Die Entscheidung der FAA basiert auf Untersuchungen, die ergaben, daß bestimmte Abschnitte der oberen Rahmenverbindungen anfällig für Risse sind. Diese Schäden könnten bei Nichtbehebung die strukturelle Integrität der Flugzeuge gefährden und das Risiko eines Versagens wesentlicher Flugzeugteile erhöhen. Konkret geht es um die Bereiche, die als Verbindungspunkte zwischen den Stringern S-13 und S-14 dienen. Risse in diesen Abschnitten könnten zudem mit Beschädigungen der Rumpfhaut interagieren und so die Gesamtstabilität weiter beeinträchtigen. Die FAA schätzt, daß die Maßnahme 456 Flugzeuge weltweit betrifft. Betreiber müssen nun regelmäßige General Visual Inspections (GVI) und wiederkehrende Inspektionen durchführen. Abhängig von den Flugzyklen der Maschinen ist eine Überprüfung alle 3.000 oder 6.000 Zyklen erforderlich, wobei die aufwendigere Variante bis zu 267 Arbeitsstunden in Anspruch nehmen kann. Reaktionen der Betreiber Die Ankündigung stieß bei mehreren Fluggesellschaften auf gemischte Reaktionen. Boeing unterstützte die Maßnahme vorbehaltlos, während Betreiber wie FedEx und United Airlines Anpassungen der Vorgaben forderten. FedEx argumentierte, daß ihre Flugzeuge, die von VT Mobile Aerospace Engineering (VT MAE) modifiziert wurden, spezifischere Intervalle benötigen. Die FAA wies diesen Vorschlag jedoch mangels ausreichender Datengrundlage zurück. United Airlines

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Flughafen Zürich plant Glattrevitalisierung als ökologische Ausgleichsmaßnahme

Die Flughafen Zürich AG beginnt im Frühjahr 2025 mit der Revitalisierung der Glatt im Abschnitt Opfikon bis Rümlang. Ziel des Projekts ist es, den Flusslauf zu renaturieren, Lebensräume für Tiere und Pflanzen zu schaffen und gleichzeitig Naherholungsflächen für die Bevölkerung anzubieten. Auf einer 3,25 Kilometer langen Strecke sollen Uferzonen, Flussbiegungen und Riedwiesen entstehen. Das 50 Millionen Franken teure Vorhaben ist Teil der ökologischen Ersatzmassnahmen für den Flughafenausbau. Die Bauarbeiten dauern voraussichtlich bis 2028.

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Air Belgium: Investoren planen Übernahme der Frachtsparte

Die britische Frachtairline Air One Holdings und die niederländische Peso Aviation Management haben ein Angebot zur Übernahme der Frachtsparte von Air Belgium eingereicht. Das zuständige Gericht soll am 12. Dezember 2024 über den Vorschlag entscheiden. Bei Genehmigung könnte der Übergang mit 200 Mitarbeitenden bis Ende des ersten Quartals 2025 abgeschlossen sein. Die Passagiersparte bleibt ausgeschlossen. Air Belgium prüft weiterhin alternative Optionen.

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Helsinki Airport testet digitale Warteschlangenanzeige

Am Flughafen Helsinki wird ein neuer digitaler Service getestet, der die prognostizierte Wartezeit an der Sicherheitskontrolle für die nächsten 12 Stunden anzeigt. Die Daten basieren auf der erwarteten Passagieranzahl und werden in 30-Minuten-Intervallen aktualisiert. Das Angebot, das seit Oktober 2024 verfügbar ist, wurde bereits 100.000 Mal genutzt. Ziel ist es, den Kundenservice zu verbessern und die Reiseplanung zu erleichtern. Nutzer können Feedback über die Website geben.

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Emirates erweitert Flugverbindungen zwischen Dubai und Australien

Ab dem 30. März 2025 bietet Emirates eine dritte tägliche Nonstop-Verbindung zwischen Dubai und Melbourne an. Die neue Verbindung wird mit einer modernisierten Boeing 777-300ER durchgeführt, die vier Kabinenklassen umfasst. Gleichzeitig stellt Emirates den Flug zwischen Singapur und Melbourne ein. Insgesamt erreicht die Kapazität für Australien wieder das Niveau vor der Pandemie, mit 77 wöchentlichen Flügen zu fünf australischen Flughäfen. Emirates bleibt seit drei Jahrzehnten ein bedeutender Akteur auf dem australischen Markt, sowohl im Luftverkehr als auch in lokalen Kooperationen und Sponsoring.

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Flughafen Wien überschreitet 30-Millionen-Marke erstmals seit Pandemie

Der Flughafen Wien hat 2023 erstmals seit der Pandemie wieder mehr als 30 Millionen Passagiere begrüßt, darunter die 30-millionste Fluggästin Celia Williams aus Boston. Dies markiert eine Rückkehr zu Vorkrisenzahlen, die 2019 bei 31,7 Millionen lagen. Neben einem deutlichen Anstieg gegenüber 2022 (23,7 Millionen) trugen wachsende Flugangebote und die Rückkehr von Langstreckenverbindungen zur Entwicklung bei. Der Flughafen erwartet für 2024 eine weitere Steigerung.

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Die ungewöhnlichsten Transporte 2024: DHL meistert die Logistik der Extreme

Von lebensrettenden medizinischen Einrichtungen über ikonische Filmrequisiten bis hin zu Tierschutzprojekten – der Logistikriese DHL beweist im Jahr 2024, daß die Grenzen des Möglichen in der Logistik weit gesteckt sind. Fünf herausragende Projekte zeigen die Vielseitigkeit und Präzision des weltweit führenden Logistikanbieters. Im August 2024 übernahm DHL den Transport der gelähmten Schimpansin Chocolat von Kenia nach Großbritannien. Chocolat, die als Baby aus illegalem Handel gerettet wurde, erhielt ein neues Zuhause im renommierten „Monkey World“ in Dorset. Die Reise erforderte maßgeschneiderte Planung: Eine speziell angefertigte Box sorgte für Komfort und Sicherheit. Begleitet von Tierexperten, meisterte DHL die 7.000 Kilometer lange Strecke problemlos. James Bond auf Achse Die Welt von 007 auf Tour: Über 130 James-Bond-Requisiten, darunter 27 Autos wie der legendäre Aston Martin DB5, wurden von Prag nach Wien transportiert. DHL setzte 22 Lkw ein, darunter Spezialfahrzeuge für die empfindlichen Objekte. Der Transport eines Schneemobils und eines zerstörten Hubschraubers stellte besondere Herausforderungen dar, die jedoch durch präzise Planung und technisches Know-how gemeistert wurden. Die größte Geierumsiedlung der Geschichte Ein Rekordprojekt fand im Januar 2024 statt, als 163 vom Aussterben bedrohte Geierarten in Südafrika umgesiedelt wurden. Mit Hilfe von zwei großen Transportern und einem Team von 50 Freiwilligen sorgte DHL dafür, daß die 18-stündige Fahrt sicher und stressfrei verlief. Diese logistische Meisterleistung stärkt den Artenschutz und demonstriert, wie vielseitig die Arbeit eines Logistikunternehmens sein kann. Musikalische Meisterleistung Die Japan-Tournee des London Philharmonic Orchestra erforderte den Transport von 60 wertvollen Instrumenten über Tausende Kilometer. DHL bewältigte die Herausforderung, die empfindlichen Gegenstände sicher und

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Union Ivkoni: Chaotische Reise in verrauchtem Fernbus

Im europäischen Fernbusmarkt gibt es aufgrund der Dominanz von Flixbus nur noch wenig Wettbewerb. Ein paar verbliebene Mitbewerber wie Regiojet versuchen dem Branchenriesen die Stirn zu bieten. Doch wie schlägt sich das bulgarische Unternehmen Union Ivkoni, das beispielsweise zwischen Österreich und Deutschland seine Dienstleistungen anbietet? Von der Bundesrepublik ausgehend erlebt Europa seit gut zehn Jahren einen regelrechten Fernbusboom. Was zuvor, abgesehen von Staaten mit kaum vorhandener Eisenbahnstruktur, noch als „Gastarbeiter-Busse“ verschmäht war, ist mittlerweile im intermodalen Verkehrssystem nicht mehr wegzudenken. Step by Step hat sich Flixbus zum Quasi-Monopolisten gemausert. Es gibt nur noch wenige Anbieter wie Blablacar Bus, Regiojet und eben Union Ivkoni, die versuchen dem Branchenriesen die Stirn zu bieten. Während sich die Franzosen und die Tschechen positiv hervorheben, hat eine Testfahrt auf der Strecke Wien (Erdberg)-München (ZOB) einen völlig konträren Eindruck hinterlassen. Mehrtägige Fernbusfahrt: Von Sofia nach London Laut österreichischem Verkehrsministerium hält Union Ivkoni unter anderem die Konzession für eine mehrmals wöchentlich angebotene Fernbuslinie von Sofia nach Liverpool und zurück. Eine ausgesprochen lange Strecke, bei der sich Reisende gleich mehrere Tage im Bus befinden. In der Praxis werden die meisten Kurse „kurzgeführt“ und enden bzw. starten in London, was jedoch immer noch eine enorm lange Strecke ist. Es können aber auch nur Teilstrecken, beispielsweise Wien-München, genutzt werden. Aufgrund der vollständigen Liberalisierung in Deutschland findet dort auch innerdeutsche Beförderung statt. In Österreich ist das nicht der Fall, da Union Ivkoni hier auf einer internationalen Konzession fährt und somit nicht innerösterreichisch, wohl aber international, befördern darf. Die gebuchte Testfahrt war

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Anstieg der Passagierzahlen am BER im November 2024

Der Flughafen Berlin Brandenburg (BER) verzeichnete im November 2024 einen Anstieg der Passagierzahlen um 8,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Insgesamt reisten 1,9 Millionen Menschen über den BER, der verkehrsreichste Tag war der 3. November mit 87.630 Passagieren. Von Januar bis November konnte der Flughafen insgesamt 23,52 Millionen Passagiere begrüßen, was einem Anstieg von 10,4 Prozent entspricht. Auch die Zahl der Flugbewegungen stieg um 6 Prozent, und die Luftfracht legte um 18,2 Prozent zu.

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