Jan Gruber

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Jan Gruber

ÖBB kaufen eigene Konzernzentrale in Wien

Die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) haben ihre Konzernzentrale am Wiener Hauptbahnhof erworben. Das 23-stöckige Bürogebäude, das seit 2014 vom Immobilienfonds Realinvest Austria der Bank Austria gehalten wurde, war zuvor langfristig an die ÖBB vermietet. Nachdem der bisherige Eigentümer den Verkauf an Dritte in Erwägung zog, entschieden sich die ÖBB, das rund 33.000 Quadratmeter große Gebäude selbst zu kaufen. Über den Kaufpreis wurde offiziell Stillschweigen vereinbart, Marktkenner schätzen ihn jedoch auf rund 150 Millionen Euro. Mit dem Erwerb sichert sich die ÖBB langfristig ihren Standort in zentraler Lage und setzt auf eine nachhaltige Lösung für ihre Mitarbeiter. Das Gebäude, das moderne Bürokonzepte bietet, liegt in unmittelbarer Nähe des Wiener Hauptbahnhofs, was es für die ÖBB besonders attraktiv macht. Insider berichten, dass auch das Family Office eines österreichischen Investors Interesse an dem Objekt hatte, jedoch den Zuschlag nicht erhielt. Über die Transaktion berichtete zunächst das Medium „Gewinn“.

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Lufthansa will Premium-Strategie stärken

Im Jahr 2024 steht die Lufthansa vor einer entscheidenden Herausforderung: Während die Airline im Kernbereich weiterhin um die schwarze Null ringt, setzt CEO Carsten Spohr auf eine umfassende Premiumstrategie, um das Ruder dauerhaft herumzureißen. Angesichts wachsender Konkurrenz und sich ändernder Reisetrends ist es für die traditionsreiche Fluggesellschaft unerlässlich, sich im oberen Segment des Marktes zu positionieren. Diese Strategie wird begleitet von massiven Investitionen in eine moderne Flotte und die Optimierung der Betriebsabläufe, insbesondere im Zubringersystem. Die Neuausrichtung der Lufthansa-Strategie Carsten Spohr verkündet die Marschrichtung der Lufthansa: „Premium, Premium, Premium.“ Mit dieser Philosophie möchte die Airline nicht nur die eigenen Angebote im Flugmarkt verbessern, sondern auch ihre Marktstellung langfristig sichern. Spohr betont die immense Bedeutung der Lufthansa Airlines, die allein 44 Prozent des Umsatzes des gesamten Lufthansa-Konzerns ausmacht. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf dem Ausbau der Interkont- und Zubringerflotte, einschließlich des neuen Langstreckenprodukts Allegris, das zusammen mit der Überholung der Business Class im A380 und den neuen Loungeflächen eine umfassende Produktoffensive darstellt. Die Bedeutung der Kernmarke Lufthansa ist unbestritten. Die Airline ist nicht nur ein zentraler Bestandteil des Lufthansa-Konzerns, sondern auch der größte Knotenpunkt im bestehenden Netzwerk. Mit der geplanten Übernahme von ITA Airways wird die Lufthansa ihre Reichweite auf insgesamt sechs Drehkreuze ausweiten, darunter Frankfurt, München, Zürich, Wien, Brüssel und Rom. Dies ermöglicht eine umfassendere Verknüpfung zwischen den Drehkreuzen und verbessert die Verfügbarkeit von Anschlussverbindungen. Anpassung an demografische Trends und Reisemuster Die Luftfahrtindustrie ist im ständigen Wandel, und Lufthansa muss sich an diese Veränderungen anpassen. Spohr hebt hervor, dass

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Wizz Air eröffnet neues Schulungszentrum am Flughafen Rom Fiumicino

Die Fluggesellschaft Wizz Air hat ihr neues Piloten-Trainingszentrum am Flughafen Rom Fiumicino eröffnet. Die hochmoderne Anlage ist nach Budapest das zweite Schulungszentrum des Unternehmens und soll jährlich mehr als 4.800 Piloten ausbilden. Ausgestattet mit zwei Airbus A320-Simulatoren und modernen Schulungsräumen, bietet die Einrichtung fortschrittliche Trainingsmöglichkeiten. Ein dritter Simulator soll 2025 folgen. Die Eröffnung unterstreicht Wizz Airs Engagement für Sicherheit und Innovation in der Luftfahrt sowie die langfristige Stärkung der Präsenz in Italien, einem ihrer wichtigsten Märkte. Das Zentrum wurde am 1. Oktober 2024 im Beisein von Wizz Air CEO József Váradi, dem Geschäftsführer von Aeroporti di Roma Marco Troncone und James Cahill, Vizepräsident von CAE, feierlich eingeweiht. Die Investition soll auch neue Arbeitsmöglichkeiten in der Region schaffen und die Bedeutung des Flughafens Rom Fiumicino als wichtigen europäischen Dreh- und Angelpunkt betonen.

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„Pretty Woman – Das Musical“ kommt 2025 in die Schweiz

Das beliebte Hollywood-Märchen „Pretty Woman“ wird 2025 als Musical in der Schweiz aufgeführt. Vom 4. April bis 4. Mai gastiert „Pretty Woman – The Musical“ im Theater 11 in Zürich. Die auf dem Filmklassiker von 1990 basierende Show mit Musik von Bryan Adams und Jim Vallance war bereits am Londoner West End sowie am Broadway ein Erfolg. Die Inszenierung vereint die legendäre Liebesgeschichte um Vivian und Edward mit neu produzierten Liedern und modernen Choreografien. Die Vorstellungen finden in der Originalversion auf Englisch statt, Tickets sind ab sofort erhältlich.

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Luftfracht- und Pharma-Events am Flughafen Wien im Oktober 2024

Vom 22. bis 24. Oktober 2024 werden am Flughafen Wien zwei bedeutende Luftfrachtveranstaltungen ausgerichtet: der Vienna Cargo Day und die FlyPharma Conference. Diese hochkarätigen Events versammeln nationale und internationale Branchenexperten, um über die neuesten Trends, Innovationen und Herausforderungen im Luftfrachtsektor zu diskutieren. Am Vienna Cargo Day stehen Themen wie der Einsatz von Künstlicher Intelligenz in Lieferketten und globale Marktentwicklungen im Mittelpunkt. Die FlyPharma Conference richtet sich an Experten der Pharma-Logistik und beleuchtet unter anderem Sicherheitstechnologien und gesetzliche Anforderungen. Zudem wird eine exklusive Führung durch das Vienna Pharma Handling Center angeboten.

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Flughafen BER passt Startbahnkennungen aufgrund magnetischer Verschiebung an

Der Flughafen Berlin Brandenburg (BER) wird am 3. Oktober 2024 die Bezeichnungen seiner beiden Start- und Landebahnen ändern. Die bisherige Nordbahn 25R/07L wird zur 24R/06L und die Südbahn 07R/25L zur 06R/24L. Grund für die Anpassung ist die Verschiebung des magnetischen Nordpols, die eine Neujustierung der an der Kompassrose ausgerichteten Bahnen erforderlich macht. Die Umstellung, die weltweit Flughäfen betrifft, wird in enger Zusammenarbeit mit der Deutschen Flugsicherung (DFS) und Airlines durchgeführt. Der Flugbetrieb und die An- und Abflugrouten bleiben unverändert. Die Neumarkierung der Bahnen und der Austausch der Beschilderung auf dem Vorfeld haben bereits begonnen.

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Köln Bonn Airport startet mit vollelektrischen Bodenstromaggregaten

Der Köln Bonn Airport hat die ersten vollelektrischen Bodenstromaggregate (e-GPUs) in Betrieb genommen und damit einen weiteren Schritt zur Reduktion von CO2-Emissionen gemacht. Insgesamt zehn e-GPUs ersetzen dieselbetriebene Aggregate und sollen die elektrische Versorgung von Flugzeugen am Boden sicherstellen. Bis 2025 sollen 15 weitere e-GPUs folgen. Die Umstellung wird vom Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV) mit über 2 Millionen Euro gefördert. Flughafenchef Thilo Schmid betont, dass der Flughafen bis 2035 alle Fahrzeuge und Geräte mit CO2-neutralen Antrieben ausstatten will. Auch Staatssekretär Stefan Schnorr lobte die Elektrifizierung des Vorfelds als wichtigen Schritt zur Einhaltung von EU-Vorgaben für klimafreundliche Flughäfen.

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Extreme Standortkosten bremsen den Luftverkehr in Deutschland

Die Luftfahrtbranche in Deutschland steht vor einer ernsthaften Herausforderung: Die stark gestiegenen Standortkosten machen das Fliegen für Passagiere und Frachtunternehmen zunehmend unerschwinglich. Laut einer aktuellen Analyse des Board of Airline Representatives in Germany (BARIG) droht Deutschland im Vergleich zu anderen europäischen Ländern im Luftverkehr zurückzufallen. Die dramatische Kostensteigerung ist vor allem auf hohe staatliche Gebühren zurückzuführen, die seit der Pandemie in die Höhe geschossen sind. Vor diesem Hintergrund fordern Verbände und Experten eine grundlegende politische Kehrtwende, um die Wettbewerbsfähigkeit des deutschen Luftverkehrsstandorts zu sichern und die Mobilität der Bürger sowie den Warenhandel zu fördern. Anstieg der Standortkosten: Ein Blick auf die Zahlen Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Die Standortkosten an deutschen Verkehrsflughäfen haben sich zwischen 2019 und 2024 in einigen Fällen um bis zu 97 Prozent erhöht. Ein Beispiel ist der Airbus A320, dessen Standortkosten in diesem Zeitraum fast doppelt so hoch geworden sind. Laut dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) stellen diese Kosten einen massiven Wettbewerbsnachteil dar und gefährden die Erholung der Branche. Die Belastungen, die auf die Luftfahrtbranche einwirken, sind vielfältig. Wesentliche Kostentreiber sind die Luftverkehrssteuer, Gebühren für Luftsicherheit und Flugsicherung sowie die geplanten Quoten für nachhaltigen Flugkraftstoff (SAF). Besonders die Erhöhung der Luftverkehrssteuer um 24 Prozent im Frühjahr 2024 sowie die bevorstehenden Gebührensteigerungen für Luftsicherheit um bis zu 50 Prozent ab 2025 haben in der Branche für Besorgnis gesorgt. Auch die Gebühren der Deutschen Flugsicherung sind seit 2019 um beeindruckende 118 Prozent gestiegen, was die Kosten für Fluggesellschaften und Passagiere weiter in die Höhe

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60 Jahre Turkish Airlines in München

Am 1. Oktober 1964 landete Turkish Airlines zum ersten Mal auf dem damaligen Flughafen München Riem mit einer Vickers Viscount. Seitdem hat die Airline ihre Verbindungen stetig ausgebaut und bietet heute bis zu 40 wöchentliche Flüge von München in die Türkei an, darunter 30 nach Istanbul sowie Verbindungen nach Antalya, Kayseri, Ordu-Giresun und Trabzon. Seit der Eröffnung des neuen Münchner Flughafens im Erdinger Moos beförderte Turkish Airlines rund 9,5 Millionen Passagiere auf über 73.500 Flügen von und nach München.

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Flughafen München erweitert Gatekapazitäten im Terminal 1

Der Flughafen München investiert in die Erweiterung der Gatekapazitäten im Terminal 1 mit dem Bau eines neuen Fingers, der 360 Meter ins Vorfeld West ragt. Die Kosten für das Projekt sind mittlerweile auf 665 Millionen Euro gestiegen, und die Inbetriebnahme wird für Ende 2025 angestrebt. Ziel der Erweiterung ist es, die Attraktivität des Drehkreuzes für Passagiere verschiedener Airlines zu erhöhen, da Terminal 2 hauptsächlich von Lufthansa und der Star Alliance genutzt wird. Der neue Finger wird über sechs Stockwerke verfügen, wobei drei Ebenen für die Passagierabfertigung vorgesehen sind. Die Bauarbeiten, die seit 2019 laufen und durch die Pandemie verzögert wurden, sollen bis Ende 2025 abgeschlossen sein. Der Neubau wird es ermöglichen, bis zu zwölf kleinere oder sechs große Flugzeuge gleichzeitig an den Gates zu positionieren. Eine Reservierung der Gates durch die Fluggesellschaften wird nicht möglich sein; die Ressourcenplanung erfolgt in Absprache mit den Airlines.

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