Jan Gruber

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Jan Gruber

Flughafen München setzt auf Elektrobusse

Der Flughafen München macht mit der Einführung von zehn elektrischen Solo-Passagierbussen von MAN Truck & Bus Deutschland einen weiteren Schritt in Richtung seiner Nachhaltigkeitsstrategie „Net Zero 2035“. Bis Ende 2024 sollen insgesamt 37 Elektrobusse der Modelle MAN Lion’s City E 12 und E 18 in Betrieb genommen werden, mit einer Option auf 25 weitere Fahrzeuge. Die Busse werden von AeroGround, einer Tochtergesellschaft der Flughafen München GmbH (FMG), eingesetzt und sind Teil der Bemühungen, den Fuhrpark des Flughafens bis 2030 vollständig emissionsfrei zu gestalten. Laut Jost Lammers, Vorsitzender der Geschäftsführung der FMG, trägt die Umstellung zur Reduzierung von Luftschadstoffen und CO2-Emissionen bei und verbessert gleichzeitig den Komfort für die Passagiere. Die Busse sind insbesondere für den Einsatz auf kurzen Strecken und bei niedrigen Geschwindigkeiten auf dem Flughafengelände effizient. Die Fahrzeuge verfügen über moderne Sicherheits- und Komfortausstattungen, einschließlich einer nachhaltigen Klimaanlage. Das Projekt wird durch das Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV) mit 23,8 Millionen Euro gefördert. Die Mittel stammen aus dem Deutschen Aufbau- und Resilienzplan (DARP) und dem EU-Programm NextGenerationEU. Die Ladeinfrastruktur für die neuen Elektrobusse wird derzeit weiter ausgebaut, um den emissionsfreien Betrieb zu unterstützen.

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EU-Kommission plant keine sofortige Besteuerung von Kerosin: Steuerbefreiung bleibt bestehen

Die Diskussion um die Besteuerung von Kerosin, dem Treibstoff für die Luftfahrt, zieht sich wie ein roter Faden durch die europäische Klimapolitik. Ein aktueller Entwurf aus Brüssel legt nahe, dass die Steuerbefreiung für Kerosin in der EU voraussichtlich noch weitere 20 Jahre bestehen bleibt. Dies bedeutet, dass die geplante schrittweise Besteuerung, die die EU-Kommission für 2028 vorgeschlagen hatte, nicht wie ursprünglich angedacht umgesetzt wird. Die Entscheidung ist das Ergebnis intensiver Verhandlungen unter der ungarischen Ratspräsidentschaft und reflektiert die Schwierigkeiten, eine Einigung unter den 27 Mitgliedstaaten zu erzielen. Die EU-Kommission hatte bereits 2021 den Vorschlag unterbreitet, ab 2028 eine schrittweise Besteuerung von Kerosin einzuführen. Dieser Vorschlag zielte darauf ab, den Umstieg auf alternative, umweltfreundlichere Flugtreibstoffe zu beschleunigen. Die Steuerbefreiung von Kerosin und maritimen Treibstoffen ist ein bedeutendes Thema in der Klimapolitik der EU, da sie Auswirkungen auf die Emissionen des Luft- und Schiffsverkehrs hat, die zu den größten Verursachern von Treibhausgasemissionen zählen. Trotz der ambitionierten Ziele der EU-Kommission scheiterte der Vorschlag an der fehlenden Einstimmigkeit unter den Mitgliedstaaten. Die Regelungen zum Steuerrecht in der EU erfordern eine Einstimmigkeit, um Änderungen zu beschließen. Der Entwurf sieht nun vor, die Steuerbefreiung für Kerosin um weitere zwei Jahrzehnte zu verlängern. Engpässe bei alternativen Treibstoffen Ein wesentlicher Grund für die Verzögerung der Besteuerung ist die derzeitige Verfügbarkeit alternativer Treibstoffe, bekannt als Sustainable Aviation Fuels (SAF). Diese Treibstoffe sollen fossile Brennstoffe ersetzen und die CO2-Emissionen im Luftverkehr reduzieren. Derzeit gibt es jedoch Engpässe bei der Produktion und Verfügbarkeit von SAF. Der unzureichende Marktanteil dieser alternativen Treibstoffe

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Discover Airlines und Tampa Bay Buccaneers schließen Marketing-Partnerschaft

Discover Airlines, der Ferienflieger der Lufthansa Group, und das American-Football-Team Tampa Bay Buccaneers haben zum Start der NFL-Saison 2024/25 eine mehrjährige Marketing-Partnerschaft angekündigt. Ziel der Kooperation ist es, durch gemeinsame Marketing- und Kommunikationsaktivitäten sowie Events und Verlosungen von Flug- und Spieltickets die Präsenz beider Marken in ihren jeweiligen Kernmärkten zu stärken. Die Partnerschaft wurde am Montagabend am Tampa International Airport offiziell besiegelt. Bernd Bauer, CEO von Discover Airlines, und Bryan Glazer, Inhaber der Tampa Bay Buccaneers, unterzeichneten den Vertrag im Rahmen einer feierlichen Zeremonie. Deutschland gilt für die Buccaneers als wichtiger internationaler Wachstumsmarkt mit einer stetig wachsenden Fangemeinde. Die NFL plant in den kommenden Jahren weitere Spiele in Deutschland, um die Popularität des American Football weiter zu steigern. Discover Airlines bietet ab Frankfurt die einzige Direktverbindung von Deutschland nach Tampa Bay an und bedient insgesamt 20 wöchentliche Flüge nach Florida. Ab Sommer 2025 wird das Angebot um drei wöchentliche Flüge nach Orlando ab München erweitert. Dies ermöglicht Fans, die Spiele der Buccaneers im Raymond James Stadium live zu erleben. Bernd Bauer erklärte: „Sport verbindet Menschen und schafft Erlebnisse, die lange in Erinnerung bleiben. Wir freuen uns darauf, viele Fans an Bord zu begrüßen und sie direkt zu diesen einzigartigen Sportereignissen zu bringen.“ Bryan Glazer ergänzte: „Diese Partnerschaft wird dazu beitragen, unsere Verbindung zu den deutschen Fans weiter auszubauen und zusätzliches Interesse an Tampa Bay als Urlaubsziel zu wecken.“ Die Kooperation unterstreicht die Bemühungen beider Parteien, ihre internationale Reichweite zu vergrößern und neue Zielgruppen anzusprechen. Die NFL erweitert seit einigen Jahren

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Yasmin Levy tritt im Wiener Konzerthaus auf

Die international renommierte Sängerin Yasmin Levy wird am 22. Oktober 2024 im Wiener Konzerthaus auftreten. Levy, bekannt für ihre gefühlvollen Interpretationen von Liedern in Spanisch, Griechisch, Türkisch und Ladino, gilt als eine der bedeutendsten Künstlerinnen der Weltmusik. Bei ihrem Wien-Konzert wird sie neben ihren bekannten Stücken wie „Una noche mas“ und „Adio kerida“ auch neue Kompositionen aus ihrem kommenden Album präsentieren. Ihre Konzerte sind bekannt für ihre emotionale Intensität, die das Publikum auf eine musikalische Reise mitnimmt. Hauptsponsor der Veranstaltung ist der österreichisch-serbische Mobilfunkanbieter Mtel, der sein Engagement für kulturelle Vielfalt betont. Tickets sind online über die Website des Wiener Konzerthauses sowie über Ö-Ticket erhältlich.

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Swiss startet neue Marketingkampagne „Swiss all the way“

Swiss International Air Lines (Swiss) hat unter dem Claim „Swiss all the way“ eine neue Marketingkampagne gestartet, die das nahtlose und authentische Reiseerlebnis für ihre Passagiere in den Fokus stellt. Die Kampagne wurde in Zusammenarbeit mit der Agentur thjnk entwickelt und hebt die schweizerische Servicequalität als zentrales Merkmal hervor. In einem emotionalen Werbefilm wird die Leichtigkeit des Reisens mit Swiss inszeniert, unterstützt von weiteren kürzeren Filmen, die spezifische Serviceangebote der Fluggesellschaft beleuchten. Swiss zielt darauf ab, das Reiseerlebnis von der Buchung bis zur Ankunft durch umfassenden Service und Gastfreundschaft zu verbessern und so ihre Position im Markt zu stärken.

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Halbjahresbilanz des Zollamts Österreich: Erfolgreiche Kontrollen und hohe Einnahmen

Das Zollamt Österreich konnte im ersten Halbjahr 2024 beachtliche Erfolge bei der Kontrolle von Schmuggelware, der Sicherung von Abgaben und dem Schutz der heimischen Wirtschaft verzeichnen. Mit 332.391 Kontrollen und der Erhebung von 3,74 Milliarden Euro an Abgaben, vor allem durch Mineralöl- und Tabaksteuer, leistet das Zollamt einen wesentlichen Beitrag zum Bundesbudget. Besondere Erfolge erzielte es bei der Aufdeckung von Schmuggel von Tabakwaren, Artenschutzverstößen und Bargeldvergehen. Auch wenn die Aufgriffe im Bereich der Suchtmittel leicht zurückgingen, stieg die Anzahl der erfassten Bargeld- und Artenschutzvergehen deutlich an.

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Lufthansa ergreift die Initiative: Air Europa und TAP Air Portugal im Visier

In einem überraschenden Wendepunkt auf dem europäischen Luftfahrtmarkt hat der International Airlines Group (IAG) die angestrebte Komplettübernahme von Air Europa aufgegeben. Diese Entscheidung erfolgte Anfang August 2024 und markiert einen bedeutenden Schritt in der laufenden Konsolidierung des Sektors. Die Entscheidung von IAG, der Muttergesellschaft von British Airways, wurde durch strenge Kartellauflagen der EU-Kommission beeinflusst, die den Deal erheblich einschränkten. Nun scheint Lufthansa als möglicher neuer Akteur auf der Bildfläche zu erscheinen, mit dem Ziel, sowohl Air Europa als auch TAP Air Portugal zu übernehmen. Die geplante Übernahme von Air Europa durch IAG war ein strategisches Vorhaben, das darauf abzielte, die Marktstellung der britischen Fluggesellschaften auf dem europäischen und insbesondere dem südamerikanischen Markt zu stärken. Air Europa, bekannt für ihr umfangreiches Netzwerk in Südamerika und ihre moderne Flotte, wurde als Schlüssel für das Wachstum von IAG angesehen. Doch die EU-Kommission stellte sich dem Deal in den Weg. Sie forderte von IAG umfangreiche Abstriche, darunter die Abgabe von wertvollen Slots und Strecken in Madrid, um den Wettbewerb zu gewährleisten und monopolartige Strukturen zu vermeiden. IAG entschied sich daher, die Übernahme aufzugeben, da die verlangten Bedingungen als nicht im besten Interesse der Aktionäre angesehen wurden. Die verpasste Gelegenheit könnte jedoch neue Wege für andere Marktteilnehmer öffnen, die ebenfalls ein Interesse an der spanischen Airline haben könnten. Lufthansa: Ein neuer Interessent für Air Europa In diesem Kontext ist Lufthansa in den Vordergrund gerückt. Laut einem Bericht der „WirtschaftsWoche“ hat die deutsche Airline eine Delegation nach Llucmajor auf Mallorca geschickt, um mögliche Optionen mit Air

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Airpower24 zieht 250.000 Besucher nach Zeltweg

Am 6. und 7. September 2024 fand die Airpower24 zum 11. Mal auf dem Fliegerhorst Hinterstoisser in Zeltweg statt. Mit rund 250.000 Besuchern war die Flugshow erneut ein Publikumsmagnet. Veranstaltet vom Österreichischen Bundesheer in Zusammenarbeit mit Red Bull und dem Land Steiermark, bot die Airpower24 zahlreiche Flugvorführungen, darunter das Highlight, ein „Dogfight“ zweier Eurofighter. Die Veranstaltung trug laut Schätzungen rund 10 Millionen Euro zur regionalen Wertschöpfung bei und stellte die Steiermark als Tourismus- und Technologiestandort ins internationale Rampenlicht. Brigadier Wolfgang Prieler betonte den logistischen Aufwand und den hohen Ausbildungswert für das Bundesheer, während Raimund Riedmann von den Flying Bulls die Begeisterung der Zuschauer hervorhob. Neben spektakulären Flugmanövern konnten die Gäste auch militärische Vorführungen erleben. Mit insgesamt 6.200 Einsatzkräften, davon über 3.300 Soldaten, war die Durchführung eine große logistische Herausforderung.

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Erster Klagenfurt Airport Night Run: 1.100 Läufer nahmen teil

Am 7. September 2024 fand der erste Klagenfurt Airport Night Run statt, bei dem 1.100 Laufbegeisterte aus Kärnten die Start- und Landebahn des Flughafens eroberten. Die Teilnehmer legten eine 5,5 Kilometer lange Strecke auf der beleuchteten Landebahn zurück. Die Veranstaltung, organisiert von der Initiative „Kärnten Bewegen“ und Antenne Kärnten, diente einem wohltätigen Zweck: Der Erlös kam der Organisation Rainbows Kärnten zugute, die Kinder und Jugendliche in schwierigen Lebenssituationen unterstützt. Nach dem Lauf feierten Teilnehmer und Begleitpersonen bei einer After-Run-Party, die von Antenne Kärnten organisiert wurde. Landeshauptmann-Stellvertreter Martin Gruber und Veranstalter zeigten sich begeistert von der Premiere des Events, das nun jährlich stattfinden könnte.

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Air Belgium kämpft ums Überleben: Privatinvestoren bieten Lösung, aber Unsicherheit bleibt

Die belgische Fluggesellschaft Air Belgium steht weiterhin vor einer ungewissen Zukunft, obwohl ein unverbindliches Übernahmeangebot von Privatinvestoren in letzter Minute eingegangen ist. Das Angebot reicht jedoch nicht aus, um den finanziellen Anforderungen des Sanierungsplans zu entsprechen, und lässt die Fluggesellschaft vor schwierigen Entscheidungen stehen. Insbesondere die wallonische Regionalregierung, die einen signifikanten Anteil an der Fluggesellschaft besitzt, zeigt wenig Bereitschaft, den finanziellen Rettungsversuch zu unterstützen. Die Lage bleibt angespannt, da die Zeit für Air Belgium knapp wird. Am 4. September 2024 kam es während einer Sitzung des Unternehmensgerichts in Nivelles, Wallonien, zu einem entscheidenden Moment: Ein unverbindliches Angebot von Privatinvestoren wurde vorgestellt, das die Übernahme von 75 % der Fluggesellschaft für 6 Millionen Euro vorsieht. Zusätzlich wurde eine Finanzspritze von 10 Millionen Euro durch die wallonische Regionalregierung vorgeschlagen, um die Airline zu stabilisieren. Doch das Angebot scheiterte an einer entscheidenden Hürde: Es deckt nicht die für den Erfolg des Sanierungsplans notwendigen 18 Millionen Euro ab. Die Wahrscheinlichkeit, dass die wallonische Regierung weitere 10 Millionen Euro investiert, wird von Insidern als gering eingeschätzt. Die Region Wallonien, die 35 % der Fluggesellschaft besitzt, hat bisher keine Anzeichen gegeben, dass sie bereit ist, den Antrag der Privatinvestoren zu unterstützen. Das setzt Air Belgium weiter unter Druck, alternative Lösungen zu finden, bevor die Fluggesellschaft in ernsthafte Liquiditätsprobleme gerät. Das Verfahren zur gerichtlichen Sanierung: Ein Wettlauf gegen die Zeit Air Belgium befindet sich aktuell in einem gerichtlichen Sanierungsverfahren (procédure de réorganisation judiciaire – PRJ), das darauf abzielt, die Schulden der Fluggesellschaft zu restrukturieren und eine Insolvenz

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