Jan Gruber

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Jan Gruber

Emirates erweitert Flugangebot in Afrika

Die Fluggesellschaft Emirates baut ihre Präsenz in Afrika aus und führt zusätzliche Flüge nach Entebbe, Addis Abeba und Johannesburg ein. Ab dem 27. Oktober 2024 wird die Frequenz von Flügen zwischen Dubai und Uganda auf täglich erhöht, was 718 zusätzliche Sitzplätze pro Woche zur Verfügung stellt. Dies geschieht im Rahmen eines langfristigen Engagements von Emirates in Uganda, das unter anderem durch eine Partnerschaft mit dem Uganda Tourism Board unterstützt wird. Auch die Rückkehr nach Lagos sowie die geplante Erhöhung der Frequenz nach Addis Abeba ab Januar 2025 und nach Johannesburg ab März 2025 sind Teil der Strategie, die Konnektivität in Afrika zu fördern. Insgesamt wird Emirates nach der Umsetzung dieser Maßnahmen 161 wöchentliche Flüge zwischen Afrika und Dubai anbieten. Zusätzliches Wachstum in der Region wird durch ein umfangreiches Partnernetzwerk ermöglicht, das die Erreichbarkeit von über 210 regionalen Zielen umfasst. Emirates bietet somit eine Verbindung zu 20 Passagier- und Fracht-Destinationen in Afrika.

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„The Addams Family“: Musical mit bärenstarken künstlerischen Leistungen

Mit „The Addams Family“ ist derzeit ein vom Broadway in die Welt berühmt gewordenes Musicals quer durch Deutschland auf Tournee. In den verschiedensten Städten ist das hochkarätige Ensemble von DS Entertainment bereits aufgetreten. Es stehen in naher Zukunft noch Shows in Fellbach bei Stuttgart und in der Stadthalle Hilden an. Warten sollte man nicht, denn die Darstellung ist sehenswert. In der Bundesrepublik Deutschland werden Musicals meist mit den Produktionen der Stage Entertainment Holding verbunden. Diese ist zwar größter Anbieter, jedoch hat man Mitbewerber, beispielsweise ATG und DS Entertainment. Das zuletzt genannte Unternehmen ist inhabergeführt und das merkt man auch, denn Diane Lübbert ist nicht nur Inhaberin, sondern auch in einer Hauptrolle in „The Addams Family“ auf der Bühne. Eine Produktion, bei der die Chefin selbst zeigt, dass sie als Musical-Sängerin richtig was drauf hat, kann doch nur ein Erfolg werden? Tolle Performance von Vollblut-Künstlern Richtig, denn die Darsteller der DS-Entertainment-Inszenierung von „The Addams Family“ brillieren allesamt mit hervorragenden künstlerischen Höchstleistungen. Tanz, Sprache, Gesang, Gangs und sogar Einbindung des Publikums – als Zuschauer spürt man, dass hier nicht nur echte Profis auf der Bühne sind, sondern Künstler, für die ihre Auftritte mehr als nur ein Beruf sind, es ist pure Leidenschaft und pure Freude dem Publikum eine hochklassige Show zu bieten. Ein Ensemble, das binnen kurzer Zeit in verschiedenen Städten auftritt, muss sich ständig und binnen kurzer Zeit auf wechselnde Gegebenheiten im Bereich der Infrastruktur einstellen. Nicht jede „Halle“ ist optimal für Musicals geeignet. Mal sind es bauliche Gegebenheiten, mal die

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Fraport setzt auf Asphalt mit Cashew-Schalen-Bitumen

Der Flughafen Frankfurt am Main testet auf dem Vorfeld erstmals weltweit den Einsatz von nachhaltigem Asphalt, bei dem anstelle des traditionellen, erdölbasierten Bitumens ein biologischer Bitumen aus Cashew-Schalen verwendet wird. In Zusammenarbeit mit dem Startup B2Square wird eine 200 Meter lange Teststrecke gebaut, um das innovative Material unter realen Bedingungen zu prüfen. Dieser sogenannte Bio-Bitumen hat eine geringere CO₂-Bilanz, da Cashew-Schalen biogene Kohlenstoffverbindungen enthalten, die in einem speziellen Prozess klimaneutral gebunden werden. Der Testabschnitt wird in den kommenden zwei Jahren regelmäßig auf Belastbarkeit und Haltbarkeit überprüft. Ziel ist es, den Flughafen klimafreundlicher zu gestalten, indem umweltbelastende Emissionen gesenkt und nachhaltige Alternativen gefördert werden. Die Teststrecke wird dabei mit zwei verschiedenen Asphalten – konventionellem und Bio-Asphalt – parallel belegt, um deren Unterschiede und potenzielle Vorteile für weitere Flächen des Flughafens zu evaluieren. Fraport beabsichtigt, das Material bei erfolgreicher Prüfung künftig verstärkt einzusetzen, um seinen CO₂-Ausstoß bis 2045 auf null zu senken. Diese Maßnahme erfolgt im Rahmen von Fraports Nachhaltigkeitsstrategie und des 2008 mitgegründeten Airport Carbon Accreditation Programms.

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Finnair modernisiert Embraer-Kabinen

Die finnische Fluggesellschaft Finnair hat die Kabinen ihrer Embraer-Flotte renoviert, um das Passagiererlebnis auf Kurz- und Mittelstrecken zu verbessern. Bis zum Frühjahr 2026 sollen alle 12 Embraer-Flugzeuge modernisiert sein, wobei sieben der Maschinen bereits in der Wintersaison 2024–2025 umgerüstet werden. Das Design der Kabinen wurde an die Großraumflugzeuge von Finnair angepasst und umfasst dunkelblaue und graue Farben mit Holzakzenten, die auch in der Schengen-Lounge am Flughafen Helsinki zu finden sind. Neben einem modernen LED-Beleuchtungssystem kommen auch leichtere Materialien zum Einsatz, um das Gewicht der Maschinen zu senken und so den Treibstoffverbrauch zu reduzieren. Dies soll eine Reduzierung des Flugzeuggewichts um etwa 150 Kilogramm pro Flug ermöglichen, wie Eerika Enne, die Leiterin der Abteilung für Inflight Customer Experience bei Finnair, erklärte. Die Kabinen der Embraer-Flotte bieten weiterhin 100 Sitze, jedoch gibt es in den ersten neun Reihen neue Sitze, die über ein höheres Komfortniveau verfügen und verstellbar sind. Diese Maßnahmen zur Erneuerung der Flotte folgen dem Ziel von Finnair, den Passagierkomfort zu steigern und gleichzeitig umweltfreundlichere Lösungen anzubieten. Finnair setzt die Embraer-Flugzeuge vor allem auf innereuropäischen Strecken ein, etwa in Nord- und Mitteleuropa.

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Air Baltic erweitert Winterflugplan 2024 um neue Verbindungen von Vilnius

Die lettische Fluggesellschaft Air Baltic hat den Start ihres erweiterten Winterflugplans 2024 angekündigt, der neue Strecken ab Vilnius umfasst. Seit Ende Oktober fliegt Air Baltic zweimal wöchentlich nach Düsseldorf und Oslo-Torp. Diese Verbindungen sollen sowohl Geschäftsreisenden als auch Urlaubern zusätzliche Möglichkeiten bieten, darunter Kurztrips in deutsche Städte sowie Erholungsurlaube in Norwegen. Im Rahmen einer Risikoteilungsvereinbarung mit den litauischen Flughäfen stärkt Air Baltic damit die europäische Anbindung Litauens. Laut Martin Gauss, CEO von Air Baltic, ist Deutschland ein wichtiger Wirtschaftspartner für Litauen. Die Erweiterung der Deutschlandverbindungen mit dem Airbus A220-300 soll zudem Litauens Stellung als Tor zu weiteren europäischen Zielen festigen. Insgesamt verbindet Air Baltic Vilnius im Winterflugplan mit 14 Direktverbindungen innerhalb Europas und bietet über das Drehkreuz Riga Zugang zu mehr als 80 weiteren Zielen. Für den Sommer 2025 plant Air Baltic bereits die Einführung weiterer sieben Strecken von Vilnius, unter anderem nach Ibiza, Tel Aviv und Valencia, was die größte Sommererweiterung in der Geschichte der litauischen Air Baltic-Route darstellt. Die Expansion gilt als wichtiger Schritt für die wirtschaftliche und touristische Entwicklung des Baltikums.

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Billigfluglinien: Günstig, aber problematisch für Konsumentenrechte

Billigfluglinien wie Ryanair und Wizz Air bieten günstige Reisen an, doch Konsumenten stoßen häufig auf Probleme bei Rückerstattungen und Kundenservice. Bei Stornierungen von Flügen müssen laut EU-Recht Steuern und Gebühren zurückgezahlt werden, doch Ryanair weist diese nicht separat aus und verweigert Erstattungen. Auch beim Check-in entstehen Probleme: Kunden berichten, dass Online-Check-Ins oft nicht funktionieren, und Gebühren am Schalter somit unvermeidbar sind. Die Arbeiterkammer Oberösterreich kritisiert die Airlines und fordert europaweit strengere Regeln, um Kundenrechte zu stärken.

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Trotz stabiler Nachfrage bleiben Österreichs Hotelleriebetriebe unter Druck

Die kürzlich durch Statistik Austria veröffentlichten Übernachtungszahlen verdeutlichen die durchwachsenen Trends in Österreichs Tourismusbranche. Im September wurden landesweit rund 11,3 Millionen Übernachtungen verzeichnet – ein Rückgang von 7,4 % im Vergleich zum Vorjahresmonat. Erklärungen für das Minus finden sich unter anderem in den ungewöhnlich hohen Niederschlägen und Stürmen, die viele Regionen betrafen und Betriebe stark belasteten. Diese Naturereignisse führten nicht nur zu infrastrukturellen Herausforderungen, sondern auch zu einem deutlichen Rückgang an Touristen. Laut Hans Spreitzhofer, Obmann des Fachverbandes Hotellerie der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), blieb dies nicht ohne Folgen für die Buchungen und das wirtschaftliche Ergebnis der Betriebe. Trotz Rückgang positives Zeichen für Herbst und Winter Dennoch blickt die Branche zuversichtlich auf die bevorstehenden Herbstferien und die Wintersaison. Spreitzhofer äußerte sich optimistisch angesichts des aktuellen Buchungsstands, der von stabiler Nachfrage und Wetteroptimismus getragen wird. Die Herbstferien haben in den vergangenen Jahren erheblich an Bedeutung gewonnen und werden auch 2024 von Familien und Individualreisenden verstärkt gebucht. Der Trend zu spontanen Kurzreisen spielt vielen Betrieben in die Hände, da günstige Wetterbedingungen oft zu kurzfristigen Buchungen führen. Darüber hinaus verzeichnet die Branche eine hohe Nachfrage nach authentischen Natur- und Gesundheitserlebnissen. Aktivitäten wie Eisbaden, Waldbaden und Winterwandern erleben einen Aufschwung und gelten als Attraktionen, die sowohl zur touristischen Anziehungskraft als auch zur gesundheitlichen Erholung beitragen. Belastende Kostenentwicklung bleibt eine Herausforderung Trotz der positiven Nachfrageentwicklung bleiben die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für die Hotellerie angespannt. Die gestiegenen Energiekosten, erhöhte Zinsen sowie die höheren Löhne setzen die Branche unter Druck, was sich in rückläufigen Betriebsergebnissen widerspiegelt. Nach einer Umfrage

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Corendon Schiphol: Das Hotel mit der Boeing 747 im Garten

Nahe dem Flughafen Amsterdam-Schiphol ist seit einigen Jahren eine Boeing 747 in den Farben von Corendon Airlines abgestellt. Mittlerweile ist der ausgemusterte Jumbojet zum Wahrzeichen des „Corendon Amsterdam Schiphol Airport“, einem Hotel, das sich nur wenige Fahrminuten vom größten Airport der Niederlande entfernt befindet. Es handelt sich um eine große Unterkunft, die in mehrere Gebäude unterteilt ist. Man ist offiziell im Vier-Sterne-Bereich angesiedelt, jedoch kann man es durchaus mit Fünf-Sterne-Häusern aufnehmen, denn punktuell ist man in Sachen Angebot und Service zumindest auf Augenhöhe. Zu bieten hat das Corendon-Flughafenhotel so einiges. Boeing 747 im Garten des Hotels Das Highlight dürfte wohl die eingangs erwähnte Boeing 747 sein. Diese wurde vor einigen Jahren vom Corendon-Konzern gekauft und so womöglich vor der Verschrottung bewahrt. Hotelgäste können den Jumbojet auch von innen besichtigen. Externe Personen müssen an der Rezeption eine Eintrittskarte erwerben. Zwar ist diese ausgemusterte Boeing 747 in den Farben von Corendon Airlines lackiert, jedoch hatte der Konzern noch nie ein solches Muster in der Flotte. Die Kabine ist weitgehend im Original des vormaligen Operators KLM erhalten geblieben. Dieses Flugzeug, Baujahr 1989, war bis 2018 als PH-BFB für das Skyteam-Mitglied im Einsatz. Das Corendon Hotel Amsterdam-Schiphol bietet für Hotelgäste regelmäßig fachkundige Führungen durch und rund um das Ausstellungsstück an. Die Zeiten und Anmeldungen können bei der Rezeption erfragt bzw. vorgenommen werden. Auch ist es möglich im Zuge von Veranstaltungen die Boeing 747 zu buchen. Besonders im Upper Deck kann es in den Sommermonaten aber sehr heiß werden, denn im Regelfall ist die extern

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Erste Frau in Europa als Flugbetriebsleiterin: Cristina Preda bei Dan Air

Cristina Preda hat bei der Fluggesellschaft Dan Air als erste Frau in Europa die Position der Flugbetriebsleiterin übernommen. Mit jahrelanger Erfahrung als Pilotin von Boeing- und Airbus-Maschinen und tausenden Flugstunden wird sie zukünftig die Betriebsstandards der Fluggesellschaft überwachen, als Vertreterin gegenüber den Luftfahrtbehörden agieren und die Sicherheitskultur im Unternehmen fördern. Preda, Absolventin der Romanian Aviation Academy, hat sich als Pilotin in herausfordernden Einsätzen bewährt. So leitete sie Rückführungsflüge aus Krisengebieten wie dem Libanon und Israel. Die Bedeutung ihrer Führungsrolle und die besondere Herausforderung ihrer Aufgaben wurden von Matt Ian David, dem CEO von Dan Air, hervorgehoben, der ihren Mut und ihre Professionalität in kritischen Situationen betonte. Cristina Preda äußerte den Wunsch, dass ihre Position Frauen und andere inspirieren möge, in der Luftfahrtbranche nach Führungsrollen zu streben. Die Ernennung Predas ist ein bedeutender Schritt für mehr Diversität in der europäischen Luftfahrtbranche.

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Flughafen Tel Aviv schließt Terminal 1 bis Frühjahr 2025

Infolge der angespannten Sicherheitslage im Nahen Osten schließt der Ben-Gurion-Flughafen in Tel Aviv sein Terminal 1 für internationale Flüge ab dem 1. November bis zum 23. März 2025. Diese Entscheidung der Israel Airports Authority (IAA) erfolgt, nachdem zahlreiche große Billigfluggesellschaften, darunter EasyJet, Ryanair und Wizz Air, ihre Flugverbindungen nach Israel aufgrund der unsicheren Lage in der Region ausgesetzt haben. Diese Maßnahme stellt nicht nur eine logistische Herausforderung für die Fluggesellschaften und Passagiere dar, sondern wirft auch ein Schlaglicht auf die ökonomischen Auswirkungen des regionalen Konflikts auf die israelische Luftfahrt. Billigfluggesellschaften stellen Flugbetrieb ein: Ein empfindlicher Verlust für Ben-Gurion Im Juni 2023 hatte der Flughafen sein Terminal 1 nach einem vorübergehenden Sicherheitsstopp im vergangenen Herbst wiedereröffnet. Das Terminal, in erster Linie für Billigfluggesellschaften ausgelegt, war für diese Anbieter eine bevorzugte Wahl aufgrund der geringeren Betriebskosten gegenüber dem größeren und zentraleren Terminal 3. Die Billigfluganbieter Ryanair und Wizz Air hatten sich nach dem Wiederbeginn ihrer Dienste im Frühjahr schnell zu wichtigen internationalen Akteuren am Ben-Gurion etabliert. Mit fast 80 wöchentlichen Flügen nach Tel Aviv allein durch Wizz Air war das Unternehmen bis zum Sommer 2024 die viertgrößte ausländische Fluggesellschaft am Ben-Gurion-Flughafen. Der Verlust dieser Anbieter bedeutet eine erhebliche Einschränkung für den Ben-Gurion-Flughafen, da die Passagierzahlen am Terminal 1 auf 20.000 pro Tag zurückgingen. „Diese Zahl macht es uns unmöglich, Terminal 1 wirtschaftlich zu betreiben,“ erklärte ein IAA-Sprecher in einer offiziellen Mitteilung. In der Zwischenzeit werden alle internationalen Flüge in Terminal 3 zusammengefaßt, während eine begrenzte Anzahl an Inlandsflügen, insbesondere nach Eilat, weiterhin

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