Jan Gruber

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Jan Gruber

Oman Air hat letzten Airbus A330 ausgeflottet

Die Fluggesellschaft Oman Air hat sich kürzlich von ihrem letzten Airbus A330 getrennt. Zuletzt hatte man noch vier A330-200 und sechs A330-300 in der Flotte. Laut einem Bericht von CH-Aviation.com waren einige Einheiten schon länger nicht mehr in Betrieb. Oman Air steckt tief in den roten Zahlen und hat angekündigt, dass man sich verkleinern wird. Die Ausflottung der Langstreckenflugzeuge des Typs A330 bedeutet, dass man in etwa 22 Prozent der Gesamtkapazität aus der Produktion genommen hat.

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Rostec setzt Il-114-300-Flugtests fort

Nach längerer Pause führt die Rostec-Tochter UAC wieder Flugversuche mit dem Maschinentyp Ilyushin Il-114-300 durch. Am Sonntag, den 31. März 2024 erhob sich an einem russischen Werksflughafen wieder ein Prototyp in die Luft. Laut Rostec sollen dabei insbesondere die Komponenten und Systeme aus angeblich vollständig russischer Herkunft getestet worden sein. Eigentlich sollte die Il-114-300, deren Ursprungsmodell ein Ladenhüter der Extraklasse war, schon im Vorjahr in den kommerziellen Liniendienst gestellt werden. Derzeit geht die UAC davon aus, dass es erst im Jahr 2026 soweit sein wird.

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Sale and Leaseback: Avolon kauft vier A330neo von Cebu Pacific

Die Billigfluggesellschaft Cebu Pacific hat insgesamt vier Airbus A330neo, die noch gar nicht ausgeliefert wurden, im Rahmen eines Sale-and-Leaseback-Deals zu Geld gemacht. Die Maschinen, die ab Ende 2024 bis zum Jahr 2024 ab Werk ausgeliefert werden sollen, wurden an Avolon verkauft. Von diesem Unternehmen wird Cebu Pacific die Langstreckenflugzeuge dann leasen. Derartige Geschäfte werden in der Branche häufig eingesetzt, um die Liquidität kurzfristig erhöhen zu können.

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Southwind Airlines will EU-Bann anfechten

Die türkische Ferienfluggesellschaft Southwind will ihren Rauswurf aus den Lufträumen der Europäischen Union und des Vereinigten Königreichs nicht auf sich sitzen lassen. Man teilte mit, dass man ein Rechtsmittel erhoben hat. Das Unternehmen erhebt den Vorwurf, dass die Entscheidungen aufgrund eines Berichts der finnischen Zivilluftfahrtbehörde ergangen wären. Seitens Southwind heißt es, dass man angeblich zu keiner Stellungnahme aufgefordert worden wäre. Man hat nun Beschwerden erhoben und hofft, dass der Bann aufgehoben wird. Southwind Airlines werden Verbindungen zur russischen Nordwind Airlines vorgeworfen. Dies wird seitens des türkischen Unternehmens dementiert. Die Behörden des Vereinigten Königreichs, Finnlands und die EASA sind aber der Ansicht, dass die türkischen Eigentümer angeblich lediglich als Strohleute fungieren sollen.

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Wizz Air mit 4,8 Millionen Passagieren im März 2024

Im März 2024 hatte die Wizz Air Group insgesamt 4,8 Millionen Fluggäste an Bord. Damit konnte man gegenüber dem Vorjahresmonat um 12 Prozent zulegen. Die Firmengruppe besteht aus den operativen Fluggesellschaften Wizz Air Hungary, Wizz Air UK, Wizz Air Malta und Wizz Air Abu Dhabi. Seit einiger Zeit befindet sich in Saudi-Arabien ein weiterer Ableger im Aufbau. Die genannten Passagierzahlen schließen alle Airlines, die unter der Marke Wizz Air aktiv sind ein. Die Auslastung der Firmengruppe lag im März 2024 bei 91 Prozent.

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Air Baltic expandiert in Palanga

Die lettische Fluggesellschaft Air Baltic feierte mit Monatsbeginn ihre 20-jährige Präsenz auf dem Flughafen Palanga, den man unter anderem an das Drehkreuz Riga anbindet. Seit dem ersten Flug der Fluggesellschaft auf dieser Strecke am 1. April 2009 hat Air Baltic mehr als 545 Tausend Passagiere befördert und über 11 Tausend Flüge zwischen beiden Städten durchgeführt. In diesem Jahr plant Air Baltic eine Expansion in Palanga durch die Aufnahme von Direktflügen nach Amsterdam. Der erste Flug ist für den 29. Mai geplant, und die Fluggesellschaft wird zwei wöchentliche Flüge auf dieser Strecke durchführen. Im Jahr 2024 wird Air Baltic Litauen mit 19 Zielen verbinden und weiterhin zwei Flugzeuge in Vilnius stationieren. „Litauen ist einer unserer Heimatmärkte, und wir sind bestrebt, die Konnektivität von dort aus zu verbessern. Im Laufe der Jahre haben wir ein Passagierwachstum auf dieser Strecke beobachtet und freuen uns, unseren Kunden eine breite Palette von Reisemöglichkeiten mit einer One-Stop-Verbindung über die Heimatbasis von Air Baltic anbieten zu können. Unsere jüngste Ankündigung, im Mai eine Direktverbindung von Palanga nach Amsterdam aufzunehmen, unterstreicht unser Engagement, unseren Marktanteil in Litauen zu erhöhen“, erklärt Firmenchef Martin Gauss.

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Sommer 2024: Flugangebot ab Deutschland deutlich unter Vorkrisen-Niveau

An den meisten deutschen Verkehrsflughäfen liegt das Angebot im Sommerflugplan 2024 noch immer deutlich unter jenem, das man vor der Corona-Pandemie hatte. Bemerkenswerterweise zeigt sich an Airports, die stark auf den Low-Cost-Verkehr setzen, dass man zum Teil deutlich über dem Vorkrisen-Niveau liegt. An den größten deutschen Flughäfen ist das Angebot aber noch immer reduziert. Laut einer Auswertung des Luftfahrtverbands BDL soll dieses im Verlauf des Sommerflugplans 2024 deutschlandweit gesehen etwa 88 Prozent des Niveaus, das man im Vergleichszeitraum des Jahres 2019 hatte, liegen. Besonders im innerdeutschen Verkehr ist das Angebot weiterhin auf Sparflamme, denn nur knapp über die Hälfte der Flüge, die es im Sommer 2019 gab, stehen zur Auswahl. Deutschland ist damit in Sachen Erholung von den Folgen der Corona-Pandemie eines der Schlusslichter im EU-Vergleich. Andere Staaten konnten bereits die einstigen Rekordwerte von 2019 wieder erreichen oder sogar zum Teil deutlich übertreffen. Die Gründe warum es in Deutschland nicht rund läuft, sind vielfältig. Laut verschiedenen Fluggesellschaften soll es auch an den hohen Standortkosten liegen, denn in anderen Staaten würden beispielsweise niedrigere Flughafengebühren und Handlingkosten anfallen. Per Anfang Mai 2024 hebt die deutsche Bundesregierung die Luftverkehrssteuer drastisch an. Dies geschieht einerseits unter dem Deckmantel „Umweltschutz“, aber auch zur Sanierung der maroden Finanzlage. Gegen dieses Vorhaben, das bereits fix beschlossen ist, laufen Fluggesellschaften und Reiseveranstalter Sturm, denn man befürchtet, dass man im Vergleich mit anderen EU-Staaten weiter ins Hintertreffen geraten könnte. Die Nachfrage im Bereich Kurz- und Mittelstrecke muss in Deutschland differenziert betrachtet werden. Geht es im Sommerflugplan 2024 um klassische

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Günther Ofner warnt vor „Schlaraffenland“ bei Austrian Airlines

Wiens Flughafendirektor Günther Ofner schaltet sich in seiner Funktion als Luftfahrt-Fachgruppenobmann in der Wirtschaftskammer erneut in den Tarifstreit bei Austrian Airlines ein. In einer Aussendung warnt er davor, dass die Streiks und Betriebsversammlungen den Konkurrenten der AUA in die Hände spielen würden. Allerdings sind nicht ausschließlich die vielen Flugausfälle, die in den letzten Wochen aufgrund von Arbeitsniederlegungen und Betriebsversammlungen, zu denen die Arbeitnehmervertreter das fliegende Personal aufgerufen haben, ausschlaggebend dafür, dass sich potentielle Passagiere auch nach Alternativen umsehen. In den letzten Jahren hat Austrian Airlines hinsichtlich den auf der Kurz- und Mittelstrecke inkludierten Leistungen sich weitgehend dem Niveau der Konkurrenten Ryanair und Wizzair angepasst. Lediglich beim Handgepäck ist man noch ein wenig kulanter. Besonders im Vorjahr hat die AUA, die sich in der Werbung stets als Premium-Anbieter darstellt, kräftig an der Preisschraube gedreht. Vielen Passagieren stößt regelrecht sauer auf, dass sich das Produkt in der Economy-Class fast gar nicht mehr von der Konkurrenz aus dem Lowcost-Segment abhebt. Lediglich der Preis ist zum Teil deutlich höher. Genau an diesem Punkt setzt auch die Kritik der Gewerkschafter an, denn nicht zuletzt aufgrund stark erhöhter Ticketpreise bei gleichzeitiger Einsparung von vormals inkludierten Leistungen, für die seit einiger Zeit zusätzlich zur Kasse gebeten wird, konnte die AUA im Vorjahr einen Rekordgewinn einfliegen. Laut Arbeitnehmervertretern hat aber das Personal davon nichts gehabt, denn es wird weiterhin um Lohnerhöhungen gestritten. Unter den Netzwerk-Airlines der Lufthansa Group rangiert die AUA hinsichtlich der Höhe der Gehälter ganz unten. Die Gewerkschafter fordern, dass das Niveau auf jenes, das zum

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A350: Airbus fixiert Korean-Air-Großbestellung

Der Airbus-Konzern konnte die Bestellung von 33 Langstreckenflugzeugen der A330-Reihe durch Korean Air festzurren. Das südkoreanische Luftfahrtunternehmen ordert 27 A350-1000 und sechs A350-900. „Der A350 eignet sich aufgrund ihrer außergewöhnlichen Reichweite, ihrer Treibstoffeffizienz und ihres Passagierkomforts hervorragend für unser globales Streckennetz“, sagte Jason Yoo, Chief Safety and Operating Officer und EVP bei Korean Air. „Wir sind zuversichtlich, dass die Einführung der A350 in unsere Flotte die betriebliche Effizienz steigern und das Reiseerlebnis für unsere Passagiere insgesamt verbessern wird“.

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Ryanair mit 13,6 Millionen Passagieren im März 2024

Im März 2024 waren insgesamt 13,6 Millionen Reisende mit den Fluggesellschaften der Ryanair Group unterwegs. Im direkten Vergleich mit dem Vorjahresmonat bedeutet dies ein Plus von acht Prozent. Die Auslastung laut Ryanair unverändert bei 93 Prozent. In den vergangenen 12 Monaten des Geschäftsjahres 2023/24 hatte der Lowcoster 183,7 Millionen Fluggäste. Damit konnte man gegenüber der Vorperiode um neun Prozent zulegen. Der Ladefaktor stieg um einen Prozentpunkt auf 94 Prozent.

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