Jan Gruber

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Jan Gruber

Deutschland: Wizz Air stockt Budapest-Frequenzen deutlich auf

Die Billigfluggesellschaft Wizz Air stockt den Flugverkehr zwischen Budapest und den deutschen Städten Berlin, Dortmund und Stuttgart im Winterflugplan 2024/25 deutlich auf. Weiters nimmt man mit Memmingen eine neue Route auf. Erst seit wenigen Wochen ist Stuttgart im Streckennetz des Billigfliegers enthalten. Mit Wirksamkeit zum 23. Jänner 2024 wird Wizz Air ab Budapest fünfmal wöchentlich Kurs auf diese Stadt nehmen. Ab 18. Dezember 2024 wird man in selbiger Frequenz Dortmund bedienen. Deutlich aufgestockt wird Budapest-Berlin per 17. Dezember 2024. Diese Strecke will Wizz Air dann bis zu 12 Mal pro Woche bedienen. Gegenüber dem aktuellen Stand der Dinge sind das fünf wöchentliche Umläufe mehr. Neu nimmt man ab 17. Dezember 2024 von der ungarischen Hauptstadt aus Kurs auf Memmingen.

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AUA hat über OE-LZQ-Zukunft noch immer nicht entschieden

Seit einigen Wochen muss Austrian Airlines auf die Dienste des schwer beschädigten Airbus A320neo mit der Registrierung OE-LZQ verzichten. Daran wird sich – zumindest kurzfristig gesehen – auch nichts ändern. Vor rund einem Monat hieß es seitens des Carriers gegenüber Aviation.Direct, dass voraussichtlich im Juli 2024 eine Entscheidung über diese Zukunft des noch sehr jungen Verkehrsflugzeuges getroffen wird. Eine Sprecherin von Austrian Airlines bestätigte nun auf Anfrage, dass man sich bis dato noch nicht entschieden habe. Die OE-LZQ wurde im Rahmen eines Schleppvorgangs, der vereinfacht ausgedrückt schief gelaufen ist, schwer beschädigt. Zum Zeitpunkt des Vorfalls, der sich am Flughafen Wien-Schwechat ereignet hat, befanden sich keine Fluggäste an Bord.

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Tipp: Fluggastrechtetag in Wien

Am 23. September 2024 findet der zweite Fluggastrechtetag der Universität Wien statt. Die Veranstaltung wird im Dachgeschoss der Sky Lounge am Oskar-Morgenstern-Platz in Wien abgehalten. In diesem Jahr liegt der Schwerpunkt auf den aktuellen Entwicklungen in der Fluggastrechte-Verordnung sowie auf Kooperationsformen in der Luftfahrt und deren Auswirkungen auf das Pauschalreiserecht. Hochrangige Experten aus Österreich und Deutschland werden Vorträge halten und die dynamische Entwicklung der Fluggastrechte-Judikatur erörtern. Martin Klemm von Brenner & Klemm Rechtsanwälte wird zum Thema „Buchungen über Online-Reisevermittler und damit einhergehende Konsequenzen“ referieren. Die Veranstaltung ist kostenlos, eine Anmeldung ist bis zum 20. September 2024 auf der Homepage des Postgraduate Centers der Universität Wien möglich. Auf einen Blick:

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Notlandung wegen biologischer Gefahr auf United-Airlines-Flug

Ein United-Airlines-Flug von Houston nach Boston musste am 28. Juli 2024 aufgrund einer biologischen Gefahr umgeleitet werden. Flug UA2477, eine Boeing 737-800, wurde nach Washington-Dulles umgelenkt, nachdem ein Passagier schwer erkrankte. Die Situation verschlimmerte sich, wodurch sich Besatzungsmitglieder erbrachen und Passagiere Masken verlangten. Ein Arzt an Bord forderte eine sofortige Landung. Das Flugzeug wurde nach der Landung gründlich gereinigt und setzte seine Reise nach Boston fort. Keiner der 155 Passagiere oder sechs Besatzungsmitglieder benötigte medizinische Hilfe.

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Unpünktlichkeit der Deutschen Bahn: SBB lehnt immer mehr Züge ab

Die chronische Unpünktlichkeit der Deutschen Bahn hat weitreichende Folgen für den internationalen Bahnverkehr, insbesondere für die Verbindungen in die Schweiz. Die unzureichende Pünktlichkeit der deutschen Züge beeinträchtigt nicht nur die Fahrgäste in Deutschland, sondern hat auch direkte Auswirkungen auf den grenzüberschreitenden Verkehr. Die Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) haben auf diese Problematik reagiert, indem sie viele Züge an der Grenze stoppen, was zu erheblichen Verzögerungen und Unannehmlichkeiten für Reisende führt. Die Pünktlichkeit im Fernverkehr der Deutschen Bahn ist seit Jahren ein drängendes Problem. Im Jahr 2023 kamen nur 64 Prozent der Züge pünktlich ans Ziel, wobei bereits ein großzügiger Puffer von sechs Minuten berücksichtigt ist. Diese Zahlen reflektieren die anhaltenden Schwierigkeiten der Deutschen Bahn in Bezug auf Betriebsführung und Infrastruktur. Die anhaltenden Verspätungen haben nicht nur Auswirkungen auf die Passagiere in Deutschland, sondern führen auch zu Problemen bei den internationalen Verbindungen. Die Verspätungen der Deutschen Bahn haben erhebliche Auswirkungen auf den grenzüberschreitenden Verkehr zur Schweiz. Im ersten Quartal 2024 wurden laut einer Antwort des Bundesverkehrsministeriums auf eine Anfrage des Bundestagsabgeordneten Matthias Gastel (Grüne) elf Prozent aller deutschen Züge auf der Strecke München–Zürich an der Grenze gestoppt. Dies stellt einen drastischen Anstieg im Vergleich zum Vorjahr dar, als lediglich zwei Prozent der Züge gestoppt wurden. Auf der Strecke Freiburg–Basel mussten sogar 12,4 Prozent der Züge umkehren, im Vorjahr waren es noch unter zehn Prozent. Diese Maßnahmen der SBB sind eine direkte Reaktion auf die wiederholten Verspätungen und haben für Reisende erhebliche Konsequenzen. Pünktlichkeit und Taktfahrplan der Schweizer Bahnen Die Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) sind

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Smartwings plant Wintercharterflüge von Braunschweig nach Tromsø

Die Fluggesellschaft Smartwings wird im kommenden Winterflugplan eine einmalige Charterflugverbindung von Braunschweig nach Tromsø in Norwegen anbieten. Die Flüge, die für das Reiseunternehmen Momento durchgeführt werden, sind für den 7. Februar 2025 (Hinflug) und den 12. Februar 2025 (Rückflug) geplant. Diese Information wurde vom Flughafen Braunschweig und dem Reiseunternehmen gegenüber dem Branchenportal Airliners.de bestätigt. Auch wurde erst kürzlich bekannt, dass die Konzernschwester CSA ab Herbst 2024 nur noch als Wetlease-Provider für Smartwings fungieren wird. Flüge unter dem OK-Code wird es künftig nicht mehr geben.

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Unregelmäßigkeiten im Flugverkehr: Rechte der Passagiere bei Verspätungen und Ausfällen

In den vergangenen Wochen erlebten Flugreisende weltweit vermehrt Unregelmäßigkeiten im Flugverkehr. Diese reichten von IT-Ausfällen bei mehreren Fluggesellschaften bis hin zu Protestaktionen am Flughafen Wien, die den Flugbetrieb beeinträchtigten. Solche Vorfälle werfen die Frage auf, welche Rechte Passagiere in solchen Situationen haben und welche Pflichten die Fluggesellschaften erfüllen müssen. In der Europäischen Union sind diese Rechte klar durch die EU-Fluggastrechteverordnung geregelt. Ein wesentlicher Vorfall war der globale Ausfall von Check-in-Systemen, der mehrere Fluggesellschaften betraf und zu erheblichen Verzögerungen führte. IT-Ausfälle können als „außergewöhnliche Umstände“ eingestuft werden, was Fluggesellschaften von der Verpflichtung zu Ausgleichszahlungen befreit. Zu diesen Umständen zählen laut EU-Verordnung Ereignisse wie politische Instabilität, extreme Wetterbedingungen, Sicherheitsrisiken oder unerwartete technische Mängel. Entscheidend ist, dass die Fluggesellschaft alle zumutbaren Maßnahmen ergreift, um solche Störungen zu vermeiden. Klimaproteste und dessen Auswirkungen Eine weitere Herausforderung stellte eine Klimaprotest-Aktion am Flughafen Wien dar. Hierbei wurden Flugzeuge blockiert, was zu Verspätungen führte. Anders als bei IT-Ausfällen ist bei solchen Aktionen zu prüfen, ob diese als „außergewöhnliche Umstände“ gelten. Dies hängt unter anderem davon ab, ob die Proteste vorher angekündigt waren. Fluggesellschaften müssen bei Kenntnis von bevorstehenden Aktionen proaktiv Maßnahmen ergreifen, wie etwa die Umbuchung von Passagieren. Rechte der Passagiere: Ausgleichszahlungen und Betreuung Sollte eine Verspätung von mehr als drei Stunden eintreten und nicht auf außergewöhnliche Umstände zurückzuführen sein, haben Passagiere Anspruch auf Ausgleichszahlungen. Diese betragen je nach Flugdistanz zwischen 250 und 600 Euro. Zudem sind Fluggesellschaften verpflichtet, Betreuungsleistungen wie Verpflegung und Hotelunterbringung anzubieten, abhängig von der Länge der Verspätung und der Flugdistanz: Diese Rechte bestehen

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EU-Kommission untersucht deutsche Staatshilfe für Condor erneut

Die EU-Kommission nimmt die millionenschwere Staatshilfe Deutschlands für die Fluggesellschaft Condor erneut unter die Lupe. Diese Maßnahme folgt einem Urteil des Gerichts der Europäischen Union von Mai, das die ursprüngliche Genehmigung der Beihilfen für ungültig erklärte. Die Kommission prüft, ob die staatliche Unterstützung im Einklang mit den EU-Wettbewerbsregeln steht. Deutschland hatte Condor 2019 mit einem Kredit der KfW-Förderbank und einer Umstrukturierungsbeihilfe unterstützt, nachdem der damalige Mutterkonzern Thomas Cook Insolvenz anmeldete. Die Beihilfe umfasste zwei Abschreibungen in Höhe von 90 und 20,2 Millionen Euro, die Teil eines umfangreicheren Restrukturierungsplans waren. Die EU-Kommission betont, dass die Einleitung der Untersuchung keine Vorentscheidung darstellt. Das endgültige Urteil soll nach Einreichung aller Stellungnahmen erfolgen. Die irische Fluggesellschaft Ryanair hatte die ursprüngliche Genehmigung der Hilfen angefochten.

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Rex Airlines vor der Insolvenz: Finanzielle Krise und mögliche Sanierung durch Deloitte

Die australische Regionalfluggesellschaft Rex Airlines steht vor einer ernsten Krise, die zu einem Handelsstopp ihrer Aktien an der Australian Securities Exchange (ASX) geführt hat. Hintergrund sind interne Konflikte und finanzielle Schwierigkeiten, die das Unternehmen an den Rand der Insolvenz gebracht haben. Am 29. Juli 2024 wurde der Handel mit den Aktien von Rex ausgesetzt, nachdem Berichte aufgetaucht waren, dass das Finanzdienstleistungsunternehmen Deloitte beauftragt werden soll, um die Fluggesellschaft zu sanieren. Die aktuelle Situation wirft Fragen über die Zukunft von Rex auf und könnte weitreichende Folgen für den regionalen Luftverkehr in Australien haben. Interne Konflikte und Führungswechsel Rex Airlines, ursprünglich als Hazelton Airlines gegründet, hat eine lange Geschichte im regionalen Luftverkehr Australiens. Im Jahr 2002 wurde die Fluggesellschaft von Lim Kim Hai, einem singapurischen Geschäftsmann, gegründet. Anfang Juni 2024 trat Lim von seiner Rolle als geschäftsführender Vorsitzender zurück, blieb jedoch als nicht geschäftsführendes Verwaltungsratsmitglied und Großaktionär im Unternehmen. Der Übergang der Leitung an den Chief Operating Officer Neville Howell schien zunächst reibungslos zu verlaufen, doch Anfang Juli 2024 kam es zu dramatischen Entwicklungen. Lim versuchte, den gesamten Vorstand abzusetzen, einen Monat nach seiner Abwahl aus dem Vorsitz. Dies führte zu einem erheblichen internen Streit, da Lim eine außerordentliche Hauptversammlung einberief, um vier seiner fünf Vorstandskollegen abzusetzen und zwei neue Direktoren zu ernennen. Der einzige Vorstand, dessen Abberufung Lim nicht beantragte, war Lincoln Pan von PAG Asia Capital, einer großen Private-Equity-Firma, die Rex mit 150 Millionen AU$ (etwa 101 Millionen US$) finanziert hat. Die Auseinandersetzungen unter den Direktoren verstärkten die bereits bestehenden

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FPÖ behauptet AUA wäre zum „Billigflieger“ umgebaut worden

Kurz nach der Veröffentlichung des Urteils des Europäischen Gerichtshofs in Sachen Austrian-Airlines-Staatshilfe übt die Oppositionspartei heftige Kritik am Unternehmen und deren Konzernmutter Lufthansa. Man wirft vor, dass die AUA in einen Billigflieger umgebaut worden wäre. „Auch wenn die Coronahilfen nun für rechtmäßig erklärt wurden: Die Art und Weise, wie diese dilettantische schwarz-grüne Regierung bei der AUA-Rettung agiert hat, wirkt bis heute negativ nach. Die Regierung hat sich keinerlei Job- und Standortgarantien für die Hilfe geben lassen. Die Folgen sind verheerend: Die AUA hat seitdem auf Geheiß der Konzernmutter Lufthansa einen radikalen Sparkurs umsetzen müssen, hunderte Jobs wurden abgebaut. Und dafür durften die Steuerzahler auch noch brav blechen. Ursprünglich wollte sich das AUA-Management dafür auch noch fette Boni auszahlen lassen“, so Nationalratsabgeordneter Christian Hafenecker (FPÖ). „Die Mitarbeiter der AUA sind im Vergleich zu ihren Kollegen in Deutschland chronisch unterbezahlt. Immer wieder kam es in der Vergangenheit deshalb zu Betriebsversammlungen und Flugausfällen. Auch dieser Schaden geht auf die Kappe dieser Bundesregierung, die es verabsäumt hat, im Gegenzug für die Staatshilfen eine Beteiligung an der AUA samt Sitz im Aufsichtsrat zu verlangen. Die deutsche Regierung hat das sehr wohl getan“. Die AUA wäre von Lufthansa zum Billigflieger umgebaut worden.

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