Jan Gruber

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Jan Gruber

Südafrika: Gericht bewillig Mango-Airlines-Verkauf

Eigentlich sollte die insolvente Billigfluggesellschaft Mango Airlines schon längst verkauft sein. Allerdings versuchte die Regierung die Transaktion zu verhindern. Nun machte das südafrikanische Höchstgericht in einem Berufungsverfahren den Weg frei. Laut lokalen Medienberichten soll nun die Übertragung der Aktien an Ubuntu Air Services vorgenommen werden. Damit ist noch nicht sichergestellt, dass sich die ehemalige South-African-Airways-Tochter wieder in die Luft erheben kann. Im Jahr 2021 musste Mango Airlines ein Gläubigerschutzverfahren anmelden. Einige Zeit darauf musste aus finanziellen Gründen der Flugbetrieb eingestellt werden.

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Paris: Air France mit neuen Zielen im Sommer 2024

Im Sommerflugplan 2024 wird das Skyteam-Gründungsmitglied Air France ab Paris einige neue Destinationen anbieten. Insgesamt steuert man 189 Ziele in 74 Staaten an. Ab der französischen Hauptstadt geht es ab dem Flughafen Charles de Gaulle künftig auch nach Phoenix, Kalamata, Harstad und Verona. Das Konzernmitglied KLM bedient im Sommer 2024 insgesamt 155 Ziele, die überwiegend ab Amsterdam-Schiphol angeboten werden.

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Sunclass verlängert Kooperation mit Lufthansa Technik

Die ehemalige Condor-Konzernschwester Sunclass Airlines und Lufthansa Technik haben bekanntgegeben, dass eine bestehende Zusammenarbeit verlängert wird. Dieser betrifft Wartungs- und Logistikdienstleistungen sowie das so genannte Homebase-Lager. Es geht um die Maschinentypen Airbus A330neo, A321neo und A321ceo. Laut Mitteilung sollen sowohl bestehende als auch zukünftige Maschinen umfasst sein. Sunclass Airlines hat bereits vor der Umbenennung als damaliges Konzernmitglied der kollabierten Thomas-Cook-Gruppe auf Dienstleistungen von Lufthansa Technik gesetzt.

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Air Baltic ist nicht an Nordica interessiert

Die lettische Air Baltic ist nicht an einer Übernahme der zum Verkauf stehenden Mitbewerber Nordica und/oder Xfly interessiert. Geschäftsführer Martin Gauss begründete dies im Gespräch mit der estnischen Rundfunkstation ERR auch damit, das man derzeit noch Vorschriften, die im Zuge von während der Corona-Pandemie gewährten Staatshilfen erlassen wurden, unterliegen wurde. Weiters habe man generell kein Interesse an den beiden zum Verkauf stehenden Luftfahrtunternehmen, da der Fokus auf dem Ausbau des eigenen Streckennetzes liegt. Air Baltic ist bereits als ACMI-Provider tätig und fliegt unter anderem für Swiss und Lufthansa.

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Flughafen Köln: Lukas Podolski eröffnet Döner-Lokal

Am Flughafen Köln/Bonn haben Mangal Döner und der Fußballspieler Lukas Podolski ein 160 Quadratmeter großes Restaurant, das auf türkische Spezialitäten fokussiert ist, eröffnet. „Im EM-Jahr und vor der Umstellung auf unseren Sommerflugplan, der auch wieder viele gute Verbindungen zu beliebten und neuen Flugzielen in die Türkei beinhaltet, freuen wir uns ganz besonders auf diese Ergänzung des gastronomischen Angebots am Standort“, sagt Thilo Schmid, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Köln/Bonn GmbH. „Die Türkei ist eines der beliebtesten Reiseländer bei unseren Fluggästen und Lukas Podolski ein beliebter Botschafter für den Sport und unsere Region. Die Verbindung von türkischer Küche, Leidenschaft für den Sport und Reiselust passt perfekt zu unserem Airport.“ „Es ist mir eine große Freude und eine Ehre, in meiner Heimatstadt Köln am Flughafen mit einem weiteren ‚Mangal Döner X Lukas Podolski‘ Store vertreten zu sein, gerade deshalb ist es mir wichtig, persönlich bei der Eröffnungsveranstaltung anwesend zu sein“, sagte Lukas Podolski heute am Flughafen. „Als stolzer Kölner und Liebhaber der türkischen Küche, ist es mein Ziel, mit meinem Partner Metin Dag, eine erstklassige gastronomische Erfahrung zu schaffen, die die Menschen am Flughafen begeistern wird. Ich bin zuversichtlich, dass dieses einzigartige Konzept die Herzen und Gaumen der Reisenden wie im Flug erobern wird.“

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Sanktionen: USA haben geplante Rom-Flüge von Biman im Fokus

Die Fluggesellschaft Biman Bangladesh plant bereits seit einiger Zeit wieder zwischen Dhaka und Rom-Fiumicino zu fliegen. Allerdings stößt man auf Widerstand seitens der Vereinigten Staaten, denn die reguläre Flugroute würde den Luftraum des Irans nutzen. Somit wären auch entsprechende Gebühren an diesen Staat zu entrichten. Genau das wird für Biman Bangladesh aber problematisch, denn die U.S.-amerikanischen Behörden werten dies als einen Verstoß gegen die Sanktionen. Es geht dabei gar nicht um die Nutzung des Luftraums, sondern um die Bezahlung der Gebühren für Überflug und Flugsicherung. Die Entrichtung dieser würde nach Ansicht der U.S.-Amerikaner gegen die bestehenden Sanktionen verstoßen. Damit befindet sich Biman nun in einer Zwickmühle. Auf der einen Seite üben die USA erheblichen Druck aus, dass nicht an den Iran bezahlt wird und auf der anderen Seite ist man der Ansicht, dass man nicht wirklich eine wirtschaftliche Alternative zu dieser Flugroute hat. Die Vereinigten Staaten haben dem Carrier gar die Route ins Fenster gestellt, dass man bei Missachtung der Sanktionen gleich selbst auf der Sanktionsliste landen könnte. Dies würde dann die Möglichkeiten im internationalen Flugverkehr massiv einschränken, denn es ist zu erwarten, dass viele Staaten dann die Zusammenarbeit mit Biman Bangladesh ablehnen können, um nicht mit den USA in einen Konflikt zu geraten. Laut der lokalen Zeitung „The Daily Star“ hat der Carrier mit Sitz in Bangladesch bereits Probleme mit den U.S.-amerikanischen Behörden. So räumt ein Mitglied der Geschäftsführung ein, dass man in der Vergangenheit bereits Gebühren für die Luftraumnutzung an den Iran bezahlt habe. Genau deshalb stehe man

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Blue Islands testet Jersey-Luxemburg

Die auf den Kanalinseln ansässige Regionalfluggesellschaft Blue Islands hat die Aufnahme von Nonstopflügen zwischen Jersey und Luxemburg angekündigt. Vorerst handelt es sich aber nur um einen Versuchslauf. Laut Mitteilung des Carriers soll ab 14. Mai 2024 für vorerst vier Wochen zweimal wöchentlich zwischen Jersey und Luxemburg vice versa geflogen werden. Bei entsprechender Annahme durch den Markt soll die Route fortgeführt werden. Sofern der Regio-Carrier mit der Nachfrage unzufrieden sein sollte, behält man sich eine vorzeitige Einstellung vor.

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Jetsmart hat Kolumbien-Ableger an den Start gebracht

Unter dem Namen Jetsmart Colombia ist in der vergangenen Woche eine neue Billigfluggesellschaft in Kolumbien an den Start gegangen. Die Neugründung gehört der Jetsmart-Gruppe an und hat erst kürzlich AOC und Betriebsgenehmigung von den lokalen Behörden erteilt bekommen. Kurz nach dem Zusammenbruch des Mitbewerbers Viva Colombia teilte Jetsmart mit, dass man in Kolumbien einen lokalen Ableger aufziehen wird. Dieser ist der vierte Flugbetrieb des Konzerns, der über eigene Zertifikate verfügt. Das erste Flugzeug ist ein Airbus A320neo, der die Registrierung CC-AWZ trägt.

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Höhere Löhne: Verdi und MDF-AG einigen sich

An den Flughäfen Dresden und Leipzig/Halle haben die Mitteldeutsche Flughafen AG und die Gewerkschaft Verdi eine Tarifeinigung erzielt. Diese sieht vor, dass die Beschäftigten gestaffelt bis zu 500 Euro mehr Lohn pro Monat bekommen sollen. Auch sind Einmalzahlungen von bis zu 2.800 Euro vereinbart worden. „Wir freuen uns, dass wir eine Tarifeinigung mit der Gewerkschaft Verdi erzielt haben. Dieser Abschluss markiert das Ende von fünf Verhandlungsrunden, die von Streiks und zahlreichen ausgefallenen Flügen begleitet waren. Das angenommene Angebot stellt den maximalen Spagat zwischen dem wirtschaftlich Machbaren und den Forderungen von ver.di dar. Speziell für die Beschäftigten der unteren Entgeltgruppen wurden überdurchschnittliche Entgeltsteigerungen vereinbart.“ betont MFAG-Finanzvorstand Ingo Ludwig und ergänzt: „Trotz der großen wirtschaftlichen Herausforderungen und der strukturellen Besonderheiten mit denen wir als Unternehmen konfrontiert sind, ist es mit dem heutigen Abschluss gelungen, substantiell auf die Bedürfnisse der Beschäftigten einzugehen. Der Tarifabschluss trägt so zur wirtschaftlichen Stabilität der MFAG bei und sichert langfristig Beschäftigung.“

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Twin City Liner startet in die Saison 2024

In Kürze wird der Twin City Liner, der hauptsächlich zwischen Bratislava und Wien verkehrt, in die neue Saison starten. Derzeit wird der Katamaran gewartet. Am 22. März 2024 startet der Twin City Liner in die neue Saison mit bis zu 6 Fahrten täglich. 2023 erreichte der Schnellkatamaran ein neues Rekordergebnis. Über 176.000 Passagiere waren in der abgelaufenen Saison mit dem modernsten und schnellsten Schiff auf der Donau unterwegs. „Ab 22. März wird der Twin City Liner wieder regelmäßig zwischen Wien und Bratislava pendeln. Seit Beginn des erfolgreichen Projekts im Jahr 2006 haben über zwei Millionen Passagiere die Donau mit dem Schnellkatamaran überquert. Allein letztes Jahr durften wir rund 176.000 Gäste an Bord des Twin City Liners begrüßen und freuen uns sehr, damit einen neuen Passagierrekord aufgestellt zu haben. Ich bin überzeugt, dass der Twin City Liner auch heuer viele Gäste mit seinen tollen Angeboten locken wird“, so Wirtschaftsstadtrat Peter Hanke (SPÖ).

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