Jan Gruber

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Jan Gruber

Thorsten Schrank verlässt den Flughafen Köln/Bonn

Mit 31. Dezember 2023 verlässt Thorsten Schrank den Flughafen Köln/Bonn. Laut Medienmitteilung trennt man sich in gegenseitigem Einvernehmen voneinander. Schrank ist derzeit Geschäftsführer des Airports Köln/Bonn und unter anderem für die Bereiche Finanzen und Controlling, Commercial Activities, Real Estate, IT, Unternehmensentwicklung und Einkauf zuständig. Torsten Schrank trat sein Amt in 2019 kurz vor der Corona-Pandemie an. Die Flughafen Köln/Bonn GmbH dankt Thorsten Schrank für seine langjährige Tätigkeit, in der er insbesondere daran mitgewirkt hat, die finanziellen Folgen der Pandemie für den Flughafen Köln/Bonn aufzufangen und den Turnaround erfolgreich zu schaffen.

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Regiojet plant Präsenz in Österreich auszubauen

Der private Eisenbahn- und Fernbusbetreiber Regiojet hatte zwischen Jänner und Ende August rund 7,5 Millionen Fahrgäste an Bord. Damit konnte man sich gegenüber dem Vorjahreszeitraum um etwa zehn Prozent steigern. Auf den kommerziellen Eisenbahnverkehr sind in diesem Zeitraum 4,8 Millionen Reisende entfallen. Regiojet ist unter anderem in Tschechien, Österreich, Ungarn, Polen und der Slowakei auf eigene Rechnung aktiv. In der Tschechischen und Slowakischen Republik betreibt man weiters einige Linien im ÖPNV, deren Aufträge man aufgrund von Ausschreibungen erhalten hat. Insgesamt waren im eigenwirtschaftlichen Bahnverkehr um elf Prozent mehr Fahrgäste an Bord als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. „Der Schienenverkehr ist ein vielversprechender Bereich unseres Geschäfts. Die steigende Zahl der Fahrgäste in der ersten Jahreshälfte ist ein unbestreitbarer Beweis für das wachsende Interesse an öffentlichen Verkehrsmitteln. Neben der Stärkung unserer bestehenden kommerziellen Verbindungen und der Verbesserung der Dienstleistungen für unsere Fahrgäste werden wir uns mit aller Kraft für neue internationale Projekte einsetzen“, so Radim Jančura, Eigentümer von Regiojet. Auf das Segment Fernbusse entfallen 2,6 Millionen Passagiere. Damit konnte sich Regiojet ums sechs Prozent steigern. Gleichzeitig erzielte RegioJet im ersten Halbjahr 2023 sehr positive wirtschaftliche Ergebnisse. Die Gesamteinnahmen für den Zugteil erreichten 1,7 Milliarden CZK. Das EBITDA nach IFRS-Standards erreichte 570 Millionen CZK. Die Gesamteinnahmen der gesamten RegioJet Holding erreichten 2,3 Milliarden CZK. Die internationale Strecke Prag-Brünn-Wien-Budapest war ein Erfolg, die Fahrgastzahlen stiegen in den ersten acht Monaten dieses Jahres um mehr als ein Fünftel auf 830.000. „Wir planen, diese erfolgreiche Strecke ab dem 1. April 2023 auszubauen. Wir erwarten die Ankunft ausländischer

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Air Cairo lässt von Southwind russische Urlauber nach Ägypten fliegen

Die ägyptische Fluggesellschaft Air Cairo nimmt ab Mitte November 2023 eine von der türkischen Southwind Airlines betriebene Boeing 777-300 ins Wetlease. Das Flugzeug soll Urlauber aus Russland nach Hurghada und Sharm el Sheikh bringen.  Laut Southwind Airlines ist das Flugzeug, das im Rahmen eines ACMI-Auftrags für Air Cairo unterwegs sein wird, mit 550 Sitzplätzen in All-Eco bestuhlt. Das Langstreckenflugzeug soll ab Ekaterinburg, Sankt Petersburg, Kazan, Ufa und Moskau-SVO Urlauber nach Ägpyten fliegen. 

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Hamburg-Vorfall: Deutsche Politik diskutiert Flughafensicherheit kontrovers

Im Nachgang des Geiselnahme-Vorfalls, der sich am Wochenende am Flughafen Hamburg ereignet hat, werden in der deutschen Bundespolitik nun kontroverse Vorwürfe erhoben. Beispielsweise fordern CDU und CSU die Verbesserung des Schutzes deutscher Airports. Die Polizeigewerkschaft äußerte bereits erhebliche Kritik und verwies unter anderem darauf, dass bereits die Klimakleber gezeigt hätten wie einfach es ist in die Sicherheitsbereiche deutscher Flughäfen einzudringen und dort für Unfug zu sorgen. Allerdings hätten weder die Betreiber noch die Politik, die die Rahmenbedingungen vorgibt, etwas daraus gelernt. Vielmehr wurden die Aktivitäten der Klimakleber regelrecht heruntergespielt. Wohl gar nicht beabsichtigt haben die selbsternannten Aktivisten eklatante Sicherheitsmängel an den deutschen Airports aufgezeigt. Zwar ist deren Intention eine gänzlich andere und beschränkt sich auf Sachbeschädigungen und auf möglichst viel Wirbel, jedoch macht man damit auch potentielle Terroristen darauf aufmerksam wie einfach es in Deutschland ist auf Vorfelder und direkt zu Flugzeugen zu gelangen. Je nach Vorfall hatten die Klimakleber so einiges an Zeit zur Verfügung und konnten beispielsweise einen Privatjet mittels Farbe beschmutzen. In Sylt wurden die Triebwerke schwer beschädigt. Die Geiselnahme in Hamburg hat gezeigt, dass die Airports offenbar nicht darauf vorbereitet sind, wenn eine Person mit strafrechtlich relevanten Absichten mit Hilfe eines handelsüblichen Personenkraftwagens in das Areal eindringen möchte. Genau dies wird auch von der Polizeigewerkschaft kritisiert, denn diese führt an, dass es für die Bevölkerung schon fast absurd wirkt, dass Weihnachtsmärkte mit Betonbarrieren gesichert werden, jedoch an Airports allenfalls Schranken und Zäune, die offenbar keinen ausreichenden Schutz bieten, vorhanden sind. Wenig überraschend: In der Bundespolitik gibt

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Braunwaldbahn-Sanierung: Schienenersatzflüge mit Helikoptern für 7,20 Franken

Wenn Eisenbahngesellschaften bekanntgeben, dass zum Beispiel wegen Bauarbeiten ein Schienenersatzverkehr eingerichtet wurde, dann wird dieser meist mit Autobussen durchgeführt. Nicht so auf der Braunwaldbahn, einer Standseilbahn in der Schweiz, denn hier kommt ein Helikopter zum Einsatz. Einen Aufpreis gibt es nicht, denn der normale Bahnpreis in der Höhe von 7,20 Schweizer Franken gilt. Seit 6. November 2023 werden auf der Baunwaldbahn Sanierungsarbeiten vorgenommen. Dies hat zur Folge, dass keine Züge zwischen Linthal und Braunwald vice versa verkehren können. Es kommen Helikopter als Schienenersatzverkehr zum Einsatz. Allerdings stehen pro Flug nur vier Sitzplätze zur Verfügung. Der Betreiber ist sich dieser Problematik bewusst und betont, dass Pendler sowie Schüler, die tagtäglich auf zuverlässiges Reisen mit den öffentlichen Verkehrsmitteln angewiesen sind, bevorzugt einsteigen dürfen. Touristen müssen, sofern keine Plätze frei sind, gegebenenfalls auf den nächsten Schienenersatzflug warten. Gegenüber der Lokalzeitung „Südostschweiz“ äußern sich einige Einheimische regelrecht begeistert davon. Manche sprechen davon, dass sie sich für nur sieben Franken und zwanzig Rappen den Traum mal mit einem Helikopter mitzufliegen, erfüllen konnten. Besonders Schüler zeigen so richtig euphorisch über ihren ungewöhnlichen Schienenersatzverkehr, der noch bis zum 17. November 2023 Bestandteil ihres täglichen Schulwegs sein wird. Teure Angelegenheit für den Betreiber Doch wie kommt es eigentlich dazu, dass ein Seilbahnbetreiber auf Hubschrauber setzt anstatt auf Autobusse? Nun, die Braunwaldbahn ist eine Standseilbahn, die die SBB-Haltestelle Linthal (Braunwaldbahn) mit der Ortschaft Braunwald, die sich in 1254 Metern Seehöhe befindet, verbindet. Es handelt sich um keine „Touristenbahn“; sondern um ein öffentliches Verkehrsmittel, das eine Betriebspflicht hat. Von Einheimischen

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Lufthansa nimmt Heathrow-Friedrichshafen nicht wie geplant auf

Lufthansa wird die geplante Flugstrecke zwischen London-Heathrow und Friedrichshafen nicht wie ursprünglich angekündigt aufnehmen. Der Carrier hat mittlerweile alle Rotationen, ausgenommen zwei Umläufe, aus dem Verkauf genommen.  Sowohl Austrian Airlines als auch Lufthansa überraschten vor einigen Wochen mit Ankündigungen, dass man im Winterflugplan 2023/24 einige dezentrale Routen, die sich primär an Wintersportler richten, bedienen wird. Zumindest was Friedrichshafen anbelangt scheinen die Vorausbuchungszahlen nicht zufriedenstellend zu sein, dass Lufthansa hat alle geplanten Umläufe, ausgenommen zwei im Feber 2024, aus dem Verkauf genommen. 

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Westbahn nimmt Wien-Bregenz am 10. Dezember 2023 auf

Die private Eisenbahngesellschaft Westbahn wird ab 10. Dezember 2023 ein tägliches Kurspaar zwischen Wien-Westbahnhof und Bregenz anbieten. Der Verkauf von Fahrscheinen wurde am 6. November 2023 aufgenommen. Zunächst bietet man pro Tag eine Fahrt je Richtung an. Die Garnituren verlassen den Wiener Westbahnhof jeweils um 15 Uhr 08 und erreichen die Landeshauptstadt von Vorarlberg gegen 22 Uhr 47. In die umgekehrte Richtung geht es ab Bregenz jeweils um 5 Uhr 10 los. Die Bundeshauptstadt erreichen die Westbahn-Züge um 12 Uhr 52. Auf dem Weg nach Wien gibt es zahlreiche Zwischenstopps zum Ein- und Aussteigen. Darunter unter anderem: Nenzing, Dornbirn, Hohenems, Feldkirch, Innsbruck und St. Anton am Arlberg. Die Neuaufnahme, die schon länger kolportiert wurde, bestätigte die Unternehmensführung gegenüber Aviation.Direct.

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Regiojet stellt 20 Doppeldecker mit nur 58 Sitzen in Dienst

Der tschechische Fernbus- und Eisenbahnbetreiber Regiojet stockt eine Busflotte um 20 Exemplare des Typ Setra S531 DT auf. Es handelt sich um Doppelstockbusse, die in der Konfiguration eine Besonderheit aufweisen. Das Busmodell selbst ist weitverbreitet und leistet sowohl bei Charteranbietern als auch bei Flixbus-Franchisenehmern bzw. –subunternehmern schon lange gute Dienste. Normalerweise setzen Unternehmer Doppelstockbusse ein, um möglichst viele Passagiere befördern zu können. Bei Regiojet scheint es darum nicht zu gehen, denn man bestuhlt die riesigen Fahrzeuge mit lediglich 58 für Fahrgäste bestimmte Sitzplätze. Laut Hersteller Setra kann dieses Modell maximal 93 Passagiere befördern. Die „übliche Bestuhlung“ soll bei Sitzen für 80 Fahrgäste liegen. Regiojet hat somit erheblich weniger Plätze verbaut. Im Oberdeck bietet man anstatt der branchenüblichen 2+2-Bestuhlung eine 1+2 Anordnung an. Diese soll Reisenden deutlich mehr Platz bieten. Im Gegensatz zum Konkurrenten Flixbus ist auch in den neuen Setra-Bussen von Regiojet ein Entertainment-System mit Einzelsitzen an jedem Platz verbaut. Im Bereich der hinteren Treppe ist ein Verkaufsautomat für Getränke und Snacks verbaut, wobei Kaffee und Tee weiterhin kostenfrei erhältlich sein soll. Regiojet teilte weiters mit, dass man in Kürze wieder Stewards auf den Bussen einsetzen wird. Diese sind nebst der Kontrolle der Fahrkarten auch für den Verkauf von Tickets, das Servieren von kostenfreien Heißgetränken sowie für den Verkauf von Snacks und Getränken zuständig. Weiters bieten diese nach Verfügbarkeit Zeitungen und eine Flasche kostenloses Wasser an. Der personalbediente Service wurde im Zuge der Corona-Pandemie ausgesetzt und soll nun wieder reaktiviert werden.

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Skyexpress hat Athen-Düsseldorf aufgenommen

Vor wenigen Tagen hat die griechische Fluggesellschaft Skyexpress eine Nonstopverbindung zwischen Athen und Düsseldorf angenommen. Diese wird vorerst viermal wöchentlich mit Airbus A320neo bedient. Die Durchführung der Flüge erflogt an den Verkehrstagen Montag, Mittwoch, Freitag und Sonntag. In der griechischen Hauptstadt stehen zahlreiche Anschlussflüge, beispielsweise zu Inseln, zur Verfügung. Skyexpress unterhält ein dichtes Domestic-Netz. Nähere Informationen zum Produkt von Skyexpress sind bei Aviation.Direct unter diesem Link im Rahmen der Rubrik „Tripreports“ bereitgestellt.

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Airlines vor frostigem Winter und unklarem Sommer 2024

Viele Geschäftsführer europäischer Fluggesellschaften wollen sich derzeit nicht anmerken lassen, dass nach dem äußerst starken Sommer 2023 die Vorausbuchungszahlen ins Stocken gekommen sind. Man zeigt sich zufrieden und kaschiert damit, dass der Winter 2023/24 sowie Sommer 2024 möglicherweise schwächer werden könnte. Abgesehen von wenigen Ausnahmen präsentieren viele Carrier Rekordzahlen für das dritte Quartal 2023, in denen zumindest teilweise auch der Sommer 2023 enthalten ist. Die Nachfrage war enorm hoch und den meisten Fluggesellschaften ist es gelungen die Flugzeuge bei mitunter stark erhöhten Ticketpreisen zu füllen. Doch nicht überall ist man zuversichtlich, dass es auch im Winter 2023/24 rosig laufen wird, denn zum Beispiel Norse Atlantic Airways denkt über eine 45 Millionen U.S.-Dollar schwere Anleihe nach. Mit dieser will man über den Winter kommen. Während zum Beispiel Lufthansa-Chef Carsten Spohr zuletzt von einem nicht enden wollenden Sommer sprach, ist Ryanair-CEO Michael O’Leary nicht so optimistisch. Dieser spricht gar davon, dass die große Party vorbei ist. Ähnlich äußern sich in den Vereinigten Staaten von Amerika bereits die Geschäftsführer von American Airlines und Jetblue. Die Luftfahrtbranche hat in diesem Jahr von einem starken Nachholbedarf, der aufgrund der Corona-Pandemie entstanden ist, profitiert. Gleichzeitig konnte man sich die allgemeinen Teuerungen nützlich machen, denn nach dem Motto „alles ist jetzt teurer“ konnte man auch Abnehmer für die Tickets finden. Vielen Menschen war es regelrecht egal, dass man im Alltag nicht mehr weiß wie man über die Runden kommt, denn drei Jahre lang hat man sich an alle sinnbefreiten Corona-Regeln gehalten und nun wollte man endlich wieder

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