Jan Gruber

Weitere Artikel aus der Rubrik

Jan Gruber

Sommer 2024: Austrian Airlines stockt Wien-Hannover auf

Mit Beginn der Sommerflugplanperiode 2024 wird Austrian Airlines die Nonstopverbindung zwischen Wien und Hannover häufiger bedienen. Aus vorliegenden Flugplandaten des Carriers geht hervor, dass man gegenüber dem aktuellen Stand sechs Umläufe pro Woche hinzufügt. Somit wird es bis zu 27 Rotationen zwischen Wien und Hannover geben. Neu ist auch, dass am Abend ein Jet im Nightstop in der deutschen Stadt verbleibt. Mit diesem wird dann der Frühflug in die österreichische Bundeshauptstadt bedient. Dadurch sollen die Passagiere die Anschlüsse am Drehkreuz Wien einfacher erreichen können.

weiterlesen »

Air Nostrum lässt Passagiere zu Gunsten von Fußballern sitzen

Die spanische Fluggesellschaft Air Nostrum hat sich ordentlich Ärger eingehandelt, denn man hat ein Fußballteam vor den Augen von zahlenden Passagieren befördert, jedoch den eigentlich geplanten Flug gestrichen und die Reisenden sitzen gelassen. Die bevorzugte Behandlung für die hochbezahlten Kicker stieß den betroffenen Passagieren sauer auf. Passiert ist folgendes: Das eigentlich für die Fußballer des FC Sevilla geplante Flugzeug ist kurzfristig ausgefallen. Air Nostrum hat dann einen Linienflug gestrichen und mit diesem die Fußballer befördert. Zum Ärgernis der Passagiere hat man sich nicht einmal die Mühe gegeben dies zu kaschieren. Die eigentlichen Fluggäste mussten sogar aussteigen und am Gate ausharren. Ihr Flug wurde gestrichen. Vor ihren Augen stiegen dann die Fußballer ein und flogen mit der Maschine. Im Nachgang bedauert Air Nostrum die Situation.

weiterlesen »

Günther Ofner: „Luftfahrt wird aus ideologischen Gründen angefeindet“

Die österreichische Aviation-Wirtschaft läuft in den letzten Tagen regelrecht Sturm gegen das luftfahrtfeindliche Klima, das unter anderem vom grün geführten Verkehrsministerium vorgegeben wird. Mit Hilfe von Studien widerlegt man Aussagen, die das Fliegen als besonders klimaschädlich darstellen. Erst kürzlich wurde aufgrund einer Studie bekannt, dass die Einstellung von Inlandsflügen nicht zu einer Verlagerung auf die Schiene geführt hat, sondern auf die Straße. Die überwiegende Mehrheit der Reisenden wollen von Bahnanreisen bzw. Air-Rail-Produkten nichts wissen und fahren stattdessen lieber mit dem Auto nach Wien oder München. Dadurch entstehen höhere Kohlenstoffdioxid-Emissionen gegenüber dem Flugzeug. Dieser Umstand wird jedoch – vermutlich aus ideologischen Gründen – von Verkehrsministerin Leonore Gewessler (Grüne), die selbst gerne Privatjets nutzt, gar nicht erwähnt. Bislang hält man eisern am Plan fest, dass Inlandsflüge „aus dem Verkehr gezogen werden“ sollen. Der im Rahmen des Future Business Austria – Standort- und Infrastruktursymposiums vorgestellte Österreichische Infrastrukturreport 2024 dokumentiert klare Handlungsempfehlungen der heimischen Managerinnen und Manager für die Zukunft der österreichischen Luftfahrtinfrastruktur. Die repräsentative Befragung für den Österreichischen Infrastrukturreport 2024 konstatiert entsprechende Zukunftserwartungen an die heimische Luftfahrtpolitik: 73 Prozent der Befragten wünschen sich, dass die Rolle des Flughafen Wien als Luftverkehrsdrehkreuz gesichert und ausgebaut werden soll. 56 Prozent der heimischen Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger aus der Wirtschaft erwarten zudem, dass die Kapazitäten der heimischen Flughäfen erhöht und multimodale Anbindungen verbessert werden sollen. „Der gezielte Infrastrukturausbau ist von immenser Bedeutung für den heimischen Wirtschaftsstandort und sorgt für Wohlstand, Wachstum und Arbeitsplätze. Dies gelte insbesondere auch für die Luftfahrtinfrastruktur“, so Flughafen Wien-Vorstand Günther Ofner. „Die Luftfahrt

weiterlesen »

Hamburg-Vorfall: Polizeigewerkschaft kritisiert Sicherheit an deutschen Flughäfen

Im Nachgang der Geiselnahme am Flughafen Hamburg, die sich am Wochenende ereignet hat, übt die deutsche Polizeigewerkschaft Kritik und fordert signifikante Nachbesserungen, die zum besseren Schutz der deutschen Airports führen sollen. Das unrechtmäßige Eindringen der Klimakleber an verschiedenen deutschen Flughäfen hat eklatante Sicherheitsmängel aufgezeigt. Diese wurden von den Betreibern und punktuell auch von der Bundespolizei regelrecht heruntergespielt. So ist es auch nicht verwunderlich, dass hinsichtlich der Geiselnahme, bei der eine türkischstämmige Person mit einem Kraftfahrzeug in den Sicherheitsbereich des Hamburger Flughafens eingedrungen ist, zunächst so dargestellt wurde, dass es keine Probleme geben würde. Man könne nicht jeden Quadratzentimeter ständig überwachen und auf das Eindringen mit brachialer Gewalt wäre man nicht vorbereitet. Wohlaber hätten danach die Sicherheitsketten gegriffen. Eigentlich sollten Verkehrsflughäfen gerade vor Gewaltakten bzw. dem Eindringen mit brachialer Gewalt geschützt werden. Insofern zeigt der Vorfall in Hamburg neuerlich auf, dass eklatante Mängel bestehen. In dieses Horn bläst auch Heiko Teggatz, Vorsitzender der deutschen Polizeigewerkschaft, denn er kritisiert, dass mittlerweile Weihnachtsmärkte mit Betonbarrieren gesichert werden müssen, jedoch gäbe es für die Betreiber von Airports kaum Auflagen. Gegenüber der DPA sagte er unter anderem, dass dies unverständlich wäre. Auch verweist er darauf, dass das Eindringen der Klimakleber bereits geigt habe, dass die Absicherung unzureichend ist. Geschehen wäre danach aber nichts. Die Forderung, die in Richtung Politik lautet, dass diese die gesetzlichen Regelungen verschärfen müsse. Dies würde zu einer besseren Absicherung der Airports führen.

weiterlesen »

ÖPNV: Vida fordert Festhalten an Direktvergabe im Bahnverkehr

Die österreichische Gewerkschaft Vida stemmt sich massiv dagegen, dass die in Österreich noch übliche Direktvergabe im Eisenbahnverkehr beendet werden soll. Ähnlich wie in anderen EU-Staaten soll künftig ausgeschrieben und an den Bestbieter vergeben werden. In Deutschland, wo schon länger ausgeschrieben wird, sind die Ergebnisse äußerst unterschiedlich. In vielen Fällen ging der Zuschlag an private Anbieter. Manchmal führte dies tatsächlich zu signifikanten Verbesserungen, jedoch ist die Kehrseite leider auch, dass es punktuell sogar zu Pleiten der privaten Bahngesellschaften führte und dann mittels Notvergaben andere Unternehmen einspringen mussten. Auch gelingt es manchen Bahngesellschaften nicht pünktlicher als die Deutsche Bahn zu sein, sondern die Verspätungen sind mitunter sogar häufiger und höher als beim Platzhirsch. Ein einheitliches Bild gibt es nicht, weil es tatsächlich Region für Region und Vergabelos für Vergabelos äußerst unterschiedlich ist. In Österreich ist private Eisenbahngesellschaften, die eigenwirtschaftlich verkehren, durchaus üblich. Als Beispiele hierfür wären die Westbahn und Regiojet zu nennen. Auch gibt es im Nahverkehr punktuell private Gesellschaften, jedoch ist der signifikante Unterschied, dass diese schon seit vielen Jahren auf eigener Infrastruktur verkehren und nicht im Rahmen von Péage-Verträgen, wobei es auch hier ein paar Ausnahmen gibt. Der Großteil des ÖPNV wird aber im Rahmen von Direktvergaben an die Österreichischen Bundesbahnen vergeben. Geht es nach der Gewerkschaft Vida, dann soll das auch genau so bleiben. Dass sich der ÖPNV vorne und hinten nicht rechnet und auf öffentliche Zuschüsse angewiesen ist, ist allgemein bekannt. In Österreich hat sich die Praxis aber stark gewandelt, denn einst waren im Busverkehr Postbus und Bahnbus

weiterlesen »

Wetlease: Trade Air fliegt für Air Montenegro

Im Sommerflugplan 2024 wird Air Montenegro einen im Rahmen eines ACMI-Vertrags von Trade Air betrieben Airbus A320 im Einsatz haben. Laut Erklärung des Unternehmens mit Sitz in Podgorica soll der vom kroatischen Carrier betriebene Mittelstreckenjet hauptsächlich ab der Hauptstadt von Montenegro eingesetzt werden. Erst kürzlich wurde bekannt, dass Air Montenegro beabsichtigt die eigene Embraer-Flotte um zwei Maschinen zu erweitern.

weiterlesen »

Slowenien: Regierung wünscht sich Air-Baltic-Basis in Ljubljana

Die slowenische Regierung versucht Air Baltic dazu zu bewegen, dass in Ljubljana eine Basis errichtet wird. Bislang ist lediglich die Aufnahme einer subventionierten Nonstop-Verbindung Riga-Ljubljana bestätigt. Laut Ex-Yu-Aviation.com laufen derzeit Gespräche, die dazu führen sollen, dass Air Baltic in der Hauptstadt von Slowenien eine Basis errichtet und von dort aus weitere Routen bedient. Der Ausgang ist noch völlig offen. Seitens Air Baltic heißt es, zumindest offiziell, dass man momentan keine Pläne für eine Base in Ljubljana habe.

weiterlesen »

Urteil: Cofag muss 1,5 Millionen an den Flughafen Graz bezahlen

Der Grazer Flughafen hat seitens der Bundesregierung zunächst keine Coronahilfen bekommen. Dagegen ist man vor Gericht gezogen und obsiegte. Das mittlerweile rechtskräftige Urteil führt dazu, dass der Staat über die Cofag einen Millionen-Euro-Betrag nachzahlen muss. Zu Beginn der Corona-Pandemie lagerte die damalige Kurz-Bundesregierung die Bearbeitung von Anträgen für öffentlich zugesagte Unterstützungs- und Kostenersatzgeldern, die Unternehmern gewährt wurden bzw. werden sollten, an eine eigenes gegründete GmbH aus. Die Vorgehensweise wurde von der Opposition heftig kritisiert und mittlerweile wurde auch höchstrichterlich festgestellt, dass die gewählte Konstruktion, die dem Parlament fast keine Kontrollmöglichkeiten gewährte, verfassungswidrig ist. Im Bereich der Luftfahrt ist allgemein bekannt, dass die Kurz-Regierung der Lufthansa-Tochter Austrian Airlines einen so genannten „nichtrückzahlbaren Zuschuss“ in der Höhe von 150 Millionen Euro gewährt hat. Damit sollten Einnahmenverluste kompensiert werden. Weiters gab es ein hohes Darlehen, das staatlich garantiert wurde. Dieses wurde seitens der AUA vollständig wieder zurückbezahlt. Austrian Airlines ist übrigens die einzige Fluggesellschaft, die seitens der österreichischen Regierung mit Geld versorgt wurde. Der Umstand, dass Level Europe, die ebenfalls ein heimisches Unternehmen war, leer ausgegangen ist, hat maßgeblich dazu beigetragen, dass Insolvenz angemeldet wurde. Weniger bekannt ist, dass auch Flughäfen im Rahmen verschiedener Programme, die über die Cofag aufgelegt wurden, Unterstützungen bekommen konnten. Allerdings gab es einen erheblichen Haken an der Sache, denn in den Förderbedingungen war vereinfacht festgehalten, dass Unternehmen, die sich mehrheitlich im Besitz der öffentlichen Hand befinden, nichts bekommen dürfen. Einst waren alle österreichischen Verkehrsflughäfen in Bundes- und/oder Landesbesitz. An manchen Standorten haben sich auch Städte bzw. Stadtwerke beteiligt.

weiterlesen »

Red Wings erhöht Präsenz in Belarus

Die russische Fluggesellschaft Red Wings baut ab Mitte November 2023 den Flugverkehr zwischen der Russischen Föderation und Weißrussland weiter aus. Zusätzlich zur einmal wöchentlich bedienten Nonstopverbindung Ufa-Minsk bietet man künftig auch ab Samara Nonstopflüge in die Hauptstadt von Belarus an. Diese sollen ab 18. November 2023 jeweils an Samstagen mit Sukhoi SSJ-100 durchgeführt werden. Kostenmäßig bewegt sich der Einstiegspreis bei etwa 70 Euro (umgerechne) pro Oneway.

weiterlesen »

Aeroitalia hat Ancona-Wien schon wieder eingestellt

Erst vor wenigen Tagen hat Aeroitalia eine Nonstop-Verbindung zwischen Ancona und Wien aufgenommen. Mit dieser ist schon wieder Schluss, denn am 5. November 2023 wurde der vorläufig letzte Flug durchgeführt. Die Aufnahme stand von Anfang an unter keinem guten Stern, denn der Erstflug musste wegen schwacher Buchungszahlen verschoben werden. Trotz PR-Bemühungen des Wiener Flughafens konnte Aeroitalia nicht ausreichend Buchungen an Land ziehen, die einen wirtschaftlich erfolgreichen Betrieb hätten ermöglicht. Daher hat man die Route per 5. November 2023 wieder eingestellt. Operativ im Einsatz waren Wetlease-Flugzeuge der rumänischen Air Connect.

weiterlesen »