Jan Gruber

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Jan Gruber

Russland-Sanktionen: EU blickt verärgert auf neuen Umsteigeort Tiflis

Der Umstand, dass Georgian Airways seit einigen Wochen wieder zwischen Tiflis und Moskau fliegt, verärgert zahlreiche EU-Politiker. Zuvor gab es keine Linienflüge zwischen Georgien und Russland, da diese aufgrund eines Dekrets von Wladimir Putin über einen längeren Zeitraum hinweg gebannt waren. Der zuständige EU-Botschafter hat bereits eine offizielle Protestnote übergeben. Für die Europäische Union dürfte durchaus ärgerlich sein, dass mit Tiflis ein neuer Umsteigepunkt für den gebannten Nonstop-Verkehr zwischen Europa und Russland entstanden ist. Seitens Georgian Airways sieht man aber kein Fehlverhalten, weil man biete keine ausschließlichen Transitflüge an und Passagiere könnten ihre Reise durchaus nach Moskau oder an einen anderen Ort fortsetzen oder aber ein paar Tage in Tiflis verweilen, so das Unternehmen.

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Indien-Flüge: Emirates startet Premium-Economy

Ab 29. Oktober 2023 wird Emirates Airline die Premium-Economy-Class auch auf Indien-Strecken anbieten. Diese wird auf den Kursparen EK500/501 und EK568/569 zur Verfügung stehen. Die Destinationen Mumbai und Bengaluru sollen im Regelfall mit umgerüsteten Airbus A380 bedient werden. Diese verfügen über eine modernisierte Innenausstattung, die auch eine Premium-Economy-Klasse beinhaltet.

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Tirol: Zillertalbahn wird zur Wasserstoffbahn

Die momentan mit Dieseltraktionen betriebene Zillertalbahn soll nicht elektrifiziert werden. Stattdessen setzt das Land Tirol auf Garnituren mit Wasserstoffantrieb. Zuvor wurde jahrelang darüber diskutiert, ob auf Strom oder einen anderen Energieträger umgestellt werden soll.  Die Zillertalbahn ist rund 33 Kilometer lang und auch für den Tourismus von großer Bedeutung. Momentan kommen – mangels Elektrifizierung – Züge mit Dieselmotor zum Einsatz. Die Landesregierung scheute bislang die durchaus hohen Kosten, die für die Verlegung von Fahrdraht aufzubringen wären. Als Alternative standen Wasserstofftraktionen im Raum. Hinsichtlich einer Entscheidung stand das Land Tirol über mehrere Jahre hinweg auf der Bremse. Beide Technologien sind nicht gerade billig.  Nun hat man sich entschieden: Die Zillertalbahn soll künftig mit Wasserstoff-Zügen betrieben werden. Der entsprechende Beschluss soll am Dienstag in der Landesregierung getroffen werden.  Kritiker führen an, dass die Technologie, für die man sich nun entschieden hat, als teuer und riskant gelten würde. Befürworter argumentieren, dass man sich die Möglichkeit sichert zu einer Modellregion zu werden. Weiters habe man ausreichend eigenen Strom zur Verfügung, um den benötigten Wasserstoff herzustellen.  Über Jahrzehnte hinweg krähte kein Hahn danach, dass die Zillertalbahn nicht elektrifiziert ist. Erst durch die „Klimadebatte“ ausgelöst kam das Thema so richtig in Fahrt, jedoch stand die Landesregierung über einige Jahre hinweg auf der Bremse. Nun ist es ausgerechnet ÖVP-Landeshauptmann Anton Mattle, der selbst das Tempo ordentlich erhöht. Er selbst wird den entsprechenden Antrag einbringen und das obwohl sich Verkehrslandesrat René Zumtobel (SPÖ), der aufgrund seiner beruflichen Vortätigkeit bei den ÖBB vom Fach ist, nicht komplett überzeugt zeigte. 

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Innsbruck: Anrainer beschweren sich über angeblich lauten Embraer 175

In Innsbruck ist in der laufenden Sommersaison 2023 ein Embraer 175 von Marathon Airlines stationiert. Gegen diesen begehrt nun eine Anrainer-Initiative auf, denn diese behauptet, dass der Regionaljet außergewöhnlich laut wäre. Ein angeblich starkes Dröhnen sowie lautes Pfeifen empfinde man besonders an Wochenenden als störend.  Über Jahre hinweg kamen für das Charterprogramm zweier Tour Operator deutlich lautere Maschinen zum Einsatz. Es handelte sich um Fokker 100, die unter anderem von Avanti Air und Trade Air betrieben wurden. Auch Austrian Airlines war bis zur Ausflottung mit diesem Maschinentyp regelmäßig in Innsbruck zu Gast. Ausgerechnet die in die Jahre gekommenen Regionaljets des ehemaligen niederländischen Herstellers sollen aus der Sicht der Initiative leiser gewesen sein als die nunmehr eingesetzten Embraer 175.  Dazu kommt, dass Austrian Airlines und Air Dolomiti so gut wie jeden Tag mit Embraer 195 bzw. Embraer 190 Flüge von/nach Innsbruck durchführen. Die Triebwerke sind weitgehend ident mit jenen, die am E175 von Marathon Airlines verbaut sind. Gegenüber der Tiroler Tageszeitung behauptet Hildegard Auer von der Anrainergemeinschaft, dass beim Start der Maschine des griechischen Carriers bereits im Vorfeld laute Pfeiftöne wahrzunehmen wären, die als störend empfunden würden. Auch gäbe es ein lautes Dröhnen.   Am Flughafen Innsbruck sind ein paar Beschwerden eingegangen. Airportchef Marco Pernetta hat daher die Fluglärm-Messpunkte genau auswerten lassen. Gegenüber der TT bestätigt er, dass dabei kein einziger erhöhter Wert festgestellt werden konnte. Möglicherweise würden manche Menschen bestimmte Frequenzen rein subjektiv als laut empfinden. Dem widerspricht die Anrainergemeinschaft und fordert vom Flughafen Innsbruck, dass dieser weitere Lärmschutzmaßnahmen ergreift.

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ÖBB: Jugend-Sommerticket ist wieder da

Die Österreichischen Bundesbahnen haben vor wenigen Tagen den Verkauf des Sommertickets, das für Personen unter 26 Jahren erhältlich ist, aufgenommen. Dieses ist neuerlich nicht während der gesamten Schul-Sommerferien, sondern lediglich für 30 Tage, gültig Personen unter 20 Jahren bezahlen 39 Euro und alle anderen 59 Euro. Für die Nutzung bestimmter Züge bzw. Busse ist eine kostenpflichtige Sitzplatzreservierung notwendig. Andernfalls ist die Netzkarte nicht gültig. Laut ÖBB soll jedoch nur die Hälfte der sonst üblichen Gebühr verrechnet werden.

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Tipp: Bewerbertag bei Austro Control

Die Austro Control befindet sich momentan wieder auf der Suche nach Personen, die sich für den Beruf des Fluglotsen interessieren. Dazu veranstaltet man am 24. Juni 2023 am Standort Schnirchgasse einen Informations- und Bewerbertag.  Wer sich für diesen verantwortungsvollen und abwechslungsreichen Job mit bezahlter Ausbildung und einem Einstiegsgehalt von 5.500 Euro interessiert, kann sich am 24. Juni direkt bei Austro Control in Wien informieren. 

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Taipeh: Scoot-Dreamliner sicher mit fehlendem Bugrad gelandet

Mit einem fehlenden Bugrad ist die Boeing 787-9, betrieben von Scoot, auf dem Flughafen Taipeh gelandet. Derzeit ist noch völlig unklar wann und wie dieses verloren wurde.   Der Dreamliner befand sich auf dem Weg von Seoul in die Hauptstadt von Taiwan. Der Flug ist völlig unspektakulär verlaufen. Nach der Landung von Flug TR897 stellten die Piloten verblüfft fest, dass eines der beiden Bugräder fehlt. Das Langstreckenflugzeug konnte sicher landen und auch ohne Probleme zum Gate rollen. Die Registrierung der betroffenen Maschine lauter 9V-OJF.  Es ist völlig unklar wann und wo der Verlust stattgefunden hat. Eine Suche im Nahbereich des taiwanesischen Airports ist ohne Ergebnis verlaufen. Spekuliert wird, dass es schon während dem Aufsteigen in Südkorea abgefallen sein könnte. Eine genaue Untersuchung soll für Aufklärung sorgen. 

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Cockpit-Türen: FAA schreibt zusätzliche Absicherung vor

Die U.S.-amerikanische Zivilluftfahrtbehörde verschärft die Sicherheitsvorschriften an Bord von Verkehrsflugzeugen. Konkret soll eine zusätzliche Barriere verhindern, dass unbefugte ins Cockpit eindringen können, wenn die Tür geöffnet ist. Dies hat zur Folge, dass künftig nur noch Maschinen eine FAA-Zulassung erhalten, wenn diese über die Sekundärbarriere verfügen. Die Anordnung gilt jedoch nicht für Flugzeuge, die bereits vor dem Inkrafttreten der neuen Vorschrift hergestellt wurden. Das bedeutet konkret, dass Airlines ihre bestehenden Flotten nicht nachrüsten müssen. „Jeden Tag befördern Piloten und Flugbesatzungen Millionen von Amerikanern sicher – und heute unternehmen wir einen weiteren wichtigen Schritt, um sicherzustellen, dass sie den physischen Schutz haben, den sie verdienen“, sagte US-Verkehrsminister Pete Buttigieg.

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Wien: Touristik-Lehrlinge bei Emirates zu Gast

Die Fluggesellschaft Emirates hat am Flughafen Wien-Schwechat junge Touristiker empfangen und dabei unter anderem ein Flugzeug präsentiert. Die Veranstaltung richtete sich gezielt an Lehrlinge. In Kooperation mit der Wiener Berufsschule für Handel & Reisen bietet das Unternehmen Lehrlingen des 1. und 2. Lehrjahres die Möglichkeit, ihr Wissen und ihre Erfahrungen zu erweitern. Die Schüler bekommen nicht nur Einblick in den Flughafen Wien und die Vienna Lounge, sondern sammeln in einer Emirates Produktschulung und Coaching Session auch wertvolle Informationen und Erfahrungen für ihre Ausbildung. „Wir sind selbst weltweit laufend auf der Suche nach Kabinen- und Cockpitpersonal und verstehen die Problematik der Tourismusbrache daher gut,“ so Elisabeth Zauner, Country Managerin von Emirates Österreich. „Darum liegt es uns besonders am Herzen, regelmäßige Schulungen und Veranstaltungen sowohl für Neu- als auch Quereinsteiger und -einsteigerinnen anzubieten, und auch die Ausbildung an der Berufsschule für Handel & Reisen kontinuierlich zu unterstützen.“

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Mai 2023: Brüssel mit rund zwei Millionen Fluggästen

Der Flughafen Brüssel wurde im Mai 2023 von 2.071.182 Passagieren genutzt. Damit konnte man gegenüber dem Vorjahresmonat um 22 Prozent zulegen. Das Frachtaufkommen war um sechs Prozent rückläufig. Der Anteil der Umsteigepassagiere ins Ausland lag im Mai bei 14 % und damit 38 % höher als 2022. Der Flughafen Brüssel ist und bleibt ein wichtiger Umsteigeknotenpunkt von Europa und Nordamerika nach Afrika. Die zehn am häufigsten besuchten Länder im Mai waren Spanien, Italien, Deutschland, die Türkei, Griechenland, Portugal, Frankreich, die Vereinigten Staaten, Marokko und das Vereinigte Königreich. Im Mai ging das geflogene Luftfrachtaufkommen am Flughafen Brüssel um 6 % auf 49.502 Tonnen zurück. Das Gesamtfrachtaufkommen sank im Vergleich zum Mai 2022 um 10 % auf 58.839 Tonnen. Dieser Rückgang ist vor allem auf einen Rückgang von 27 % bei der per LKW beförderten Fracht zurückzuführen. Das Segment der Vollfrachter war zum ersten Mal in diesem Jahr rückläufig (-14 %), während die Belly-Fracht auf Passagierflügen stabil blieb (+0,2 %), ebenso wie das Segment der Expressdienste (-0,5 %). Die wichtigsten Importregionen sind Asien (+6% im Vergleich zum Mai 2022), Afrika (-7%) und Nordamerika (-13%). Bei den Ausfuhren liegt Asien (-3%) weiterhin an der Spitze, gefolgt von Nordamerika (-0,2%) und Afrika (-19%).   Die Zahl der Flugbewegungen stieg im Mai 2023 um 7% gegenüber 2022. Die Zahl der Passagierflüge stieg im Vergleich zu 2022 um 10%, mit durchschnittlich 143 Passagieren pro Flug, gegenüber 130 im Mai 2022. Die Zahl der Frachtflüge ging im Vergleich zum Mai 2022 um 8% zurück.

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