Jan Gruber

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Jan Gruber

Reisebüroverband: Spanisches Gericht lehnt Strafanzeige gegen Ryanair ab

Der irische Billigflieger Ryanair verklagt seit vielen Jahren so genannte Online-Travel-Agents, die unter Nutzung von Screen-Scraping Tickets verkaufen. In Spanien hat man sich eine Strafanzeige seitens des Reisebüroverbandes ACAVE eingehandelt. Diese wurde nun von einem Gericht abgelehnt. Hintergrund ist, dass Ryanair öffentlich behauptet hat, dass OTAs Flugscheine und Zusatzleistungen teurer verkaufen würden als der Billigflieger selbst. Weiters führte der Lowcoster an, dass häufig unzutreffende Kontaktdaten zur Verfügung gestellt werden, so dass die direkte Kommunikation mit dem Fluggast unterbunden wird. Auch sollen Erstattungszahlungen verschleppt werden. Gegen diese Behauptungen ging der ACAVE vor. Ein Gericht in Barcelona lehnte die Strafanzeige ab. Daraus folgert die Billigfluggesellschaft, dass die Aussagen zutreffend sein sollen. „Wir begrüßen dieses Gerichtsurteil, das Ryanair definitiv das Recht gibt, auf den Schaden aufmerksam zu machen, den OTAs dem Image von Ryanair und den Ryanair-Kunden zufügen, indem sie ihnen überhöhte Preise in Rechnung stellen, unsere Möglichkeiten zur direkten Kontaktaufnahme mit ihnen bei wichtigen Flug-Updates behindern und Erstattungen, auf die sie Anspruch haben, blockieren. Wir empfehlen allen Kunden, ihre Flüge direkt auf der Ryanair-Website oder in der App zu buchen, um die günstigsten Tarife und einen direkten Kundenservice zu erhalten. Kunden sollten auf das Ryanair Verified Siegel achten, um sicherzustellen, dass sie direkt bei Ryanair buchen und den besten Preis und Service erhalten“, so Dara Brady von Ryanair.

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Mai 2023: Zürich um sieben Prozent unter Vorkrisenaufkommen

Der Flughafen Zürich-Kloten wurde im Mai 2023 von 2.532.918 Reisenden genutzt. Das Aufkommen des Vorjahresmonats konnte man um 31 Prozent übertreffen, jedoch lag man weiterhin um sieben Prozent unter dem Vorkrisenniveau. Die Anzahl der Lokalpassagiere wird seitens des Airports mit 1.810.661 Fluggästen beziffert. Die Anzahl Lokalpassagiere lag im Mai 2023 bei 1.810.661. Der Anteil der Umsteigepassagiere betrug 28 Prozent was 715.994 Reisenden entspricht. Durchgeführt wurden 22.109 Starts bzw. Landungen. Damit hat Zürich rund 90 Prozent des Vorkrisenaufkommens erreicht. Die durchschnittliche Zahl Passagiere pro Flug lag mit 133 Fluggästen 11 Prozent über dem Vorjahreswert. Die Sitzplatzauslastung ist im Berichtsmonat im Vergleich zum Vorjahresmonat um 6 Prozentpunkte auf 80 Prozent gestiegen. Insgesamt wurden am Flughafen Zürich im Mai 30.506 Tonnen Fracht abgewickelt. Das entspricht einer Abnahme von 14 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Verglichen mit Mai 2019 wurde 20 Prozent weniger Cargo abgewickelt.

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Norse Atlantic feiert ersten Geburtstag

In dieser Woche feiert die Billigfluggesellschaft Norse Atlantic Airways das einjährige Jubiläum der Aufnahme des Flugbetriebs auf. Eigenen Angaben nach hat man bislang über 2.630 Flüge durchgeführt. Die erste kommerzielle Verbindung wurde am 14. Juni 2022 auf der Strecke Oslo-New York bedient. Mittlerweile verbindet man 12 Destinationen in Europa mit den Vereinigten Staaten von Amerika. An Bord hatte man bislang etwa eine halbe Million Fluggäste. Im Vereinigten Königreich hat man den Ableger Norse Atlantic UK an den Start gebracht. Dieser ermöglicht dem Carrier – abseits der Fünften Freiheit, die zuvor genutzt wurde – Nonstopflüge ab dem Inselstaat zum Beispiel in die USA durchzuführen. Homebase der Tochtergesellschaft ist der Flughafen London-Gatwick. Die meisten der zehn Boeing 787-9, die seitens der beiden Norse-Fluglinien eingesetzt werden, standen in der Vergangenheit in den Diensten von Norwegian Air Shuttle. Der zuletzt genannte Carrier hat sich besonders auf der Langstrecke massiv verhoben und musste sich – auch wegen der Coronapandemie – drastisch verkleinern. Einige ehemalige Manager haben bei Norse einen neuen Job gefunden. Nicht so ganz von Erfolg gekrönt war wohl Berlin, denn nach nur wenigen Wochen hat man die Verbindung nach Los Angeles wieder eingestellt. Fort Lauderdale hat man ebenfalls aufgegeben. Die New-York-JFK-Verbindung scheint trotz Konkurrenz durch U.S.-amerikanische Carrier für Norse ganz gut zu laufen, denn diese bedient man durchgehend seit dem Markteintritt in der deutschen Bundeshauptstadt. „Wir freuen uns sehr, den ersten Jahrestag unserer Verbindung zwischen Oslo und New York zu feiern. Dieser Meilenstein spiegelt nicht nur die harte Arbeit und das Engagement unseres

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Skyalps rüstet Dash-8-400-Flotte mit Winglets nach

Die in Bozen ansässige Regionalfluggesellschaft Skyalps verpasst ihrer de Havilland Dash 8-400-Flotte Winglets aus dem Hause Tamarack Aerospace. Eine entsprechende Absichtserklärung wurde bereits unterschrieben. Montiert werden soll der so genannte „Eco Smartwing Winglet“. Für Flügelspitzen gibt es, je nach Hersteller unterschiedliche Bezeichnungen. Es handelt sich um eine Technologie, die sich Ingenieure von Großvögeln, die über längere Strecken gleiten, „abgeschaut“ haben. Winglets sorgen nicht nur für eine stabilere Lage in der Luft, sondern tragen auch dazu bei, dass die Operators Treibstoff und damit Kosten einsparen. Letzteres ist auch der Hauptgrund warum sich viele Betreiber zur Nachrüstung entscheiden. Für Skyalps war auch der Umstand, dass Flügelspitzen die Steigleistung der de Havilland Dash 8-400 verbessern sollen, entscheidend. Aufgrund des Umstands, dass die Homebase Bozen von drei Seiten von Bergen umgeben ist, ist dies durchaus vorteilhaft. Weiters will die Regionalfluggesellschaft zusätzliche Maßnahmen bzw. Nachrüstungen vornehmen, die dazu führen sollen, dass die Geräusche und Emissionen im Idealfall um 50 Prozent reduziert werden. Dies will man unter anderem durch Neugestaltungen der Kabinen erreichen. Dabei soll Material verwendet werden, das weniger wiegt. Dies soll einen niedrigeren Treibstoffverbrauch bewirken. Auch soll eine leichtere Avionik verbaut werden. Noch gibt man sich bezüglich der Herkunft der neuen Teile zugeknöpft und erklärt lediglich, dass man gemeinsam mit Partnern besonders leichte, leiste und nachhaltige de Havilland Dash 8-400 erreichen will. Im November dieses Jahres soll es dann mit der ersten umgerüsteten Maschine auf eine längere Reise gehen. Das Turbopropflugzeug wird im Rahmen von Demonstrationsflügen unter anderem in den Vereinigten Arabischen Emiraten und

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Budweis: Tour Operator will 70 Prozent der Charterplätze verkauft haben

Im August 2023 sollen die ersten Charterflüge nach Antalya, Kreta und Rhodos ab dem tschechischen Flughafen České Budějovice abheben. Der Reiseveranstalter zeigt sich mit der Nachfrage äußerst zufrieden und erklärt, dass rund 70 Prozent der Kapazität bereits verkauft wäre. Bislang gibt es ab Budweis keine regulären Linienflüge. Die Umwandlung des einstigen militärischen Airports in einen Zivilflughafen zieht sich schon lange hin. Auch führte die Corona-Pandemie dazu, dass nochmals Verzögerungen eingetreten sind. In diesem Jahr wird es die ersten Charterflüge, die seitens des Tour Operators Čedok aufgelegt werden, geben. Die operative Durchführung erfolgt mit Fluggerät von Smartwings. Bemerkenswerterweise gelingt es dem Reiseveranstalter die Pauschalreisen und Nur-Flug-Angebote zu höheren Preisen als vergleichbare Angebote ab Prag zu verkaufen. Laut der Medienstelle des Anbieters verzeichnet man eine so hohe Nachfrage für Ferienflüge ab Budweis, dass rund 70 Prozent der Kapazität bereits verkauft sind. Dies sieht man als großen Erfolg an, denn es gibt aufgrund der Vorgeschichte des Airports keine Erfahrungswerte, auf die man zurückgreifen hätte können.

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Im A321neo: China Airlines startet kostenloses Wlan

Seit 1. Juni 2023 bietet die taiwanesische Fluggesellschaft Chaina Airlines auf allen Flügen, die mit dem Maschinentyp Airbus A321neo durchgeführt werden, kostenfreies Wlan an. Voraussetzung ist, dass man eine Vielfliegerkarte hat oder die Premium-Business-Class gebucht hat. Die Mitglieder des Kundenbindungsprogramms Dynasty benötigen zumindest einen der nachstehenden Stufen: Paragon/Emerald/Gold. Auch Passagiere der Premium-Business-Class können das Wifi über den Wolken kostenfrei nutzen. Ganz ohne Beschränkung ist das kostenfreie Angebot aber nicht, denn pro Passagier stehen maximal 300 Megabyte zur Verfügung.

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Flughafen Salzburg in den schwarzen Zahlen, aber vor hohen Investitionen

Der Flughafen Salzburg konnte im Geschäftsjahr 2022 einen Gewinn in der Höhe von 2,2 Millionen Euro erwirtschaften. Damit hat man den Turnaround geschafft, denn 2021 musste man mit einem Minus von 25,6 Millionen Euro abschließen. Noch sind aber nicht alle Folgen der Pandemie überwunden, so Geschäftsführerin Bettina Ganghofer. Die Managerin rechnet damit, dass der zweitgrößte Airport Österreichs in diesem Jahr rund 1,5 Millionen Passagiere haben wird. Im Vorjahr waren es 1,2 Millionen Fluggäste. Derzeit wären die Vorzeichen so, dass es weiterhin bergauf gehen würde, so Ganghofer. Besonders in der D-A-CH-Region würde die Erholung der Luftfahrt aber wesentlich langsamer vorangehen als in anderen EU-Staaten. Neues Terminal dürfte 20 Millionen Euro teurer werden Der Salzburger Flughafen muss bis zum Jahr 2030 einige kostspielige, aber notwendige Investitionen stemmen. Weiters muss man eine Altlastensanierung, die ebenfalls nicht gerade günstig werden wird, vornehmen. Das mittlerweile in die Jahre gekommene Terminal 1 soll neu errichtet werden. Ursprünglich plante man mit Kosten von etwa 80 Millionen Euro. Mittlerweile geht man aufgrund der allgemeinen Kostensteigerungen davon aus, dass es zumindest 100 Millionen Euro kosten wird. Der frühestmögliche Baubeginn ist im Jahr 2026. Noch heuer soll der Generalplan ausgeschrieben und vergeben werden. Die Bauarbeiten könnten dann sechs bis sieben Jahre andauern. Rundherum muss so einiges erneuert werden. Beispielsweise benötigt man einen neuen Sperrgepäck-Scanner und muss auch das so genannte „Entry-Exit-System“, das EU-weit vorgeschrieben wird, einbauen bzw. installieren. Dieses soll der Sicherheit dienen, denn damit sollen Drittstaatenangehöre an den EU-Außengrenzen besser „überwacht“ werden können. Ungeachtet dessen, dass der Salzburger Flughafen

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Ofner und Stöckl fordern Wiederaufnahme von Salzburg-Wien

Vor einiger Zeit hat Austrian Airlines die Inlandsflüge zwischen Salzburg und Wien-Schwechat eingestellt. Nun fordern Christian Stöckl, Aufsichtsratsvorsitzender des Flughafens Salzburg, und Günther Ofner, Vorstand der Flughafen Wien AG, dass diese wieder aufgenommen werden. Die beiden Funktionäre vertreten damit eine völlig gegenteilige Meinung als Verkehrsministerin Leonore Gewessler (Grüne), denn diese will unter dem Deckmantel Klimaschutz sämtliche Inlandsflüge eingestellt sehen. Das so genannte Air-Rail-Angebot, das Austrian Airlines in Kooperation mit den ÖBB durchführt, scheint von den Passagieren nicht wie erhofft angenommen zu werden. Gerade bezogen auf Linz und Salzburg scheinen viele Passagiere lieber mit dem Auto zum München Airport zu fahren als mit der Bahn zum Wiener Flughafen. – „Es ist an der Zeit, die Zubringerflüge von Salzburg nach Wien wieder einzuführen“, fordert WKÖ-Luftfahrtchef Günther Ofner. Er unterstützt damit die Forderung des Aufsichtsratschefs des Flughafens Salzburg, dem vormaligen Landeshauptmann-Stv. Christian Stöckl. Denn die Effekte der Einstellung der Kurzstreckenflüge Salzburg-Wien seien nicht unbedingt im Sinne des Erfinders. „Der überwiegende Teil der Fluggäste, die von Salzburg via Wien in die Welt flogen, nutzen aufgrund der Einstellung der Flugverbindung Salzburg-Wien nun entweder das Auto zum Flughafen München oder fliegen von Salzburg aus über Frankfurt oder einen anderen, teilweise außereuropäischen Hub zu ihren Enddestinationen. Weder ist dadurch dem Wirtschaftsstandort Österreich noch der Umwelt gedient“, so Ofner. Salzburg wird derzeit von Austrian Airlines überhaupt nicht angesteuert. Der Carrier hat sich schrittweise vom zweitgrößten Airport Österreichs zurückgezogen. Mit der Einstellung der Hub-Anbindung an Wien-Schwechat hat man sich gänzlich verabschiedet. Auch in Linz ist man nicht mehr im

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Blick hinter die Kulissen: ÖHV startet neuen Podcast

Die Österreichische Hoteliervereinigung hat unter dem Namen „Hörwärts“ einen neuen Podcast ins Leben gerufen, der über verschiedene Plattformen kostenlos angehört werden kann. Dieser soll einen besonderen Blick hinter die Kulissen der Branche ermögichen. Begleitet werden die beiden Hosts dabei stets von Experten  aus unterschiedlichen Bereichen. Gestartet wird mit drei Folgen zur „Zukunft des Tourismus“ und „Digitalisierung“ bzw. einem Blick über die Grenzen nach Deutschland, Südtirol und in die Schweiz. „Die ÖHV ist eine Wissensorganisation. Wir bündeln Know-how, vereinfachen, erklären und sind Übersetzer für die verschiedenen Welten der Wirtschaft und Politik. Genau an dieser Schnittstelle setzt der Podcast. Es war also ein logischer Schritt für uns das neue Format zu entwickeln“, erklärt Dr. Markus Gratzer, ÖHV-Generalsekretär.

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United Airlines: München-Washington feiert 25er

Die Fluggesellschaft United Airlines verbindet seit 11. Juni 1998 und damit seit über 25 Jahren den Flughafen München mit dem Washington Dulles International Airport. Es folgten über die Jahre weitere Routen wie New York-Newark, Chicago, San Francisco, Houson und Denver. Insgesamt hat United in diesem Zeittraum über 8,7 Millionen Passagiere auf mehr als 45,800 Flügen ab/nach MUC transportiert. Auf der Verbindung zwischen der bayrischen Landeshauptstadt und der Kapitale der USA verkehrten im letzten Vierteljahrhundert über 17,500 Flüge mit mehr als 3,4 Millionen Gästen an Bord. „Der Flughafen München ist für United Airlines seit nunmehr 25 Jahren ein äußerst wichtiges Gateway nach Deutschland und ein enorm starker Partner, wenn es darum geht, unseren Passagieren ein umfangreiches Flugangebot in die USA zu offerieren“, so Reto Schneider, Country Manager Germany & Switzerland bei United. „Unsere Fluggäste haben die Möglichkeit, ab MUC täglich nonstop zu den sechs United-Drehkreuze Washington, D.C., New York/Newark, Chicago, San Francisco, Houston und Denver zu fliegen. Wir danken unseren geschätzten Kunden und dem Reisevertrieb in Deutschland sehr dafür, dass sie sich immer wieder für uns entscheiden.“

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