Jan Gruber

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Jan Gruber

Zürich: Wut-Passagiere wollten Start von abgesagtem Pegasus-Flug lautstark erzwingen

Die Kombination aus verärgerten Passagieren, einem technischen Defekt und Bodenpersonal eines Ground-Handling-Unternehmens, das nicht wirklich weiterhelfen kann oder will, ist selten eine gute Kombination. Besonders dann, wenn einige Fluggäste meinen mit Aggressivität erreichen zu können, dass das defekte Flugzeug doch noch abhebt.  Unter der Flugnummer PC7448 hätte es am 15. November 2023 mit dem von Pegasus betriebenen Airbus A321neo, der die Registrierung TC-RBB trägt, von Zürich nach Istanbul-SAW gehen sollen. Allerdings wurde vor dem Abflug, der für 11 Uhr 40 geplant war, ein technischer Defekt festgestellt. Die Fluggäste mussten eigenen Angaben nach etwa drei Stunden in der Maschine ausharren ehe die Hiobsbotschaft verlautbart wurde, dass heute nicht mehr geflogen werden kann.  Dies hatte – nebst dem technischen Problem – noch einen ganz anderen Grund. Die Besatzung wäre aufgrund der langen Standzeit auf dem Flughafen Zürich über die maximal zulässige Einsatzzeit gekommen. Auf dem schweizerischen Airport stand keine Ersatzcrew zur Verfügung, so dass der Carrier entschieden hat, dass erst am Folgetag gegen 6 Uhr 00 geflogen werden kann. Ob der Defekt an der TC-RBB zu diesem Zeitpunkt bereits behoben war oder nicht, ist nicht ganz klar, da es weder von der Airline noch vom Flughafen genau kommuniziert wurde.  Selbstverständlich ist es ärgerlich, wenn man etwa drei Stunden im Flugzeug, das sich am Boden befindet, sitzt und dann heißt es aussteigen, denn heute kann nicht mehr geflogen werden. Allerdings hat die Sicherheit oberste Priorität. Genau das wollten aber einige Pegasus-Passagiere nicht akzeptieren, denn lautstark und angeblich auch teilweise unter aggressiver Androhung von

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ACMI: Skyup mit über einer Million Passagiere im Sommer 2023

Seit dem Beginn des Krieges in der Ukraine kann Skyup-Airlines dem eigentlichen Geschäftsmodell als Billigfluggesellschaft nicht mehr nachgehen. Rechtzeitig hat man die Flotte außer Landes gebracht und sich auf ACMI- und Charterflüge umgestellt. Im Sommer 2023 beförderte man so 1.047.555 Fluggäste.  Im ACMI- und Charterverkehr hat Skyup eigenen Angaben nach zwischen 1. April und 1. November 2023 6.904 Flüge durchgeführt. Dabei war man auf 440 Routen in 43 Ländern unterwegs. Damit konnte man die Leistung der Vorsaison übertreffen, denn damals hatte man in diesem Bereich 5.412 Movements, auf denen 827.482 Passagiere unterwegs waren. Während der Sommersaison 2023 führte SkyUp Airlines Flüge im Auftrag von Tunisair, FlyOne, HiSky SRL, HiSky Europe SRL, Wizz Air Malta, Wizz Air Abu Dhabi, Corendon Dutch, Tailwind Airlines und FlyEgypt durch.  „Die Fluggesellschaft zeigt eine positive Dynamik und erhöht die Anzahl der Flüge unter ACMI-Verträgen. Wir sind unseren Partnern für ihre Zusammenarbeit dankbar und werden diese Geschäftsrichtung weiter ausbauen. Gleichzeitig sind unsere strategischen Pläne nicht nur auf Europa beschränkt: SkyUp Airlines erhielt die FAR129- und FAOC-Zertifikate für ausländische Fluggesellschaften in den USA bzw. Kanada. Dies ermöglicht es der ukrainischen Fluggesellschaft, ihre Aktivitäten in Nordamerika auszuweiten, d.h. ACMI-Dienste anzubieten und Charterflüge durchzuführen“, kommentiert Dmytro Seroukhov, CEO von SkyUp Airlines.  Die Liste der Top-5-Länder mit den meisten Flügen änderte sich im Laufe des Jahres. Im Jahr 2022 lag die Türkei mit 1.740* Flügen an der Spitze, gefolgt von Deutschland mit 798 Flügen, der Slowakei mit 660* Flügen, Griechenland mit 425 Flügen und Moldawien mit 281 Flügen. In diesem

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Charter: Avanti Air fliegt für Rhomberg Reisen Bern-Calvi

Im Auftrag von Rhomberg Reisen wird die deutsche Fluggesellschaft Avanti Air im Sommerflugplan 2024 auch auf dem schweizerischen Airport Bern-Belp aktiv sein.  Mit Tubropropflugzeugen des Typs de Havilland Dash 8-400 wird man ab 28. April 2024 jeweils an Sonntagen das Belpmoos mit Calvi verbinden. Vorerst ist der Charterauftrag bis zum 13. Oktober 2024 befristet. Avanti Air wird im Sommer 2024 unter anderem ab Graz und Linz für Rhomberg Reisen bzw. Springer Reisen einige Destinationen bedienen. 

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Gilles Rufenacht wird neuer Flughafen-Genf-Chef

Am Flughafen Genf steht ein Geschäftsführerwechsel an, denn der Verwaltungsrat hat beschlossen, dass Gilles Rufenacht zum neuen Flughafendirektor ernannt wird.  Die Nachbesetzung ist notwendig, weil der derzeitige Amtsinhaber im kommenden Jahr den wohlverdienten Wechsel in den Ruhestand antreten wird. André Schneider leitet seit dem Jahr 2016 die Geschicke des westschweizerischen Airports. Sein Nachfolger, Gilles Rufenacht, wird die Geschäftsleitung voraussichtlich im Herbst 2024 übernehmen. Derzeit ist er in der Direktion der Hirslanden-Spitäler beruflich tätig. 

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Saarbrücken: Konstanter Sommerflugplan 2024 mit kleinen Neuigkeiten

Im Sommerflugplan 2024 wird es ab dem deutschen Airport Saarbrücken aus heutiger Sicht 45 Abflüge pro Woche, die von fünf Fluggesellschaften angeboten werden, geben. Wenig überraschend bleibt Palma de Mallorca mit 14 wöchentlichen Umläufen die Nummer Eins.  Das Ferienprogramm sieht derzeit neun Destinationen, die regelmäßig angesteuert werden sollen, vor. Zu diesen zählen auch Fuerteventura, Las Palmas und Djerba. Vergleichsweise häufig wird es nach Antalya gehen, denn verschiedene Carrier haben sich für bis zu elf wöchentliche Umläufe angemeldet. Diesbezüglich gilt es aber abzuwarten, ob sich nicht doch der eine oder Anbieter noch vor dem Beginn des Sommers 2024 zurückziehen wird.  Hintergrund ist, dass sich türkische Carrier untereinander einen äußerst scharfen Wettbewerb im Deutschland-Türkei-Verkehr liefern. Bereits im Sommer 2023 wurden ab manchen Airports regelrechte Überkapazitäten aufgelegt. Teilweise wurden die Tickets dann zu regelrechten Schleuderpreisen verkauft oder aber der eine oder andere Anbieter hat sich vor oder während dem Sommerflugplan 2023 von der Route zurückgezogen. Derzeit gehen Airlines und Touristiker davon aus, dass in der warmen Jahreszeit des kommenden Jahres eine hohe Türkei-Nachfrage bestehen könnte. Abermals soll Antalya besonders beliebt sein und bereits jetzt hohe Vorausbuchungszahlen generieren.  In Saarbrücken reagieren die Reiseanbieter auch auf den Umstand, dass Griechenland weiterhin stark gefragt ist. Beispielsweise wird es im Sommer 2024 neu drei wöchentliche Flüge auf die Insel Kreta geben. Angeboten werden Flüge zum Heraklion Airport. Im Mai 2024 legt Becker Touristik einige Sonderflüge auf. Diese führen unter anderem nach Faro, Paphos und Tirana. Die zuletzt genannte Destination wird von Mundo Reisen vermarktet.  Dem derzeitigen Stand

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Oktober 2023: Flughafen Wien mit 2.739.441 Passagieren

Im Oktober 2023 hatte der Flughafen-Wien-Konzern an seinen Standorten Wien, Malta und Kosice zusammengerechnet 3.551.738 Passagiere. Gegenüber dem Vorjahresmonat legte man somit um 15,6 Prozent zu. Allerdings lag man um ein Prozent unter dem Aufkommen, das die Firmengruppe im Oktober 2019 hatte.  Auf den Flughafen Wien-Schwechat sind 2.739.441 Fluggäste entfallen. Im direkten Vergleich mit dem Vorjahresmonat ein Plus von 12 Prozent, jedoch 3,8 Prozent weniger als im Oktober 2019. Die Zahl der Lokalpassagiere stieg in Wien im Vergleich zum Vorjahr auf 2.086.995 (+17,1%), die Zahl der Transferpassagiere ging um 2,0% auf 644.750 zurück. Die Flugbewegungen verzeichneten im Oktober 2023 einen Anstieg auf 20.524 (+10,3% zu Oktober 2022). Die Fracht bewegt sich mit 21.704 Tonnen rund 18,5% unter dem Vorkrisenniveau (Oktober 2019).  Das Passagieraufkommen am Flughafen Wien im Oktober 2023 stieg nach Westeuropa auf 961.611 Passagiere (+13,8% im Vergleich zum Vorjahr). Nach Osteuropa reisten im Oktober 2023 insgesamt 217.848 Passagiere (+7,4%). Nach Nordamerika verzeichnete der Airport 41.924 Passagiere (-5,8%) und nach Afrika 34.608 (+18,9%).  In den Nahen und Mittleren Osten verzeichnete der Flughafen Wien im Oktober 2023 insgesamt 80.284 Passagiere (+3,9%) und in den Fernen Osten 48.280 Reisende (+83,2%).  Der Flughafen Malta erzielte im Oktober 2023 im Vergleich zum Vorjahr einen Zuwachs beim Passagieraufkommen auf 771.253 Passagiere (+30,7%) und liegt damit bereits 9,6% über dem Vorkrisenniveau (2019). Der Flughafen Kosice legte auf 41.044 (+9,3%) Passagiere zu und liegt damit 14,7% über dem Wert vom Vorkrisenjahr 2019.  Für das Gesamtjahr 2023 rechnet die Flughafen Wien AG für den österreichischen Airport mit 28,5

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Bahnfahrkarten: Sabre und Trainline beschließen Kooperation

Der GDS-Betreiber Sabre und das auf den Verkauf von Eisenbahn-Fahrkarten spezialisierte Unternehmen haben eine strategische Partnerschaft vereinbart. Diese soll es ermöglichen, dass Tickets der SBB, DB, Italo und Trenitalia vereinfacht über Sabre buchbar sein werden. Es gibt aber eine wichtige Einschränkung: Die Buchung ist nur dann möglich, wenn man von außerhalb der Heimmärkte der jeweiligen Eisenbahngesellschaft Fahrkarten kaufen möchte. Beispielsweise sind in Deutschland keine DB-Tickets verfügbar, jedoch von Österreich oder der Schweiz aus schon. Ziel der Kooperation ist es, dass Geschäftsreisende sich für Alternativen auf dem Schienenweg entscheiden.

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Airbus A220: Qantas Link überrascht mit Special Livery

Im kanadischen Mirabel befindet sich der erste von vorerst 29 Airbus A220, die bei Qantas Link die in die Jahre gekommene Boeing 717-Flotte ersetzen werden, in Endmontage. Die Maschine überrascht mit einer Sonderlackierung, die den Ureinwohnern Australiens gewidmet ist.  Noch vor Jahresende soll bei Qantas der erste Airbus A220 eintreffen. Der Konzern wird zunächst 29 Exemplare, die unter der Submarke Qantas Link im Regionalverkehr betrieben werden sollen, einflotten. In diesem Segment setzt man derzeit überwiegend auf die in die Jahre gekommene Boeing 717, die Zug um Zug ausgeflottet werden soll.  Die erste Einheit wurde in den letzten Monaten im Airbus-Canada-Werk Mirabel endmontiert und verbrachte die letzten beiden Wochen im Paintshop. Dort wurde dem Jet eine spannende Livery, die den Aborigines gewidmet ist, verpasst. Es handelt sich in der Firmengeschichte von Qantas erst um die sechste Maschine, die in einem so genannten Qantas Flying Art auftritt. Erstmals zeigte man dies im Jahr 1994 auf einer Boeing 747.  Die neueste Lackierung der Flying Art Series zeigt ein Kunstwerk der Pitjantjatjara-Künstlerin Maringka Baker. Das Motiv erzählt die „Traumzeit“-Geschichte zweier Schwestern, die gemeinsam das entlegene Australien durchqueren und große Entfernungen zurücklegen, um ihren Weg nach Hause zu finden.  Das Flugzeug ist nach dem Kunstwerk Minyma Kutjara Tjukurpa benannt, was übersetzt so viel heißt wie „Die Schöpfungsgeschichte der zwei Schwestern“.  

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Macau verlängert Sonderstellung von Air Macau abermals

Die Leitung der chinesischen Sonderverwaltungszone Macau hat ihren Plan, dass Air Macau die Verwaltung der Start- und Landerechte am Macau Airport entzogen werden sollen, verworfen. Die privilegierte Stellung wurde abermals um drei Jahre verlängert. Dies hat zur Folge, dass der Airport auch weiterhin für Mitbewerber nur eingeschränkt möglich zugänglich ist. In der Vergangenheit stand Air Macau immer wieder in der Kritik, denn dem Unternehmen wurde vorgeworfen, dass man die Sonderstellung zu Gunsten hoher Tarife regelrecht ausgenutzt habe. Die Regierung wollte den seit 1995 andauernden Zustand bereits mehrfach beenden, jedoch wurde er nun um weitere drei Jahre verlängert.

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Nordica: Ohne Käufer geht das Licht aus

Die nächsten Tage und Wochen dürften für die Zukunft des Marabu-Partners Nordica entscheidend werden, denn das Unternehmen ist nicht nur finanziell massiv angeschlagen, sondern die Regierung von Estland schließt Finanzhilfen aus. Man will das Unternehmen nach Möglichkeit verkaufen.  Sollte sich kein Käufer finden, so soll Nordica im Rahmen eines Insolvenzverfahrens abgewickelt werden. Der Carrier hat in diesem Jahr so hohe Verluste eingeflogen, dass die Finanzmittel nahezu aufgebraucht sind. Vor wenigen Wochen hat man noch dementiert, dass Insolvenzgefahr droht. Mittlerweile warnt auch das Management vor der prekären Finanzlage. Das staatliche Unternehmen kann aber auf keine finanzielle Hilfe der Regierung hoffen, denn diese will die Luftfahrtaktivitäten nicht weiter finanzieren.  Nordica ist nach dem Zusammenbruch von Estonian Air als Nachfolger an den Start gebracht worden. Zunächst war man ein reiner virtueller Carrier. Der Flugbetrieb wurde am Anfang von Adria Airways durchgeführt und dann von der Konzernschwester Xfly, die damals Regional Jet genannt wurde. Zwischenzeitlich gab es auch eine Kooperation mit der polnischen Lot, die zeitweise auch Minderheitsgesellschafter war. Diese wurde bereits vor längerer Zeit aufgelöst.  Eigentlich sollte Nordica als Linienfluggesellschaft positioniert werden. Deshalb erlangte das Unternehmen ein eigenes AOC. Die Wetlease- und ACMI-Aktivitäten sollten bei Schwestergesellschaft Xfly, die als profitabel gilt, verbleiben. Das Management ging aber einen anderen Weg und flottete den Maschinentyp Airbus A320 ein und beschloss eine Kooperaiton mit der Condor-Konzernschwester Marabu. Mit dieser war man offensichtlich massiv überfordert. Dies hatte erhebliche Verspätungen und Ausfälle bei Marabu zur Folge. Hierfür hatte man auch erhebliche Kosten zu tragen. Die Summe der Fehlentscheidungen

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