Jan Gruber

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Jan Gruber

Mai 2023: Brüssel mit rund zwei Millionen Fluggästen

Der Flughafen Brüssel wurde im Mai 2023 von 2.071.182 Passagieren genutzt. Damit konnte man gegenüber dem Vorjahresmonat um 22 Prozent zulegen. Das Frachtaufkommen war um sechs Prozent rückläufig. Der Anteil der Umsteigepassagiere ins Ausland lag im Mai bei 14 % und damit 38 % höher als 2022. Der Flughafen Brüssel ist und bleibt ein wichtiger Umsteigeknotenpunkt von Europa und Nordamerika nach Afrika. Die zehn am häufigsten besuchten Länder im Mai waren Spanien, Italien, Deutschland, die Türkei, Griechenland, Portugal, Frankreich, die Vereinigten Staaten, Marokko und das Vereinigte Königreich. Im Mai ging das geflogene Luftfrachtaufkommen am Flughafen Brüssel um 6 % auf 49.502 Tonnen zurück. Das Gesamtfrachtaufkommen sank im Vergleich zum Mai 2022 um 10 % auf 58.839 Tonnen. Dieser Rückgang ist vor allem auf einen Rückgang von 27 % bei der per LKW beförderten Fracht zurückzuführen. Das Segment der Vollfrachter war zum ersten Mal in diesem Jahr rückläufig (-14 %), während die Belly-Fracht auf Passagierflügen stabil blieb (+0,2 %), ebenso wie das Segment der Expressdienste (-0,5 %). Die wichtigsten Importregionen sind Asien (+6% im Vergleich zum Mai 2022), Afrika (-7%) und Nordamerika (-13%). Bei den Ausfuhren liegt Asien (-3%) weiterhin an der Spitze, gefolgt von Nordamerika (-0,2%) und Afrika (-19%).   Die Zahl der Flugbewegungen stieg im Mai 2023 um 7% gegenüber 2022. Die Zahl der Passagierflüge stieg im Vergleich zu 2022 um 10%, mit durchschnittlich 143 Passagieren pro Flug, gegenüber 130 im Mai 2022. Die Zahl der Frachtflüge ging im Vergleich zum Mai 2022 um 8% zurück.

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Mai 2023: Airbus bei Auslieferungen vorne, Boeing bei Neubestellungen

Der Mai 2023 ist sowohl für Airbus als auch für Boeing durchaus erfolgreich verkaufen. Die U.S.-Amerikaner konnten deutlich mehr Neubestellungen an Land ziehen, jedoch haben die Europäern bei den Auslieferungen klar die Nase vorne gehabt. Der europäische Flugzeugbauer Airbus konnte im Mai 2023 insgesamt 63 Verkehrsflugzeuge ausliefern. Damit hat man mehr Maschinen an Kunden übergeben können als in den Vormonaten. Dies könnte auch ein Indiz dafür sein, dass es im Bereich der Lieferketten, auf denen es Störungen gibt, zu einer Entspannung gekommen ist. Die überwiegende Mehrheit der ausgelieferten Flugzeuge gehört der A320neo-Reihe an. Man übergab 19 A320neo und 32 A321neo an Kunden. Weiters wurden je ein A220 an Air Baltic, Air France und Breeze Airways übergeben. Auf der Langstrecke hat man drei A330-900 ausgeliefert. Unter diesen befand sich der erste A330neo, der an Ita Airways gegangen ist. Aus dem A350-Programm gab es ebenfalls Auslieferungen: Drei A350-900 und zwei A350-1000 gingen an Kunden. Erwähnenswert ist, dass sich darunter ein A350-1000 befand, der an Qatar Airways übergeben wurde. Mit dem Golfcarrier befand man sich über einen längeren Zeitraum hinweg in einem Streit, der jedoch zwischenzeitlich beigelegt wurde. Im Bereich der Neuaufträge konnte Airbus 17 Bestellungen an Land ziehen. Dabei handelt es sich um 16 Orders für die A320neo-Baureihe und ein noch anonym geführter Kunde hat einen A330-900 bestellt. Netto konnte man seit Jahresanfang 144 Flugzeuge verkaufen. Im Mai 2023 hat man aber die höchste Anzahl an Neuauslieferungen erreichen können. Bis 31. Mai 2023 hat man seit Beginn dieses Jahres 244 Flugzeuge an

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Diesmal ab Verona: Skyalps fliegt wieder nach Rom

Die Regionalfluggesellschaft Skyalps wird im September 2023 eine neue Nonstopverbindung nach Rom-Fiumicino aufnehmen. Diese bietet man aber nicht ab der Homebase Bozen, sondern ab Verona an. Das Südtiroler Luftfahrtunternehmen bemüht sich derzeit um neue Routen außerhalb der Homebase Bozen. Am Freitag hat man beispielsweise angekündigt, dass man künftig auch zwischen Linz und Düsseldorf fliegen wird. Es handelt sich um die erste Linienstrecke, die außerhalb der Homebase bzw. außerhalb Italiens angeboten wird. Für das Frühjahr 2024 ist schon angekündigt, dass die Verbindung ab Oberösterreich mit verbesserten Flugzeiten aufgestockt werden muss. Ab 25. September 2023 will Skyalps im doppelten Tagesrand zwischen Verona und Rom-Fiumicino fliegen. Diese Route soll mit Turbopropflugzeugen des Typs de Havilland Dash 8-400 bedient werden. Derzeit verfügt man über vier dieser Regionalverkehrsmaschinen. Zwei weitere stehen zur Einflottung an. Im Flugpreis sollen ein kostenloser Parkplatz am Flughafen Bozen „San Giacomo“ sowie ein Shuttlebus nach Verona inkludiert sind. Damit will Skyalps wohl erreichen, dass man auch potentielle Passagiere im Einzugsgebiet der Homebase für sich gewinnen will. In der Vergangenheit hatte man Flüge zwischen Bozen und Rom-Fiumicino im Portfolio, jedoch wurden diese mangels Nachfrage aufgegeben. Nun versucht man es ab dem Flughafen Verona und die Südtiroler Passagiere sollen per kostenlosem Bus anreisen. Die günstigsten Onewaytickets auf der geplanten Inlandsstrecke sollen 75 Euro kosten. Bedient werden soll diese Route an den Verkehrstagen Montag bis Freitag im doppelten Tagesrand. An Samstagen und Sonntagen ist je ein Umlauf geplant. Der Verkauf von Flugscheinen wurde bereits aufgenommen. Erst vor wenigen Tagen wurde bekannt, dass der Südtiroler

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Flughafen München testet Fracht-Roboter

Am Flughafen München unterzieht das Fraunhofer-Institut einen neu entwickelten Roboter namens „Evobot“ einem Testlauf. Dieser wird im Frachtterminal und auf dem Vorfeld des Flughafens München einem ersten Praxistest unterzogen. Der autonome Roboter hat während der ersten Testfahrten bei Cargogate am Münchner Flughafen bewiesen, wie vielseitig einsetzbar er ist. „Die Entwicklung und der Ausbau des Bereichs Cargo und Logistik sind wesentliche Bestandteile unserer Unternehmensstrategie. Wir begrüßen jede Initiative, Abfertigungsprozesse zu optimieren und zu digitalisieren. Der evoBOT wird die tägliche Arbeit unserer Kolleginnen und Kollegen im Frachtbereich erleichtern und den Arbeitsplatz attraktiver machen«, erklärt Jost Lammers, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen München GmbH.

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Condor baut neues Trainingszentrum im Süden von Frankfurt auf

In Kooperation mit der Avenger Flight Group richtet die deutsche Ferienfluggesellschaft Condor in Dreieich, das sich südlich von Frankfurt am Main befindet, ein neues Trainingszentrum ein. Dieses soll sowohl von Piloten als auch Flugbegleitern genutzt werden. Derzeit finden die Schulungen überwiegend in Kelsterbach und Neu-Isenburg sowie punktuell auch bei externen Anbietern statt. Künftig will man in Zusammenarbeit mit der Avenger Flight Group – nach Möglichkeit – an nur noch einem Standort trainieren. Während Condor unter anderem die Trainingsgeräte und Mockups für die Flugbegleiter bereitstellen wird, stammen die acht Fullflight-Simulatoren vom Partner. Offiziellen Angaben nach soll das Trainingszentrum auch externen Piloten und Flugbegleitern sowie Airlines gegen Entgelt offenstehen.

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Schiphol Group steigt beim Flughafen Maastricht ein

Der niederländische Flughafen Maastricht-Aachen hat mit der Royal Schiphol Group, die hinter dem Hauptstadtairport steht, einen neuen Teilhaber bekommen. Zum Preis von 4,2 Millionen Euro hat man eine 40-prozentige Beteiligung erworben. Zuletzt hatte Maastricht 226.032 Passagiere sowie 108.218 Tonnen Luftfracht. Im Bereich Cargo spielt der Airport eine wichtige Rolle für die Niederlande. Laut Mitteilung soll der Einstieg der Schiphol-Group dazu führen, dass sich beide Airports „nachhaltig und umweltbewusst“ weiterentwickeln können.

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Gewerkschaft UFO und German Airways einigen sich auf Tarifvertrag

Bislang gab es bei German Airways (vormals WDL Aviation) keinen Tarifvertrag für Flugbegleiter. Das änderte sich nun, denn die Gewerkschaft UFO konnte mit der Geschäftsführung des auf ACMI- und Charterdienstleistungen spezialisierten Carriers einen Abschluss erzielen. Der neue Tarifvertrag enthält eine signifikante Verbesserung der Grundvergütung in mehreren Schritten bis 2026 und erstmalig eine 5-stufige Vergütungstabelle mit automatischen Steigerungen des Bruttogehalts nach Betriebszugehörigkeit. Weiterhin wurden diverse Maßnahmen zur Erhöhung der Dienstplanstabilität verhandelt, um Spitzen im Sommer abzufangen. In diesem Zusammenhang gibt es ab nächstem Jahr die Möglichkeit zur freiwilligen Teilnahme an einem so genannten “Highflyer-Team”, welche eine substantielle Mehrvergütung nach sich zieht.  Weitere tarifliche Lösungen zur Urlaubsvergabe, um eine Verbesserung der Planungssicherheit für Personal und Flugbetrieb zu erzielen, runden das Paket ab. „Wir müssen an dieser Stelle ein großes Lob an die Mitglieder der Tarifkommission aussprechen, die hier mit Augenmaß und gebotener Hartnäckigkeit gemeinsam mit den UFO-Expertenihre Forderungen platziert und schließlich mit der Geschäftsführung ausgehandelt haben. Wir können allerdings auch festhalten, dass die Geschäftsführung bei den meisten Themen für Lösungen zugänglich war – auch wenn uns nichts geschenkt wurde. Die Geschäftsleitung bei German Airways hat verstanden, dass in der aktuellen Situation, in der alle Airlines händeringend nach Personal suchen, Arbeits- und Vergütungsbedingungen so fair und attraktiv sein müssen, dass Mitarbeiter gehalten werden können. Daneben sind wir sehr erfreut, dass die Unternehmensspitze die Notwendigkeit für die Tarifierung sieht und damit auch der Kabine die Wertschätzung für ihre gute Arbeit entgegenbringt“, so Joachim Vázquez Bürger, Vorstand für Tarifpolitik bei UFO. „Leider müssen wir davon

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Linz: Skyalps nimmt Düsseldorf-Flüge auf

Die italienische Fluggesellschaft Skyalps wird mit dem Maschinentyp de Havilland Dash 8-400 am 30. Oktober 2023 ihre erste Linienstrecke außerhalb Bozens aufnehmen. Diese führt von Linz nach Düsseldorf. Vorerst sind drei wöchentliche Umläufe geplant. „Mit Düsseldorf und Linz verbinden wir zwei wichtige Wirtschaftszentren in Deutschland und Österreich auf direktem Wege. Mit SkyAlps werden Passagiere künftig in knapp 1,5 Stunden von und nach Nordrhein-Westfalen und Oberösterreich reisen können und dabei erstklassigen Bordservice mit hochwertigen Südtiroler Produkten genießen“, erklärt Josef Gostner, Präsident von SkyAlps. „Wir setzen dafür hocheffiziente Propeller-Maschinen ein, die rund 50% weniger CO2-Emissionen ausstoßen und bei Start und Landung 50% weniger Lärm als konventionelle Regionaljets verursachen. Wir freuen uns auf den Start und das Wiederaufleben der Verbindung.“ Die Durchführung der Skyalps-Flüge zwischen Linz und Düsseldorf soll an den Verkehrstagen Montag, Mittwoch und Freitag erfolgen. Die Turbopropflugzeuge des Typs de Havilland Dash 8-400 verlassen Düsseldorf jeweils um 9 Uhr 15 und erreichen die oberösterreichische Landeshauptstadt um 10 Uhr 50. Zurück nacn Deutschland geht es um 11 Uhr 30 mit Ankunft um 13 Uhr 10. Die Nonstopverbindung zwischen Linz und Düsseldorf wurde über viele Jahre hinweg von Tyrolean Airways (später Austrian Airlines) bedient. Im Zuge der Einstellung der dezentralen Routen wurde diese an die Konzernschwester Eurowings übergeben. Man hat die Aufnahme dann immer wieder verschoben, die Route mehrfach temporär ausgesetzt ehe dann die endgültige Einstellung erfolgte. Der Flughafen Linz teilte damals mit, dass man sich um einen neuen Operator bemühen wird. Mit Skyalps wurde man nun fündig. Norbert Draskovits, Geschäftsführer des Linzer

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Venedig: Ryanair zieht Wien-Flüge nach Treviso um

Mit Wirksamkeit zum 29. Oktober 2023 wird die Billigfluggesellschaft Ryanair ab Wien-Schwechat in der Region Venedig nicht mehr den Marco-Polo-Flughafen (VCE), sondern Treviso (TSF) ansteuern. Derzeit nutzt der Carrier ab Wien-Schwechat den VCE-Airport. Das wird sich mit Beginn der Winterflugplanperiode 2023/24 ändern, denn Ryanair wird die Route auf den Flughafen Treviso umziehen. Angeboten werden weiterhin bis zu zehn wöchentliche Flüge.

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Nachtzüge: ÖBB haben viel zu wenige Nightjet-Waggons

Die Österreichischen Bundesbahnen sorgen derzeit immer wieder im Bereich ihrer Nachtzüge für verärgerte Fahrgäste, den trotz Reservierung kommt es gehäuft vor, dass es den jeweiligen Waggon gar nicht gibt. Informationen gibt es vorab zumeist nicht, so dass diese „Überraschung“ erst an Ort und Stelle kommt. In der Luftfahrt kommt es gelegentlich mal vor, dass fix reservierte Sitzplätze am Gate geändert werden müssen. Zumeist ist die Ursache, dass kurzfristig ein anderer Maschinentyp eingesetzt wird. Besonders ärgerlich ist das immer dann, wenn dafür extra bezahlt wurde oder gar ein Downgrade durchgeführt wird. Also beispielsweise Economy-Class fliegen, obwohl man für die Business bezahlt hat. In einem solchen Fall stehen Entschädigungen zu, jedoch nicht, wenn es sich lediglich um eine nichteingehaltene Sitzplatzreservierung handelt. Allenfalls das Geld, das dafür bezahlt wurde, kann zurückgefordert werden. Bei den Österreichischen Bundesbahnen ist das Problem aber umfangreicher, denn die Anzahl der betroffenen Fahrgäste ist beim Fehlen eines Waggons oder gleich mehrerer wesentlich größer als in einem Flugzeug. Es kommt in der Luftfahrt so gut wie nie vor, dass anstatt eines Airbus A380 eine de Havilland Dash 8-400 fliegen würde. Viel zu wenige Waggons für zu viel Angebot Die ÖBB haben derzeit schlichtweg zu wenig Wagenmaterial, um das von Österreichs Verkehrsministerin Leonore Gewessler (Grüne) forcierte und subventionierte Nachtzugprogramm so durchzuführen wie man im Vertrieb Fahrscheine anbietet. Dass an einem Wagen ein kurzfristiger Defekt auftritt und dieser aus Sicherheitsgründen zu Reparaturzwecken aus dem Verkehr gezogen werden muss, kommt vor. Auch in der Luftfahrt lässt es sich trotz intensiver Wartung nicht vermeiden,

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