Jan Gruber

Weitere Artikel aus der Rubrik

Jan Gruber

Croatia Airlines übernimmt ersten A220 im zweiten Quartal 2024

Das Star-Alliance-Mitglied Croatia Airlines geht davon aus, dass man im Sommerflugplan 2023 den ersten Airbus A220 in Betrieb nehmen wird. Man hat mit der Air Lease Corporation einen Vertrag über vier A220-300 und zwei A220-100 abgeschlossen. Die erste Einheit werde dem aktuellen Stand der Dinge nach zwischen April und Ende Juni 2024 in Zagreb eintreffen, teilte der Carrier mit. Nähere Einzelheiten kann man jedoch laut Ex-Yu-Aviation noch nicht nennen. Jedenfalls geht man davon aus, dass im Hochsommer 2024 zumindest ein Airbus A220 im Liniendienst gestellt wird. Der Carrier beabsichtigt die gesamte Flotte auf diesen Maschinentyp umzustellen.

weiterlesen »

Turkish Airlines gewinnt vier Skytrax-Awards

Das Star-Alliance-Mitglied Turkish Airlines hat im Rahmen der Paris Air Show insgesamt vier Skytrax-Auszeichnungen gewinnen können. Unter anderem stufte die Organisation den Carrier als „beste Fluggesellschaft Europas“ ein.  Weiters konnte sich das türkische Luftfahrtunternehmen in den Kategorien „bestes Business Class-Catering weltweit“, „bestes Economy Class-Catering weltweit“ und „beste Economy Class-Sitze in Europa“ durchsetzen. Bereits in der Vergangenheit konnte Turkish Airlines bei den Skytrax-Awards, die jedoch seit einigen Jahren stark an Prestige verloren haben, Spitzenplatzierungen erreichen. 

weiterlesen »

Nächste Airpower findet im September 2024 statt

Im kommenden Jahr wird im österreichischen Zeltweg eine Neuauflage der Flugshow Airpower über die Bühne gehen. Das Verteidigungsministerium wird wieder zum zweijährigen Rhythmus zurückkehren, heißt es in einer Mitteilung. „Über 275.000 Besucherinnen und Besucher am Veranstaltungsgelände sowie weitere zehntausende Luftfahrtbegeisterte am Gelände des Fliegerhorstes Hinterstoisser, etwa neun Millionen Wertschöpfung für die Region, ein deutliches Nächtigungsplus sowie ein medialer Werbegegenwert alleine in nationalen Medien von über 3,5 Millionen Euro – all das sind beeindruckende Zahlen der vergangenen ‚Airpower24‘ in Zeltweg. Ich freue mich sehr verkünden zu können, dass wir wieder zum ursprünglichen zweijährigen Rhythmus der Airpower-Veranstaltungen zurückkehren und wir gemeinsam mit den Partnern Red Bull und Land Steiermark gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten mit der ‚Airpower24‘ in der Region auch nächstes Jahr wieder einen wichtigen Impuls geben werden“, so Österreichs Verteidigungsministerin Klaudia Tanner (ÖVP). Als Termin für die Airpower24 wurde der Zeitraum 6. und 7. September 2024 fixiert.

weiterlesen »

Recaro-Sitze nun auch für Embraer E-Jets erhältlich

Künftig wird die deutsche Recaro Aircraft Seating auch Sitze für Embraer E-Jets anbieten. Mit dem brasilianischen Hersteller hat man eine entsprechende Vereinbarung unterschrieben, wurde im Zuge der Paris Air Show mitgeteilt.  Bislang war Recaro im Bereich von Regionaljets nicht weit vertreten. Das soll sich nun ändern, denn Operators der E1- und E2-Reihen können künftig aus verschiedenen Economy-Class-Modellen wählen. Diese sollen auf den BL3710 und SL3710 basieren. Laut gemeinsamer Erklärung ist es möglich bestehende Maschinen umzurüsten oder aber Embraer-Jets mit Recaro-Sitzen ab Werk zu bestellen. Ein genauer Zeitpunkt für die Einführung der Sessel des deutschen Herstellers steht noch nicht fest. 

weiterlesen »

Russland-Umsteiger: Türkei, Serbien, Golfregion und andere Staaten profitieren

Die Sanktionen, die unter anderem die Europäische Union und die Vereinigten Staaten von Amerika seit dem Einmarsch in die Ukraine gegen Russland praktizieren, haben dazu geführt, dass sich beispielsweise die Türkei und andere Staaten als regelrechter „Umschlagplatz“ für Passagiere von/nach Russland positionieren konnten.  In zahlreichen Ländern ist Fluggerät von russischen Operators gebannt. Umgekehrt macht der Kreml für Carrier aus diesen Ländern seinen Luftraum auch dicht. Das wohl bekannteste Beispiel: Die EU und die Russische Föderation bannen sich gegenseitig. Daraus resultiert, dass keine regulären Nonstopflüge zulässig sind. Der einst florierende, umsteigefreie Flugverkehr ist derzeit Geschichte.  Das bedeutet aber nicht, dass das Fluggastaufkommen gänzlich „verloren“ gegangen ist und weniger aus/nach Russland gereist wird. Lediglich ein Umstieg in einem Staat, der sich nicht an den Sanktionen beteiligt, ist erforderlich. Einige Carrier profitieren besonders stark davon, dass sie sich als eine Art Drehscheibe oder Umschlagplatz für Passagiere von/nach Russland etablieren konnten.  Allen voran ist dabei das Nato-Mitglied Türkei, das die von der EU und den USA praktizierten Sanktionen ablehnt und sich aktiv dafür einsetzt, dass möglichst viele Russen ihre Urlaube in Antalya und anderen Küstenregionen verbringen. Bereits im Vorjahr gab es ab Moskau, St. Petersburg, Sotschi und anderen Städten der Russischen Föderation regelrechte „Luftbrücken“ nach Antalya und teilweise auch nach Istanbul, wo Turkish Airlines das Hauptdrehkreuz unterhält. Beispielsweise stockt man den Flugverkehr zwischen Moskau und Istanbul mit Juli 2023 auf 42 Umläufe pro Woche auf. Viele davon werden mit A330 bedient.  Doch nicht nur die größte Fluggesellschaft der Türkei baut das Russland-Angebot stetig aus,

weiterlesen »

Royal Air Maroc vor Flottenerweiterung

Die Fluggesellschaft Royal Air Maroc beabsichtigt den Expansionskurs weiter fortzusetzen. Dazu will man sich zusätzliche Maschinen in allen Streckensegmenten beschaffen. Laut einem Bericht von Airspace Africa will man demnächst die Anschaffung neuer Flugzeuge offiziell ausschrieben. Laut Firmenchef Abdelhamid Addou benötige man diese, um der stark steigenden Nachfrage Rechnung tragen zu können. Noch wurde aber nicht kommuniziert wie viele Maschinen auf der Kurz-, Mittel- und Langstrecke zusätzlich eingeflottet werden sollen.

weiterlesen »

Skytrax: Austrian Airline gewinnt Award „Best Airline Staff in Europe“

Während der Paris Air Show hat Austrian Airlines einen Skytrax-Award verliehen bekommen. Man wurde in der Kategorie „Best Airline Staff in Europe“ ausgezeichnet. In anderen Regionen gingen diese Awards beispielsweise an Delta Air Lines und All Nippon Airways.  Seites Austrian Airlines sieht man den Skytrax-Preis als Bestätigung dafür, dass es nach mehreren Krisenjahren wieder bergauf gehen würde. Es ist nicht das erste Mal, dass die Lufthansa-Tochter in dieser Kategorie gewinnen konnte. Insgesamt sieben Mal hat die österreichische Fluggesellschaft diese Auszeichnung bereits erhalten. Zuletzt erhielt man den Award im Jahr 2018 überreicht.  Wir sind alle sehr stolz darauf, dass wir zum Europameister in der Kategorie „Best Airline Staff“ ernannt wurden. Besonders nach den krisengebeutelten Jahren zeigt diese Auszeichnung, dass unsere Kunden unsere Professionalität schätzen und die Leidenschaft für Service und Gastfreundschaft spüren, die wir in unserem Unternehmen jeden Tag leben“, so Austrian Airlines CEO Annette Mann erfreut. „Dieser Preis ist ein starkes Signal für unser Unternehmen, intern sowie extern. Der diesjährige Gewinn hat eine ganz besondere Bedeutung für uns, er gibt uns Kraft und motiviert noch mehr, in der arbeitsreichen Sommersaison unser Bestes zu geben“.  Einst galten Skytrax-Awards als besonderes Prestige. Seit der Verleihung von fünf Sternen an Lufthansa, die zwischenzeitlich wieder entzogen wurden, haben diese Auszeichnungen stark an Glaubwürdigkeit eingebüßt. Einige Carrier verzichten mittlerweile darauf im Marketing auf ihre Skytrax-Preise hinzuweisen. Die Kranich-Airline erhielt seinerzeits die mittlerweile nicht mehr gültigen fünf Sterne hauptsächlich aufgrund einer Ankündigung die Langstrecken-Business-Class zu verbessern. Umgesetzt wurde diese jedoch nicht. Skytrax hat Lufthansa mittlerweile auf

weiterlesen »

Für 450 Millionen Euro: Lufthansa verkauft Airplus an SEB

Es wurde schon länger damit gerechnet und nun ist es so weit: Lufthansa verkauft ihre Reisekarten-Tochter Airplus. Mit der SEB Kort Bank AB wurde ein Kaufvertrag über 450 Millionen Euro unterschrieben. Die Transaktion soll voraussichtlich im ersten Halbjahr 2024 abgeschlossen werden.  Die Kranich-Airline trennt sich vollständig von der in Neu-Isenburg ansässigen Lufthansa Airplus Servicekarten GmbH sowie von allen internalen Tochtergesellschaften und Niederlassungen von Airplus. Das Zahlungsunternehmen soll auch nach dem Abschluss der Transaktion Mitglied des Netzwerks UATP bleiben. Dazu Remco Steenbergen, Finanvorstand von Lufthansa: „Wir freuen uns, dass wir einen starken neuen Eigentümer aus der Finanzbranche für AirPlus gefunden haben. SEB Kort hat große Erfahrung im ‚Payment‘-Geschäft und die volle Unterstützung des AirPlus-Managements. AirPlus ist glänzend am Markt aufgestellt und kann als Teil einer größeren Finanzgruppe sein Potenzial besser als in der Lufthansa Group ausschöpfen. Dadurch können wir uns noch stärker auf die weitere Verbesserung der Profitabilität und Kapitalrendite des Kerngeschäfts der Lufthansa Group konzentrieren. Mein Dank gilt den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von AirPlus. Sie haben ihr Unternehmen zu einem weltweit führenden Anbieter für B2B-Zahlungsdienstleistungen gemacht.“  „Nach den bereits erfolgten Vereinbarungen – zur Veräußerung der LSG-Gruppe im April und jüngst für eine Beteiligung an ITA – ist der Verkauf von AirPlus der nächste große Schritt in der Strategie der Lufthansa Group, sich künftig auf ihr Kerngeschäft zu konzentrieren“, sagt Remco Steenbergen. „In weniger als drei Monaten zwei Konzerngesellschaften zu verkaufen und eine Beteiligung an ITA zu vereinbaren, zeigt deutlich, dass wir diese Strategie konsequent umsetzen.“  Seitens Lufthansa geht man davon

weiterlesen »

Uzbekistan Airways flottet bis zu vier Let 410 ein

Der tschechische Flugzeugbauer Let Aircraft Industries konnte auf der Paris Air Show einen Verkaufserfolg erzielen. Bis zu vier Exemplare will Uzbekistan Airways für aufkommenschwache Inlandsstrecken haben.  Die Order setzt sich aus zwei Festbestellungen für das Modell Let L-410 UVP-E20 und zwei Optionen zusammen. Der Umstand, dass die erste Einheit bereits im Juli 2023 an den usbekischen Carrier übergeben werden soll, deutet stark darauf hin, dass der eigentliche Vertragsabschluss bereits vor einiger Zeit erfolgte und aus Prestigegründen während der Messe lediglich symbolisch unterschrieben wurde.  Immer wieder kommt es vor, dass Hersteller und Airways bzw. Leasinggeber die Bekanntgabe von Orders aufschieben und dann im Rahmen von Großmessen wie der Dubai Air Show, Farnborough Air Show oder eben der Paris Air Show kommunizieren. Für alle Beteiligten hat es offenbar besonderes Prestige ihre Bestellungen, während dieser und anderer Veranstaltungen zu verkünden.  Die Let 410 ist ein kleines Turbopropflugzeug, das maximal 19 Fluggäste befördern kann. Es gilt als äußerst robust gebaut, bietet den Passagieren jedoch allenfalls rudimentären Komfort. Dafür sind die Einsatzmöglichkeiten sehr flexibel, denn die Maschine ist stol-fähig und kann auch auf unbefestigten Pisten starten und landen. Gerade diese Umstände spielen für Uzbekistan Airways eine große Rolle, denn man will die Let 410 gezielt auf aufkommenschwachen Inlandsstrecken, aber auch in strukturschwache Regionen des Landes einsetzen. Vergleichsweise ist die Let 410 hinsichtlich der Anschaffungs- und Betriebskosten günstig und weiters darf dieses Muster aufgrund der geringen Kapazität auch ohne Flugbegleiter betrieben werden.  Das zweite festbestellte Exemplar soll voraussichtlich gegen Jahresende 2023 an den Carrier mit Sitz

weiterlesen »

Ultralangstrecke: Air Canada nimmt Kurs auf Singapur

Mit Beginn der Sommerflugplanperiode 2024 wird Air Kanada eine Ultra-Langstreckenverbindung zwischen Vancouver und Singapur aufnehmen. Die Flugzeit beträgt in westlicher Richtung 15 Stunden und 55 Minuten. In die umgekehrte Richtung geht es mit 14 Stunden und 35 Minuten ein wenig Schneller. Der Erstflug soll am 3. April 2024 durchgeführt werden. Als Fluggerät sollen Boeing 787 eingesetzt werden. Derzeit ist geplant, dass vier wöchentliche Umläufe angeboten werden.

weiterlesen »