Jan Gruber

Weitere Artikel aus der Rubrik

Jan Gruber

Sommer 2024: Air Canada stockt Montreal-Frankfurt auf

Das Star Alliance-Mitglied Air Canada wird im Sommer 2024 häufiger zwischen Montreal und Frankfurt am Main fliegen. Künftig wird man bis zu 13 Umläufe pro Woche bedienen. Aus vorliegenden Flugplandaten der kanadischen Fluggesellschaft geht hervor, dass mit Wirksamkeit zum 15. Juni 2024 die Anzahl der wöchentlichen Umläufe zwischen Montreal und Frankfurt am Main vice versa erhöht wird. Künftig wird der Carrier bis zu 13 Mal wöchentlich fliegen.

weiterlesen »

Umstrittenes Ausflugsziel: Dr.-Dollfuß-Gedächtnisstätte auf der Hohen Wand

In Österreich gibt es einige „Ausflugsziele“, bei denen die kritische Frage warum es diese überhaupt (noch) gibt, durchaus angebracht ist. Ganz oben dürfte dabei die Dr.-Dollfuß-Gedächtnisstätte, die sich seit 1935 auf der Hohen Wand in Niederösterreich befindet, stehen. Kaum eine Person der österreichischen Politik, die schon lange verstorben ist, wird kontroverser diskutiert wir Engelbert Dollfuß. Je nach politischer Ansicht wird er als „Märtyrer-Kanzler“, der im Kampf gegen Hitler-Deutschland gefallen sein soll verehrt oder aber als Arbeitermörder bezeichnet. Unabhängig davon ist es eine Tatsache, dass Dollfuß zunächst als Bundeskanzler in einer bürgerlichen Koalition regierte. Im Jahr 1933 nutzte er zwei Umstände zur Abschaffung der Demokratie und zur Errichtung des austrofaschistischen Regimes: Eine Abstimmungspanne im Parlament führte dazu, dass dieses beschlussunfähig wurde. Statt ein neues Präsidium zu wählen setzte Dollfuß die Polizei ein, um eine erneute Zusammenkunft zu unterbinden. Parallel dazu unterließ Bundespräsident Wilhelm Miklas seine verfassungsmäßige Pflicht entsprechend einzugreifen. Der Verfassungsgerichtshof, der dem Treiben noch Einhalt hätte gebieten können, wurde durch den Rücktritt regierungsnaher Richter, deren Positionen nicht nachbesetzt wurden, außer Gefecht gesetzt. Gleichzeitig gab es für Dollfuß und seine Diktatur Unterstützung aus Italien und zwar in Form der katholischen Kirche, der eine regelrecht „staatstragende Rolle“ eingeräumt wurde und von Diktator Benito Mussolini, der als „Schutzmacht“ gewonnen werden konnte. Ermächtigungsgesetz aus dem Ersten Weltkrieg „ausgegraben“ Dollfuß regierte zunächst mit Hilfe von Notverordnungen, die auf dem kriegswirtschaftlichen Ermächtigungsgesetz aus der Zeit des Ersten Weltkriegs basierten. Dieses Gesetz hatte man bei der Gründung der ersten Republik nicht außer Kraft gesetzt. Warum ist übrigens

weiterlesen »

Flyv will erstes Flugzeug in Schweden stationieren

Das deutsche Elektro-Startup Flyv hat bekanntgegeben, dass man die erste Basis auf dem schwedischen Flughafen Norrköping errichten wird. Zumindest eine Tecnam P2012 soll ab Ende 2024 auf diesem Airport stationiert werden. Das in Stuttgart ansässige Unternehmen will mit 9-Sitzern, die elektrisch angetrieben werden, Regionalflugdienste anbieten. Diese sollen auf ad-hoc-Charterbasis vermarktet werden, wobei eine ausgeklügelte Software je nach Nachfrage ein linienähnliches Konzept bewirken soll. Geschäftsführer Anton Lutz erklärte zur künftigen Basis in Schweden unter anderem: „Bei der Einführung von Flyv ist es von entscheidender Bedeutung, unterstützende Flughafenpartner zu haben, die uns bei der Positionierung und Vermarktung unserer Dienste helfen und uns bei der Gewinnung von Investoren unterstützen können. Wir haben seit dem Sommer mit dem Flughafen gesprochen, und er unterstützt unsere Philosophie voll und ganz“. Derzeit ist geplant, dass man mit zunächst vier Tecnam P2012 Traveller an den Start gehen wird. Im Laufe eines Jahrzehnts will man die Flotte auf 50 Maschinen ausbauen. Dazu hat man kürzlich 25 Alice-Maschinen bestellt.

weiterlesen »

Schon wieder: Neuerliche Bombendrohung gegen Flughafen Basel

Am Dienstag, den 24. Oktober 2023 musste der Flughafen Basel zum dritten Mal binnen weniger Tage wegen einer Bombendrohung evakuiert werden. Der Flugbetrieb musste – mal wieder – temporär eingestellt werden. Mittlerweile sollte man annehmen, dass bei den Behörden eine gewisse Routine eingetreten ist, denn am Dienstag musste ab 17 Uhr 30 Lokalzeit der Airport wieder einmal wegen einer Bombendrohung gesperrt werden. Um 19 Uhr 15 wurde diese aufgehoben, da sich die Drohung neuerlich als Fehlalarm herausgestellt hat.

weiterlesen »

Quartalszahlen: Pratt & Whitney mit 2,5 Milliarden U.S.-Dollar Verlust

Der U.S.-amerikanische Triebwerkshersteller Pratt & Whitney steckt tief in den roten Zahlen. Die Konzernmutter RTX musste für das dritte Quartal des laufenden Geschäftsjahres einen Verlust im Ausmaß von 984 Millionen U.S.-Dollar verkünden. Zum Vergleich: Im Vorjahresquartal hat man noch 1,4 Milliarden U.S.-Dollar verdient. Das Gruppenergebnis wurde maßgeblich von der Triebwerkssparte Pratt & Whitney in den Keller gezogen. Dieser musste einen operativen Verlust von 2,5 Milliarden U.S.-Dollar verkünden. Der Umsatz lag nur noch bei 926 Millionen U.S.-Dollar – etwa 83 Prozent weniger als im dritten Quartal des vorherigen Geschäftsjahres. Hinter der finanziellen Miesere steckt, dass es zu einem Rückruf nahezu aller GTF-Triebwerke gekommen ist. In den Scheiben ist ein Metallpulver enthalten, das sich als problematisch herausgestellt hat. Diese Triebwerke werden hauptsächlich beim Maschinentyp Airbus A320neo eingesetzt. Da Pratt & Whitney nicht schnell genug Tauschtriebwerke liefern kann, mussten zahlreiche Carrier bereits Teile ihrer A320neo-Reihe-Flugzeuge stilllegen. Indirekt sind auch andere Maschinentypen betroffen, da der Hersteller stark auf das GTF-Problem fokussiert ist und es als Folge daraus auch bei anderen Antrieben zu Lieferverzögerungen kommt. Es ist nicht damit zu rechnen, dass die Probleme binnen kurzer Zeit behoben werden können. Derzeit geht Pratt & Whitney davon aus, dass es etwa drei Jahre dauern bis alle Triebwerke überholt sind. Im Schnitt werden in diesem Zeitraum etwa 350 Maschinen pro Jahr nicht zur Verfügung stehen. Betroffen sind nur jene Flugzeuge der A320neo-Reihe, die mit Triebwerken dieses Herstellers ausgestattet sind. Jene, die zum Beispiel auf Leap der Konkurrenz setzen, sind nicht betroffen. Das Finanzergebnis des RTX-Konzerns ist jedenfalls

weiterlesen »

Flughafen Palma de Mallorca mit starkem Wachstum

Der Flughafen Palma de Mallorca hatte in den ersten neun Monaten des laufenden Jahres 25,6 Millionen Passagiere und damit um 8,8 Prozent mehr Fluggäste als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Die Anzahl der durchgeführten Flüge war um 3,4 Prozent erhöht und machte 185.000 aus. Stark erwies sich der September 2023, denn der Insel-Flughafen wurde von 3,9 Millionen Reisenden genutzt. Damit konnte man gegenüber dem Vorjahresmonat um 5,5 Prozent zulegen. Wachstum gab es sowohl im Inlandsverkehr (Plus 2,3 Prozent) als auch auf den internationalen Strecken (Plus 6,3 Prozent).

weiterlesen »

Altenrhein: Peoples fliegt für Rhomberg nach Korfu

Im Auftrag des Reiseveranstalters Rhomberg Reisen wird die österreichische Regionalfluggesellschaft Peoples im Sommerflugplan 2024 einmal wöchentlich ab Altenrhein Kurs auf die griechische Insel Korfu nehmen. Aus den Reiseangeboten von Rhomberg Reisen geht hervor, dass der Embraer 170 von Peoples zwischen Mai und Oktober 2024 jeweils am Verkehrstag Freitag auf dieser Route zum Einsatz kommen soll. Das weitere Charterprogramm ab Altenrhein entspricht weitgehend dem diesjährigen Angebot.

weiterlesen »

Lufthansa lässt City Airlines im Sommer 2024 starten

Der jüngste Flugbetrieb der Lufthansa Group, City Airlines, soll im Sommer 2024 den Flugbetrieb aufnehmen. Die Maschinen werden in Frankfurt am Main und München stationiert und sollen neben Lufthansa Cityline und Air Dolomiti für Zubringerdienste eingesetzt werden. Ab November 2023 beginnt die Rekrutierung des operativen Personals. Zum Start werden Pilotinnen und Piloten sowie Mitarbeitende für die Kabine gesucht. In einer Mitteilung von Lufthansa heißt es, dass auch englischsprachige Piloten berücksichtigt werden. Dies ist ein Paradigmenwechsel, denn bislang waren gute Deutschkenntnisse eine Grundvoraussetzung für einen Job beim Kranich. Für interessierte Wechsler innerhalb des Konzerns können Angebote zu freiwilligen Wechselkonditionen verhandelt werden. Dies umfasst insbesondere das Personal von Lufthansa CityLine. „Mit City Airlines wollen wir Perspektiven für die kommenden Jahrzehnte schaffen und nachhaltig Arbeitsplätze am Standort Deutschland sichern. Nur so können wir wachsen und die Drehkreuze in München und Frankfurt nachhaltig stärken“, so Jens Fehlinger, Geschäftsführer von City Airlines. Zunächst wird City Airlines mit gebrauchten Airbus A319 an den Start gehen. Zu einem späteren Zeitpunkt soll auf Regionaljets der Embraer E2-Reihe oder Airbus A220 umgeflottet werden. Laut City Airlines laufen derzeit die Evaluierungen. Eine endgültige Entscheidung bei welchem Hersteller über die Muttergesellschaft bestellt wird ist noch nicht gefallen.

weiterlesen »

Swiss nimmt Zürich-Rotterdam auf

Ab 22. Jänner 2024 wird Swiss eine saisonale Flugverbindung zwischen Zürich und Rotterdam bedienen. Diese soll zunächst sechs Mal wöchentlich angeboten werden. „Es ist unser Auftrag, als Airline der Schweiz, unseren Fluggästen ein attraktives, vielseitiges Streckennetz anzubieten und dieses ganz nach den Bedürfnissen unserer Kundschaft weiterzuentwickeln. Daran arbeiten wir mit viel Einsatz und Hingabe. Wir freuen uns sehr, dass wir mit Rotterdam ein neues Ziel in unser Programm aufnehmen können, das in jeder Hinsicht eine Reise wert ist“, so Benedikt Escher, Head of Network Management. Die Flugzeit nach Rotterdam beträgt eine Stunde und 30 Minuten. Der eher kleine Flughafen ist unkompliziert und die Wege für die Passagiere sind kurz. Das Stadtzentrum erreicht man mit dem Auto in rund 10 Minuten (je nach Verkehr) und mit öffentlichen Verkehrsmitteln in 20 Minuten. Rotterdam ist rund eine Autostunde von Amsterdam und eine halbe Stunde von Den Haag entfernt. Auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln gibt es schnelle Verbindungen in beide Städte.

weiterlesen »

Wien: Wieder Probleme und Verzögerungen beim neuen Fernbusterminal

Der geplante Fernbusterminal für Wien ist abermals ins Stocken geraten. Diesmal gibt es erhebliche Unstimmigkeiten zwischen der Wien Holding und der Investorengruppe DBR um Ariel Muzicant und Markus Teufel. Das städtische Unternehmen hat nun bekanntgegeben, dass der Vertrag aufgelöst wurde. Schon seit vielen Jahren ist man sich innerhalb der Politik einig, dass Wien wieder einen zentralen Fernbusbahnhof braucht. Es gibt allerdings erhebliche Abweichungen wo dieser denn errichtet werden soll. Einige sprechen sich für die so genannten Waldmanngründe in der Nähe des Hauptbahnhofs, wo die Österreichische Postbus AG bereits jetzt ein Busterminal betreibt aus. Andere wollen einen Neubau beim Verteilerkreis, aber die Stadt Wien hat im Jahr 2021 entschieden, dass dieser beim Stadion Center entstehen wird. Dort unterhält die Firma Geschwindl bereits jetzt einen kleinen Busterminal für den Fernverkehr. Einstiger zentraler Busbahnhof ist heute ein Shopping-Center Mehr oder weniger fix ist lediglich, dass die Postbus AG den Bestand beim Hauptbahnhof nicht mehr betreiben will, denn Eigentümer ÖBB riecht das Geld, denn man vermutet, dass man die bahneigenen Grundstücke gewinnbringend vermarkten und damit verbauen kann. Blaguss Reisen, Betreiber des Busbahnhofs unter der Autobahnbrücke in Erdberg, würde den Bestand nach der Eröffnung des Neubaus auflassen. Derzeit ist Erdberg nämlich jener Busbahnhof, der von den meisten Anbietern genutzt wird. Zunehmend entdeckt Flixbus zwar auch die Waldmanngründe für sich, denn dort ist das Ambiente allemal ansprechender als unter der A23-Brücke. Ein Nischendasein fristet der Standort Stadion Center, denn seit der Übernahme von Mein Fernbus durch Flixbus fahren hier nur noch wenige Busse, vorwiegend in Richtung

weiterlesen »