Jan Gruber

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Jan Gruber

British Airways schränkt Social-Media-Aktivitäten ihrer Mitarbeiter ein

Seit 1. Feber 2023 schränkt British Airways ihren Beschäftigten während der Arbeitszeit Postings in sozialen Medien ein. Dazu hat man ein neues Regelwerk aufgestellt. Hintergrund dürfte auch sein, dass einige Mitarbeiter in der Vergangenheit durchaus für öffentliches Aufsehen gesorgt haben. Nicht alle Flugbegleiter und Piloten fallen durch für das Unternehmen peinliche Postings auf. Einige Piloten machen indirekt durchaus Werbung für British Airways und das Fliegen generell. Auch damit soll künftig Schluss sein. Dies stößt so manchem fliegenden Mitarbeiter durchaus sauer auf, denn man habe ja bislang nichts falsch gemacht. Seitens der Fluggesellschaft sieht man es gar nicht als Verbot, sondern ein Sprecher betont, dass man lediglich neue Regeln aufgestellt habe und in diesen klargestellt habe was und insbesondere wann in Social Media gepostet werden darf und was nicht. „Wenn unsere Kollegen zum Beispiel ein Flugzeug fliegen, sind sie für die Sicherheit aller an Bord verantwortlich. Es ist nicht unangemessen, sie zu bitten, mit dem Fotografieren bis zu ihrer Pause zu warten“, so der Medienreferent. In den vorliegenden Richtlinien ist ersichtlich, dass British Airways fordert, dass lediglich Dinge geteilt werden sollen, die „unsere Geschichte erzählen, unsere Erfolge zu feiern, neue Kunden zu gewinnen und unsere Marke und unseren Ruf zu stärken“. Man weist darauf hin, dass die unsachgemäße Nutzung von Online-Kanälen dazu führen könnte, dass sich dies negativ auf „Kollegen, Kunden und den Ruf von BA auswirken“ könnte.  Man erinnert daran, dass Social-Media-Profile von vielen Personen eingesehen werden können. In dem Dokument heißt es weiter, dass die Richtlinien erstellt wurden, um

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Saudia nimmt mit Airbus A321 Kurs auf Europa

Die Fluggesellschaft Saudia beabsichtigt im Sommerflugplan 2023 ihr Angebot zwischen Saudi-Arabien und Europa auszubauen. Auf einigen Strecken kommen Airbus A321, die mit 188 Sitzen bestuhlt sind, zum Einsatz. Dieser Maschinentyp verfügt bei Saudia über 168 Plätze in der Economy-Class sowie über 20 Sitze in der Business-Klasse. Mit Airbus A321 soll unter anderem ab Jeddah nach Athen, Frankfurt, Genf und Rom-Fiumicino geflogen werden. Ab Riad will Saudi mit den Mittelstreckenjets unter anderem Genf, Frankfurt, Mailand-Malpensa, Rom-Fiumicino, München und Zürich ansteuern. Der A321-Einsatz beginnt ab April 2023 und wird sukzessive auf die genannten Destinationen ausgedehnt.

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Moskau: Pobeda baut Türkei-Angebot aus

Die russische Billigfluggesellschaft Pobeda baut im Sommerflugplan 2023 ihr Türkei-Angebot weiter aus. Ab Moskau-Vnukovo wird man künftig die Ziele Dalaman und Bodrum ansteuern. Ab 3. Juni 2023 soll es dreimal wöchentlich mit Boeing 737-800 in die zuletzt genannte türkische Stadt gehen. Diese Strecke soll vorläufig dreimal pro Woche bedient werden. Ab 1. September 2023 will man täglich bedienen. Derzeit ist die Buchbarkeit bis zum 15. Oktober 2023 befristet. Ebenso will man ab 2. Juni 2023 mit Boeing 737-800 viermal pro Woche zwischen Moskau-Vnukovo und Dalaman fliegen. Auch diese Strecke soll ab 1. September 2023 täglich bedient werden.

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Flughafen Klagenfurt: Streit um Grundstücke geht in die nächste Runde

Im Dauerstreit um die Call-Option für den Flughafen Klagenfurt legt ÖVP-Landesrat Martin Gruber nochmals nach. Mit einem Gutachten will der Politiker untermauern, dass die Grundstücke, auf denen Lilihill die Aviation City errichten will, wesentlich mehr wert sein sollen als der private Mehrheitseigentümer behauptet. Konkret geht es um die Höhe des Pachtzinses, den eine Lilihill-Konzernschwester an die Flughafengesellschaft bezahlen soll. Dieser wird seitens der ÖVP als zu niedrig betrachtet. Nun hat man von einem Sachverständigen ein Gutachten erstellen lassen. Dieses soll die Ansicht von Martin Gruber, der neuerlich den Vollzug der Call-Option fordert, untermauern. Bereits zweimal wurde in der Landesregierung von der SPÖ-Mehrheit das Zielen dieser Option abgelehnt. Lilihill will die für den Bau der Aviation City benötigten Grundstücke zum Preis von rund 40 Euro pro Quadratmeter von der Flughafengesellschaft pachten. Sowohl KBV-Geschäftsführer Martin Payer als auch ÖVP-Landesrat Martin Gruber vertreten die Ansicht, dass dieser Preis zu niedrig angesetzt sein soll. Man behauptet, dass die Baugründe wesentlich mehr wert sein sollen und daher die Lilihill-Konzernschwester mehr bezahlen solle. Ein von einem Sachverständigen eingeholtes Privatgutachten soll nun dieses politische Ansinnen untermauern. Erstellt wurde das Dokument von Franz Seiser, einem gerichtlich vereidigtem Sachverständigen für Immobilienwesen. Dieses kommt zum Schluss, dass der Wert der Grundstücke und damit auch der zu erzielende Pachtzins wesentlich höher ist als von Lilihill taxiert. Weiters übt der Experte auch Kritik an der Aviation City, da diese bislang nur als grobe Planung existieren soll. „Das Ergebnis ist schockierend, es droht der größte Immobilienskandal seit dem Seenkauf. Davor habe ich gewarnt,

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Jänner 2023: Ryanair hatte 11,8 Millionen Passagiere

Die Ryanair Group hatte im Jänner 2023 rund 11,8 Millionen Fluggäste an Bord. Die Auslastung lag bei 91 Prozent und damit um 12 Prozentpunkte über dem Vorjahreswert. Im direkten Vergleich mit Jänner 2022, der vom Aufkommen der ersten Omikron-Welle geprägt war, konnte der Billigflieger um 69 Prozent zulegen. Damals beförderte Ryanair sieben Millionen Passagiere. Das Geschäftsjahr des irischen Billigfliegers endet im März 2023. Bislang hatte man 165,3 Reisende an Bord. Im Vergleich mit dem Zeitraum der Vorperiode legte man um 111 Prozent zu. Die Auslastung verbesserte sich um 12 Prozentpunkte auf 93 Prozent.

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Air Europa reaktiviert Salvador da Bahia

Die spanische Fluggesellschaft Air Europa wird wieder zwischen Madrid und Salvador da Bahia fliegen. Vorerst soll an den Verkehrstagen Mittwoch und Freitag geflogen werden. Ab Juni 2023 wird man dreimal wöchentlich fliegen. Die Hinflüge heben jeweils um 15 Uhr 25 in der spanischen Hauptstadt ab und erreichen Salvador da Bahia gegen 20 Uhr 30 Lokalzeit. Zurück geht es um 22 Uhr 55 und die Rückkunft in Madrid ist um 11 Uhr 25 am Folgetrag. Ein weiteres Ziel, das Air Europa in Brasilien im Portfolio hat, ist Sao Paulo. Auf beiden Routen kommen im Regelfall Boeing 787 Dreamliner zum Einsatz.

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Personalmangel: Frankfurt limitiert Starts und Landungen weiterhin

Der Frankfurter Flughafen und die vor Ort tätigen Dienstleister konnten ihre Personalprobleme noch immer nicht lösen. Im Herbst des Vorjahres hat man die tägliche Kapazität einschränken müssen. Diese Maßnahme wird bis mindestens Ende März 2023 fortgesetzt. Normalerweise können bis zu 106 Maschinen pro Stunde starten oder landen. Seit einigen Monaten ist diese Anzahl auf 92 Stück pro Stunde limitiert. Dieser Deckel, der insbesondere aufgrund von akutem Personalmangel eingeführt wurde, soll zumindest im Feber und März 2023 fortgeführt werden. Bis dahin will man neuerlich evaluieren.

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Lukas Brosi wird neuer Flughafen-Zürich-Chef

Der Flughafen Zürich-Kloten bekommt mit Lukas Brosi einen neuen CEO. Der Verwaltungsrat wählte den Manager nach einem umfassenden Evaluations- und Rekrutierungsprozess aus. Brosi gehört bereits als Chief Financial Officer der Geschäftsführung an. Der bisherige CEO Stephan Widrig wird gemäß früherer Mitteilung das Unternehmen auf eigenen Wunsch verlassen, um eine neue, externe Herausforderung anzunehmen. Die Stabsübergabe an Lukas Brosi wird Ende April erfolgen. Die Flughafen Zürich AG wird nun den Prozess der Nachbesetzung der CFO-Position starten.

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Flixtrain „brilliert“ mit Unpünktlichkeit

Der private Mobilitätskonzern Flix SE brachte sowohl mit Flixbus als auch mit Flixtrain Bewegung in den deutschen Markt. Besonders das Schienenangebot sorgt immer wieder für große Hoffnungen, denn die Deutsche Bahn hat in Sachen Pünktlichkeit und Preise nicht gerade den besten Ruf. Allerdings: Flixtrain brilliert nicht gerade mit Fahrplantreue und hat diverse operative Probleme. Im Gegensatz zur DB führt der private Herausforderer die Fahrten nicht selbst durch. Man beauftragt Eisenbahnverkehrsunternehmen (EVU) mit der Bedienung der Routen. Genau da liegt auch eines der Kernprobleme, denn die Partner, wie sie von der Flix SE bezeichnet werden, springen immer häufiger ab. Zuletzt hat man von einem der wichtigsten Subunternehmer einen blauen Brief bekommen und muss sich rasch nach einer Alternative umsehen. Da Flix ursprünglich aus dem Busbereich kommt, muss man offensichtlich so einiges lernen. Während es bei privaten Autobusunternehmen in Europa subjektiv empfunden so viele gibt wie Sandkörner am Strand, sieht es bei EVUs ganz anders aus. Es gibt nur wenige private Anbieter, die über die notwendige deutsche Sicherheitsbescheinigung verfügen und wenn diese nicht oder nicht mehr wollen, hat Flixtrain ein Problem. Die Austauschbarkeit der Subunternehmer ist – im Gegensatz zum Busverkehr – nur äußerst eingeschränkt möglich. Das hat Auswirkungen auf die Expansionspläne, denn man findet schlichtweg nicht ausreichend Partner, um die ambitionierten Wachstumsvorstellungen umsetzen zu können. Auf lange Sicht wird Flixtrain nicht um den Aufbau des Eigenbetriebs herumkommen, denn ähnlich wie in der Luftfahrt halten sich „virtuelle Konstruktionen“ nur selten auf Dauer. Einen Testbericht über das Zugangebot von Flixtrain hat Aviation.Direct im

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U.S. Air Force bestellt 15 weitere KC-46A Pegasus

Der U.S.-amerikanische Flugzeugbauer Boeing konnte seitens der U.S. Air Force einen Auftrag über 15 Tankflugzeuge des Typs KC-46A Pegasus an Land ziehen. Der Wert nach Listenpreisen beträgt rund 2,3 Milliarden U.S.-Dollar. Derzeit besteht die KC-46A-Flotte der U.S.-amerikanischen Streitkräfte aus 68 Exemplaren. Aus früheren Bestellungen hat Boeing noch 60 Exemplare auszuliefern. Unter Berücksichtigung der jüngsten Order ist das Auftragsvolumen somit auf 75 Einheiten gestiegen. „Die kampffähige KC-46A verändert die Rolle des Tankflugzeugs für das 21. Jahrhundert“, so James Burgess, Vizepräsident und KC-46-Programmleiter. „Wir sind stolz darauf, Seite an Seite mit der Air Force zu arbeiten, um sicherzustellen, dass der Pegasus unübertroffene Fähigkeiten bietet und sich für die globalen Missionsanforderungen der USA und ihrer Verbündeten weiterentwickelt.“ Die KC-46A Pegasus liefert wichtigen Treibstoff und Daten für die Flotte sowie Fracht, Personal und medizinische Versorgung für die schnelle Mobilität der Streitkräfte, die globale Reichweite und den flexiblen Kampfeinsatz. Im vergangenen Jahr hat das U.S. Air Force Air Mobility Command die KC-46A für weltweite Einsätze einschließlich Kampfeinsätzen zugelassen. Die Pegasus demonstriert weiterhin ihre flexiblen Kampfeinsatzfähigkeiten und absolvierte kürzlich einen 42-stündigen Langstreckenflug zur Unterstützung einer Mission der U.S. Air Force Bomber Task Force im indopazifischen Raum. Im Jahr 2022 haben KC-46A-Flugzeuge, die in einer Reihe von globalen Einsatzübungen der US-Luftwaffe im europäischen Raum, im indopazifischen Raum und im Nahen Osten eingesetzt wurden, eine Einsatzfähigkeit von mehr als 95 % erreicht und damit die Zuverlässigkeit und Kampfbereitschaft des Flugzeugs unter Beweis gestellt.

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