Jan Gruber

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Jan Gruber

Air Arabia Abu Dhabi fliegt nach Jordanien und in den Iran

Die Billigfluggesellschaft Air Arabia Abu Dhabi beabsichtigt zwei zusätzliche Routen ab der Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate aufzunehmen. Diese führen nach Jordanien und in den Iran. Mit Wirksamkeit zum 12. März 2023 will man dreimal wöchentlich mit Airbus A320 nach Amman fliegen. Die Verbindung soll an den Verkehrstagen Montag, Donnerstag und Samstag bedient werden. Ab 19. Juli 2023 soll in selbiger Frequenz nach Teheran geflogen werden. Dieser Kurs soll jeweils an Dienstagen, Mittwochs und Freitags bedient werden.

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Air Nostrum und Cityjet lassen Fusionsprojekt wieder aufleben

Vor einigen Jahren haben die Fluggesellschaften Air Nostrum und Cityjet während der Farnborough Air Show mitgeteilt, dass man fusionieren wird. Seit dem Jahr 2018 ist das Projekt – zumindest in der Öffentlichkeit – nicht wirklich vorangekommen. Nun hat man neuerlich einen Antrag auf Bewilligung des Zusammenschlusses bei der EU-Kommission eingereicht. Während der Farnborogh Air Show 2018 haben die beiden Fluggesellschaften überraschend mitgeteilt, dass man in eine gemeinsame Holding fusionieren wird. Auch die Flugbetriebe sollten zusammengeführt werden. Geschehen ist seither nicht viel, jedoch wurde während der Corona-Pandemie der formelle Antrag zurückgezogen. Nun scheint das Interesse der Eigentümer von Air Nostrium und Cityjet wieder neu aufgeflammt zu sein, denn kürzlich wurde bei der EU-Kommission sowie bei den nationalen Wettbewerbsbehörden ein neuerlicher Antrag auf Bewilligung der Fusion eingebracht.

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Wegen 25 Euro: Eltern wollten Baby in Tel Aviv zurücklassen

Am 31. Jänner 2023 ereignete sich auf dem Flughafen Tel Aviv ein durchaus ungewöhnlicher Vorfall, denn Eltern haben ihr Baby, das sich in einer Trageschale befand, einfach am Check-in-Schalter zurück. Das Paar wollte mit Ryanair-Flug 4710 nach Charleroi fliegen. Die Mitnahme von Kleinkindern ist bei den meisten Fluggesellschaften kostenpflichtig. Je nach Anbieter muss dieses zumindest angemeldet werden oder aber ein spezielles Baby-Ticket ist zu erwerben. Im konkreten Fall hätten die Eltern rund 25 Euro an Ryanair bezahlen müssen. Das wollten diese aber nicht und haben ihr Kind, das sich in einer Trageschale befand, einfach am Check-in-Schalter zurückgelassen und begaben sich zur Passkontrolle. Das Verhalten stieß dem Bodenpersonal sauer auf, so dass umgehend Polizei und Sicherheitsdienst gerufen wurden. Dem Paar wurde die Weiterreise vorläufig untersagt. Statt dem Heimflug nach Charleroi gab es nun ein Verhör durch die Exekutive Israels. Besonders am Flughafen Tel Aviv ist man hinsichtlich Sicherheit äußerst sensibel und auf so ziemlich jede Eventualität vorbereitet, aber dass ein Paar ihren Sohn im Babyalter einfach zurücklässt und ohne diesen nach Hause fliegen will, weil man zu geizig ist 25 Euro für die Beförderung des Kindes zu bezahlen, ist bislang nicht vorgekommen. Ein Sprecher des Ben-Gurion-Flughafens erklärte unter anderem: „Ein Ehepaar mit einem Baby, das einen belgischen Pass besitzt, kam für einen Ryanair-Flug am Terminal 1 an, ohne ein Ticket für das Baby zu haben. Das Paar kam mit Verspätung zum Flug, nachdem die Abfertigungsschalter für den Flug bereits geschlossen waren. Sie ließen den Kindersitz mit dem Baby zurück und wollten

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Oslo: Flyr muss Konkurs anmelden

Der norwegischen Billigfluggesellschaft Flyr ist nur 19 Monate nach dem kommerziellen Erstflug das Geld ausgegangen. Der Carrier musste am 1. Feber 2023 beim zuständigen Stadtgericht Oslo den Konkursantrag stellen. Der Flugbetrieb wurde bereits am Montagabend eingestellt werden. Bereits seit einigen Monaten gab es deutliche Anzeichen, dass Flyr akute Finanzprobleme hat. Eine Kapitalmarktanleihe konnte Anleger nicht überzeugen, denn viel zu wenige Investoren haben diese gezeichnet. Anschließend wollte man mit einem Geldgeber eine alternative Finanzierung aufstellen, jedoch ist diese gescheitert. Mangels Kapital musste man zuvor den Winterflugplan 2022/23 drastisch kürzen. Am Montag teilte die Billigfluggesellschaft dann mit, dass man die für Dienstag, den 31. Jänner 2023 geplanten Flüge, absagen muss. Man werde zeitnah über die weitere Vorgehensweise informieren. Dies ist auch geschehen und zwar in Form der Information, dass man Konkurs anmelden muss. Der Verwaltungsrat habe den Beschluss einstimmig gefällt, denn man sieht keine realistische Chance die Liquiditätsprobleme kurzfristig lösen zu können. Der Flugbetrieb bleibt eingestellt. In Kürze wird sich ein vom Gericht bestellter Insolvenzverwalter einen Überblick verschaffen. Gegebenenfalls wird dieser den Verkauf an einen potentiellen Investor anstreben. Dass Flyr jemals wieder kommerziell abhebt, gilt als unwahrscheinlich. Der Handel mit Aktien des Unternehmens wurde an der Börse Oslo bereits ausgesetzt.

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Peter Gerber wird neuer Condor-Chef

Die Ferienfluggesellschaft Condor wird mit Wirksamkeit zum 1. Feber 2024 unter der Leitung des momentanen Brussels-Airlines-Chefs Peter Gerber stehen. Er folgt auf den langjährigen Geschäftsführer Ralf Teckentrup. „Wir freuen uns sehr, mit Peter Gerber den CEO für Condor gefunden zu haben, den wir in einem umfassenden Auswahlprozess gesucht haben: Er ist nicht nur ein äußerst erfahrener Luftfahrtmanager, sondern auch die Führungspersönlichkeit, die Condor erfolgreich weiter in die Zukunft führen wird“, so Friedrich Andreae, Vorsitzender des Condor-Aufsichtsrats. „Peter Gerber übernimmt die große Aufgabe, die Transformation von Condor, beispielsweise durch die Modernisierung der gesamten Flotte, eine Vielzahl an Digitalisierungsprojekten und Innovationen für das Kundenerlebnis, weiter voranzutreiben und so die nächsten Weichen auf Wachstum zu stellen. So wird aus Condor Europas erfolgreichster Ferienflieger werden.“ Gerber wird als Chief Executive Officer an der Sputze von Condor stehen. Christian Schmitt bekleidet die Funktion des Chief Operating Officers und für die Finanzen ist Björn Walther zuständig. Der designierte Condor-Chef war rund 30 Jahre lang in der Lufthansa Group tätig. Unter anderem war er Geschäftsführer von Lufthansa Cargo und amtiert derzeit als Firmenchef von Brussels Airlines.

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D-AIMK: Lufthansa überstellt A380 zum C-Check nach Manila

Im Sommer 2023 wird Lufthansa einige Maschinen des Typs Airbus A380 wieder in den Liniendienst stellen. Dazu wurde am Wochenende die D-AIMK von Frankfurt am Main nach Manila überstellt. Hintergrund: Ein notwendiger C-Check wird am dortigen Standort von Lufthansa Technik vorgenommen. Die Arbeiten werden rund zwei Monate in Anspruch nehmen, so dass dieser Superjumbo rechtzeitig vor der Hauptsaison in den Liniendienst gestellt werden kann. Die Überstellung wurde am Sonntag, den 29. Jänner 2022 unter der Flugnummer LH9922 durchgeführt. Voraussichtlich am 3. Feber 2023 wird mit der D-AIMM eine weitere Maschine dieses Typs aus dem Long Time Storage „erlöst“. Das Langstreckenflugzeug soll von Teruel nach Frankfurt am Main überstellt werden. Mittlerweile soll es in der Führungsebene konkrete Überlegungen geben, dass man alle acht verbliebenen A380 wieder in den Liniendienst zurückbringt.

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Australien: Bonza hat den Premierenflug durchgeführt

Die australische Billigfluggesellschaft Bonza hat am 31. Jänner 2023 offiziell ihren Flugbetrieb aufgenommen. Zunächst wurde ein Umlauf zwischen Maroochydore/Sunshine Coast und Proserpine durchgeführt. Dieser Premierenflug war wurde mit der Boeing 737-Max-8 mit der Registrierung VH-UIK durchgeführt. Es handelte sich eher um eine Art Präsentation, denn an Bord befanden sich überwiegend Journalisten und geladene Gäste. Lediglich einige wenige Restplätze wurden ab der Vorwoche auf dem freien Markt angeboten. Zunächst handelt es sich um eine Art „Eintagsfliege“, denn der eigentliche Linienbetrieb wird erst in den nächsten Wochen aufgenommen. Die Flugnummern des ersten Umlaufs in der Firmengeschichte von Bonza waren AB777 und AB778. Bonza nutzt übrigens jenen IATA-Two-Letter-Code, der vormals Air Berlin zugeteilt war. Die von 777 Partners finanziell unterstützte Bonza plant den Einsatz auf 27 Strecken, die 11 Ziele an der australischen Ostküste bedienen, darunter 11 Strecken ab Maroochydore. Die Fluggesellschaft fliegt regionale Sektoren in geringer Frequenz (zwei- bis viermal pro Woche) und meidet mit Ausnahme von Melbourne Tullamarine die Hauptstädte, einschließlich des verkehrsreichsten Flughafens Australiens, Sydney Kingsford Smith. Die ersten Linienstrecken von Bonza im Überblick:

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Marathon Airlines nimmt Athen-Benghazi auf

Die griechische Fluggesellschaft Marathon Airlines plant die Aufnahme einer Nonstopverbindung zwischen Athen und Benghazi. Diese Route soll mit Regionaljets des Typs Embraer 175 bedient werden. Der genaue Termin für den Erstflug ist noch offen, da die behördlichen Bewilligungen noch ausstehen. Es handelt sich um eine der ersten Routen, die der Businessjet Operator, der ins Linien- und Chartergeschäft einsteigt, auf eigene Rechnung aufnehmen wird. Im Sommerflugplan 2023 wird Marathon Airlines auch ab dem österreichischen Innsbruck aktiv sein. Im Auftrag von Reiseveranstaltern bedient man mit Regionaljets des Typs Embraer 175 einige Ferienziele. Man löst Trade Air, die bis zur Vorsaison mit Fokker 100 tätig war, ab.

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Cofag-Hilfen für Bundesländer-Airports: LG Wien weist erste Klage ab

Im Gegensatz zu den Flughäfen Wien und Klagenfurt haben die Airports Salzburg, Innsbruck, Linz und Graz keine Coronahilfen über die staatliche Cofag erhalten. Die Bundesländerflughäfen fühlen sich diskriminiert und sind dagegen vor Gericht gezogen. Die Airports Innsbruck, Salzburg und Linz haben eine gemeinsame Klage vor dem Landesgericht Wien eingebracht. Ziel ist es, dass festgestellt wird, dass man Anspruch auf Hilfsgelder, die über die Cofag verteilt wurden, hat. In erster Instanz unterlag man. Allerdings ist das Verfahren nicht abgeschlossen, denn die genannten Bundesländerflughäfen gehen in Berufung. Während Wien und Klagenfurt die Cofag-Hilfen aufgrund des Umstands, dass man private Mehrheitseigentümer hat in Anspruch nehmen konnten, schauten die anderen Bundesländerflughäfen in die Röhre. Die Förderbedingungen waren nämlich so gestaltet, dass Unternehmen, die sich im Mehrheitseigentum der öffentlichen Hand befinden, grundsätzlich ausgeschlossen sind. Genau das wollen Linz, Salzburg und Innsbruck nicht hinnehmen, denn die Airports sind als privatwirtschaftliche Gesellschaften mit beschränkter Haftung organsiert und grundsätzlich auf Gewinn ausgerichtet. Neben der zivilrechtlichen Klage, die vor dem Landesgericht Wien in erster Instanz abgewiesen wurde, führt man auch ein Verfahren vor Verfassungs- und Verwaltungsgerichtshof. Konkret bedeutet das, dass es momentan drei unterschiedliche Gerichtsverfahren gibt. Die Kläger, also die drei genannten Bundesländerflughäfen, hoffen, dass festgestellt wird, dass der Ausschlussgrund diskriminierend und damit rechtswidrig ist. Letztlich will man erreichen, dass man nachträglich Coronagelder aus dem Cofag-Topf bekommt. Seitens des Bundes kann man dem Anliegen nicht sonderlich viel abgewinnen und sieht die Eigentümer der Airports in der Pflicht. Je nach Standort handelt es sich dabei um die Bundesländer und/oder Städte.

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Malta MedAir erstmals für Medsky Airways in Berlin

Die maltesische Fluggesellschaft Malta MedAir hat am Freitag, den 27. Jänner 2023, den ersten Flug zwischen Berlin und Misurata duchgeführt. Auftraggeber war Medsky Airways, eine virtuelle Fluggesellschaft aus Libyen. Gleichzeitig wurde mitgeteilt, dass eine regelmäßige Flugverbindung zwischen den beiden Städten aufgenommen werden soll. Diese soll jeweils am Verkehrstag Freitag bedient werden. Der genaue Termin für die Aufnahme ist noch offen. Die operative Durchführung der Flüge erfolgt durch Malta MedAir. Beim Berlin-Erstflug kam der Airbus A320 mit der Registrierung 9H-MSA zum Einsatz.

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