Jan Gruber

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Jan Gruber

Ab Stuttgart und Salzburg: Wizz Air nimmt Skopje-Flüge auf

Die Billigfluggesellschaft Wizz Air wird ab 1. November 2023 vier neue Strecken ab Skopje aufnehmen. Dabei handelt es sich um Salzburg, Stuttgart, Ljubljana und Luxemburg. Der Carrier hat eine Ausschreibung um öffentliche Subventionen gewonnen. Gemäß Ausschreibungsbedingungen müssen die vier Routen zumindest dreimal wöchentlich angesteuert werden und für mindestens drei Jahre bedient werden. Andernfalls kann die Regierung von Nordmazedonien die staatliche Unterstützung zurückfordern. Stuttgart ist gänzlich neu im Wizz-Air-Streckennetz, denn bislang war der Carrier ab diesem Airport nicht aktiv. Salzburg hatte man im Sommer 2020 kurzzeitig im Programm, jedoch zog man sich nach wenigen Flügen wieder zurück und verschiebt seither das Comeback immer wieder.

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Urteil: Volga-Dnepr Logistics BV muss für offene Leasingraten von AirBridgeCargo aufkommen

Die russische AirBridgeCargo wurde von einem U.S.-amerikanischen Gericht zur Zahlung von 406,2 Millionen U.S.-Dollar an ausstehenden Leasingraten an BOC Aviation verurteilt. Bemerkenswert ist, dass die niederländische Volga-Dnepr Logistics BV geklagt wurde und für haftbar erklärt wurde. Seit dem Einmarsch der Truppen der Russischen Föderation in die Ukraine hat das Luftfahrtunternehmen für die von der Bank-of-China-Tochter geleasten Flugzeuge keine Leasingraten mehr bezahlt. Das Gericht ist der Ansicht, dass die Regierung die Maschinen regelrecht beschlagnahmt habe und dies der BOC Aviation nicht ermögliche diese in Russland an die Kette legen zu lassen. Ob Volga-Dnepr Logistics BV in der Lage ist die Summe zu bezahlen, ist noch völlig offen.

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Marke Eigenbau: S7 Airlines will Ersatzteile selbst herstellen

Die Techniktochter der russischen Fluggesellschaft S7 Airlines hat vor einiger Zeit die behördliche Zulassung zur Herstellung von Ersatzteilen für Maschinen der Hersteller Boeing und Airbus erhalten. Außerhalb Russlands wird diese freilich nicht anerkannt. Nun hat man eine Fabrik erworben. S7 Technics soll künftig die für die westlichen Muster benötigten Ersatzteile, die man aufgrund der Sanktionen nicht mehr auf dem regulären Weg beziehen kann, selbst produzieren. In diesem Zusammenhang soll der Iran, der in Sachen „Marke Eigenbau“ über jahrzehntelange Erfahrung verfügt, entsprechende „Entwicklungshilfe“ leisten. Seitens der russischen Zivilluftfahrtbehörde wurde das Projekt bereits bewilligt, wobei die Zulassung außerhalb der Russischen Föderation nicht anerkannt ist.

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Marabu mit ES-MBU auf Kurzvisite in Nürnberg

Die Condor-Konzernschwester Marabu Airlines stattete dem Flughafen Nürnberg am Freitag, den 14. April 2023 zu Trainingszwecken einen kurzen Besuch ab. Zum Einsatz kam der Airbus A320neo mit der Registrierung ES-MBU. Ab Mitte Mai wird die neue Airline regelmäßig mit Flügen nach Heraklion auf der griechischen Insel Kreta am Airport Nürnberg zu Gast sein. Marabu Airlines wird auf dem deutschen Markt durch die bekannte deutsche Ferienfluggesellschaft Condor als Vertriebspartner vertreten und fliegt vor allem Urlaubsziele rund um das Mittelmeer und auf den Kanaren an. Zum Einsatz kommen zunächst sieben Airbus-Flugzeuge der A320-Familie. Vorerst wird Marabu nur die ES-MBU selbst betreiben. Die sechs weiteren Maschinen werden im Rahmen von Wetlease-Verträgen von Heston Airlines und Nordica bereedert. Nach und nach soll auf vollständigen Eigenbetrieb umgestellt werden.

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Marabu Airlines hat AOC und Betriebsgenehmigung erteilt bekommen

Die estnische Condor-Konzernschwester Marabu Airlines ist seit 6. April 2023 offiziell eine Fluggesellschaft, denn an diesem Tag hat man seitens der Zivilluftfahrtbehörde Estlands AOC und Betriebsgenehmigung erteilt bekommen. Die Aufnahme des kommerziellen Flugbetriebs ist für Mai 2023 geplant. Das erste auf dem AOC registrierte Flugzeug ist der Airbus A320neo mit der Kennung ES-MBU. Derzeit ist geplant, dass man eine Maschine selbst betreiben wird und sechs weitere im Rahmen von Wetlease-Verträgen von Nordica und Heston Airlines einmieten wird.

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Geplatzter AUA-Deal: Al Jaber klagt „weit über eine Milliarde Euro“ ein

Lange ist es her, aber möglicherweise könnte der Umstand, dass im Jahr 2008 ein Deal zwischen Scheich Al Jaber und Austrian Airlines geplatzt ist, für den heutigen Eigentümer richtig teuer werden. Das Handelsgericht Wien entschied vor wenigen Wochen, dass der Rückzug des Investors rechtmäßig, da dieser über die tatsächliche Finanzlage der AUA vom Management getäuscht wurde. Einst wurde Al Jaber als Retter der Austrian Airlines, die sich damals in einer äußerst angespannten Finanzsituation befand und mit Staatshilfe in der Luft gehalten wurde. Auch gab es den berühmten Feier-Sager des damaligen AUA-Chefs Alfred Ötsch „die AUA ist saniert“. Nur wenige Tage später kam ans Licht, dass es um die Austrian Airlines schlechter denn je bestellt war. Der Einstieg von Al Jaber, der zunächst groß gefeiert wurde, kam nie zustande, denn der Scheich zog sein Angebot zurück, da er sich über die tatsächliche Finanzlage des Carriers seitens des Managements getäuscht fühlte. Seither sehen sich Austrian Airlines und Al Jaber regelmäßig vor Gericht, denn die AUA wolle das Geld einklagen. Die Rechtsstreitigkeiten ziehen sich schon seit vielen Jahren. Ein Urteil, das erst im März 2023 ergangen ist, könnte nun für den heutigen Eigentümer Lufthansa sehr teuer werden. Gegenüber dem Nachrichtenmagazin Focus kündigte der Scheich an, dass er Schadenersatzansprüche gerichtlich geltend machen wird. Al Jaber sieht seine Sichtweise der Dinge durch das Urteil des Handelsgericht Wien vollinhaltlich bestätigt. Gegenüber dem Medium kündigt er unter anderem an: „Aufgrund der langfristigen Schäden, die der absurde Rechtsstreit angerichtet hat, werde ich von der Lufthansa Group Schadenersatz verlangen“.

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Ab Hamburg und München: Marabu nimmt Tallinn-Flüge auf

Die estnische Ferienfluggesellschaft Marabu wird auch Nonstop-Flüge ab München und Hamburg nach Tallinn anbieten. Diese werden mit Mittelstreckenjets des Typs Airbus A320neo bedient. Ab dem bayerischen Airport bietet man die Flüge in die estnische Hauptstadt ab 21. Mai 2023 an den Verkehrstagen Donnerstag und Sonntag an. Ab 16. Juni 2023 geht es an Freitagen und Samstagen von Hamburg aus nach Tallinn. Die Flüge dürften auch dem Abtausch von Crews und Maschinen dienen, denn in der Hauptstadt Estlands befinden sich die Hauptsitze von Marabu Airlines und des Wetleasepartners Nordica.

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Iberia nimmt Madrid-Rovaniemi auf

Das spanische IAG-Konzernmitglied Iberia wird im Winterflugplan 2023/24 erstmals eine Nonstopverbindung zwischen Madrid und Rovaniemi anbieten. Bislang ist man der einzige spanische Carrier, der Kurs auf Lappland nehmen wird. Die Strecke beginnt am 2. Dezember und wird bis zum 10. Februar zweimal wöchentlich, mittwochs und samstags, bedient. Kunden können Hin- und Rückflugtickets für einen Besuch in Rovaniemi ab 199 Euro pro Strecke erwerben. Insgesamt werden fast 7.000 Sitzplätze angeboten. Als Fluggerät werden Airbus A320neo eingesetzt.

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Air Baltic mit höchstem Quartalsumsatz aller Zeiten

Mit 104,3 Millionen Euro konnte die lettische Air Baltic im ersten Quartal des laufenden Jahres den höchsten Quartalsumsatz in der Firmengeschichte erzielen. Gleichzeitig lag die Zahl der beförderten Passagiere um 77 Prozent über der des ersten Quartals 2022. „Die aktuellen Anzeichen zeigen, dass das erste Quartal 2023 unsere Erwartungen übertroffen hat und Air Baltic auf dem Weg zurück zu dauerhafter Profitabilität ist. Für uns ist das Ziel klar: 700 Millionen Euro Umsatz im Jahr 2023 und eine deutliche Steigerung der beförderten Passagiere auf 4,4 Millionen. Auf diese Weise wird das Unternehmen zum Vorkrisenzustand zurückkehren und ein positives Ergebnis erzielen. Mit Blick auf das Jahr 2023 setzen wir den erfolgreichen Kurs auf den Börsengang im Jahr 2024 fort. Unsere Kernziele bleiben unverändert – die beste Konnektivität zwischen den baltischen Staaten – einem der wichtigsten europäischen Wirtschaftszentren der Zukunft – und der Welt zu gewährleisten, das Fluggasterlebnis zu verbessern und einen wesentlichen Beitrag zur Wirtschaft zu leisten“, so Firmenchef Martin Gauss.

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Ryanair reduziert Österreich-Deutschland-Verkehr

Im Sommerflugplan 2023 wird der Billigflieger Ryanair ab Wien-Schwechat einige Strecken, die im Sommer 2022 und/oder Winter 2022/23 im Programm waren nicht bedienen. Betroffen sind auch die Deutschland-Ziele Bremen und Dortmund. Dies hat zur Folge, dass man nur noch Köln/Bonn mit der österreichischen Hauptstadt verbindet. Ebenso nicht mehr bzw. im Sommer 2023 nicht im Programm ab Wien: Sibiu, Suceava, Alghero, Agadir, Bristol, Genua, Liverpool, Pisa, Saragossa und Treviso. Hingegen fliegt man neu in Warschau sowohl Modlin als auch Chopin an.

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