Jan Gruber

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Jan Gruber

VIE-Vorstand rät erneut zur Nichtannahme des IFM-Angebots

Nachdem das österreichische Wirtschaftsministerium grünes Licht für die seitens des australischen Pensionsfonds geplante Aufstockung der Anteile an der Flughafen Wien AG gegeben hat, rät der Vorstand des Airports den Aktionären erneut das Angebot nicht anzunehmen. Bereits am 17. August 2022 sprachen sich Geschäftsleitung und Aufsichtsrat gegen das Vorhaben der Australier aus. Das Kernargument ist, dass die gebotene Summe pro Aktie zu niedrig sein soll. Nun schreibt man in einer Mitteilung auch, dass dies erst recht gelte, da die Flughafen Wien AG erstmals seit Jahrzehnten Schuldenfrei ist und für 2023 ein Nettoergebnis von rund 150 Millionen Euro prognostiziert wird. Auch ein möglicherweise drohendes Ausscheiden vom Aktienhandel (Delisting) wird als nicht im Interesse des Unternehmens eingeschätzt.

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Warschau: Ryanair verlagert fünf Strecken von Modlin zum Chopin Airport

Die Billigfluggesellschaft Ryanair baut ihre Präsenz am Flughafen Warschau-Chopin, der momentan eher weniger genutzt wird, auf. Man wird von dort aus neu nach Wien, Charleroi, Palma de Mallorca, Alicante und Paphos fliegen. Im Großraum der polnischen Hauptstadt nutzt der Billigflieger hauptsächlich den kleineren Modlin Airport. Im Sommerflugplan 2023 wird man ab dem größeren Flughafen Chopin fünf Strecken anbieten. Dabei handelt es sich um Wien, Palma de Mallorca und Alicante, die jeweils viermal pro Woche angesteuert werden sollen. Nach Charleroi geht es dreimal wöchentlich und nach Paphos einmal pro Woche. Auf explizite Nachfrage erklärte ein Firmensprecher gegenüber Aviation.Direct, dass die Strecke Modlin-Wien weiterhin bedient wird und daher Chopin-Wien zusätzlich angeboten wird. Das Unternehmen teilte mit, dass die Aufnahme der Routen ab dem Flughafen Warschau (WAW) zu Lasten des Modlin Airports gehen würde. Ab dem zuletzt genannten Flughafen bietet man im Sommer 2023 rund 430 Flüge zu 50 Destinationen an. Man wirft dem Management in Modlin sowie den regionalen Behörden vor, dass diese kein Interesse an der Weiterentwicklung haben würden. „Wir freuen uns, nach Warschau Chopin zurückzukehren und 5 neue Strecken zu aufregenden sonnigen Zielen wie Alicante, Mallorca und Paphos sowie zu beliebten Städten wie Brüssel und Wien zu eröffnen. Es ist jedoch schade, dass dies auf Kosten von Warschau-Modlin und der Region geschehen muss. Aus unverständlichen Gründen ignorieren sowohl die Flughafenleitung als auch die regionalen Behörden Ryanair (die größte Fluggesellschaft Europas und Polens) und weigern sich, sich an der Entwicklung des Flughafens Warschau-Modlin zu beteiligen – und riskieren damit unnötig den

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Pfandflaschen: Flughafen Dortmund spendet an Stiftung Kinderglück

In Deutschland gibt es seit vielen Jahren das so genannte Einwegpfand, das auf Flaschen und Dosen erhoben wird. Gerade an Flughäfen landen die Behälter, für die Einsatz in der Höhe von 0,25 Euro bezahlt werden musste, oft im Müll. Immer mehr Airports haben Sammelboxen, deren Erlös wohltätigen Zwecken gespendet wird. In Dortmund fließen die „Pfand-Einnahmen“ in diesem Jahr an die Stiftung Kinderglück. Seit 16 Jahren setzt sich die Stiftung für benachteiligte Kinder und Jugendliche ein. „‘Zusammen mehr erreichen‘ ist einer unserer Leitgedanken zur Durchführung unserer Hilfsprojekte. Dieses Motto setzen wir nun gemeinsam mit dem Dortmund Airport und den Erlösen der Pfandflaschen bestens um“, sagt Bernd Krispin, Gründer und 1. Vorsitzender der Stiftung Kinderglück. “Wir freuen uns über die Kooperation mit dem Dortmund Airport.“ „Wir freuen uns, in diesem Jahr die Stiftung Kinderglück unterstützen zu dürfen und so hoffentlich vielen Kindern ein Lächeln schenken zu können. Ein herzliches Dankeschön gilt allen Passagieren, die das mit ihren Pfandspenden möglich machen!“, so Flughafen-Chef Ludger van Bebber.

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Stillstand am BER: 35.000 Passagiere betroffen

Wer am Mittwoch, den 24. Jänner 2022 von/nach Berlin fliegen wollte, kann dies nicht tun. Der gewerbliche Flugverkehr ist aufgrund eines Warnstreiks, zu dem die Gewerkschaft Verdi aufgerufen hatte, komplett eingestellt. Betroffen sind rund 300 Flugbewegungen und etwa 35.000 Passagiere. Der BER ist besonders deshalb lahmgelegt, weil in den Tarifverhandlungen bislang keine Einigung erzielt werden konnte. Die Gewerkschaft Verdi hat daher die Beschäftigten zwischen 3 Uhr 30 und 23 Uhr 59 zur Arbeitsniederlegung aufgerufen. Betroffen sind für den Flugbetrieb essentielle Bereiche wie Sicherheit, Feuerwehr, Gepäckabfertigung oder Betankung. Der Geschäftsleitung war rasch klar, dass man aufgrund des Streiks den Betrieb komplett aussetzen muss. Somit kündigte man bereits kurz nach der Ankündigung der Arbeitsniederlegungen an, dass am Mittwoch keine gewerblichen Flüge durchgeführt werden können. Inhaltlich geht es darum, dass Verdi für die Flughafenbeschäftigten sowie Mitarbeiter von Bodenverkehrsdienstleistern etwa 500 Euro mehr Lohn pro Monat fordert. Die Laufzeit des Tarifvertrags soll ein Jahr betragen. Seitens der Arbeitgeber werden aber längere Laufzeiten sowie Einmalzahlungen von maximal 2.000 Euro angeboten. Am 30. Jänner 2023 sowie am 8. Feber 2023 soll wieder verhandelt werden.

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Europ Assistance unter neuer Geschäftsleitung

Der österreichische Ableger der Reiseversicherung Europ Assistance steht seit Jahresanfang unter der Geschäftsleitung von Wolfgang Lackner. Der bisherige Geschäftsführer, Besim Akinci, ist nun in der Schweiz für den Konzern tätig. Diese Funktion übernimmt Wolfgang Lackner zusätzlich zu seiner Tätigkeit als CEO der Europäischen Reiseversicherung AG, einer Schwestergesellschaft der Europ Assistance GesmbH innerhalb der Generali Group. Weiters wurde Stefan Zaffalon (43) per 1. Jänner 2023 zum Geschäftsführer der Europ Assistance in Österreich bestellt. Er war bisher Prokurist und leitender Angestellter der Gesellschaft und verantwortet die operativen Bereiche sowie die IT des Unternehmens.

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Boeing 737-Max-8 mit Qatar-Airways-Leitwerk gesichtet

Auf dem King County International Airport, der von Boeing als Werksflughafen genutzt wird, wurde von aufmerksamen Spottern eine Boeing 737-Max-8, deren Leitwerk in den Farben von Qatar Airways lackiert ist, gesichtet. Dies ist insofern überraschend, weil der Golfcarrier bislang keine Order dieser Max-Variante bekanntgegeben hat. Das Seitenruder der betroffenen Boeing 737-Max-8 ist teilweise abgeklebt, jedoch ist das charakteristische Design von Qatar Airways deutlich zu erkennen. Mittlerweile führt die Aufnahme eines aufmerksamen Spotters zu umfangreichen Diskussionen in Luftfahrtkreisen. Der Golfcarrier hat im Jänner des Vorjahres eine Absichtserklärung über den Kauf von 25 Boeing 737-Max-10 unterschrieben, jedoch später in einem Gerichtsverfahren, in dem man sich mit Airbus befindet, behauptet, dass die Option bereits abgelaufen wäre. Kurz darauf kommunizierte Qatar Airways im Zuge der Farnborourgh Air Show, dass man 25 Exemplare bestellt habe. Damals war die Rede von B737-Max-10 und nicht von der kleineren Variante Max-8. Bislang hat sich der Golfcarrier auch nicht offiziell zur gegenständlichen Maschine geäußert, denn die offizielle Kommunikation lautet „kein Kommentar“. Möglich ist, dass man Orders von Airlines, die ihre Bestellungen storniert haben, übernommen hat oder aber Max-8 über Leasinggeber beziehen wird. Bemerkenswert ist auch, dass laut Boeing keine direkte Bestellung für diesen Maschinentyp vorliegen soll.

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München und Frankfurt: Etihad passt das Fluggerät an

Im Sommerflugplan 2023 nimmt Etihad Airways auf den Routen von Abu Dhabi nach Frankfurt und München Veränderungen hinsichtlich des Fluggeräts vor. Den bayerischen Airport wird man mit Wirksamkeit zum 26. März 2023 sowohl mit Boeing 787-9 als auch -10 bedienen. Das größere Fluggerät soll auf bis zu fünf von sieben wöchentlichen Umläufen eingesetzt werden. Frankfurt am Main soll ab 16. September 2023 nicht mehr mit Boeing 787-10, sondern mit kleineren B787-9 angesteuert werden. Der Einsatz ist täglich vorgesehen. Ab Oktober 2023 wird Etihad Airways auch Düsseldorf ansteuern. Die Wien-Strecke wird mit Wirksamkeit zum 28. Juli 2023 täglich mit Boeing 787-9 bedient. Vorerst ist diese Aufstockung bis zum 4. September 2023 befristet.

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Mavi Gök Airlines nimmt Friedrichshafen-Antalya auf

Die türkische Ferienfluggesellschaft Mavi Gök Airlines beabsichtigt im Hochsommer 2023 zwischen Friedrichshafen und Antalya zu fliegen. Man ist im Auftrag der konzerneigenen Reiseveranstalter der Anex Group tätig. Der Erstflug soll am 30. Juli 2023 durchgeführt werden. Die Bedienung ist jeweils für den Verkehrstag Sonntag vorgesehen. Vorerst ist diese Strecke bis zum 15. September 2023 befristet, jedoch ist bei entsprechender Nachfrage eine Verlängerung zumindest nicht ausgeschlossen.

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Centrum Air: Neuer Billigflieger geht in Usbekistan an den Start

Unter dem Namen Centrum Air geht in Usbekistan eine neue Fluggesellschaft an den Start. Vor wenigen Tagen hat man die ersten beiden Boeing 737 übernommen. In Kürze sollen auch zwei Airbus A320 in die Flotte aufgenommen werden. Es handelt sich um ein privates Unternehmen, das ab Taschkent ins Passagiergeschäft einsteigen möchte. Die Flotte soll auf vorerst fünf Maschinen ausgebaut werden. Firmenchef Abdulaziz Abdurakhmonov erklärte anlässlich der Ankunft der ersten Flugzeuge: „Unsere Entscheidung, eine neue Fluggesellschaft zu gründen, spiegelt den Erfolg der Wirtschaftsreformen von Präsident Shavkat Mirziyoyev und seine starke Unterstützung für die Entwicklung der Kapazitäten des Privatsektors sowohl im Transport- als auch im Tourismussektor wider. Die Gründung einer Billigfluggesellschaft wird es viel mehr Menschen ermöglichen, die Vorteile des Luftverkehrs zu nutzen, und dazu beitragen, die Konnektivität im Inland, in der Region und auf internationaler Ebene zu verbessern“. Hinter Centrum Air steht die usbekische Frachtfluggesellschaft MyFreighter. Man will sich als Billigfluggesellschaft positionieren und sowohl im Inland als auch international tätig werden. Die Homepage des Carriers bietet momentan noch keine Buchungsmöglichkeit. In wenigen Tagen will man das Streckennetz vorstellen und mit dem Verkauf von Flugscheinen beginnen. Für die nächsten Jahre hat man viel vor, denn derzeit geht man davon aus, dass bis Ende 2023 die Flotte auf 20 Maschinen anwachsen wird. Bis Ende 2026 rechnet man mit mindestens 100 Flugzeugen in der Größenklasse Airbus A320/Boeing 737. Jene Maschinen, mit denen man nun an den Start gehen möchte, sind gebraucht.

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Norse nimmt Rom-New York (JFK) auf

Die Langstrecken-Billigfluggesellschaft Norse Atlantic Airways nimmt im Sommerflugplan 2023 eine weitere USA-Strecke auf. Man beabsichtigt täglich zwischen Rom-Fiumicino und New York-JFK zu fliegen. Der Erstflug soll am 19. Juni 2023 durchgeführt werden. Derzeit ist vorgesehen, dass die Neuaufnahme täglich bedient werden soll. In Rom-Fiumicino werden die Dreamliner des Carriers jeweils um 19 Uhr 30 Lokalzeit starten. Die Landung in New York-JFK ist für 23 Uhr 00 Lokalzeit geplant. In die umgekehrte Richtung startet man um 1 Uhr 00 LT und erreicht die italienische Hauptstadt gegen 15 Uhr 45 LT.

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