Jan Gruber

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Jan Gruber

Boeing überträgt Übergabe der letzten B747-8F live im Internet

Am 31. Jänner 2023 wird die letzte jemals gebaute Boeing 747-8F an die Frachtfluggesellschaft Atlas Air übergeben. Das Ereignis stellt einen Meilenstein in der Luftfahrtgeschichte dar, denn die Jumbojets haben diese wie kaum ein anderes Muster geprägt. Boeing wird Menschen in aller Welt ermöglichen das Event live zu verfolgen, denn man stellt einen Livestream im Internet zur Verfügung. Diese kann am 31. Jänner 2023 um 16 Uhr 00 Lokalzeit (21 Uhr 00 UTC) unter diesem Link aufgerufen werden. Tausende von Menschen – darunter aktuelle und ehemalige Mitarbeiter sowie Kunden und Zulieferer – werden die letzte Auslieferung in der Fabrik feiern, die für die Produktion des ikonischen Großraumflugzeugs mit dem markanten Buckel gebaut wurde. Bei dem letzten Flugzeug, einem 747-8 Frachter, handelt es sich um das 1.574. Flugzeug, das in den 55 Jahren der Produktion hergestellt wurde. Die Veranstaltung selbst ist nicht öffentlich zugänglich. Allerdings wird es Personen, die eben nicht vor Ort sein können oder dürfen, ermöglicht die Zeremonie live über das Internet zu verfolgen. Mit der Übergabe der letzten Boeing 747-8F endet die Herstellung der Jumbojets endgültig.

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Thalys und Eurostar rücken zusammen

Die Thalys-Hochgeschwindigkeitszüge werden künftig unter der einheitlichen Marke Eurostar auftreten. Grund für die Umbenennung ist, dass die Muttergesellschaft der Ansicht ist, dass Eurostar wesentlich bekannter ist. Der Konzern strebt an, dass man bis zum Jahr 2030 etwa 30 Millionen Passagiere pro Jahr befördert. Die Eurostar-Gruppe ist Eigentümerin der Bahngesellschaften Thalys und Eurostar. Diese werden in Zukunft einen gemeinsamen Markenauftritt haben. Die Umstellung wird schrittweise bis Ende 2023 vorgenommen. „Wir sind stolz darauf, heute unsere neue Marke vorzustellen, die unsere Sichtbarkeit erhöhen, dazu beitragen wird, uns zum Eckpfeiler des Hochgeschwindigkeitsverkehrs in Europa zu machen und unser Ziel, die Fahrgastzahlen in den nächsten zehn Jahren zu verdoppeln, voranzutreiben. Unsere Kunden werden auf unserem einheitlichen Netz die gleiche Servicequalität genießen können, die sie kennen und lieben. Geschäfts- und Freizeitzentren in fünf europäischen Ländern. Als Eurostar Group schließen wir uns zusammen, um das nächste Kapitel in der Geschichte des Schienenverkehrs zu schreiben und die Verkehrsverlagerung von der Straße und dem Flugzeug auf die Schiene voranzutreiben“, so Gwendoline Cazenave, CEO der Eurostar Group.

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Air France startet Kundenservice via WhatsApp

Die Fluggesellschaft Air France will ihre Kunden künftig auch über den Messenger-Dienst WhatsApp betreuen. Der Kundenservice soll täglich in 22 Ländern und vier Sprachen erreichbar sein. Das Unternehmen erklärt, dass man damit näher an die Kunden rücken möchte. „Wir freuen uns sehr über den sofortigen Erfolg dieses neuen Kanals, der inzwischen die zweitwichtigste digitale Anlaufstelle von Air France ist“, sagt Stéphanie Charlaix-Meyer, Leiterin des Air France-KLM-Kundenservice. „Seine Beliebtheit bestätigt die von Air France verfolgte Strategie der Kundennähe, die wir auch in anderen Märkten weiter verfolgen werden.“ Allerdings können Passagiere auch über WhatsApp nicht direkt mit Mitarbeitern kommunizieren, denn zunächst ist ein sogenannter Chatbot, den es zu überwinden gilt, vorgespannt.

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Azores Airlines soll bis Oktober 2023 privatisiert werden

Die Fluggesellschaft Azores Airlines soll bis voraussichtlich Oktober 2023 privatisiert werden. Bereits jetzt wird die Trennung von Konzernmutter Sata vorbereitet. Die Regionalregierung der Azoren hat sich zu diesem Schritt auch aufgrund von Vorgaben, die seitens der EU-Kommission aufgrund gewährter Staatshilfen gemacht wurden, entschlossen. Allerdings hat man an potentielle Käufer auch bestimmte Vorstellungen, denn man will sicherstellen, dass Azores Airlines die Arbeitsplätze erhalten kann und auch weiterhin in der Lage ist so genannten gemeinwirtschaftlichen Verpflichtungen nachzukommen. Eine Privatisierung der Regionalfluggesellschaft Sata ist derzeit nicht vorgesehen. Zunächst sind Regierung und Parlament am Zug. Laut Duarte Freitas, Minister für Finanzen, Planung und öffentliche Verwaltung, wird zunächst das so genannte Aufgabenheft bis voraussichtlich Ende Feber 2023 genehmigt werden. Anschließend beabsichtigt man die Verhandlungen mit potentiellen Käufern „bis September oder Oktober 2023“ zu einem positiven Abschluss zu bringen. Ein freihändiger Verkauf ist nicht vorgesehen, denn die Privatisierung wird ausgeschrieben. Bieter können dann bis zu einer gewissen Deadline ihre Offerte einreichen. Die Regionalregierung wird dann mit jenem Anbieter, den man als optimal empfindet, in exklusive Verhandlungen treten. Geht alles nach Plan, so soll bis Oktober 2023 feststehen an wen Azores Airlines gehen wird. Bei vergleichbaren Vorhaben ist es in der Vergangenheit immer wieder zu Verzögerungen gekommen und es ist nicht unwahrscheinlich, dass es auch bei dieser Privatisierung nicht auf Anhieb klappen könnte. Zunächst sollen 51 Prozent des Aktienkapitals der Azores Airlines verkauft werden. Die Ausschreibung wird laut Regionalregierung einen Passus enthalten, der eine Beschäftigungsgarantie für einen bestimmten Zeitraum enthalten wird. Damit will man gegenüber der Belegschaft,

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Camex Airlines bringt Cargo-Ableger in Slowenien an den Start

Voraussichtlich im April 2023 wird in Slowenien eine neue Frachtfluggesellschaft an den Start gehen. Diese trägt den Namen Camex Adria Airlines und ist ein Ableger der georgischen Camex Airlines. Man geht davon aus, dass man in den nächsten Wochen AOC und Betriebsgenehmigung erteilt bekommt. Das erste Flugzeug wird eine Boeing 737-800 von Fly Egypt sein. Die Maschine hatte zuletzt die Registrierung SU-SMI und wird derzeit in ein Cargo-Flugzeug umgebaut. Mit dem slowenischen AOC will man sich einen verbesserten Zugang zum Markt der Europäischen Union verschaffen.

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Mit Stopp in Wien: Ethiopian nimmt Addis Abeba-Kopenhagen auf

Die Fluggesellschaft Ethiopian Airlines nimmt am 22. Mai 2023 Direktflüge zwischen Addis Abeba und Kopenhagen auf. Diese sollen fünfmal wöchentlich bedient werden. Da es sich um keine Nonstopverbindung handelt wird jeweils ein Zwischenstopp in Wien-Schwechat eingelegt. Lediglich an Dienstagen und Sonntagen werden auf dieser Route keine Flüge angeboten. Im Regelfall sollen Boeing 787 eingesetzt werden. Direktflüge können – im Gegensatz zu Nonstopflügen – eine beliebige Anzahl an Zwischenstopps aufweisen, sofern die Flugnummer gleichbleibt. Leider werden die beiden Begriffe, die eigentlich klar definiert sind, in der Marketingsprache immer wieder, mitunter auch absichtlich, verwechselt.

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Charter: Smartwings fliegt ab České Budějovice auch nach Rhodos

Der Sommerflugplan 2023 des Regionalflughafens České Budějovice ist mittlerweile auf drei Destinationen angewachsen, denn der Reiseveranstalter Čedok hat auch Charterflüge nach Kreta beauftragt. In einer offiziellen Erklärung ist zu lesen, dass man sich zu diesem Schritt entschlossen hat, da die Nachfrage derzeit hoch sein soll. Weitere Routen, die im Charter ab Budweis angeboten werden sollen, sind Rhodos und Antalya. Die Durchführung soll durch die tschechische Fluggesellschaft Smartwings erfolgen. Dem aktuellen Stand der Dinge nach soll der Erstflug nach Antalya am 4. August 2023 erfolgen. Diese Route soll im Veranstalterauftrag jeweils an Freitagen bedient werden. Von České Budějovice aus soll es ab 7. August 2023 jeweils an Montagen nach Rhodos gehen. Sonntags soll ab 14. August 2023 das Ziel Heraklion angesteuert werden.

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Trend: Fast jeder zweite Urlauber bucht All-Inclusive

In den letzten Jahren wurde immer wieder darüber diskutiert, ob All-Inclusive-Urlaube unter den Aspekten Nachhaltigkeit und Umweltschutz noch zeitgemäß sind. Die Kunden scheinen aber eine klare Sichtweise zu haben, denn laut Reiseveranstaltern sind All-Inclusive-Angebote so stark nachgefragt wie noch nie. Dahinter dürfte wohl stecken, dass sich viele im Hinblick auf die jüngsten Teuerungen im Alltag absichern wollen. Man bezahlt einen Preis und hat so ziemlich alle Getränke und Speisen während dem Aufenthalt inkludiert. Nicht nur in „klassischen AI-Ländern“ wie Ägypten oder der Türkei ist der Absatz massiv gestiegen, sondern auch in anderen Staaten. Einige Hotels führen erst in der bevorstehenden Sommersaison All-Inclusive ein – wohl auch auf Druck von Reiseveranstaltern. Der Tui-Konzern bietet eigenen Angaben nach rund 6.000 Unterkünfte mit AI an. So viele hatte man in der gesamten Firmengeschichte noch nicht im Portfolio. Zahlreiche Hotels bieten im Sommer 2023 erstmals All-Inclusive-Pakete an. Seitens des Tour Operators ist man der Ansicht, dass die Urlauber gerade wegen der Teuerungen im Alltag auf „volle Kostenkontrolle im Urlaub“ setzen. Vereinfacht gesagt: Die Reisenden wollen sich mit dem Pauschalpreis, in dem alle Speisen und Getränke enthalten sind, vor etwaigen Mehrkosten am Urlaubsort absichern. Gegenüber der FAZ räumt Tui-Deutschland-Chef Baumert ein, dass die durchschnittlichen Preise für die Sommersaison 2023 gestiegen sind. Auch dieser Umstand dürfte dazu beitragen, dass verstärkt All-Inclusive-Reisen gebucht werden. Deren Anteil liegt mittlerweile bei etwa 50 Prozent und bezogen auf Ägypten und die Türkei noch höher.

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MDF AG verlängert mit Dienstleister Klüh

Die Mitteldeutsche Flughafen AG, die hinter den Airports Leipzig/Halle und Dresden steht, hat einen bestehenden Dienstleistungsvertrag mit der Firma Klüh um fünf Jahre verlängert. In Leipzig/Halle erbringt dieses Unternehmen in verschiedenen Bereichen Sicherheitsdienstleistungen. Zusätzlich ist man in Dresden auch in der Parkraumüberwachung und im Gepäckwagendienst aktiv.

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Nichtabgenommene Flugzeuge: AerCap verliert Klage gegen Laudamotion

Der im irischen Dublin ansässige Leasinggeber AerCap hat vor dem Londoner High Court eine juristische Niederlage gegen Ryanair und die österreichische Tochtergesellschaft Laudamotion erlitten. Es ging um vier Airbus A320, die man aufgrund der Coronapandemie im Jahr 2020 nicht abgenommen hatte. Gestritten wurde um eine Summe von rund 7,4 Millionen Euro. AerCap vertrat die Ansicht, dass das Geld als Entschädigung für entgangene Leasingeinnahmen und andere Ausgaben zustehen würde. Dies lehnte der High Court aber ab. Allerdings wurden auch Behauptungen, die Ryanair und Laudamotion im Zuge des Verfahrens aufgestellt haben, zurückgewiesen. Mittlerweile ist die österreichische Laudamotion nicht mehr als Fluggesellschaft tätig. AOC und Betriebsgenehmigung wurden Ende 2020 zurückgegeben. Unter dem Namen Lauda Europe ist eine damals neu ins Leben gerufene Ryanair-Tochter mit Sitz im maltesischen Pieta aktiv. Diese hat die Leasingflotte, die vormals auf dem Laudamotion-AOC registriert war, übernommen und auf Malta eingetragen. Jene vier Airbus A320, über die in London vor Gericht verhandelt wurden, sollte im Jahr 2020 an Laudamotion übergeben werden. Die Verträge hätten eine Laufzeit von 60 Monaten gehabt und wurden bereits im Juli 2019 unterschrieben und zwar von der Laudamotion-Geschäftsleitung. Ryanair ist in diesem Verfahren beteiligt gewesen, weil man als finanzieller Garant aufgetreten ist. Der A320 mit der Seriennummer 3361 sollte im Mai 2020 an den damaligen österreichischen Carrier übergeben werden, aber die Abnahme wurde gleichermaßen wie für die drei übrigen Exemplare, die für Juni 2020 vorgesehen waren, nicht vollzogen. Bereits vor diesen strittigen Verträgen war Laudamotion Kunde bei AerCap. Auch hier trat Ryanair als Bürge für

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