Jan Gruber

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Jan Gruber

Innsbruck plant wieder am Terminal-Neubau

Der Innsbrucker Flughafen hat die Planungen für die Errichtung eines neuen Terminals wiederaufgenommen. Dieses soll das heutige, aus den 1960er-Jahren stammende, Bauwerk ersetzen. Das Projekt hatte sich aufgrund der Auswirkungen der Coronapandemie verzögert. Eigentlich sollten die Bagger längst rollen, jedoch entschied man sich kurz nach dem Beginn der Krise, dass das Terminalprojekt auf unbestimmte Zeit auf Eis gelegt wird. Flughafenchef Marco Pernetta bestätigte gegenüber den Bezirksblättern Tirol, dass man nun wieder auf Hochtouren an den Planungen arbeitet. Er schätzt, dass man rund 100 Millionen Euro investieren wird. Bis Ende dieses Jahres will man soweit sein, dass die Ausschreibungen für die Bauleistungen begonnen werden können. In diesem Jahr wird man in Innsbruck hauptsächlich in die Instandhaltung investieren. Der Flughafendirektor meinte dazu gegenüber den Bezirksblättern, dass in den letzten Jahren das eine oder andere liegen geblieben ist, das man nun nachholen müsse. Es würde sich aber nur um kleinere Dinge handeln. Angesprochen auf den akuten Personalmangel räumte Pernetta ein, dass man im Winterflugplan 2022/23 Beschäftigte vom Flughafen Wien-Schwechat „mieten“ habe müssen. Dies wäre sehr teuer gekommen, jedoch habe man zeitweise keine andere Wahl gehabt. Derzeit befindet sich der Innsbrucker Airport noch immer auf der dringenden Suche nach neuen Beschäftigten für die Bereiche Sicherheit und Vorfeldabfertigung.

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Charter: Tui Airways nimmt Kurs auf Frankfurt am Main

Die britische Fluggesellschaft Tui Airways wird im Winterflugplan 2023 im Rahmen eines Charterauftrags den deutschen Flughafen Frankfurt am Main mit London-Gatwick und Manchester verbinden. Zwischen 27. November 2023 und 5. Jänner 2023 soll zumindest einmal wöchentlich ab den beiden UK-Metropolen Kurs auf Frankfurt am Main genommen werden. Als Fluggerät kommen Mittelstreckenjets der Typen Boeing 737-800 und 737-Max-8 zum Einsatz.

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Liliair-Start von Vertragszustimmung der öffentlichen Hand abhängig

Die Wahrscheinlichkeit, dass Liliair noch in diesem Monat abheben wird, wird Tag für Tag geringer. Bis dato gibt es noch immer keine Möglichkeit Flugscheine über die Homepage des „virtuellen Carriers“ zu kaufen und das Streckennetz stimmt auch weiterhin nicht mit der jüngsten Medienmitteilung überein. Nun droht Geschäftsführer Franz Orasch gar damit, dass Liliair gar nicht starten wird, wenn Stadt und Land den Vertrag über die Vorauszahlung nicht durchwinken. Im Dezember 2022 stellte Lilihill die Pläne für die hauseigene Fluggesellschaft erstmals der Öffentlichkeit vor. Dazu hat man einen Bombardier CRJ-900 aus Malta einfliegen lassen. Diesem wurde über Nacht eine entsprechende Beklebung verpasst, jedoch nur auf einer Seite. Auf der anderen war weiterhin die Livery des vormaligen Betreibers Lufthansa Cityline sichtbar. So schnell wie die Folien aufklebt waren, waren sie auch wieder Weg und das für die Präsentation eingeflogene Flugzeug war rasch wieder aus Klagenfurt verschwunden. Auch sollte man Erstkunde der maltesischen Flite, einem Ableger von Mesa Airlines, werden. Allerdings verzögert sich bei diesem Unternehmen die Erteilung von AOC und Betriebsgenehmigung. Um Gerüchte, dass Marathon Airlines als Operating Carrier einspringen könnte, wurde es auch wieder ruhig. Da Liliair keine eigenen Zertifikate hat, benötigt man zwingend eine Fluggesellschaft, die als Subunternehmer die ankündigten Flüge durchführt. In diesem Zusammenhang wirkte die Medienmitteilung, dass Liliair eine Vorauszahlung in der Höhe von 1,7 Millionen Euro leistet und man mit bis zu acht Flugzeugen ab Klagenfurt fliegen möchte, durchaus verwirrend. Der direkte Vertragspartner ist nämlich stets der Operating Carrier und nicht jene Firma, die die Charterflüge in

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Sommer 2023: Marabu startet mit sieben Flugzeugen

Die estnische Condor-Konzernschwester Marabu Airlines will im Sommerflugplan 2023 mit sieben Maschinen der Typen A320/A321 an den Start gehen. Der Erstflug soll Anfang Mai 2023 ab Hamburg durchgeführt werden. Firmenchef Paul Schwaiger führt im Gespräch mit Touristik Aktuell aus, dass nur eine einzige Maschine im Eigenbetrieb sein wird. Die anderen sechs Flugzeuge werden von Nordica und Heston Airlines im Rahmen von Wetlease-Verträgen betrieben werden. „Wegen der starken Nachfrage für Griechenland-Flüge vor allem nach Kreta hatten wir uns entschlossen, noch um ein Flugzeug aufzustocken“, so Schwaiger gegenüber Touristik Aktuell. Weiters übernimmt man einige Flüge für die Konzernschwester Condor ab Airports außerhalb von Hamburg und München.

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Zürich: Edelweiss baut neue Seifenspender ein

Die Ferienfluggesellschaft Edelweiss Air wird in den kommenden Wochen ihre Flotte mit neuen Duft-Seifenspendern bestücken. In den Toiletten der Kurz- und Mittelstreckenflugzeuge Airbus A320 werden Dispenser mit Soeder Seife mit dem Namen „Jungle Bloom“ eingebaut. In den Langstrecken- flugzeugen Airbus A340 kommt zusätzlich die Soeder Lotion „Ginger Voyage“ zum Einsatz Die ersten Flugzeuge wurden dieser Tage umgerüstet und fliegen bereits mit dem neuen Duft um die Welt. Die weiteren Flugzeuge werden in den kommenden Wochen ebenfalls umgerüstet.  Dazu Martin Rast, Head of Product & Services von Edelweiss: „Die Pflegeprodukte von Soeder werden ausschließlich mit natürlichen Zutaten in der eigenen Seifenfabrik in Schwerzenbach bei Zürich hergestellt. Außerdem lebt Soeder die Philosophie des sogenannten Refills. Das bedeutet, dass wir leere Dispenser nicht wegwerfen, sondern diese jeweils wieder neu füllen. So tragen wir dazu bei, den Abfall zu reduzieren.“

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Subventionen: Austrian Airlines prüft Ljubljana-Wien

Die Lufthansa-Tochter Austrian Airlines prüft die Aufnahme von Nonstopflügen zwischen Ljubljana und Wien-Schwechat. Die Route liegt seit der Pleite von Adria Airways brach. Hintergrund dürfte auch sein, dass die slowenische Regierung für diese Strecke Subventionen ausgeschrieben hat. „Wir prüfen weiterhin Ljubljana als potenzielles Ziel in unserem Netzwerk. Derzeit bieten wir unseren Passagieren von Ljubljana eine Alternative zu Wien über Klagenfurt“, so die österreichische Fluggesellschaft. Im Falle einer Aufnahme von Zubringerflügen ab Ljubljana könnte dies auch Auswirkungen auf die Aktivitäten ab Klagenfurt haben. Die Anzahl der Flüge ab dem Kärntner Flughafen wurde in den letzten Jahren stark zurückgefahren.

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Finanzen des Klagenfurter Flughafens offenbar stark angespannt

Am Flughafen Klagenfurt soll die Finanzlage dermaßen angespannt gewesen sein, dass nicht mehr ausreichend Geld für die pünktliche Auszahlung der Löhne und Gehälter der Mitarbeiter vorhanden gewesen sein soll. Nur aufgrund des Umstands, dass die Stadt Klagenfurt sowie das Land Kärnten (KBV) ihren Anteil der Kapitalerhöhung bereits einbezahlt haben, konnten diese laut einem Bericht der „Kleine Zeitung“ mit Verspätung ausbezahlt werden. Der Kärntner Airport hatte während der Corona-Pandemie fast keinen Flugverkehr, was sich negativ in den Finanzen bemerkbar gemacht hat. Man konnte sich bislang nicht vollständig „erholen“, denn bereits vor der Krise hatte man nur wenige Linienflüge und daraus resultierend Jahr für Jahr weniger Fluggäste. Zwar kehrte Ryanair im Winterflugplan 2022/24 nach Klagenfurt zurück, jedoch wurde die von Austrian Airlines angebotene Wien-Anbindung weiter gekürzt. Auch waren die Köln/Bonn-Flüge wiedermal zeitweise pausiert und sind nun Geschichte. Unter dem Strich hat man also – „Corona-Flugpausen ausgeblendet“ – weniger regelmäßige Flüge denn je. Dass die Finanzen des Airports angespannt sind, ist kein Geheimnis. Bereits gegen Jahresende 2022 machte Mehrheitseigentümer Lilihill eindringlich darauf aufmerksam und drängte auf eine Kapitalerhöhung. Vor wenigen Tagen haben die Minderheitsgesellschafter Land Kärnten, vertreten durch die KBV, und die Stadt Klagenfurt ihren Anteil in die Flughafengesellschaft einbezahlt. Lilihill hingegen nicht und stellt nun als Bedingung, dass auf die Call-Option verzichtet werden soll. Andernfalls werde man sich nicht beteiligen. Die Vorgehensweise wird von der Regionalpolitik scharf kritisiert. Die „Kleine Zeitung“ berichtet nun, dass die Finanzmittel für die Auszahlung der Löhne und Gehälter der Mitarbeiter nicht mehr ausreichend gewesen sein sollen. Mit

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Aeroflot lässt Airbus A330-300 bei Mahan Air warten

Die russische Fluggesellschaft hat kürzlich einen Airbus A330-300 zu Wartungszwecken nach Teheran überstellt. Dort soll das Langstreckenflugzeug vom Technikbetrieb der Mahan Air überholt werden. Grund dafür ist auch, dass man so die westlichen Sanktionen umgehen will und auch Ersatzteile „Marke Eigenbau“ bekommen wird. Erstmals in der langjährigen Firmengeschichte lässt Aeroflot ein Verkehrsflugzeug im Iran warten. Die betroffene Maschine wurde am 5. April 2023 nach Teheran geflogen. Dazu ein Firmensprecher der staatlichen Airline Russlands: „Die Wartung des Airbus A330 im Iran wird von dem Anbieter für eine breite Palette von Arbeiten durchgeführt. Mahan Air verfügt über die notwendige Materialbasis, Zertifikate und große Erfahrung, der Anbieter führt die Wartung mit einem hohen Qualitätsniveau durch“. Der Iran steht – mit kurzzeitigen Unterbrechungen – seit Jahrzehnten unter westlichen Sanktionen. Dies hat zur Folge, dass man Fluggerät und Ersatzteile nur auf dem Schwarzmarkt beziehen kann. Viele Teile fertigt man in Eigenregie. Russland will sich das Know-how des abgeschotteten Landes zu Nutze machen und hat bereits im März 2022 angekündigt, dass man eng mit dem Iran zusammenarbeiten wird. Damit will man die westlichen Sanktionen so weit wie möglich umgehen.

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UK: Tui Airways nimmt Singapur-Charter auf

Die britische Tui Airways bietet im Winterflugplan 2023 Charterflüge ab Birmingham, London-Gatwick und Manchester nach Singapur an. Diese sollen mit Boeing 787-8 bedient werden. Ab London-Gatwick und Birmingham geht es ab 13. Dezember 2023 jeweils am Verkehrstag Mittwoch nach Singapur. Von 14. Dezember 2023 an fliegt man an Donnerstagen auch ab Manchester in den Stadtstadt. Die Rückfluge werden jeweils am Folgetag durchgeführt. Als Fluggerät sind Boeing 787-8 geplant.

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Orban-Sondersteuer: Ryanair erleidet erste juristische Schlappe

Die irische Billigfluggesellschaft Ryanair hat in Ungarn eine juristische Schlappe erlitten: Im Vorjahr verhängte die Konsumentenschutzbehörde eine Geldstrafe in der Höhe von 300 Millionen Forint (rund 796.715 Euro). Ein Gericht lehnte nun das Rechtsmittel, das der Carrier erhoben hatte, ab. Die Orban-Regierung führte im Vorjahr Sondersteuern, die Unternehmen zu entrichten hatten, denen so genannte Übergewinne vorgeworfen wurden, ein. Davon war auch die Luftfahrt betroffen. Ryanair stellte den betroffenen Passagieren, die bereits vor der Einführung der Steuer gebucht hatten, jedoch zum Zeitpunkt des Abfluges bereits für das Unternehmen Abgabenpflicht entstanden ist, nachträglich in Rechnung. Wer nicht bezahlt hat durfte nicht mitfliegen. Die ungarische Regierung wollte, dass die Sondersteuer von den Unternehmen getragen wird und nicht an die Konsumenten weitergereicht wird. Die staatliche Konsumentenschutzbehörde leitete ein Ermittlungsverfahren gegen Ryanair ein und verhängte anschließend das besagte Bußgeld. Gegen dieses zog Ryanair vor Gericht, da der Carrier die Strafe nicht bezahlen will. Das zuständige Gericht hat nun entschieden, dass der irische Carrier keinen vorläufigen Rechtsschutz erhält. Das bedeutet konkret, dass die ungarischen Behörden die Strafe vollstrecken können. Inhaltlich hat man aber noch nicht entschieden. Verbraucherschutz-Staatssekretärin Nóra Kupecki erklärte dazu unter anderem, dass man eine weitere Entscheidung des Gerichts abwarten müsse bis auch feststehe, ob die Höhe des Bußgeldes gerichtlich bestätigt wird oder nicht. „Wir haben versprochen, dass wir im Falle der Abwälzung der Sondersteuer auf Extragewinne in jedem Fall eine Untersuchung zum Schutz der Verbraucher einleiten werden, denn die durch die sanktionierte Inflation entstandene wirtschaftliche Situation erfordert, dass jedes multinationale Unternehmen, das Extragewinne erzielt,

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