Jan Gruber

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Jan Gruber

Buchtipp: „All you need to know about European Airports“

Der österreichische Autor Dieter Haselsteiner hat wieder ein für brancheninteressierte spannendes Fachbuch veröffentlicht. Dieses befasst sich mit über 400 europäischen Flughäfen, die tiefgehend analysiert werden. Mit einem Volumen von jährlich annähernd zwei Milliarden abgefertigten Passagieren, zählen Europas Flughäfen zu den Stützen der Verkehrsinfrastruktur betreffend Inlands-, Kontinental- als auch Interkontinentalverkehr. In den letzten zwei Jahrzehnten war die zivile Luftfahrt vielen Änderungen ausgesetzt und konnte dabei stets, auch mit kurzen Unterbrechungen, ihr Wachstum vorantreiben. Das vorliegende Buch zielt vor allem auf das Zusammenspiel zwischen Flughäfen und Fluglinien ab, welche die Grundlage für kommerziellen Flugverkehr darstellen. Dabei werden die Entwicklungen der letzten 20 Jahre beleuchtet, aktuelle Herausforderungen dargestellt und mögliche Szenarien für die Zukunft abgeleitet. Abschließend fast eine umfangreiche Analyse der über 500 portraitierten Flughäfen die wesentlichen Erkenntnisse aus verschiedenen Blickwinkeln zusammen. Auf mehr als 700 Seiten habe ich alle Hintergründe, Fakten und Details in diesem Kontext zusammengetragen und für den Leser spannend aufbereitet. Dieses Buch eignet sich weiters als Enzyklopädie sowie als Reisebegleiter, um unzählige versteckte Plätze in Europa kennen zu lernen. Das neue Buch ist auf Amazon (ISBN: 9798377322276) sowohl als e-book als auch als Taschenbuch ab sofort erhältlich.

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Wegen Unruly PAX: Air India musste Langstreckenflug abbrechen

Rund drei Stunden nach dem Start musste Air-India-Flug AI111 am 10. April 2023 nach Delhi zurückkehren. Nicht etwa technische Probleme, sondern das Fehlverhalten eines Passagiers an Bord der Boeing 787-8 war die Ursache. Ein Fluggast soll sich gegenüber zwei Flugbegleitern dermaßen daneben benommen haben, dass sich der Kapitän dazu entschlossen hat, dass der Langstreckenflug nach London-Heathrow abgebrochen wird. Gegen 9 Uhr 36 Lokalzeit setzte die VT-ANE wieder in Delhi auf. Dort wurde der Störenfried bereits von der Exekutive erwartet, denn die Fluggesellschaft hat Anzeige erstattet. Auf Anfrage erklärte ein Sprecher von Air India wie folgt: „Air India-Flug AI 111, der am 10. April 2023 von Delhi nach London Heathrow fliegen sollte, kehrte kurz nach dem Abflug nach Delhi zurück, da sich ein Passagier an Bord sehr ungebührlich benahm. Der Passagier hat mündliche und schriftliche Warnungen nicht beachtet und sein ungebührliches Verhalten fortgesetzt, einschließlich der Verursachung von körperlichen Schäden an zwei Mitgliedern der Kabinenbesatzung. Der Kapitän beschloss, nach Delhi zurückzukehren. Nach der Landung wurde der Passagier an das Sicherheitspersonal übergeben“. Nachdem sich vor etwa einem Monat ein Passagier danebenbenommen hatte, in dem er auf eine Pensionistin urinierte, steht der Carrier in Indien unter besonderer öffentlicher Aufmerksamkeit. Der „Pinkel-Vorfall“ schlug derart hohe Wellen, dass sich selbst Firmenchef Campbell Wilson zu Wort melden musste. „Wir betonen, dass die Sicherheit und die Würde aller Menschen an Bord für Air India von großer Bedeutung sind, und entschuldigen uns für die Unannehmlichkeiten, die den Passagieren entstanden sind. Das Personal einer Fluggesellschaft ist im Dienst oft körperlichen

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Mai 2023: Lufthansa setzt A330 und A340 nach Paris-CDG ein

Im Mai 2023 wird Lufthansa dreimal wöchentlich ab Frankfurt am Main Langstreckenflugzeuge der Typen AIrbus A330-300 und A340-400 in Richtung Paris-Charles de Gaulle einsetzen. Es handelt sich um das Kurspaar LH1026/1027. Derzeit ist geplant, dass zwischen 2. und 21. Mai 2023 an den Verkehrstagen Dienstag und Sonntag mit Airbus A340-300 geflogen werden soll. Mittwochs sollen A330-300 zum Einsatz kommen. Selbiges gilt für den 26. Mai 2023, denn auch an diesem Tag ist das betroffene Kurspaar mit diesem Maschinentyps geplant.

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Air Serbia stockt Belgrad-Tel Aviv auf

Die Fluggesellschaft Air Serbia beabsichtigt die am 6. April 2023 reaktivierte Nonstopverbindung zwischen Belgrad und Tel Aviv mit Wirksamkeit zum 8. Mai 2023 aufzustocken. Derzeit bietet man drei wöchentliche Umläufe an. Ab Anfang Mai 2023 will der Carrier viermal wöchentlich zwischen den beiden Städten pendeln. Die Durchführung soll an den Verkehrstagen Montag, Dienstag, Donnerstag und Sonntag erfolgen. Je nach Flugtag können die Flugzeiten abweichen. Diese Route soll mit Mittelstreckenjets des Typs Airbus A319 bedient werden.

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Air Nostrum baut Palma-Charter weiter aus

Die spanische Regionalfluggesellschaft Air Nostrum wird im Sommerflugplan 2023 einige Charterstrecken ab Palma de Mallorca bedienen. Im Regelfall werden auf diesen Routen Bombardier CRJ-1000 eingesetzt. Es handelt sich um die Ziele Paderborn, Paris-Charles de Gaulle, Lissabon, Bratislava, Bologna und Bergamo. Die meisten Destinationen hat man im Veranstalterauftrag einmal wöchentlich im Programm. Eine Besonderheit stellt die Bratislava-Strecke dar, denn diese wird ab 13. September 2023 mit Zwischenstopp in Barcelona geführt. Porto hat fliegt man in der Hochsaison bis zu fünfmal wöchentlich an.

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Bern: Helvetic übernimmt Alicante und Jerez

Die Fluggesellschaft Helvetic Airways plant im Sommerflugplan 2023 zwei weitere Nonstopverbindungen ab Bern-Belp zu bedienen. Es handelt sich um die Destinationen Jerez de la Fronterra und Alicante, die jeweils einmal wöchentlich mit Embraer 190-E2 angesteuert werden sollen. Ab dem Belpmoos soll es zwischen 9. Juni 2023 und vorerst 13. Oktober 2023 jeweils an Freitagen nach Alicante gehen. Jerez ist in der Periode 1. September 2023 bis 10. Oktober 2023 an selbigem Verkehrstag geplant.

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Niederlande: Gericht kippt Schiphol-Beschränkungen

Ein niederländisches Gericht hat den Regierungsplänen, dass die Anzahl der Starts und Landungen in Amsterdam-Schiphol ab November 2023 auf 460.000 Flugbewegungen pro Jahr reduziert werden soll, einen Riegel vorgeschoben. Geklagt hatten unter anderem die IATA und KLM. Unter den Deckmänteln „Lärm- und Umweltschutz“ wollte die Regierung der Niederlande mit der Beschränkung der Flugbewegungen erreichen, dass ab dem Flughafen Amsterdam-Schiphol weniger geflogen wird. Ein Gericht schob dem Vorhaben – zumindest vorläufig – einen Riegel vor. Bereits unmittelbar nach der Verkündung der Pläne erklärte der Weltluftfahrtverband IATA, dass die Pläne nicht mit der EU-Verordnung 598/2014 sowie dem Anhang 16 des Abkommens von Chicago der Internationalen Zivilluftfahrt-Organisation in Einklang zu bringen sind. Ein Gericht entschied nun, dass die Beschränkung der Flugbewegungen in Amsterdam-Schiphol rechtswidrig ist und hob die entsprechende Verordnung auf. Allerdings kann die Regierung gegen die Entscheidung ein Rechtsmittel einlegen, so dass das letzte Wort noch nicht gesprochen ist. KLM ist jedenfalls von dieser Entscheidung erfreut, denn Anfang Mai dieses Jahres wird man die Kapazität für den Winterflugplan 2023/24 finalisieren. Das Urteil, das in einem vorläufigen Rechtsschutzverfahren nach niederländischem Recht ergangen ist, gibt nun eine gewisse Planungssicherheit. IATA-Chef Willie Walsh kommentierte die Entscheidung des Gerichts wie folgt: „Der Richter hat verstanden, dass die niederländische Regierung gegen ihre Verpflichtungen verstoßen hat, indem sie Verfahren abgekürzt hat, die eine Überprüfung ihres Wunsches, die Anzahl der Flüge in Schiphol zu reduzieren, ermöglicht hätten. Diese Entscheidung gibt den Fluggesellschaften, die den Flughafen Schiphol nutzen, für dieses Jahr die nötige Stabilität und erhält die von den Fluggästen

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Boutique Aviation startet mit österreichischem AOC durch

Mit Boutique Aviation GmbH gibt es in Österreich eine weitere Bedarfsfluggesellschaft. Der Ableger der schweizerischen Boutique Aviation AG erhielt am Donnerstag AOC und Betriebsgenehmigung seitens der österreichischen Behörden erteilt. Das erste Flugzeug der Neugründung ist eine Gulfstream G550. Diese ist im von der Austro Control geführten Register als OE-LTC eingetragen und soll laut Boutique Aviation in Kürze für kommerzielle Flüge zur Verfügung stehen. „Boutique Aviation hat eine auf Expansion ausgerichtete Umstrukturierung des Unternehmens und des Managementteams vorgenommen, um für ein globales Wachstum gerüstet zu sein. Wir sind stolz darauf, dass wir unser österreichisches Luftverkehrsbetreiberzeugnis erhalten haben, das von unserem regionalen Accountable Manager Jörg Sabitzer geleitet wird. Ab heute erweitern wir unsere Marke und bieten neben unserem Schweizer Pendant auch europäische kommerzielle Operationen an“, kündigt das Unternehmen den Expansionsschritt nach Österreich an. Boutique Aviation ist auch in der Schweiz ein junges Luftfahrtunternehmen, denn man trat erst im April des Vorjahres in den Markt ein. Damals bekam man AOC und Betriebsgenehmigung seitens des Bazl erteilt. Der Flugbetrieb in der Eidgenossenschaft wird nicht durch jenen in Österreich ersetzt, sondern beide Bedarfsfluggesellschaften werden parallel geführt. Hintergrund der Erlangung des EU-AOCs ist auch, dass dieses einen einfacheren Zugang zum Markt der Europäischen Union ermöglicht. Schweizerische Luftfahrtbetriebe unterliegen punktuell Restriktionen. Formell befindet sich die Boutique Aviation GmbH zu 90 Prozent im Eigentum der EJ Capital AG. 10 Prozent hält die THECH Management und Verwaltungs GmbH. Als Geschäftsführer fungieren Christian Theuermann und Niall Olver.

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Azerbaijan Airlines bestellt zwölf A320neo

Die Fluggesellschaft Azerbaijan Airlines hat beim europäischen Flugzeugbauer Airbus 12 Maschinen der A320neo-Reihe bestellt. Diese werden in Form von A320neo und A321neo ausgeliefert, wobei die genaue Zusammensetzung noch nicht mitgeteilt wurde. „Wir freuen uns, die für beide Seiten vorteilhafte Zusammenarbeit mit Airbus bei der Modernisierung unserer Flotte fortzusetzen, und beabsichtigen, die bilaterale Partnerschaft zu stärken. Der unterzeichnete Vertrag wird unseren Passagieren die modernsten und komfortabelsten Single-Aisle-Flugzeuge bieten“, so Samir Rzayev, Erster Vizepräsident von Azal CJSC. Azerbaijan Airlines betreibt derzeit eine Flotte von 15 Airbus-Flugzeugen (4 A319ceo, 6 A320ceo, 2 A340 und seit Anfang des Jahres 3 A320neo der neuen Generation). Die Airline plant den Einsatz effizienter Flugzeuge der A320neo-Familie zum weiteren Ausbau ihres nationalen und internationalen Streckennetzes.

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Schweiz: Edelweiss schafft Corona-Impfpflicht ab

Die Swiss-Konzernschwester Edelweiss Air hebt die Corona-Impfpflicht für das fliegende Personal auf. Der Carrier ist der Ansicht, dass dies aufgrund der Stabilisierung der Lage nicht mehr notwendig ist, zumal seit November 2022 für Crews an Destinationen mit Aufenthalt vor Ort keine Einreiserestriktionen mehr bestehen. Unter anderem Swiss und Edelweiss Air haben während der Corona-Pandemie eine Impfpflicht für ihre Mitarbeiter eingeführt. Auch ist es zu Kündigungen gekommen, wenn sich Beschäftigte nicht haben impfen lassen wollen. Zumindest bei Edelweiss Air ist mit dem Obligatorium per 20. April 2023 Schluss. Allerdings: Man behält sich vor diese bei Änderungen der Covid-19-Situation wiedereinzuführen.

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