Jan Gruber

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Jan Gruber

EU-weites Ein- und Ausreisesystem wird erneut verschoben

Eigentlich sollte im Mai 2023 ein neues EU-weites Ein- und Ausreisesystem eingeführt werden. Dieser Termin wird nicht halten, denn zahlreiche – noch ungelöste – Probleme sind aufgetreten. Die EU-Kommission geht davon aus, dass die EES-Einführung erst Ende 2023 erfolgen kann. Es handelt sich nicht um die erste Verzögerung, denn das System sollte bereits seit dem Vorjahr in Betrieb sein. Seitens verschiedener Branchenverbände wird die neuerliche Verschiebung begrüßt, da man befürchtet, dass sich etwaige „Kinderkrankheiten“ nachteilig auf Passagier- bzw. Touristenzahlen auswirken könnten.

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Neue Special Livery: Wizz Air lässt Passagiere gestalten

Die Billigfluggesellschaft Wizz Air ruft Interessenten dazu auf, dass diese an einem Designwettbewerb, der eine neue Special Livery hervorbringen soll, teilnehmen. Das Thema Umweltschutz soll künftig auf einem Airbus A321neo dargestellt werden. Der Carrier startete dazu am Freitag einen Ideenwettbewerb, bei dem interessierte Personen ihre Vorschläge einreichen können. Das Gewinnerdesign soll auf einem Mittelstreckenjet des Typs Airbus A321neo erscheinen. Als Vorgabe gibt der Carrier vor, dass die Entwürfe die Themen Umweltschutz und Nachhaltigkeit darstellen sollen. Dahinter dürfte auch stecken, dass Wizz Air in so ziemlich jeder Medienmitteilung den aus Sicht des Unternehmens niedrigen Kohlenstoffdioxid-Ausstoß hervorhebt und sich damit ein grüneres Image verpassen möchte. So ist es auch nicht verwunderlich, dass rund um die Ankündigung des Wettbewerbs erneut behauptet wird, dass man die niedrigste Kohlenstoffdioxid-Belastung pro Passagierkilometer habe. Interessanterweise stellen diese Behauptung auch andere Carrier, darunter der Erzrivale Ryanair, regelmäßig auf. Personen, die ihren Design-Entwurf für die geplante Special Livery einreichen wollen, können dies noch bis zum 12. Feber 2023 (23 Uhr 59) per E-Mail an [email protected] tun. Das Gewinnerprojekt soll Fluggutscheine im Wert von 2.000 Euro erhalten.

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Yeti-Airlines-Absturz: ILS-System war nicht in Betrieb

Beim Absturz der ATR72-500 von Yeti Airlines kurz vor dem Flughafen Pokhara soll das ILS-System nicht in Betrieb gewesen sein. Dieses sollte erst im Laufe des Feber 2023 in Betrieb genommen werden. Die Zivilluftfahrtbehörde wird kritisiert, dass diese die Eröffnung des neuen Airports vorschnell genehmigt haben soll. Die Unfallermittlungen laufen derzeit auf Hochtouren. Sämtliche Passagiere und Besatzungsmitglieder, die sich an Bord des verunglückten Fluges befunden haben, sind beim Unfall ums Leben gekommen. Zwischenzeitlich wurden die Blackboxes gefunden, die sich derzeit in der Auswertung befinden.

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Mit Cessna Caravan: Sylt Air nimmt Dortmund-Westerland auf

Die Fluggesellschaft Sylt Air wird im Sommerflugplan 2023 eine Nonstopverbindung zwischen Dortmund und Westerland anbieten. Diese soll vorerst zweimal wöchentlich bedient werden und das bestehende Angebot ab Hamburg ergänzen. Im Regelfall soll zwischen Dortmund und Sylt eine Cessna C208 Grand Caravan eingesetzt werden. Mit dieser können bis zu neun Passagiere befördert werden. Die Höchstgeschwindigkeit des einmotorigen Verkehrsflugzeugs beträgt laut Sylt Air etwa 341 Stundenkilometer. In Dortmund gibt es eine Besonderheit, die diese Verbindung von anderen Flügen unterscheidet. Die Abfertigung erfolgt nicht im „normalen Terminal“, sondern im Bereich der General Aviation. Dies hat für Passagiere durchaus Vorteile, denn zumeist ist hier im Bereich der Sicherheitskontrolle weniger Aufkommen. Sylt Air bietet auf der neuen Route zwei unterschiedliche Tarife an. Im „Flex“ verlangt man 385 Euro pro Person und Strecke. Inkludiert sind ein Gepäckstück mit maximal 15 Kilogramm sowie ein Handgepäckstück, das höchstens acht Kilogramm wiegen darf. Umbuchungen und Stornierungen sind möglich. Kinder unter zehn Jahren bezahlen weniger: 192,50 Euro. Als Alternative bietet man den „Comfort“-Tarif an. Dieser kostet 415 Euro pro Person und Strecke und beinhaltet die Möglichkeit einmal kostenfrei umzubuchen. Auch sind die Bedingungen für die Stornierung lockerer. Das inkludierte Aufgabe- und Handgepäck sind ident. Kinder unter zehn Jahren bezahlen in diesem Tarif 207,50 Euro. Sylt Air ist eine deutsche Fluggesellschaft, die sich vor einigen Jahren auf den Verkehr von/nach Westerland spezialisiert hat. Primär ist man im Bereich Bedarfsluftfahrt tätig, jedoch bietet man schon länger eine Linienstrecke ab Hamburg an. Neu fliegt man ab 23. Juni 2023 bis vorerst 3. September

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Libyen: Malta MedAir erstmals in Mitiga gelandet

Im Auftrag von Mesky hat die Fluggesellschaft Malta MedAir am 18. Jänner 2023 erstmals den Flughafen Mitiga angesteuert. An Bord hat sich auch eine diplomatische Delegation der Republik Malta befunden. Seit einiger Zeit fliegt Malta MedAir im Rahmen eines Chartervertrags für Medsky (Libyen). Unter anderem führt man Flüge ab Misurata durch. Am Mittwoch landet man erstmals in Mitiga. Laut dem Branchenverband Mavio soll es sich um ein wichtiges historisches Ereignis hinsichtlich der Beziehungen zwischen Malta und Libyen handeln.

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Salzburg: Erhebliche Kritik an geplantem ACG-Wettersystem

Geht es nach den Plänen der Austro Control so soll es künftig an den Flughäfen Salzburg und Innsbruck keinen vor Ort tätigen Wetterdienst mehr geben. Dagegen läuft man in beiden Bundesländern Sturm, denn Kritiker sehen in der geplanten Zentralisierung in Wien erhebliche Nachteile. Es ist schon länger bekannt, dass der am Flughafen Innsbruck tätige Flugwetterdienst der Austro Control aufgelöst werden soll. Künftig sollen die für Piloten relevanten Daten aus Wien geliefert werden. Nun wurde bekannt, dass auch die Dienststelle in Salzburg auf der Kippe steht und ebenfalls in Wien zentralisiert werden soll. Derzeit läuft ein Probebetrieb, in dem die Bereitstellung der Wetterdaten sowohl klassisch durch vor Ort tätiges Personal als auch durch die ACG-Zentrale in Wien erhoben wird. Dies praktiziert man bereits seit April 2022 sol. Künftig will man die meteorologischen Daten für die Flughäfen Salzburg und Innsbruck nur noch von Wien aus bereitstellen. Dagegen hegt sich immer schärfere Kritik, denn es wird befürchtet, dass die Zentralisierung zu Lasten der Flugsicherheit gehen könnte. Seitens der Austro Control wird dies aber scharf dementiert. Allerdings gibt es interne Gutachten, die der offiziellen Sichtweise der ACG widersprechen. Diese sind eigentlich nur zum „internen Gebrauch“ bestimmt, jedoch berichtet der Österreichische Rundfunk über den Inhalt. Beispielsweise vertritt der Leiter der Flugsicherungsstelle Salzburg die Ansicht, dass die Zuverlässigkeit des neuen Systems, das die Dienststelle ersetzen soll, als „nicht zuverlässig“. Beispielsweise würden die Sensoren Daten liefern, die er als fragwürdig einstufen würde. Besonders wären diese nicht in der Lage geringfügigen Nebel, der in Salzburg öfters punktuell auftreten

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Flughafen Manchester wegen Schneefall temporär gesperrt

Wegen starkem Schneefall musste am Donnerstag der Flugbetrieb in Manchester temporär eingestellt werden. Beide Runways mussten zunächst von Schnee befreit werden, weshalb Starts und Landungen nicht möglich waren. Die Sperre wurde am Donnerstagvormittag ausgerufen und konnte nach rund zwei Stunden wieder aufgehoben werden. Aus Sicherheitsgründen waren umfangreiche Räumarbeiten notwendig. Dadurch ist es am Flughafen Manchester zu Verspätungen und punktuellen Flugausfällen gekommen.

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Ticketerstattungen: Swiss erleidet Schlappe vor dem OLG Wien

Die Lufthansa-Tochter Swiss erlitt vor dem Oberlandesgericht Wien aufgrund einer Klage des Vereins für Konsumenteninformation eine juristische Niederlage. Drei Klauseln, die die Rückerstattung von Ticketgeldern betreffen, wurden für rechtswidrig erklärt. Das Urteil ist bereits rechtskräftig. Im Auftrag des Sozialministeriums ist der Verein für Konsumenteninformation gegen jene Punkte der Allgemeinen Beförderungsbedingungen von Swiss, die die Rückerstattung von Ticketgeldern regeln, vor Gericht gezogen. Die Fluggastrechteverordnung legt fest, dass bei einem gestrichenen Flug der bezahlte Preis binnen sieben Tagen zurückbezahlt werden muss, sofern das vom Passagier gewünscht ist. Eine Klausel der Swiss regelte, dass Rückerstattungen von Flugtickets, die per Kreditkarte bezahlt wurden, nur auf das Konto vergütet werden, mit dem die Tickets ursprünglich bezahlt wurden. Durch diese Klausel wurden andere Arten der Rückzahlung vollkommen ausgeschlossen. Das widerspricht der Fluggastrechte-Verordnung, die Zahlungsmethoden wie Überweisung, Scheck oder Barzahlung vorsieht, und ist daher unzulässig. „Besonders problematisch sind solche Klauseln, wenn bei einer Buchung der Flugpreis mit der Kreditkarte eines Vermittlers ohne das Wissen des Fluggastes gezahlt wurde“, erklärt Maximilian Kemetmüller, zuständiger Jurist im VKI, die Nachteiligkeit dieser Klausel. „Kommt es dann zu einer Rückzahlung auf diese Kreditkarte, bekommen die Fluggäste den Ticketpreis oft nur mit erheblicher Verspätung erstattet und in manchen Fällen auch gar nicht.“ Dazu kommt der Umstand, dass Swiss bei Tickets, die über Vermittler gebucht wurden, auf diese verwiesen wurde. Allerdings hat sich gerade während der Corona-Pandemie gezeigt, dass diese oftmals schwer greifbar sind und durchaus auf die Airline verweisen und sich nicht zuständig fühlt. „Durch dieses Urteil wurde erneut die Ansicht des VKI

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Wegen 27 Kilogramm Zwiebeln: Philippine-Airlines-Crew bekommt heftigen Ärger mit dem Zoll

Eine Besatzung von Philippine Airlines hat mit dem örtlichen Zoll so einiges an Ärger am Hals. Dem fliegenden Personal wird geworfen, dass sie am 10. Jänner 2023 versucht haben sollen 40 Kilogramm landwirtschaftliche Produkte, darunter 27 Kilogramm Zwiebeln, auf die Philippinen zu „schmuggeln“. Der Fall ist durchaus ungewöhnlich, denn normalerweise versuchen Passagiere und in seltenen Fällen durchaus auch mal Crewmitglieder eher Bargeld, Zigaretten, Alkohol, Gold und sonstige hochpreisige Produkte am Zoll vorbei über die Grenze zu bringen. 27 Kilogramm Zwiebeln und 13 Kilogramm weiteres Gemüse ist definitiv nicht alltäglich. Viele Staaten, darunter auch die europäische Union, haben für die Einfuhr von Lebensmitteln, besonders tierischen Ursprungs, strenge Vorschriften. Damit will man die Einschleppung von Seuchen minimieren. Die Besatzungsmitglieder von Philippine Airlines wurden am 10. Jänner 2023 auf dem Flughafen Manila durch den örtlichen Zoll kontrolliert. Zuvor war man auf Umläufen nach Dubai und Riad im Dienst. Die Beamten staunten nicht schlecht, denn die Airline-Mitarbeiter hatten in ihren Handgepäckstücken 40 Kilogramm Gemüse, darunter 27 Kilogramm Zwiebeln. An sich wäre die Einfuhr gar kein Problem gewesen, sofern zuvor eine Genehmigung durch das Bureau of Plant Industry eingeholt wurden wäre. Eben diese hatten die Flugbegleiter und Piloten eben nicht und das hat nun ein unangenehmes Nachspiel. Die zuständige Zollbehörde bestätigte den Vorfall und erklärt unter anderem, dass die Waren unter die Genehmigungspflicht fallen. Gegen die Besatzungsmitglieder von Philippine Airlines wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts auf Schmuggels sowie wegen des mutmaßlichen Verstoßes gegen einschlägige Gesetze eingeleitet. Aufgrund des vergleichsweise geringen Werts der „Schmuggelware“ hat

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Charter: Ita Airways fliegt ab Rostock nach Rom und Mailand-Linate

Die Fluggesellschaft Ita Airways wird im Sommerflugplan 2023 ab Mailand-Linate und Rom-Fiumicino den deutschen Flughafen Rostock-Laage ansteuern. Es handelt sich um Charterflüge, die im Auftrag eines Reiseveranstalters durchgeführt werden. Beide Destinationen werden ab 4. Juni 2023 jeweils an Sonntagen angesteuert. Mit Wirksamkeit zum 14. September 2023 wechselt der Flugtag auf Donnerstag, wobei diese auch gleichzeitig der vorerst letzte Tag der Charterkette ist. Dies geht aus den vorliegenden Flugplandaten hervor.

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