Jan Gruber

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Jan Gruber

Schweiz: Edelweiss schafft Corona-Impfpflicht ab

Die Swiss-Konzernschwester Edelweiss Air hebt die Corona-Impfpflicht für das fliegende Personal auf. Der Carrier ist der Ansicht, dass dies aufgrund der Stabilisierung der Lage nicht mehr notwendig ist, zumal seit November 2022 für Crews an Destinationen mit Aufenthalt vor Ort keine Einreiserestriktionen mehr bestehen. Unter anderem Swiss und Edelweiss Air haben während der Corona-Pandemie eine Impfpflicht für ihre Mitarbeiter eingeführt. Auch ist es zu Kündigungen gekommen, wenn sich Beschäftigte nicht haben impfen lassen wollen. Zumindest bei Edelweiss Air ist mit dem Obligatorium per 20. April 2023 Schluss. Allerdings: Man behält sich vor diese bei Änderungen der Covid-19-Situation wiedereinzuführen.

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Nur ein Bieter an Konzession für Flughafen Maribor interessiert

Im Rahmen einer Ausschreibung befand sich die slowenische Regierung auf der Suche nach einem neuen Betreiber für den Flughafen Maribor. Einer offiziellen Erklärung nach hat man nur eine einzige Bewerbung erhalten. Die Identität des Bieters für die Konzession wurde noch nicht mitgeteilt. Sofern alle Bedingungen erfüllt werden, sollen Verhandlungen mit dem Interessenten aufgenommen werden. Es handelt sich um den zweiten Versuch den wenig frequentierten Airport der zweitgrößten Stadt Sloweniens durch ein privates Unternehmen betreiben zu lassen. Der erste Versuch endete im Fiasko, denn das chinesische Unternehmen SHS Aviation blieb die monatlichen Zahlungen schuldig. Auch deren Regionalfluggesellschaften, die aus VLM und Thomas Cook Belgium hervorgegangen sind, waren nur kurzlebig.

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Charter: Nordica mit Airbus A320 in Linz

Im Auftrag eines oberösterreichischen Reiseveranstalters ist die Fluggesellschaft Nordica am 6. April 2023 und am 10. April 2023 am Flughafen Linz zu Gast. Die Flüge werden mit Airbus A320, die seit einiger Zeit zur Flotte des estnischen Carriers gehören, durchgeführt. Am 6. April 2023 fliegt Nordica das Routing Riga-Cagliari-Linz-Riga und am 10. April 2023 ist man auf Riga-Linz-Cagliari-Riga unterwegs. An Bord befinden sich auch Passagiere aus Sardinien, die ihren Osterurlaub in Oberösterreich verbringen.

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Deutschland: Wizz Air stockt Belgrad und Tirana auf

Die Billigfluggesellschaft Wizz Air stockt im Zeitraum von 4. Mai bis 8. Juni 2023 den Flugverkehr zwischen Karlsruhe/Baden-Baden und Belgrad auf. Temporär bietet man drei wöchentliche Umläufe an. Auch ab Frankfurt-Hahn und Nürnberg wird man je eine Route häufiger bedienen. Es handelt sich um die Destination Tirana, die ab dem zuerst genannten Airport mit Wirksamkeit zum 9. Juli 2023 viermal wöchentlich im Portfolio ist. Nürnberg verbindet man per 5. Juli 2023 dreimal wöchentlich mit der Hauptstadt Albaniens.

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Münster/Osnabrück begrüßt Air Cairo

Am Mittwoch hat die ägyptische Fluggesellschaft Air Cairo den Erstflug zwischen Hurghada und Münster/Osnabrück durchgeführt. Eingesetzt wurde ein Mittelstreckenjet des Typs Airbus A320neo. Flughafenangaben nach befanden sich 170 Passagiere an Bord. Die Besatzung wurde von Detlef Döbberthin und Mathias Richter (FMO Aviation Marketing) freundlich begrüßt. Im April und Mai 2023 startet Air Cairo immer mittwochs, ab Juni finden dann zwei Umläufe pro Woche (mittwochs und sonntags) zum Badeort am Roten Meer statt.

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Dortmund mit neuem Q1-Passagierrekord

Der Flughafen Dortmund wurde im ersten Quartal des Jahres 2023 von 592.300 Fluggästen genutzt. Damit stellt der Airport einen neuen Rekord auf, denn noch nie hatte man so viele Passagiere in den ersten drei Monaten eines Jahres. Im ersten Quartal des vergangenen Jahres verzeichnete der Flughafen 405.085 Passagiere und damit 73% der Passagieranzahl aus dem ersten Quartal 2019. Dabei wurde seinerzeit die Nachfrage in den ersten drei Monaten noch deutlich von den Auswirkungen der Omikron-Variante negativ beeinflusst. Die Passagierzahlen des ersten Quartals 2023 liegen damit 6,8 Prozent über den Zahlen des ersten Quartals 2019. Für das Gesamtjahr 2023 strebt man in etwa 2,6 Millionen Fluggäste an.

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Innsbruck: General Aviation legt wieder zu

Die Umweltschutzorganisation Greenpeace machte vor wenigen Tagen in einer Aussendung darauf aufmerksam, dass der Kohlenstoffdioxid-Ausstoß von Privatjets pro Passagier und Flugkilometern erheblich über jenem von Linienflugzeugen liegt. Man fordert ein Verbot dieser Maschinen und in gewisser Weise fand man zumindest in den Niederlanden Gehör. Der Flughafen Amsterdam-Schiphol will schrittweise bis etwa 2025 Businessjets bannen. Allerdings dürfte das Vorhaben durchaus kompliziert werden, denn nur selten fliegen die kleinen Maschinen auch tatsächlich rein privat. Zumeist sind diese auf kommerzielle Operators registriert, so dass es sich rein formell um kommerzielle Flugbewegungen handelt. Rechtlich gesehen besteht nicht sonderlich viel Unterschied zwischen einem Charterflug, der mit einem Airbus A320 durchgeführt wird oder einem „Privatflug“, der mit Learjet geflogen wird. Dazu kommt der simple Umstand, dass Schiphol ein öffentlicher Flugplatz samt Betriebspflicht ist. Zunächst muss also die gesetzliche Grundlage geschaffen werden, so dass „Privatjets“ tatsächlich abgewiesen werden dürfen. Der größte Airport der Niederlande dürfte also primär ein Interesse daran haben, dass man „Platz schafft“, denn die Regierung will die Anzahl der Slots weiter reduzieren. Der „Businessjet-Ban“ führt nämlich dazu, dass mehr Spielraum für den Linien- und Charterverkehr mit größerem Fluggerät frei bleibt. Was also auf den ersten Blick als gut gemeinte Umweltschutzmaßnahme wirkt, ist eher knallhart nach wirtschaftlichen Gesichtspunkten kalkuliert. Der Verkehr mit den kleinen Jets wird damit auch nicht aus den Niederlanden verschwinden, sondern lediglich andere Flugplätze für die Starts und Landungen nutzen. Vereinfacht gesagt: Die Emissionen werden schlichtweg nur an einen anderen Ort verschoben, jedoch keinesfalls aus der Welt geschaffen. Businessjet-Vielfliegerin Gewessler will sich

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Mai 2023: Lufthansa fliegt Frankfurt-Hamburg mit B747-400

Im Mai 2023 wird Lufthansa einige innerdeutsche Linienflüge mit dem Maschinentyp Boeing 747-400 durchführen. Buchbar sind jeweils 45 Sitze in der Business- und 162 in der Economy-Class. Am 2., 4., 11., 18. und 25. Mai 2023 werden die Kurse LH002 (Frankfurt-Hamburg) und LH009 (Hamburg-Frankfurt) anstatt der üblichen Mittelstreckenjets mit Boeing 747-400-Langstreckenmaschinen bedient. Der Carrier setzt diesen Schritt nicht wegen besonders hoher Nachfrage, sondern primär aus Trainingsgründen für Piloten

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Eurowings stellt Graz-Stuttgart ein

Während der Flughafen Graz noch vor wenigen Tagen die Aufnahme einer Eurowings-Nonstopverbindung nach Berlin feiern konnte, wird der Airport mit Ende April 2023 eine andere Österreich-Deutschland-Verbindung verlieren. Die Lufthansa-Tochter wird die Stuttgart-Strecke einstellen. Die einstige Austrian-Airlines-Route wurde gemeinsam mit Graz-Düsseldorf und Linz-Düsseldorf an die Konzernschwester Eurowings übergeben. Vormals setzte die AUA auf den drei genannten Strecken hauptsächlich Turbopropflugzeuge des Typs de Havilland Dash 8-400 ein. Nach der Übernahme durch Eurowings wurde überwiegend mit den deutlich größeren Airbus A319/A320 geflogen. Auch sind die Maschinen nicht mehr in Österreich stationiert, so dass sich für Geschäftsreisende unattraktive Flugzeiten ergeben haben. Wiederholt hat Eurowings ab Linz und Graz die Deutschland-Strecken temporär ausgesetzt. Vor wenigen Wochen wurde bekannt, dass man ab Oberösterreich nicht mehr nach Düsseldorf fliegen wird. Der Airport meinte dazu in einer Medienmitteilung, dass sich die eingesetzten Airbus-Jets als zu groß erwiesen hätten und man sich um einen alternativen Carrier, beispielsweise aus der Lufthansa Group bemühen wird. Bislang hatte man jedoch keinen Erfolg. Nun trifft der Eurowings-Rotstift auch die Verbindung zwischen Graz und Stuttgart. Diese wird am 28. April 2023 letztmalig als Nonstopflug bedient. Ab Mai 2023 bietet man zwar weiterhin an den Verkehrstagen Montag, Mittwoch, Donnerstag und Freitag die Möglichkeit an von der Steiermark nach Baden-Württemberg zu gelangen, jedoch nur mit Umstieg in Berlin-Brandenburg. Dies dürfte wohl für Geschäftsreisende, insbesondere aus der Automobilindustrie, nur wenig attraktiv sein. Es handelt sich nicht um die erste Kürzung, die seitens der Lufthansa Group in Graz vorgenommen wird. Die Anbindung an das Drehkreuz München wurde von

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Einstieg ins Liniengeschäft: Dan Air fliegt nach Nürnberg, München und Berlin

Die rumänische Fluggesellschaft Dan Air beabsichtigt ab Anfang Juni 2023 ins Liniengeschäft einzusteigen. Ab Bukarest will man in der Bundesrepublik Deutschland Nürnberg, München und Berlin ansteuern. Während die Flüge in die zuerst genannte deutsche Stadt am 1. Juni 2023 aufgenommen werden sollen, folgt München am 3. Juni 2023. Nach Berlin geht es ab 7. Juni 2023. Weitere Destinationen ab der rumänischen Hauptstadt sind Rom-Fiumicino, London-Gatwick, Beirut, Budapest, Tel Aviv, Mailand-Linate und Brüssel. Die Flotte wird in Bukarest stationiert sein. Im Rahmen von so genannten W-Pattern wird man auch Nonstop-Verbindungen ab Brasov anbieten. Dabei steuert man ab 15. Juni 2023 Nürnberg und ab 17. Juni 2023 München an. Weitere Ziele, die ab dieser rumänischen Stadt angeboten werden, sind: London-Gatwick, Budapest, Mailand-Linate, Barcelona und Brüssel. Alle Ziele, ausgenommen Beirut, sollen vorerst einmal wöchentlich angeflogen werden.

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