Jan Gruber

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Jan Gruber

Air Greenland geht bald mit A330-800neo auf die Linie

Bei Air Greenland startet am 19. Dezember 2022 eine neue Ära, denn der Carrier wird seinen ersten Airbus A330-800neo kommerziell zwischen Kangerlussuaq und Kopenhagen einsetzen. Vorerst wird man den in die Jahre gekommenen A330-200 weiterhin im Liniendienst belassen. Mittelfristig soll das ältere Flugzeug die Flotte verlassen. Für Air Greenland ist die Einflottung des A330neo ein besonderes Ereignis, denn seit längerer Zeit stößt wieder ein werksneues Flugzeug zur Flotte. Dieses wird man überwiegend zwischen Grönland und der dänischen Hauptstadt Kopenhagen einsetzen. Mittlerweile hat die Fluggesellschaft auch die ersten Flüge im Reservierungssystem ersichtlich gemacht. Ein Firmensprecher bestätigte, dass der A330neo erstmals am 19. Dezember 2022 eingesetzt werden soll und dann zwischen 1. und 14. Jänner 2023 regelmäßig auf der Inlandsstrecke verkehren wird. Zunächst werden aber einzelne Umläufe weiterhin mit A330-200 bedient werden. Dem aktuellen Stand der Dinge nach wird der Neuzugang zwischen 25. Jänner und 11. Feber 2023 nicht auf der „Rennstrecke“ eingesetzt werden. Das Unternehmen gab keine nähere Begründung dazu ab, jedoch deutet einiges darauf hin, dass man in diesem Zeitraum weitere Pilotenschulungen durchführen wird. Nach einer Übergangsphase, die Air Greenland nicht näher definiert hat, wird der bestehende A330-200 ausgeflottet werden. Der Nachfolger A330-800neo soll dem grönländischen Luftfahrtunternehmen insbesondere niedrigere Betriebskosten bringen.

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Flughafen Wien: Billa und Burger King ersetzen Spar und Mc Donalds

In der öffentlich zugänglichen Ankunftshalle des Flughafens Wien-Schwechat werden in den nächsten Wochen einige neue Shops eröffnen. Noch im Dezember 2022 sperrt Relay ein Geschäftslokal auf und bis zum Frühjahr 2023 folgen BILLA Corso, Burger King und Costa Coffee. Auf den bisherigen Spar-Supermarkt sowie die McDonalds-Filiale müssen die Reisenden künftig verzichten. An deren Stelle werden der Billa Corso bzw.Costa Coffee eröffnet. Das bisherige Fastfood-Lokal wird laut Flughafen Wien mit Jahresende die Pforten schließen. Anfang 2023 wird die REWE Group auf der bisherigen Fläche des Spar Gourmet tätig sein.

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63-jähriges Jubiläum: China Airlines startet 15-Prozent-Rabatt-Aktion

Die taiwanesische Fluggesellschaft China Airlines bietet derzeit anlässlich ihres 63-jährigen Bestandjubiläums einen Preisnachlass von 15 Prozent auf alle Tarife an. Voraussetzung dafür ist, dass man Mitglied im Vielfliegerprogramm Dynasty ist. Die Registrierung hierfür kann auch erst kurz vor der Buchung gemacht werden. Die vergünstigten Tickets sind im Buchungszeitraum von 2. bis 16. Dezember 2022 für den Reisezeitraum 1. Feber bis 30. Juni 2023 erhältlich. Laut China Airlines sind alle Kabinenklassen und Strecken inklusive jener von Mandarin Airlines umfasst. Nähere Informationen und die genauen Konditionen finden sich unter diesem Link bei China Airlines.

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Air Baltic hat zwei weitere A220-300 übernommen

Im „Doppelpack“ hat die lettische Air Baltic ihre Airbus A220-300 Nummer 37 und 38 in Empfang genommen. Die Maschinen tragen die Registrierungen YL-ABK und YL-ABL. Noch in diesem Jahr will der Carrier zwei weitere Einheiten übernehmen. Sie sind Teil der 50 Airbus A220-300, die Air Baltic bestellt hat. Darüber hinaus verfügt das lettische Luftfahrtunternehmen über 30 Optionen und Kaufrechte für denselben Flugzeugtyp. Bislang hat Air Baltic fast 10.170.000 Passagiere mit den Airbus A220-300 befördert. Die Maschinen haben mehr als 117.000 Flüge absolviert und sind über 256.000 Blockstunden geflogen.

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SAF: Ryanair ordert auch bei Shell

Die Ryanair Group und der Mineralölkonzern Shell haben eine Absichtserklärung über die Lieferung von SAF-Treibstoffen an 200 Airports, die vom Billigflieger und seinen Töchtern angesteuert werden, unterschrieben. Der Schwerpunkt liegt dabei auf Dublin und London-Stansted. Erst kürzlich wurde eine vergleichbare Vereinbarung mit der österreichischen OMV abgeschlossen. Durch den Vertrag mit Shell erhält Ryanair zwischen 2025 und 2030 potenziell Zugang zu 360.000 Tonnen SAF.

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Binter Canaris will zusätzliche Embraer E195-E2 kaufen

Die spanische Fluggesellschaft Binter Canaris befindet sich derzeit in Verhandlungen mit dem Flugzeugbauer Embraer über den Ankauf weiterer E195-E2. Es geht um drei bis fünf zusätzliche Maschinen, die zwischen 2023 und 2024 in die Flotte aufgenommen werden sollen. Derzeit verfügt der Carrier über fünf Einheiten dieses Typs. Brasilianische Medien berichten unter anderem, dass die Verhandlungen zwischen Airline und Hersteller schon weit fortgeschritten sein sollen und Binter Canaris im Zuge des Ankaufs der zusätzlichen E195-E2 ältere Muster anderer Hersteller ausflotten werde.

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Paid-Catering: Austrian Airlines startet Rabatt-Aktion

Seit 1. Dezember 2022 führt Austrian Airlines im Bereich des Bordverkaufs eine Weihnachtsaktion durch. Bis inklusive 28. Dezember 2022 gewährt man abwechselnd auf verschiedene Produktgruppen einen Preisnachlass in der Höhe von 20 Prozent. Seit einiger Zeit sind Speisen und Getränke an Bord der Kurz- und Mittelstreckenflüge in der Economy-Class kostenpflichtig. Um den Verkauf anzukurbeln gewährt Austrian Airlines vier Wochen lang Rabatte. Das Sortiment wechselt Woche für Woche laut nachstehender Tabelle: Zeitraum Thema Beispiele Donnerstag 01. bis Mittwoch 07. Dezember 2022 Sweet & Salty Snacks Soletti, Popcorn, Air Chips, Manner Schnitten, Mamorkuchen Donnerstag 08. bis Mittwoch 14. Dezember 2022 Softdrinks Apfelsaft gespritzt, Cola, Almdudler, Orangensaft Donnerstag 15. bis Mittwoch 21. Dezember 2022 Hot Drinks Kaffee, Tee, Trinkschokolade Donnerstag 22. bis Mittwoch 28. Dezember 2022 Alkohol Champagner, Wein, Bier, Gin (Datenquelle: Austrian Airlines).

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November 2022: Ryanair hatte 11,2 Millionen Passagiere

Die Ryanair Group beförderte im November 2022 rund 11,2 Millionen Passagiere und konnte sich damit im direkten Vergleich mit dem Vorjahresmonat um zehn Prozent steigern. Die Auslastung legte um fünf Prozentpunkte auf 92 Prozent zu. Im bisherigen Verlauf des Geschäftsjahres hatte die Ryanair Group 158,4 Millionen Fluggäste an Bord. Im direkten Vergleich mit der Vorperiode, die stark von der Corona-Pandemie geprägt war, legte man um 144 Prozent zu. Die Auslastung verbesserte sich um zehn Prozentpunkte auf 91 Prozent, teilte das Unternehmen mit.

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Fehlerhafte Passagiergebühren: Sammelklagen gegen Arkia und Israir

Die Fluggesellschaft Arkia und Israir haben Sammelklagen über umgerechnet rund sechs Millionen U.S.-Dollar am Hals, denn den beiden Unternehmen wird vorgeworfen, dass diese angeblich Passagiergebühren am Flughafen Tel Aviv-Ben Gurion fehlerhaft verrechnet haben sollen. Der Streitwert verteilt sich wie folgt: Von Arkia werden rund 3,15 Millionen U.S.-Dollar gefordert und von Israir 2,85 Millionen U.S.-Dollar. Beide Carrier wollen sich zu der gerichtsanhängigen Angelegenheit unter Verweis auf laufende Verfahren nicht äußern. Konkret geht es darum, dass der Betreiber des Airports für die Nutzung des Terminals 1 ein niedrigeres Entgelt erhebt. Laut offizieller Gebührenordnung fallen für abfliegende Passagiere 13,94 U.S.-Dollar an. Im Terminal 3 werden stolze 30,25 U.S.-Dollar fällig. Das Nutzungsentgelt wird von den Airlines gemeinsam mit dem Ticketgeld eingehoben und anschließend an die Flughafenbehörde Israels weitergeleitet. Allerdings: Nur wenn der Fluggast tatsächlich fliegt. Für so genannte No-Shows wird keine Passagiergebühr fällig, da die Leistung nicht in Anspruch genommen wurde. Laut einem Bericht der Times of Israel, der sich auf Gerichtsunterlagen bezieht, soll genau hier das Problem liegen, denn bei Erstattungen sollen die beiden Carrier zumeist die niedrigere Gebühr zurückbezahlt haben, obwohl zuvor jene für das Terminal 3 in Rechnung gestellt wurde. Vergleichbar soll es sich verhalten, wenn Flüge kurzfristig ins Terminal 1 verlagert wurden. Das Medium berichtet über einen Musterfall. Deren Abflüge hätten im Ben-Gurion-Terminal 3 stattfinden sollen. Mit der Buchung wurde auch die entsprechende Passagiergebühr an die Airline entrichtet. Allerdings wurde der Flug kurzfristig ins günstigere Terminal 1 verlagert. Die beklagte Fluggesellschaft verweigerte aber die Erstattung der Differenz. Im Rahmen der

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Israir konkretisiert Smartwings-Übernahmeangebot

Seit einiger Zeit ist bekannt, dass sich Israir um die Übernahme der tschechischen Fluggesellschaft Smartwings bemüht. Nun veröffentlichte der Konzern mit Sitz in Tel Aviv nähere Einzelheiten zur avisierten Transaktion. Insgesamt will Israir für das tschechische Luftfahrtunternehmen rund 44 Millionen Euro bezahlen. Allerdings soll mehr als die Hälfte der Summe für Darlehen, die seitens der Unimex-Gruppe an Smartwings gewährt wurden, verwendet werden. Die Aktien wurden mit etwa acht Millionen Euro bewertet. Die Mehrheit von Smartwings befindet sich formell im Eigentum der Unimex Group. Hinter dieser steht beispielsweise der tschechische Unternehmer Jiří Šimáně, der ursprünglich im Bereich Duty-Freeshops und Baumärkte tätig war. Später stieg er in die Luftfahrt ein, beteiligte sich an Smartwings und war die maßgebliche Kraft, die nach dem Ausstieg von Korean Air zur Übernahme von CSA beigetragen hatte. Mittlerweile wurde Czech Airlines aus dem Smartwings-Konzern herausgelöst, jedoch sind die Aktionäre weitgehend deckungsgleich. Šimáně ist derzeit 72 Jahre alt. Smartwings schweigt, Israir gibt offizielle Börsenmitteilungen heraus Seitens Smartwings gibt man sich zu den Übernahmeplänen von Israir weiterhin bedeckt. Bereits vor einigen Wochen wollte das Unternehmen weder dementieren noch bestätigen. Wesentlich auskunftsfreudiger ist der potentielle Käufer: Dieser erklärt unter anderem, dass das Übernahmeangebot eine 120-tägige Exklusivität beinhaltet und auch denkmöglich ist, dass ein zusätzlicher Investor einsteigen könnte. Als börsennotiertes Unternehmen muss Israir so allerhand veröffentlichen. Das schließt auch das Übernahmeangebot für Smartwings ein. Aus diesem geht hervor, dass man den Wert der Smartwings-Aktien, die man kaufen möchte, mit etwa acht Millionen Euro bewertet hat. Etwa 36 Millionen Euro sollen der

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