Jan Gruber

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Jan Gruber

Air France will 700 zusätzliche Piloten einstellen

Die Fluggesellschaft Air France will bis Dezember 2022 den Pilotenstand um 700 Flugzeugführer erweitert haben. Dies betrifft sowohl die Mainline als auch Tochtergesellschaften, die im Auftrag des Skyteam-Mitglieds fliegen. Eine Pilotengewerkschaft brachte bei der französischen Regierung eine offizielle Beschwerde ein. In dieser werden unter anderem der akute Personalmangel und mögliche Auswirkungen auf die Stabilität des Flugbetriebs und die Sicherheit thematisiert. Als Reaktion auf den Brief der Arbeitnehmervertreter kündigte Air France an, dass bis Jahresende rund 700 zusätzliche Flugzeugführer eingestellt werden sollen. Man machte aber keine Angaben dazu woher die neuen Piloten stammen sollen. Luftfahrtbetriebe haben es derzeit besonders schwer Personal zu finden, da die Branche unter anderem aufgrund des Verhaltens, das viele Arbeitgeber während der Coronapandemie an den Tag gelegt haben, als wenig attraktiv gilt. Bei Piloten ist die Situation ein wenig anders, jedoch wird Air France tief in die Tasche greifen müssen, um 700 fertig ausgebildete Flugzeugführer zum Unternehmenswechsel bewegen zu können. Auch das französische Luftfahrtunternehmen trennte sich im Zuge der Pandemie von vielen Mitarbeitern. Gewerkschaften haben bereits damals davor gewarnt, dass es beim Wiederanziehen der Nachfrage unweigerlich zu Engpässen kommen wird.

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Kreuzfahrten: MSC ändert den Winterfahrplan 2022/23

Die Reederei MSC Cruises aktualisiert die Planungen für den Winter 2022/23. Die Fahrpläne von mehreren Kreuzfahrtschiffen werden verändert. Davon betroffen sind auch die Routen, die ab Hamburg angeboten werden. Laut Mitteilung des Betreibers soll die MSC Virtuosa ab 8. November 2022 auf den einwöchigen Ausfahrten ab der Hansestadt zum Einsatz kommen. Weiters wird dieses Schiff im Jänner 2023 eine dreiwöchige Kreuzfahrt mit Ziel Kanaren absolvieren. Die MSC Preziosa soll nach Südamerika überstellt werden und Fahrten ab Santos durchführen. Jene Kreuzfahrten, die ursprünglich mit der Virtuosa geplant waren, solle die MSC Bellissima übernehmen. Im Mittelmeerraum will MSC auch die Grandiosa und die Lirica in See stechen lassen. Ab Oktober 2022 soll die MSC World Europa erstmals zum Einsatz kommen. Dieser Neubau soll im Winter 2022/23 in Dubai stationiert werden. Mit der MSC Seascape kommt ein weiterer Neubau zur Flotte. Diesen will man ab Miami für Karibik-Kreuzfahrten einsetzen.

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Usbekistan: Regierung sucht Berater für die Privatisierung von Uzbekistan Airways

Die Regierung von Usbekistan will die staatliche Fluggesellschaft Uzbekistan Airways privatisieren. Über eine Holdinggesellschaft hat man eine Ausschreibung, in der ein Beratungsunternehmen gesucht wird, veröffentlicht. Grundsätzlich ist das Vorhaben der Regierung nicht neu, denn bereits im April 2022 gab Staatspräsident Shavkat Mirziyoyev ein Dekret heraus, in dem unter anderem angeordnet wird, dass mindestens 51 Prozent von Uzbekistan Airways verkauft werden sollen. Auch ist vorgesehen, dass der erste Schritt der Privatisierung bis 1. September 2022 eingeleitet werden muss. Daher ist davon auszugehen, dass in Kürze eine formelle Ausschreibung veröffentlicht wird. Zur Bewertung möglicher Angebote will sich Usbekistan die Unterstützung einer internationalen Beratungsagentur sichern. Genau diese sucht man nun über eine staatliche Holdinggesellschaft. Interessenten können sich bis zum 17. September 2022 melden und ihre Angebote für den Beratungsauftrag einreichen. Zunächst soll der aktuelle Stand der Dinge der usbekischen Zivilluftfahrt umfangreich analysiert werden. Auch sollen die Vermögenswerte von Uzbekistan Airways bewertet werden. In einem weiteren Schritt soll dann die Privatisierung des Carriers formell ausgeschrieben werden. Derzeit ist unklar, ob der Staat weiterhin als Minderheitsgesellschafter an Bord bleiben wird. Diese Frage soll auch mit Hilfe der Berater näher erörtert werden.

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Straßburg: Happy Airways will mit Losen das „Kleingeld“ für eine neue Airline verdienen

Mit Hilfe von Crowdfunding will auf den Flughafen Straßburg ein Startup in die Luft kommen. Happy Airways plant mit Turbopropflugzeugen ein Streckennetz, das aus 14 Zielen, darunter auch Berlin und Wien, bestehen soll, aufzuziehen. Obwohl Straßburg aufgrund des Umstands, dass hier viele EU-Organisationen angesiedelt sind, eigentlich beste Voraussetzungen für viel Flugverkehr hat, läuft es seit einigen Jahren weniger gut. Das liegt jedoch nicht an der Konkurrenz durch den nahegelegenen Regionalflughafen Karlsruhe/Baden-Baden, denn gerade Funktionäre der Europäischen Union ziehen Starts und Landungen nahe ihrem Arbeitsort, also in Straßburg, vor. Die Gründer von Happy Airways sind der Ansicht, dass der französische Airport Potential für mindestens 14 Destinationen hat. Diese will man schrittweise aufnehmen. Selbst betrachtet man sich als künftiger „Hybrid-Carrier“, denn man will einen Mix aus günstigen Preisen und hoher Servicequalität anbieten. Der Start soll zunächst mit zwei geleasten ATR72-600 erfolgen. Kooperation mit anderen Airlines angedacht Man ist auch bestrebt Codeshare- und Interline-Abkommen mit anderen Fluggesellschaften abzuschließen, um Zubringer bzw. Anschlüsse anbieten zu können. Allerdings wird man dafür so einiges tun müssen, denn viele größere Fluggesellschaften verlangen als Mindestvoraussetzung das so genannte IOSA-Audit. An Bord will Happy Airways inkludiertes Catering anbieten. Dabei betont man, dass es sich um hochwertige, regionale Waren handeln soll. Inflight-Entertainment will man ebenfalls haben, wobei unklar ist, ob es sich um eine WLAN-Lösung oder in den Sitzen eingebaute Geräte handeln wird. Jedenfalls will man Filme, Musik und Co anbieten können. Interessanterweise versucht sich Happy Airways bereits jetzt einen besonders grünen Anstrich zu geben, denn in einer Erklärung betonen

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Missachtung der Passagierrechte: Ungarische Behörde ermittelt gegen Wizz Air

Nach Ryanair hat sich auch Wizz Air Hungary ein Verfahren der ungarischen Konsumentenschutzbehörde eingebrockt. Dem Carrier wird vorgeworfen, dass dieser die Passagierrechte kreativ zu Ungunsten der Fluggäste ausgelegt haben soll. Das ungarische Justizministerium, dem die Konsumentenschutzbehörde untersteht, hat eine offizielle Untersuchung in Auftrag gegeben. Konkret geht es um das Verhalten von Wizz Air im Falle von Stornierungen, Verspätungen und Ausfällen. Der Carrier weigert sich strikt auf andere Fluggesellschaften umzubuchen und das obwohl das die EU-Verordnung 261/2004 vorsieht und es auch einschlägige Judikatur des EuGH zu diesem Thema gibt. In zahlreichen Fällen, die Aviation.Direct vorliegen weigerte sich Wizz Air strikt die Kosten für Ersatzbeförderungen, Hotelunterkünfte oder notwendige Verpflegung zu übernehmen. Auch monatelange Wartezeiten auf die Erstattung der Ticketgelder sind keine Seltenheit. Der Kundenservice beruft sich auf Klauseln in den Beförderungsbedingungen, die laut Wizz Air von der „ungarischen Zivilluftfahrtbehörde genehmigt“ sein sollen. Selbstredend: Die Behörde dementiert dies und verweist darauf, dass die Prüfung von Beförderungsbedingungen und/oder AGB nicht in den Kompetenzbereich europäischer Luftfahrtbehörden fällt, sondern hierfür Zivilgerichte zuständig sind. Beispielsweise ist in Österreich eine Klage der Arbeiterkammer anhängig. In erster Instanz wurden knapp 80 Klauseln für rechtswidrig erklärt, jedoch erhob Wizz Air ein Rechtsmittel gegen das Urteil. Die Berufungsverhandlung wird im Herbst 2022 stattfinden. Ministerium wirft Verstöße gegen Fluggastrechte vor Laut ungarischem Justizministerium sollen sich die Beschwerden über das Verhalten von Wizz Air regelrecht türmen. Dabei geht es nicht nur um Flugunregelmäßigkeiten wie Streichungen und Verspätungen, sondern auch um den Umstand, dass Wizz Air im Falle von Flugplanänderungen die gesetzliche Verpflichtung eine

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LOT kündigt drei Strecken ab Warschau-Radom an

Seit einigen Jahren ist es am zivilen Teil des polnischen Flughafens Radom, der auch als „Warschau-Radom“ vermarktet wird, ruhig. Das soll sich mit Beginn der Sommerflugplanperiode 2023 ändern, denn die staatliche Lot will einige Destinationen ab dem verschlafenen Airport anbieten. Bislang konzentriert sich das Angebot des Star-Alliance-Mitglieds im Gebiet der polnischen Hauptstadt auf den Flughafen Warschau-Chopin. Der Airport Warschau-Modlin wird derzeit fast ausschließlich von Ryanair bzw. der polnischen Tochtergesellschaft Buzz genutzt. In Radom herrscht am zivilen Teil seit einigen Jahren eine regelrechte Flaute, denn seit dem Rückzug von Sprintair gibt es keine regelmäßigen Linienflüge mehr. Der Chopin-Airport gilt, abgesehen von der Coronazeit, als chronisch überlastet. Die Regierung zieht allerdings nicht in Betracht den bei Airlines –ausgenommen Ryanair – eher unbeliebten Flughafen Modlin als Entlastung auszubauen, sondern will in Radom investieren. Der fast ungenutzte Airport soll stark ausgebaut werden. Insbesondere Charterflüge will man hier abfliegen lassen. Nach mehreren Jahren Flaute kündigt die staatliche Fluggesellschaft Lot an, dass ab Radom die Ziele Paris-Charles de Gaulle, Kopenhagen und Rom-Fiumicino aufgenommen werden sollen. Die Routen soll bis zu dreimal pro Woche mit Boeing 737-800 bedient werden. „Wir freuen uns, die lang erwartete Nachricht bekannt zu geben, dass der Flughafen Warschau-Radom heute seine erste Fluggesellschaft erhält. Wir sind stolz darauf, dass dies LOT Polish Airlines ist. Die von LOT Polish Airlines vorgeschlagenen Reiseziele sind ideale Reiseziele, sowohl für geschäftliche als auch für touristische Zwecke. Wir freuen uns sehr, dass unsere nationale Fluggesellschaft das Potenzial bei Passagieren aus der Region und dem Flughafen Radom selbst erkannt

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LH403: Lufthansa-Boeing-747-8 musste Sicherheitslandung in Boston absolvieren

Lufthansa-Flug LH403, durchgeführt mit einer Boeing 747-8, musste am 22. August 2022 auf dem Weg von New York-Newark nach Frankfurt am Main umkehren und auf dem Flughafen Boston eine Sicherheitslandung einlegen. Zunächst gab es Berichte über eine mögliche Rauchbildung im Bereich des Cockpits. Zunächst sah es an Bord der D-ABYK nach einem typischen Routineflug aus, denn selbst die mittlerweile schon fast branchenübliche Verspätung hatte diese Verbindung. Etwa 50 Minuten nach dem Start entschied sich der Kapitän zur Umkehr. Dabei wurde Boston als Ausweichflughafen ausgewählt. Laut Lufthansa soll die Cockpit-Crew eine „technische Unregelmäßigkeit“ festgestellt haben und sich daher entschieden haben einen Notfall zu erklären, um mit Priorität auf dem Logan International Airport landen zu können. Die Boeing 747-8 setzte gegen 22 Uhr 17 Lokalzeit sicher auf. Lokale Medien behaupten, dass im Bereich des Cockpits Rauch sichtbar gewesen sein soll und die Piloten Sauerstoffmasken getragen haben sollen. Offiziell erklärt ein Sprecher der Kranich-Airline: „Lufthansa Flug LH403, auf dem Weg von New York (EWR) nach Frankfurt (FRA), wurde aufgrund einer technischen Unregelmäßigkeit nach Boston (BOS) umgeleitet. Als Vorsichtsmaßnahme und in Übereinstimmung mit den Verfahren für eine vorrangige Landung erklärte die Flugdeckbesatzung einen Luftnotfall. Das Flugzeug ist normal in Boston gelandet und alle Passagiere sind normal von Bord gegangen. Ein Wartungsteam inspiziert derzeit das Flugzeug. Die Passagiere werden auf andere Flüge umgebucht. Wir bedauern die entstandenen Unannehmlichkeiten, die Sicherheit unserer Passagiere und der Besatzung hat für uns zu jeder Zeit höchste Priorität“.

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Türkei: Southwind hat Russland-Urlauber-Shuttle aufgenommen

Die türkische Fluggesellschaft Southwind hat nun die gesamte Flotte, die aus zwei Airbus A330-200 und einem A321-200 besteht, in die Luft gebracht. Die Charter-Airline ist in erster Linie auf den Verkehr zwischen der Russischen Föderation und Antalya ausgerichtet. Hinter dem Carrier steht der türkische Tour Operator Pegas Touristik. Dieser gründete unter dem Namen Southwind eine neue Fluggesellschaft, die primär russische Urlauber in die Türkei bringen soll. Anfang August 2022 wollte man bereits abheben, jedoch ist es zu Verzögerungen gekommen. Mittlerweile hat man die drei Flugzeuge in die Luft gebracht und fliegt mit dem A321 unter anderem von Perm, St. Petersburg, Jekaterinburg, Kazan und Tscheljabinsk aus nach Antalya. Die beiden Großraumjets sind unter anderem ab Nowosibirsk, Kasan und St. Petersburg im Einsatz. Allerdings bietet man auch Flüge außerhalb des „Kerngeschäfts“ an. Beispielsweise fliegt man mit der TC-GRB auch nach Brüssel und Zürich. Das Streckennetz nach Russland soll weiter ausgebaut werden. Man will auch Moskau, Jemeljanowo, Ufa und Krasnojarsk mit Zielen in der Türkei verbinden. Dazu hat man auch eine Homepage unter einer russischen URL ins Leben gerufen. In Kürze will man einen zweiten Airbus A321 in Betrieb nehmen, jedoch soll dieser laut russischen Medienberichten von Nordwind Airlines mit Sitz in Moskau operiert werden. Pegas kooperiert auch mit den Reiseveranstaltern Coral Travel und Anex Tour. Des zuletzt genannte Unternehmen hat erst kürzlich mit Mavi Gök Airlines eine eigene Fluggesellschaft in die Luft gebracht.

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Flugtickets: Niedersachsen will Vorauskasseprinzip abschaffen

In Deutschland nimmt die Debatte rund um die Vorauskassepraxis bei Flugscheinen deutlich an Fahrt auf. Verbraucherschutzministerin Steffi Lemke (Grüne) und Verkehrsminister Volker Wissing (FDP) wollen die Branche an einen runden Tisch bitten. Die Landesregierung von Niedersachsen hat es noch eiliger, denn diese will, dass diese Thematik im Bundesrat behandelt werden soll. „Künftig müsste dann das Ticket erst beim Check-in bezahlt werden. Damit wollen wir den Verbraucherschutz für die Reisenden deutlich verbessern“, zitiert das Handelsblatt Landesverkehrsminister Bernd Althusmann (CDU). Am Dienstag will man einen Beschluss im Kabinett fassen. Dieser soll dazu führen, dass der Bundesrat am 16. September 2022 erstmals über die Vorauskassepraxis bei Flugtickets beraten soll. Der von der Bundesregierung geplante runde Tisch soll die Branche auch auf mögliche Veränderungen vorbereiten. Noch in den 1990er Jahren war es bei vielen Fluggesellschaften möglich, dass Tickets telefonisch oder über Agenturen zur Abholung vor dem Abflug am Airport reserviert werden konnten. Die Bezahlung erfolgte dann erst am Schalter. Für die Airlines hatte dies ein gewisses Risiko, denn ist der Passagier nicht erschienen so gab es auch kein Geld. Allerdings konnte der Platz neu vergeben werden und früher war der Anteil der Reisenden, die ihren Flugschein erst unmittelbar vor dem Abflug am Airport gekauft haben, wesentlich höher. Der Umstand, dass die Debatte rund um die Bezahlung von Flugscheinen ordentlich an Fahrt aufgenommen hat, liegt in erster Linie am Verhalten der Anbieter. Zwar ist über die EU-Verordnung 261/2004 geregelt, dass bei Streichungen innerhalb von sieben Tagen zurückbezahlt werden muss, jedoch halten sich viele Fluggesellschaften daran

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Klagenfurt: KBV klagt erneut gegen Flughafen-Pachtverträge

Der Dauerstreit zwischen der Kärntner Beteiligungsverwaltung und Lilihill rund um den Flughafen Klagenfurt geht in die nächste Runde: Das landeseigene Unternehmen klagt gegen die Pachtverträge, die mit Konzernschwestern des Airports abgeschlossen wurden. Die Geschäftsleitung des Klagenfurter Flughafens, der sich mehrheitlich im Eigentum der Lilihill Group befindet, schloss im Frühjahr dieses Jahres Pachtverträge mit Konzernschwestern ab. Dabei sollen Grundstücke, die laut Lilihill nicht betriebsnotwendig sind, für rund 20 Jahre vermietet werden. Der Aufsichtsrat erteilte für diese Transaktion die Zustimmung. Die Kärntner Beteiligungsverwaltung erwirkte dagegen gleich zwei Einstweilige Verfügungen, jedoch wurden diese nach Verfahrenseröffnung aufgehoben. Die entsprechenden Klagen wurden zu Ungunsten der Landesgesellschaft entschieden. Diese hat jedoch die Möglichkeit abermals vor Gericht zu ziehen und direkt gegen die Verträge zu klagen. Genau das macht man nun, denn die KBV teilte am Montagabend mit, dass man direkt gegen die Verträge klagen wird. Man behauptet, dass das Land Kärnten und die Stadt Klagenfurt als Minderheitsgesellschafter nicht eingebunden gewesen wären. Sowohl die KBV als auch die Stadt haben jedoch Vertreter im Aufsichtsrat, also jenem Gremium, das grünes Licht für die Verpachtung gegeben hat. Das landeseigene Unternehmen forderte Lilihill im Vorfeld der Einbringung der neuerlichen Klage auf, dass die Pachtverträge „bedingungslos von sich aus aufgelöst“ werden sollen. Laut KBV soll der private Mehrheitseigentümer des Klagenfurter Flughafens darauf nicht eingegangen sein. „Die Klage zielt deshalb auch darauf ab, dass Flughafen-Grundstücke zukünftig nur mit Zustimmung der Flughafen-Generalversammlung verpachtet werden dürfen. Wir vertreten die Interessen der öffentlichen Hand. Wenn ein Investor sich nicht an geltende Verträge hält, dann müssen

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