Jan Gruber

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Jan Gruber

Thai Airways will bis zu vier Airbus A380 reaktivieren

Das Star-Alliance Mitglied Thai Airways evaluiert eine mögliche Wiederinbetriebnahme des Maschinentyps Airbus A380. Derzeit verfügt man über sechs Exemplare, jedoch sind diese seit dem Beginn der Corona-Pandemie abgestellt. Lufthansa-Chef Carsten Spohr schloss ursprünglich das Comeback der Superjumbos bei der von ihm geleiteten Airline aus. Die Entscheidung wurde mittlerweile revidiert, so dass im Sommerflugplan 2023 wieder einige Kranich-A380 in der Luft sein werden. Ähnlich könnte es nun bei Star-Alliance-Partner Thai Airways kommen. Laut CH-Aviation.com denkt der Carrier laut darüber nach, dass drei bis vier Superjumbos ihr Comeback im Liniendienst feiern könnten. Damit will man Kapazitätsengpässe auf stark nachgefragten Routen wie Bangkok-London überbrücken. Langfristig plant man jedoch nicht mehr mit diesem Muster.

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Flughafen Dresden modernisiert das Terminal

Der Flughafen Dresden modernisiert im Bereich der Passagier- und Gepäckabfertigung. Auch soll die Bundespolizei einen neuen Wachposten bekommen. Diese Arbeiten werden bereits Anfang 2023 abgeschlossen sein, während die Baumaßnahmen an der Passagier- und Handgepäckkontrolle werden bis März 2024 andauern. Die Errichtung der neuen Wache für die Bundespolizei wird voraussichtlich im Frühjahr 2023 beendet. Parallel dazu wird die zentrale Passagier- und Handgepäckkontrolle bis September 2023 neugestaltet. Die Arbeiten umfassen den Rückbau der Alten Wache, den Einbau neuer Kontrollgeräte für das Handgepäck und Ganzkörperscanner (Kontrollspuren 1 und 2) sowie eine Anpassung der Mietflächen im Luftsicherheitsbereich. In einem weiteren Bauabschnitt, der 2024 beendet werden soll, werden neue Kontrollgeräte für das Handgepäck und Ganzköperscanner für die Kontrollspuren 3 und 4 eingebaut. Der Einbau neuer Reisegepäckkontrollgeräte bis voraussichtlich Juli 2023 macht statische Umbaumaßnahmen notwendig, da die neuen Geräte deutlich schwerer sind.

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Flix ist zurück in den schwarzen Zahlen

Der deutsche Mobilitätskonzern Flix konnte im Zeitraum von 1. April bis 30. September 2022 so viele Passagiere wie noch nie befördern. In Deutschland dürfte das Neun-Euro-Ticket, das zwischen Juni und August 2022 angeboten wurde, der Nachfrage einen Dämpfer verpasst haben, denn dieses war weder bei Flixbus noch bei Flixtrain gültig. Der Konzern ist nebst diesen beiden Marken auch als Greyhound in Nordamerika und als Kamil Koc in der Türkei aktiv. Laut Mitteilung der Muttergesellschaft Flix SE habe man zwischen April und Ende September 2022 gruppenweit 34 Millionen Fahrgäste befördert. Im direkten Vergleich mit dem Vorjahreszeitraum soll dies einem Plus von 130 Prozent entsprechen. Damit habe man auch die Zahlen, die man vor der Coronapandemie erzielen konnte, übertreffen können. Nun will man wieder die Expansion vorantreiben. Zuletzt habe man nach den Corona-Durstjahren 2020 und 2021 wieder schwarze Zahlen schrieben können. „Flix ist heute stärker denn je. Das zeigt, dass sich unser Ansatz des nachhaltigen und bedachten Wiederaufbaus des Netzwerks bewährt hat. Wir halten an der Strategie fest, die Mobilität der Zukunft auf profitable und nachhaltige Weise mitzugestalten. Die Expansion nach Brasilien, in die USA, nach Kanada, Portugal und in die baltischen Staaten während der Pandemie war ein wichtiger und erfolgreicher Schritt auf dem Weg zu unserer Vision, erschwingliche und nachhaltige Mobilität für alle Menschen auf der ganzen Welt anzubieten“, so Konzernchef André Schwämmlein. In der Deutschland-Österreich-Schweiz-Region war man laut dem Manager ebenfalls profitablen auf den Straßen und Schienen unterwegs. Dazu Schwämmlein: „Es freut mich besonders, dass wir auch auf unserem Heimatmarkt

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Turkish Airlines will Anadolujet doch ausgründen

Bereits vor einiger Zeit hat Turkish Airlines angekündigt, dass die Billigmarke Anadolujet ausgegliedert und in eine Tochtergesellschaft mit eigenen Zertifikaten überführt werden soll. Das Projekt wurde erstmals Anfang 2021 angekündigt. Noch im ersten Halbjahr 2022 hieß es, dass die Pläne auf Eis gelegt wurden. Nun bestätigte Firmenchef Ahmet Bolat gegenüber Bloomberg, dass man Anadolujet ausgliedern will, um das Wachstum ankurbeln zu können. Auch kann man sich vorstellen, dass Investoren an Bord geholt werden könnten.

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Türkei bannt russische Flugzeuge mit „Doppelregistrierung“

Seit Anfang November 2022 lässt die Türkei zahlreiche in der Russischen Föderation registrierte Flugzeuge den Luftraum nicht mehr nutzen. Es handelt sich um Maschinen, die formell weiterhin im Ausland registriert sind, jedoch ohne Zustimmung der Eigentümer ins russische Register überführt wurden. Der Verkehr zwischen der Türkei und Russland soll insofern nicht betroffen sein, da „doppelt registrierte“ Flugzeuge kaum eingesetzt werden. Russische Carrier befürchten, dass die Maschinen an die Kette gelegt werden könnten. Betroffen sind beispielsweise Flüge in den Iran und nach Nordafrika. Für diese werden nun zusätzliche Umwege notwendig. Vor dem kriegerischen Überfall gegen die Ukraine waren viele von russischen Airlines genutzte Flugzeuge auf den Bermuda-Inseln und auf Irland registriert. Die Zulassungen wurden suspendiert, jedoch nicht formell aufgehoben. Die Regierung der Russischen Föderation hat das Ummelden in das RA-Register verfügt. Aufgrund der Sanktionen fordern Leasinggeber – mit wenig Erfolg – ihre Maschinen zurück. Erste Klagen wurden bereits gegen Versicherer eingebracht.

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Wizz Air: Außerplanmäßige Landung in Paderborn wegen Bombendrohung

Aufgrund einer Bombendrohung musste die Billigfluggesellschaft Wizz Air auf dem Weg von Posen nach London am Sonntagabend außerplanmäßig im deutschen Paderborn landen. Seitens der polnischen Flugsicherung gab es einen Hinweis auf eine mögliche Gefahr für die Flugsicherheit. Der Kapitän entschied sich für eine Sicherheitslandung in Paderborn/Lippstadt, wo der Mittelstreckenjet gegen 22 Uhr 05 sicher landen konnte. Nachdem die Passagiere und Crewmitglieder das Flugzeug verlassen haben, wurde es umfangreich durch die Exekutive untersucht. Gefunden wurde nichts. Vorsorglich wurde der Flughafen Paderborn gesperrt. Eine ankommende Maschine wurde nach Düsseldorf umgeleitet.

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Lebte 18 Jahre im Flughafen Paris-CDG: Mehran Karimi Nasseri ist verstorben

Jener Flüchtling aus dem Iran, der etwa 18 Jahre lang im Flughafen Paris-Charles de Gaulle lebte und sogar Hollywood für den Film „Terminal“ inspirierte, ist verstorben. Der Airport bestätigte, dass Mehran Karimi Nasseri am Samstagnachmittag im Terminal 2F gestorben ist. Laut Polizei handelt es sich um einen natürlichen Tod ohne Fremdverschulden. Das Schicksal von Nasseri wurde von Stephen Spielberg aufgegriffen und in Form des Filmes „Terminal“ in die Kinos gebracht. Allerdings gibt es erhebliche Unterschiede zur realen Geschichte des Iraners, denn in der Realität fand diese in Frankreich statt. Der Flüchtling profitiere aber von der Verfilmung, denn Hollywood ließ ihn finanziell am Erfolg profitieren. Das führte auch dazu, dass der Mann einige Jahre in einem Hotel leben konnte ehe er wieder in den Airport „umgezogen“ ist. Im Jahr 1988 wollte Nasseri, der aus dem Iran gekommen ist, in Paris-Charles de Gaulle umsteigen. Allerdings ist im ein „Hoppala“ passiert. Im Transitbereich hat er Pass inklusive Visum und sonstige Unterlagen verloren. Das führte zur unglaublichen Situation, dass er im „Niemandsland“ gefangen war. Er durfte weder nach Frankreich einreisen, noch in einen anderen Staat weiterfliegen. Somit saß er im Transitbereich des Airports fest. Die Situation war kompliziert, denn stolze 18 Jahre lang lebte er im Terminal und richtete sich gezwungenermaßen häuslich ein. Bemerkenswert ist auch, dass er dann später eine Einreiseerlaubnis nach Frankreich erhalten hat und zunächst in einem Heim lebte und sich mit dem Geld aus Hollywood sogar ein Hotel leisten konnte. Im September 2022 zog es ihn dann zurück an den

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Ukrainisches Militär beschlagnahmt Motor-Sich-Konzern

Die Regierung der Ukraine hat den Motor-Sich-Konzern inklusive ihrer Tochtergesellschaft Motor Sich Airlines unter kriegswirtschaftliche Kontrolle gestellt. Bereits vor einigen Wochen wurde der Firmenchef, dem man Kollaboration mit Russland vorgeworfen hat, abgesetzt. Ihm droht eine Anklage wegen mutmaßlichen Hochverrats. Motor Sich ist ein bedeutender Hersteller von Triebwerken und anderen Komponenten. Der Konzern steht nun unter der Kontrolle des ukrainischen Verteidigungsministeriums. Laut offizieller Erklärung von Premierminister Denys Shmyhal hat dies zur Folge, dass sämtliche Firmenwerte als militärisches Eigentum betrachtet werden. Allerdings verspricht man gleichzeitig, dass nach Beendigung des Krieges das Unternehmen an die Eigentümer zurückgegeben werden soll bzw. ein etwaiger Wertverlust entschädigt werden soll. Noch machte die Ukraine keine näheren Angaben dazu was das Verteidigungsministerium mit der Beschlagnahme des Motor-Sich-Konzerns bezweckt. Es wurde lediglich mitgeteilt, dass man die Firma benötigt, um den „dringenden Bedarf an Rüstungsgütern“ abdecken zu können. Dies deutet darauf hin, dass eine grundlegende Umstellung der Produktion unmittelbar bevorsteht. Inwiefern die Ukraine tatsächlich eine kriegswirtschaftliche Herstellung von Rüstungsgütern durch Motor Sich umsetzen kann, bleibt abzuwarten. Die größten Produktionsstätten befinden sich rund um die umkämpfte Stadt Saporischschja. Die konzerneigene Fluggesellschaft Motor Sich Airlines war vor dem Krieg hauptsächlich im Inlandsverkehr tätig. Der Anbieter galt in Luftfahrtkreisen aufgrund des Einsatzes betagten Fluggeräts wie Antonow An-24 auch als „Oldtimer-Airline“. Unter diesem Link findet sich ein Aviation.Direct-Portrait über einen Umlauf auf der Strecke Kiew (Schuljany)-Odessa-Kiew (Schuljany).

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Austrian Airlines fliegt ab Feber 2023 mit mehr Sitzen in Boeing 777-200ER

Ab Feber 2023 wird Austrian Airlines erstmals mit Boeing 777-200ER, deren Sitzplatzangebot auf 330 Sitze erhöht wurde, fliegen. Den aktuellen Planungen nach soll der Ersteinsatz auf der Strecke Wien-Male erfolgen. Kürzlich hat Austrian Airlines angekündigt, dass man die Kapazität ihrer Boeing 777-200ER auf 330 Sitzplätze erhöhen wird. Man baut das Angebot im Bereich der Premium-Economy-Class aus. Gleichzeitig wird man unter jenen Operators, die die meisten Sitzplätze in diesem Maschinentyp anbieten, rangieren. Mit vergleichbar hoher Kapazität sind beispielsweise United Airlines auf Inlandsflügen und British Airways auf Leisure-Strecken unterwegs. Der Umbau der Kabinen der B777-200ER-Flotte von Austrian Airlines erfolgt sukzessive. Daher werden die Maschinen mit erhöhter Kapazität dann schrittweise wieder in den Liniendienst gestellt. Nach Angaben der Fluggesellschaft wird es ab Feber 2023 soweit sein, denn ab diesem Kalendermonat fliegt das erste Langstreckenflugzeug mit 330 Sitzplätzen regulär auf den AUA-Routen. Austrian Airlines bestätigte gegenüber Aviation.Direct, dass nach heutigem Stand geplant ist, dass die Boeing 777-200ER mit erhöhter Kapazität ab 8. Feber 2023 auf der Route Wien-Male eingesetzt werden. Einen Tag später soll der Ersteinsatz auf der Bangkok-Strecke erfolgen. Nach Cancun geht es ab 12. Feber 2023, nach Mauritius ab 23. Feber 2023 und ab 24. Feber 2023 nach Shanghai. Anschließend gibt es eine Art „kurze Verschnaufpause“, denn erst am 27. März 2023 geht es dann mit dem „330-Sitze-Ersteinsatz“ weiter. Dann folgt nämlich die Route Wien-New York (Newark). Ab 2. April 2023 wird man Chicago (O’Hare) erstmals mit mehr Kapazität bedienen, ab 2. Mai 2023 geht es so nach Tokio (Narita) und am

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Tirol: Railjet-Verbindung zwischen Innsbruck und Lienz geplant

Seit fast einem Jahrzehnt gibt es keine umsteigefreie Zugverbindung zwischen Lienz und Innsbruck. Diese wurde im Jahr 2013 auf die Straße verlagert und wird seither mit Autobussen angeboten. Nun gibt es Aussicht darauf, dass es zu einem Comeback kommen könnte. Diesmal dürfte es sich aber um keine reine Inlandsverbindung handeln, denn bei den Österreichischen Bundesbahnen gibt es laut ORF Überlegungen eine internationale Verbindung zwischen Wien und Zürich über Lienz und Innsbruck zu führen. Dies hätte den Nebeneffekt, dass Osttirol und die Landeshauptstadt Tirols wieder ohne Umstieg auf dem Schienenweg miteinander verbunden werden. Die derzeit im Rahmen des VVT angebotene Busverbindung zwischen den beiden Städten wird von vielen Tirolern als suboptimal betrachtet. Unter Protesten von Lokalpolitik und Bürgern wurde die Direktverbindung auf dem Schienenweg im Jahr 2013 eingestellt. Der Semmering-Basistunnel und der Koralm-Tunnel machen nun ernsthafte Hoffnungen darauf, dass es zu einem Comeback kommen könnte. Konkret bestehen seitens der ÖBB Überlegungen einzelne Wien-Zürich-Verbindungen über Lienz und Innsbruck zu führen. Mit der Eröffnung der beiden im vorherigen Absatz genannten Tunnel wäre die Reisezeit mit jener, die auf der bisherigen Strecke erreicht wird, vergleichbar. Allerdings dürfte es auch an der Politik liegen die „Weichen“ entsprechend zu stellen. Jedenfalls soll laut ORF das Vorhaben im Tiroler Koalitionsabkommen zwischen ÖVP und SPÖ enthalten sein. Auch mit Südtirol, das zu Italien gehört, hat man bereits Gespräche aufgenommen. Mit einem kurzfristigen Start der möglichen neuen Bahnverbindung ist aber nicht zu rechnen. Frühestens in fünf Jahren könnte der erste Nonstopzug rollen, ist aus Kreisen der Österreichischen Bundesbahnen zu

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