Jan Gruber

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Jan Gruber

Air France mit neuen Menüs auf der Langstrecke

Die Fluggesellschaft Air France bietet zwischen November 2022 und Feber 2023 auf ihren Langstreckenflügen in den Klassen La Première und Business neue Gerichte, die von den Spitzenköchen Arnaud Lallement und Michel Roth kreiert wurden, an. In der La Première-Kabine bietet der dreifach mit einem Michelin-Stern ausgezeichnete Küchenchef Arnaud Lallement moderne Gourmetküche voller Geschmack. Als Gast des Servair Culinary Studio hat er einen Appetizer, zwei Vorspeisen und acht Gerichte zubereitet, die nach und nach auf der Speisekarte der exklusivsten Kabine der Airline vorgestellt werden. „Für Air France wollte ich die saisonale Küche fördern, das tun, was für mich ganz natürlich ist, als wäre ich hypnotisiert, und Gerichte anbieten, die mir von meinem Vater überliefert wurden“, so Arnaud Lallement. In der La Première gibt es unter anderem: Die La Première-Kabine ist diesen Winter auf ausgewählten Flügen nach Los Angeles, Miami, New YorkJFK, San Francisco, Washington-DC (USA), Mexiko-Stadt (Mexiko), Abidjan (Elfenbeinküste), Johannesburg (Südafrika), Dubai (Vereinigte Arabische Emirate), Sao Paulo (Brasilien) und Singapur verfügbar. Michael-Roth-Menüs in der Business-Class In der Business-Kabine bietet Michel Roth, Sternekoch, Bocuse d’Or und Meilleur Ouvrier de France, eine neue Reihe raffinierter Gerichte an. Acht schmackhafte Gerichte, die in Zusammenarbeit mit Servair produziert werden, werden nach und nach für optimalen kulinarischen Genuss an Bord enthüllt. „Meine Küche – authentisch, einfach und aufmerksam – ist wie Air France tief in ihrem Erbe verwurzelt und zeigt großen Respekt vor den Aromen der Produkte“, sagte Michel Roth. In der Business-Class gibt es unter anderem:

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Über Amadeus: Ryanair steigt in den GDS-Vertrieb ein

Der Billigflieger Ryanair vollzieht im Bereich des Vertriebs über GDS-Systeme eine Kehrwende. Ab Ende dieses Jahres verkauft der Carrier seine Flugtickets auch über Amadeus. Die beiden Unternehmen gaben am Freitag eine entsprechende Partnerschaft bekannt. Damit will der Lowcoster mehr Geschäftsreisende gewinnen, denn viele Firmenstellen buchen über GDS-Systeme, in denen man momentan nicht verfügbar ist. Nebenbei kann Ryanair so den Vertrieb über Reisebüros und Tour Operators ausbauen. Bislang war der irische Billigflieger erpicht darauf, dass über die eigene Homepage gebucht werden soll. Gegen Online-Travel-Agents ist man wiederholt juristisch vorgegangen. „Wir freuen uns, diese Partnerschaft mit Amadeus, dem weltweit führenden Unternehmen für Reisetechnologie, bekannt zu geben. Sie erweitert das Angebot von Ryanair und ermöglicht insbesondere Geschäftskunden einen besseren Zugang zu unserem konkurrenzlosen Streckennetz, den hohen Flugfrequenzen, der Pünktlichkeit und den unschlagbar günstigen Tarifen, wenn sie wieder mit ihren Kollegen von Angesicht zu Angesicht zusammenarbeiten. Wir freuen uns darauf, in den kommenden Jahren mit Amadeus und seiner effizienten Vertriebslösung und seinem branchenführenden Netzwerk zusammenzuarbeiten“, so Dara Brady von Ryanair.

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Fifa machte Druck: Tus Airways darf nonstop Tel Aviv-Doha fliegen

Vor wenigen Tagen sorgte durchaus für Verwunderung, dass geplante Fußball-Charterflüge zwischen Tel Aviv und Doha einen Zwischenstopp in Larnaka einlegen müssen. Die Fifa scheint erheblichen Druck auf die Regierung von Katar ausgeübt zu haben, denn diese Vorgabe wurde fallen gelassen. Offiziell unterhalten Katar und Israel keine diplomatischen Beziehungen. Normalerweise dürfen israelische Staatsbürger im Golfstaat nicht einreisen. Während der Fußball-Weltmeisterschaft hebt man diesen Bann temporär auf. Nonstopflüge zwischen den beiden Ländern wollte Katar zunächst nicht haben. Daher musste Tus Airways die geplanten Fanflüge mit Zwischenstopp in Larnaka planen. Die Fifa scheint nun Druck auf die Regierung von Katar ausgeübt zu haben, denn man lenkte ein. „Ausnahmsweise“ lässt man während der Dauer der Fußball-Weltmeisterschaft Nonstopflüge zwischen Israel und Katar zu. Damit kann der zypriotische Carrier ohne unnötige Zwischenlandung nach Doha fliegen.

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Rumänische Finanzbehörden beschlagnahmen Blue-Air-Flugzeuge

Seit einigen Wochen ist der Flugbetrieb der finanziell angeschlagenen Billigfluggesellschaft Blue Air eingestellt. Nun wurde die Boeing 737-500 mit der Registrierung YR-AME vom rumänischen Finanzamt beschlagnahmt. Die Maschine war zuletzt in Bacău abgestellt. Hintergrund der behördlichen Maßnahme ist, dass der Carrier nach Angaben der Behörde erhebliche Rückstände gegenüber dem Finanzamt und der Sozialversicherung haben soll. Um diese einbringen zu können hat man nun die YR-AME gepfändet. Laut dem lokalen Portal Boardingpass.ro soll sich diese Boeing 737-500 im Eigentum von Blue Air befinden. Das Medium berichtet weiters, dass auch die YR-BMN an die Kette gelegt wurde. Diese soll am Flughafen Cluj festgehalten werden. Blue Air ist aber der Ansicht, dass man davon nicht betroffen ist, denn diese Maschine soll nicht mehr Bestandteil der Flotte sein. In der Tat wurde diese Boeing 737, nebst anderen ehemaligen Blue-Air-Jets, auf das AOC von Hello Jets umgemeldet. Laut dem Billigflieger wurde gegen die behördliche Maßnahme seitens des neuen Operators ein Rechtsmittel eingelegt. Dieses soll zur Freigabe des betroffenen Mittelstreckenjets führen. Mit der YR-AMA ist eine weitere Boeing 737-500, die sich im Eigentum des Carriers befindet, an Hello Jets weitergereicht worden. Dieses Flugzeug befindet sich seit Anfang Oktober 2022 im italienischen Forli abgestellt. Laut Boardingpass.ro ist unklar, ob die rumänischen Behörden auch diese Maschine an die Kette gelegt haben. Hello Jets ist eine Schwestergesellschaft von Blue Air. Die Eigentümerschaft ist sehr ähnlich und in den letzten Wochen wurden einzelne Maschinen, die zuvor vom Billigflieger betrieben wurden, auf das AOC von Hello Jets umgemeldet. Betroffen sind insbesondere

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Airbus montiert A321 jetzt auch in China

Der Flugzeugbauer Airbus stellt ab sofort auch in China den Maschinentyp Airbus A321neo her. In Tianjin ist die lokale Endmontagelinie angelaufen. Diese soll insbesondere den lokalen Markt, aber auch andere Länder in Asien, bedienen. Seit dem Jahr 2008 unterhält Airbus eine Produktion in China. Es handelte sich damals um das erste Endmontagewerk außerhalb Europas. Mittlerweile hat man auch in den Vereinigten Staaten von Amerika eine Fertigung. In dieser werden beispielsweise A220, die für den amerikanischen Markt bestimmt sind, endmontiert. In China wurden in den 14 Betriebsjahren etwa 600 Airbus-Jets hergestellt. Ab sofort montiert man auch Maschinen des Typs A321neo. „Das Team von Airbus Tianjin hat die Anpassungsarbeiten in enger Zusammenarbeit mit europäischen Experten und unseren Zulieferern erfolgreich und termingerecht abgeschlossen, um die Auswirkungen von COVID-19 zu bewältigen. Die A321 ist derzeit eines der beliebtesten Flugzeuge der A320-Familie, und dies ist unser jüngster Schritt in China, mit dem wir unsere unerschütterliche Unterstützung für den chinesischen Markt zeigen“, so George Xu, Chef von Airbus China. Die Nachfrage nach Schmalrumpfflugzeugen von Airbus ist in China sprunghaft angestiegen. Mit 2.097 Flugzeugen stellt der europäische Hersteller etwas mehr als die Hälfte aller aktiven Passagierflugzeuge in China her. Bis Ende Oktober dieses Jahres lieferte Airbus mehr als 90 Flugzeuge an chinesische Fluggesellschaften aus, was mehr als 20 Prozent der weltweiten Auslieferungen entspricht, und mindestens 60 Prozent davon wurden in Tianjin produziert.

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Beirut: Gewehrkugel durchschlägt Airbus-A320-Kabine

Am Donnerstag wurde der Airbus A320 mit der Registrierung OD-MRM, betrieben von Middle East Airlines, im Landeanflug auf den Flughafen Beirut von zumindest einer Gewehrkugel getroffen. Diese hat die Kabine durchschlagen. Die Passagiere an Bord hatten Glück, denn niemand ist zu Schaden gekommen. Middle East Airlines muss nun mal wieder reparieren. Das Problem hat man öfters, denn im Libanon werden häufig bei Feiern so genannte Salutschüsse abgegeben. Immer wieder machen auch Flugzeuge unliebsame Bekanntschaft mit den Projektilen. Dass diese aber die Kabine einer Maschine, die sich in der Luft befindet, durchschlagen, kommt eher selten vor.

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EK209: Emirates-Flug wegen Geheimdienstwarnung nach Athen zurückbeordert

Am Donnerstagabend erhielten der Flughafen Athen und Emirates Airline eine Warnung seitens des U.S.-amerikanischen Geheimdiensts, dass sich an Bord einer Maschine des Golfcarriers eine terrorverdächtigte Person befinden soll. Flug EK209, der sich bereits in der Luft befand, wurde angewiesen unverzüglich zu landen. Der Kapitän, der die Boeing 777-300ER mit der Registrierung A6-EQC kommandierte, erhielt die Information ungefähr auf der Höhe von Malta. Dem Vernehmen nach sollen Italien und Frankreich die Ausweichlandung verweigert haben, so dass er nach Runden über Sardinien entschied nach Athen zurückzukehren. Das Langstreckenflugzeug, das sich auf dem Weg nach New York-Newark befand, wurde im griechischen Luftraum von zwei Kampfjets eskoriert. Nach der Landung in der griechischen Hauptstadt wurden die Passagiere gebeten die Boeing 777-300ER samt ihrer Handgepäckstücke zu verlassen. Laut Berichten von Fluggästen soll die „verdächtigte Person“ angewiesen worden sein sitzen zu bleiben und soll von der griechischen Exekutive abgeführt worden sein. Das Gepäck aller Passagiere wurde entladen und einer ausführlichen Sicherheitsüberprüfung unterzogen. Selbiges gilt für das Flugzeug selbst. Ein konkretes Ergebnis der Maßnahmen wurde nicht kommuniziert. Der Flug EK209 wurde gestrichen, wobei den Reisenden an Bord zunächst als Begründung für die Rückkehr nach Griechenland technische Probleme mitgeteilt wurden, um etwaige Panik zu vermeiden. EK210 durfte nicht starten Ein weiterer Emirates-Flug, EK210, der mit der Boeing 777-300ER mit der Registrierung A6-EQF durchgeführt werden sollte, befand sich auf dem Weg in Richtung Runway. Die griechische Flugsicherung verweigerte diesem die Startgenehmigung und beorderte den Langstreckenjet zurück zum Gate. Alle Passagiere wurden gebeten das Flugzeug zu verlassen. Die Sicherheitsbehörden haben

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Japan: ANA verlost Kaufrechte für Pantoffeln aus Sitzbezügen

Die japanische All Nippon Airways hat eine neue Verwendung für ausrangierte Sitzbezüge gefunden: Man verwandelt diese in Pantoffeln. Diese Upcycling-Idee stammt Unternehmensangaben nach von Mitarbeitern. Da man mit enorm hoher Nachfrage rechnet, muss man in einer Verlosung gewinnen, um zumindest ein Paar kaufen zu können. In regelmäßigen Abständen wechseln Fluggesellschaften die Bezüge ihrer Sitze aus. Im Regelfall werden diese dann entsorgt. Aufgrund einer Mitarbeiteridee hat sich ANA mit dem Bekleidungsunternehmen Onward-Trading verbündet und ausrangierte Sitzbezüge in Pantoffeln verwandelt. Diese sind in den dunkelblauen Farben der Corporate-Identity von All Nippon Airways gehalten. Vorerst handelt es sich um eine Limited Edition, die aus ehemaligen Bezügen, die auf de Havilland Dash 8-400, Boeing 737, 767 und 787 im Einsatz waren. Laut ANA gibt es vorerst nur 500 Paare, wobei sich die Blautöne je nach vormaligem Einsatz des „Rohmaterials“ unterscheiden. Die Frage warum es nur so wenige gibt, beantwortet All Nippon Airways mit dem Umstand, dass nur wenige Bezüge in einem Zustand sind, der das Upcycling möglich macht. Bei entsprechendem Erfolg der Aktion kann man sich aber vorstellen, dass man irgendwann eine neue Kollektion Hausschuhe auflegt. Man muss gewinnen, um für 48 Euro kaufen zu dürfen Weil es eben nur so wenige Exemplare gibt, kann man diese nicht regulär kaufen. Im Rahmen eines Gewinnspiels kann man den Zuschlag bekommen. Das bedeutet nicht, dass man diese dann kostenfrei bekommt. Ganz im Gegenteil: 6.930 Yen (umgerechnet etwa 48 Euro) müssen pro Paar bezahlt werden. Die Schuhe werden in zwei Tranchen vergeben: Die erste Chance hat man

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Charter: Austrian Airlines fliegt Wien-Monastir

Im Auftrag von Reiseveranstaltern fliegt Austrian Airlines im Sommerflugplan 2023 ab Wien-Schwechat einmal wöchentlich nach Monastir. Diese Route hatte man schon viele Jahre nicht mehr im Programm. Da es sich um Vollcharterflüge handelt können Tickets nicht direkt bei Austrian Airlines gebucht werden. Diese können bei den Auftraggebern Rewe Touristik, Der Touristik und Tui bzw. in Reisebüros erworben werden. Derzeit ist geplant, dass zwischen 28. Mai 2023 und 22. Oktober 2023 jeweils am Verkehrstag Sonntag geflogen werden soll. Austrian-Airlines Flug OS2301 wird jeweils um 6 Uhr 05 in Wien abheben und Monastir gegen 7 Uhr 30 erreichen. Der Rückflug startet als OS2302 um 8 Uhr 20 in Tunesien und landet in der österreichischen Bundeshauptstadt gegen 11 Uhr 50. Die genannten Uhrzeiten sind Lokalzeiten.

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Icelandair nimmt Keflavik-Prag auf

Icelandair wird im Sommerflugplan 2023 eine Nonstopverbindung zwischen Keflavik und Prag anbieten. Diese soll viermal wöchentlich bedient werden. Im Zeitraum von 1. Juni bis Ende Oktober 2023 beabsichtigt Icelandair an den Verkehrstagen Dienstag, Donnerstag, Freitag und Sonntag die tschechische Hauptstadt anzusteuern. „Es ist das erste Mal, dass wir Linienflüge nach Prag anbieten, und wir sehen große Chancen in den günstigen Anschlusszeiten an unsere Flüge von und nach Nordamerika. Auf diese Weise können wir die Konnektivität zwischen den beiden Märkten erhöhen und auch die Menschen in Island und Prag miteinander verbinden“, so Icelandair-Chef Bogi Nils Bogason. „Die Möglichkeit, eine neue Fluggesellschaft am Prager Flughafen zu begrüßen, ist immer ein klarer Beweis für die Attraktivität des tschechischen Marktes. Die neue Direktverbindung von Icelandair wird nicht nur den Ausreisetourismus nach Island fördern, sondern auch eine weitere Umsteigemöglichkeit zu Icelandairs breitem Netz von Verbindungen in Nordamerika bieten. Dank dieser neuen Verbindung erwarten wir eine weitere Stärkung des Tourismus zwischen der Tschechischen Republik und den Vereinigten Staaten bzw. Kanada“, erklärt Jaroslav Filip vom Flughafen Prag.

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