Jan Gruber

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Jan Gruber

Wizz Air setzt alle Kukes-Flüge über den Winter 2022/23 aus

Die Präsenz am albanischen Flughafen Kukes scheint für den Billigflieger Wizz Air nicht gerade von großer Nachfrage gekrönt zu sein, denn der Carrier wird dem aktuellen Informationsstand nach sämtliche Ziele ab diesem Airport im Winterflugplan 2022/23 pausieren. Zunächst hieß es noch, dass Memmingen-Kukes durchgehend angeboten werden soll und ab Wien, Basel und Karlsruhe/Baden-Baden nur einige Wochen pausiert werden soll. So erklärte es eine Sprecherin von Wizz Air gegenüber Aviation.Direct noch vor wenigen Tagen. Zwischenzeitlich hat der ungarische Billigflieger aber die „Flugpause“ mit „Open End“ über die gesamte Winterflugplanperiode 2022/23 verlängert. Kukes ist ein junger Flughafen in Albanien, der sich nahe der Grenze zum Kosovo befindet. Die Verantwortlichen haben die Hoffnung, dass man sich im VFR-Verkehr als preisgünstige Alternative zu Pristina etablieren kann. Allerdings räumte Wizz Air zuletzt ein, dass die Nachfrage unter den Erwartungen liegt. Gegenüber Aviation.Direct betonte eine Medienreferentin aber, dass es sich um vorrübergehende Aussetzungen handeln soll und man Kukes weiterhin im Streckennetz halten wird. Ab Wien wird Wizz Air – vorbehaltlich weiterer Änderungen – den albanischen Airport ab 18. September 2022 vorläufig letztmalig ansteuern. Bereits einen Tag zuvor wird die Basel-Strecke in eine unbefristete Pause geschickt. Von Karlsruhe/Baden-Baden aus wird man Kukes bis zum 28. September 2022 ansteuern. Ab Memmingen ist dieser Airport noch bis 28. Oktober 2022 im Programm. Ob und und wann die vier Kukes-Strecken reaktiviert werden, ist derzeit noch offen. Wizz Air betont jedenfalls, dass es sich um keine dauerhaften Einstellungen handeln soll.

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Erneut lange Verspätungen und technischer Defekt in Innsbruck

Am Flughafen Innsbruck ist es am Wochenende erneut zu längeren Verspätungen gekommen. Die im Auftrag des Reiseveranstalters Idealtours stationierte Fokker 100 von Trade Air hatte wiederholt mit technischen Problemen zu kämpfen. Die Maschine musste am Sonntagvormittag sogar evakuiert werden und anschließend ist aus dem rechten Hecktriebwerk Rauch aufgestiegen. Auch bei Easyjet und Eurowings Europe ist es nicht rund gelaufen. In der Nacht von Samstag auf Sonntag arbeiteten Techniker an der von Trade Air betriebenen Fokker 100. Allerdings konnten die Probleme offenbar nicht vollständig behoben werden, denn am Sonntagvormittag mussten die Passagiere nach dem Anlassen der Triebwerke unverzüglich die Maschine verlassen. Rund eine halbe Stunde später konnten die Passagiere wieder einsteigen, jedoch stiegen diesmal Rauchschwaden aus dem rechten Triebwerk der Fokker 100 auf. Die Flughafenfeuerwehr rückte dann mit drei Fahrzeugen an. Die Fluggäste wurden in einem Vorfeldbus evakuiert. Die Feuerwehr hatte keinen Löscheinsatz, sondern wurde lediglich aus Vorsichtsgründen bereitgehalten. Nun machten sich Techniker an die Fehlersuche. Dabei kam auch ein Enteisungswagen, der über eine Hebebühne verfügt, zum Einsatz. Den Mechanikern ist es gelungen das Problem ausfindig zu machen und zu beheben. Einige Zeit später wurde der Tankwagen angefordert und die Passagiere konnten wieder einsteigen und die Flüge nach Kalamata konnten durchgeführt werden. Die Chronologie des Vorfalls in der Webcam des Innsbrucker Flughafens: 06:30 06:40 06:50 07:00 07:10 07:20 07:30 07:40 07:50 Aufgrund des technischen Defekts der Fokker 100, der sich am Sonntagvormittag in Innsbruck ereignet hat, fing sich die Maschine bis zum letzten geplanten Flug des Tages eine Gesamtverspätung von 4,5

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Kroatien: Trade Air will subventionierte Inlandsflüge erst am 1. August 2022 reaktivieren

Die kroatische Fluggesellschaft Trade Air wird die subventionierten Inlandsflüge nicht wie ursprünglich angekündigt am 18. Juli 2022 reaktivieren. Der Carrier kommunizierte den 1. August 2022 als neuen Termin. Seit einigen Jahren führt Trade Air innerhalb von Kroatien einige PSO-subventionierte Inlandsflüge im Streckennetz. Die operative Durchführung erledigt man aber nicht selbst, sondern nimmt andere Carrier mit kleinem Fluggerät ins Wetlease. Geplant ist, dass ab 1. August 2022 eine Saab 340 eines nicht näher bezeichneten Anbieters im Auftrag der kroatischen Fluggesellschaft fliegen soll. Per 1. Mai 2022 hat Trade Air sämtliche inländischen PSO-Strecken temporär eingestellt. Hintergrund ist, dass die Neuausschreibung länger gedauert hat als ursprünglich angenommen. Der Mitbewerber Croatia Airlines, der ebenfalls auf manchen Domestic-Routen Subventionen erhält, hat sich nicht zu diesem Schritt entschieden. Die kroatische Regierung hatte die Ausschreibung verlängert, da man gehofft hat, dass sich weitere Carrier bewerben. Allerdings haben nur Trade Air und Croatia Airlines, also jene beiden Fluggesellschaften, die bereits unter Vertrag waren, Angebote abgegeben. Dementsprechend verzögerte sich der Zuschlag. Trade Air vertritt die Ansicht, dass die betroffenen Strecken ohne Zuschüsse nicht betrieben werden können. Zunächst war die Rede davon, dass man die subventionierten Inlandsflüge wieder ab dem 4. Juli 2022 durchführen wird, jedoch kommunizierte Trade Air dann den 18. Juli 2022. Nun gab man bekannt, dass die Wiederaufnahme erst am 1. August 2022 mit einer im Rahmen eines Wetlease-Vertrags angemieteten Saab 340 erfolgen soll. Den Operating Carrier nannte man nicht.

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Explosive Güter an Bord: Ukrainische Antonow An-12 in Griechenland abgestürzt und explodiert

Am Samstagabend ist die von der ukrainischen Frachtfluggesellschaft Meridian betriebene Antonow An-12 mit der Registrierung UR-CIC in der Nähe von Kavala abgestürzt. Das 51,5 Jahre alte Turbopropflugzeug befand sich auf dem Weg von Nis nach Amman. Das Ladegut war im wahrsten Sinne des Wortes explosiv, denn laut griechischen Medien beförderte das betagte Cargoflugzeug rund 12 Tonnen Gefahrengüter, wobei es sich demnach überwiegend um nicht näher bezeichnete explosive Materialien handeln soll. Augenzeugen berichten, dass es unmittelbar nach dem Absturz zu mehreren durchaus heftigen Explosionen gekommen sein soll. Was genau im Frachtraum war ist den griechischen Behörden nicht bekannt und auch das wahre Flugziel scheint nicht Amman gewesen zu sein, sondern Bangladesh. Pikant: In den Tagen zuvor war diese An-12 wiederholt in Richtung Rzeszow im Einsatz. Das ukrainische Flugzeug, das in Griechenland abgestürzt ist, transportierte nach Angaben des serbischen Verteidigungsministeriums Leucht- und Übungsminen nach Bangladesch. „Die Information, dass die Waffen in die Ukraine transportiert wurden, ist böswillig und falsch“, sagte Verteidigungsminister Nebojsa Stefanovic. Die eingesetzte Maschine UR-CIC war eine im Jahr 1971 ursprünglich bei der damaligen sowjetischen Aeroflot in Dienst gestellte Antonow An-12. Nach zahlreichen anderen Operators wurde der Oldie erst im Feber 2022 bei der ukrainischen Meridian eingeflottet. Zum Zeitpunkt des Unfalls hatte das viermotorige Turbopropflugzeug bereits stolze 51 Jahre und sechs Monate auf dem Buckel. Dieser Maschinentyp wurde ursprünglich für den militärischen Einsatz entwickelt, kam jedoch bereits zu Sowjetzeiten sowohl als Fracht- als auch als Passagierflugzeug auch zivil zum Einsatz. Die gegenständliche UR-CIC war – zumindest offiziell – nie auf

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Flugchaos: EU-Abgeordneter fordert EU-Kommission und Gewessler zum Handeln auf

Schwere Vorwürfe in Richtung Flughäfen und Airlines erhebt EU-Abgeordneter Andreas Schieder (SPÖ). Der österreichische Politiker wirft der Branche vor, dass diese das momentane Chaos in Kauf nehmen würde und sowohl die EU-Kommission als auch die Bundesregierung keine Maßnahmen ergreifen würden. „Pünktlich zur Hauptreisezeit heißt es an den europäischen Flughäfen ‚Rien ne va plus!‘ Flugstreichungen, ungefragte Umbuchungen, lange Wartezeiten, Verspätungen und unkooperative Informationspolitik; wer in diesen Tagen mit dem Flugzeug verreisen will, braucht starke Nerven. Aber wer die Branche kennt und Medienberichte aufmerksam verfolgt hat, weiß, die Airlines sind sehenden Auges in diesen Chaos-Sommer marschiert. Und die EU-Kommission hat zugeschaut, denn die herausgestellte Marktposition der großen Airlines wurde trotz konsequentem Abbau des Angebots abgesichert. Dort hat man die Corona-Hilfen in Milliardenhöhe gerne eingestreift, aber gleichzeitig Personal entlassen und Kapazitäten heruntergefahren. Dass das erwartbar hohe Passagieraufkommen so nicht zu bewältigen sein wird, war klar, in erster Linie den Luftfahrtunternehmen. Die Kombination aus schlechten Arbeitsbedingungen, Personalauslagerungen und dem stetigen Preiswettbewerb nach unten führen zu dem Chaos, das wir nun auf europäischen Flughäfen vorfinden. Leidtragende sind jetzt die Konsumenten und die Beschäftigten“, so Schieder. In der Pflicht sieht der österreichische EU-Abgeordnete in erster Linie die EU-Kommissarinnen Valean und Vestager, aber auch Verkehrsministerin Leonore Gewessler (Grüne). Letztere machte wiederholt mit eindeutigen Äußerungen klar, dass sie eine Gegnerin von Kurzstreckenflügen ist und forciert den Bahnverkehr mit Schwerpunkt Nachtzüge. Vor rund zwei Jahren kündigte das Regierungsmitglied Mindestpreise für Flugtickets an, jedoch wurden diese bislang nicht umgesetzt. Um das umstrittene Projekt, bei dem massive Rechtsbedenken bestehen, wurde es

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Türkische Luftfahrtbehörde hält „rein gar nichts“ von Leiharbeiter-Einsatz in Deutschland

Mit Leiharbeitern aus der Türkei wollten Deutschlands Flughäfen die akuten Personalprobleme „zwischenlösen“. Das Projekt entwickelt sich immer mehr zu einem Problem, denn während der Hauptreisezeit können diese gar nicht mehr eingesetzt werden. Fraport geht davon aus, dass das erste Leasingpersonal nicht vor September 2022 arbeiten darf. Nun gibt es auch noch Widerstand aus der Türkei. Mit der türkischen Staatsführung scheinen weder die Branchenverbände noch die deutsche Bundesregierung gesprochen zu haben. Ursprünglich teilte die Standesvertretung kryptisch mit, dass man einen Anbieter von Leihpersonal an der Hand habe, der kurzfristig rund 2.000 Arbeiter bereitstellen könne. Diese sollten gute Deutschkenntnisse haben und schon über alle Sicherheitsbescheinigungen verfügen. Dass diese Ankündigung mehr „heiße Luft“ als ernsthafte Hoffnung auf Entlastung für die Festangestellten in Deutschland war, dürfte spätestens dann klar gewesen sein als bekannt wurde, dass jeder einzelne Leiharbeiter aus der Türkei die Schulungen und Sicherheitsüberprüfungen in Deutschland durchlaufen muss. Weiters müssen Arbeitsvisa über die zuständige Botschaft bzw. das zuständige Konsulat beantragt werden. Die Bürokratie nimmt viel Zeit in Anspruch und unter anderem deswegen ist die Äußerung der Fraport AG, dass man nicht vor September 2022 mit dem Einsatz der ersten türkischen Leiharbeiter rechnet, durchaus realistisch. Anfang November 2022 soll schon wieder Schluss sein – so will es die deutsche Bundesagentur für Arbeit. Gegenwind gibt es noch von einer ganz anderen Stelle: Die türkische Regierung ist vom Projekt der Deutschen nicht wirklich begeistert. Man befürchtet, dass man dauerhaft Luftfahrt-Fachpersonal verlieren könnte. Bereits jetzt macht man es unter anderem Piloten besonders schwer zu Fluggesellschaften im Ausland

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Mangels Nachfrage: Wizz Air setzt drei von vier Kukes-Strecken temporär aus

Erst vor wenigen Wochen hat die Billigfluggesellschaft Wizz Air Flüge ins albanische Kukes aufgenommen. Die Nachfrage scheint jedoch stark verbesserungsbedürftig zu sein, denn der Carrier wird nach den Sommerferien 2022 drei von vier Routen temporär aussetzen. Derzeit bietet Wizz Air ab Wien, Basel, Karlsruhe/Baden-Baden und Memmingen Flüge nach Kukes an. Dieser Airport wurde neu gebaut und ist daher noch nicht lange am Netz. Aufgrund der Nähe zum Kosovo will man sich als günstige Alternative zum Flughafen Pristina positionieren. Die Nachfrage scheint jedoch nach den Sommerferien 2022 deutlich geringer zu sein als vom Billigflieger ursprünglich angenommen. Ab Wien und Basel wird Wizz Air ab 19. September bis Ende Oktober 2022 die Kukes-Flüge pausieren. Von Karlsruhe/Baden-Baden aus wird man diesen Airport zwischen 3. Oktober und 29. Oktober 2022 nicht ansteuern. Lediglich ab dem bayerischen Memmingen sind derzeit keine Reduktionen bzw. temporäre Einstellungen geplant. Auf Anfrage erklärte eine Sprecherin gegenüber Aviation.Direct: „Die Strecken sind aufgrund geringerer Nachfrage temporär zu diesen Zeitpunkten pausiert. Hier handelt es sich jedoch nur um saisonale Anpassungen, die Strecken werden nicht eingestellt, sondern weiterhin bedient“.

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Wegen Personalmangel: Frankfurt muss die Kapazität weiter reduzieren

Deutschlands größter Flughafen, Frankfurt am Main, will die Kapazität weiter reduzieren. In der kommenden Woche soll bei der Flugsicherung ein entsprechender Antrag eingebracht werden, der die Absenkung der Höchstwerte der Flugbewegungen zur Folge hat. Lufthansa begrüßt in einer Aussendung das Vorhaben. Betreiber Fraport erklärt unter anderem, dass man mit dieser Maßnahme den Flugbetrieb stabilisieren möchte. In einer ersten Maßnahme wurde der so genannte Koordinierungseckwert bereits von 106 auf 96 Flugbewegungen pro Stunde abgesenkt. Nun sollen es so bald wie möglich nur noch 88 Starts oder Landungen werden. Man will insbesondere während der Rush-Hours weniger Flugzeuge abfertigen. Aufgrund von akutem Personalmangel, der kurzfristig nicht behoben werden kann, kommt es regelmäßig zu Engpässen. Dies hat zur Folge, dass sich die Maschinen in Frankfurt Verspätungen einfangen, weil kein Personal für das Be- und Entladen und sonstige Dienste zur Verfügung steht. Auch kommt es bei den Sicherheitskontrollen häufig zu langen Wartezeiten. Weiters will die Fraport AG erreichen, dass neben Lufthansa auch weitere Fluggesellschaften ihr Angebot spürbar reduzieren und zusätzlich einige Flüge in die weniger genutzten Randzeiten verlagern. Der Kranich-Konzern hat ab München und Frankfurt bereits über 6.000 Flüge, die für Juli und August 2022 geplant waren, gestrichen. Die Tendenz ist steigend, denn erst diese Woche wurde bekannt, dass man nochmals den Rotstift angesetzt hat. Für Status-, First-, und Business-Class-Kunden kann die Nutzung des Flughafens Frankfurt am Main auch mit Unannehmlichkeiten verbunden sein, denn temporär wird die Fraport AG keine Security-Fast-Lane mehr anbieten. Dieser Schritt wird unter anderem damit begründet, dass man damit die angespannte

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Saudi-Arabien öffnet Luftraum für Carrie raus Israel

Die Staatsführungen von Israel und Saudi-Arabien haben sich darauf geeinigt, dass der Luftraum künftig genutzt werden darf. Das ist besonders für El Al ein Vorteil, denn der Carrier spart sich bislang übliche Umwege. Über Jahrzehnte hinweg war Saudi-Arabiens Luftraum für Fluggesellschaften aus Israel tabu. Dies galt auch für jenen der Vereinigten Arabischen Emirate, Jordaniens und Bahrains. Das politische Tauwetter der letzten Jahre führte dazu, dass massive Lockerungen eingetreten sind. Saudi-Arabien stimmte schon vor zwei Jahren zu, dass ein spezieller Korridor für alle Flüge von/nach Bahrain und in die VAE genutzt werden darf. Nun wurde aus Sicht der Carrier Israels ein weiterer Durchbruch erzielt: Saudi-Arabien öffnet den Luftraum generell. Beispielsweise El Al spart sich nun zeitaufwendige Umwege, denn man darf auf direktem Weg über das Königreich fliegen. In den letzten Jahren haben bereits unter anderem Jordanien, die VAE und Bahrain ihre Lufträume freigegeben. Auch führte das politische Tauwetter zur Aufnahme neuer Flugverbindungen zwischen den Staaten, mit denen man sich geeinigt hat, und Israel.

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Wassermangel: Gatwick kann nur noch wenige Toiletten betreiben

Wer am Flughafen London-Gatwick auf die Toilette muss, hat derzeit ein Problem, denn viele WC-Anlagen sind außer Betrieb. In einem der beiden Terminals stehen gar nur zwei Toiletten zur Verfügung. Auch können viele Restaurants derzeit nur eingeschränkt arbeiten. Der zweitgrößte Flughafen der britischen Hauptstadt London leidet derzeit unter akutem Wassermangel. Hintergrund ist, dass es aufgrund niedrigem Druck zu einem Wasserrohrbruch gekommen ist. Um die Folgen zumindest ein wenig lindern zu können, lässt der Airport Wasser mit Tankwagen anliefern. Das Gebrechen ereignete sich am Donnerstagnachmittag und hat gravierende Auswirkungen auf so ziemlich alles, das auf eine funktionierende Wasserversorgung angewiesen ist. Beispielsweise kann die Gastronomie nur noch in eingeschränktem Umfang Speisen und Getränke anbieten. Einige Restaurants haben sich gar entschlossen bis zur Behebung der Probleme zu schließen. Für die Fluggäste wesentlich unangenehmer dürfte aber sein, dass viele WC-Anlagen mangels Wasser nicht betrieben werden können. Der Airport hat es zwar geschafft einige wenige Toiletten offen zu halten, jedoch stehen in einem der beiden Terminals zur zwei Stück zur Verfügung. Dementsprechend ist dort mit längeren Wartezeiten vor dem Aufsuchen des stillen Örtchens zu rechnen. Ein Sprecher des Gatwick Airports erklärte unter anderem: „Ein Problem mit der Wasserversorgung von SES Water in Gatwick und Umgebung hat heute Morgen dazu geführt, dass der Wasserdruck auf dem gesamten Flughafen niedriger als normal ist. Wir arbeiten eng mit SES Water zusammen, um sicherzustellen, dass dieses Problem so schnell wie möglich behoben wird. Für die Passagiere und das Personal des Flughafens wird Wasser in Flaschen zur Verfügung gestellt, und

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