Jan Gruber

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Jan Gruber

Ukraine International: Flüge bleiben bis mindestens 11. Jänner 2023 gestrichen

Die Fluggesellschaft Ukraine International Airlines hat darüber informiert, dass man momentan davon ausgeht, dass sämtliche Flüge in das von einem Krieg betroffenen Land bis zumindest 11. Jänner 2023, 23 Uhr 59, eingestellt bleiben müssen. In Anbetracht der aktuellen Lage in der Ukraine ist es aus heutiger Sicht äußerst unwahrscheinlich, dass ab 12. Jänner 2023 wieder geflogen werden kann. Der Luftraum ist für den zivilen Flugverkehr aus Sicherheitsgründen gesperrt. Ukraine International weist in einer Erklärung auch darauf hin, dass es wegen des Krieges derzeit dazu kommen kann, dass die Erreichbarkeit des Servicecenters eingeschränkt ist. Von der Einstellung des Flugbetriebs nicht betroffen sind ACMI- und Charteraufträge, die man außerhalb der Ukraine durchführt. Diese werden mit Fluggerät, das bereits vor dem Einmarsch der Armee der Russischen Föderation außer Landes gebracht wurde, operiert.

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Silk Way West ordert zwei Boeing 777-8F

Die Frachtfluggesellschaft Silk Way West Airlines hat zwei Maschinen des Typs Boeing 777-8F bestellt. Weiters hat man sich Optionen für abermals zwei Einheiten gesichert. Die Bestellung war bislang seitens des Herstellers als nicht identifizierter Kunde geführt worden. Bereits zu Jahresmitte 2022 hat der Carrier mit Sitz in Aserbaidschan beschlossen, dass man das Konkurrenzmodell A350F bestellen wird. Nun hat man auch beim Konkurrenten Boeing geordert. Silk Way West ist derzeit ein reiner Boeing-Operator. „Wir freuen uns, diesen Auftrag mit unserem langjährigen Partner Boeing bekannt zu geben und einer der weltweit ersten Kunden für das neueste Frachtflugzeug zu werden“, sagte Zaur Akhundov, Präsident der Silk Way Group. „Silk Way West Airlines feiert in diesem Jahr ihr 10-jähriges Bestehen, und in den letzten zehn Jahren hat die Fluggesellschaft eine reine Boeing-Flotte betrieben. Die heutige Vereinbarung spiegelt unsere kontinuierlichen Investitionen in die marktführenden Boeing-Frachtflugzeuge wider. Unsere Flottenerneuerungspläne werden dazu beitragen, unsere Betriebskosten weiter zu senken, die Treibstoffeffizienz zu verbessern und die Luftfrachtdienste in unserer Region nachhaltiger zu gestalten.“

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Mexiko: Unruly-Pax rastet aus und schlägt auf Emirates-Check-in-Agent ein

Am Flughafen Mexico-City ist am 1. November 2022 eine Passagierin ausgerastet und attackierte eine für Emirates tätige Check-in-Mitarbeiterin. Auslöser des Streits sollen zwei Umstände gewesen sein: Einerseits war der Reisepass der Reisenden abgelaufen und andererseits ist er bereits nach der Meldezeit am Schalter erschienen. Die Folge draus: Der Check-in-Agent musste der Frau den Mitflug verweigern. Das war wohl eine richtige Entscheidung, denn dieser entpuppte sich als gefährlicher „unruly-PAX“. Der ausgeschlossene Passagier wollte die Entscheidung nicht zur Kenntnis nehmen und rastete aus. Sie bewarf die Flughafenmitarbeiterin mit ihrem Laptop, seinem geöffneten Koffer und anderen Gegenständen. Gleichzeitig beschimpfte sie lautstark und begann gar auf die Bodenbeschäftigte einzuschlagen. Andere Mitarbeiter versuchten – ohne nennenswerten Erfolg – einzugreifen und die Situation zu beruhigen. Damit waren zumindest die körperlichen Attacken beendet, jedoch stellte sich die Frau dann auf den Counter, zeigte den Check-in-Agents deutlich ihren Hintern und brüllte in Richtung anderer Passagiere wüste Beschimpfungen. Der Sicherheitsdienst und die Polizei mussten zur Hilfe geholt werden und griffen dann doch. Emirates erklärte zu dem Vorfall: „Wir können bestätigen, dass sich am 1. November am Check-in-Schalter des internationalen Flughafens von Mexiko-Stadt ein Vorfall ereignet hat, bei dem ein Fluggast, der zu spät zum Check-in-Schalter kam, mit einem abgelaufenen Reisepass unterwegs war. Dem Passagier wurde die Weiterreise verweigert, sie wurde unruhig und beleidigte das Bodenpersonal körperlich, so dass die Sicherheitskräfte des Flughafens und die Polizei einschreiten mussten. Die Sicherheit unserer Fluggäste und unseres Personals ist von entscheidender Bedeutung und wird nicht aufs Spiel gesetzt“.

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United testet Mitnahme von Speisen und Getränken

Die Fluggesellschaft United Airlines testet am Flughafen Denver ein neues Lounge-Produkt. Dieses soll sich an Passagiere richten, die sich aus Zeitgründen nur Getränk, Snack oder Kaffee mitnehmen wollen. Unter dem Namen „United Club FlySM“ bietet man nun ein neues Produkt an. „Bei United Club Fly dreht sich alles um noch mehr Komfort. Das neue Format richtet sich an Mitglieder mit Zeitdruck, die unsere Clubs für ein schnelles Getränk oder einen Snack nutzen möchten, ohne auf eine gehobene Clubumgebung verzichten zu müssen“, so Luc Bondar, Marketing & Loyalty VP und MileagePlus President. „Denver, wo mehr als zwei Drittel unserer Kunden Umsteigeverbindungen nutzen, ist der ideale Ort zur Einführung des neuen Konzepts.“ Passagiere können sich nach dem Scannen ihrer Bordkarte Getränke und Snacks wie Sandwiches, Salate, Wraps, Joghurt, Gemüse und Obst mitnehmen. Das Auffüllen wiederverwendbaren Wasserflaschen ist ebenfalls möglich.

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Turkish Airlines will mit Anadolujet in Deutschland expandieren

Die Fluggesellschaft Turkish Airlines will im kommenden Jahr in Deutschland und Europa stark wachsen. Man will das Angebot um etwa 20 Prozent erhöhen. Dies will man überwiegend über die Billigmarke Anadolujet bewerkstelligen. Gegenüber dem Handelsblatt erklärt Chairman Ahmet Bolat auch, dass die momentan aus 70 Maschinen bestehende Flotte des Lowcost-Brands so rasch wie möglich auf 100 Einheiten ausgebaut werden soll. Innerhalb von zehn Jahren könnten es gar über 200 Flugzeuge werden. Im kommenden Jahr will man deutlich mehr Flüge nach Deutschland und in andere europäische Länder als Anadolujet anbieten und auch in Lücken, die Ryanair, Easyjet und Lufthansa hinterlassen, schlüpfen. Zuletzt wurde bekannt, dass die Wetlease-Zusammenarbeit zwischen Turkish Airlines und der Beteiligung SunExpress beendet wird. Der zuletzt genannte Carrier wird die Kapazität künftig auf eigene Rechnung einsetzen und baut den Verkehr zwischen der Türkei und der Deutschland-Österreich-Schweiz-Region ebenfalls aus.

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Eurowings hat kostenpflichtige Hotline abgeschafft

Die Billigfluggesellschaft Eurowings hat auf die langen Wartezeiten, die Kunden beim Kontaktieren der Hotline teilweise erleiden müssen, reagiert. Man hat die kostenpflichtigen Mehrwertnummern durch normale Festnetznummern ersetzt. Dies gilt zumindest für Deutschland. Passagiere können den Carrier nun unter der Telefonnummer +49221/59988298 erreichen. Für Reisebüros und Agenturen gilt die Nummer +49221/59988225. Vor einiger Zeit hat die Europäische Union verfügt, dass Fluggesellschaften für Serviceanliegen bestehender Buchungen eine Telefonnummer, die zu normalen Festnetztarifen oder alternativ kostenfrei erreichbar ist, zur Verfügung stellen müssen. Für Neubuchungen und Interessenten darf es auch weiterhin kostenpflichtige Hotlines geben. Leider halten sich nicht alle Anbieter an die Verordnung.

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Mit SSJ-100: Red Wings baut Russland-Israel-Verkehr aus

Die russische Fluggesellschaft Red Wings baut ab Ende November 2022 den Verkehr zwischen der Russischen Föderation und Tel Aviv aus. Die viermal wöchentlich bediente Route ab Mineralnye Vody wird um Flüge ab Sotschi, Moskau-Domodedowo und Ekaterinburg ergänzt. Ab 27. November 2022 will Red Wings einmal wöchentlich mit Sukhoi Superjet SSJ-100 zwischen Ekaterinburg und Tel Aviv fliegen. Die Verbindung soll jeweils an Sonntagen bedient werden. Ab 29. November 2022 sollen zwei wöchentliche Rotationen zwischen Moskau-Domodedowo und der Wirtschaftsmetropole in Israel angeboten werden. Diese sollen an den Verkehrstagen Dienstag und Donnerstag durchgeführt werden. Auch auf dieser Route will man mit SSJ-100 fliegen. Ab Sotschi will der russische Carrier ab 28. November 2022 einmal wöchentlich mit diesem Muster Tel Aviv ansteuern. Die Flüge sollen jeweils an Montagen durchgeführt werden. Ab Mineralnye Vody fliegt Red Wings bereits viermal wöchentlich zum größten Airport Israels.

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Rauch im Cockpit: Sicherheitslandung von Aer-Lingus-UK-A330 in Daytona Beach

Der von Aer Lingus UK betriebene Airbus A330-300 mit der Registrierung G-EILA musste auf der Strecke Orlando-Manchester am 8. November 2022 eine außerplanmäßige Sicherheitslandung in Daytona Beach einlegen. Hintergrund war Rauchentwicklung im Cockpit. Die Piloten des UK-Ablegers von Aer Lingus stellten kurz nach dem Start in Orlando fest, dass ein Brandgeruch wahrzunehmen ist. Auch soll dieser optisch sichtbar gewesen sein. Aus Sicherheitsgründen entschied der Kapitän, dass eine Landung auf dem Flughafen Daytona Beach durchgeführt wird. Der Langstreckenjet konnte sicher landen. Alle 250 Passagiere und die Crew haben den Langstreckenjet unverletzt verlassen können. Nach etwa drei Stunden Wartezeit im Terminal von Daytona Beach wurden die Reisenden mit Bussen nach Orlando gebracht und auf andere Verbindungen in Richtung Vereinigtes Königreich umgebucht.

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Norwegian will Flyr nicht übernehmen

Die Billigfluggesellschaft Norwegian Air Shuttle hat kein Interesse den angeschlagenen Konkurrenten Flyr zu übernehmen. Das schließt man in einem Statement explizit aus. Da aufgrund einer Empfehlung des norwegischen Konsumentenschutzes auf jenen Routen, auf denen mit im Wettbewerb mit Flyr steht, außergewöhnlich viele flexible Tickets verkauft wurden, hat man auf diesen Strecken den Verkauf von erstattbaren Flugscheinen temporär eingestellt. Eine Übernahme von Flyr soll für Norwegian kein Thema sein. Am 16. November 2022 werden die Flyr-Aktionäre zu einer außerordentlichen Hauptversammlung gebeten. In dieser soll über die jüngsten Maßnahmen abgestimmt werden. Im ersten Anlauf konnte Flyr über die Börse nicht genug Geld einsammeln. Nun versucht man es mit geänderter Strategie erneut.

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Condor und Fisherman’s Friend starten „Streifenkooperation“

Die Ferienfluggesellschaft Condor und Lofthouse of Fleetwood, der Hersteller von Fisherman’s Friend, haben eine „Streifenkooperation“ bekanntgegeben. An Bord der Fluggesellschaft werden ab sofort Fisherman’s Friend Packungen, mit aufgedrucktem Condor-Flugzeug verkauft. Diese gibt es in verschiedenen Geschmacksrichtungen, darunter Tropical, und werden auch als „Flugbegleiter“ vermarktet. Normalerweise zeigen die gestreiften Packungen der Pastillen des englischen Herstellers einen Fischkutter. In der Sonderedition, die an Bord von Condor verkauft wird, ist nun ein Flugzeug, das die neuen Condor-Streifen zeigt, aufgedruckt. Der Kaufpreis pro Packung beträgt laut aktueller Speisekarte 2,20 Euro.

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