Jan Gruber

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Jan Gruber

„Utopia of the Seas“: Royal Caribbean lässt LNG-Schiff in Frankreich bauen

Die Reederei Royal Caribbean lässt in Frankreich bei der Werft Chantiers de l’Atlantique ein neues Kreuzfahrtschiff bauen. Dieses wird den Namen „Utopia of the Seas“ tragen und soll mit Gas angetrieben werden. Der Neubau wird in etwa 5.500 Fahrgäste befördern können und soll voraussichtlich im Frühjahr 2023 an Royal Caribbean International übergeben werden. Es wird sich um das zweite LNG-Schiff in der Flotte dieser Reederei handeln. Derzeit hat man noch keines. Das wird sich jedoch im Herbst 2023 ändern, denn dann wird man die Icon of the Seas in Dienst stellen. Diese wird das erste Kreuzfahrtschiff mit Gasantrieb in der Flotte von Royal Caribbean. Allerdings wird dieses nicht in Frankreich, sondern in Finnland gebaut. Hersteller ist die Werft Meyer Turku.

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OE-LBR: Austrian Airlines hat letzten A320 aus dem Dornröschenschlaf erweckt

Mittlerweile hat Austrian Airlines die gesamte Airbus-A320-Flotte wieder in die Luft gebracht. Die OE-LBR war die letzte Maschine, die noch im Long Time Storage war. Der Mittelstreckenjet komplettiert die aus 61 Flugzeugen bestehende Flotte. Im Zuge der Corona-Pandemie hat sich Austrian Airlines entschlossen, dass die Flotte verkleinert wird. Einige Boeing 767-300ER wurden bereits verkauft. Die Ausflottung der Turbopropflugzeuge des Typs de Havilland Dash 8-400 war bereits vor der Krise fix und wurde lediglich vollzogen. Die Kombination der verschiedenen Maßnahmen führte dazu, dass die AUA-Flotte deutlich geschrumpft ist. Die OE-LBR wurde als letztes Flottenmitglied der Airbus-A320-Reihe reaktiviert. Der 22,6 Jahre Mittelstreckenjet gehört seit 1. Feber 2022 der Flotte der Austrian Airlines an. Die Maschine wurde am 15. September 2020 ins Long Time Storage nach Bratislava überstellt. Dort verbrachte die OE-LBR einen langen Zeitraum, denn erst am 26. April 2022 erhob sie sich mit dem Ziel Tallinn wieder in die Luft. Bei einem Technikbetrieb in Estland wurden umfangreiche Wartungsarbeiten vorgenommen, um diesen A320 wieder fit für den Passagierflugbetrieb zu machen. Erst am 30. Juni 2022 kehrte dieser Airbus A320 wieder zurück nach Wien. Das Comeback im kommerziellen Flugbetrieb fand am 1. Juli 2022 als OS235 nach Berlin statt. Seither ist dieser Mittelstreckenjet wieder auf diversen AUA-Routen ab Wien-Schwechat im Einsatz. Derzeit setzt sich die aktive AUA-Flotte wie folgt zusammen: Airbus A320-200: 29 Exemplare Airbus A321-200: 3 Exemplare Airbus A321-100: 3 Exemplare Embraer 195: 17 Exemplare Boeing 777-200ER: 6 Exemplare Boeing 767-300ER: 3 Exemplare Weiters hat Austrian Airlines angekündigt, dass man vier Airbus

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Passagiere sitzen gelassen: Lufthansa flog lieber ferry von Frankfurt nach Berlin

Immer häufiger kommt es in den letzten Wochen vor, dass Lufthansa-Maschinen komplett leer durch Europa zu deutschen Flughäfen führen. Häufig wird der eigentlich geplante Rückflug – zum Beispiel nach Frankfurt oder München –  gestrichen und das Flugzeug fliegt stattdessen leer zu einem anderen Airport in Deutschland. Vor ein paar Tagen flog der Kranich mit Passagieren an Bord von Frankfurt nach Bologna. Der Rückflug wurde allerdings gestrichen, denn das betroffene Flugzeug wurde ferry nach Dresden überstellt, um von dort aus andere Verbindungen durchzuführen. Einen vergleichbaren Fall gab es am Samstag auf der Strecke Frankfurt-Berlin. Dieser sorgte aber zusätzlich für Verwirrung, denn betroffene Passagiere berichteten gegenüber Aviation.Direct, dass sie bei Ankunft am Airport ihren Flug LH202 auf der Anzeigetafel nicht finden konnten. Per SMS, E-Mail und über Push-Notifications wurden die Reisenden dann darüber informiert, dass sich das Gate geändert habe. Dort angekommen gab es aber keinen Flug, denn über eine Lautsprecherdurchsage wurde dahingehend informiert, dass der Berlin-Flug ausfällt. Das Flugzeug, das eigentlich mit Passagieren in die deutsche Bundeshauptstadt fliegen sollte, ist auch dorthin geflogen. Allerdings ferry, also ohne Fluggäste an Bord. Der Umstand, dass Lufthansa einen Leerflug durchführt und die Passagiere ausgerechnet auf dieser Strecke sitzen lässt, wirkt durchaus befremdlich. Dazu kam, dass die betroffenen Reisenden am Flughafen Frankfurt am Main keinerlei Unterstützung von Lufthansa erhalten haben wollen. Es wurde diesen mittels Screens und persönlicher Aussagen an den Schaltern mitgeteilt, dass man kein Hotelzimmer vergeben kann, weil alle Vertragshäuser in der Umgebung bereits voll sind. Man solle auf die Bahn ausweichen und

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Deutsche Bahn profitiert stark von Flugausfällen

Innerhalb Deutschlands fallen momentan sehr viele Flugverbindungen aus. Die beiden größten Anbieter – Lufthansa und Eurowings – streichen kurzfristig in ungewöhnlich großem Ausmaß. Das Ausweichen auf die Bahn wird zunehmend kompliziert, denn die ICE-Züge sind zunehmend überfüllt. Oftmals geben die Airlines des Kranich-Konzerns bei innerdeutschen Flugausfällen Gutscheine für Bahnfahrkarten aus. Derzeit ist auch das nicht sichergestellt, denn beispielsweise in Frankfurt am Main weist Lufthansa mittels Screen-Anzeigen darauf hin, dass man sich selbst um eine Ersatzbeförderung kümmern muss. Das Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ berichtet unter Berufung auf einen Sprecher der DB, dass man die Flugausfälle deutlich spürt. Immer mehr Menschen würden die ICE- und ICE-Sprinter-Züge nutzen und das führt nun zu Kapazitätsproblemen. Demnach verzeichnet die Deutsche Bahn eine um 40 Prozent gesteigerte Auslastung und Hauptabnehmer sind Fluggesellschaften bzw. deren Fluggäste im Fall von Streichungen. Auf den Strecken von Berlin nach München und Frankfurt sowie generell ab Nordrhein-Westfalen ist die Nachfrage besonders stark. Teilweise sollen die Züge auch schon Tage im Voraus komplett ausgebucht sein. Mit Blick auf den Hochsommer meinte der DB-Sprecher, dass sich der Trend fortsetzt und man spürt, dass viele Airlines auf Bahnverbindungen umbuchen bzw. potentielle Fluggäste ihre Reise aufgrund der chaotischen Zustände in der Luftfahrt lieber auf dem Schienenweg planen.

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Venedig verlangt ab Jänner 2023 bis zu zehn Euro Eintritt

Schon länger schwirrt der Plan der Stadtverwaltung von Venedig, dass Tagesgäste Eintritt bezahlen müssen, wie eine Art Damoklesschwert über der lokalen Touristik. Nun macht die Finanzdirektion der italienischen Küstenmetropole Nägel mit Köpfen und kündigt an, dass ab 16. Jänner 2023 bezahlt werden muss. Tagesgäste müssen sich vorab über ein Online-Portal anmelden und eine Gebühr zwischen drei und zehn Euro pro Person bezahlen. Nach dem Vorbild von Billigfliegern sollen „Frühbucher“ mit einem niedrigeren Preis belohnt werden. Wer sich erst kurzfristig das „Ticket“ löst, soll mit zehn Euro zur Kasse gebeten werden. Personen, die in Unterkünften in Venedig übernachten, müssen das Eintrittsgeld nicht bezahlen. Lediglich Tagesgäste müssen diese Abgabe leisten. Venedig plant Drehkreuze an den Hauptzugängen zur Stadt zu errichten. An diesen muss der QR-Code des Eintrittstickets gescannt werden. Auch ist geplant, dass die Finanzpolizei Kontrollen durchführen soll. Wer ohne angetroffen wird, soll zwischen 50 und 300 Euro Strafe berappen müssen.

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SAS Group meldet Chapter-11-Verfahren in den USA an

Die SAS Group hat in den Vereinigten Staaten von Amerika ein Insolvenzverfahren nach Chapter 11 beantragt. Es handelt sich um die Konzernmutter der operativen Fluggesellschaft SAS Scandinavian Airlines. Unternehmensangaben nach soll das Verfahren keine Auswirkungen auf den Flugbetrieb haben. Konzernchef Anko van der Warff erklärt unter anderem, dass das Chapter-11-Verfahren zur Durchführung der Sanierung notwendig ist. Es würde die rechtlichen Instrumente in die Hand geben, die zur Umstrukturierung der Firmengruppe notwendig sind. Chairman Carsten Dilling fügte hinzu, dass die Entscheidung für diesen Antrag nicht allein auf den Pilotenstreik zurückzuführen ist, jedoch dieser alles beschleunigt habe. „Wir gehen davon aus, dass wir die Umstrukturierung nach Chapter 11 in neun bis 12 Monaten abschließen werden“, sagte van der Werff. „Ein Streik ist das Letzte, was das Unternehmen jetzt gebrauchen kann, und deshalb fordern wir die skandinavische Pilotengewerkschaft dringend auf, den Streik zu beenden“.

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Ryanair: Spanische Gewerkschaften rufen erneut zum Streik auf

Die Gewerkschaften USO und Sictpla konnten mit der Geschäftsleitung von Ryanair bislang keine Einigung erzielen. Daher geben die Arbeitnehmervertreter gleich 12 weitere Streiktage bekannt. Diese fallen in die Hauptreisezeit und betreffen in erster Linie das Kabinenpersonal. Bei den letzten Aufrufen zu Arbeitsniederlegungen zeigte sich aber, dass in Spanien die Bereitschaft wesentlich geringer war als beispielsweise in Belgien. Ab Charleroi und Brüssel sind während der Streiktage etwa 65 Prozent der geplanten Ryanair-Flüge ausgefallen. In Spanien lag der Anteil der Flugausfälle im einstelligen Prozentbereich, wobei in manchen Fällen die Ursache für die Absage beim ATC-Streik in Marseille lag. Die beiden spanischen Gewerkschaften haben nun bekanntgegeben, dass an folgenden Tagen im Juli 2022 zu Arbeitsniederlegungen aufgerufen wird: 12.-15., 18.-21. und 25.-28. Juli 2022. Der Aufruf betrifft alle zehn spanischen Bases der Ryanair Group. Gelassen gibt sich der Billigflieger und verweist darauf, dass die Beteiligung bei den bisherigen Streikrungen gering gewesen wäre. Man rechnet mit minimalen Auswirkungen auf den Flugbetrieb.

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Qatar Airways fährt die Berlin-Präsenz hoch

Golfcarrier Qatar Airways macht vom neuen Luftfahrtabkommen zwischen Katar und der Europäischen Union bereits regen Gebrauch. Der Carrier wird die Verbindungen zwischen Berlin und Doha deutlich aufstocken. Ab 12. August 2022 wird man zehn Umläufe pro Woche anbieten. Mit Wirksamkeit zum 6. September 2022 kommt eine elfte Rotation dazu. Momentan bietet Qatar Airways sieben Flugverbindungen zwischen den beiden Hauptstädten an. Der Golfcarrier steuert in Deutschland momentan die Airports Frankfurt am Main, München und Berlin-Brandenburg an. Künftig will man 46 Umläufe pro Woche anbieten. Diese verteilen sich wie folgt: Bis zu dreimal täglich Frankfurt, 14 Mal wöchentlich München und elf Umläufe pro Woche in die deutsche Bundeshauptstadt.

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Auf Druck der Gewerkschaften: Brussels streicht 527 weitere Flüge

Die Fluggesellschaft Brussels Airlines streicht 675 für die Kalendermonate Juli und August 2022 geplante Flüge. Ursprünglich wollte man zunächst nur 148 Verbindungen absagen, jedoch habe man auf Druck der Gewerkschaften 527 weitere abgesagt. Firmenchef Peter Gerber erklärte in einem TV-Interview mit VRT-NWS, dass man so auch der Forderung nach Entlastung der Arbeitnehmer nachkommen würde. Die Anzahl der gestrichenen Flüge entspricht in etwa sechs Prozent des ursprünglich für die beiden Sommermonate geplanten Flugplans. Der Manager sagte auch, dass man sich „an der Grenze der Möglichkeiten“ befinde. Ende Juni 2022 trat das fliegende Personal der belgischen Lufthansa-Tochter in einen dreitägigen Streik und drohte damit, dass man erneut die Arbeit niederlegen wird, wenn es zu keinem Treffen mit Firmenchef Peter Gerber kommen wird. Dieses gab es dann am Montag. Das Unternehmen betonte, dass man den Forderungen den Arbeitnehmervertretern nachgekommen ist, jedoch keine Garantie dafür, dass es im Sommer 2022 zu keinen weiteren Ausfällen kommen wird, geben kann. Die Kosten für die Streichungen betragen in etwa zehn Millionen Euro. Betroffene Passagiere sollen von Brussels Airlines kontaktiert und nach Möglichkeit umgebucht werden. Am 23. August 2022 wird es ein weiteres Treffen zwischen Gewerkschaften und der Geschäftsleitung von Brussels Airlines geben. Es ist damit zu rechnen, dass bis zu diesem Termin keine weiteren Streiks angesetzt werden. Es werden Arbeitsgruppen gebildet, um konstruktiv einen ausgewogenen Flugplan zu entwickeln. Mögliche langfristige Veränderungen erfordern eine Zusammenarbeit, bei der jeder seinen Teil der Verantwortung übernimmt, so das Management.

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Ab 1. August 2022: Deutsche Bahn kooperiert mit Star Alliance

Mit Wirksamkeit zum 1. August 2022 wird die Deutsche Bahn AG als erster so genannter „intermodularer Partner“ dem Luftfahrtbündnis Star Alliance beitreten. Die Zusammenarbeit basiert auf der bisherigen Kooperation, die Lufthansa und DB bereits heute praktizieren. Langfristig sollen Passagiere aller Star-Alliance-Mitglieder profitieren. Das Ziel der Zusammenarbeit zwischen der Deutschen Bahn und der Star Alliance ist, dass man beispielsweise die Strecke Freiburg-Singapur auf einem Ticket kaufen kann. Man reist dann mit dem Zug bis zum Flughafen Frankfurt und steigt dann beim Star-Alliance-Mitglied Singapore Airlines ein. Die genannte Route ist ein exemplarisches Beispiel. Das Luftfahrtbündnis und der Eisenbahnbetreiber wollen die beiden Verkehrsträger sinnvoll miteinander verknüpfen, so dass beide Seiten, aber besonders die Passagiere profitieren. Anschlüsse bzw. Zubringer von/zu deutschen Flughäfen sollen einfacher ermöglicht werden. Das Kaufen einer Zugfahrtkarte soll entfallen, da Flug- und Bahnticket in einem Vorgang erworben werden können. „Von Freiburg nach Singapur: Dafür braucht es nur noch ein einziges Ticket. Durch attraktive innerdeutsche Verbindungen bei gleichzeitiger Verknüpfung mit internationalen Reiseketten leisten Deutsche Bahn und Star Alliance einen signifikanten Beitrag zur Reduktion der CO2-Emissionen im Verkehrssektor. Dies ergänzt unsere erfolgreiche Kooperation Lufthansa Express Rail, wo sich die Buchungszahlen seit 2010 mehr als verdoppelt haben. So bringen wir mehr Menschen vom Flugzeug auf die umweltfreundliche Schiene. Im gemeinsamen Schulterschluss mit den Airlines gehen wir die Mobilitätswende nun weiter an. Wir vernetzen unsere Angebote so, dass wir die jeweiligen Stärken unserer Verkehrsträger optimal nutzen können“, so Michael Peterson, Vorstand DB Personenfernverkehr. Die neue Partnerschaft von DB und Star Alliance baut auf dem Programm

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