Jan Gruber

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Jan Gruber

Bremen: Piloten von Laserstrahl geblendet

Am Mittwochabend wurde eine Besatzung eines Airbus-Jets im Landeanflug auf den Flughafen Bremen von einem grünen Laserstrahl geblendet. Die Piloten konnten dennoch sicher auf dem norddeutschen Airport landen. Laut Mitteilung der Bundespolizei wurde ein Ermittlungsverfahren gegen unbekannt wegen des Verdachts auf gefährlichen Eingriff in den Luftverkehr eingeleitet. Die Exekutive bittet eventuelle Zeugen sich bei der nähest gelegenen Polizeiinspektion zu melden. Es wird aufgrund der Angaben der Flugzeugführer vermutet, dass der Laserstrahl aus dem Bereich der Kattenturmer Heerstraßen stammen dürfte.

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Sommer 2023: Austrian Airlines schafft Nightstop in Innsbruck ab

Auf der Inlandsstrecke zwischen Innsbruck und Wien kommt es mit Beginn der Sommerflugplanperiode 2023 zu Änderungen. Austrian Airlines wird auf den momentan üblichen Nightstop in Tirol verzichten. Dadurch fallen der späte Abendflug nach Innsbruck sowie der frühmorgendliche Wien-Flug weg bzw. werden durch andere Kurse ersetzt. Bislang bietet Austrian Airlines unter der Flugnummer OS 913 eine Abendverbindung, die gegen 22 Uhr 50 in Innsbruck landet, an. Diese wird im Regelfall mit Embraer 195 bedient. Die Maschine „übernachtet“ dann in Tirol und hebt am Folgetag um 6 Uhr 35 als OS 914 in Richtung Wien ab. Das Kurspaar inklusive Nightstop wird nur noch bis 24. März 2023 angeboten. Beide Flüge werden häufig von Geschäftsreisenden genutzt, da der morgendliche Flug die Wiener Morgenwelle von Austrian Airlines erreicht und am Abend mit der Spätwelle zurückgeflogen werden kann.  Als Alternative steht Geschäftsreisenden nun die von Air Dolomiti bediente Anbindung an das Drehkreuz Frankfurt am Main zur Verfügung, denn der früheste AUA-Flug nach Wien hebt künftig erst um 8 Uhr 25 ab, denn das Fluggerät muss erst als OS 915 aus Wien „eingeflogen“ werden. Eine Sprecherin erklärte dazu gegenüber Aviation.Direct: „Der Nightstop OS913/4 wird durch den frühen Kurs OS915/6 ersetzt. Damit bedienen wir die Point-to-Point Nachfrage ex INN für Tagesreisen weiterhin adäquat und auch ex VIE sind dadurch bessere Tagesreisen nach INN möglich“. Weiters sagte die Medienreferentin: „Die Nightstops sollen in erster Linie den Geschäftsreiseverkehr aus den Bundesländern in Richtung Wien bedienen, der sich jedoch im vergangenen Sommer und auch aktuell in der Nachfrage noch nicht

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Schönefeld: BER-Terminal 5 vor endgültigem Aus

Das Terminal 5 des Flughafens Berlin-Brandenburg könnte für immer vom Netz genommen werden. Der Aufsichtsrat will darüber am 18. November 2022 entscheiden. Es wurde im Zuge der Corona-Pandemie – zunächst temporär – stillgelegt und beispielsweise als Impfzentrum genutzt. Die teilweise noch aus DDR-Zeiten stammenden Gebäude sollen der Flughafengesellschaft nicht nur hohe Betriebskosten verursachen, sondern für eine Wiederinbetriebnahme sollen auch millionenschwere Investitionen notwendig sein. Angesichts der weiterhin geringen Fluggastanzahl und dem Umstand, dass mehrere Carrier ihr Angebot ab dem BER reduziert haben, soll sich dies nicht rechnen. Ursprünglich war angedacht, dass das ehemalige Schönefeld-Terminal bis zur Errichtung der Terminals 3 und 4 weiterbetrieben werden soll. Anschließend sollte die Schließung erfolgen. Die Corona-Pandemie würfelte den Plan massiv durcheinander. Derzeit wäre nicht absehbar, dass die Kapazitäten von Terminal 5 benötigt werden. Für eine mögliche Nachnutzung gibt es keinen öffentlich bekannten Plan.

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Boeing: Italien will sechs Tankflugzeuge kaufen

Die italienische Regierung wird mit dem U.S.-amerikanischen Flugzeugbauer Boeing Verhandlungen über den Ankauf von sechs KC-46A aufnehmen. Diese sollen in die Jahre gekommene KC-767A ersetzen. In Italien wird das Muster KC-767B genannt. Die sechs Exemplare sollen vier des Vorgängermodells ablösen und gleichzeitig soll die Tankerflotte um zwei Einheiten ausgebaut werden. Das Auftragsvolumen beträgt rund 1,3 Milliarden U.S.-Dollar, wobei die technische Herstellerunterstützung für fünf Jahre inkludiert ist.

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Flugzeuge in Russland: Auch Avolon klagt Versicherer

Mit Avolon hat ein weiterer großer Leasinggeber eine Klage gegen Flugzeugversicherer eingebracht. Der Konzern fordert von Llyod’s Schadenersatz für zehn Maschinen, die trotz mehrfacher Aufforderung von russischen Airlines nicht zurückgegeben wurden. Anfang dieser Woche wurde bekannt, dass der Mitbewerber Carlyle Aviation Partners in Florida eine Klage gegen rund 30 Assekuranzen eingebracht hat. Es geht um insgesamt 23 Flugzeuge, die von russischen Carriern nicht zurückgegeben wurden. Laut Reuters hat Avolon im ersten Quartal 2022 rund 304 Millionen U.S.-Dollar auf die betroffenen zehn Flugzeuge abgeschrieben. Für die Flugzeugversicherer ist die Angelegenheit durchaus pikant, da es Schätzungen nach um mögliche Entschädigungen von rund elf Milliarden U.S.-Dollar gehen kann. Leistungen werden unter anderem unter Verweis auf den Krieg oder aber, dass man genau weiß wo die Flugzeuge sind, abgelehnt. Das wollen die Leasinggeber aber nicht hinnehmen und klagen daher ihre Versicherungen auf Auszahlung der Versicherungsleistungen. Es ist mit langen Verfahrensdauern zu rechnen. Eine Expertin meinte auch, dass das Ausmaß die eine oder andere Assekuranz und deren Rückversicherer schwer belasten könnte.

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Drittes Quartal 2022: Linz mit 90.885 Fluggästen

Der oberösterreichische Flughafen Linz-Hörsching wurde im dritten Quartal 2022 von 90.885 Passagieren genutzt. Durchgeführt wurden in diesem Zeitraum 1.313 Flüge. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum konnte man um rund zwei Drittel zulegen. In den ersten neun Monaten des laufenden Jahres zählte der oberösterreichische Flughafen 174.354 Reisende. Diese waren auf 2.923 kommerziellen Flügen unterwegs. Damit ist das Passagieraufkommen im direkten Vergleich mit dem Vorjahreszeitraum erheblich gestiegen. Allerdings lag man unter dem Vorkrisenaufkommen. Kürzlich musste Linz eine Hiobsbotschaft verzeichnen, denn Corendon Europe reduziert im Winterflugplan 2022/23 die Präsenz in Oberösterreich. Von den Kürzungen sind auch die österreichischen Flughäfen Salzburg und Graz betroffen. Linz-Zahlen auf einen Blick: Monat Flüge Veränderung Vorjahr Fluggäste Veränderung Vorjahr September 467 62 % 29.504 94 % August 429 66 % 30.337 79 % Juli 417 60 % 31.044 133 % Juni  428 229 %  32.520 1.945 % Mai    380 258 %   24 117 37.583 % April    274 119 %   14 871  – März    194 53 %   5 836  – Februar    161 101 %   2 690  – Jänner    173 104 %   3 435  – Gesamt: 2.923   174.354   (Die dargestellten Zahlen stammen von der Statistik Austria).

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Regierung will Sri Lankan Airlines privatisieren

Der möglichen Privatisierung der staatlichen Fluggesellschaft Sri Lankan Airlines wurde eine wichtige Hürde genommen, denn die Regierung hat sich nun bereiterklärt, dass man das Unternehmen zumindest teilweise verkaufen will. Dem Minister für Luft- und Seefahrt wurde unter Aufsicht des Finanzministers der Auftrag erteilt, dass ein entsprechendes Konzept ausgearbeitet werden soll. Das Kabinett hat beschlossen, dass anschließend eine offizielle Verkaufsausschreibung gestartet werden soll. Man hat aber noch nicht entschieden, ob der Konzern vollständig oder nur teilweise privatisiert werden soll. Fix ist jedenfalls, dass man zumindest Investoren an Bord holen will. Die Geschäftsleitung der Fluggesellschaft zeigte sich zuletzt bezüglich einer möglichen Privatisierung offen. Man kann sich aber auch vorstellen, dass Tochtergesellschaften teilweise verkauft werden, um frisches Geld in die Kasse zu bekommen. Derzeit befindet sich der Carrier auf Gewinnkurs, jedoch flog man in den letzten Jahren aufgrund der Corona-Pandemie erhebliche Verluste ein. Sri Lankan Airlines war bereits ein privates Unternehmen, jedoch wurde das Unternehmen im Jahr 2008 nach erheblichen Verlusten durch Verstaatlichung vor der Insolvenz bewahrt. Kritiker vertreten die Ansicht, dass sich ein privat geführtes Luftfahrtunternehmen nicht rechnen würde.

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Große Hoffnungen in Ryanair-Comeback in Klagenfurt

Die Billigfluggesellschaft Ryanair ist seit 1. November 2022 zurück in Klagenfurt. Den Auftakt machte die Wiederaufnahme der Verbindung nach London-Stansted. Im Winterflugplan 2022/23 bietet man auch die Ziele Charleroi, Dublin und Manchester an. Der Klagenfurter Flughafen sucht seit einiger Zeit auf geringfügiger Basis nach Aushilfen, die man laut Stellenanzeigen besonders an Samstagen benötigt, da an diesem Verkehrstag die meisten Ryanair-Flüge durchgeführt werden sollen. Der Stundenlohn, den die Abfertigungstochter anbietet, ist mit 11,83 Euro aber nicht gerade in einem Ausmaß, das einen Ansturm auf die Aushilfsstellen auslösen würde. Unabhängig davon war Ryanair bereits Anfang der 2000er-Jahre in größerem Umfang in Klagenfurt präsent. Damals gab es seitens der Landesregierung umfangreiche Subventionen, die letztlich vom Europäischen Gerichtshof für unzulässig erklärt wurden. Selbiges betrifft auch die ehemaligen Hapag-Llyod-Express/Tuifly/Air-Berlin-Flüge. Den damaligen Rückzug aus der Landeshauptstadt Kärntens begründete die damalige D-A-CH-Chefin mit einer angeblich „unverschämten Preiserhöhung seitens des Airports“. Die Realität war damals aber, dass die Zuschüsse ausgelaufen sind und auch aus finanziellen Gründen nicht mehr verlängert wurden. Das Land Kärnten befand sich damals in einer ernsthaften Krise, da man nicht nur in der Luftfahrt, sondern auch im Bankenwesen viel Geld sprichwörtlich verlocht hat. Ryanair feierte im Jahr 2020 ein „kleines Comeback“ in Kärnten. Man führte einige Umläufe von/nach Palma de Mallorca durch. Die Route wurde aber vorzeitig wieder eingestellt, da die Nachfrage aufgrund der Pandemie schwach war und noch dazu von der österreichischen Regierung Testpflichten eingeführt wurden, die damals mangels (kostenfreiem) Angebot nur sehr schwer von Privatpersonen erfüllt werden konnten. Somit war das damalige Comeback

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Pauschalreisen: Kostenlose Sitzplatzreservierungen bei EW Discover

Die Lufthansa-Tochter Eurowings Discover gewährt ab sofort Pauschalreisenden kostenfreie Sitzplatzreservierungen. Diese können nach der Reisebuchung über ein spezielles Portal vorgenommen werden. Bislang konnten Passagiere, die Pauschalreisen gebucht haben, darauf warten, dass das Ticket formell ausgestellt wurde. Neu ist, dass man bereits kurz nach der Buchung im Reisebüro oder bei einem Veranstalter dies online tätigen kann. Vorerst sollen die Sitzplatzreservierungen auf diesem Weg kostenfrei sein. Es ist offen, ob das dauerhaft so bleibt. Das Portal ist unter diesem Link erreichbar.

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Nice Air nimmt Kurs auf Düsseldorf

Das isländische Unternehmen Nice Air plant im Sommerflugplan 2023 zwei neue Strecken ab Akureyri anzubieten. Diese sollen nach Alicante und Düsseldorf führen. Die operative Durchführung soll durch Hifly Malta mit Airbus A319 erfolgen. Nice Air verfügt über kein eigenes AOC, sondern ist ein Unternehmen, das Flugzeuge chartert und die Sitzplätze auf eigene Rechnung vermarktet. Daher handelt es sich formell um Charterflüge. Nach Alicante will man ab 14. April 2023 bis vorerst 24. Mai 2023 einmal wöchentlich fliegen lassen. Düsseldorf will man ab 6. Mai 2023 in selber Frequenz anbieten, so das isländische Unternehmen. Der Start von Nice Air ist durchaus holprig verlaufen, da man die geplanten UK-Ziele nicht anbieten konnte. Die notwendige Genehmigung wurde versagt, da maltesische Luftfahrtunternehmen – bedingt durch den Brexit – keine kommerziellen Flüge zwischen Island und dem Vereinigten Königreich durchführen dürfen. Das hat man bei den Planungen vergessen.

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