Jan Gruber

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Jan Gruber

EU-Kommission will Schengen-Kontrollen neu regeln

Der der dem Deckmantel „Flüchtlinge“ führt Deutschland seit einigen Jahren auf dem Landweg Grenzkontrollen durch. Diese beschränken sich primär auf Österreich. Eigentlich sollte es derartige Ausnahmen vom Schengen-Vertrag nur maximal sechs Monate geben, doch die Maßnahme wird laufend verlängert. Eine ähnliche Situation zeichnet sich in Österreich an den Grenzen mit Slowenien und Ungarn. Auch dort wird seit einigen Jahren, wenn auch nur stichprobenartig, kontrolliert. Nun will die EU-Kommission diese Thematik neu regeln und die Vorgehensweise verschiedener Staaten defacto legalisieren. Künftig sollen die Mitgliedsstaaten der EU-Kommission mitteilen, wenn sie längerfristige Grenzkontrollen vornehmen wollen und dies genau begründen. Brüssel kann dann Empfehlungen abgeben, aber verhindern kann man die Kontrollen innerhalb des Schengenraums auch weiterhin nicht. Damit reagiert man auf eine Entscheidung des EuGH, die die von Österreich an der Grenze zu Slowenien eingeführten Binnenkontrollen als illegal eingestuft hat.

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Corendon-Notlandung in Basel für Passagiere dramatischer als bisher bekannt

An Bord des am Sonntag in Basel notgelandeten Corendon-Europe-Fluges XR2271 sollen sich wesentlich dramatischere Szenen abgespielten haben als bislang nicht bekannt. Betroffene berichten davon, dass die Sauerstoffmasken nach nur sehr kurzer Zeit nicht mehr funktioniert haben sollen. Einigen Reisenden soll gar Blut aus den Ohren gelaufen sein, so dass diese unmittelbar nach der Landung in umliegende Krankenhäuser eingeliefert werden mussten. Gegenüber der Lokalzeitung „In Franken“ schildert ein Passagier, dass er Brandgeruch wahrgenommen haben will. Weil seine Sauerstoffmaske nicht funktioniert habe, hätte er sich stattdessen eine FFP2-Maske aufgesetzt. Er und seine Frau hätten sich wegen einer Rauchgasvergiftung Sorgen gemacht. Ansonsten wäre es an Bord ruhig gewesen, denn die Reisenden hätten sich eher in einer Art Schockstarre befinden. Weiters soll wegen dem extrem schnell durchgeführten Sinkflug einigen Passagieren Blut aus den Ohren gelaufen sein. Medizinische Untersuchungen hätten ergeben, dass diesen die Trommelfelle geplatzt sind. Die Reisenden wurden in Krankenhäusern in Frankreich und der Schweiz notversorgt. Unmittelbar nach der Landung wären die Türen geöffnet worden. Dabei habe es einen sehr lauten Knall gegeben. Vorwurf „nichtfunktionierende Sauerstoffmasken“ wird nicht kommentiert Die Fluggesellschaft Corendon Europe bezeichnet den zwischen Fall als sehr selten, aber nicht ungewöhnlich. Die Besatzung wäre für derartige Vorfälle geschult und trainiert. Aus der Sicht von Corendon-Europe hat es sich so zugetragen: „Nach Erreichen der Flughöhe hatte die Cockpit-Besatzung festgestellt, dass der Druck in der Kabine langsam nachlässt. Sie haben im ersten Schritt aber nichts gefunden, worauf streng nach Vorschrift beschlossen wurde, den nächsten Flughafen im Sinkflug anzusteuern. Die Crew hat sich zusätzlich

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ÖBB-Sommerticket: Kostenpflichtige Reservierungspflicht für Jugendliche

Die Österreichischen Bundesbahnen legen auch heuer wieder die Netzkarte für Jugendliche auf. Es gibt aber eine signifikante Verschlechterung für die jungen Menschen, denn dieses kann teilweise nur dann genutzt werden, wenn kostenpflichtige Sitzplatzreservierungen zum Preis von drei Euro pro Fahrt und Person dazu gekauft werden. Der Regionalverkehr kann auch ohne Platzkarte genutzt werden, weil in derartigen Zügen gar keine Möglichkeit zur Reservierung besteht. Im Fernverkehr (zum Beispiel Railjet, Intercity, Eurocity oder D-Züge) müssen die jungen Menschen an den Verkehrstagen Freitag bis Sonntag kostenpflichtig reservieren. Andernfalls gilt das Sommerticket nicht. In den Intercity-Bussen zwischen Graz und Klagenfurt besteht immer, auch unter der Woche, Reservierungspflicht. Die Vorgehensweise der ÖBB kommt durchaus überraschend, denn noch vor wenigen Wochen hat man Reservierungspflicht ausgeschlossen. Dass man nun versucht zusätzliche Einnahmen von Jugendlichen und jungen Erwachsenen zu generieren, ist durchaus befremdlich. Die Bundesbahnen sehen darin aber kein Problem und verweisen unter anderem darauf, dass man überfüllte Züge verhindern möchte. Weiters: kauft man das Sommerticket online mit dem Kundenkonto, so soll es fünf Sitzplatzreservierungen dazu geben. Das Nachsehen haben aber Jugendliche und junge Erwachsene, die klassisch am Schalter oder Automaten kaufen, denn hier gibt es diese „Zugabe“ nicht. Das ÖBB-Sommerticket kann von Menschen unter 20 Jahren zum Preis von 34 Euro gekauft werden. Personen bis 26 Jahre bezahlen 59 Euro. Im Gegensatz zur Vergangenheit gilt es schon seit ein paar Jahren nicht mehr während der gesamten Sommerferien, sondern nur noch 30 Tage. Die Züge von Regiojet, Westbahn, City Airport Train und einiger anderer Privatbahnen sind nicht inkludiert.

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Ryanair zieht umstrittenen Afrikaans-Test per sofort aus dem Verkehr

Erst vor wenigen Tagen sorgte der Billigflieger Ryanair mit einem fragwürdigen Afrikaans-Test, den südafrikanische Staatsbürger auf Flügen nach Irland und ins Vereinigte Königreich zu absolvieren hatten, für Aufsehen. Selbst die Behörden stellten klar, dass dieser für die Einreise nicht erforderlich ist. Nach heftiger, internationaler Kritik lenkt der Lowcoster ein. Ryanair war der Ansicht, dass man mit Hilfe eines Fragebogens auf Afrikaans feststellen kann, ob Pässe von Südafrikanern echt sind oder nicht. Der Umstand, dass Afrikaans nur eine von vielen offiziellen Amtssprachen Südafrikas ist, ließ den Konzern kalt. Die Behörden Irlands und des Vereinigten Königreichs wiesen öffentlich darauf hin, dass es sich um keinen behördlichen Test handelt und dieser nicht absolviert werden muss. Das interessierte aber den Billigflieger nicht, denn falsche Antworten oder die Verweigerung führten zum Ausschluss der Beförderung. Der öffentliche Druck sowie das Einschreiten der Behörden von Irland und des Vereinigten Königreichs war nun stark. Ryanair stellt die umstrittene Praxis mit sofortiger Wirkung ein. Regelrecht unwissend gab sich Konzernchef Michael O’Leary, denn gegenüber der BBC sagte er unter anderem, dass er den vom Unternehmen entwickelten „Südafrikaner-Test“ „auch für nicht angemessen“ hält. Warum er es aber zugelassen hat, dass der von ihm geleitete Konzern trotz öffentlicher und behördlicher Kritik einige Tage an diesem festgehalten hat bzw. diesen überhaupt eingeführt hat, sagte der Manager nicht.

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Italien: Maskenpflicht in Flugzeugen abgeschafft

Italien passt sich laut Erklärung der Regierung dem allgemeinen europäischen Weg an und hat die Maskenpflicht an Bord von Verkehrsflugzeugen abgeschafft. Mittlerweile verlangen nur noch wenige EU-Staaten, darunter Deutschland, das Tragen von Mund-Nasen-Schutz in Flugzeugkabinen. Allerdings geht Italien insofern einen Sonderweg, weil die Maskenpflicht nur im Flugverkehr entfällt. In anderen öffentlichen Verkehrsmitteln bleibt diese laut Erklärung der Regierung weiterhin aufrecht. Konkret bedeutet das, dass man beispielsweise auf einem Flug von Rom nach Mailand Mund und Nase nicht mehr bedecken muss. Nutzt man aber die Bahn oder den Fernbus besteht weiterhin Maskenpflicht. Ebenso muss man in Italien Mund und Nase beispielsweise in Kinos, Theatern und bei Indoor-Sportveranstaltungen nicht mehr bedecken. Die Impfpflicht für Personen über 50 Jahren sowie das Militär wird ebenfalls nicht fort fortgeführt.

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Verweigertes Boarding: Air India kassiert Geldstrafe

Eine saftige Geldstrafe kassierte die Fluggesellschaft Air India, weil nach Ansicht der Zivilluftfahrtbehörde DGCA Passagieren wiederholt zu Unrecht das Boarding verweigert haben soll. Der Carrier, der erst kürzlich privatisiert wurde, muss rund 13.000 U.S.-Dollar bezahlen. Konkret geht es darum, dass es seitens der Behörde klare Vorgaben gibt wie sich Fluggesellschaften im Fall von Überbuchungen verhalten müssen. Laut DGCA habe man unter anderem in Delhi, Bengaluru und Hyderabad Kontrollen durchgeführt und festgestellt, dass sich Air India in zahlreichen Fällen nicht daran gehalten haben soll. „Nach Prüfung der von der Fluggesellschaft eingereichten Unterlagen hat die zuständige Behörde im Rahmen der Durchsetzungsmaßnahmen ein Bußgeld in Höhe von Rs 10 lakh (ca. $13.000) verhängt. Darüber hinaus wurde die Fluggesellschaft angewiesen, unverzüglich die erforderlichen Systeme zur Lösung des Problems einzurichten, andernfalls wird die DGCA weitere Maßnahmen ergreifen“, so die indische Zivilluftfahrtbehörde.

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Seit einem Jahr: Malaysia Airlines findet keinen Käufer für die sechs Airbus A380

Die Fluggesellschaft Malaysia Airlines wollte eigentlich ihre sechs Airbus A380 zu Geld machen, doch niemand will auch nur einen einzigen Superjumbo kaufen. Selbst Werbeinserate in Massenmedien und auf Social-Media-Plattformen konnten keine Gebote bringen. Interessenten gab es selbstverständlich, aber zwischen bloßen Anfragen und seriösen potentiellen Käufern gibt es bekanntlich einen großen Unterschied. Das Muster A380 ist auf dem Gebrauchtmarkt so gut wie gar nicht nachgefragt. So ist es auch nicht verwunderlich, dass Malaysia Airlines bislang keinen einzigen Superjumbo verkaufen konnte. Während dem Aviation Festival Asia 2022, das in Singapur abgehalten wurde, erklärte Izham Ismail,, Firmenchef der Malaysia Airlines Group, unter anderem, dass man noch keinen Käufer für die sechs Airbus A380 hat. Einen Wiedereinsatz schließt er aber aus und sagte, dass dieser Maschinentyp weiterhin am Boden bleiben wird. Es soll aber Gespräche mit möglichen Käufern geben. Die Flugzeuge, um die es sich handelt, sind äußerst jung. Erst im Jahr 2012 hat der Carrier den ersten Superjumbo eingeflottet. Die letzte Einheit hat man im März 2013 übernommen. Ismail will übrigens nichts zu den Gesprächen mit möglichen Käufern sagen. Lediglich, dass er davon ausgeht, dass sich ein möglicher Verkauf noch sehr lange hinziehen könnte. Malaysia Airlines hatte große Hoffnungen mit dem Airbus A380 stark wachsen zu können. Allerdings kam das Muster zu spät, denn längst war der asiatische Markt im Umbruch und Point-to-Point-Langstreckenverkehre waren dabei das bisherige Hub-and-Spoke-Konzept abzulösen. Kurz nach dem Beginn der Corona-Pandemie wurden die sechs A380 abgestellt. Vor rund einem Jahr hat Malaysia Airlines diese Maschinen zum Verkauf ausgeschrieben. Bislang

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Auch in Portugal soll bei Ryanair gestreikt werden

Auch in Portugal steht dem Billigflieger Ryanair ein Streik unmittelbar bevor. Die Gewerkschaft SNPVAC ruft ihre Mitglieder im Zeitraum von 24. Juni bis 26. Juni 2022 zur Arbeitsniederlegung auf. Da auch im Nachbarland Spanien gestreikt werden soll, ist in der kommenden Woche mit erheblichen Einschränkungen im Ryanair-Strecknetz von/nach Spanien und Portugal zu rechnen. Die Forderungen, die seitens der portugiesischen Gewerkschaft erhoben werden, sind nahezu deckungsgleich mit jenen in Spanien. Auch beim Konzernmitglied Lauda Europe sind seitens der spanischen Gewerkschaft USO Streiks angekündigt. Sofern diese nicht kurzfristig abgesagt werden, soll an mehreren Tagen im Juli 2022 die Arbeit der Flugbegleiter an der Basis Palma de Mallorca niedergelegt werden. Von dort aus werden unter anderem zahlreiche Ziele in Deutschland im Auftrag von Ryanair angeflogen.

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Streik am 20. Juni 2022: Flughafen Brüssel bittet Passagiere umzubuchen

Der Flughafen Brüssel rechnet damit, dass es am 20. Juni 2022 zu erheblichen Einschränkungen für die Passagiere kommen könnte. Der Großteil der Belegschaft des Sicherheitsdienstleisters G4S will in den Streik treten. Weiters ist eine nationale Manifestation angekündigt. Der Airport rät abfliegenden Passagieren, die eigentlich am 20. Juni 2022 reisen wollen, sich dringend mit ihrer Fluggesellschaft in Verbindung zu setzen und diese darum ersuchen, dass die Reise auf ein anderes Datum umgebucht werden kann. Der Flughafen Brüssel geht davon aus, dass eine große Anzahl von Flügen ohnehin gestrichen werden muss. Es ist davon auszugehen, dass stundenlange Wartezeiten an der Sicherheitskontrolle entstehen werden. Fluggästen, die am 20. Juni trotzdem abfliegen wollen, wird empfohlen, nur mit Handgepäck zu reisen. Airlines haben bereits damit begonnen, die für den Streiktag geplanten Flüge abzusagen und ihre Passagiere darüber zu informieren.

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Hamburg: Airbus A321XLR hat Jungfernflug absolviert

Der europäische Flugzeugbauer Airbus hat am Mittwoch den Jungfernflug mit dem Maschinentyp A321XLR durchgeführt. Die Maschine mit der Seriennummer 11000 hob um 11 Uhr 05 am Werksflughafen Hamburg-Finkenwerder ab. Der Testflug dauerte rund vier Stunden und 35 Minuten. Die Besatzung des Flugzeugs bestand aus den Testpiloten Thierry Diez und Gabriel Diaz de Villegas Giron sowie den Testingenieuren Frank Hohmeister, Philippe Pupin und Mehdi Zeddoun. Während des Fluges erprobte die Besatzung die Flugsteuerung, die Triebwerke und die wichtigsten Systeme des Flugzeugs, einschließlich der so genannten “Flight Envelope Protection”, sowohl bei hohen als auch bei niedrigen Geschwindigkeiten. Die Indienststellung ist für Anfang 2024 geplant. „Dies ist ein wichtiger Meilenstein für die A320-Familie und ihre Kunden weltweit. Mit der Indienststellung der A321XLR können Fluggesellschaften dank der einzigartigen Airspace-Kabine Langstreckenkomfort in einem Single-Aisle-Flugzeug anbieten. Die A321XLR wird neue Routen mit unschlagbarer Wirtschaftlichkeit und Umweltfreundlichkeit eröffnen”, so Philippe Mhun, EVP Programme and Services von Airbus.

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