Jan Gruber

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Jan Gruber

Österreich: Banken verlangen horrende Spesen beim Geldwechsel

In fast allen beliebten Urlaubsländern außerhalb Europas, aber auch in einigen innerhalb, gilt der Euro nicht als nationale Währung. Während beispielsweise im Schweden, den USA oder im Vereinigten Königreich Kartenzahlungen üblich sind, sieht man in Ländern wie Kroatien lieber das klassische Bargeld. Wechselt man bereits in Österreich so kann es laut einem aktuellen Bankentest der Arbeiterkammer ziemlich teuer werden. Fast alle Banken der Alpenrepublik verkaufen auch Fremdwährungen. Jene, die häufig nachgefragt sind, hat man zumeist in den Filialen vorrätig. Wird es ein wenig ausgefallen, muss man diese meist ein paar Tage zuvor in der Bankstelle vorbestellen. Die Arbeiterkammer nahm die Spesen von zehn in der Hauptstadt Wien tätigen Kreditinstituten unter Lupe und stelle fest, dass die Gebühren mitunter äußerst hoch sind. Eine Bank verlangt gar 10 Euro Mindestspesen, was gerade bei kleineren Beträgen so richtig teuer kommt. Die Arbeiterkammer hat im Mai 2022 die Kosten beim Geldwechsel der Bank Austria, Bawag-Psk, Easybank, Erste Bank, Hypo Niederösterreich, Oberbank, Raiffeisen Landesbank Niederösterreich-Wien, Schelhammer und Volksbank Wien genauer unter die Lupe genommen. Dabei haben die Konsumentenschützer festgestellt, dass die Spesen für das Wechseln in eine fremde Währung zwischen null und fünf Prozent schwanken. Die Mindestspesen machen zwischen null und zehn Euro aus. „Wer kleinere Beträge wechseln möchte, für den kann es teuer zu stehen kommen“, warnt AK Konsumentenschützer Christian Prantner. Wie hoch sind die Wechselspesen beim Tausch von Euro in eine Fremdwährung? Bank99 (Post): wird nicht angeboten Bank Austria: 2 Prozent, mindestens aber 6,80 Euro – nur eigene Kunden werden bedient Bawag-Psk: 3

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Einreise: Neuseeland streicht Test-Vorlagepflicht

Ab 20. Juni 2022 muss man bei der Einreise nach Neuseeland keinen negativen Coronatest mehr vorlegen. Die Regierung lässt die bisherige Regelung einen Monat früher als ursprünglich angekündigt fallen. Ministerin Ayesha Verrall erklärte, dass sich gezeigt habe, dass die bisherige Strategie erfolgreich war und daher halte man es seitens de neuseeländischen Regierung für sicher die Testanforderungen früher aufzuheben. Unverändert bleibt aber, dass einen Tag nach der Ankunft sowie am fünften Tag des Aufenthalts Antigen-Schnelltests durchgeführt werden müssen. Dabei handelt es sich um so genannte Selbsttests. Neuseeland praktizierte seit dem Beginn der Corona-Pandemie besonders strenge Einreisebestimmungen, die zum Teil sogar die eigenen Staatsbürger am Betreten des Staats gehindert haben. Ein Gericht erklärte den zuletzt genannten Umstand für rechtswidrig. Seit einigen Monaten öffnet sich das Land wieder schrittweise. Seit Anfang Mai 2022 dürfen Touristen aus insgesamt 60 Staaten, darunter auch Österreich, Deutschland und die Schweiz, wieder einreisen. Ab 31. Juli 2022 will man sich wieder komplett öffnen. Man verlangt dem aktuellen Informationsstand auch weiterhin, dass der Nachweis erbracht wird, dass man vollständig gegen Covid-19 geimpft ist.

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Austrian Airlines gibt gebrauchte Uniformen an Flugbegleiter aus

Früher wurden bei Austrian Airlines ausschließlich neue Uniformen ausgegeben. Das hat sich geändert, denn Flugbegleiter erhalten seit einiger Zeit auch gebrauchte Kleidungsstücke. Momentan betrifft das primär Kabinenpersonal, das neu ins Unternehmen eintritt. Für Kritik seitens Betroffener sorgt aber, dass teilweise auch gebrauchte Bodies ausgegeben werden. Gegenüber Aviation.Direct erklärte eine Flugbegleiterin, dass sie einen verschmutzten und beschädigten Body erhalten habe. Schon allein aus hygienischen Gründen findet sie das nicht in Ordnung. Allerdings: Laut Austrian Airlines ist das Tragen von Bodies für die weiblichen Flugbegleiter nicht verpflichtend. Alternativ können diese auch eine Bluse verwenden. Angesprochen auf den Umstand, dass gebrauchte Dienstkleidung zum Einsatz kommt, bestätigte die Medienstelle des Carriers dies. Eine Sprecherin sagte unter anderem: „Aus dem Aspekt der Nachhaltigkeit hat man sich dazu entschieden, neben neuen Kleidungsstücken auch retournierte Uniformteile auszugeben. Bei letzteren handelt es sich um Kleidungsstücke, die bei Austritten (zum Teil ungetragen bzw. „neuwertig„) retourniert wurden und selbstverständlich einer Prüfung sowie professioneller Reinigung unterzogen werden, bevor die Ausgabe an Mitarbeiter bzw. Mitarbeiterinnen erfolgt“. Dieser Darstellung widerspricht eine Flugbegleiterin, denn sie behauptet, dass sie eine Uniform mit deutlichen Gebrauchsspuren und Beschädigungen erhalten habe. Noch dazu würde diese trotz Maßnahmen und Änderungen durch die firmeneigene Schneiderei nicht passen. Sie fühle sich darin wie in einem Kartoffelsack. Seitens Austrian Airlines bedauert man, dass es in Einzelfällen zu Fehlern gekommen ist. „Mitarbeiterinnen entscheiden selbst, welche Teile sie beziehen möchten. So können zum Beispiel alternativ zu Bodies Blusen getragen werden. Sollte eine bestimmte Größe kurzfristig nicht verfügbar sein (Lieferverzögerungen) und die Mitarbeiterin auf einen

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Personalmangel: Gatwick muss Anzahl der Flüge beschränken

Der Flughafen London-Gatwick sorgte in den letzten Wochen wiederholt als „Chaos-Hotspot“ des Vereinigten Königreichs für Aufsehen. Nun gaben die Betreiber bekannt, dass die Anzahl der Flüge im Juli und August 2022 beschränkt werden. Täglich soll es im Juli 2022 maximal 825 Flüge geben. Im August 2022 will man 850 Verbindungen pro Tag zulassen. Vor der Corona-Pandemie waren es rund 900 Stück pro Tag. Der Flughafen Gatwick setzt diese Maßnahme eigenen Angaben nach, um einen „zuverlässigen Servicestandard“ bieten zu können. Der zweitgrößte Airport der britischen Hauptstadt leidet unter massivem Personalmangel. Enorm lange Wartezeiten an den Schaltern und der Sicherheitskontrolle gehören mittlerweile zum alltäglichen Bild. Kürzlich musste Vueling komplett ohne Passagiere abheben, weil diese trotz Abwartens des Kapitäns in der Siko-Warteschlange „steckengeblieben“ sind und noch dazu für das Boarding kein Bodenpersonal verfügbar war. Die Beschränkungen in Gatwick sind kein Einzelfall. Erst kürzlich gab der Flughafen Amsterdam-Schiphol, der in den letzten Wochen wiederholt mit chaotischen Zuständen, die auf Personalmangel zurückzuführen sind, aufgefallen ist, bekannt, dass die Anzahl der Passagiere, die den Airport pro Tag nutzen können, beschränkt wird.

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Brüssel empfiehlt: Jause und Getränke einpacken – Acht Stunden Wartezeit bei der Sicherheitskontrolle

Der Flughafen Brüssel rechnet damit, dass am Montag, den 20. Juni 2022, enorm lange Warteschlangen bei der Sicherheitskontrolle entstehen werden. Man warnt ausdrücklich davor, dass von Wartezeiten von bis zu acht Stunden auszugehen ist. Hintergrund ist ein Streik beim Dienstleister G4S. Doch nicht nur bei der „Siko“ ist mit massiven Einschränkungen zu rechnen, sondern auch im Bereich der Gepäckabfertigung und anderer Dienstleistungen. Die Gewerkschaften haben auch hier zur Arbeitsniederlegung aufgerufen. Viele Fluggesellschaften haben ihre für Montag geplanten Brüssel-Flüge bereits vorsorglich gestrichen. Der Flughafen Brüssel appelliert an Reisende, die Tickets für Montag haben, dass diese bei Möglichkeit umbuchen sollen und an einem anderen Tag fliegen sollen. Wer dennoch reisen möchte, muss sich bei der Sicherheitskontrolle auf Wartezeiten von bis zu acht Stunden einstellen. Derzeit laufen Gespräche mit den Fluggesellschaften, um so viele Flüge wie möglich zu streichen. Bei Wartezeiten von bis zu 8 Stunden an den Sicherheitskontrollen bedeutet die derzeitige Situation bedeutet, dass viele Passagiere ihren Flug verpassen und bis Dienstagmorgen am Flughafen festsitzen werden. Fluggäste, die noch abfliegen möchten, werden gebeten, regelmäßig die Website ihrer Fluggesellschaft zu überprüfen, da noch viele Annullierungen in letzter Minute zu erwarten sind. Außerdem bitten wir die Fluggäste, den Status Der Airport empfiehlt Passagieren, die reisen wollen oder müssen, dass diese unbedingt Verpflegung, Getränke und gegebenenfalls benötigte Medikamente mitbringen sollen. Man geht derzeit davon aus, dass auch die Gastronomie nur eingeschränkt zur Verfügung stehen wird. Man kündigt zwar an, dass in der Siko-Warteschlange Wasser verteilt werden soll, jedoch sollte man sich darauf nicht unbedingt verlassen.

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Ryanair-Streik soll auf Frankreich, Italien und Belgien ausgeweitet werden

Der ursprünglich nur in Spanien von Gewerkschaften angekündigte Streik bei der Billigfluggesellschaft Ryanair weitet sich auf immer mehr Länder aus. Nach portugiesischen Arbeitnehmervertretern rufen nun auch zwei italienische Gewerkschaften für den 25. Juni 2022 zur Arbeitsniederlegung auf. In Spanien, Portugal, Frankreich und Belgien sind vergleichbare Maßnahmen angekündigt. Damit könnte es ab dem 24. Juni 2022 zu erheblichen Einschränkungen im Flugverkehr der Ryanair Group kommen. Derzeit ist nicht absehbar wie viele Mitarbeiter sich tatsächlich beteiligen werden. Konzernchef Michael O’Leary gab sich in einem Interview wenig besorgt und sprach gar von „Mickey-Mouse-Gewerkschaften“. Die Arbeitnehmervertreter fordern unter anderem höhere Löhne und bessere Arbeitsbedingungen. Da unklar ist wie viele Flugbegleiter bzw. Piloten in den einzelnen Ländern gewerkschaftlich organisiert sind, ist nicht abschätzbar wie viele Flüge ausfallen werden. Es ist aber damit zu rechnen, dass es zu massiven Unregelmäßigkeiten kommen könnte.

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Fahrkartenverkauf: Deutsche Bahn will Reisebüros keine Provisionen bezahlen

In der Luftfahrt erhalten Reisebüros nur noch von sehr wenigen Airlines Provisionen für den Verkauf von Flugtickets. Nun will auch die Deutsche Bahn AG nachziehen und die Vermittlung von Fahrscheinen nicht mehr vergüten. Das stößt naturgemäß auf Kritik. Mittlerweile hat es sich eingebürgert, dass Reisebüros für die Buchung von Flugtickets Servicegebühren verlangen. Der Grund dafür ist, dass beispielsweise Lufthansa schon lange keine Provisionen mehr bezahlt und die Agenturen andernfalls überhaupt keinen Verdienst hätten. Die Höhe der Reservierungsgebühr variiert je nach Reisebüro. Von etwa fünf Euro bis zu 100 Euro ist so ziemlich alles dabei. Die Deutsche Bahn AG zahlt jenen Agenturen, mit denen man Vermittlungsverträge hat, bis zu sechs Prozent des Fahrkartenpreises als Vergütung. Das soll sich nun ändern, denn künftig soll es überhaupt keine Provision mehr geben. Zunächst sollen ICE-Fahrkarten betroffen sein. Reisebüros mit DB-Lizenz sollen ab Jänner 2023 nichts mehr bekommen. Der Deutsche Reiseverband hält das auch mit Blick auf den Klimaschutz für „eine strategisch komplett falsche Entscheidung“. Man fordert, dass die Politik einschreitet und das Vorhaben unterbindet. Mit der Maßnahme will die DB den Direktvertrieb, insbesondere über das Internet und die App, stärken. An vielen kleineren Bahnhöfen befinden sich aber Reisebüros, die aufgrund schon lange abgeschaffter Personenkassen dort den Verkauf von Fahrkarten übernommen haben. Bei Null-Provision und möglicher Servicegebühren der Agenturen ist damit zu rechnen, dass viele Reisebüros aus dem Vertrieb von Bahn-Fahrkarten aussteigen werden. Dieser gilt als personalintensiv, weil nicht nur lukrative Fernverkehrstickets verkauft werden, sondern der meiste Ansturm Kurzstreckenfahrscheine haben will, an denen die Agenturen

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Lissabon: Easyjet bekommt 18 Tap-Slotpaare – Ryanair geht leer aus

Dem Billigflieger Ryanair dürfte der Umstand, dass man in Lissabon im Ringen um zusätzliche Start- und Landerechte ausgerechnet gegen den Erzrivalen Easyjet den Kürzeren gezogen hat, wohl nicht in den Kram passen. Aufgrund von Staatshilfen musste Platzhirsch Tap Air Portugal 18 Slotpaare abgeben. Der irische Lowcoster war sich bereits ziemlich sicher, dass man den Zuschlag bekommen wird. Man verkaufte zahlreiche Tickets und vor einigen Wochen gab es den ersten Rückschlag: Die für die Expansion notwendigen Start- und Landerechte hat man mal vorerst nicht bekommen. Ryanair spekulierte darauf, dass Tap Air Portugal aufgrund der Corona-Pandemie nicht genutzte Slots abgeben muss, jedoch war das nicht der Fall. Die Folge daraus: Der Billigflieger musste das für Lissabon geplante Sommerprogramm kürzen und wird die Basis nicht wie ursprünglich angekündigt ausbauen. Nun gab es den zweiten Rückschlag: Jene Start- und Landerechte, die Tap Air Portugal als Auflage aufgrund des 2,55 Milliarden Euro schweren Rettungspakets abgeben muss, bekommt man auch nicht. Der Regulator hat diese nicht an Ryanair, sondern an Easyjet vergeben. Beide Carrier wollten die begehrten Slots vollständig haben. Den Zuschlag hat aber nur der orangefarbene Lowcoster erhalten. Das dürfte Ryanair so ganz und gar nicht passen, so dass damit zu rechnen ist, dass dieser ein Rechtsmittel einlegen wird. In den nächsten Tagen ist das portugiesische Ryanair-Personal seitens der zuständigen Gewerkschaften zur Arbeitsniederlegung aufgerufen. Fast zeitgleich soll auch in Italien, Belgien, Frankreich und Spanien gestreikt werden. Gefordert werden unter anderem höhere Gehälter und bessere Arbeitsbedingungen. Mit Einschränkungen im Flugverkehr ist zu rechnen, jedoch ist derzeit

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Mit Boeing 737 Max 10: Qatar Airways bringt Tochtergesellschaft an den Start

Golfcarrier Qatar Airways beabsichtigt eine Tochtergesellschaft, die den Maschinentyp Boeing 737 Max 10 betreiben soll, an den Start zu bringen. Welche Ausrichtung diese haben wird ist noch völlig offen. Nachdem der europäische Flugzeugbauer Airbus eine Großbestellung für A321neo gestrichen hat, unterschrieb Qatar Airways vorsorglich eine Absichtserklärung über den Erwerb von 25 Boeing 737 Max 10. Bislang wurde diese noch nicht in eine Festbestellung umgewandelt. Firmenchef Akbar Al Baker erklärte nun gegenüber Gulf News, dass dieser Maschinentyp nicht auf dem AOC von Qatar Airways registriert wird. Er sagte, dass diese bei einer Tochtergesellschaft zum Einsatz kommen wird. Nähere Einzelheiten nannte der Manager nicht, so dass die Spekulation im Raum steht, dass man eine Billigfluggesellschaft an den Start bringen könnte. Das Unternehmen will dies aber weder bestätigen noch dementieren.

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20 neue Bäume am Flughafen Graz gepflanzt

Auf Flächen des Grazer Flughafens wurden vom Airport, der Gemeinde Feldkirchen, verschiedenen Unternehmern und dem Ökofit-Team des Umweltamts insgesamt 20 Bäume gepflanzt. Es soll sich um großkronige Exemplare handeln. „Bäume sind Rückzugsort für viele verschiedene Tierarten und beeinflussen unser (Mikro)Klima positiv“, erklärt Wolfgang Grimus, Geschäftsführer des Flughafen Graz. „Daher haben wir uns sehr gerne an der Aktion des Umweltamt Graz beteiligt, in dem wir für insgesamt 20 Bäume Grund zur Verfügung stellen bzw. gemeinsam mit ÖKOPROFIT auch selbst ungarische Eichen pflanzen.“ „Der Flughafen Graz ist Eigentümer der größten extensiv bewirtschafteten Wiesenfläche in der näheren und weiteren Umgebung“, informiert Jürgen Löschnig, Geschäftsführer des Flughafen Graz. „Die Aufwertung dieses Grünareals, z. B. durch Neophytenverdrängung oder die heutige Baumpflanzaktion, ist uns ein großes Anliegen“. Insgesamt 20 fünf Meter hohe großkronige Bäume wurden von 17 Unternehmen, der Gemeinde Feldkirchen sowie dem Ökprofit-Team des Grazer Umweltamtes gepflanzt. Die Bäume lieferte die Baumschule Ledolter, die sich auch mit zwei Gleditschien an der Aktion beteiligt hat. Auf einer Tafel im Einfahrtsbereich des Flughafens sind alle Baumpatinnen und Baumpaten sichtbar gemacht. Ein großkroniger Baum bindet in seiner Lebenszeit ca. 10 kg Kohlenstoffdioxid pro Jahr.

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