
Österreich: Banken verlangen horrende Spesen beim Geldwechsel
In fast allen beliebten Urlaubsländern außerhalb Europas, aber auch in einigen innerhalb, gilt der Euro nicht als nationale Währung. Während beispielsweise im Schweden, den USA oder im Vereinigten Königreich Kartenzahlungen üblich sind, sieht man in Ländern wie Kroatien lieber das klassische Bargeld. Wechselt man bereits in Österreich so kann es laut einem aktuellen Bankentest der Arbeiterkammer ziemlich teuer werden. Fast alle Banken der Alpenrepublik verkaufen auch Fremdwährungen. Jene, die häufig nachgefragt sind, hat man zumeist in den Filialen vorrätig. Wird es ein wenig ausgefallen, muss man diese meist ein paar Tage zuvor in der Bankstelle vorbestellen. Die Arbeiterkammer nahm die Spesen von zehn in der Hauptstadt Wien tätigen Kreditinstituten unter Lupe und stelle fest, dass die Gebühren mitunter äußerst hoch sind. Eine Bank verlangt gar 10 Euro Mindestspesen, was gerade bei kleineren Beträgen so richtig teuer kommt. Die Arbeiterkammer hat im Mai 2022 die Kosten beim Geldwechsel der Bank Austria, Bawag-Psk, Easybank, Erste Bank, Hypo Niederösterreich, Oberbank, Raiffeisen Landesbank Niederösterreich-Wien, Schelhammer und Volksbank Wien genauer unter die Lupe genommen. Dabei haben die Konsumentenschützer festgestellt, dass die Spesen für das Wechseln in eine fremde Währung zwischen null und fünf Prozent schwanken. Die Mindestspesen machen zwischen null und zehn Euro aus. „Wer kleinere Beträge wechseln möchte, für den kann es teuer zu stehen kommen“, warnt AK Konsumentenschützer Christian Prantner. Wie hoch sind die Wechselspesen beim Tausch von Euro in eine Fremdwährung? Bank99 (Post): wird nicht angeboten Bank Austria: 2 Prozent, mindestens aber 6,80 Euro – nur eigene Kunden werden bedient Bawag-Psk: 3








