Jan Gruber

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Jan Gruber

Salzburg: Eurowings-Europe-Chef Beveridge gelobt Besserung

Eurowings sorgte in den letzten Tagen unter anderem in Salzburg und Innsbruck für viele gestrandete Passagiere, denn aufgrund von Personalmangel konnte man viele Flüge nicht durchführen. Nun räumt Eurowings-Europe-Chef Stefan Beveridge ein, dass nicht alles rund gelaufen ist und gelobt Besserung. „Die aktuellen Flugplan-Anpassungen zahlreicher Airlines in Europa werden aber dazu führen, dass in Verkehrsspitzen Last aus dem System genommen wird und der Luftverkehr so wieder zu einer Normalisierung der Prozesse findet“, so Beveridge. „Wir versprechen von unserer Seite alles zu tun, das System gemeinsam mit unseren Partnern schnellstmöglich und bestmöglich wieder so aufzustellen, dass Kunden ab Salzburg pünktlich und zuverlässig zu ihren Zielen kommen, wie sie es von einer Airline der Lufthansa Group erwarten können. Für die Unannehmlichkeiten der vergangenen Tage möchten wir uns bei betroffenen Gästen aufrichtig entschuldigen“. Salzburgs Flughafenchefin Bettina Ganghofer fügte im Zuge eines Pressegesprächs hinzu: „Mit Eintrübungen müssen wir überall rechnen, Urlaubszeit bringt leider Stau, Verspätungen und Umwege auf der Straße, auf der Schiene und im Luftverkehr mit sich. Verglichen mit dem Jahr 2018 hatten wir heuer um 4 Flugstreichungen im Zeitraum Jänner bis Ende Juni mehr, das ist bedauerlich, aber mit der aktuellen Situation erklärbar. Wir vertrauen auf die Gegensteuerungsmaßnahmen unseres Airline-Partners Eurowings, damit die Situation für unsere Passagiere bestmöglich entzerrt werden kann. Ich bin mir sicher, dass wir trotz aller Widrigkeiten einem guten Sommer entgegensteuern“. Auch am Salzburger Flughafen leidet man derzeit unter Personalmangel. Dies führte bereits dazu, dass die Direktorin selbst mitanpacken musste. Beispielsweise half sie als Kellnerin in der Lounge aus.

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Bahamas: Zwei Crystal-Kreuzfahrtschiffe wurden versteigert

Die Auflösung der insolventen Reederei Crystal Cruise schreitet voran, denn auf den Bahamas-Inseln wurden mit der Symphony und der Serenity bereits zwei Schiffe versteigert. Beide Schiffe sind über 20 Jahre alt und erzielten äußerst unterschiedliche Verkaufserlöse. Die Serenity, die bei Crystal im Jahr 2003 in Dienst gestellt wurde, brachte der Insolvenzmasse 103 Millionen Dollar ein. Die 26 Jahre alte Symphony kam für lediglich 25 Millionen U.S.-Dollar unter den Hammer. Zu den Käufern wurden keine näheren Angaben gemacht. Weitere Vermögenswerte wie Kundendaten und Markenrechte wurden bislang nicht versteigert. Die Endeavor soll in Kürze ebenfalls zu Geld gemacht werden. Allerdings bahnt sich hier an, dass der Masseverwalter dieses Schiff freihändig verkaufen kann, da es diverse Interessenten für das Expeditionsschiff geben sollen. Einen offiziellen Kommentar gibt es dazu aber nicht. Die Versteigerung der beiden anderen Schiffe hat zur Folge, dass die neuen Eigentümer den Hafen verlassen können. Aufgrund des Insolvenzverfahrens lagen die Crystal und die Symphony seit Feber 2022 an der Kette. Ein Gericht hatte dies verfügt, da die Reederei erhebliche Rückstände unter anderem beim Treibstofflieferanten sowie kreditgebenden Banken hatte.

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A330neo-Wetlease: Air Senegal wechselte von Hifly Malta zu Airhub Aviation

Die maltesische Airhub Aviation konnte dem Mitbewerber Hifly Malta den Wetlease-Auftrag von Air Senegal abluchsen. Seit 17. Juni 2022 wird der Airbus A330neo mit der Registrierung 9H-SZN von zuerst genannter Fluggesellschaft betrieben. Der erste Flug erfolgte am 17. Juni 2022 von Dakar nach Marseille. Es folgen weitere Flüge von Dakar zum John F. Kennedy International Airport in den Vereinigten Staaten. „Wir fühlen uns sehr geehrt, diesen Airbus A330-900neo in unserer Flotte begrüßen zu dürfen. Der Betrieb eines modernen Flugzeugs dieses Kalibers spiegelt das Engagement von Airhub Aviation wider, unseren Kunden weltweit außergewöhnliche und qualitativ hochwertige Dienstleistungen anzubieten“, sagte Husam Kharoufah, Vice President – Commercial bei Airhub Aviation. Air Senegal hat seit 2019 aus verschiedenen Gründen die 9H-SZN von Hifly Malta betreiben lassen. Das Muster kam auf diversen Strecken ab Dakar zum Einsatz. Nun wechselte man den Wetlease-Operator innerhalb von Malta, denn Air Senegal hat nun Airhub Aviation mit dem Betrieb dieses Airbus A330neo beuaftragt.

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Auch spanisches Easyjet-Personal streikt: Erhebliche Auswirkungen zum NRW-Ferienbeginn

Passagiere, die mit Ryanair, Lauda Europe oder Easyjet nach Spanien fliegen wollen, benötigen in den nächsten Tagen starke Nerven. Bei den drei genannten Fluggesellschaften sind mehrere Streiktage angekündigt. Dazu kommt, dass bei Ryanair auch in Italien, Belgien, Portugal und Frankreich gestreikt werden soll. Teilweise überlappen sich die Arbeitsniederlegungen bei den drei Fluggesellschaften, so dass im Falle von Flugausfällen die Möglichkeiten von Ersatzbeförderungen eingeschränkt sind. In Spanien soll bei Ryanair an folgenden Tagen die Arbeit niedergelegt werden: 24., 25., 26. und 30. Juni sowie 1. und 2. Juli 2022. Dazu kommt, dass die Basis Palma de Mallorca der Tochtergesellschaft Lauda Europe am 2., 3., 9., 10., 16., 17., 23., 24., 30. und 31. Juli 2022 zur Arbeitsniederlegung aufgerufen ist. Ebenso ruft die spanische Gewerkschaft USO das Easyjet-Kabinenpersonal der Bases Barcelona, Malaga und Palma de Mallorca zum Streik auf. Laut Mitteilung soll dieser an folgenden Tagen über die Bühne gehen: 1., 3., 15. und 17., 29. und 31. Juli 2022. Die Arbeitsniederlegungen bei den drei Fluggesellschaften fallen auch in den Beginn der Sommerferien des deutschen Bundeslands Nordrhein-Westfalen. Es ist damit zu rechnen, dass es in Düsseldorf, Köln/Bonn und an anderen Airports zu zahlreichen Ausfällen kommen könnte. Betroffen sind dem aktuellen Informationsstand nach die Airlines Ryanair, Lauda Europe und Easyjet. Allerdings leidet beispielsweise der Mitbewerber Eurowings unter akutem Personalmangel, so dass nicht auszuschließen ist, dass es auch hier punktuell zu Ausfällen kommen könnte. Besonders hart getroffen ist der Verkehr zwischen Deutschland und Palma de Mallorca, denn Ryanair, Lauda Europe und Easyjet führen gemeinsam

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Ex-Niki-Chef Christian Lesjak wird Condor-Vertriebsleiter

Die Ferienfluggesellschaft Condor bekommt mit Wirksamkeit zum 1. September 2022 einen neuen Vertriebschef. Paul Schwaiger wird mit 68 Jahren in den Ruhestand treten. Seine Funktion übernimmt der ehemalige Niki-Geschäftsführer Christian Lesjak. Schwaiger ist seit 2016 für die Verkaufsleitung von Condor zuständig. Zuvor war er rund 15 Jahre lang für SunExpress tätig. Christian Lesjak war in der Vergangenheit bei Air Berlin ehe er jahrelang Geschäftsführer von Niki war. Momentan ist der Manager Senior Vice President Network and Resource Management bei Finnair. Christian Lesjak wurde nach der Übergabe von Niki an Air Berlin Geschäftsführer der österreichischen Fluggesellschaft. Kurz nachdem Stefan Pichler den Vorstandsvorsitz der deutschen Airline übernommen hatte wurde er von Thomas Suritsch und Christina Hackl abgelöst. Beide waren nicht sonderlich lange im Amt, denn kurz darauf folgte Oliver Lackmann als Firmenchef.

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Electra Airways fliegt mit zwei Airbus A320 für Enter Air

Die polnische Charterfluggesellschaft Enter Air hat zwei Airbus A320, die von der bulgarischen Electra Airways betrieben werden, ins Wetlease genommen. Die erste Einheit wurde bereits am 12. Juni 2022 von Varna nach Kattowitz überstellt. Die Maschinen mit den Registrierungen LZ-EAC und LZ-EAD werden während der Sommersaison für Enter Air fliegen. Das zuerst bezeichnete Flugzeug ist in Kattowitz stationiert und das zweite in Poznan. Über W-Pattern kommen beide Maschinen aber auch ab anderen polnischen Flughäfen zum Einsatz. Laut CH-Aviation.com ist mit der LZ-EAB auch der dritte Airbus A320 von Electra Airways ab Polen im Einsatz. Die Maschine fliegt im Auftrag von AMC Aviation und ist in Warschau stationiert.

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China will Ersatzteile für Flugzeuge an Russland liefern

Die russischen Fluggesellschaften sollen künftig Ersatzteile für das westliche Fluggerät über die Volksrepublik China beziehen können. Der chinesische Botschafter in Russland, Zhang Hanhui, sagte gegenüber Tass, dass man bereit ist die gewünschten Ersatzteile an die Russische Föderation zu liefern. Weiters sagte der Diplomat, dass man gerade dabei ist eine entsprechende Kooperation auf die Beine zu stellen und bereits zahlreiche Fluggesellschaften den Bezug von Ersatzteilen über China sondieren würden. Seitens der Volksrepublik würde es „keine Einschränkungen“ geben. Im Rahmen der westlichen Sanktionen als Reaktion auf die russische Invasion in der Ukraine haben die Europäische Union und die Vereinigten Staaten den Verkauf und die Lieferung von Flugzeugen und Ersatzteilen aus westlicher Produktion an russische Fluggesellschaften sowie die Versicherung oder Rückversicherung von in Russland betriebenen Flugzeugen und deren Reparaturen verboten. Seitdem hat Moskau den Fluggesellschaften erlaubt, die von ausländischen Unternehmen geleasten Flugzeuge weiter zu betreiben, von denen die meisten inzwischen in das örtliche Register übertragen wurden.

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Nürnberg: Tuifly nimmt Enfidha–Hammamet auf

Die deutsche Ferienfluggesellschaft Tuifly legt eine neue Flugverbindung von Nürnberg zum Aéroport International d’Enfidha–Hammamet auf. Diese soll mit Wetlease-Flugzeugen von Smartlynx bedient werden. Der Erstflug ist für den 22. Juli 2022 angekündigt. Im Regelfall soll der von Smartlynx betriebene Maschinentyp Airbus A320 zum Einsatz kommen. Der tunesische Airport befindet sich nahe der Stadt Enfidha und ging erst im Jahr 2010 für den internationalen Linienverkehr ans Netz. Betrieben wird der Flughafen von der türkischen TAV Airports Holding. Der Aéroport International d’Enfidha–Hammamet befindet sich zwischen den Flughäfen Tunis und Monastir und soll den zuletzt genannten Airport entlasten. Derzeit gibt es nur wenige Flugverbindungen von Europa aus zu diesem Flughafen.

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Keine Corona-Förderungen: Österreich Bundesländerflughäfen verklagen die Republik Österreich

Die österreichischen Regionalflughäfen wollen eine Klage gegen die Republik Österreich einbringen. Es geht um die Auszahlung von Covid-19-Förderungen, bei denen man sich gegenüber dem Flughafen Wien-Schwechat benachteiligt sieht. Es geht um eine beachtlich hohe Summe, denn allein der Flughafen Graz klagt 5,6 Millionen Euro ein, berichtet die „Kleine Zeitung“. Hintergrund ist, dass die Bundesländerflughäfen – im Gegensatz zum Wiener Airport – keinen Zugang zu diversen Fördermöglichkeiten des Bundes hatten. Begründet wurde das unter anderem damit, dass sich – mit Ausnahme von Klagenfurt – die Regionalflughäfen im Eigentum der öffentlichen Hand, also Länder und Städte, stehen würden. Nach Ansicht der Regierung sollen die jeweiligen Gesellschafter, die der öffentlichen Hand angehören, selbst für die finanziellen Schäden, die aufgrund der Corona-Pandemie entstanden sind, aufkommen. Lediglich der Zugang zur Kurzarbeit wurde den Bundesländer-Airports gewährt. Anders die Situation am Flughafen Wien: Die Bundesländer-Airports stellen es so dar, dass der größte Flughafen des Landes zu so ziemlich allen Coronahilfen Zugang gehabt hätte. Daraus leitet man eine Benachteiligung ab und klagt nun die Republik. Allein der Flughafen Graz macht 5,6 Millionen Euro geltend. Seitens der Finanzprokuratur gibt es keine Stellungnahme zum gerichtlichen Vorgehen der Bundesländer. Auch ist noch nicht absehbar wann die einzelnen Klagen verhandelt werden, denn aus rechtlichen Gründen muss jeder Airport für sich selbst vor Gericht ziehen. Eine Zusammenlegung in ein Verfahren ist nicht möglich.

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PwC-Umfrage: Deutsche wollen Urlaubsausgaben kürzen

Rund drei Viertel der Deutschen spielen mit dem Gedanken aufgrund der aktuell hohen Inflation ihre Urlaubsausgaben einzuschränken. Besonders für Flugreisen wollen viele weniger Geld ausgegeben. Zu diesem Schluss kommt eine von Pricewaterhouse Coopers durchgeführte Umfrage. Nach über zwei Jahren Corona-Pandemie hofft die Reisebranche auf einen besonders starken Sommer 2022. Die Buchungszahlen sind momentan sehr gut, jedoch zeigen sich nun massive Auswirkungen der stark gestiegenen Lebenshaltungskosten. Etwa drei Viertel der Deutschen wollen ihre Urlaubspläne bzw. die Ausgaben hierfür kürzen. Rund 56 Prozent der Befragten gaben an, dass man die Anzahl der Reisen heuer reduzieren möchte. Die Hälfte der Umfrageteilnehmer will Abstriche in den Bereichen Komfort, Aktivitäten und Aufenthaltsdauer in Kauf nehmen. Kurzurlaube und Teilnahme an Events wollen 60 Prozent der Deutschen reduzieren. Ein interessantes Bild zeigt sich auch bei der Reisewahl: So wollen die Befragten bei Camping und Ferienwohnungen weniger stark kürzen. Aufenthalte in Ferienanlagen bzw. Wellnessanlagen wollen gar 78 Prozent zurückfahren. Bei Hotels denken immerhin 68 Prozent an eine Verringerung der Ausgaben. Bei der Wahl des Anreisemittels denken 73 Prozent daran, dass aufgrund gestiegener Ticketpreise weniger mit dem Flugzeug geflogen werden könnte. 71 Prozent wollen auf Fähren und Schiffe verzichten. Einsparungen wollen 61 Prozent der Umfrageteilnehmer beim eigenen Auto bzw. Mietwägen erzielen. Laut PwC Deutschland ist der Verzicht auf den Sommerurlaub für die überwiegende Mehrheit kein Thema. 60 Prozent gaben an, dass für sie ein Urlaub in Deutschland in Frage kommt und 51 Prozent bejahten, dass sie auch ins Ausland reisen würden. „Es bleibt also die berechtigte Hoffnung der Tourismusbranche,

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