Jan Gruber

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Jan Gruber

Skytrax: Lufthansa ist den fünften Stern wieder los

In der Luftfahrtbranche war es vielen ein Rätsel warum Skytrax vor einigen Jahren das Fünf-Sterne-Rating an Lufthansa verliehen hatte. Die Ankündigung einer neuen Business-Class, die bis dato nicht eingeführt wurde, hatte damals maßgeblich dazu beigetragen. Nun ist der Kranich den fünften Stern wieder los und darüber so ganz und gar nicht erfreut. In der Luftfahrt gibt es für so ziemlich alles und jeden irgendeinen Award. Einst genossen die Skytrax-Ratings hohes Prestige, jedoch büßte die Agentur nach der Fünf-Sterne-Einstufung der Lufthansa ganz ordentlich an Vertrauen ein. Seither hat sich beim Kranich auch einiges getan, denn man glich besonders auf der Kurz- und Mittelstrecke das Bordprodukt an jenes von Billigfliegern an und auch auf der Long Haul muss man für viele Serviceleistungen mitunter tief in die Tasche greifen. Natürlich sieht es in der First Class anders aus, jedoch ist diese für die breite Masse nicht wirklich relevant. Lufthansa ist jedenfalls den fünften Skytrax-Stern los und bei genauer Betrachtung des Ratings rangiert man in der Economy-Class auf der Kurz- und Mittelstrecke nur noch minimal über dem Billigflieger Ryanair. Dazu dürfte auch beigetragen haben, dass man viele Elemente des Produkts des Konkurrenten kopiert und abgewandelt umgesetzt hat. Beispiel: Paid-Catering. „Die Lufthansa Group investiert derzeit mehrere Milliarden in ein noch besseres Reiseerlebnis. Das ist mehr als je zuvor in der Geschichte des Konzerns. Diese beispiellosen Investitionen zielen darauf ab, das Bord- und Bodenprodukt rundum zu erneuern. Wir stehen vor der Einführung eines neuen Spitzenproduktes auf der Langstrecke in allen vier Reiseklassen (Economy, Premium Economy, Business,

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Odyssee für Idealtours-Urlauber: Busausflug nach München, wieder zurück nach Innsbruck und noch immer nicht in Kavala

Eine regelrechte Odyssee mussten Kunden des österreichischen Reiseveranstalters Idealtours in Innsbruck durchmachen, denn aufgrund des Ausfalls einer Fokker 100 von Trade Air gab es nicht nur über 18 Stunden Verspätung, sondern auch eine völlig unnötige Busreise nach München und wieder zurück. Der genannte Tour Operator lässt ab Tirol einige Charterziele von der kroatischen Fluggesellschaft Trade Air bedienen. Dazu kommt die letzte verbliebene Fokker 100 dieses Carriers ab Innsbruck zum Einsatz. Am Freitag erlitt die 9A-BTE, die mittlerweile fast 30 Jahre auf dem Buckel hat, auf dem Weg von Thessaloniki nach Tirol einen technischen Defekt und musste eine Sicherheitslandung in Zagreb einlegen. Die Instandsetzung dauerte seine Zeit, denn erst am Samstag konnte der Regionaljet wieder nach Innsbruck überstellt werden. Für die Fluggäste, die am Freitag nach Kavala reisen wollten, hieß es zunächst warten. Dann wurde kommuniziert, dass die Fokker 100 einen Defekt hat und man nicht ab Innsbruck fliegen könne. Aber ab München soll es dann in den Urlaub gehen. Per Bus wurden die Passagiere dann zum bayerischen Airport gebracht, aber „gebracht“ hat es nichts. Vor Ort hieß es dann, dass auch ab München nicht geflogen wird, weil man zwar ein Flugzeug, aber keine Crew dazu habe. Wieder zurück in den Bus und dieser fuhr dann zum Ausgangsort, also nach Innsbruck. Nach dieser unnötigen Busreise übernachteten die Betroffenen auf Kosten des Tour Operators in einem Hotel und konnten am Samstagvormittag dann ihren Flug nach Kavala antreten. Trade Air flog dazu den Airbus A319 mit der Registrierung 9A-BTJ von Pristina nach Innsbruck

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Innsbruck: Trade-Air-Fokker 100 musste Sicherheitslandung in Zagreb einlegen

Auf dem Weg von Thessaloniki nach Innsbruck musste die kroatische Fluggesellschaft Trade Air mit der einzigen Fokker 100 der Flotte am Freitag eine außerplanmäßige Landung in Zagreb einlegen. Die Maschine mit der Registrierung 9A-BTE hatte einen technischen Defekt. Trade Air war mit der Fokker 100 im Auftrag des Reiseveranstalters Idealtours unterwegs. Man befand sich unter der Flugnummer C3 703 auf dem Rückweg von Thessaloniki nach Innsbruck. Am Nachmittag des 24. Juni 2022 erhielten die Piloten im Cockpit eine Warnanzeige und entschieden sich daher in niedriger Flughöhe bei langsamer Geschwindigkeit in Zagreb zwischenzulanden. Ursache war ein Hydraulikausfall. Die Crew konnte den Jet sicher landen. An Bord befanden sich 100 Passagiere. Eine Gefahr für die Reisenden habe zu keinem Zeitpunkt bestanden. In Zagreb befindet sich die Homebase von Trade Air, so dass dort die notwendige technische Überprüfung bzw. Instandsetzung vorgenommen werden kann. Ungünstig war dies aber für Idealtours-Urlauber, denn die weiteren mit dieser Maschine ab Innsbruck geplanten Charterflüge mussten gestrichen werden. Erst Anfang dieser Woche sprang Trade Air ein und brachte jene Passagiere, die am Sonntag von Eurowings Europe sitzen gelassen wurden, an ihr Urlaubsziel nach Lamezia Terme. Vergangenes Wochenende konnte die Lufthansa-Tochter aufgrund von Personalmangel gleich zwei in Salzburg stationierte Airbus A319 nicht betreiben. Über den Maschinenumlauf hätte auch für Idealtours nach Lamezia Terme geflogen werden sollen. Auch bei Austrian Airlines ist es in Innsbruck zu Ausfällen gekommen, denn am Donnerstagabend ist der Kurs OS913 (Wien-Innsbruck) ausgefallen. Das hatte zur Folge, dass die Anbindung an das Drehkreuz Wien, die für 6

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Ryanair spielt Arbeitsniederlegungen herunter und warnt vor ATC-Streik

In verschiedenen europäischen Ländern gingen am Freitag Streiks bei Flugbetrieben der Ryanair Group über die Bühne. Der Konzern spielt diese aber regelrecht herunter und behauptet gar, dass die Arbeitsniederlegungen „kaum unterstützt werden“. Eigenen Angaben nach musste Ryanair am Freitag zwei Prozent der geplanten 3.000 Flüge streichen. Der Löwenanteil betraf Belgien, denn von/nach Charleroi und Brüssel-Zaventem mussten 40 Prozent der Verbindungen abgesagt werden. Das Unternehmen behauptet, dass die Streikbereitschaft in Italien, Spanien, Portugal, Frankreich, Irland und im Vereinigten Königreich besonders gering sein soll. „Die große Mehrheit der Ryanair-Besatzungen arbeitet normal“, so das Unternehmen. Für das Wochenende rechnet man „nur mit minimalen, wenn überhaupt, Beeinträchtigungen des Flugplans als Folge dieser sehr geringfügigen und kaum unterstützten Arbeitsniederlegungen“. Eine ganz andere „Hausnummer“ steht dem Billigflieger aber in Frankreich bevor, denn dort werden die Fluglotsen im Zentrum Marseille einen zweitägigen Arbeitskampf antreten. Dieser betrifft sämtliche Nutzer des Luftraums und Ryanair geht davon aus, dass erhebliche Verspätungen und Ausfälle bei Flügen, die durch den französischen Luftraum führen, die Folge sein werden. Die Streiks des eigenen Personals hingegen sollen – so das Unternehmen – regelrecht keine Bedeutung haben. Unabhängig davon: Personen, deren Urlaubsflug gestrichen wurde, interessiert es herzlich wenig, ob Ryanair der Ansicht ist, dass Streiks angeblich „kaum unterstützt werden“.

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Kommentar: Willkommen im Sommerchaos!

Für viele Urlauber endeten die Ferien bereits an den Flughäfen Köln/Bonn und Düsseldorf, denn entgegen aller Beteuerungen der Airports kam es zu enorm langen Wartezeiten bei den Sicherheitskontrollen. Dazu kommt, dass aufgrund von Streiks einige Verbindungen von Ryanair gestrichen werden mussten. Aus völlig anderen Gründen hat Eurowings viele Fluggäste sitzen lassen. Die Gewerkschaft Verdi kommentiert die Zustände, die zu Ferienbeginn an den beiden größten Flughäfen Nordrhein-Westfalens herrschen als „Desaster mit Ansage“. Man habe schon vor über einem Jahr deutlich gewarnt, dass die Personaldecke in vielen Bereichen zu gering ist. Reagiert haben die Arbeitgeber aber viel zu spät und zum Teil überhaupt nicht. Leidtragende sind nun Fluggäste, die eigentlich nur in den Urlaub fliegen wollten. Es ist ja nicht so, dass es keine Vorzeichen dafür gab, dass sich große Probleme anbahnen, denn bereits während der Oster- und Pfingstferien ist es an vielen Flughäfen in ganz Europa gelinde gesagt unrund gelaufen. Die Nachfrage zog wieder ordentlich an und es offenbarte sich, dass die Personalpolitik, für die sich viele Entscheidungsträger entschieden haben, total verkorkst ist. Man trennte sich kurz nach dem Beginn der Corona-Pandemie von vielen Mitarbeitern und nahm an, dass diese später ohnehin zurückkommen würden. Ein Irrglaube, denn gerade in Bereichen, die nicht gerade als Spitzenverdiener-Jobs bekannt sind, haben sich viele in anderen Branchen neu orientiert. Deutsche Kurzarbeit für Geringverdiener existenzbedrohend Die viel gelobte Kurzarbeit hat in Deutschland ebenfalls nicht dazu beigetragen, dass Beschäftigte in Bereichen, in denen man viele helfende Hände braucht, aber die Löhne nicht berauschend sind, gehalten werden konnten.

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Birdstrike in Wien: Buzz absolviert mit SP-RSK eine Sicherheitslandung

Die polnische Ryanair-Tochter Buzz erlitt am Freitag mit der Boeing 737-800 während dem Start am Flughafen Wien-Schwechat einen Birdstrike. Dabei wurde das linke Triebwerk beschädigt, so dass der Mittelstreckenjet eine Sicherheitslandung auf dem Flughafen Wien-Schwechat einlegen musste. Buzz war im Auftrag von Ryanair unter der Flugnummer FR9757 auf dem Weg nach Liverpool. Allerdings krachte ein Vogel in das linke Triebwerk, so dass die Reise der SP-RSK nicht fortgesetzt werden konnte. In solchen Fällen ist vorgeschrieben, dass so rasch wie möglich gelandet werden muss. Da die Boeing 737-800 so einiges an Treibstoff an Bord hatte, musste der Kapitän diesen zunächst teilweise verbrennen, um sicher landen zu können. Daher kreiste die SP-RSK rund eine Stunde lang, ehe man kurz nach 18 Uhr 00 sicher auf dem Flughafen Wien-Schwechat aufsetzen konnte. Alle Passagiere und Besatzungsmitglieder konnten die Boeing 737-800 sicher verlassen. Techniker von Ryanair Engineering nehmen das linke Triebwerk und das Flugzeug nun genau unter die Lupe. Gegebenenfalls sind der Austausch bzw. Reparaturen notwendig. Aus Sicherheitsgründen wurde auch die Werksfeuerwehr des Wiener Flughafens beigezogen. Dies ist ein üblicher Vorgang. Vogelschläge lassen sich trotz intensiver Bemühungen nicht vermeiden und sind für Fluggesellschaften nicht nur ärgerlich, sondern auch kostspielig. Verkehrsflugzeuge sind so konstruiert, dass diese auch mit nur einem Triebwerk fliegen können, jedoch ist vorgeschrieben, dass so rasch wie möglich gelandet werden muss. In manchen Fällen muss aber noch gekreist werden und zwar dann, wenn das Treibstoffgewicht zu hoch wäre und eine Landung andernfalls unsicher machen würde. Die Passagiere wurden anschließend mit einem Vorfeldbus zu

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AUA-Chefin Mann will Preise erhöhen und sieht keinen Personalmangel

Zwischen 50 und 100 Euro oneway sollen Langstreckenpassagiere der Austrian Airlines in Zukunft tiefer in die Geldbörse greifen müssen, wenn es nach Firmenchefin Annette Mann geht. Im Europanetz sollen die Preiserhöhungen „nur wenige Euro“ ausmachen. Seit einigen Monaten steht mit Annette Mann erstmals eine Frau an der Spitze der österreichischen Lufthansa-Tochter. Im Gespräch mit dem Ö1-Morgenjournal kündigt die Managerin Preiserhöhungen an, die sie insbesondere mit den stark gestiegenen Treibstoffpreisen begründet. Ohne die Passagiere stärker zur Kasse zu bitten, könne Austrian Airlines nicht mehr profitabel werden. Mann sieht angesichts zahlreicher Sparpakete, die bereits umgesetzt wurden, keine Alternativen zu Erhöhungen der Flugscheinpreise. „Man wird das auch in Zukunft spüren, Fliegen wird teurer“, so die AUA-Chefin. Allerdings werde sich der Effekt der deutlich erhöhten Treibstoffpreise aufgrund von Fuel-Hedging-Geschäften, die Lufthansa zentral für die gesamte Firmengruppe tätigt, erst im nächsten Jahr zeigen. Eigentlich wollte Austrian Airlines im laufenden Geschäftsjahr zumindest eine schwarze Null schreiben. Derzeit geht Annette Mann davon aus, dass sich das heuer aufgrund der Kerosinpreise nicht ausgehen wird. Seitens der OMV erwartet sie sich entsprechende Entschädigungen, denn die Managerin ist der Ansicht, dass die AUA von den eingeschränkten Treibstoffmengen in Wien doch stark betroffen ist. Der Umstand, dass man auf der Kurz- und Mittelstrecke überwiegend „auswärts“ tanken muss, führt wegen höherem Gewicht zu gesteigertem Verbrauch. Mit dem OMV-Management sollen Gespräche über Kompensationen geführt werden. Von Personalmangel bei Austrian Airlines will Annette Mann übrigens nichts wissen. Sie verweist darauf, dass man 150 zusätzliche Flugbegleiter eingestellt habe. Auch hätte die Kurzarbeit geholfen, dass man

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Flughafen Salzburg sucht noch immer viele Saisonkräfte

An vielen Flughäfen ist in den Sommermonaten deutlich mehr los. In Salzburg stimmt das unter normalen Umständen nur bedingt, denn der Airport ist einer der wichtigsten Incoming-Flughäfen für den Wintertourismus. Dennoch benötigt man auch in der heißen Jahreszeit zu Spitzenzeiten zusätzliche Mitarbeiter. Das gestaltet sich gar nicht so einfach, denn laut Flughafenchefin Bettina Ganghofer braucht man etwa 150 Saisonkräfte. Man konnte zwar schon etwa zwei Drittel davon anstellen, jedoch fehlt eben noch immer ein Drittel. Aussicht auf Besserung besteht nicht, denn auch touristische Betriebe sind händeringend auf der Suche nach Personal und das ist absolute Mangelware. Hinsichtlich der Anzahl der Passagiere, die im Gesamtjahr 2022 erwartet werden, geht man in der Mozartstadt derzeit davon aus, dass man über einer Million Fluggäste liegen wird. Im Sommer 2022 rechnet man mit etwa 70 bis 80 Prozent jener Anzahl, die man im Vergleichszeitraum des Jahres 2019 hatte. Der Airport habe sich soweit wie möglich auf den besonders zu Beginn der Sommerferien erwarteten Ansturm vorbereitet. Neue Mitarbeiter werden gerne aufgenommen.

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Wegen EU-Carrier: UK gewährt Niceair keine Streckengenehmigungen

Für die unter der Marke Niceair geplanten Charterflüge von Akureyri ins Vereinigte Königreich wird man sich wohl einen neuen Operating Carrier suchen müssen. Die UK-Zivilluftfahrtbehörde hat den Antrag auf Erteilung von Streckenrechten für Charterflüge abgelehnt. Bislang konnte nur ein einziger angekündigter Flug durchgeführt werden und zwar oneway, denn für den Rückflug hatte man keine Erlaubnis zur Beförderung von Passagieren. Niceair stellte die Situation so dar, dass es an ein paar Formalitäten, die man wegen dem Brexit nicht bedacht hatte, fehlte. Dass man gar nicht die Voraussetzungen für das Erlangen einer notwendigen Genehmigung erfüllt, verschwieg man. Im Unterschied zu anderen virtuellen Fluggesellschaften steht hinter Niceair eine kleine isländische Airline. Diese ist eher auf Rundflüge und Inlandsverbindungen mit sehr kleinem Fluggerät spezialisiert. Eine Maschine des Typs Airbus A319 könnte man derzeit gar nicht aufs AOC nehmen, da dieses zunächst erweitert werden müsste. Also hat man sich mit Hifly Malta eine Charterfluggesellschaft gesucht, die unter der Marke Niceair fliegen soll. Doch genau das ist in den Augen der Zivilluftfahrtbehörde des Vereinigten Königreichs ein Problem: Island und UK gehören nicht der Europäischen Union an, so dass Niceair als Operating Carrier entweder einen isländischen AOC-Holder oder eben einen aus dem Vereinigten Königreich beauftragen müsste. Die EU-Fluggesellschaft Hifly Malta hingegen ist laut UK-Behörde nicht den Regularien entsprechend. Vor dem Brexit wäre das freilich anders gewesen, doch der Austritt des Vereinigten Königreichs aus der EU bewirkte eben auch, dass in der Luftfahrt in vielen Belangen die Uhren zurückgestellt werden. Derzeit ist unklar was Niceair jetzt machen wird.

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Wiener B-Gates haben ausgedient: Non-Schengen-Busankunft wird errichtet

Am Flughafen Wien-Schwechat müssen sich die Passagiere von den B-Gates endgültig verabschieden, denn diese haben ausgedient. Im umgangssprachlich auch „Keller“ genannten Bereich errichtet der Airport derzeit eine neue Non-Schengen-Busankunft. Diese ist bereits als Provisorium in Betrieb, jedoch noch nicht in der endgültigen Form. Zum Beispiel gibt es derzeit keine elektronischen Passkontrollen, sondern lediglich die persönliche Kontrolle durch Polizeibeamte. Diese nutzen momentan provisorische „Häuschen“. Nach Abschluss der Umbauarbeiten wird die Non-Schengen-Ankunft im Bereich der nun ehemaligen B-Gates auf dem aktuellen Stand der Technik sein. Optisch erinnert, abgesehen von der Verglasung, nur noch wenig daran, dass hier einst Passagiere auf das Busboarding ihrer Passagiere gewartet haben. Auch gab es bis zur temporären Schließung des Terminalkomplexes 1+2 bei den B-Gates die Sicherheitskontrolle sowie eine Lounge. Eine kleine „Siko“ gibt es immer noch, denn diese dient Reisenden, die Non-Schengen ankommen und einen Anschlussflug zu einem Schengen-Ziel haben. Aus rechtlichen Gründen müssen diese erneut kontrolliert werden. Auch ist ein Shuttlebus zu den Gatezonen F und G, die sich im Terminal 3 befinden, eingerichtet. Wann die Bauarbeiten bei den ehemaligen B-Flugsteigen abgeschlossen sein werden, erklärte die Flughafen Wien AG nicht. Diese Zone wurde vor der Corona-Pandemie nur noch selten genutzt. Als Ersatz dienen die zusätzlichen C-Busgates, die kurz vor der Krise fertiggestellt wurden, jedoch erst mit der Wiederinbetriebnahme der C-, und D-Flugsteige aktiviert wurden.

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