Jan Gruber

Weitere Artikel aus der Rubrik

Jan Gruber

Airhub Airlines will die Mittelstreckenflotte ausbauen

Die maltesische Airhub Airlines beabsichtigt die Mittelstreckenflotte auszubauen. Man veröffentlichte eine Ausschreibung, in der Airbus A320 oder alternativ Boeing 737 gesucht werden. Die Flugzeuge dürfen maximal 20 Jahre alt sein. Airhub Airlines bevorzugt laut Tender Maschinen, die in All-Economy bestuhlt sind und die nächste größere Wartung (C-Check oder D-Check) frühestens in 18 Monaten ansteht. Man nimmt Angebote für Leasing und Kauf an. Die Mittelstreckenjets sollen im Zeitraum zwischen 1. Juni und 1. November 2022 eingeflottet werden. Eigentümer von in Frage kommenden Flugzeugen können bis zum 24. Mai 2022 Angebote abgeben. Derzeit besteht die Flotte von Airhub Airlines aus drei Airbus A320, zwei A330 und zwei A340. Laut CH-Aviation.com ist man derzeit unter anderem für Getjet Airlines und Norwegian Air Sweden im ACMI-Einsatz. Das maltesische Luftfahrtunternehmen ist auf die Erbringung von Charter- und ACMI-Dienstleistungen spezialisiert. Weiters ist man vor einiger Zeit auch ins Cargogeschäft eingestiegen.

weiterlesen »

Autovermieter: Sixt expandiert nach Kanada

Der Autovermieter Sixt will künftig auch in Kanada eigene Filialen unterhalten. Den Auftakt wird man in den Städten Vancouver und Toronto machen. Man ist bereits seit einigen Jahren in den Vereinigten Staaten von Amerika präsent und will nun ins Nachbarland expandieren. Sixt eröffnete eigenen Angaben nach die erste USA-Filiale im Jahr 2011. Der lokale Umsatz soll im Vorjahr bei rund 600 Millionen Euro gelegen haben. Die Erweiterung der Geschäftstätigkeit auf Kanada sieht das Unternehmen als „nächsten logischen Schritt“. Der börsennotierte Autovermieter plant rasch zu wachsen und will bis etwa 2025/2026 vor Ort etwa 1,4 Milliarden Euro Umsatz machen. Dazu sollen zügig Stationen eröffnet werden. Sixt machte keine näheren Angaben dazu wie viele davon im Eigenbetrieb unterhalten werden sollen und wie viele von Franchisenehmern betrieben werden sollen. Gegen Ende des Vorjahres stieg Sixt in Australien in den Markt ein.

weiterlesen »

Indien: Aeroflot fliegt wieder nach Delhi

Die staatliche Fluggesellschaft Aeroflot hat die Nonstop-Verbindung ins indische Delhi wieder aufgenommen. Diese wurde unmittelbar nach dem Einmarsch in die Ukraine vorübergehend ausgesetzt. Russland betrachtet Indien als so genannten „freundlichen Staat“. Air India hingegen fliegt auch weiterhin nicht zwischen Delhi und Moskau. Aeroflot setzt auf dieser Route Langstreckenflugzeuge des Typs Airbus A330 ein. Der „Comeback-Flug“ wurde am 5. Mai 2022 durchgeführt. Lokale Medien berichten unter Berufung auf den Repräsentanten von Aeroflot in Indien, dass man sich erwartet, dass vermehrt russische Touristen nach Indien reisen werden. Auch sollen Pharmaprodukte von Indien nach Russland befördert werden. Derzeit ist vorgesehen, dass von Moskau nach Delhi jeweils an Donnerstagen und Sonntagen geflogen wird. Die Rückflüge werden am jeweiligen Folgetag durchgeführt.

weiterlesen »

Mailand-Linate: Hibernian Airlines fliegt mit CRJ-1000 für Ita Airways

Die irische Air-Nostrum-Tochter Hibernian Airlines konnte einem ACMI-Auftrag von Ita Airways an Land ziehen. Mit einem Bombardier CRJ-1000 wird man ab Mailand-Linate für den Alitalia-Nachfolger fliegen. Laut vorliegenden Flugplandaten wird Hibernian Airlines auf den Strecken nach Bari, Palermo, Brüssel, Frankfurt, Catania, Paris, Düsseldorf, Neapel und Rom-FCO zum Einsatz kommen. Der Carrier ist eine Tochtergesellschaft von Air Nostrum. Derzeit besteht die Flotte aus drei Bombardier CRJ-1000. Diese tragen die Registrierungen EI-HBA, EI-HBB und EI-HBC. Das durchschnittliche Alter beträgt 7,2 Jahre. Ein weiterer ACMI-Provider, der ab Linate für Ita Airways unterwegs ist, ist die deutsche German Airways mit Embraer 190.

weiterlesen »

Air Albania flottet zwei weitere Airbus A320 ein

Die Fluggesellschaft Air Albania wird die Flotte um zwei Airbus A320-200 aufstocken. Diese werden jedoch nicht über den Gesellschafter Turkish Airlines, sondern über den Lessor GA Telesis bezogen werden. Derzeit besteht die Flotte des im Jahr 2017 gegründeten Carriers aus einem Airbus A319 und einem A320. Beide Maschinen hat man dry von Turkish Airlines geleast. Weiters ist mit der TC-ANA ein von Turkish Airlines General Aviation betriebener ACJ319-100 unter Flugnummern der Air Albania unterwegs. Das VIP-Wetlease-Flugzeug ist primär für die Regierung von Albanien im Einsatz. Das Luftfahrtunternehmen mit Sitz in Tirana bezieht mit den beiden Airbus A320 erstmals Maschinen auf dem freien Markt. Zur Identität machte man allerdings noch keine konkreten Angaben. Lediglich wurde mitgeteilt, dass die Verträge mit GA Telesis in Kürze finalisiert werden sollen. Laut CH-Aviation.com verfügt der Lessor über insgesamt zehn Airbus A320-200. Davon stehen fünf in den Vereinigten Staaten von Amerika bei United Airlines im Einsatz. Fünf Maschinen sind derzeit ohne Leasingnehmer und abgestellt. Davon war ein A320 zuletzt bei der insolventen Onur Air im Einsatz und ist in Istanbul geparkt. Air Albania fliegt primär ab Tirana. Von Kukes aus bietet man momentan Flüge nach Basel und Zürich an. Zu einem späteren Zeitpunkt soll auch die Nonstop-Verbindung nach Istanbul reaktiviert werden. Im Juli 2022 will man ab der Hauptstadt Albaniens neue Routen nach Burgas und Antalya aufnehmen.

weiterlesen »

Lieferprobleme: Tui Airways hebt ohne Catering ab

Nach Lufthansa hat es auch die britische Tui Airways getroffen: Aufgrund von Lieferproblemen kann man derzeit ab 15 Airports ein nur eine sehr eingeschränkte Auswahl an Speisen und Getränken mitführen. Das bedeutet konkret, dass man auf vielen Flügen lediglich eine kleine Auswahl an Durstlöschern anbieten kann, jedoch weder warme noch kalte Speisen. Begründet wird dies laut Mitteilung unter anderem mit Problemen im Bereich von Zulieferern. Der Catering-Lieferant leidet derzeit unter akutem Personalmangel. Erst kürzlich konnte Lufthansa auf vielen Verbindungen auf der Kurz- und Mittelstrecke nur mit Wasserflaschen abheben. Personalknappheit beim Zulieferer Gategourmet führte zu dieser Situation. Auch gegen Geld waren in der Economy-Class keine Speisen erhältlich. Tui Airways bestätigte die aktuelle Situation und erklärte unter anderem, dass man in den kommenden Tagen auf der Kurz- und Mittelstrecke keine Speisen anbieten kann. Auch gibt es nur ein eingeschränktes Angebot an Getränken. Die Passagiere sollten bei Bedarf ihre eigene Jause mitnehmen bzw. nach der Sicherheitskontrolle Getränke kaufen. Auf der Langstrecke kommt es dem aktuellen Stand der Dinge nach zu keinen Einschränkungen. Betroffen sind Flüge von/nach Birmingham, Bristol, Cardiff, Doncaster Sheffield, Dublin, East Midlands, Edinburgh, Exeter, Glasgow, Humberside, Leeds Bradford, Luton, Manchester, Norwich und Teesside.

weiterlesen »

Lufthansa liebäugelt mit Airbus A350-1000

Lufthansa könnte möglicherweise schon bald den Maschinentyp Airbus A350-1000 einflotten. Dabei soll es sich um Maschinen handeln, die eigentlich für Qatar Airways bzw. Aeroflot bestimmt waren. Entsprechende Verhandlungen mit dem Flugzeugbauer sollen laufen. Airbus darf die Bestellungen der staatlichen Fluggesellschaft Russlands aufgrund der Sanktionen, die als Reaktion auf den kriegerischen Überfall gegen die Ukraine erlassen wurden, nicht bedienen. Mit Qatar Airways befindet man sich in einem Rechtsstreit und bereits drei Airbus A350-1000 wurden nicht abgenommen. Nun befindet sich der europäische Flugzeugbauer auf der Suche nach alternativen Abnehmern, wobei hierzu das deutsche Portal Aero.de unter Berufung auf mit der Sache vertraute Personen berichtet, dass es Airbus und Lufthansa miteinander verhandeln sollen. Demnach soll sich der Kranich-Konzern für die Einflottung von Airbus A350-1000 interessieren. Bislang hat man die kleinere Variante A350-900 in der Flotte. Offiziell kommentieren wollte Lufthansa den Medienbericht nicht. Die Fluggesellschaft hat aber ein Problem, denn die Auslieferung der bestellten Boeing 777-9 wird sich dem aktuellen Informationsstand zumindest bis 2025 verzögern. Der Kranich-Konzern benötigt die Kapazität aber früher, so dass die kurzfristig verfügbaren A350-1000 eine annehmbare Lösung wären, sofern man sich beim Preis einig wird.

weiterlesen »

Croatia Airlines stationiert zwei Flugzeuge in Split

Das Star-Alliance-Mitglied Croatia Airlines steht auf dem Heimatmarkt Kroatien stark unter Druck. Zwar konnte Ryanair aufgrund von Personalmangel bei der Tochtergesellschaft Lauda Europe bislang nicht das volle Zagreb-Programm aufnehmen, jedoch spürt der Platzhirsch den Druck bereits massiv. Croatia Airlines passt nun die Strategie an und will verstärkt an anderen kroatischen Flughäfen Flugzeuge stationieren bzw. im Rahmen von W-Pattern Nonstop-Flüge etablieren. Ein Beispiel für die zuletzt genannte Form sind die Flüge, die ab Osijek angeboten werden. In Split will man vorerst eine de Havilland Dash 8-400 und einen Airbus A319 stationieren. Dabei soll es den aktuellen Plänen nach aber nicht bleiben, denn man beabsichtigt auch im Winterflugplan 2022/23 präsent zu sein. In der Vergangenheit waren Flüge ab Split, Zadar und Dubvrovnik von starker Saisonalität geprägt. Zumindest in der zuerst genannten Stadt soll sich das ändern, denn Croatia Airlines will eine ganze Reihe von Ganzjahresstrecken etablieren. Für den Sommerflugplan 2023 kündigt man eine größer angelegte Expansion ab Split an. Diese geht zu Lasten der Präsenz in der Hauptstadt Zagreb, denn dort steht man unter starkem Druck von Ryanair. Die Strategie, die Croatia Airlines nun einschlägt, ist durchaus riskant, denn auch auf den sekundären Airports Kroatiens tummeln sich viele Billigflieger. Besonders im Sommer gibt es nur wenige Lücken, die das Potential haben gewinnbringend betrieben zu werden. Wo es Geld zu verdienen gibt, sitzen längst Eurowings, Easyjet, Ryanair und andere Anbieter sprichwörtlich drauf. Somit wird das Finden von Ganzjahres-Nischen für Croatia Airlines keinesfalls eine einfache Aufgabe. Vorerst will man ab Split fünf neue Routen

weiterlesen »

Kommentar: Österreichs FFP2-Lachnummer in Flugzeugen und vier Impfungen ergeben 3/3

Es gibt immer wieder den berühmten „österreichischen Weg“. Egal ob die weltweit einzigartige FFP2-Maskenpflicht, die an Bord von Flügen mittlerweile eher einer Lachnummer gleicht oder aber neuerdings der Umstand, dass vier Covid-Impfungen in der Bürokratie eben nicht vier Impfungen sind, sondern zwei mit zwei Drittstichen. Schuld daran, dass vierfach Geimpfte nicht 4/4 im „grünen Pass“ stehen haben, ist „der Computer“… Es ist ein typischer Mittwoch, der auf der Insel Malta beginnt. Fast alles ist wie immer, denn der Linienbus X1, der zwischen Cirkewwa und Flughafen Luqa verkehrt, kommt natürlich verspätet. Fahrpläne sind auf dieser Linie eine unverbindliche Angabe wann rein theoretisch ein Bus kommen könnte oder eben auch nicht. Letzteres war der Fall. Doch irgendwas war dennoch anders als in den letzten beiden Jahren. Spätestens beim Einsteigen in den Bus wurde klar, dass sich etwas verändert hat: Die Masken sind gefallen und kein einziger Fahrgast hat diese getragen. Es geht also ganz legal maskenlos durch das übliche maltesische Verkehrschaos, das die Strecke von nur etwa 20 Straßenkilometern auf eine Fahrzeit von über 1,5 Stunden anschwellen lässt. Ohne Maske geht es durchs Flughafenterminal, in die Lounge und zum Boarding ans Gate. Personen, die einen Mund-Nasen-Schutz getragen haben, waren die absolute Ausnahme. Ist ja auch nicht mehr vorgeschrieben. Das gilt selbstverständlich auch für die Vorfeldbusse, so dass die Flugbegleiter beim Einsteigen so einiges an Aufklärungsarbeit leisten mussten, denn weder Österreich noch Malta haben die Maskenpflicht in Verkehrsflugzeugen abgeschafft. Diese gilt weiterhin, jedoch gleicht diese mittlerweile einer regelrechten Farce, wie der „typische Mittwoch“

weiterlesen »

Skyalps nimmt Bergamo-Brač auf

Skyalps, die Hausmarke des Flughafens Bozen, nimmt am 9. Juli 2022 eine Nonstop-Verbindung zwischen Bergamo und Brač auf. Diese wird mit von Luxwing betriebenen de Havilland Dash 8-400 bedient werden. Derzeit ist geplant, dass die Flüge am Verkehrstag Samstag durchgeführt werden sollen. Es handelt sich um eine saisonale Verbindung, die bis vorläufig 17. September 2022 befristet ist. Der Umstand, dass Brač angesteuert wird, dürfte nicht wirklich ein Zufall sein, denn Hans-Peter Haselsteiner ist im Konsortium, das den Bozen Airport vor einiger Zeit gekauft hat, mit einem seiner Unternehmen beteiligt. Sowohl in Südtirol als auch rund um Brač befinden sich Hotels, die seiner Firmengruppe angehören. Die österreichische Goldeck Flug, die ebenfalls dem Industriellen zuzuordnen ist, bietet heuer wieder Flüge zwischen Wiener Neustadt (Ost) und dem Ort in Kroatien an. Skyalps hat erst kürzlich Zürich als neue Destination angekündigt.

weiterlesen »