Jan Gruber

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Jan Gruber

Personalmangel: British Airways muss den Flugplan kürzen

Die IAG-Tochter British Airways hat ein Problem: Man hat während der Corona-Pandemie zu viel Personal abgebaut und hat nun besonders auf der Kurz- und Mittelstrecke zu weniger Mitarbeiter zur Verfügung. Nun muss der größte Carrier des Vereinigten Königreichs die Reißleine ziehen und das Angebot um etwa zehn Prozent kürzen. Im Zuge der Präsentation der jüngsten Finanzzahlen räumte Firmenchef Sean Doyle ein, dass man aufgrund von Personalmangel den Flugplan auf der Kurz- und Mittelstrecke zusammenstreichen wird. Aktuell geht er davon aus, dass etwa zehn Prozent des Angebots wegfallen wird. Betroffen sind etwa 8.000 Umläufe. Das hat zur Folge, dass man in etwa 80 Prozent der Vorkrisenleistung erreichen wird. Ursprünglich hatte man mit 85 Prozent geplant. Dennoch gibt sich Doyle zuversichtlich und hofft, dass der IAG-Konzern gruppenweit bis zum vierten Quartal 2022 wieder 90 Prozent erreichen wird. Man will heuer etwa 6.000 Mitarbeiter einstellen. Luis Gallego, Generaldirektor der IAG, sieht die Probleme aber weniger beim fliegenden Personal, sondern in erster Linie bei den Bodenmitarbeitern. Hier würde europaweit akuter Mangel herrschen. Gleichzeitig würden die in vielen Ländern weiterhin aufrechten Quarantänemaßnahmen die Situation verschärfen. Für Entlastung bei British Airways soll die neue Crew-Basis in Madrid sorgen. Auch hat man sich zwei Boeing 757-200 von Titan Airways sowie vier Airbus A321-200 von Finnair im Rahmen von Wetlease-Verträgen als Verstärkung geholt.

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Im Test: Slovak Lines – der slowakische Zubringer für den Flughafen Wien

Der Wettbewerb um Fahrgäste ist scharf, so dass der Servicestandard in den Fernbussen höher ist als beispielsweise in Österreich und Deutschland. Das drückt sich für die Passagiere wie folgt aus: Die Busunternehmer kreuzen bei den Bestellungen ihrer Fahrzeuge wesentlich mehr aufpreispflichtige Extras an und sparen bei der Gestaltung der Fahrgasträume nicht. Auch gibt es in Bratislava den Zugang zu einer echten Lounge am Busbahnhof Nivy. Regiojet versucht mit kostenlosem Kaffee an Bord zu punkten. Nur weil Slovak Lines aus der Slowakei und damit aus „Osteuropa“ kommt, heißt das noch lange nicht, dass man mit „alten Bussen“ unterwegs ist. Das Gegenteil ist der Fall, denn die Flotte ist jung und bietet den Fahrgästen so einiges an Komfort, das der Mitbewerber Flixbus nicht hat. Auch ist es ein großer Vorteil, dass man im Gegensatz zum europäischen Marktführer nicht auf Subunternehmer setzt, sondern die Reisebusse selbst mit eigenen Fahrern betreibt. Im Verkehr zwischen Bratislava und Wien ist Slovak Lines nicht unbedingt der günstigste Anbieter. Zwar hat man immer wieder Aktionen mit Billigtickets um nur einen Euro, jedoch liegt der durchschnittliche Preis bei etwa 9,90 Euro, sofern man online bucht. Direkt beim Busfahrer bzw. an Ticketverkaufsschaltern (zum Beispiel am Busbahnhof Nivy) können die Preise höher sein. Bezahlt werden kann auch beim Lenker mittlerweile auch mit Bankomat- und Kreditkarte, was für internationale Reisende am Flughafen Wien vorteilhaft ist, denn diese müssen sich beim spontanen Zustieg nicht zuvor Euro-Bargeld beschaffen. Fahrkarten nicht namentlich gebunden – können also weitergegeben werden Der Buchungsvorgang auf der Slovak-Lines-Homepage ist einfach

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Bozen: Skyalps übernimmt vierte Dash 8-400

Am Flughafen Bozen ist die vierte de Havilland Dash 8-400 in den Farben von Skyalps eingetroffen. Die Maschine wird von der maltesischen Luxair betrieben und trägt die Registrierung 9H-PET. Es handelt sich um die ehemalige OE-LGJ, die ursprünglich im Jahr 2005 an Tyrolean Airways ausgeliefert wurde. Das Turbopropflugzeug war unter dem Taufnamen „Baden“ bis zur Ausflottung bei Austrian Airlines unterwegs. Ab Mai 2021 war diese de Havilland Dash 8-400 eingelagert. Die von Luxwing betriebene Skyalps-Flotte besteht nun aus vier Turbopropflugzeugen dieses Typs. Diese tragen die Registrierungen 9H-BEL, 9H-EVA, 9H-ALE und 9H-PET. Die beiden zuletzt genannten Maschinen waren vormals bei Tyrolean Airways bzw. Austrian Airlines im Einsatz. Erst kürzlich hat Skyalps die Aufnahme neuer Strecken von Bozen nach Zürich sowie von Bergamo nach Brac angekündigt. Ab dem slowenischen Maribor führt man im Sommer 2022 Charterflüge durch.

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Analyse: Deutsche bei der Urlaubsplanung äußerst flexibel

Eine aktuelle Analyse des Buchungsportals Skyscanner hat ergeben, dass die Deutschen in diesem Jahr bei der Urlaubsplanung besonders flexibel sind. Dies betrifft sowohl den Reisezeitraum als auch die Destination. Mehr als ein Drittel der Befragten (35 Prozent) haben bei der Planung ihrer Reise kein bestimmtes Ziel vor Augen. Weitere 42 Prozent gaben an, dass sie flexibel sind, wenn es darum geht, wohin und wann sie verreisen.  Die meisten deutschen Reisenden verwenden auf Skyscanner.de die Auswahlmöglichkeit „Alle Orte“, anstelle eines konkreten Reisezieles. Diese Suchfunktion ermöglicht Reisenden, alle verfügbaren Flüge zu Hunderten von Reisezielen weltweit einfach zu vergleichen und so die günstigsten Angebote – geordnet nach dem Preis – zu finden. Der Wunsch alle Möglichkeiten für den nächsten Urlaub im Blick zu haben ist demnach groß. Für 51 Prozent ist zudem der Preis einer der wichtigsten Faktoren bei der Urlaubsbuchung. So verwundert es auch nicht, dass Reisende bei der Wahl des Ziels lieber flexibel bleiben, um dadurch den besten Preis zu finden. „In den letzten Jahren haben wir eine Verschiebung der Nachfrage hin zu spontanen und Last-Minute-Buchungen gesehen. Auch durch Such- und Vergleichsportale wie Skyscanner, die es den Reisenden ermöglichen kurzfristig noch die besten Preise zu finden, erklärt Naomi Hahn, Reiseexpertin bei Skyscanner. „Die Auswirkungen der Pandemie haben diesen Wandel weiter beschleunigt, so dass flexibles Reisen zur neuen Reisenorm wurde. Im Jahr 2021 konnten wir beobachten, wie einige weniger bekannte Reiseziele an Beliebtheit gewannen, da besonders Länder ohne Reiseeinschränkungen im Fokus standen. Wir gehen davon aus, dass sich dieser Trend über die

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Turkish Airlines steuert Bremen seit zehn Jahren an

Seit zehn Jahren steuert das Star-Alliance-Mitglied Turkish Airlines den deutschen Flughafen Bremen an. Der Airport verfügt damit über eine Anbindung an das Drehkreuz Istanbul, über das rund 300 Ziele in 128 Staaten erreicht werden können. Zu den beliebtesten Anschlusszielen der letzten zehn Jahre gehören z.B. Bangkok, Dubai, Teheran oder Johannesburg. „Die Aufnahme der Flüge nach Istanbul durch Turkish Airlines vor zehn Jahren war ein wichtiger Meilenstein in der Entwicklung unseres Flughafens“, so Flughafen-Chef Marc Cezanne zum Jubiläum. „Seit diesem Tag verbindet uns mit Turkish Airlines eine starke und verlässliche Partnerschaft, die uns sehr am Herzen liegt. Die täglichen Flüge von Bremen an das Drehkreuz Istanbul sind ein zentraler Bestandteil unseres Streckenangebotes. Geschäftsreisende sowie Urlauber und Familien schätzen nicht nur die Direktverbindung mit der wunderbaren Metropole Istanbul, sondern auch die Anbindung an das weltweite Streckennetz der Turkish Airlines. Wir danken Turkish Airlines sowie den sehr engagierten Kolleginnen und Kollegen der Turkish Airlines für die hervorragende Zusammenarbeit in den letzten zehn Jahren und freuen uns auf die gemeinsame Zukunft am Flughafen Bremen.“ Turkish Airlines fliegt inzwischen täglich von Bremen nach Istanbul, ab Juni 2022 wird die Anzahl der Flüge auf zehn Flüge pro Woche erhöht. In den vergangenen zehn Jahren wurden auf der Strecke Bremen-Istanbul über 8.000 Flüge mit fast einer Million Passagiere abgefertigt.

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Deutschland: Flixtrain nimmt drei neue Strecken auf

Der private Eisenbahnanbieter Flixtrain küngit die Aufnahme von drei neuen Strecken an. Dabei handelt es sich um Stuttgart-Hamburg, Berlin-Wiesbaden und Berlin-Basel. Erstmals fährt man damit auch außerhalb Deutschlands. Die Hamburg-Strecke soll bereits am 19. Mai 2022 aufgenommen werden und Zwischenhalte in Heidelberg, Frankfurt am Main, Kassel und Hannover haben. Ab 2. Juni 2022 fährt man von Berlin nach Wiesbaden mit Stopps in Braunschweig, Hildesheim und Offenburg. Etwa drei Wochen später fährt man ab der deutschen Bundeshauptstadt über Karlsruhe, Baden-Baden und Freiburg ins schweizerische Basel. Anfang Juni 2022 will Flixtrain die Anzahl der Züge auf den bestehenden Routen Hamburg-Köln-München und Hamburg-Berlin-Leipzig erhöhen. Erst kürzlich wurde bekannt, dass Unternehmen für eine mögliche Aufnahme einer Eisenbahnverbindung zwischen Stuttgart und Wien entsprechende Trassen beantragt hat. Derzeit hat Flixtrain eigenen Angaben nach 70 Bahnhöfe im Streckennetz.

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Wien: Blaguss pausiert Air-Liner-Bus auf unbestimmte Zeit

Mittlerweile sind die von der Österreichischen Postbus AG betriebenen Vienna Airport Lines wieder auf allen Linien unterwegs. Auch der City Airport Train fährt wieder planmäßig. Doch wie sieht es mit dem von Blaguss Reisen angebotenen Air-Liner-Bus aus? Vor der Corona-Pandemie verkehrte dieser Shuttlebus zwischen dem Wiener Flughafen und dem Busbahnhof Erdberg, der sich gegenüber der gleichnamigen U3-Station befindet. Aufgrund rapide gesunkener Passagierzahlen stellte man ungefähr zeitgleich mit den Vienna Airport Lines und dem City Airport Train den Fahrbetrieb temporär ein. Dabei wird es laut einer Sprecherin von Blaguss Reisen auch bleiben. Sie erklärte gegenüber Aviation.Direct, dass man derzeit noch keine Pläne zur Reaktivierung des Air-Liners hat. Damit wird diese Busanbindung an Wien noch auf derzeit nicht abschätzbare Zeit pausieren. Grundsätzlich gibt es auch weitere Fernbusse, die zwischen dem Stadtgebiet von Wien und dem Airport verkehren. Dabei handelt es sich beispielsweise um Busse von Regiojet, Slovak Lines und internationale Flixbuskurse. Diese dürfen allerdings keine Fahrgäste innerösterreichisch befördern. Konkret bedeutet das, dass beispielsweise in Fahrtrichtung Bratislava am Airport nur einsteigen, aber nicht aussteigen erlaubt ist. In die umgekehrte Relation darf am Flughafen ausgestiegen werden, jedoch nicht mit innerösterreichischem Fahrziel eingestiegen werden.

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Flughafen Klagenfurt: Sonderlandtag brachte keine Lösung

Im Ringen darum, ob das Land Kärnten die Call-Option auf den Flughafen Klagenfurt zieht oder nicht gibt es bislang keine Lösung. Am Mittwoch befasste sich ein von der Opposition beantragter Sonderlandtag mit der Thematik. Die ÖVP, die als Juniorpartner in der Landesregierung vertreten ist, pocht darauf, dass der Airport wieder mehrheitlich ins Landeseigentum kommt. Der Aufsichtsrat der Kärntner Beteiligungsverwaltung fasste den Beschluss, dass die Call-Option gezogen werden soll. Allerdings zogen die von SPÖ und FPÖ nominierten Mandatare vor der Abstimmung aus. Generell ist die Zustimmung des Landtags notwendig. Die SPÖ, die gemeinsam mit der ÖVP die Landesregierung stellt, kritisiert das Vorgehen des Regierungspartners heftig. „Sämtliche Fragen, wie es nach dem etwaigen Ziehen der Call-Option weitergehen soll, sind ungeklärt. Es gibt keine seriöse Abschätzung, wie hoch die drohenden Prozesskosten sein könnten. Sicher ist nur, dass die Kärntner Steuerzahlerinnen und Steuerzahler die Kosten für diesen jahrelangen Rechtsstreit zu tragen hätten. Auch weiß niemand, wie es mit den 104 Beschäftigten am Flughafen weitergehen soll. Auch die Inhalte des ominösen ‚Plan B‘ sind völlig unklar. Natürlich sollen die Zahlen der Passagiere erhöht und neue Fluglinien nach Klagenfurt geholt werden – aber der entscheidende Punkt ist doch, wie genau das passieren soll? Und woher das dafür nötige Investitionskapital kommen soll?“, so SPÖ-Kärnten-Klubobmann Herwig Seiser. Die ÖVP beabsichtigt am 17. Mai 2022 eine Entscheidung auf Ebene der Landregierung herbeizuführen. Dazu will man einen so genannten Regierungsakt einbringen. Die SPÖ, die den Landeshauptmann stellt, will dem mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht zustimmen. Dazu Seiser: „Kurzum: Eine Entscheidung zum

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Maskenpflicht in Flugzeugen: Österreichisches Gesundheitsministerium gibt keine klare Antwort

Das Tragen von Mund-Nasen-Schutz inklusive FFP2-Masken wird ab kommender Woche nicht mehr von der EU-Kommission empfohlen. Allerdings hat dies nur symbolische Bedeutung, denn das letzte Wort haben auch weiterhin die Gesundheitsminister der EU-Staaten, so dass sich das Chaos unterschiedlicher Regelungen fortsetzen wird. In Österreich hat es Bundesminister Johannes Rauch (Grüne) in der Hand, ob die Empfehlung der EU-Kommission übernommen wird oder ob er weiterhin seine eigene Suppe kochen wird. Das von ihm geleitete Ministerium hat nachstehende, eindeutige Fragestellungen nicht explizit beantwortet: „Wird Österreich dies übernehmen? Wenn ja: Ab wann ist die Maskenpflicht an Bord von Flugzeugen von/nach Österreich aufgehoben? Wenn nein, warum geht Österreich einen anderen Weg als von der EU empfohlen?“ Ein Sprecher des Gesundheitsministeriums antwortete per E-Mail wie folgt: „Die Maskenpflicht in Österreich gilt gemäß COVID-19-BMV in Massenbeförderungsmitteln, worunter auch Flugzeuge fallen. Wir evaluieren die geltenden Regelungen angesichts der aktuellen Fallzahlen regelmäßig“. Somit bleibt es unklar was Johannes Rauch für Österreich verordnen wird oder eben auch nicht. Das Regierungsmitglied betonte Ende der vergangenen Woche, dass er trotz lauter Kritik, beispielsweise aus dem Handel, an den aktuellen FFP2-Regeln bis mindestens 8. Juli 2022 festhalten wird. Sofern er diese Linie innerhalb der Bundesregierung durchsetzen kann, würde sich trotz gegenteiliger Empfehlung der Europäischen Union an Bord von Verkehrsflugzeugen von/nach Österreich nichts ändern. In der Praxis sieht es mittlerweile gänzlich anders aus, denn beispielsweise am Flughafen Wien-Schwechat sind immer mehr Passagiere maskenlos anzutreffen. Oftmals aus Unwissenheit, denn in den meisten EU-Staaten besteht zumindest in Terminals keine MNS- und schon gleich gar nicht

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Kreuzfahrten: Schiffe von Royal Caribbean teilweise wieder voll

Die Reederei Royal Caribbean International profitiert derzeit von einer hohen Nachfrage im Bereich Kreuzfahrten. Die Auslastung der Schiffe soll in den letzten Wochen stark gestiegen sein. Man erreiche teilweise wieder 100 Prozent. Rechnerisch bedeutet das, dass jede Kabine mit zwei Fahrgästen belegt ist. Der Konzern geht davon aus, dass der Ladefaktor in den nächsten Wochen die Vollauslastung überschreiten wird. Das ergibt sich dadurch, dass mehr als zwei Personen pro Doppelkabine an Bord sein werden. In erster Linie handelt es sich bei der zusätzlichen Belegung die Kinder der Passagiere. Gegenüber Cruise Industry News erklärt Firmenchef Michael Bayley, dass man momentan besonders auf Kreuzfahrten in die Karibik eine besonders hohe Nachfrage verzeichnet. Diese bekommt man hauptsächlich auf dem nordamerikanischen Markt. Zu Europa machte der Manager keine konkreten Angaben.

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