Jan Gruber

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Jan Gruber

Passagierzahlen: Karlsruhe/Baden-Baden mit neuem April-Rekord

Der deutsche Regionalflughafen Karlsruhe/Baden-Baden konnte im April 2022 erstmals seit dem Beginn der Corona-Pandemie wieder einen neuen Monatsrekord verzeichnen. Man hatte 116.500 Passagiere und damit mehr als im April 2019. Auch im Bereich Cargo hatte man ein kräftiges Plus. Der FKB wurde im Vorkrisen-Monat April 2019 von 116.281 Fluggästen genutzt. Man hatte somit zuletzt einen kleinen Zuwachs. Diesen führt man in erster Linie auf die Billigfluggesellschaft Ryanair zurück. „Damit stehen die Zeichen wieder auf Wachstum – insbesondere im relevanten Vergleich zu vor der Pandemie“, freut sich Flughafenchef Uwe Kotzan über den passagierstärksten April in der 25jährigen Geschichte des FKB und ist zuversichtlich, dass der Aufwärtstrend anhält. Seit der Stationierung der beiden Ryanair-Maschinen am 25.03.2012 hat die irische Fluggesellschaft bis heute über 6,2 Millionen Passagiere ab und bis FKB befördert. Zählt man die Ryanair-Flüge vor der Stationierung am FKB hinzu, so liegt die Zahl bei über 10 Millionen Fluggästen seit 2003. Der aktuell gültige Sommerflugplan am FKB weist über 1,2 Millionen Flugsitze zu 35 Zielen in 18 Ländern aus, die von insgesamt sechs Fluggesellschaften bedient werden. Auch der kommende Winterflugplan bietet zahlreiche Ziele – darunter neue Flüge von Ryanair nach Agadir und Sofia sowie von Wizz Air nach Kukës.

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FWAG-Tochter in Malta hat „Schalter-Zwang“ abgeschafft

Bei der Flughafen-Wien-AG-Tochter Malta International Airport in Luqa wurden nahezu alle Coronamaßnahmen aufgehoben. Das schließt auch ein, dass es keine Maskenpflicht mehr gibt und auch der “Schalterzwang” abgeschafft wurde. Für abfliegende Passagiere bedeutet das, dass diese bei der Nutzung von Online-Check-in-Möglichkeiten mit ihrer Bordkarte wieder direkt zur Sicherheitskontrolle gehen können. Über einen langen Zeitraum hinweg bestand der Flughafen Luqa darauf, dass sämtliche Passagiere, auch dann wenn man bereits online eingecheckt war und kein Aufgabegepäck hatte, ihre Corona-Unterlagen beim Check-In-Schalter vorweisen. Ohne eine Bestätigung eines CI-Agents wurde der Zutritt zum Sicherheitsbereich verweigert. Das gehört nun der Geschichte an, denn man hat auf Normalität umgestellt. Innerhalb des Terminals müssen keine Masken mehr getragen werden. Wohlaber an Bord der Flugzeuge, denn die Regierung von Malta weist weiterhin die Fluggesellschaften entsprechend an. Änderungen gibt es auch für ankommende Fluggäste, denn seit Montag ist das PLF-Formular abgeschafft. Dieses muss nicht mehr ausgefüllt werden. Die 3G-Regel ist weiterhin aufrecht und wird durch die Gesundheitsbehörde weiterhin systematisch kontrolliert. Malta kann sich vorstellen, dass es zu weiteren Lockerungen bei der Einreise kommen kann, jedoch will man zunächst die 3G-Regel praktizieren. Seit einigen Wochen werden auch Ergebnisse von Antigen-Schnelltests akzeptiert. Ankommende Passagiere können ab Verlassen des Flugzeuges ihre Maske abnehmen. In öffentlichen Verkehrsmitteln wie Linienbussen besteht keine Verpflichtung zur Bedeckung von Mund und Nase.

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Hohe Nachfrage nach Billigurlaub: Türkei als Gewinner von Kostensteigerungen

Klammheimlich haben viele Fluggesellschaften ihre Frequenzen in Richtung Griechenland und Spanien reduziert. Überraschend kommt das nicht, denn viele Carrier haben ein regelrechtes Überangebot geschaffen. Dieses lässt sich nicht wie erhofft absetzen, denn besonders in Griechenland sind die Hotelkosten stark gestiegen. Im Vorjahr konnte dieser Staat mit dem besten touristischen Ergebnis aller Zeiten auftrumpfen. Man hatte sich rechtzeitig richtig vermarktet und konnte bei den Urlaubern insbesondere mit Vertrauen auf sicheren Urlaub punkten. Dieses Jahr wollten viele Fluggesellschaften einen Teil vom Kuchen abhaben und spekulierten auf weiteres Wachstum. Allerdings schaffte man Überangebote, die aufgrund von Preissteigerungen in Griechenland nur schleppend abgesetzt werden können. Klammheimlich haben viele Airlines ihre Frequenzen in dieses Land reduziert. Ein ähnliches Bild zeigt sich auch in Richtung Spanien, jedoch fällt hier die Rücknahme von Flugfrequenzen geringer aus, denn potentielle Griechenland-Urlauber haben sich nicht zuletzt aus Kostengründen für Spanien entschieden. Der “neue, alte Hauptkonkurrent” ist in diesem Jahr aber die Türkei. Diese fährt derzeit eine Billigstrategie, denn unter anderem aufgrund der schwachen türkischen Lira sind Urlaube in diesem Staat heuer für Europäer besonders billig. Zum anderen hat die Türkei das Problem, dass man auf touristische Einnahmen dringend angewiesen ist, jedoch mit der Ukraine und Russland zwei wichtige Quellmärkte vor dem Totalausfall stehen. Besonders in der Russischen Föderation wirbt die Türkei offensiv um Urlauber und will gar eine eigene Airline aufsetzen, um bloß nicht beispielsweise Turkish Airlines in Gefahr zu bringen, dass man zum Beispiel seitens der EU sanktioniert werden könnte. Die Strategie der Türkei ist nicht neu: Man will

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Bodenpersonal: Gewerkschaft klagt Swiss wegen Krisen-GAV

Die Gewerkschaft SEV-Gata, die Teile des Swiss-Bodenpersonals vertritt, hat eine Klage gegen die Lufthansa-Tochter Swiss eingebracht. Hintergrund ist, dass die Geschäftsleitung den so genannten Krisen-Gesamtarbeitsvertrag, der im Zuge der Pandemie ausverhandelt wurde, aktiviert hat.  Die Arbeitnehmervertreter sind aber der Ansicht, dass die Voraussetzungen nicht mehr gegeben sind. Der Krisen-GAV sieht unter anderem niedrigere Löhne vor. Laut SEV-Gata wäre vereinbart worden, dass die Aktivierung erst dann erfolgen kann, wenn die Schweiz die Corona-Kurzarbeit generell beendet. Swiss habe die Arbeitsmarktmaßnahme aus freien Stücken verlassen und die Kurzarbeit Anfang März 2022 beendet. Rechtlich wäre diese noch bis Ende Juni 2022 möglich gewesen, so die Arbeitnehmervertreter. SEV-Gata wirft der Geschäftsleitung vor, dass diese auf dem Rücken der Belegschaft den Gewinn maximieren wolle. Beispielsweise wären im Bereich des Bodenpersonals zuerst 100 Mitarbeiter gekündigt worden und dann 50 neue zu niedrigeren Lohnkonditionen eingestellt worden. Swiss hat die von der Gewerkschaft erklärte Klage eigenen Angaben nach noch nicht zugestellt bekommen und kann sich daher nicht zu den Vorwürfen äußern.

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Quartalszahlen: Swiss mit 47,4 Millionen Franken Verlust

Die Fluggesellschaft Swiss verzeichnete im ersten Quartal des laufenden Jahres einen Verlust in der Höhe von 47,4 Millionen Schweizer Franken. Dieser liegt um rund 75 Prozent unter jenem, den man im Vergleichszeitraum des Vorjahres hatte. Die operativen Erträge haben sich auf 712 Millionen Schweizer Franken verdoppelt. Swiss machen aber gleichzeitig die stark gestiegenen Kerosinpreise zu schaffen. Dennoch ist man aus heutiger Sicht der Ansicht, dass man im Gesamtjahr 2022 eine schwarze Null einfliegen kann. Angesichts einer positiven Entwicklung der Liquiditätssituation plant die Lufthansa-Tochter im zweiten Quartal eine Umschuldung des Bankenkredits vorzunehmen. „Die deutliche Ergebnisverbesserung, die wir gegenüber Vorjahr erwirtschaften konnten, und der positive Cashflow stimmen uns zuversichtlich und bestätigen uns in unserem Ziel, das Gesamtjahr 2022 mit einer schwarzen Null abzuschließen“, so Finanzchef Markus Binkert. In den letzten drei Monaten ist es Swiss gelungen, den gezogenen Betrag des zu 85 Prozent vom Bund verbürgten Bankenkredits in Höhe von 1,5 Milliarden Schweizer Franken weiter deutlich zu reduzieren. Der Swiss-CFO erläutert dazu: „Der stabile Geschäftsverlauf sowie die positive Entwicklung unserer Liquiditätssituation erlauben es uns, nun Finanzierungsalternativen für die Ablösung des Bankenkredits in Betracht zu ziehen. Vorausgesetzt, die weitere geopolitische Entwicklung lässt es zu, streben wir eine Umschuldung im Lauf des zweiten Quartals an.“ 1,8 Millionen Passagiere im ersten Quartal 2022 Im ersten Quartal 2022 beförderte Swiss insgesamt über 1,8 Mio. Passagiere und damit knapp 6,5 Mal mehr als im Vorjahr. Dennoch liegen die Passagierzahlen immer noch deutlich unter dem Niveau des Vorkrisenjahres 2019. Total führte die Lufthansa-Tochter über 18.300 Flüge durch, was

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AUA: Lohnabrechnungsprobleme mit Vorauszahlungen überbrückt

Ende März 2022 haben 50 Bodenmitarbeiter von ihrem Arbeitgeber Austrian Airlines unverhofft zu viel Gehalt überwiesen bekommen. Es handelte sich allerdings um keine Prämie, sondern um einen Fehler, der in der Personalabteilung passiert ist. Diese nahm mit den Beschäftigten Kontakt auf und es wurde die Lösung gefunden, dass 60 Prozent von den Betroffenen zurücküberwiesen werden und der Rest dann im Juni 2022 vom Urlaubsgeld abgezogen wird. Es wurde ja nicht zu wenig ausbezahlt, sondern versehentlich zu viel. Das kleine Debakel hatte seinen Ursprung, so eine Sprecherin der Austrian Airlines, darin, dass im EDV-System ein Fehler passiert ist. So kam heraus, dass “der Computer” die Ansicht vertrat, dass die 50 betroffenen Bodenmitarbeiter nicht mehr in Kurzarbeit sind. Das Gegenteil war aber der Fall und die verantwortliche Fachabteilung soll rasch die betroffenen Beschäftigten kontaktiert haben und mit diesen die 60-Prozent/40-Prozent-Vereinbarung getroffen haben. Daran haben sich auch so ziemlich alle gehalten. Wenn aber einmal der sprichwörtliche “Wurm drin ist” dann lässt ein zweiter Systemfehler nicht lange auf sich warten, denn irrtümlich wurde den 50 betroffenen AUA-Mitarbeitern nicht im Juni 2022, sondern bereits im April 2022 die erwähnten 40 Prozent abgezogen und das obwohl so gut wie alle brav die vereinbarten 60 Prozent an ihren Arbeitgeber zurücküberwiesen haben. Dem nicht genug: Die AUA bezahlte versehentlich für diese Bodenbeschäftigten eine deutlich zu hohe Lohnsteuer, die natürlich ebenfalls vom Lohn abgezogen wurde. Jobs beim Bodenpersonal sind nicht gerade welche, die mit Bezügen von Spitzenmanagern vergleichbar sind. Daher war die Verärgerung bei den Betroffenen groß, denn diese

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April 2022: Wizz Air konnte Vorkrisenniveau deutlich übertreffen

Die Wizz Air Group konnte im April 2022 insgesamt 3.624.322 Passagiere befördern. Damit lag man deutlich über dem Vorjahresmonat, in dem man nur 564.634 Reisende an Bord hatte. Die Auslastung lag zuletzt bei 83,4 Prozent. Erstmals seit dem Beginn der Corona-Pandemie konnte man das Vorkrisenniveau in einem Einzelmonat übertreffen. Seit Jahresanfang 2022 verzeichnet Wizz Air – abgesehen von Februar 2022 – einen deutlichen Aufwärtstrend. Im Jänner 2022 hatte man 2.396.684 Passagiere an Bord. Im Feber waren es 1.921.153 Fluggäste. Im März 2022 konnte man sich auf 2.476.105 Reisende steigern und zuletzt im April 2022 waren es 3.624.322 Passagiere. Da die Werte, die in den Vergleichszeiträumen der Jahre 2020 und 2021 erzielt wurden aufgrund der Auswirkungen der Corona-Pandemie nur wenig aussagekräftig sind, ist der Blick auf die Beförderungsleistung, die Wizz Air im Jahr 2019 hatte, interessanter: Der Carrier hatte im April 2019 3.288.731 Reisende. Somit konnte man im April 2022 zum ersten Mal seit dem Beginn der Krise in einem Einzelmonat das Vorkrisenniveau übertreffen. Vergleich Passagierzahlen 2019 vs. 2022 Monat 2019 2022 April 3,288,731 3,624,322 März 2,721,959 2,476,105 Februar 2,400,692 1,921,153 Januar 2,569,229 2,396,684

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Klagenfurt: Lilihill will sich mit allen juristischen Mitteln gegen Flughafen-Verstaatlichung wehren

Der Mehrheitseigentümer des Klagenfurter Flughafens, die Lilihill Capital Group, will sich das vom Aufsichtsrat der landeseigenen Kärntner Beteiligungsgesellschaft beschlossene Ziehen der Call-Option nicht gefallen lassen. Man kündigt an, dass man jedes nur erdenkliche Rechtsmittel gegen die “geplante Verstaatlichung” ziehen wird. Die Gutachter, die von KBV und Lilihill beauftragt wurden, kamen zu unterschiedlichen Schlüssen. Jene auf die sich die ÖVP-Politiker beziehen vertreten die Ansicht, dass die Corona-Pandemie keine Rolle spielt und das Land Kärnten über die KBV die Call-Option ziehen kann und damit den Airport wieder zurück in Landeseigentum bringen kann. Lilihill beruft sich auf die Expertise anderer Juristen, die unter anderem der Meinung sind: “Dieser Beschluss ist aus mehreren Gründen völlig unverständlich: Er erfolgte entgegen anderslautenden Gutachten, die dem Rückkauf – und damit einer Verstaatlichung des Flughafens – verschwindend geringe Chancen einräumen. Ausdrücklich wird vor einer langen rechtlichen Auseinandersetzung gewarnt, die für die weitere Entwicklung des Flughafens Stillstand bedeuten würde.” Lilihill wirft der KBV und damit dem Land Kärnten vor, dass das “unrechtmäßige Ziehen der Call-Option Schadenersatzansprüche von bis zu 100 Millionen Euro” auslösen würde. Dies nehme die Landespolitik bewusst in Kauf und gehe “leichtfertig mit öffentlichen Geldern der Kärntnerinnen und Kärntner um”. Weiters schreibt Lilihill in einer Medienerklärung: “Diese Ansprüche werden auch gegen alle jene Personen geltend gemacht werden, welche die Verantwortung für das unrechtmäßige Ziehen der Call Option tragen. Zweifellos ist die Corona-Pandemie im fraglichen Jahr 2021 als höhere Gewalt einzustufen, womit die Grundlage für das Ziehen der Call Option nach Ansicht der Gutachter und Experten wegfällt. Selbst

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Neupositionierung: Eurowings überrascht mit eigenwilligem Werbespot

Die Lufthansa-Tochter Eurowings versucht derzeit mit einem ungewöhnlichen Werbespot, der von diversen deutschen TV-Stationen ausgestrahlt werden soll, als Value-Carrier zu positionieren. Man will weg vom Billig-Image, aber ob das mit diesem Spot, der Assoziationen zu ganz anderen Dingen offen lässt, gelingen wird, ist mehr als fraglich. “Entspannung selbst zu sein” kann man, sofern man das will, auch komplett anders interpretieren. Ebenso den Zusammenhang zwischen Kohlenstoffdioxid-Kompensierung, die ohnehin nur von sehr wenigen Passagieren genutzt wird und freien Mittelsitzen herzuleiten, ist auch wenig schlüssig. Man präsentiert sich eher als eine Art Wellness-Produkt als als seriöse Fluggesellschaft, die ein so genannter Value-Carrier sein will. Vor einigen Jahren ist Air Berlin mit dem Slogan “Genau deine Airline” und damit verbundenen Werbespots massiv eingefahren. Ob Eurowings den Misserfolg wiederholen kann? Bleibt abzuwarten. Lorenza Maggio, Vice President Customer Experience und Marketing bei Eurowings: „Ziel ist es, dass unsere Gäste Eurowings auf Anhieb mit dem entspanntesten und flexibelsten Reiseerlebnis verbinden.“ Dabei verweist der Manager auch auf die Möglichkeit, dass Flüge weiterhin bis zu 40 Minuten vor dem Abflug umgebucht werden können. Man will sich im Lowcost-Wettbewerb abheben und als Value-Carrier wahrgenommen werden. Ob das gelingt?

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Höhere Ticketpreise: Flugzeugversicherer wegen Russland vor größten Jahresverlust aller Zeiten

Die seitens der Europäischen Union, der Vereinigten Staaten von Amerika und vielen anderen Ländern gegen die Russische Förderation verhängten Sanktionen stellen Leasinggeber von Flugzeugen vor Herausforderungen, die man in diesem Ausmaß noch nie hatte. Auch für Versicherer ist die aktuelle Situation kompliziert. Dass es zwischen Leasinggeber und -nehmer aus den verschiedensten Gründen, meistens wegen Nichtbezahlung, zu Unstimmigkeiten kommen kann, kommt öfters vor. Eigentümer von Flugzeugen haben es unter normalen Umständen doch eher einfach an ihre Maschinen zu kommen. Sei es, dass man sie mit juristischen Mitteln an die Kette legen lässt oder aber in Eigenregie ausfliegen lässt. In Russland ist die Situation nun gänzlich anders, denn Wladimir Putin hat eigens dafür gesorgt, dass sich Leasinggeber so ganz und gar nicht auf Rechtshilfe verlassen können. Rechtsanwältin Adreana Zammit erklärte während der Mavio-Konferenz, die im maltesischen Qawra abgehalten wurde, dass von den 515 Flugzeugen, die russische Carrier von ausländischen Lessoren geleast haben, mittlerweile etwa 50 Prozent ins RA-Register überführt wurden. Dies selbstverständlich ohne Zustimmung der rechtmäßigen Eigentümer der Flugzeuge. Doch was können Leasinggeber eigentlich machen, um an ihre Maschinen zu kommen? Unter normalen Umständen würde eine ganze Reihe von juristischen Mitteln zur Verfügung stehen, aber Russland habe dies durch spezielle Verordnungen regelrecht vereitelt. Solange die Flugzeuge also innerhalb der Russischen Föderation bleiben bzw. nur in Staaten fliegen, die in dieser Sache keine Amtshilfe leisten, wird es äußerst schwierig, so die Juristin. Mangelnde Wartung und fehlende Dokumentation entwerten Flugzeuge Grundsätzlich wäre es wichtig, dass in Leasingverträgen an alle nur erdenklichen Eventualitäten gedacht wird,

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