Jan Gruber

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Jan Gruber

Kommentar: Klagenfurt am Weg zurück zur politischen Abwirtschaftung

Der Niedergang des Flughafens Klagenfurt hat bereits vor vielen Jahren seinen Anfang genommen, denn unter der Eigentümerschaft von Stadt Klagenfurt und Land Kärnten wurde nicht nur regelrecht abgewirtschaftet, sondern mit zum Teil dubiosen Subventionen sowie Charter-Deals hat man dem Airport einen bis heute zweifelhaften Ruf eingebracht. Zur Mitte der 2000er Jahre war in Klagenfurt durchaus viel Betrieb, denn Hapag-Llyod Express (später Tuifly und Air Berlin) waren mit mehreren Strecken präsent. Auch Ryanair hatte einige Routen ab dem Kärntner Flughafen. Die Präsenz war jedoch teuer erkauft, denn den Luftfahrtunternehmen wurde viel Geld gegeben damit diese überhaupt ab Klagenfurt fliegen. Jahre später wurden die Subventionen vom Europäischen Gerichtshof für illegal erklärt. Kaum floss kein Geld mehr an Air Berlin bzw. Ryanair, verabschiedeten sich die beiden Carrier. Das deutsche Unternehmen forderte damals sogar öffentlich, dass die Subventionen fortgeführt werden müssen oder man alle Strecken einstellen wird. Der irische Konkurrent bezeichnete das Vorgehen in Kärnten als “unverschähmte Gebührenerhöhung” und machte die Fliege. Das politisch eingesetzte Management meinte mit dem Chartern einer Boeing 757 von Condor eine Lösung für die Deutschland-Flüge gefunden zu haben. Eigens wurde eine neue GmbH gegründet, über die die Tickets verkauft wurden. Der einzige Gewinner dieser Aktion war Condor, denn die deutsche Airline hatte keinerlei Risiko. Egal wie viele Passagiere an Bord waren, Condor bekam die vereinbarten Charterraten. Dass der Maschinentyp Boeing 757 für die Routen nach Hamburg und Berlin viel zu groß war, war eher dem Größenwahnsinn des damaligen Managements geschuldet. Unter der Haider-Landesregierung versenkte man gar einige Millionen Euro

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Drei Maltesen mit begehrten Mavio-Awards ausgezeichnet

Zum zehnten Mal vergab die maltesische Luftfahrtorganisation Mavio am Montag die alljährlichen Awards. Wegen der Corona-Pandemie musste die Veranstaltung in den Jahren 2020 und 2021 pausieren. In drei Kategorien wurden maltesische Luftfahrtmitarbeiter mit Preisen ausgezeichnet. In der Kategorie Lebenswerk gewann Lt. Col. Joseph Smith den Award von Verkehrsminister Aaron Farrugia überreicht. Der Pilot war während seiner aktiven Dienstzeit, die von 1971 bis 1998 dauerte, auf fünf verschiedenen Helikoptertypen im Einsatz. Seine Laufbahn begann er mit der Bell 47G und flog zuletzt die Agusta Bell AB212. Rachel Grech, Leiterin der Abteilung für Personallizenzen bei der maltesischen Zivilluftfahrtbehörde CAD, gewann in der Kategorie Führungskraft des Jahres. Sie wurde unter anderem von unzähligen Personen gelobt, die sich mit dem mühsamen Prozess der Umwandlung oder Aktualisierung ihrer Lizenz befassen mussten Der Preis in der Kategorie Aviator of the Year ging an Malta MedAir First Officer Trevor Zammit. Der Pilot ist auch als Fluglehrer und Examiner aktiv. Ausgezeichnet wurde Zammit für eine erfolgreiche Notlandung, die er am 1. November 2021 mit einer Piper Seneca auf dem Flughafen Luqa (Malta) durchführte. Das von ihm geflogene Flugzeug hatte technische Probleme mit dem Steuerbord-Hauptfahrwerk. Zammit ist es gelungen die kleine Maschine dennoch sicher zu landen. Da der Pilot derzeit aufgrund eines Wetlease-Auftrags, den Malta MedAir für Corendon Airlines durchführt, in Antalya stationiert ist, wurde der Award stellvertretend von seiner Ehefrau Claire Zammit-Xuereb entgegengenommen. Malta ist das kleinste Mitglied der Europäischen Union. Die Bevölkerung beträgt knapp über eine halbe Million Menschen. Die Luftfahrt-Community ist dementsprechend recht klein, jedoch aufgrund

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Winterflugplan 2022: Ryanair kehrt mit vier Strecken nach Klagenfurt zurück

Nach jahrelanger Abwesenheit und einem kurzzeitigen Comeback, das aufgrund der Einreisebestimmungen dann wieder zurückgenommen wurde, will Ryanair mit Beginn der Winterflugplanperiode 2022/23 vorerst vier Strecken ab Klagenfurt anbieten. Nach Brüssel (Charleroi), Dublin und London-Stansted soll es je zweimal pro Woche gehen. Manchester will man einmal wöchentlich bedienen. Die Verbindung nach Belgien soll am 2. November 2022 aufgenommen werden und jeweils an den Verkehrstagen Mittwoch und Samstag bedient werden. Dublin soll ab 5. November 2022 jeweils Montags und Samstags bedient werden. Stansted wird ab 1. November 2022 an Dienstagen und Samstagen angeflogen. Am Wochentag sechs kommt interessanter Ryanair UK unter RK-Flugnummern zum Einsatz. Manchester will man ab 17. Dezember 2022 bedienen. Geflogen werden soll jeweils an Samstagen. „Als Österreichs am Schnellsten wachsende Fluggesellschaft freut sich Ryanair, in diesem Winter den Flugbetrieb ab dem Flughafen Klagenfurt mit vier exklusiven Strecken ab Brüssel, Dublin, London und Manchester wieder aufzunehmen, die dazu beitragen werden, Klagenfurt und die Region Kärnten als eine der Top-Skidestinationen in Europa zu positionieren und gleichzeitig den Klagenfurtern mehr Reisemöglichkeiten in spannende europäische Hauptstädte zu bieten”, so Ryanair-Country-Manager Andreas Gruber. Nils Witt, Geschäftsführer des Klagenfurter Flughafens, erklärt: „Wir freuen uns, mit Ryanair einen sehr guten und stark wachsenden Partner gewonnen zu haben. Das ist ein wesentlicher Baustein in der weiteren erfolgreichen Entwicklung des Flughafens. Für den Airport Klagenfurt ist dies nach konsequenter Vorarbeit die sichtbare Trendwende im Passagieraufkommen.“

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Graz-Stuttgart: Eurowings will „kurze Pause“ bis Ende Oktober 2022 machen

Im Gegensatz zur Flugverbindung zwischen Graz und Stuttgart sollen laut Eurowings jene ab Graz und Linz nach Düsseldorf in trockenen Tüchern sein. Das Unternehmen weist in einer Stellungnahme darauf hin, dass die zuletzt genannten Strecken fortgeführt werden. Die Nachfrage hat sich zwischen Graz und Stuttgart offensichtlich nicht so entwickelt wie man es sich seitens Eurowings erhofft hat. Von einer vollständigen Einstellung will man seitens der Lufthansa-Tochter noch nicht sprechen und erklärt, dass man eine “kurze Pause bis Ende Oktober 2022” einlegen wird. Eine Sprecherin dazu: “Nach aktueller Planung sind die Verbindungen Düsseldorf-Linz und Düsseldorf-Graz weiterhin im Programm. Die Strecke Stuttgart-Graz nehmen wir nach einer kurzen Pause Ende Oktober zum Winterflugplan wieder auf. Eurowings überprüft kontinuierlich die Entwicklung des Passagieraufkommens und die damit verbundene Nachfrage, um Kapazitäten bzw. Verbindungen entsprechend anzupassen.”

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Kommentar: Ein maskenloser Freitag in Wien, denn „Karl Lauterbach hat die Masken abgeschafft“

Es ist ein typischer Freitagnachmittag am Flughafen Wien-Schwechat. Zahlreiche Urlauber warten an den Gates auf den Abflug in ihren Wochenendurlaub, Geschäftsreisende auf ihre Flüge nach Hause. Fast ausnahmslos tragen die Passagiere Masken, wenn auch nicht alle die von der österreichischen Regierung vorgeschriebenen FFP2-Masken. Doch dann steigen die Reisenden über eine Gangway aus einem aus Köln/Bonn kommenden Flugzeug aus. Das “Maskenbild” ändert sich schlagartig, denn die überwiegende Mehrheit der aus Deutschland kommenden Passagiere befreit sich unmittelbar nach dem Verlassen der Fluggastbrücke vom Mund-Nasen-Schutz. Nur wenige hatten die von Österreich vorgeschriebene FFP2-Maske getragen und wenn schon: Gefühlte 90 Prozent haben sich das offensichtlich unliebsame Teil aus dem Gesicht entfernt. Verwunderte Blicke der abfliegenden Passagiere, die auf das Einsteigen warten, sind die Folge. Natürlich ergriff eine junge Dame die Initiative und wies die aus Köln/Bonn kommenden Reisenden lautstark darauf hin, dass hier in Wien am Flughafen FFP2-Maskenpflicht besteht. Nur bei ganz wenigen hatte das zur Folge, dass die OP-Maske (FFP2 hatte so gut wie niemand) wieder aufgesetzt wurde. Die überwiegende Mehrheit ignorierte aber den Hinweis und setzte den Weg in Richtung Gepäckausgabe maskenlos fort. Auch Polizisten, die auf einer routinemäßigen Patrouille waren, interessierten sich nicht für die Köln-Fluggäste ohne Maske. Ein Mann meinte aber die junge Dame belehren zu müssen. Eine Maskenpflicht gäbe es nur noch in Flugzeugen, aber nicht in Terminals. Karl Lauterbach habe diese abgeschafft. Er wäre Deutscher und für ihn würden die deutschen Vorschriften gelten. Es entwickelte sich eine hitzige Diskussion darüber, dass Österreich ein eigenständiges Land ist und man

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12 Unternehmen haben AOC auf Malta beantragt

Geschlagene 12 Unternehmen haben bei der maltesischen Zivilluftfahrtbehörde um die Erteilung von AOC und Betriebsgenehmigung angesucht. Unter den Proponenten befindet sich auch der Nachfolger der zur Schließung bestimmten österreichischen Eurowings Europe GmbH, die maltesische Eurowings Europe Ltd. Maltas Verkehrsminister Aaron Farrugia kündigte im Rahmen der Mavio-Branchenkonferenz an, dass auch die Anzahl der Flugzeuge, die im Register des kleinsten Mitgliedsstaats der Europäischen Union eingetragen ist, bis Ende dieses Jahres stark steigen wird. Unter den 12 Antragstellern soll sich, so das Regierungsmitglied, neben Eurowings Europe noch eine weitere große Airlinegruppe befinden. Namentlich wollte Farrugia die Proponenten nicht benennen und verwies darauf, dass die Antragsteller sich zu gegebener Zeit selbst outen werden. Laut Charles Pace, Chef der maltesischen Zivilluftfahrtbehörde CAD, ist es keinesfalls in trockenen Tüchern, dass alle Antragsteller AOC und Betriebsgenehmigung erhalten werden. In den letzten Jahren musste man zahlreiche Ansuchen abweisen, da die gesetzlichen Bestimmungen zur positiven Behandlung der Anträge nicht erfüllt werden konnten. Es gibt noch zahlreiche weitere Unternehmen bzw. Start-Ups, die eine maltesische Fluggesellschaft werden wollen, jedoch liegen derzeit 12 Anträge vor. Ob noch weitere gestellt werden, ist derzeit nicht absehbar. In der Luftfahrtbranche stellt sich so mancher Firmengründer den Aufbau einer Airline einfacher und insbesondere billiger vor als es tatsächlich ist. Strenge Aufsicht auf Europas “Flugzeugträger” Auf dem Festland kursiert das unwahre Gerücht, dass Malta AOCs und Betriebsgenehmigungen besonders lax vergeben würde und so ziemlich jeder Airline spielen könne. Das entspricht definitiv nicht der Wahrheit, denn die maltesische Aufsicht ist äußerst streng und beim Entzug der Zertifikate so

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Nach 25 Monaten: Kurzarbeit in Flughafen-Apotheke endet Ende Mai 2022

Kurzarbeit in einer Apotheke würde man wohl im ersten Gedanken angesichts der Corona-Pandemie und dem Ansturm auf Tests wohl eher nicht vermuten. Befindet sich diese aber an einem ungünstigen Standort, also in einem Flughafenterminal, das sehr lange geschlossen war, dürfte die Ursache rasch klar sein. Im Gegensatz zu anderen Betrieben konnte die Flughafen-Apotheke im Terminal 1 des Flughafens Wien-Schwechat nicht schließen und das obwohl diese Halle über eine lange Zeit hinweg nicht genutzt wurde. Sprichwörtlich wie Asterix hielt man – wenn auch mit reduzierten Öffnungszeiten – die Stellung. Nicht nur weil man es wollte, sondern weil man es musste. Die gesetzliche Situation macht das Schließen einer Apotheke alles andere als einfach. Selbst die Anpassung der Geschäftszeiten ist bürokratisch. Allein war man nicht, denn am Flughafen Mailand-Malpensa teilte im Terminal 2 eine Apotheke das gleiche Schicksal. Wenn nicht nur deutlich weniger Passagiere unterwegs sind, sondern auch der ganze Terminalbereich lange außer Betrieb war, ist es fast schon logisch, dass sich außer Flughafen- und Airlinemitarbeitern nur wenige zur Flughafen-Apotheke, deren Existenz einigen Reisenden gar nicht bekannt ist, verirrt haben. Die Folgen daraus: Die Umsätze sind eingebrochen und erholen sich ebenso langsam wie das Fluggastaufkommen. Das zwang die Inhaberin zum Handeln und sie meldete für ihre Belegschaft Kurzarbeit an. Diese befindet sich laut einem Bericht der Zeitung “Heute” seit 25 Monaten in dieser Arbeitsmarktmaßnahme. Die Inhaberin bestätigte gegenüber dem Blatt, dass man voraussichtlich Ende Mai 2022 soweit sein wird, dass man die Kurzarbeit verlassen kann. Mittlerweile ist Woche für Woche wieder mehr Betrieb

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Zürich-München: Dr. Richard von Flixbus zu Pinkbus gewechselt

Seit einigen Wochen gibt es zwischen Zürich und München eine weitere Reisemöglichkeit: Der deutsche Fernbusanbieter verkehrt bis zu 76 Mal pro Woche zwischen den beiden Städten. Die operative Durchführung der Fahrten erfolgt durch das österreichische Busunternehmen Dr. Richard. Dies hat auch Auswirkungen auf den Mitbewerber Flixbus, denn bislang waren die Österreicher im Auftrag des grünen Fernbusanbieters unterwegs. Die Zusammenarbeit habe man auf dieser Strecke einvernehmlich aufgelöst, bestätigte eine Sprecherin von Flixbus. Dennoch: Da die Busse von Dr. Richard fehlen, kann Flixbus temporär nur ein reduziertes Angebot zwischen Zürich und München auf die Straße bringen. Die Geschäftsmodelle von Flixbus und des Herausforderers Pinkbus sind ähnlich. Man betreibt keine eigenen Fahrzeuge, sondern beauftragt Subunternehmer mit der operativen Durchführung der Fahrten. Im Regelfall sind die Busse in den Farben des Auftraggebers lackiert, so dass die Reisenden davon nur wenig bis nichts mitbekommen. Für Pinkbus ist es die erste neue Strecke, die seit dem Beginn der Corona-Pandemie aufgenommen wurde. Die Fahrzeit wird mit drei Stunden und 40 Minuten angegeben. Damit ist man – vorausgesetzt der Bus steckt nicht im Stau – um nur zehn Minuten langsamer als die Bahn.  Fahrscheine können unter anderem über die Internetseite von Pinkbus gekauft werden.

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Nach demonstrativem Auszug vieler Aufsichtsräte: Kärntner KBV stimmt für Rückkauf von Flughafen Klagenfurt

Der Aufsichtsrat der landeseigenen Kärntner Beteiligungsverwaltung hat am Montagabend entschieden, dass die Call-Option auf die derzeit von Lilihill gehaltene Mehrheit am Flughafen Klagenfurt gezogen wird. Damit sind nicht nur politische, sondern auch juristische Streitigkeiten vorprogrammiert. Die Sitzung selbst muss einer absurden Posse geglichen haben, denn vor der Abstimmung haben die von SPÖ und FPÖ nominierten Aufsichtsräte demonstrativ den Raum verlassen. Die übrigen Personen, überwiegend von der ÖVP nominiert, haben geschlossen für den Rückkauf des Klagenfurter Flughafens gestimmt. Allein der Beschluss des KBV-Aufsichtsrats ist aber noch nicht ausreichend, um die Call-Option tatsächlich ziehen zu können. Die Zustimmung des Landtages ist ebenfalls erforderlich und aufgrund völlig unterschiedlicher Positionen der Regierungsparteien SPÖ und ÖVP ist es alles andere als gesetzt, dass es hier für einen erforderlichen Mehrheitsbeschluss gibt. Vielleicht haben auch deshalb die von SPÖ und FPÖ nominierten KBV-Aufsichtsräte demonstrativ den Sitzungsraum verlassen und sich damit nicht an der Abstimmung des Aufsichtsrats beteiligt. Die nächsten Schritte sind damit nicht so ganz klar. Dem Vernehmen nach haben auch Vertreter von Mehrheitseigentümer Lilihill ihre Sichtweise der Dinge während der Sitzung dargestellt. Während die Unternehmensgruppe von Franz Orasch Rückhalt von der Landeshauptmann-Partei SPÖ genießt, will die ÖVP – allen voran Landesrat Martin Gruber – den Airport wieder zurück ins Mehrheitseigentum des Landes Kärnten (über die Holding KBV) bringen. Hinsichtlich der Call-Option beruft man sich auf ein Gutachten, das unter anderem besagt, dass sich Lilihill wegen der in den Jahren 2020 und 2021 stark zurückgegangenen Passagierzahlen nicht auf Corona ausreden könne. Vereinfacht gesagt würde dies keine Rolle

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LH Group prüft Wiederaufnahme: Eurowings stellt Graz-Stuttgart ein

Erst vor wenigen Wochen hat Eurowings die Nonstop-Verbindung zwischen Graz und Stuttgart reaktiviert. Bereits am 20. Mai 2022 wird der vorerst letzte Flug auf dieser Strecke durchgeführt. Zu den Gründen der Einstellung wurden keine näheren Angaben gemacht. Es ist allerdings anzunehmen, dass Auslastung und Yield nicht zufriedenstellend waren. Eurowings setzt auf dieser Strecke die Muster Airbus A319/320 ein. Diese sind deutlich größer als die in der Vergangenheit von Austrian Airlines verwendeten Turbopropflugzeuge de Havilland Dash 8-400. Von einer endgültigen Einstellung will man seitens der Lufthansa Group aber noch nicht sprechen.  “Die LH-Group prüft und evaluiert hier eine mögliche Wiederaufnahme nach dem Sommer”, erklärt ein Sprecher von Austrian Airlines. Auf die Frage, ob Graz-Stuttgart von Eurowings an Austrian Airlines “zurückgegeben” wird, gab der Medienreferent keine Antwort. Jedenfalls scheint man sich innerhalb der Lufthansa Group durchaus Gedanken zu machen, ob die A319/320 von Eurowings nicht doch zu groß sind. Keine Änderungen gibt es dem aktuellen Informationsstand nach auf den Eurowings-Strecken von Graz und Linz nach Düsseldorf. Im direkten Vergleich mit der Stuttgart-Strecke soll die Auslastung deutlich besser sein.

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