Jan Gruber

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Jan Gruber

12 Unternehmen haben AOC auf Malta beantragt

Geschlagene 12 Unternehmen haben bei der maltesischen Zivilluftfahrtbehörde um die Erteilung von AOC und Betriebsgenehmigung angesucht. Unter den Proponenten befindet sich auch der Nachfolger der zur Schließung bestimmten österreichischen Eurowings Europe GmbH, die maltesische Eurowings Europe Ltd. Maltas Verkehrsminister Aaron Farrugia kündigte im Rahmen der Mavio-Branchenkonferenz an, dass auch die Anzahl der Flugzeuge, die im Register des kleinsten Mitgliedsstaats der Europäischen Union eingetragen ist, bis Ende dieses Jahres stark steigen wird. Unter den 12 Antragstellern soll sich, so das Regierungsmitglied, neben Eurowings Europe noch eine weitere große Airlinegruppe befinden. Namentlich wollte Farrugia die Proponenten nicht benennen und verwies darauf, dass die Antragsteller sich zu gegebener Zeit selbst outen werden. Laut Charles Pace, Chef der maltesischen Zivilluftfahrtbehörde CAD, ist es keinesfalls in trockenen Tüchern, dass alle Antragsteller AOC und Betriebsgenehmigung erhalten werden. In den letzten Jahren musste man zahlreiche Ansuchen abweisen, da die gesetzlichen Bestimmungen zur positiven Behandlung der Anträge nicht erfüllt werden konnten. Es gibt noch zahlreiche weitere Unternehmen bzw. Start-Ups, die eine maltesische Fluggesellschaft werden wollen, jedoch liegen derzeit 12 Anträge vor. Ob noch weitere gestellt werden, ist derzeit nicht absehbar. In der Luftfahrtbranche stellt sich so mancher Firmengründer den Aufbau einer Airline einfacher und insbesondere billiger vor als es tatsächlich ist. Strenge Aufsicht auf Europas “Flugzeugträger” Auf dem Festland kursiert das unwahre Gerücht, dass Malta AOCs und Betriebsgenehmigungen besonders lax vergeben würde und so ziemlich jeder Airline spielen könne. Das entspricht definitiv nicht der Wahrheit, denn die maltesische Aufsicht ist äußerst streng und beim Entzug der Zertifikate so

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Nach 25 Monaten: Kurzarbeit in Flughafen-Apotheke endet Ende Mai 2022

Kurzarbeit in einer Apotheke würde man wohl im ersten Gedanken angesichts der Corona-Pandemie und dem Ansturm auf Tests wohl eher nicht vermuten. Befindet sich diese aber an einem ungünstigen Standort, also in einem Flughafenterminal, das sehr lange geschlossen war, dürfte die Ursache rasch klar sein. Im Gegensatz zu anderen Betrieben konnte die Flughafen-Apotheke im Terminal 1 des Flughafens Wien-Schwechat nicht schließen und das obwohl diese Halle über eine lange Zeit hinweg nicht genutzt wurde. Sprichwörtlich wie Asterix hielt man – wenn auch mit reduzierten Öffnungszeiten – die Stellung. Nicht nur weil man es wollte, sondern weil man es musste. Die gesetzliche Situation macht das Schließen einer Apotheke alles andere als einfach. Selbst die Anpassung der Geschäftszeiten ist bürokratisch. Allein war man nicht, denn am Flughafen Mailand-Malpensa teilte im Terminal 2 eine Apotheke das gleiche Schicksal. Wenn nicht nur deutlich weniger Passagiere unterwegs sind, sondern auch der ganze Terminalbereich lange außer Betrieb war, ist es fast schon logisch, dass sich außer Flughafen- und Airlinemitarbeitern nur wenige zur Flughafen-Apotheke, deren Existenz einigen Reisenden gar nicht bekannt ist, verirrt haben. Die Folgen daraus: Die Umsätze sind eingebrochen und erholen sich ebenso langsam wie das Fluggastaufkommen. Das zwang die Inhaberin zum Handeln und sie meldete für ihre Belegschaft Kurzarbeit an. Diese befindet sich laut einem Bericht der Zeitung “Heute” seit 25 Monaten in dieser Arbeitsmarktmaßnahme. Die Inhaberin bestätigte gegenüber dem Blatt, dass man voraussichtlich Ende Mai 2022 soweit sein wird, dass man die Kurzarbeit verlassen kann. Mittlerweile ist Woche für Woche wieder mehr Betrieb

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Zürich-München: Dr. Richard von Flixbus zu Pinkbus gewechselt

Seit einigen Wochen gibt es zwischen Zürich und München eine weitere Reisemöglichkeit: Der deutsche Fernbusanbieter verkehrt bis zu 76 Mal pro Woche zwischen den beiden Städten. Die operative Durchführung der Fahrten erfolgt durch das österreichische Busunternehmen Dr. Richard. Dies hat auch Auswirkungen auf den Mitbewerber Flixbus, denn bislang waren die Österreicher im Auftrag des grünen Fernbusanbieters unterwegs. Die Zusammenarbeit habe man auf dieser Strecke einvernehmlich aufgelöst, bestätigte eine Sprecherin von Flixbus. Dennoch: Da die Busse von Dr. Richard fehlen, kann Flixbus temporär nur ein reduziertes Angebot zwischen Zürich und München auf die Straße bringen. Die Geschäftsmodelle von Flixbus und des Herausforderers Pinkbus sind ähnlich. Man betreibt keine eigenen Fahrzeuge, sondern beauftragt Subunternehmer mit der operativen Durchführung der Fahrten. Im Regelfall sind die Busse in den Farben des Auftraggebers lackiert, so dass die Reisenden davon nur wenig bis nichts mitbekommen. Für Pinkbus ist es die erste neue Strecke, die seit dem Beginn der Corona-Pandemie aufgenommen wurde. Die Fahrzeit wird mit drei Stunden und 40 Minuten angegeben. Damit ist man – vorausgesetzt der Bus steckt nicht im Stau – um nur zehn Minuten langsamer als die Bahn.  Fahrscheine können unter anderem über die Internetseite von Pinkbus gekauft werden.

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Nach demonstrativem Auszug vieler Aufsichtsräte: Kärntner KBV stimmt für Rückkauf von Flughafen Klagenfurt

Der Aufsichtsrat der landeseigenen Kärntner Beteiligungsverwaltung hat am Montagabend entschieden, dass die Call-Option auf die derzeit von Lilihill gehaltene Mehrheit am Flughafen Klagenfurt gezogen wird. Damit sind nicht nur politische, sondern auch juristische Streitigkeiten vorprogrammiert. Die Sitzung selbst muss einer absurden Posse geglichen haben, denn vor der Abstimmung haben die von SPÖ und FPÖ nominierten Aufsichtsräte demonstrativ den Raum verlassen. Die übrigen Personen, überwiegend von der ÖVP nominiert, haben geschlossen für den Rückkauf des Klagenfurter Flughafens gestimmt. Allein der Beschluss des KBV-Aufsichtsrats ist aber noch nicht ausreichend, um die Call-Option tatsächlich ziehen zu können. Die Zustimmung des Landtages ist ebenfalls erforderlich und aufgrund völlig unterschiedlicher Positionen der Regierungsparteien SPÖ und ÖVP ist es alles andere als gesetzt, dass es hier für einen erforderlichen Mehrheitsbeschluss gibt. Vielleicht haben auch deshalb die von SPÖ und FPÖ nominierten KBV-Aufsichtsräte demonstrativ den Sitzungsraum verlassen und sich damit nicht an der Abstimmung des Aufsichtsrats beteiligt. Die nächsten Schritte sind damit nicht so ganz klar. Dem Vernehmen nach haben auch Vertreter von Mehrheitseigentümer Lilihill ihre Sichtweise der Dinge während der Sitzung dargestellt. Während die Unternehmensgruppe von Franz Orasch Rückhalt von der Landeshauptmann-Partei SPÖ genießt, will die ÖVP – allen voran Landesrat Martin Gruber – den Airport wieder zurück ins Mehrheitseigentum des Landes Kärnten (über die Holding KBV) bringen. Hinsichtlich der Call-Option beruft man sich auf ein Gutachten, das unter anderem besagt, dass sich Lilihill wegen der in den Jahren 2020 und 2021 stark zurückgegangenen Passagierzahlen nicht auf Corona ausreden könne. Vereinfacht gesagt würde dies keine Rolle

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LH Group prüft Wiederaufnahme: Eurowings stellt Graz-Stuttgart ein

Erst vor wenigen Wochen hat Eurowings die Nonstop-Verbindung zwischen Graz und Stuttgart reaktiviert. Bereits am 20. Mai 2022 wird der vorerst letzte Flug auf dieser Strecke durchgeführt. Zu den Gründen der Einstellung wurden keine näheren Angaben gemacht. Es ist allerdings anzunehmen, dass Auslastung und Yield nicht zufriedenstellend waren. Eurowings setzt auf dieser Strecke die Muster Airbus A319/320 ein. Diese sind deutlich größer als die in der Vergangenheit von Austrian Airlines verwendeten Turbopropflugzeuge de Havilland Dash 8-400. Von einer endgültigen Einstellung will man seitens der Lufthansa Group aber noch nicht sprechen.  “Die LH-Group prüft und evaluiert hier eine mögliche Wiederaufnahme nach dem Sommer”, erklärt ein Sprecher von Austrian Airlines. Auf die Frage, ob Graz-Stuttgart von Eurowings an Austrian Airlines “zurückgegeben” wird, gab der Medienreferent keine Antwort. Jedenfalls scheint man sich innerhalb der Lufthansa Group durchaus Gedanken zu machen, ob die A319/320 von Eurowings nicht doch zu groß sind. Keine Änderungen gibt es dem aktuellen Informationsstand nach auf den Eurowings-Strecken von Graz und Linz nach Düsseldorf. Im direkten Vergleich mit der Stuttgart-Strecke soll die Auslastung deutlich besser sein.

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Ab November 2022: Uganda Airlines nimmt Kurs auf London

Voraussichtlich ab November 2022 wird Uganda Airlines Nonstopflüge zwischen Entebbe und London-Heathrow bedienen. Als Fluggerät sollen Langstreckenmaschinen des typs Airbus A330-800 zum Einsatz kommen. Der nunmehrigen Ankündigung gehen lange Verhandlungen zwischen dem Vereinigten Königreich und Uganda voraus. Diese waren nicht unbedingt von Harmonie geprägt, denn die Regierung des ostafrikanischen Staats warf jener des Vereinigten Königreichs gar vor, dass die Bewilligung der Streckenrechte absichtlich verzögert werde. Man drohte dar, dass man gegen British Airways vorgehen werde.  So ganz in trockenen Tüchern ist die Genehmigung noch nicht, jedoch wurde in Uganda die Angelegenheit zur Chefsache gemacht. Präsident Museveni interveniert persönlich bei der UK-Regierung und deren Zivilluftfahrtbehörde. Man ist guter Dinge, dass das Problem “Nonstopflüge” rasch gelöst wird und Uganda Airlines ab November 2022 dreimal wöchentlich zwischen den beiden Staaten fliegen kann. Uganda hat die Einreisebestimmungen gelockert Touristen können seit 27. April 2022 wieder einfacher in das ostafrikanische Land einreisen. Personen, die nachweisen können, dass sie vollständig gegen Covid-19 geimpft sind, müssen sich künftig vor der Ein- bzw. Ausreise nicht mehr mittels PCR testen lassen. Ist man nicht geimpft oder hat erst eine Dosis erhalten, so benötigt man weiterhin einen negativen PCR-Befund, der nicht älter als 72 Stunden sein darf. Ausnahmen bestehen unter anderem für Kinder unter fünf Jahren. Zeitweise führte Uganda auch PCR-Abstriche unmittelbar nach der Landung durch. Die Teilnahme war verpflichtend und zusätzlich zur Vorlagepflicht der negativen Befunde. Diese Praxis wurde jedoch bereits im Feber 2022 ersatzlos gestrichen. Vollständig Geimpfte können seit 27. April 2022 ohne Vorlagepflicht eines PCR-Befunds nach Uganda

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Vergleich: AUA-Business-Lounge vs. SkyLounge vs. Vienna Lounge

Ende März 2022 ging am Flughafen Wien-Schwechat das Terminal 2 mit den Gatebereichen B, C und D wieder in Betrieb. Gleichzeitig öffnete die Vienna Lounge, das neue Flaggschiff der exklusiven Aufenthaltsbereich, ihre Pforten. Doch was bietet die neue Lounge im direkten Vergleich zu ihren “Mitbewerbern” im Terminal 3? Zunächst ist festzuhalten, dass die Vienna Lounge die derzeit einzige ihrer Art im Terminalkomplex 1/2 ist. Es gibt momentan keine Alternative in diesem Gebäude, so dass Reisende auch damit leben müssen, dass derzeit mangels Verträgen Priority Pass, Lounge Key und Dragon Pass noch nicht akzeptiert werden. Auch sind noch nicht alle üblichen Kreditkarten, die Loungezutritte ermöglichen, implementiert. Im Zweifelsfall sollte man sich daher vorab über die Homepage des Airports informieren. In absehbarer Zeit sollen aber alle gängigen Karten zum Zutritt berechtigen. In diesem Artikel werden die Business-Lounge (Terminal 3 Schengen) von Austrian Airlines, die Sky-Lounge der Flughafen Wien AG (Terminal 3 Schengen) und die neue Vienna Lounge (Terminal 2 Schengen) des Airports miteinander verglichen. Die Auswahl erfolgte mit gutem Grund genau so, denn diese exklusiven Wartebereiche sind für alle Passagiere – gegen Bezahlung – zugänglich und nicht an bestimmte Statuskarten oder Buchungsklassen geknüpft. Der Allrounder: AUA-Business-Lounge im Terminal 3 (Schengen) Die Schengen-Business-Lounge von Austrian Airlines und die SkyLounge des Wiener Flughafens befinden sich direkt nebeneinander im Terminal 3. Diese können mit einem Aufzug bzw. einer Rolltreppe erreicht werden. Man begibt sich nicht durch die Passkontrolle (Bereich G), sondern erreicht die exklusiven Wartebereiche nach einigen Schritten genau in die andere Richtung. Die AUA-Lounge

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Deutsche liebäugeln: Mit dem Neun-Euro-Fahrschein in den Urlaub?

Die deutsche Bundesregierung plant in den Monaten Juni, Juli und August 2022 Monatstickets zum Preis von je neun Euro anzubieten, die bundesweit gelten sollen. Dem aktuellen Informationsstand nach sind Fernverkehrszüge wie Eurocity, Intercity, IntercityExpress und IntercityExpress Sprinter ausgenommen. Dennoch spielen offenbar viele Deutsche mit dem Gedanken den Fahrschein für die Anreise in den Urlaub zu nutzen. Als Reaktion auf die stark gestiegenen Treibstoffpreise hat die deutsche Bundesregierung vergünstigte Netzkarten zum Preis von neun Euro pro Monat angekündigt. Diese sollen bundesweit im öffentlichen Nahverkehr, jedoch nicht in den Fernzügen der DB, gelten. Vorerst ist geplant, dass diese Fahrscheine nur in den Kalendermonaten Juni, Juli und August 2022 erhältlich sind. Vieles ist noch nicht fertig ausverhandelt, so dass es bis dahin noch zu Änderungen kommen kann. Ein Umfrageinstitut ermittelte im Auftrag der Zeitung “Tagesspiegel”, dass sich 29 Prozent der Deutschen vorstellen können, dass das Neun-Euro-Ticket zur Anreise in den innerdeutschen Urlaub genutzt werden könnte. Dem gegenüber stehen 64 Prozent der Befragten, die dies explizit ausschließen. Die übrigen Teilnehmer gaben unter anderem an, dass sie noch unentschlossen sind. ÖPNV-Experten befürchten, dass es ab 1. Juni 2022 zu einem Ansturm auf die öffentlichen Verkehrsmittel in Deutschland kommen könnte. Aus den Verkehrsverbünden ist zu hören, dass man sich außer Stande sieht so kurzfristig zusätzliche Kapazitäten auf die Straßen bzw. Schienen zu bringen. Auch ist noch unklar wo der Neun-Euro-Fahrschein, abgesehen vom Internet, erhältlich sein wird. Es wird unter anderem noch darum gerungen, ob Agenturen und Reisebüros mit DB-Verkaufslizenz Provisionen erhalten werden oder nicht.

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Allein am 1. Mai 2022: Bundesheer setzt 1.200 Soldaten für Corona-Kontrollen ein

Das österreichische Bundesheer ist am heutigen Staatsfeiertag (1. Mai 2022) mit etwa 2.800 Soldaten und Zivilbediensten im In- und Ausland im Einsatz. Etwa 1.200 “Bundesheerler” versehen ihren Dienst im Bereich von Corona-Personenkontrollen an den Staatsgrenzen. Auch sollen so unerlaubte Grenzübertritte verhindert werden. Im Ausland unterhält das Bundesheer derzeit vier größere Kontingente. Diese befinden sich in Mali, Bosnien-Herzegowina, im Libanon sowie im Kosovo. Weiters hat man zehn Kleinmissionen in anderen Staaten. Im Inland sind am 1. Mai 2022 rund 1.600 Soldaten im Einsatz, davon mit 1.200 Bundesheerlern die überwiegende Mehrheit an den Grenzen und überwiegend mit Corona-Kontrollen beschäftigt. Vor allem die Assistenzleistungen im Zusammenhang mit der Covid-19-Pandemie und dem Objektschutz in Wien fordern die Einsatzkräfte des Bundesheeres nun schon seit zwei Jahren. Ob bei der Kontaktnachverfolgung, der gesundheitsbehördlichen Einreisekontrolle oder auch zur Entlastung der Polizei bei der Bewachung kritischer Infrastruktur in Wien. Von den 105 militärischen Liegenschaften in Österreich werden durch eigenes Personal bewacht bzw. überwacht. Das sind Wachen, Sicherheitsdienste und Bereitschaften. Die restlichen 17 weniger sensiblen Liegenschaften werden technisch gesichert bzw. durch Fremdfirmen überwacht. Zur Aufrechterhaltung des sogenannten „diensthabenden Systems“ (Zentralstelle, Direktionen und Militärkommanden) versehen an Sonn- und Feiertagen etwa 40 Personen ihren Dienst.

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Ost-Österreich: Tagesausflüge mit Bus und Bahn

An Wochenenden oder Feiertagen Tagesausflüge im näheren Umfeld zu unternehmen war schon immer beliebt. Zumeist wird für die Anreise das eigene Auto genutzt, jedoch kann besonders für Inhaber des österreichischen Klimatickets der Umstieg auf öffentliche Verkehrsmittel interessant werden. Laut Verkehrsverbund Ostregion sind viele beliebte Ausflugsziele auch mit Bus und Bahn erreichbar. Im Regelfall ist die Anreise im Klimaticket inkludiert. Doch Vorsicht: Fast alle touristischen Züge, beispielsweise Schneebergbahn, sind nicht “mit drin”, sondern es muss ein eigener Fahrschein gekauft werden. Dies müsste man aber auch, wenn man mit dem eigenen Auto anreisen würde. Nachstehend werden einige Tipps für Tagesausflüge, die in Ostösterreich laut Verkehrsverbund Ostregion besonders einfach mit Bus und Bahn erreichbar sein sollen, vorgestellt. Besonders die touristischen Züge nehmen nach und nach wieder ihren Betrieb auf. Beispielsweise gilt die Schneebergbahn schon seit ihrer Errichtung als besonders beliebtes Ausflugsziel. Wer kein Klimaticket hat, kann auch das Vor-Freizeitticket, das an Samstagen, Sonntagen und Feiertagen in Wien, Niederösterreich und dem Burgenland gilt, ausweichen. Mit der Puchberger Bahn zum Schneeberg Am 30. April 2022 startet die Ausflugssaison auf der Schneebergbahn, die mit der Puchberger Bahn im Stundentakt erreichbar ist. Anschlüsse bestehen in Wiener Neustadt zu den Zügen aus Wien, Payerbach-Reichenau, Semmering, Aspang und Deutschkreutz. Somit ist Puchberg am Schneeberg oder die Hohe Wand stündlich in rund einer Stunde und 15 Minuten etwa von Wien Meidling aus per Bahn erreichbar. Am Wochenende und an Feiertagen gibt es auch eine direkte Verbindung von Wien Hauptbahnhof (ab 8:39 Uhr) nach Puchberg am Schneeberg sowie in die Gegenrichtung

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