Jan Gruber

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Jan Gruber

U.S. Air Force verlegt B-52-Bomber nach Fairford

Die U.S. Air Force hat am Donnerstag vier B-52 Stratofortress des 5. Bombergeschwaders von der Minot Air Force Base nach Fairford im Vereinigten Königreich verlegt. Diese sollen an einer schon länger geplanten Bomber Task Force-Mission teilnehmen. Laut Erklärung der U.S. Air Force handelt es sich um ein gemeinsames Manöver der US European Command und des US Strategic Command. Diese Art Übungen führt man eigenen Angaben nach regelmäßig durch.  Auf dem Weg zur RAF Fairford werden US-Bomberflugzeuge in britische Typhoon-Flugzeuge und portugiesische F-16-Flugzeuge integriert, die derzeit der isländischen Air Policing-Mission der NATO zugeteilt sind. Bomberflugzeuge wurden auch in British Joint Terminal Attack Controllers (JTAC) integriert, um bilaterale Close Air Support-Schulungen durchzuführen. Die Mission konzentrierte sich auf die Verbesserung der Bereitschaft und Interoperabilität für die Lotsen, die für die Koordinierung von Luftangriffen zur Unterstützung der Bodentruppen verantwortlich sind. „Angesichts eines sich ständig verändernden globalen Sicherheitsumfelds ist es entscheidend, dass unsere Bemühungen mit unseren Verbündeten und Partnern vereint sind“, sagte General Jeff Harrigian, Kommandeur der USAFE-AFAFRICA. „Wir trainieren und kooperieren in Europa gemeinsam, denn durch konsequente Integration stärken wir unsere gemeinsame Luftmacht.“ Durch diese Rotation werden die Bomber von RAF Fairford aus operieren, um sich weiterhin mit unseren Partnern und Verbündeten zu integrieren. Derartige Rotationen werden seit dem Jahr 2018 in regelmäßigen Abständen durchgeführt.

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Spanien: Wamos Air will nach Brasilien fliegen

Die spanische Fluggesellschaft Wamos Air will künftig Charterflüge nach Brasilien durchführen. Ein entsprechendes Ansuchen wurde bereits bei der  Agência Nacional de Aviação Civil eingebracht. Gleichzeitig will der Carrier die Airbus-A330-Flotte aufstocken. Wamos Air hat ausdrücklich keine Streckenrechte für Linienflüge zwischen Spanien und Brasilien beantragt, sondern die Zulassung für Charterflüge. Über den möglichen Auftraggeber macht man noch keine näheren Angaben. Dem Vernehmen nach soll es sich aber um einen namhaften Reiseveranstalter handeln. Die Fluggesellschaft war in der Vergangenheit primär in den Segmenten Charter und ACMI tätig. Im Zuge der Coronapandemie setzte man verstärkt Passagierflugzeuge für die Beförderung von Frachtgütern. Auch ist man unter anderem in Richtung Karibik auf eigene Rechnung tätig. Über den hauseigenen Tour Operator Wamos Tours bietet man auch Pauschalreisen an.

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Düsseldorf: Alltours legt Zusatzcharter nach Mallorca auf

Der deutsche Reiseveranstalter Alltours hat aufgrund hoher Nachfrage kurzfristig einige Charterflüge in Richtung Palma de Mallorca aufgelegt. Zeitgleich öffnen wieder mehrere konzerneigene Hotels ihre Pforten. Die Zusatzflüge sollen ab Düsseldorf am 11., 13., 18., 19. und 20. Feber 2022 von Condor im Auftrag des Tour Operators durchgeführt werden. Alltours erklärt unter anderem, dass sich die Flugzeiten optimal für Wochenendaufenthalte auf Palma eignen würden.  Verschiedene Reiseveranstalter melden derzeit, dass sich die Nachfrage, die aufgrund der Omikron-Variante zunächst eingebrochen war, wieder stabilisiert habe. Besonders für die Hauptsaison erhalte man derzeit verstärkt Buchungen. Der Trend, dass eher kurzfristig gebucht wird, ist aber noch nicht gebrochen.

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Trotz Omikron: Flughafen Pristina erzielt neuen Monatsrekord

Der Flughafen Pristina überrascht mit einem neuen Monatsrekord, der ausgerechnet im Omikron-Monat Jänner 2022 erzielt werden konnte. Der Airport legte gegenüber dem Vorkrisenmonat 01/2019 um stolze 15,1 Prozent zu.  Pristina ist während großer Zeitspannen der Coronapandemie dadurch aufgefallen, dass die Fluggastzahlen konstant geblieben sind bzw. teilweise konnte der Airport sogar Zuwächse erzielen. Im Jänner 2021 hatte man 194.207 Passagiere, teilte der Flughafen Pristina mit. Gegenüber dem Jänner 2020  konnte man um sechs Prozent zulegen und im direkten Vergleich mit Jänner 2019 gar um 15,1 Prozent. Der Gegenüberstellung mit dem Vorjahresmonat ist wenig aussagekräftig, da auch Pristina hart von den Auswirkungen betroffen war. Auch hinsichtlich der Flugbewegungen konnte der Airport mit 1.584 Starts und Landungen eine neue Bestmarke erzielen. Die Geschäftsführung des Flughafens im Kosovo rechnet damit, dass das Jahr 2022 alle bisherigen Rekorde egalisieren wird. Man geht derzeit von rund 2,5 Millionen Passagieren aus. Es bleibt daher abzuwarten, ob der Airport Pristina nach dem starken Start ins Jahr 2022 die ambitionierte Marke knacken wird.

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Zürich: Blue Islands führt Charter auf die Kanalinseln durch

Der Tour Operator Rolf Meier Reisen bietet heuer wieder Charterflüge von Zürich nach Jersey und Guernsey an. Diese werden im Zeitraum von 14. Mai bis 3. September 2022 von der Fluggesellschaft Blue Islands durchgeführt. Aufgrund der Corona-Pandemie hatte man diese Flüge in den Jahren 2020 und 2021 nicht im Programm. Da sich nun die Einreisebestimmungen beiderseitig gelocket haben, entschied man sich für das Comeback, so Geschäftsführer Walter Fink gegenüber Travel Inside. Die Charterflüge, die jeweils am Verkehrstag Samstag durchgeführt werden, sollen mit 68-sitzigen ATR 72-500 von Blue Islands operiert werden. Die beiden Kanalinseln werden mit einem Flug bedient, so dass es je nachdem welche Insel man bucht, zu einer Zwischenlandung kommen kann.

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Kommentar: Es geht um Grundsatzfragen im Condor-Lufthansa-Streit

Zwischen Lufthansa und Condor schwelt seit längerer Zeit ein Streit, der an verschiedenen Stellen ausgetragen wird. Das Ergebnis der vorläufigen Prüfung des Bundeskartellamts bezüglich der Zubringerflüge ist unmissverständlich zu Gunsten des Ferienfliegers, wirft jedoch auch grundsätzliche Fragen auf. Beispielsweise geht die Wettbewerbsbehörde davon aus, dass Fernbusse und die Bahn kein attraktiver Zubringer zu Langstreckenflügen sind. Damit verpasst das Bundeskartellamt dem “Bahn-Wahn” der deutschen Regierung einen regelrechten Schlag ins Gesicht, denn manche Politiker sprechen sich gar für ein Verbot von Inlandsflügen aus. Das regelrechte Anrecht auf die “Mitbenutzung” der Lufthansa-Zubringerflüge zu günstigeren Konditionen könnte Folgewirkungen haben. Sollte die Sichtweise des Bundeskartellamts halten, dann könnten andere Fluggesellschaften dies nötigenfalls einklagen und dann hätte der Kranich-Konzern ein ernsthaftes Problem, denn mal angenommen einige Langstrecken-MItbewerber oder gar Ryanair pochen darauf die innerdeutschen Flüge der Lufthansa Group als Feeder nutzen zu dürfen? Aus der Sicht der Lufthansa ist die vorläufige Entscheidung des Bundeskartellamts daher höchst problematisch und es ist davon auszugehen, dass im weiteren Fortgang des Verfahrens versuchen wird, dass die Behörde zu einer anderen Ansicht kommt. Wenn nicht, dann ist mit einer Klage bis zum Europäischen Gerichtshof zu rechnen, denn es geht um grundsätzliche Themen und die Kernfrage, ob andere Airlines das Recht haben Zubringer eines marktbeherrschenden Unternehmens mitzubenutzen. Bei Telefonanschlüssen ist dies der Fall, denn die Deutsche Telekom muss ihre Leitungen auch an Mitbewerber vermieten. Wenn es dann so läuft wie in der Telekommunikationsbranche, dass die Regulierungsbehörde den Preis festlegt, wird es kompliziert. Umgekehrt ist Condor in der durchaus komplizierten Situation, dass man

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Einreise: Schweden schafft Corona-Auflagen ab

Schweden hat am Mittwoch nicht nur fast alle Coronamaßnahmen abgeschafft, sondern auch die Einreiseregeln deutlich gelockert. Aus den Nachbarländern sowie aus EU- und EWR-Staaten kommend benötigt man keinerlei Nachweise oder Formulare mehr. Zuvor praktizierte das nordische Land die 3G-Regel. Diese gilt weiterhin, wenn man aus sogenannten Drittstaaten kommt. Beispielsweise aus Österreich, Deutschland und der Schweiz einreisend, benötigt man keinerlei Nachweise mehr. Das gilt sowohl für Geimpfte, Genesene als auch Ungeimpfte. Gegen Ende des Vorjahres verlangte Schweden kurzzeitig auch von Geimpften und Genesenen zusätzlich einen negativen Coronatest. Nach nur drei Wochen schaffte man diese Auflage wieder ab. Einer Regierungserklärung nach habe diese sich als unwirksam erwiesen.

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Spanien: Aus dem „Geisterbahnhof“ Canfranc wird ein Luxushotel

Der Bahnhof Canfranc wurde einst als pompöser, überdimensionierter Grenzbahnhof zwischen Spanien und Frankreich gebaut. Seit dem Jahr 1948 gibt es aber keinen Fernverkehr und auf französischer Seite wurden teilweise die Schienen demontiert. Nun soll das riesige Aufnahmegebäude in ein Luxushotel umgebaut werden. Estación Internacional de Canfranc gilt als größter Geisterbahnhof Europas, denn er wird seit Jahrzehnten nicht mehr in der ursprünglichen Form genutzt. Auf spanischer Seite verkehren nur noch wenige Regionalzüge und in Frankreich wurden gar teilweise die Schienen entfernt. Das Bahnhofsgebäude galt schon zum Zeitpunkt der Errichtung als pompös und insbesondere massiv überdimensioniert. Die Ortschaft hat nur knapp über 700 Einwohner. Lange Zeit war unklar wie es mit dem denkmalgeschützten Bauwerk, das eher nur kosmetisch in Schuss gehalten wurde, weitergehen soll. Eine Zukunft im Bahnverkehr sieht man nicht. Nun will die Barcelo Group das Aufnahmegebäude in ein Hotel umbauen. Dieses soll über 104 Zimmer verfügen und voraussichtlich September 2022 eröffnet werden. Die historische Wartehalle wird künftig die Rezeption beherbergen. Für die Zimmer werden die ersten beiden Etagen genutzt. Im Erdgeschoss sollen ein Schwimmbad, ein Wellnessbereich und eine Bibliothek untergebracht werden. Das Hauptrestaurant soll ein besonderes Highlight werden, denn dieses wurde in zwei adaptieren Eisenbahnwaggons errichtet.

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Auslieferungen: Boeing knapp vor Airbus

Der Flugzeughersteller Airbus konnte im Jänner 2022 insgesamt 36 Neubestellungen an Land ziehen. Allerdings stornierte man Qatar Airways eine Order über 50 A321neo. Auch wurden im Zusammenhang mit diesem Carrier zwei A350-1000 aus dem Backlog gestrichen. Ausgeliefert wurden zwei A220-100, 13 A320neo, 11 A321neo und vier A350-900, also insgesamt 30 Verkehrsflugzeuge.  Der Konkurrent Boeing konnte im ersten Monat des laufenden Jahres 77 Neubestellungen vermelden. Dabei handelt es sich um die Maschinentypen B737-MAx sowie B777.  Augenscheinlich konnten die U.S.-Amerikaner auch von der angespannten Stimmung zwischen Qatar Airways und Airbus profitieren, denn der Golfcarrier bestellte 14 B777X und zwei B777F. Auch unterschrieb man einen LOI für die Boeing 737 Max 10. DIe U.S.-Amerikaner konnten im Jänner 2022 insgesamt 32 Verkehrsflugzeuge an Kunden übergeben. Überwiegend handelt es sich dabei um B737-Max-Mittelstreckenjets. Damit lag man auch in dieser Hinsicht knapp über Airbus, denn der europäische Konkurrent konnte im Jänner 2022 nur 30 Maschinen ausliefern.

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Air Montenegro kündigt Zürich und Prag an

Die Fluggesellschaft Air Montenegro kündigt für den Sommerflugplan 2022 die Aufnahme von zwei neuen Strecken an. Dabei handelt es sich um Podgorica-Zürich und Tivat-Prag. Die schweizerische Handelsmetropole soll ab dem 8. April 2022 dreimal wöchentlich angesteuert werden. Zwischen 14. Juni 2022 und 8. Oktober 2022 will Air Montenegro saisonal zwischen Tivat und Prag fliegen. Kürzlich wurden neue Verbindungen in Richtung Frankreich angekündigt. Das Unternehmen teilte weiters mit, dass auf den Bestandsstrecken nach Istanbul, Banja Luka, Ljubljana und Belgrad die Frequenzen erhöht werden sollen. Das Ausmaß der Aufstockungen ist je nach Destination unterschiedlich stark ausgeprägt.

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