Jan Gruber

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Jan Gruber

Volotea geht mit Rekord-Angebot in den Sommer 2022

Die Billigfluggesellschaft Volotea bietet eigenen Angaben nach den umfangreichsten Sommerflugplan in der Firmengeschichte an. Der Carrier plant zwischen 40 und 45 neue Strecken aufzunehmen. Auch kündigt man die Eröffnung zweier neuer Bases an. Eigenen Angaben nach hat man das Angebot auf 11 Millionen Sitzplätze gesteigert und liegt damit um 41 Prozent über dem Wert, den man im Sommer 2019 hatte. Volotea prognostiziert, dass man heuer zwischen neun und 9,5 Millionen Passagiere befördern wird. “Wir erwarten, dass sich der Sektor ab Ostern von den Auswirkungen der 5. Welle zu erholen beginnt und dass die Nachfrage bis zur Sommersaison von April bis Oktober allmählich wachsen wird, bis zu diesem Zeitpunkt erwarten wir, 41 Prozent mehr Kapazität zu betreiben als 2019 vor der Pandemie. Wir haben diese Entscheidung getroffen, nachdem wir die latente Nachfrage in unseren Märkten analysiert haben und nachdem wir seit Juni 2020 eine durchschnittliche Sitzplatzauslastung von über 90 Prozent aufrechterhalten konnten”, erklärt Firmenchef Carlos Muñoz. Eine neue Basis wird im französischen Lille errichtet. Man ist bereits seit rund zehn Jahren an diesem Airport präsent und will nun das Angebot mit stationierten Airbus-Jets ausbauen. Ab Frankreich will Volotea im Sommerflugplan 2022 rund fünf Millionen Sitzplätze anbieten. Eigenen Angaben nach um 54 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum des Jahres 2019. Den Anteil der französischen Aktivitäten am Konzernumsatz beziffert man mit rund 49 Prozent. Allerdings kommt es bei Volotea auch zur Schließung einer Basis, denn im italienischen Genua wird man künftig keine Flugzeuge und Besatzungen vorhalten. In der Vergangenheit hatte man von diesem

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Wien: Piers West und Ost werden gemeinsam reaktiviert

Der Flughafen Wien plant im Sommerflugplan 2022 die zentrale Sicherheitskontrolle im Terminal 2 in Betrieb zu nehmen. Zeitgleich sollen die Bereiche Pier West und Pier Ost reaktiviert. Einen genauen Termin kann der Airport noch nicht nennen. “Im Frühjahr 2022, zeitnah mit dem Sommerflugplan” will der größte Flughafen Österreichs die Boardingbereiche B, C und D reaktivieren, bestätigte ein Sprecher gegenüber Aviation.Direct. Das bedeutet, dass der momentan nicht genutzte Bereich komplett und nicht stufenweise wieder in Betrieb genommen wird. Derzeit wird das Terminal 1 nur für Check-In-Tätigkeiten genutzt. Im Bereich der C-Gates nutzt man lediglich die Bussteige in Form von “doppeltem Busboarding”. Das Terminal 2 befand sich bereits vor der Corona-Pandemie in Umbau. Hier wurden unter anderem eine zentrale Sicherheitskontrolle als auch neue Lounges errichtet. Ein Sprecher dazu:  “Ein Highlight wird auf jeden Fall die neue Lounge auf rund 2.360 Quadratmetern im Terminal 2 sein”. Hinsichtlich dem Terminal 1A, das ursprünglich als Provisorium errichtet wurde, will der Flughafen Wien in den nächsten Wochen über die Zukunft informieren. Dieses momentan nicht genutzte Bauwerk hat keinen eigenen Zugang zum Sicherheitsbereich, sondern befindet sich gegenüber von Terminal 1. Seit dem Beginn der Corona-Pandemie ist es geschlossen. In den nächsten Wochen wird sich zeigen, ob die Check-In-Kapazitäten im Sommer 2022 benötigt werden. Das genaue Datum der Wiederinbetriebnahme des Terminals 2 sowie der Piers West und Ost steht noch nicht fest. Dazu der Medienreferent: “Sobald das genaue Datum feststeht, werden wir informieren”. Lange wird es jedenfalls nicht mehr dauern, denn der Sommerflugplan 2022 rückt Tag für Tag

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Ryanair fliegt Odessa, Lwiw und Borispil weiterhin an

Die Ryanair Group und das Konzernmitglied Lauda Europe wollen ihre Flugverbindungen in die Ukraine aufrecht erhalten. Der Lowcoster bedient derzeit die Destinationen Odessa, Lwiw und Kiew-Borispil. Die Ziele Kherson und Kharkiv fliegt man jedoch temporär nicht mehr an. Auch der Verkauf wurde eingestellt. Hintergrund ist eine Entscheidung im Zusammenhang mit der aktuellen Einschätzung der Sicherheitslage. Nähere Einzelheiten zur Entscheidung der Ryanair Group in diesem Artikel. Gegenüber Aviation.Direct erklärte ein Sprecher, dass man die Ziele Odessa, Lwiw und Kiew-Borispil weiterhin bedient. “Analog der Austrian Airlines evaluieren wir auch konstant die Situation und operieren derzeit wie geplant weiter”, so ein Sprecher, der betonte, dass weder Lauda Europe noch andere Ryanair-Konzernmitglieder in der Ukraine Nightstopps hätten. Dies liegt jedoch nicht an der aktuellen Situation, sondern am Geschäftsmodell, das so gestaltet ist, dass die Maschinen stets an ihre Basis zurückkehren.

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Air Serbia will zweiten Airbus A330 anschaffen

Die Fluggesellschaft Air Serbia will einen zweiten Langstreckenjet des Typs Airbus A330 einflotten und mindestens zwei neue Destinationen entschließen. Firmenchef Aleksandar Vučić deutete an, dass ein Ziel in Nordamerika sein wird und das andere in Asien. Die Flüge zwischen Belgrad und New York sollen mittlerweile wieder profitabel sein. Air Serbia will daher die Frequenzen erhöhen und ein weiteres Ziel aufnehmen. “Entweder Toronto oder Chicago”, so Vučić. Das Asien-Ziel wird sich mit hoher Wahrscheinlichkeit in China befinden, denn der Manager erklärte, dass man derzeit Belgrad-Shanghai und/oder Belgrad-Peking prüft. Möglicherweise werde man beide Ziele im Laufe dieses Jahres aufnehmen. DIe Pläne wurden übrigens in China kommuniziert. Zur Herkunft des zusätzlichen Airbus A330 macht Air Serbia noch keine Angaben. Jedenfalls will man das Langstreckenflugzeug möglichst rasch übernehmen. Es wird sich um eine Leasingmaschine handeln. Man hofft nicht nur von einer hohen Passagiernachfrage, sondern auch im Bereich Cargo profitieren zu können.

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Leasinggeber lassen ihre Flugzeuge aus der Ukraine ausfliegen

Für die Fluggesellschaften der Ukraine wird die Situation rund um den Umstand, dass große Assekuranzen keinen Deckungsschutz im Luftraum des Landes gewähren wollen, immer komplizierter. Mehrere Leasinggeber haben das sofortige Ausfliegen ihrer Maschinen verlangt. Betroffen sind unter anderem Ukraine International, SkyUp und Bees Airline. Die Regierung hat ein rund 520 Millionen Euro schweres Garantieprogramm auf die Beine gestellt, jedoch scheint dies bei einigen Lessoren keinen Anklang zu finden. Diese bestehen darauf, dass ohne Versicherungsschutz nicht geflogen werden darf und verlangen die Herausgabe ihrer Maschinen. Diese werden beispielsweise in Spanien und Serbien abgestellt. Ukraine International musste bislang sieben Flugzeuge auf Anweisung des jeweiligen Leasinggebers ausfliegen. Fünf davon wurden ins spanische Castellon überstellt. Zwei weitere Maschinen gingen nach Belgrad, wo laut Ukraine International Wartungen vorgenommen werden sollen. Der Carrier bestätigte den Umstand, dass auf Anweisungen der Eigentümer der Flugzeuge diese außer Landes gebracht werden mussten. Hauptgrund hierfür ist, dass derzeit kein Versicherungsschutz besteht. Nach Spanien gingen die Boeing 737-800 mit den Registrierungen UR-PSP, UR-PSZ, UR-PSO, UR-PSX, UR-PSQ, UR-PSM und UR-PSY. Regierungsangaben nach soll für die insgesamt sieben ausgeflogenen Flugzeuge keine staatliche Garantie beantragt worden sein. Die Fluggesellschaft Bees Airline bestätigte, dass man die UR-UBB auf Anweisung des Lessors ausfliegen muss. Bei den anderen drei Maschinen habe man mit den Leasinggebern eine Einigung erzielen können. Diese sollen dem aktuellen Informationsstand nach die Garantie der ukrainischen Regierung akzeptiert haben. Wie lange diese akzeptiert wird, ist aber offen. Bees war jedenfalls mit den drei anderen Maschinen linienmäßig in der Luft. SkyUp Airlines, die am Wochenende

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A7-BAC: Qatar Airways verpasst B777-300ER eine Retro-Livery

Golfcarrier Qatar Airways hat der Boeing 777-300ER mit der Registrierung A7-BAC eine Retrolackierung verpasst. Das im Jahr 2008 übernommene Langstreckenflugzeug wurde unter anderem in Toulouse in diesem Farbenkleid fotografiert. Dieses hebt sich deutlich von der aktuellen Qatar-Airways-Livery, die im Startfoto dieses Artikels zu sehen ist, ab. Der 13,6 Jahre alte Langstreckenjet ist das momentan einzige Flugzeug des Golfcarriers, das eine Retrolackierung trägt. In nachstehend eingebetteter Twitter-Galerie ist die A7-BAC im Retro-Outfit zu sehen.

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KLM setzt Ukraine-Flüge und -Überflüge aus

Das Skyteam-Mitglied KLM hat am Samstag bekanntgegeben, dass man sämtliche Flüge in die Ukraine mit sofortiger Wirkung eingestellt hat. Auch wird man den Luftraum des osteuropäischen Landes temporär nicht mehr nutzten, sondern diesen umfliegen. Der Carrier begründet die Entscheidung mit Sicherheitsbedenken und den seitens der niederländischen Regierung angepassten Reisehinweisen. Point-to-Point sind die Flüge zwischen Amsterdam und Borispil betroffen. Der Luftraum der Ukraine soll umflogen werden, so dass es auf manchen Verbindungen, die diesen bislang nutzten, zu einer längeren Reisezeit kommen kann. Erst vor wenigen Tagen wurde bekannt, dass Ryanair aufgrund von Sicherheitsbedenken zwei Destinationen in der Ukraine auf unbestimmte Zeit nicht mehr anfliegen wird. Auch der Ticketverkauf wurde bereits eingestellt. Manche Fluggesellschaften, beispielsweise Lufthansa, führen seit einiger Zeit keine Nightstopps mehr in diesem Land durch.

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Sundair-Schwester Fly Air41 flottet Ex-Iberia-A319 ein

Die kroatische Fluggesellschaft Fly Air41 Airways wird in Kürze einen weiteren Mittelstreckenjet des Typs Airbus A319 einflotten. Dabei handelt sich um jene Maschine, die vormals für Iberia als EC-KOY flog, bestätigte der Carrier. Das im Jahr 2008 gebaute Flugzeug wurde von der spanischen Fluggesellschaft Ende 2020 außer Dienst gestellt. Nun findet dieser A319 eine neue Heimat bei Fly Air 41 Airways, die im Vorjahr den Flugbetrieb aufgenommen hat. Die Flotte der Sundair-Konzernschwester besteht derzeit aus einem A319 sowie zwei Airbus A320. Diese tragen die Registrierungen 9A-BER bzw. 9A-IRM und 9A-SHA. Das Durchschnittsalter der Flotte beträgt 12,8 Jahre. Fly Air41 ist hauptsächlich im Wetlease für Sundair in der Luft.

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Ukraine: Austrian Airlines beobachtet und evaluiert die Sicherheitslage

Die Fluggesellschaft Austrian Airlines beobachtet derzeit die Sicherheitslage im osteuropäischen Land Ukraine genau. Bereits seit einigen Wochen führt man keine Nightstops mehr durch, so dass die Besatzungen möglichst wenig Zeit im Luftraum und an Airports dieses Staats verbringen. Seitens Austrian Airlines kann man derzeit keine klare Antwort geben, ob man weiterhin die Ziele in der Ukraine anfliegen wird oder nicht. Man hat alles genau im Auge, um im Bedarfsfall kurzfristig reagieren zu können. Eine AUA-Sprecherin dazu:  “Zusammen mit den Behörden beobachten wir die Lage in der Ukraine laufend und nehmen gegebenenfalls weitere Anpassungen in unserem Flugplan vor. Die Sicherheit unserer Crews und Passagiere hat dabei oberste Priorität.” Derzeit fliegt Austrian Airlines von Wien aus die Destinationen Odessa, Lwiw und Kiew-Borispil an. Andere Ziele, beispielsweise Saporischschja, pausieren aufgrund der coronabedingt schwachen Nachfrage. Die Flugpläne wurden zwischenzeitlich so umgestaltet, dass Flugzeuge und Besatzungen nicht mehr über Nacht in der Ukraine bleiben. Das hat Nachteile für die Passagiere, denn viele Reisende sind Umsteiger. Austrian Airlines setzt diese Maßnahme aber aus Sicherheitsgründen. “Wir haben bereits seit einigen Wochen Layovers (Nightstops) in der Ukraine ausgesetzt und halten die Groundtime der Crews so kurz wie möglich”, so die Medienreferentin.

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Ukraine: Assekuranzen streichen Versicherungsschutz für Flugzeuge

Für Fluggesellschaften wird die Ukraine eine mittlerweile komplizierte Angelegenheit, denn erste Leasinggeber untersagen ihren Kunden den Einflug in den Luftraum dieses Landes. Dies wird unter anderem damit begründet, dass Versicherung wegen “drohender Kriegsgefahr” die Deckung verweigern könnten. Der Staat will nun mit 520 Millionen Euro einspringen, um den Flugverkehr aufrechterhalten zu können. Die überwiegende Mehrheit der von ukrainischen Airlines eingesetzten Verkehrsflugzeuge wird von Leasinggebern aus dem Westen geleast. Am Wochenende sorgte für Aufsehen, dass ein irischer Lessor der Billigfluggesellschaft SkyUp den Rückflug nach Kiew untersagte. FLug PO902 wich in die Republik Moldau aus. Die Problematik dahinter ist, dass die größten Flugzeugversicherer am Samstag mitgeteilt haben, dass der Versicherungsschutz für den Luftraum der Ukraine wegfallen wird. Dies hat zur Folge, dass die Eigentümer der Maschinen nun unter Zugzwang sind, denn im Falle eines Unfalls besteht kein finanzieller Schutz mehr. Einige Lessoren verlangen nun, dass die Maschinen die Ukraine verlassen oder aber untersagen auf der Rückreise den Einflug in den Luftraum dieses Staats. Die Folge daraus ist, dass es nach und nach kompliziert wird den Flugverkehr mit der Ukraine aufrecht zu erhalten. Auch SkyUp wurde von den Lessoren aufgefordert die Maschinen “schnellstmöglich” in den EU-Raum auszufliegen und an die Eigentümer zurückzugeben. Das ist für den Carrier und andere ukrainische Fluggesellschaften, die aus dem Westen geleastes Fluggerät einsetzen, ein großes Problem. Luftfahrtrechtlich ist eine gültige Versicherung zwingend vorgeschrieben, so dass ohne gültige Polizze eigentlich gar nicht geflogen werden darf. Die Regierung der Ukraine versucht das Problem nun mit einer Staatshaftung in der Höhe

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