Jan Gruber

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Jan Gruber

Mit A321LR: SAS kündigt Toronto ab Kopenhagen und Stockholm an

Die Fluggesellschaft SAS nimmt im Juni 2022 Nonstop-Verbindungen mit Airbus A321LR von Kopenhagen und Stockholm nach Toronto auf. An Bord bietet man drei Beförderungsklassen an. Von Stockholm-Arlanda aus will SAS ab Juni 2022 viermal wöchentlich die kanadische Destination Toronto ansteuern. Ab Kopenhagen will der Carrier drei Umläufe pro Woche anbieten. Zum Einsatz kommen Airbus A321LR, die wie folgt bestuhlt sind: 22 Plätze in SAS Business, 12 Plätze in SAS Plus (Premium Economy) und 123 Plätze in SAS Go (Economy). In der kommenden Sommersaison fliegt SAS insgesamt sieben Ziele in den USA und Kanada an: Boston, Chicago, Los Angeles, New York, San Francisco, Washington DC und Toronto. „Wir freuen uns, Direktflüge von Skandinavien nach Toronto ankündigen zu können und damit den nächsten Schritt zur Stärkung unseres Nordamerika-Netzwerks zu tun. Die neuen Strecken von SAS machen das Reisen zwischen Skandinavien und Kanada für unsere Reisenden einfach und bequem. Die Flüge starten mittags von Skandinavien und nachmittags von Toronto, was an beiden Enden gute Verbindungen zu anderen Zielen ermöglicht, sagt Karl Sandlund, EVP Commercial, SAS.

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Ukraine: Austrian Cockpit Association fordert sicheren Luftraum

Die Austrian Cockpit Association zeigt sich angesichts der instabilen Ukraine-Situation um die Sicherheit der Besatzungen, die über die Ukraine und/oder Weißrussland fliegen müssen, besorgt. Man fordert, dass die Behörden einen sicheren Luftraum für die Zivilluftfahrt garantieren müssen. „Je mehr Soldaten und Kriegsmaterial in umstrittenen Gebieten stationiert werden, desto größer ist aus unserer Sicht auch die Gefahr, dass Gerätschaften in die falschen Hände fallen.“ so Capt. Sebastian Feiner, Security Experte der ACA. „Diese Situation weist viele Parallelen zum Jahr 2014 auf, als der Malaysian Airlines Flug MH-17 über der Ostukraine durch Luftabwehrraketen abgeschossen wurde und alle 298 Menschen an Bord ihr Leben verloren. Damals fielen, vermutlich russische, Buk M-1 Abwehr-Raketensysteme in die Hände von Abwehrkämpfern“. Die ACA verweist darauf, dass zwar die meisten Airlines den Fluggesellschaften über der Ukraine meiden, jedoch bleibt die finale Entscheidung, eine Ausweichroute zu fliegen, den Airlines überlassen. Man setzt sich gemeinsam mit den Dachverbänden ECA und IFALPA auch auf internationaler Ebene dafür ein, dass Lufträume sicher sind. Risikogebiete sollen von zivilen Flugzeugen gemieden werden. „Leider stehen oftmals wirtschaftliche Überlegungen einer objektiven Risikobewertung entgegen. Deshalb ist es notwendig, dass Lufträume über Risikogebieten von behördlichen Stellen geschlossen werden“, so die ACA. „ACA fordert Verantwortliche in Politik und bei Behörden auf, sich bei internationalen Organisationen für den weltweiten, verlässlichen Schutz der zivilen Luftfahrt einzusetzen! Insbesondere ist darauf zu drängen, dass alle Staaten die entsprechenden Konventionen (‚Montreal Convention‘ – ICAO Doc 8966) ratifizieren und die geforderten Maßnahmen umsetzen“, erklärt Feiner.

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Kuwait Airways legt wieder Wien-Flüge auf

Golfcarrier Kuwait Airways plant Mitte Juni 2022 wieder den Flughafen Wien-Schwechat anzusteuern. Derzeit ist geplant, dass der Comeback-Flug am 12. Juni 2022 durchgeführt werden soll. Man will die Kuwait-City-Route vorerst saisonal bedienen. Vorerst will die Fluggesellschaft zweimal wöchentlich zwischen den beiden Hauptstädten fliegen. Geplant ist der Einsatz des Maschinentyps Airbus A320. Die Flüge werden an den Verkehrstagen Donnerstag und Sonntag angeboten. Kuwait Airways bietet seit einigen Jahren eine saisonale Flugverbindung ab Wien nach Kuwait-City an. Die Fluggesellschaft ist einer der kleineren Golfcarrier und befördert rund 4,5 Millionen Passagiere pro Jahr. Die Homebase ist der Flughafen Kuwait-City. Die Flotte des Golfcarriers besteht derzeit aus sieben Airbus A320, sechs A320neo, fünf A330-200, zwei A330-800neo und zehn Boeing 777-300ER sowie einigen Geschäftsreiseflugzeugen. Dabei handelt es sich um einen ACJ319-100, einen ACJ320, zwei ACJ340-500, eine Boeing 737-900BBJ und eine 747-8BBJ.

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Smartlynx flottet in Kürze erste Boeing 737 Max 8 ein

Die lettische SmartLynx Group hat mit dem Leasinggeber SMBC Aviation Capital einen Vertrag über zwei Boeing 737 Max 8 unterschrieben. Diese sollen im April zur Flotte des auf ACMI-, Charter- und Cargodienstleistungen spezialisierten Konzerns stoßen. In der Vergangenheit setzte SmartLynx primär auf Maschinen des Herstellers Airbus. Nun entschied man sich für die Einflottung von Boeing 737 Max 8. Die ersten beiden Exemplare werden über den eingangs genannten Leasinggeber bezogen. Bereits im Dezember 2021 wurde bekannt, dass das U.S.-amerikanische Modell künftig eine große Rolle spielen wird. „Da SmartLynx Airlines seine Flotte weiter modernisiert, besteht kein Zweifel daran, dass die Boeing 737 Max 8 das richtige Flugzeug für uns ist, und wir haben uns gefreut, mit SMBC zusammenzuarbeiten, um dies zu verwirklichen. Nur diese Flugzeuge werden es uns ermöglichen, unsere Dienstleistungen und die Märkte, die wir abdecken können, zu erweitern, es wird uns auch ermöglichen, einen noch besseren Service und eine unübertroffene technische Zuverlässigkeit zu gewährleisten“, so Firmenchef Zygimantas Surintas. Es wurde bereits eine Rekrutierungskampagne gestartet, um entsprechend qualifizierte Besatzungen für die neu geleasten Flugzeuge zu finden.

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Ryanair fliegt Kherson und Kharkiv temporär nicht mehr an

Die Ryanair Group stellt auf unbestimmte Zeit sämtliche Flüge nach Kherson und Kharkiv ein. Der Verkauf für Tickets wurde generell unterbrochen, so dass derzeit keine Flugscheine zu den beiden Airports in der Ukraine erhältlich sind. Gegenüber Aviation.Direct bestätigte ein Sprecher der Billigfluggesellschaft, dass man aufgrund der momentan politisch instabilen Lage die beiden Ziele nicht mehr bedienen wird und den Verkauf von Flugscheinen auf unbestimmte Zeit eingestellt hat. Ryanair beobachte die aktuelle Lage genau und wird zu gegebener Zeit über die Wiederaufnahme entscheiden. Nicht betroffen von dieser Maßnahme sind die anderen Ziele, die seitens des Lowcosters in der Ukraine angeboten werden. Dabei handelt es sich um Kiew-Borispil, Odessa und Lwiw. Diese sind weiterhin im Verkauf und sollen dem aktuellen Stand der Dinge nach unverändert bedient werden. In Österreich hat die Entscheidung von Ryanair zur Folge, dass die für geplante Kherson-Verbindung ab Wien vorläufig nicht aufgenommen wird. Die Flüge nach Borispil sollen laut einem Sprecher unverändert durchgeführt werden.

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Alternative Anreise: Ab nach Lutzmannsburg oder Bad Sauerbrunn in die Therme!

Auch die burgenländischen Thermen Bad Sauerbrunn und Lutzmannsburg sind mit öffentlichen Verkehrsmitteln ab Wien erreichbar. Dabei können Busse ohne Umstieg als auch eine Kombination aus Bahn und Bus genutzt werden. Für Inhaber des neuen Klimatickets entstehen dabei für die Fahrten keine Extrakosten. Während die Sonnentherme Lutzmannsburg eine der bekanntesten Badeanstalten des Burgenlands ist, wissen nur wenige, dass es auch im Bezirk Mattersburg, genauer gesagt in Bad Sauerbrunn, eine kleine Therme ist. Diese punktet mit günstigen Eintrittspreise, jedoch dient diese in erster Linie dem angeschlossenen Reha-Zentrum. Für Kinder hat man in Sauerbrunn – im Gegensatz zu Lutzmannsburg – nichts zu bieten, jedoch können hier Ruhesuchende voll auf ihre Kosten kommen. Mit dem Klimaticket sind auch diese beiden Thermen ohne Mehrkosten erreichbar. Alternativ kann man damit auch unter anderem nach Stegersbach, Bad Tatzmannsdorf und Bad Loipersdorf fahren. Nähere Einzelheiten dazu in diesem Artikel. Fast unbekannt: Heilterme Bad Sauerbrunn Die Therme Bad Sauerbrunn ist eine der kleineren Bäder im Burgenland und weniger bekannt. Sie ist an das örtliche Kurzentrum angeschlossen und nur zu bestimmten Zeiten öffentlich zugänglich. Die maximale Aufenthaltsdauer beträgt drei Stunden. Es geht hier äußerst ruhig zu, denn man ist primär auf Erholung ausgerichtet, weshalb es keine Spaßangebote wie Rutschen gibt. Der Eintrittspreis ist mit 17 Euro vergleichsweise günstig. Aufgrund der Corona-Pandemie ist die Therme Bad Sauerbrunn momentan nur für Kurgäste zugänglich. Es ist nicht absehbar wann diese auch wieder von der allgemeinen Bevölkerung genutzt werden kann. Betreiber Vamed beobachtet die weiteren Entwicklungen und wird bei Änderungen zeitgerecht informieren. Mit öffentlichen

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USA: Lockheed Martin und Airbus wollen Tanker-Auftrag an Land ziehen

Die Flugzeugbauer Lockheed Martin und Airbus buhlen gemeinsam um einen Großauftrag seitens der U.S.-amerikanischen Streitkräfte. Man will mit dem A330MRTT-Tankflugzeug den Konkurrenten Boeing übertrumpfen. Die U.S. Air Force wird bis 2029 einige in die Jahre gekommene Tanker außer Dienst stellen. Für diese benötigt man Ersatz. Boeing ist mit der KC-46A in Stellung. Lockheed Martin und Airbus haben das Konsortium LMXT ins Leben gerufen und wollen mit einem Konkurrenzmodell, das eine besondere Ausführung des A330MRTT ist, punkten. Dieses soll in den Vereinigten Staaten von Amerika gebaut werden. Dadurch erwartet man sich bessere Chancen, um den Auftrag an Land ziehen zu können. Bei der letzten Ausschreibung, die rund zehn Jahre zurückliegt, ging Boeing mit der KC-46A als Sieger hervor. Airbus hatte damals mit Northrop Grumman einen anderen Partner. Die Kooperation mit Lockheed Martin, einem der größten Lieferanten der U.S.-amerikanischen Streitkräfte, mischt aber die Karten gänzlich neu. Laut U.S.-amerikanischen Medienberichten geht es um bis zu 160 Tanker, die geliefert werden könnten. Sowohl für Airbus/Lockheed Martin als auch für Boeing würde der Zuschlag Einnahmen von mehreren Milliarden U.S.-Dollar bedeuten. Laut Lockheed Martin ist vorgesehen, dass die „Grundlage“ in Form des A330 im Airbus-Werk Mobile gefertigt werden sollen. Anschließend geht es zu Lockheed Martin in Marietta, wo dann der Umbau in das Militärflugzeug LMXT (A330 MRTT) erfolgen soll. Diese Vorgehensweise soll, so Lockheed Martin-Geschäftsführer James Taiclet, sicherstellen, dass es sich um ein U.S.-amerikanisches Produkt handelt. In der Vergangenheit spielte der Produktionsort bei der Vergabe des Zuschlags eine durchaus große Rolle. Dem Vernehmen nach zog Airbus

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Süd-Zypern fordert Sanktionen gegen Airlines in Nord-Zypern

Die zypriotische Regierung hat sich in einem offiziellen Schreiben an die EU-Kommission gewandt und fordert, dass Fluggesellschaften, die Migranten in den von der Türkei kontrollierten Nordteil der Insel einfliegen, sanktioniert werden sollen. Süd-Zypern behauptet, dass regelrecht organisiert Flüchtlinge nach Ercan (Nord-Zypern) geflogen werden und diese anschließend versuchen in das EU-Mitglied Zypern (Süden) zu gelangen. Die Europäische Union betrachtet die gesamte Insel als der Staatengemeinschaft zugehörig, jedoch ist defacto nur der südliche Teil zugehörig. Innenminister Nicos Nouris hatte zuvor auch die französische Ratspräsidentschaft sowie andere EU-Minister darum gebeten, dass vergleichbare Maßnahmen wie jene, die im Vorjahr gegen weißrussische Airlines eingeführt wurden, verhängt werden. Nouris seinerseits sagte, dass mehr als 85 Prozent der Antragsteller auf internationalen Schutz in Zypern Zugang zur Republik aus der Türkei oder über den Norden erhalten haben.

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Arbeitnehmerrechte: Dänischer Pensionsfonds steigt bei Wizz Air aus

Der dänische Rentenfonds „Akademiker Pension“ trennt sich vollständig von seiner Beteiligung an der Billigfluggesellschaft Wizz Air. Die Entscheidung begründet man unter anderem mit der Einstellung der Geschäftsleitung bezüglich Arbeitnehmerrechten. Bereits vor einigen Wochen stellte der Aktionär einige unangenehme Fragen und drohte mit dem Ausstieg. Nun macht man Nägel mit Köpfen und wird die gehaltenen Aktien verkaufen. Begründet wird die Entscheidung wie folgt: „Das Verhalten der Geschäftsleitung ist mit Menschen- und Arbeitnehmerrechten, wie sie unter anderem die UN-Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte festlegen, nicht vereinbar“. Gegen Ende des Vorjahres forderte AkademikerPension die Geschäftsführung von Wizz Air zur Anerkennung von Betriebsräten und Gewerkschaften auf. Diesem Ansinnen haben sich auch 13 weitere Großaktionäre angeschlossen. Zunächst wurde – wie aus Aviation.Direct vorliegenden Dokumenten hervorgeht – das Ansinnen komplett ignoriert. Nach umfangreicher Medienberichterstattung wurde seitens der Wizz-Air-Geschäftsleitung zu einem Treffen eingeladen. Allerdings hat sich, so AkademikerFonds, an der grundsätzlichen Einstellung nichts geändert. Dies führte letztlich dazu, dass man sich zum Verkauf der Aktien entschieden hat. Die Beteiligung an Wizz Air könne man nicht mehr in Einklang mit den eigenen Werten bringen. Der Rentenfonds gilt generell als Aktionär, der Firmen auch unangenehme Fragen stellt und den Exit nicht scheut.

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Für Geimpfte: Australien öffnet sich ab 21.02.2022 vollständig

Zum 21. Feber 2022 will sich Australien wieder vollständig für den internationalen Tourismus öffnen. Bereits zuvor haben einzelne Bundesstaaten die Einreisebestimmungen deutlich gelockert. Laut Erklärung von Premierminister Scott Morrison will man sich nun komplett öffnen. Allerdings dürfen nur Personen, die mindestens zwei Impfungen gegen Covid-19 nachweisen können, nach Australien einreisen. Wenn man aus medizinischen Gründen nicht geimpft werden kann, muss man vorab eine Ausnahmegenehmigung beantragen. Hierzu müssen Nachweise wie ein ärztliches Attest in englischer Sprache vorgelegt werden. Morrison betonte im Zuge der Pressekonferenz auch, dass die Obergrenzen für internationale Ankünfte, die von einzelnen Bundesstaaten eigenständig festgelegt wurden, vorerst in Kraft bleiben. Es obliegt den Regionalregierungen diese aufzuheben oder die Quote zu erhöhen. Daher sollten sich Australien-Reisende zusätzlich über die aktuellen Bestimmungen jenes Bundesstaats, in dem sie landen werden, informieren.

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