Jan Gruber

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Jan Gruber

Umfrage: 83 Prozent der Österreicher wollen heuer in den Urlaub

Eine aktuelle Umfrage hat ergeben, dass rund 83 Prozent der Österreicher heuer eine Urlaubsreise planen. Gegenüber dem Vorjahr hat sich die Bereitschaft um fünf Prozentpunkte erhöhen. Etwa zwei Drittel wollen ins Ausland verreisen. Die von Corps Touristique durchgeführte Analyse ergab auch, dass die Ziele Italien, Kroatien und Deutschland besonders gefragt sein sollen. Im Rahmen einer Pressekonferenz erklärte die Organisation auch, dass die Befragungen ergeben hätten, dass eine starke Pandemie-Müdigkeit herrschen soll. Ein interessantes Bild zeigt auch der Blick auf die Gründe, die jene Personen, die zu Hause bleiben wollen, angegeben haben. 41 Prozent sagten, dass sie wegen Corona besorgt sind bzw. hinsichtlich weiterer Entwicklungen dem „Braten“ nicht trauen. Immerhin 15 Prozent der Befragten gaben an, dass sie sich dieses Jahr keine Urlaubsreise leisten können. Viele wollten aber die Gründe nicht preisgeben. Gefragt wurde auch nach dem Verkehrsmittel zur Anreise. Dabei konnte das eigene Kraftfahrzeug nochmals zulegen. Nochmals weniger Personen als im Vorjahr sagten, dass sie mit dem Flugzeug in den Urlaub fliegen wollen. Die Ziele Italien, Kroatien, Deutschland, Griechenland und Spanien wurden am Häufigsten als geplante Urlaubsländer genannt.

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Deutsche Bahn krempelt Rail & Fly um

Bei manchen Reiseveranstaltern ist es inklusive, bei anderen muss ein Aufpreis bezahlt werden, jedoch gibt es nun eine tiefgehende Änderung beim Rail & Fly-Angebot der Deutschen Bahn AG. Künftig gibt es in den Reiseunterlagen keinen Gutschein mehr, sondern stattdessen einen Code. Die DB hat mit der Umstellung bereits im November 2021 begonnen, jedoch wurde die Änderung in von Reisebüros genutzten GDS-Systemen erst vor wenigen Tagen schlagend. Bislang war es üblich, dass ein Gutschein auf Papier oder als PDF übergeben wurden. Neu ist, dass ein Code, mit dem die Fahrscheine über die DB-Homepage bezogen werden können, ausgegeben wird. Beispielsweise kann dieser auf der Buchungsbestätigung des Veranstalters aufgedruckt werden. Für Passagiere ergibt sich nun aber eine gravierende Änderung: Mit dem Gutschein konnte man einfach in einen Zug einsteigen und zeigte diesen bei einer Fahrscheinkontrolle vor. Der Zugbegleiter druckte dann ein Ticket aus. Neu ist, dass der Code nicht mehr zum Einsteigen in die Züge der DB berechtigt, sondern vorab ein Online-Ticket „gekauft“ werden muss. Laut einer Sprecherin der Deutschen Bahn ist es so, dass man nun den regulären Buchungsprozess eines normalen Fahrkartenkaufs durchlaufen muss und dann den vom Veranstalter, der Airline oder dem Reisebüro erhaltenen Code als Zahlungsmittel eingibt. Anschließend wird ein Online-Ticket ausgestellt. Die DB hebt hervor, dass nun auch der Fahrplan aufgedruckt ist, so dass sich die Reisenden nicht mehr selbst um ihren Reiseplan kümmern müssen. Allerdings hat die Änderung auch Nachteile. Wie bereits erwähnt: Man kann nicht mehr einfach in jeden beliebigen Zug einsteigen und erhält dann gegen Abgabe

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Qatar Airways: Airbus kündigt Liefervertrag über 50 A321neo

Zwischen Golfcarrier Qatar Airways und Airbus herrscht schon länger dicke Luft. Nun ging der Hersteller in die nächste Eskalationsstufe und storniert einen Großauftrag über 50 A321neo. Das will die Fluggesellschaft aber nicht auf sich sitzen lassen und kündigt bereits eine Klage dagegen an. Qatar Airways prangert bereits seit längerer Zeit Mängel am Maschinentyp Airbus A350 an und kann diese seit mehreren Monaten nicht einsetzen. Die Zivilluftfahrtbehörde von Katar verpasste diesem Muster aufgrund von Lackmängeln Flugverbot. Gerichtlich fordert das Oneworld-Mitglied Schadenersatz in der Höhe von 618 Millionen U.S.-Dollar ein. Zunächst schien es so als wäre Qatar Airways die einzige Fluggesellschaft, die Qualitätsprobleme am Airbus A350 festgestellt habe. Nach und nach wurde jedoch bekannt, dass auch andere Carrier idente bzw. ähnliche Probleme festgestellt haben. Airbus hält dies für einen rein “kosmetischen Mangel”. In Doha sieht man die Angelegenheit komplett anders, wobei der Hersteller gegenüber Bloomberg äußerte, dass man die Schadenersatzklage für überzogen hält. Airbus löst nun die nächste Eskalationsstufe aus und storniert eine Großbestellung über 50 Maschinen der A321neo-Reihe. Der Auftrag stammt aus dem Jahr 2011 und war ursprünglich für das Ceo-Modell bestimmt. Ein Jahr später wurde dieser in Neo-Flugzeuge umgewandelt. Vor nicht allzu langer Zeit wandelte man einen Teil der Order in A321LR um. Der europäische Hersteller will jedoch nicht mehr liefern und steigt aus dem Vertrag aus. Gegenüber Reuters bestätigt ein Airbus-Sprecher: “Wir bestätigen, dass wir den Vertrag mit Qatar Airways über 50 A321 entlang unserer Rechte gekündigt haben”. Ein solcher Schritt wird von Flugzeugbauern sehr selten gesetzt und wenn

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Belgrad: Air Serbia nimmt vier weitere Strecken auf

Die Fluggesellschaft Air Serbia nimmt im Sommerflugplan 2022 einige neue Ziele ab dem Flughafen Belgrad auf. Dabei handelt es sich um touristisch relevante Destinationen wie Rijeka und Palma de Mallorca. Der Verkauf von Flugscheinen wurde bereits aufgenommen. Ab 21. April 2022 will Air Serbia zunächst an den Verkehrstagen Mittwoch und Samstag mit Airbus A319 zwischen Belgrad und Valencia fliegen. Ab Anfang Juni 2022 soll donnerstags und sonntags geflogen werden. Derzeit ist geplant, dass diese Route ganzjährig bedient werden soll. Nach Bari will der Carrier ab dem 5. Juni 2022 fliegen. Diese Strecke soll saisonal während der Sommerflugplanperiode an den Verkehrstagen Montag, Donnerstag und Sonntag mit Turbopropflugzeugen des Typs ATR72 bedient werden. Palma de Mallorca will Air Serbia ab 11. Juni 2022 anbieten. Es handelt sich um keine gänzlich neue Verbindung, denn in der Vergangenheit hatte man diese bereits im Rahmen von Charterflügen im Programm. Neu ist lediglich, dass die Palma-Flüge nun als reguläre Linienflüge angeboten werden sollen. Ab 15. Juni 2022 will Air Serbia das kroatische Ziel Rijeka ansteuern. Auch diese Route ist saisonal und derzeit auf die Sommerperiode 2022 befristet. In der Vergangenheit wurde diese Strecke ganzjährig bedient, jedoch um Dezember 2019 eingestellt. Nun kommt das, zumindest temporäre, Comeback. Die Flüge sind für die Verkehrstage Mittwoch und Samstag mit ATR72 geplant.

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Andreas Gruber: „Mindestpreise schützen staatlich subventionierte AUA, nicht das Klima!“

Die Ryanair Group plant den Wiener Sommerflugplan 2022 mit 19 in Wien stationierten Flugzeugen. Angeboten werden in der Hochsaison bis zu 400 Abflüge pro Woche zu 93 Destinationen. In der laufenden Winterperiode 2021/22 sind es 14 Maschinen, die ab Österreichs größtem Flughafen eingesetzt werden. Palma de Mallorca wird man häufiger als noch vor der Corona-Pandemie anfliegen. Im Sommerflugplan 2019 operierte man drei bis vier Flüge pro Tag auf dieser Strecke. Heuer sollen es täglich bis zu fünf sein. „Keine andere Fluggesellschaft bietet auf dieser Route so viele Flüge an wie Ryanair. Pro Woche sind es 33 Abflüge in Richtung der größten Balearen-Insel“, so Laudamotion-Geschäftsführer Andreas Gruber. Angesprochen darauf, dass Austrian Airlines vor einigen Wochen mitgeteilt hat, dass man Kapazitätsführer auf dieser Strecke sei, antwortete der Manager: „Die AUA bietet nicht einmal die Hälfte unserer wöchentlichen Kapazität an. Wie Austrian Airlines zum Schluss gekommen ist, dass man Kapazitätsführer auf Wien-Palma ist, ist mir ein Rätsel“. Die Gründe für die Aufstockung der Palma-Route beschreibt Gruber wie folgt: „Wir verzeichnen auf dieser Strecke eine sehr hohe Nachfrage. Es gibt offensichtlich nach den vielen Lockdowns das starke Verlangen nach Badeurlauben auf der spanischen Mittelmeer-Insel“. Die Ryanair Group ist mittlerweile Marktführer in Spanien und diese Stellung will man weiter ausbauen. 19 Flugzeuge werden in Wien stationiert Die für Wien geplante Flotte wird aus 12 Airbus A320, die von Lauda Europe betrieben werden, und sieben Boeing 737-800 bestehen. Die zuletzt genannten Maschinen werden von Lauda-Konzernschwestern eingesetzt. Die Stationierung von Boeing 737-8200, die Ryanair als „Gamechanger“ bezeichnet,

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Wetlease: British Airways holt Iberia Express nach Gatwick

Die Iberia-Tochter Iberia Express wird zwischen April und Oktober 2022 im Auftrag der Konzernschwester ab London-Gatwick tätig sein. Im Rahmen eines Wetlease-Vertrags wird der spanische Carrier einige Routen ab dem zweitgrößten Airport des Vereinigten Königreichs bedienen. Der entsprechende Vertrag wurde bereits konzernintern unterschrieben. In Gatwick zieht British Airways die neue Tochtergesellschaft BA Euroflyer auf. Diese soll kostengünstiger als die Mainline operieren. Offensichtlich hat man Personalmangel, denn man holt sich zum Start Hilfe von der spanischen Schwester Iberia Express. Den Einsatz bestätigte der Konzern, jedoch macht man keine näheren Angaben darüber wie viele Maschinen im Auftrag von British Airways ab Gatwick fliegen werden. Die spanische Gewerkschaft USO hingegen erklärt, dass es sich um vier Flugzeuge handeln wird.

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A320neo: Swiss stellt Airspace-Kabine vor

Die Fluggesellschaft Swiss führt in ihren Maschinen der A320neo-Reihe das Kabinenkonzept „Airspace“ ein. Dieses beinhaltet insbesondere größere Gepäckfächer und ein neues Beleuchtungssystem. Noch in diesem Monat nehmen die ersten beiden Flugzeuge mit der neuen Kabine vom Typ A320neo ihren Liniendienst auf. Die Overhead-Bins sind laut Swiss um etwa 40 Prozent größer als beispielsweise im Airbus A320ceo. Sie bieten Platz für größere Gepäckstücke von bis zu 61 x 40 x 25 Zentimeter. Bis zu vier statt wie bisher drei Gepäckstücke finden in einem Gepäckfach nebeneinander Platz, da diese vertikal in den Fächern verstaut werden können. Das neue Beleuchtungskonzept soll sich je nach Tages- oder Nachtzeit am Biorhytmus der Passagiere orientieren. Von warmem Rot über Zwischentöne bis hin zu älterem Blau soll die Beleuchtung justiert werden können. Im Bereich der Sitze sollen die Fluggäste mehr Platz im Schulterbereich haben und die Waschräume sollen nun besser für Menschen mit Mobilitätseinschränkung nutzbar sein. „Trotz der Krise arbeiten wir als Premium-Carrier kontinuierlich daran, unseren Fluggästen weiterhin höchste Qualitätsstandards zu bieten. Dazu leistet das moderne und innovative Kabinenkonzept ‚Airspace‘ von Airbus für unsere Kund:innen auf der Kurzstrecke einen wichtigen Beitrag. Wir freuen uns sehr, ihnen mit mehr Platz für ihr Handgepäck und einem neuen, dem Biorhythmus angepassten Lichtkonzept noch mehr Komfort bieten zu können“, erklärt Tamur Goudarzi Pour, Chief Commercial Officer von Swiss. HB-JDD und HB-JDE haben bereits die neue Kabine Mit der HB-JDD hat die Lufthansa-Tochter Anfang dieses Monats den ersten Airbus A320neo, der mit der neuen Kabine ausgerüstet ist, übernommen. Dieser trägt den Taufnamen

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Ryanair droht mit vollständigem Rückzug aus Marokko

Die Ryanair Group befindet sich derzeit in einer Unstimmigkeit mit den Behörden von Marokko. Der Carrier droht mit dem vollständigen Abzug der Flugverbindungen ab Mai. Hintergrund ist, dass der Billigflieger mit den wiederholt ausgesprochenen Sperren internationaler Flüge nicht einverstanden ist. Die lokale Nachrichtenseite Maghreb Intelligence berichtet, dass der Kontakt zwischen Ryanair und den marokkanischen Behörden seit dem Beginn der Corona-Pandemie stark angespannt sein soll. Demnach ist der irische Konzern darüber verärgert, dass der Luftraum wiederholt geschlossen wurde und die Fluggesellschaft ihren vertraglichen Verpflichtungen gegenüber den Fluggästen nicht nachkommen konnte. Angeblich sollen zehntausende Reisende betroffen sein. Aufgrund des wegen der Omikron-Variante ausgesprochenen Banns für alle internationale Passagierflüge sind die Ryanair-Verbindungen von/nach Marokko bis mindestens 1. Feber 2022 ausgesetzt. Derzeit gibt es noch keine Entscheidung darüber, ob die behördliche Maßnahme, die alle Airlines trifft, mit Ende Jänner 2022 auslaufen wird oder nicht. Ryanair hatte erst vor einigen Monaten die Eröffnung einer neuen Boeing-737-Basis auf dem Flughafen Agadir bekanntgegeben. Im Falle eines Rückzugs aus Marokko könnte auch diese geschlossen werden. Der lokale Tourismus betrachtet die aktuellen Entwicklungen mit Sorge, denn der irische Konzern soll in der Vergangenheit viele Urlauber eingeflogen haben.

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Sommer 2023: Cunard stellt Ausfahrten der Queens-Flotte vor

Die britische Reederei Cunard hat die geplanten Kreuzfahrten und Transatlantik-Überquerungen ihrer drei Schiffe der Queen-Klasse für die Sommersaison 2023 bekanntgegeben. Insgesamt sollen über 150 Touren angeboten werden. Der Verkauf soll Anfang Feber 2022 aufgenommen werden. Die drei Kreuzfahrtschiffe sollen im Zeitraum von 23. April bis 15. Dezember 2023 rund 120 Häfen in 35 Staaten ansteuern. Die Queen Mary 2, die der derzeit weltweit einzige Transatlantik-Liner ist, wird 18 Mal auf die traditionelle Route zwischen Southampton und New York geschickt. Im Mittelmeer sollen im Sommer Ausfahrten ab Barcelona angeboten werden. Ebenso auf dem Fahrplan: Eine zweiwöchige Kreuzfahrt rund um Kanada sowie eine 16-tägige Ostseefahrt mit Nächtigung im russischen St. Petersburg. Die Queen Elizabeth wird im Juni 2023 zunächst von Vancouver aus in See stechen. Im Herbst 2023 sind auch Kreuzfahrten ab Barcelona im westlichen Mittelmeer geplant. Die Queen Victoria wird ihre Sommersaison im April 2023 in Southampton starten. Zunächst wird es in Richtung der Kanaren gehen. Im Juni 2023 wird ab der britischen Stadt eine Kreuzfahrt ans Nordkap angeboten. Cunard wird ab 1. Feber 2022 den Verkauf für die Sommersaison 2023 aufnehmen. Zunächst können nur Stammgäste buchen, jedoch bereits ab dem 2. Feber 2022 sollen Buchungen für die Allgemeinheit ermöglicht werden.

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Ab 22.01.2022: Schweiz vereinfacht Einreiseregeln

Mit Wirksamkeit zum 22. Feber 2022 ändert die Schweiz ihre Einreisebestimmungen. Künftig müssen Geimpfte und Genesene keinen negativen PCR-Test mehr vorweisen. Ungeimpfte müssen dies weiterhin, jedoch wird der zweite Test, der bislang nach der Einreise vorzunehmen ist, abgeschafft. Die Gültigkeit der Impfzertifikate wird von 365 Tagen auf 270 Tage reduziert. Hintergrund ist, dass die Europäische Union diese Maßnahme für ihre Mitglieder empfohlen hat. Die Eidgenossenschaft will sicherstellen, dass die EU-Mitglieder die in der Schweiz ausgestellten Impfnachweise auch weiterhin anerkennen. Allerdings gilt es darauf hinzuweisen, dass mittlerweile ein regelrechter Flickenteppich herrscht, im Rahmen nationaler Alleingänge haben Staaten wie Österreich die Gültigkeit an Auffrischungen geknüpft. In nachstehender Grafik sind die neuen Bestimmungen, die am 22. Jänner 2022 in Kraft treten werden, vereinfacht dargestellt:

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