Jan Gruber

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Jan Gruber

Flypop lässt ersten Airbus A330 lackieren

Der erste Airbus A330, der für das Startup Flypop fliegen soll, wird derzeit in Guanzhou lackiert. Das Unternehmen veröffentlichte erste Fotos, die den Langstreckenjet im Paintshop zeigt. Die künftige Livery ist schon deutlich zu erkennen. Zunächst will der Newcomer Flugverbindungen zwischen dem Vereinigten Königreich und Indien aufnehmen. Auf der Homepage wirbt man damit, dass man die niedrigsten Preise zwischen den beiden Staaten anbieten wird. In UK wird man den Flughafen Stansted nutzen. Vorgesehen ist, dass in Indien die Städte Goa, Kolkata, Ahmedabad und Amritsar bedient werden. Den Erstflug musste man seit dem Jahr 2019 bereits mehrfach verschieben, doch diesmal scheint es sehr konkret zu werden. Man wartet jedoch derzeit noch auf Einreiseerleichterungen im Vereinigten Königreich. Jener Airbus A330-300, der momentan in China lackiert wird, trägt die Seriennummer 1445 und ist acht Jahre alt. Ursprünglich wurde das Langstreckenflugzeug an Cebu Pacific ausgeliefert. Aufgrund der Corona-Pandemie war der von Avolon geleaste Jet über einen längeren Zeitraum in einer Wüste abgestellt. Derzeit trägt dieser A330 noch die Registrierung RP-C3342, soll jedoch künftig im Vereinigten Königreich eingetragen werden.

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Wien-Tel Aviv: Blue Bird Airways stockt auf

Die Fluggesellschaft Blue Bird Airways stockt das Angebot zwischen Wien und Tel Aviv kurzfristig auf bis zu fünf Umläufe pro Woche auf. Der Carrier ist einer von drei neuen Anbietern im Verkehr zwischen der österreichischen Hauptstadt und der israelischen Metropole am Mittelmeer. Blue Bird Airways sitzt im griechischen Heraklion, hat jedoch die komplette Flotte im maltesischen Luftfahrtregister eingetragen. Derzeit betreibt man drei Boeing 737-300 und zwei Boeing 737-800. Das durchschnittliche Alter der Flotte beträgt 24,6 Jahre. Der Carrier ist kein Neuling, sondern wurde bereits im Jahr 2008 gegründet. Das auf eigene Rechnung betriebene Streckennetz ist momentan stark auf den Verkehr zwischen Griechenland und Tel Aviv ausgerichtet. Weiters bietet man ab der israelischen Metropole auch die Ziele Wien, Prag und Budapest an. Vorerst soll die Österreich-Strecke bis zum 18. September 2021 betrieben werden. Je nach Nachfrage ist eine Verlängerung möglich. Derzeit bieten so viele Fluggesellschaften wie noch nie ihre Dienstleistungen zwischen Wien und Tel Aviv an. Neben den „alten Bekannten“ El Al, Austrian Airlines, Wizz Air und Ryanair sind nun auch Arkia, Israir und Blue Bird Airways aktiv. Näheres dazu in diesem Artikel.

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Austrian Airlines schafft das „Fräulein“ wieder ab

Das „Fräulein“ soll bei Austrian Airlines rasch wieder aus den Buchungsbestätigungen verschwinden, versichert eine Sprecherin gegenüber Aviation Direct. Zuvor hatte sich eine Pensionistin beschwert, dass man sie wie früher als „Kellnerin oder Hausmädchen“ tituliert habe. Doch wie konnte es eigentlich dazu kommen, dass Austrian Airlines diese veraltete Anrede überhaupt verwendet hatte. Dazu eine Medienreferentin: „Unser Provider für Online-Buchungen übersetzt die Bezeichnung „MS“ derzeit noch mit Fräulein. Fräulein wird also dann angezeigt, wenn in einer Buchung die Anrede „MS“ enthalten ist und diese Buchung über die Desktopversion von austrian.com aufgerufen wird. Es wurde jedoch bereits in die Wege geleitet, dass hier die Bezeichnung „Frau“ verwendet wird. Mit dem nächsten System-Update sollte die neue Übersetzung aktiv sein“. Seit einigen Wochen verwendet Austrian Airlines in der offiziellen Kommunikation – intern und extern – die so genannte Gendersprache. An Bord werden die Passagiere nicht mehr „Damen und Herren“, sondern geschlechtsneutral „Fluggäste“ genannt. Zu diesen Bestreibungen passte das „Fräulein“ so ganz und gar nicht, was Austrian Airlines auch gar nicht bestreitet.

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Sommerferien: Paderborn hatte 35.000 Passagiere

Im deutschen Bundesland Nordrhein-Westfalen sind die Sommerferien schon vergangen. Der Flughafen Paderborn zählte in den sechs Wochen rund 35.000 Fluggäste. Eigenen Angaben nach wurden rund 300 Rotationen durchgeführt und es soll bei der Abfertigung zu keinen längeren Wartezeiten gekommen sein. Besonders stark nachgefragt waren heuer die Ziele Palma de Mallorca, Antalya und Kreta. Gegenüber dem Aufkommen, das man in den Sommerferien des Vorjahres hatte, konnte man deutlich zulegen. Im Vergleichszeitraum im Jahr 2020 zählte Paderborn etwa 13.000 Passagiere. „Wir sind mit dem Ergebnis der Sommerferien sehr zufrieden, zumal wir seit Juni insgesamt eine steigende Tendenz verzeichnen“, zieht Geschäftsführer Roland Hüser zufrieden Bilanz. Kein Wort verliert die Medienmitteilung des Airports über die abgesagten Ferienflüge des Ticketverkäufers Green Airlines. Dieser kündigte Rhodos, Palma de Mallorca und Heraklion mit Fluggerät von German Airways an. Die deutsche Fluggesellschaft führte diese Flüge jedoch nicht durch und die bulgarische Alk Air zog ihre fast 30 Jahre alte Boeing 737-300 nach nur wenigen Legs wieder ab. Die rumänische Just Us Air, die als „zusätzlicher Airline-Partner“ vorgestellt wurde, dementierte dies und verwies darauf, dass man mit dem Ticketverkäufer Green Airlines nie einen Vertrag abgeschlossen habe. Dieser sagte dann die Ferienflüge ab Paderborn und Rostock ab. Gestrandete Passagiere wurden nicht auf andere Verbindungen umgebucht und bei zustehenden Ausgleichsleistungen nach EU-VO 261/2004 spannt man eine Anwaltskanzlei vor, die die Ansprüche abwimmeln soll. Für den Flughafen Paderborn dürften die Ferienflüge von Green Airlines daher eher ein Flop gewesen sein. Die Auslastung auf der Sylt-Strecke ist ebenfalls gering und wurde von Hüser

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Kroatien: Fly Air41 Airways hat AOC erteilt bekommen

Das kroatische Airline-Startup Fly Air41 Airways hat am Mittwoch das AOC von der Zivilluftfahrtbehörde überreicht bekommen. Die Sundair-Schwestergesellschaft wird am 20. August 2021 erstmals kommerziell fliegen. Am Dienstag wurde um die Mittagszeit ein so genannter Demonstrationsflug, bei dem sich Vertreter der kroatischen Luftfahrtbehörde an Bord befanden, durchgeführt. Dabei kam der Airbus A319 mit der Registrierung 9A-BER zum Einsatz. Offensichtlich waren die Beamten zufrieden und so wurden am Mittwochnachmittag die für den kommerziellen Flugbetrieb erforderlichen Zertifikate erteilt. Fly Air41 Airways geht zunächst mit einem Airbus A319 an den Start. Laut Inhaber Marcos Rossello sollen im September 2021 zwei A320 dazu kommen. Kommende Woche wird die erste Maschine dieses Typs für die entsprechenden Vorbereitungen in die kroatische Hauptstadt Zagreb überstellt.Die Neugründung wird am 20. August 2021 im Auftrag der Schwestergesellschaft Sundair erstmals auf der Strecke Leipzig-Korfu fliegen. Eigene Linienflüge sind – zumindest in diesem Jahr – noch nicht geplant. Zunächst wird man sich auf ACMI-Dienstleistungen für Sundair konzentrieren, jedoch auch Charterflüge für Tour Operator durchführen.

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Miles and More verlängert den Status erneut

Teilnehmer des Vielfliegerprogramms der Lufthansa Group, Miles and More, bekommen heuer eine erneute Verlängerung ihres Status. Bereits im Vorjahr verzichtete man auf eventuelle Umstufungen. Möglicherweise betroffene Vielflieger wurden von Miles and More angeschrieben und darüber informiert, dass der Status erhalten bleibt, wenn man in den Jahren 2020 oder 2021 nicht ausreichend Segmente oder Meilen sammeln konnte. Ohne die Kulanzregelung würden womöglich viele Stammkunden abgestuft werden. Laut Miles and More müssen die Teilnehmer nichts extra unternehmen. Das Level bleibt bis Feber 2023 erhalten. Gleichzeitig führt das Kundenbindungsprogramm derzeit diverse Aktionen durch. Diese sollen das Sammeln von Statusmeilen für Hochstufungen erleichtern. Dennoch kann das momentan schwierig werden, denn viele Langstreckenziele sind aufgrund harter Einreise- und Quarantänebestimmungen nur schwer zugänglich.

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Deutschland: Einreisebestimmungen werden oft ignoriert

Die Corona-Einreiseregeln werden in Deutschland offenbar von vielen Menschen regelrecht ignoriert oder gar ad absurdum geführt. Seit Jänner 2021 konnte die Bundespolizei rund 150.000 Verstöße aufdecken, jedoch geht man davon aus, dass die Dunkelziffer deutlich darüber liegt. Die Zahl nannte die Exekutivbehörde zunächst dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. Laut Bundespolizei gibt es zwischen dem Land- und Luftweg große Unterschiede. Offenbar fühlen sich Reisende – beispielsweise – im eigenen Auto besonders sicher, denn mit 132.000 Verstößen macht dieser Weg den Löwenanteil aus. Auf den Airports ist die Anzahl der Ordnungswidrigkeiten erheblich niedriger. Im Vorjahr reisten Mickey Mouse und Angela Merkel besonders auffällig nach Deutschland ein. Die damaligen „Aussteigekarten“ wurden oftmals gar nicht oder mit Fake-Daten befüllt. Abhilfe sollte die elektronische Einreiseanmeldung schaffen, aber auch diese wird scheinbar – besonders auf dem Landweg – oftmals mit falschen Daten versehen oder einfach gar nicht ausgefüllt. Ergänzend ist anzumerken, dass Deutschland auf den Flughäfen keine systematischen Kontrollen durchführt. Nur über kurze Zeiträume wurden primär die Reisepässe und Personalausweise von Schengen-Reisenden gesichtet. Derzeit nimmt die Bundespolizei nur stichprobenartige Überprüfungen der Corona-Dokumente vor, so dass es vielen Menschen möglich ist ganz ohne Kontrolle in die Bundesrepublik einzureisen. Vor dem 1. August 2021 bestand nur auf dem Luft- und Seeweg eine Verpflichtung einen negativen Testbefund dabei zu haben. Davon ausgenommen waren und sind vollständig Geimpfte und Genesene. Auf dem Landweg besteht diese Verpflichtung erst seit dem 1. August 2021 und laut Bundespolizei hat man bereits in der ersten Woche etwa 2.500 Verstöße aufgegriffen.

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ADAC: Erste H145 mit Fünfblatt-Rotor übernommen

Die ADAC Luftrettung hat übernahm die ersten beiden H145-Helikopter mit Fünfblattrotor übernommen. Diese werden nun auf die Bedürfnisse für Rettungseinsätze vorbereitet. Die bestehende Flotte soll ebenfalls auf fünfblättrige Rotoren umgerüstet werden. Der Umbau betrifft insgesamt 14 Hubschrauber. Diese sind derzeit noch mit vierblättrigen Rotoren ausgerüstet. Geschäftsführer Frédéric Bruder hebt hervor, dass man auf modernste Flugtechnik für Rettungseinsätze setzt. Laut Airbus Helicopters soll das neue Rotorsystem ruhigere Flugeigenschaften sowie eine Reduktion der Vibrationen mit sich bringen. Gleichzeitig erhöht sich das MTOW um 150 Kilogramm, was für die ADAC Flugrettung von besonderer Bedeutung ist. Man kann künftig mehr Personal oder zusätzliche Ausrüstung mitnehmen. Wenn beides nicht benötigt wird, kann zur Reichweitensteigerung mehr Treibstoff mitgeführt werden. Airbus Helicopters beziffert die Möglichkeit mit bis zu 140 Kilometern.

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Afghanistan-Krise: Lufthansa führt Sonderflüge für deutsche Regierung durch

Mit Airbus A340-300 führt Lufthansa im Auftrag der deutschen Bundesregierung Sonderflüge von Taschkent und Doha nach Deutschland durch. An Bord befinden sich Personen, die im Nachgang der Machtübernahme durch die Taliban von der Bundeswehr und den Luftstreitkräften anderer Staaten aus Afghanistan ausgeflogen wurden. In einer Medienmitteilung schreibt Lufthansa, dass man kurzfristig im Regierungsauftrag eine Luftbrücke aufbauen würde, um die Bundesregierung bei der Evakuierung zu unterstützen. Damit ermöglicht Lufthansa innerhalb nur weniger Stunden schnell und flexibel den ersten Sonderflug aus dem zentralasiatischen Land, das derzeit keine Airline der Lufthansa Group regulär anfliegt. Kurzfristig wurden Verkehrsrechte beantragt, die Creweinsatzplanung vorgenommen und das Flugzeug für den Einsatz freigestellt. Lufthansa wird im Rahmen der Luftbrücke und in Abstimmung mit der Bundesregierung in den nächsten Tagen weitere Flüge aus Taschkent, Doha oder anderen Anrainerstaaten durchzuführen.

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Air Baltic erhält weitere 90 Millionen Euro vom Staat

Die lettische Regierung beabsichtigt Air Baltic mit weiteren 90 Millionen Euro unter die Flügel zu greifen. Den entsprechenden Beschluss hat der Ministerrat am Dienstag gefasst. Die Zustimmung der EU-Kommission muss noch eingeholt werden. Der Carrier ist mehrheitlich in Staatsbesitz und soll nun Eigenkapital zugeführt bekommen. Dieses soll im Rahmen eines geplanten Börsengangs durch den Verkauf von Aktien wieder zurückgeführt werden. Bereits im Vorjahr erhielt Air Baltic aufgrund der Corona-Pandemie Staatshilfe, die von der EU-Kommission bewilligt wurde, überwiesen. „Die Unterstützung unseres Mehrheitsaktionärs bei der Bewältigung der Krise spiegelt die Anerkennung der positiven Auswirkungen von Air Baltic auf die Wirtschaft wider“, erklärt Firmenchef Martin Gauss.

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