Jan Gruber

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Jan Gruber

Porter-Airlines-Mitarbeiter: Impfen oder alle 72 Stunden testen lassen

Die kanadische Porter Airlines wird künftig von jenen Beschäftigten, die nicht geimpft sind, vor jedem Dienstantritt die Vorlage eines negativen Coronatests verlangen. Dieser darf maximal 72 Stunden alt sein. Geimpfte Mitarbeiter sind davon ausgenommen und müssen lediglich einmalig vorweisen, dass sie vollständig gegen Covid-19 geimpft wurden. Alle anderen müssen vor jedem Arbeitstag eine negative Bestätigung vorlegen. Theoretisch müssen diese dann alle drei Tage eine Teststelle aufsuchen. Porter Airlines beabsichtigt ab 8. September 2021 den Flugbetrieb hochzufahren. Ab diesem Termin sollen die neuen Auflagen für die Beschäftigten in Kraft treten. „Wir haben die Verantwortung, einen sicheren Arbeitsplatz zu gewährleisten. Da Impfstoffe für jeden in Kanada und den USA leicht verfügbar sind und ihre Wirksamkeit nachgewiesen ist, ist eine Impfung oder regelmäßige Tests eine entscheidende Maßnahme zum Schutz der Gesundheit unserer Teammitglieder“, so Firmenchef Michael Deluce.

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Zu wenige Schalter offen: Ryanair-Passagiere verpassten Flüge in Wien

Am Samstagvormittag ist es auf dem Flughafen Wien-Schwechat zu unschönen Szenen gekommen. Zahlreiche Ryanair-Passagiere, die Koffer am Check-in-Schalter aufgeben wollten, haben ihre Flüge verpasst. Die Warteschlange war enorm lang. „Das waren gefühlt ein paar Kilometer und nach zwei Stunden waren wir noch immer nicht dran“, erklären Betroffene gegenüber Aviation Direct. Auch soll die Stimmung irgendwann gekippt sein, so dass es zu lautstarken Diskussionen mit dem Bodenpersonal der Flughafen Wien AG gekommen ist. Dem Vernehmen nach soll auch das eine oder andere Schimpfwort gefallen sein. Ryanair hat auf Österreichs größten Airport die Bodentochter der Flughafen Wien AG mit Dienstleistungen wie Check-in, Boarding und Rampe beauftragt. Diese ist aber nur Dienstleister für den Billigflieger, der sehr exakt vorgibt wie der Hase zu laufen hat. Zum Beispiel gibt der Lowcoster auf den Boardingprozess vor und lässt Passagiere trotz Corona in Gangways, Stiegenhäusern und Bussen „parken“, so dass diese nach der Freigabe sofort ins Flugzeug einsteigen können. So kam es vergangene Woche auch dazu, dass Reisende während einem starken Gewitter mehr als eine Stunde in der Gangway bzw. im Stiegenhaus auf den Vorfeldbus warten mussten. Operativ wurde die Verbindung von Lauda Europe durchgeführt. Zu wenig Schalter gebucht Ryanair hat in Wien die Anzahl der Flüge stetig aufgestockt, aber offenbar hat man zu wenig Bodenpersonal bei der Flughafen Wien AG gebucht. Am Samstag standen zwischen kurz vor sechs Uhr und kurz nach acht Uhr rund 15 Verbindungen auf dem Flugplan. Viele waren stark ausgelastet und – eigentlich im Sinne von Ryanair – wollten viele Reisende

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LX-LGU: Luxairs Street-Art-B737-800

Eine Boeing 737-800 der Fluggesellschaft Luxair trägt seit einiger Zeit eine spektakuläre Sonderlackierung. Diese wurde von Street-Art-Künstler Christian Pearson, der auch unter dem Pseudonym Sumo bekannt ist, gestaltet. Die Livery der LX-LGU sieht Eisenbahn-Waggons, an denen sich Sprayer ausgetobt haben, doch sehr ähnlich. Im Fall dieser Boeing 737-800 waren es aber keine illegalen „Arbeiten“, sondern der Künstler wurde von Luxair mit der Gestaltung beauftragt. Von der Entfernung aus könnte man meinen, dass Sumo die Spraydosen ausgepackt hätte, jedoch entstanden seine Entwürfe mit Bleistift und Papier bzw. am Computer. Luxair hat dann zertifizierte Klebefolien drucken lassen und diese am Rumpf anbringen lassen. Insgesamt wurden sage und schreibe 136 Folien aufgeklebt. Davon befinden sich 71 Stück auf der rechten Seite und 65 Stück links.

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Bozen: Skyalps baut großes Schifahrer-Streckennetz auf

Skyalps, die Hausmarke des Flughafens Bozen, beabsichtigt ab 15. Dezember 2021 unter anderem auch die Ziele Amsterdam, Brüssel, Kopenhagen und London anzufliegen. Laut Geschäftsführer Josef Gostner soll der Ticketverkauf in Kürze aufgenommen werden. Die Durchführung der Flüge wird mit DHC Dash 8-400, die von der maltesischen Luxwing gechartert sind, erfolgen. Der Manager erklärte gegenüber der Tageszeitung Alto Adige, dass die neuen Strecken in erster Linie Schifahrer, die ihren Winterurlaub in Südtirol verbringen wollen, ansprechen sollen. Das Konsortium, das vor einiger Zeit den Flughafen Bozen übernommen hat und auch hinter Skyalps steht, ist in Südtirol stark in der Hotellerie aktiv. Daher ist es auch nicht verwunderlich, dass man das Streckennetz überwiegend auf den Incoming-Verkehr ausrichtet. Co-Geschäftsführer Alex Spinato kündigte im Gespräch mit Vola Bologna an, dass man derzeit daran arbeitet im Sommerflugplan 2022 mit drei Dash 8-400 in der Luft zu sein. „Ab Dezember starten wir dann unsere Skirouten. Ich kann schon sagen, dass wir zum Beispiel nach London, Kopenhagen, Berlin, Hamburg, Düsseldorf, Rotterdam fliegen werden“, so der Skyalps-Manager.

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Wien: AUA flog erste Paralympioniken nach Japan

Das österreichische Paralympics-Team reist mit Austrian Airlines zum Sportevent, das im Zeitraum von 24. August bis 5. September 2021 in Tokio stattfinden wird. Am Freitag reisten die ersten Spitzensportler zu den Paralympics an. Francesco Sciortino, Chief Operating Officer, der Lufthansa-Tochter verabschiedete die österreichische Delegation persönlich auf dem Vorfeld in Wien. „Unsere Crew wird mit Serviceexzellenz die Athleten und den paralympischen Spirit nach Tokio fliegen. Als stolzer Partner des Österreichischen Paralympischen Committees wünschen wir allen Athleten viel Erfolg für die Spiele“, so der Manager. Insgesamt bringt Austrian in den kommenden Tagen 24 österreichische Teilnehmer zu den Paralympics nach Japan. Die Athleten vertreten Österreich bei den Spielen in den Sportarten Rad, Leichtathletik, Kanu, Reiten, Schwimmen, Tischtennis, Triathlon und Rollstuhltennis. Austrian Airlines fliegt derzeit planmäßig zweimal mal pro Woche von Wien nach Tokio. Zum Einsatz kommt dabei das größte Flugzeug der Flotte, eine Boeing 777 mit über 300 Sitzplätzen. „Austrian Airlines steht für Qualität und rot-weiß-rote Höhenflüge. Unsere Athleten haben sich für die Paralympics in Tokio hohe Ziele gesteckt, zudem verbindet Sport und Reisen die Emotion – deshalb passt diese Partnerschaft in vielfacher Hinsicht einfach perfekt“, sagt ÖPC-Präsidentin Maria Rauch-Kallat.

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Österreicher und Deutsche brauchen 3G-Nachweis in Spanien

Die spanische Regierung lässt ab 23. August 2021 Personen aus Österreich und Deutschland nur noch mit dem 3G-Nachweis einreisen. Die Bundesrepublik wurde komplett auf die Risikoliste gesetzt und in der Alpenrepublik ist nur das Burgenland ausgenommen. Für Urlauber hat das zur Folge, dass nun Impf-, Genesungs-, oder Testnachweis bei der Einreise vorgelegt werden muss. Auch die Registrierungspflicht („QR-Code“) bleibt weiterhin aufrecht. Die Maßnahme ist offiziellen Angaben nach vorerst bis zum 29. August 2021 befristet und trifft alle Personen über 12 Jahren. Es kann allerdings davon ausgegangen werden, dass es zu einer Verlängerung kommen wird.

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Norse Atlantic prüft Basis in London-Gatwick

Das Langstrecken-Start-up Norse Atlantic Airways plant im Laufe des Jahres 2022 mit einer Basis in London-Gatwick an den Start zu gehen. Dabei hat man insbesondere die ehemaligen Norwegian-Strecken in die USA im Fokus. Zwischenzeitlich führte man mit der Gewerkschaft Unite erste Gespräche. Diese geht davon aus, dass Norse Atlantic Airways besonders ehemaliges Norwegian-Personal, das im Zuge der Aufgabe der Langstreckenflüge den Job verloren hat, im Fokus hat. Die Gewerkschaft erklärte, dass es ein erstes Gespräch gegeben hat und nun ein Zeitplan für weitere Verhandlungen abgesteckt wurde. Ziel ist, dass ein Kollektivvertrag für die künftigen UK-Beschäftigten von Norse Atlantic Airways abgeschlossen wird. Bedingt durch den Brexit ist auch klar, dass der norwegische Carrier im Vereinigten Königreich ein weiteres AOC erlangen muss. Die klare Aussage, dass eine Basis in Gatwick geplant ist, spricht deutlich gegen Fünfte-Freiheit-Flüge. Norse Atlantic Airways erklärte auf Anfrage dazu, dass man bislang keine öffentliche Ankündigung zu einer möglichen Basis in London-Gatwick gemacht habe. Man räumt aber ein, dass die UK-Hauptstadt ein interessanter Markt ist und man deshalb frühzeitig Gespräche mit den Gewerkschaften aufgenommen habe. Das erste Flugzeug, das die Livery von Norse Atlantic Airways trägt, ist die Boeing 787-9 mit der Registrierung LN-LNO. Diese wurde im irischen Shannon in das Design des Neulings umlackiert. Diese Maschine war vormals bei Norwegian im Einsatz.

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Ryanair klagt erneut gegen TAP-Staatshilfe

Der Billigflieger Ryanair hat eine erneute Klage gegen die Bewilligung der Staatshulfe für TAP Air Portugal eingebracht. Im ersten Anlauf war man erfolgreich, jedoch räumte das Gericht der Europäischen Union der EU-Kommission die Nachbesserung der Begründung ein. Dies ist zwischenzeitlich erfolgt und Ryanair klagt nun gegen die veränderte Genehmigung der Staatshilfe. Konkret geht es um 462 Millionen Euro, die TAP vom Staat Portugal zur Verfügung gestellt wurden. Diese sind Bestandteil eines 1,2 Milliarden Euro schweren Rettungspaket, das sich in Kredite und direkte Zuschüsse unterteilt. Nachdem die ursprüngliche Bewilligung der EU-Kommission gerichtlich gekippt wurde, haben die Wettbewerbshüter die Begründung verändert und neuerlich grünes Licht gegeben. Das ist Ryanair offensichtlich ein Dorn im Auge, weshalb man eine neue Klage vor dem Gericht der Europäischen Union eingebracht hat.

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Gegenmaßnahme: USA beschränken Kapazität chinesischer Carrier

Die chinesischen Behörden verhängen gegen Fluggesellschaften, die Corona-Fälle „importieren“ empfindliche Strafen, die bis zum Flugverbot gehen können. Seitens der Heimatsaaten diverser Carrier hegt sich immer mehr Widerstand gegen diese Praxis. Die USA beschränken nun die Kapazität. Es trifft zunächst vier Fluggesellschaften mit Sitz in China. Diese dürfen über einen Zeitraum von vier Wochen nur noch maximal 40 Prozent der Sitze mit Passagieren besetzen. Konkret betroffen sind laut einer Erklärung der U.S.-amerikanischen Regierung nachstehende Airlines: Air China, China Eastern Airlines, China Southern Airlines und Xiamen Airlines. In den USA macht man auch keinen Hehl daraus, dass es eine Art „Racheaktion“ ist, denn in den vergangenen Monaten kassierten amerikanische Airlines wiederholt Flugverbote oder Kapazitätsbeschränkungen, da nach der Ankunft Passagiere positiv auf das Coronavirus getestet wurden. Auch andere Staaten wollen auf die Maßnahmen von China reagieren und ihrerseits entsprechend chinesische Anbieter „abstrafen“. Auch die Lufthansa-Tochter Austrian Airlines kassierte schon einmal ein Flugverbot für China, denn dem Carrier war man vor, dass zu viele Fälle „importiert“ wurden. In diesem Zusammenhang gab die örtliche Zivilluftfahrtbehörde sogar eine eigene Pressemitteilung heraus.

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Sun Air setzt Linienflüge erneut aus

Der dänische British-Airways-Franchisenehmer Sun Air of Scandinavia setzt erneut alle Linienverbindungen aus. Als Grund gibt man in der entsprechenden Mitteilung die Corona-Pandemie an. Unter anderem schreibt die Regionalfluggesellschaft: „Wenn sich die europäischen Länder jedoch auf harmonischere Reisebeschränkungen einigen können und eine regelmäßigere Nachfrage im Markt entsteht, sind wir bereit eine oder mehrere Routen zu starten.“ Der Carrier erklärt weiters, dass man beabsichtigt die nachstehenden Strecken, die auf eigene Rechnung unter der Marke British Airways betrieben werden, zu reaktivieren. Konkrete Zeitpunkte nennt man jedoch nicht. Einige Routen auf der Liste ruhen bereits seit dem Beginn der Corona-Pandemie. Billund – Brüssel Billund – Düsseldorf Billund – London City Billund – Manchester Billund – Oslo Friedrichshafen – Dusseldorf Für alle anderen Strecken, die „vor Corona“ im Programm waren, sieht es eher düster aus. Diese sollen dem aktuellen Informationsstand nach nicht mehr reaktiviert werden. Sun Air of Scandinavia betont ausdrücklich, dass die Flugstrecke Manchester-Cambridge-Göteborg weiterhin bedient wird. Es handelt sich um einen Vollcharter im Auftrag des Pharmakonzerns AstraZeneca. Die Flotte von Sun Air of Scandinavia besteht derzeit aus 15 Dornier 328-300-Jets. Die vormals eingesetzten BAe ATP, BAe Jetstream 31/32 und Dornier 328-100 (Turboprop) wurden in den letzten Jahren ausgeflottet.

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