Jan Gruber

Weitere Artikel aus der Rubrik

Jan Gruber

Aer Lingus UK verschiebt den Erstflug erneut

Der neue UK-Ableger von Aer Lingus verschiebt die Aufnahme der USA-Strecken ab Manchester erneut. Zuletzt war angekündigt, dass die Ziele New York und Orlando Ende September 2021 aufgenommen werden sollen. Der neue Starttermin wird nicht vor Dezember 2021 sein. Allerdings soll Aer Lingus UK die Basis im Oktober 2021 eröffnen. Statt in der Vereinigten Staaten von Amerika wird es dann nach Barbados gehen. Hintergrund der Entscheidung ist, dass man darauf gehofft hat, dass die Biden-Regierung zumindest für Geimpfte die Grenzen öffnet. Das ist aber – zumindest kurzfristig – nicht in Sicht. Der neue Plan von Aer Lingus UK sieht vor, dass die New York-Strecke am 1. Dezember 2021 aufgenommen werden soll. Nach Orlando soll ab 11. Dezember 2021 geflogen werden. „Sowohl New York als auch Orlando sollten am 30. September beginnen. Aer Lingus entschuldigt sich für die entstandenen Unannehmlichkeiten und unsere engagierten Teams wenden sich direkt an die Kunden, um entweder eine vollständige Rückerstattung, eine Umbuchung auf einen alternativen Service oder die Option eines Gutscheins mit zusätzlichen 10 Prozent zur Verwendung im gesamten Aer Lingus-Netzwerk anzubieten die nächsten fünf Jahre“, so der Carrier in einer Stellungnahme. Die Destination Barbados soll ab 20. Oktober 2021 ab Manchester angeflogen werden. Vorerst sind drei wöchentliche Umläufe geplant. Mit der Aufnahme dieser Flüge wird auch die UK-Basis offiziell eröffnet.

weiterlesen »

ITA stellt Initial-Streckennetz vor

Die Fluggesellschaft ITA, die am 15. Oktober 2021 die Nachfolge von Alitalia antreten sollen, hat nun ihr Streckennetz, das bedient werden soll, vorgestellt. Zahlreiche deutsche Städte sowie Genf und Zürich will man mit Rom-Fiumicino und/oder Mailand-Malpensa verbinden. Ziele in Österreich sind aktuell nicht geplant. In der Bundesrepublik Deutschland sollen ab Mailand-Linate zunächst Düsseldorf und Frankfurt am Main bedient werden. Im März 2022 soll zusätzlich Stuttgart angeflogen werden. Ab Rom-FCO werden Frankfurt und München angeboten. ITA wird – wie berichtet – in der Anfangszeit das Angebot mehr oder weniger ausgeglichen zwischen Rom und Linate verteilen. Dies dient in erster Linie auch dem Absichern der Start- und Landerechte auf dem innerstädtischen Airport Mailands. Langfristig liegt der Fokus aber auf der italienischen Hauptstadt, die auch als Homebase fungiert. Innerhalb von Italien will der neue Staatscarrier nachstehende Ziele anfliegen: Alghero, Brindisi, Bologna, Bari, Cagliari, Catania, Comiso, Rom-FCO, Florence (ab März 2022), Genoa, Mailand-Linate, Neapel, Olbia, Palermo,  Pescara, Reggio Calabria, Lamezia Terme, Trieste, Turin, Venice und Verona. Auf der Kurz- und Mittelstrecke sind diese Destinationen geplant: Malaga (ab März 2022), Algeri, Amsterdam, Athen, Barcelona, Belgrad (ab August 2022), Brüssel, Kairo, Paris Charles de Gaulle, Düsseldorf, Frankfurt, Genf, London Heathrow, Luxemburg (ab März 2022), Madrid, Malta, Marseille (ab März 2022), München, Nizza, Paris Orly, Sofia (ab August 2022), Stuttgart (ab März 2022), Tirana, Tel Aviv, Tunisi, Valencia (ab März 2022) und Zürich. Die nachstehenden Langstreckenziele sind geplant: Boston, Buenos Aires (ab März 2022), Sao Paulo (ab März 2022), Tokio Haneda, Washington (ab März 2022), New York,

weiterlesen »

Air Berlin: Flöther will Etihad-Forderungen verkaufen

Vor einiger Zeit reichte Air-Berlin-Insolvenzverwalter Lucas Flöther eine Schadenersatzklage gegen Etihad Airways ein. Das Verfahren muss in London geführt werden und geht offenbar nur schleppend voran. Nun will der Jurist mögliche Ansprüche in der Höhe von mindestens 500 Millionen Euro verkaufen. Laut Mitteilung soll dadurch das Verfahren für die Gläubiger beschleunigt werden. Spekulanten könnten an die Insolvenzmasse eine gewisse Summe bezahlen und bekommen dafür die gegen Etihad Airways geltend gemachte Forderung abgetreten. Damit geht das Prozessrisiko auf den Käufer über. Auch gegen ehemalige Vorstandsmitglieder der Air Berlin sowie deren D&O-Versicherungen, aber auch gegen den Wirtschaftsprüfer KPMG führt Lucas Flöther in seiner Funktion als Insolvenzverwalter Verfahren. Inwiefern diese Erlöse zu Gunsten der Masse bringen werden, ist noch völlig offen. Kürzlich wurde bekannt, dass gegen eine Tochtergesellschaft der Deutsche Börse AG ebenfalls vor Gericht gezogen wurde.

weiterlesen »

Alitalia stellt am 14. Oktober 2021 den Flugbetrieb ein

Am Abend des 14. Oktober 2021 wird Alitalia den Flugbetrieb endgültig einstellen. Am Folgetag übernimmt der Nachfolger ITA, wobei noch unklar ist unter welcher Marke. Die „alte Airline“ informierte darüber, dass alle Flüge nach dem 14. Oktober 2021 gestrichen sind. Von Alitalia wird ITA einige Assets kaufen, wobei die Markenrechte nicht enthalten sind. Diese muss man im Rahmen einer öffentlichen Auktion ersteigern. Passagiere, die Tickets für Flüge ab dem 15. Oktober 2021 gekauft haben, können eine Umbuchung auf Termine bis inklusive 14. Oktober 2021 erhalten. Alternativ wird die vollständige Rückerstattung angeboten. Bestehende Buchungen sollen nicht von Alitalia auf ITA übertragen werden, weshalb bei Flugscheinen, die längerfristig ausgestellt wurden, empfohlen wird sich das Geld erstatten zu lassen und neu zu buchen. Die „alte Airline“ befindet sich in einem Insolvenzverfahren und soll liquidiert werden.

weiterlesen »

Niederlande: Höchstgericht stellt Betriebsübergang von Martinair auf KLM fest

Nach vielen Jahren Prozessführung stellte der Oberste Gerichtshof der Niederlande fest, dass im Jahr 2014 ein Betriebsübergang von Martinair auf KLM stattgefunden hat. Die Vorinstanzen sahen das anders und gaben den 152 Klägern zunächst nicht Recht. Die Klage richtete sich sowohl gegen KLM als auch gegen die zuständige Gewerkschaft, die ihre Zustimmung für die Kündigungen der betroffenen Cargo-Piloten erteilt hatte. Das Höchstgericht stelle nun fest, dass „die Frachtpiloten mit Wirkung vom 1. Januar 2014 bei KLM rechtmäßig angestellt sind und alle Rechte und Pflichten aus dem Arbeitsvertrag zwischen den Frachtpiloten und Martinair zum Zeitpunkt des Betriebsübergangs auf KLM übergegangen sind“. Weiters musste den Flugzeugführern innerhalb von 20 Tagen nach Zustellung des Urteils ein Arbeitsangebot bei KLM unterbreitet werden. Innerhalb von maximal sechs Monaten muss die Anstellung erfolgen und zwar unter Berücksichtigung jener Position, die zuvor bei Martinair bekleidet wurde. Dieser Teilaspekt dürfte sich in erster Linie an Flugzeugführer richten, die bei KLM keinen Job bekommen hatten. Die Gewerkschaft muss die Abtretung der Forderungen anerkennen und darüber hinaus gemeinsam mit KLM die Anwalts- und Gerichtskosten tragen. Geklagt hatten insgesamt 152 Frachtpiloten von Martinair.

weiterlesen »

UAC setzt Ilyushin Il-114-300-Testflüge aus

Im Nachgang des Absturzes des Prototyps der Ilyushin Il-122V gab die Rostec-Tochter United Aircraft Corporation bekannt, dass die Testflüge für das Passagierflugzeug Il-114-300 auf unbestimmte Zeit ausgesetzt werden. Die ursprüngliche Variante des Turbopropflugzeugs war kein Kassenschlager. Nur wenige Exemplare wurden gefertigt. Von der Neuauflage, Il-114-300, erwartet sich die United Aircraft Corporation deutlich mehr. Zumindest hat man mittlerweile deutlich mehr Bestellungen als von der Ursprungsvariante jemals gefertigt wurden. In einer Medienmitteilung erklärt die UAC unter anderem, dass man zunächst alle Umstände und Details des Absturzes der Il-112V auswerten muss. Weiters erklärt man, dass man das leistungsstarke Triebwerk genauer untersuchen muss. Es handelt sich um Weiterentwicklungen des Klimow TW7-117. Seit Jahresende 2020 ist dieses für die Il-114-300 zugelassen. Die genaue Ursache des Absturzes der Il-112V steht noch nicht fest, jedoch deutet ein Video eines Augenzeugens darauf hin, dass es zu einer Überhitzung gekommen sein könnte. Dadurch wurde ein Brand ausgelöst, der letztlich zum Strömungsabriss und dann zum Absturz geführt haben könnte. Dieses Problem könnte der UAC bekannt gewesen sein können, denn in russischen Medien äußern sich mehrere Ingenieure dahingehend, dass man bei Tests am Boden festgestellt habe, dass die Temperatur bei Belastungstests sehr stark angestiegen ist.

weiterlesen »

EU-Gericht kippt Bewilligung der Aegean-Staatshilfe

Das Gericht der Europäischen Union hat die von der EU-Kommission erteilte Bewilligung der Staatshilfe für die griechische Aegean Airlines für unzulässig erklärt. Die Wettbewerbshüter hätten die Finanzlage des Carriers unzureichend geprüft. Das EU-Gericht urteilte unter anderem, dass die Bewilligung nicht mit geltendem Recht in Einklang zu bringen ist. Das bedeutet aber nicht, dass Aegean das bereits erhaltene Geld sofort zurückbezahlen muss. Zunächst hat die EU-Kommission als belangte Behörde die Möglichkeit die Begründung unter Berücksichtigung der Gerichtsentscheidung nachzubessern. Im konkreten Fall bedeutet das, dass bei Aegean eine umfassende Prüfung der finanziellen Lage durchgeführt werden muss. Anschließend muss die EU-Kommission eine neue Formulierung der Bewilligung der Staatshilfe finden. Es ist davon auszugehen, dass Ryanair dann erneut klagen wird. So geschehen im Fall TAP Air Portugal.

weiterlesen »

Corona bei Ryanair in Porto: Kritik an Behörden und Airline

Der Billigflieger Ryanair steht in Portugal aufgrund des Umgangs mit Corona-Infektionen bei Flugbegleitern in der Kritik. Betroffen ist die Basis Porto, an der es zumindest einen positiven Fall gibt. Der betroffene Kabinenmitarbeiter befindet sich zwar in Isolation, jedoch wurden die Kollegen nicht getestet. Unter Berufung auf Flugbegleiter des Lowcosters, die in Porto stationiert sind, schreibt unter anderem das lokale Nachrichtenportal JN, dass mit einer höheren Dunkelziffer gerechnet wird. Dies führt man darauf zurück, dass Ryanair im Gegensatz zu anderen Anbietern auf die regelmäßige Vorlage negativer Coronatests verzichten würde. Auch hätte man im konkreten Fall keine systematischen Tests des Kabinenpersonals durchgeführt. Die Problematik soll aber nicht nur den Billigflieger betreffen, denn laut lokalen Medienberichten würde eine Vielzahl von Unternehmern im Falle positiver Coronatests die Arbeit der Gesundheitsbehörden erschweren. Teilweise würden diese gar keine oder gar falsche Personallisten übermitteln. Dies soll insbesondere mit der Sorge, dass die Belegschaft in Quarantäne gesteckt wird, zusammenhängen. Ryanair äußerte sich gegenüber der Nachrichtenagentur Lusa bezüglich Porto dahingehend, dass es eine „kleine Anzahl positiver Fälle“ geben soll. „Ryanair hat vollständig mit der lokalen Gesundheitsbehörde zusammengearbeitet und jede Besatzung, die in engem Kontakt mit bestätigten Fällen stand, wurde in voller Übereinstimmung mit den Richtlinien der lokalen Gesundheitsbehörde sofort vom Roster gestrichen“, so ein Sprecher weiters. Contact-Tracing der Behörden läuft nur schleppend an Der jüngste Fall wirft aber auch weitere Fragen auf: Laut dem Flugbegleiter, der von JN zitiert wird, soll dieser allein an jenem Tag, an dem er positiv auf Covid-19 getestet wurde, zuvor mit 689 Passagieren Kontakt

weiterlesen »

Hamburg: Condor fliegt neu nach Samos

Condor hat am Flughafen Hamburg eine neue Flugverbindung nach Samos aufgenommen. Dieses Ziel war zuvor ab dem norddeutschen Airport nicht nonstop erreichbar. Ab sofort steuert der Ferienflieger die griechische Insel einmal pro Woche an. „Griechenland ist auch in diesem Jahr – wie schon 2020 – besonders beliebt bei den Norddeutschen. Wir freuen uns sehr, unser Angebot auf die griechischen Inseln um ein weiteres Urlaubsziel erhöhen zu können. Die Insel Samos bietet das, wonach sich viele Reisende sehnen: Strand, Meer, Berge – Sonne gibt es auf einer der sonnreichsten Inseln Griechenlands gratis dazu“, sagt Dirk Behrens, Leiter Aviation am Hamburg Airport. „Samos ergänzt das Flugangebot ab Hamburg zu den schönsten Mittelmeerzielen optimal und Gäste haben ab sofort damit die Möglichkeit direkt ab der Hansestadt mit Condor auf die griechische Urlaubsinsel zu fliegen“, so Tobias Schnitker, Head of Pricing & Revenue Short / Medium Haul. „Mit dem neuen Ziel freuen wir uns, unsere Partnerschaft mit dem Hamburg Airport weiter zu stärken und den Menschen der Region noch mehr Destinationen als Urlaubsziel anzubieten.“ Die Fluggesellschaft Condor setzt diesen Sommer wieder auf Vielfalt: Insgesamt steuert Condor 19 Nonstop-Ziele ab Hamburg an. Mit der Verbindung nach Samos fliegt die Fluggesellschaft ab sofort neun Urlaubsziele in Griechenland an, darunter Inseln wie Korfu, Kreta, Rhodos und Zakynthos. Condor verbindet die Hansestadt mit weiteren Sonnenzielen, wie zum Beispiel mit den kanarischen Inseln, Palma de Mallorca, Funchal und Hurghada.

weiterlesen »

Zürich tiefer in die roten Zahlen gerutscht

Der Flughafen Zürich-Kloten verzeichnete im ersten Halbjahr 2021 einen Verlust in der Höhe von 45,1 Millionen Schweizer Franken. Damit ist man tiefer in die roten Zahlen gerutscht, denn im Vergleichszeitraum des Vorjahres wurde das Minus mit 27,5 Millionen Schweizer Franken ausgewiesen. Von Jänner bis Juni 2021 nutzten rund 2,1 Mio. Passagiere den Flughafen Zürich als Ausgangs-, Umsteige- oder Zielort ihrer Flugreise, was einem Rückgang von 60,5 Prozent im Vergleich zur Vorjahresperiode entspricht. Im Vergleich zum ersten Halbjahr 2019 ging die Anzahl Passagiere gar um 85,9 Prozent zurück. Die Anzahl Flugbewegungen verringerte sich im ersten Halbjahr 2021 um 31,9 Prozent auf 41.123 Starts und Landungen. Einzig die Anzahl Frachtflüge erhöhte sich (+18,6 Prozent), was sich auch positiv auf die Menge der umgeschlagenen Frachtgüter im Vergleich zum ersten Halbjahr 2020 auswirkte (+25,1 Prozent auf 180.788 Tonnen). Die Gesamterträge in den ersten sechs Monaten 2021 lagen gegenüber dem ersten Halbjahr 2020 um 15,1 Prozent tiefer bei CHF 263,6 Millionen, gegenüber 2019 sind es sogar -55,2 Prozent. Dabei reduzierten sich insbesondere die aviatischen Erträge, die lediglich noch 25 Prozent der Gesamterträge ausmachten, während es vor Corona rund 55 Prozent waren. Die Betriebskosten nahmen im Vorjahresvergleich trotz eines hohen Anteils Fixkosten um 16,6 Prozent auf CHF 171,4 Millionen ab. Gegenüber 2019 verringerte sich die bereinigte Kostenbasis um 30,4 Prozent. Die Einsparungen sind hauptsächlich auf tiefere Personalaufwendungen als Folge der Kurzarbeit, tiefere Polizei- und Sicherheitskosten sowie weitere allgemeine Kostenreduktionen zurückzuführen. Der Gewinn vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen und Amortisationen (EBITDA) sank im Vorjahresvergleich um 12,1 Prozent auf

weiterlesen »