Jan Gruber

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Jan Gruber

Fliegendes Personal: Swiss führt Impfpflicht ein

Als erstes Konzernmitglied der Lufthansa Group führt Swiss mit Wirksamkeit zum 15. November 2021 eine Impfpflicht für das fliegende Personal ein. Als Argument führt man ein, dass „die weltweiten länderspezifischen Einreisebestimmungen, die zunehmend eine Impfpflicht auch für Crews verlangen“ das notwendig machen würden. Weiters behauptet Swiss, dass man die Entscheidung aus „operationellen und fürsorglichen Gründen“ getroffen habe. „Um auch in Zukunft unser weltweites Streckennetz aufrechterhalten zu können und unserer Fürsorgepflicht gegenüber unseren Mitarbeitenden nachzukommen, ist es wichtig, die notwendigen Schritte jetzt einzuleiten“, so Firmenchef Dieter Vranckx. Swiss stützt sich auf die entsprechenden Klauseln in den Gesamtarbeitsverträgen des Cockpit- und Kabinenpersonals, welche eine solche Maßnahme unter diesen Umständen vorsehen. Ein transparenter Austausch mit den Sozialpartnern findet statt. Ob die Arbeitsverhältnisse mit Piloten und Flugbegleitern, die sich dennoch nicht impfen lassen würden, beendet werden – sprich die Weigerung ein „Freifahrtschein“ für die Kündigung ist – teilte die Lufthansa-Tochter übrigens nicht mit.

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Emirates bringt A380 wieder nach Düsseldorf und Hamburg

Eigenen Angaben nach verzeichnet Emirates ab Deutschland derzeit eine hohe Nachfrage. Daher stockt man die Verbindungen ab Düsseldorf und Hamburg auf. Dabei soll auch der Maschinentyp Airbus A380 zum Einsatz kommen. Ab Hamburg und Düsseldorf soll künftig wieder täglich nach Dubai geflogen werden. Ab München erhöht der Golfcarrier die Frequenzen auf neun pro Woche. Frankfurt wird bereits zweimal täglich bedient. Damit fliegt Emirates wieder alle vier seiner deutschen Abflughäfen mit dem Airbus-Flaggschiff an. „Wir freuen uns sehr über die zusätzlichen Kapazitäten im deutschen Markt, die genau zur richtigen Zeit kommen: Im Oktober startet in Dubai die Expo 2020 und wir stellen ein immer größer werdendes Interesse an der Weltausstellung im deutschen Markt fest“, so Volker Greiner, Emirates Vice President North & Central Europe. „In Kürze werden wir verschiedene Expo-Themenpakete auf den Markt bringen, um die Begeisterung an diesem Megaevent weiter zu wecken. Mit unseren mehrfach täglichen Nonstopflügen von Frankfurt, München, Düsseldorf und Hamburg – viele davon mit der A380 – nach Dubai ist Emirates für Besucher aus Deutschland die natürliche Wahl der Fluggesellschaft zur Weltausstellung.“ Insgesamt plant Emirates in Europa eine Kapazitätssteigerung mit zusätzlichen Verbindungen in mehr als zehn Städten. Neben Hamburg und München sind das Birmingham, Barcelona, Brüssel, Dublin, London, Lissabon, Madrid, Rom und Zürich. Zahlreiche dieser Metropolen werden dann mit täglichen Abflügen nach Dubai oder mehr bedient. Im Vereinigten Königreich nimmt Emirates die Linienflugverbindungen nach Newcastle ab dem 15. Oktober wieder auf und bietet vier wöchentliche Flüge zwischen Dubai und dem Nordwesten Englands, die mit Boeing 777-300ER-Jets in

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Swiss-Chef will maximal halbe Staatshilfe abrufen

Die Fluggesellschaft Swiss bezahlte laut Firmenchef Dieter Vranckxs im Juli 2021 einen Teil des staatlich garantierten Kredits zurück. Gegenüber RTS erklärte der Manager, dass 50 Millionen Franken überwiesen wurden. Dabei führte er aus, dass das Sommergeschäft gut gelaufen ist und man gut Geld verdienen konnte. Daher habe man die ersten 50 Millionen Schweizer Franken rückführen können. Die Kreditlinie, die gewährt wurde, beträgt 1,5 Milliarden Schweizer Franken. Vollständig abgerufen wurde das Darlehen bislang nicht. „Wir haben uns zum Ziel gesetzt, nicht mehr als die Hälfte des Kredits, also 750 Millionen Franken, auszugeben. Dieses Versprechen haben wir bisher gehalten. Im Juni hatten wir die Möglichkeit, 50 Millionen Franken zurückzuzahlen“, so Dieter Vranckx gegenüber RTS. „Wir haben es im Juni gesehen: Wenn die Geschäfte besser laufen, können wir einen Teil des Kredits zurückzahlen. Aber der Winter kommt, November und Dezember sind sehr schwierige Monate für eine Airline, werden wir wahrscheinlich wieder Finanzmittel abrufen müssen.“

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German Airways-Ultimatum an Green Airlines: 800.000 Euro auf den Tisch oder 11,3-Millionen-Euro-Klage

Bis Ende dieser Woche muss der Ticketverkäufer Green Airlines bei German Airways 800.000 Euro auf den Tisch legen oder aber die Zeitfracht-Tochter wird eine Klage über 11,3 Millionen Euro einreichen. Aus einem Anwaltsschreiben, aus dem Airliners.de zitiert, geht hervor, dass German Airways aufgrund von Zahlungsverzug fristlos die Flugdienstleistungen eingestellt hat. Das bedeutet aber nicht, dass Green Airlines damit die Zahlungsverpflichtungen, die man mit Abschluss des Chartervertrags eingegangen ist, los ist. German Airways pocht über die Anwaltskanzlei darauf, dass der Vertrag weiterläuft. Man weist auch darauf hin, dass sowohl Mindestabnahme als auch –laufzeit vereinbart wurden. Green Airlines wäre, so die anwaltliche Zahlungsaufforderung, aus der Airliners.de zitiert, den vereinbarten wöchentlichen Vorauszahlungen nicht mehr nachgekommen. Diese wären als Garantie ausgemacht gewesen und German Airways fliege nur deshalb nicht mehr, weil sich der Ticketverkäufer in Zahlungsverzug befinden soll. Auch der Umstand, dass man nach dem „blauen Brief“ den Ticketverkauf unter Flugnummern von German Airways hat weiterlaufen lassen, kam wohl bei der Zeitfracht-Tochter gar nicht gut an. Wie bereits erwähnt pocht der Rechtsanwalt von German Airways darauf, dass im Chartervertrag eine Mindestanzahl von Flugstunden, die pro Monat abgenommen werden müssen, vereinbart wurden. Auch soll sich Green Airlines dazu verpflichtet haben zwei Embraer 190 für mindestens neun Monate zu chartern. Dann wird auch die Rechnung aufgemacht: 11,3 Millionen Euro werden gefordert. Zahlungsverzug soll Nicht-Fliegen ausgelöst haben German Airways argumentiert auch, dass für das Nicht-Fliegen, das ein Resultat des Zahlungsverzugs sein soll, Vorhaltekosten entstehen. Allein diese machen 2,7 Millionen Euro aus. „Unterstellt, dass eine einvernehmliche Vertragsaufhebung (…)

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Play kämpft mit schwacher Auslastung

Das isländische Airline-Start-up Play hat bei der U.S.-amerikanischen Verkehrsbehörde DOT die Erteilung von Flugrechten zwischen Keflavik und Zielen an der U.S.-Ostküste beantragt. Die Aufnahme soll im Juni 2022 erfolgen, wobei der Carrier keine näheren Angaben zu den tatsächlichen Destinationen machte. Die Durchführung der geplanten Flüge soll mit Maschinen des Typs Airbus A321neo erfolgen. Zumindest wurde dies so bei der DOT beantragt. Derzeit hat Play drei derartige Flugzeuge in der Flotte. Das Unternehmen erklärte vor einigen Monaten, dass man keine Pläne für Widebodies habe. Man beabsichtigt die Transatlantikziele mit Airbus A321neo und gegebenenfalls A321LR/XLR zu bedienen. Die Flotte soll bis 2025 auf rund 15 Maschinen anwachsen. Holprige Auslastung auf Europa-Strecken Die vor einigen Wochen aufgenommen Europa-Strecken können sich derzeit nicht gerade berauschender Auslastungen erfreuen. Die mit 192 Sitzen bestuhlten Maschinen haben selten mehr als 60 Reisende an Bord. Punktuell sind es auch mal nur knapp über zehn Passagiere. Dies kann auf zwei Umstände zurückgeführt werden: Einerseits ist Play ein Newcomer und zu Beginn sind niedrige Auslastung nicht die Ausnahme, sondern eher die Regel. Andererseits wirken sich offensichtlich auch die verschiedensten Einreise- und Quarantänebestimmungen ungünstig auf die Nachfrage aus. Jedenfalls hat Play zwischenzeitlich reagiert und auf vielen Strecken die Frequenzen heruntergefahren. Beispielsweise werden die Destinationen Berlin und Paris-Charles de Gaulle zumindest Anfang September 2021 halbiert. Beide Ziele sollen temporär nur noch zweimal pro Woche angeflogen werden. Ähnliche Maßnahmen findet man auch auf anderen Routen.

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Auch ACA kritisiert Entwicklungen bei Lauda Europe

Die österreichische Pilotenvereinigung Austrian Cockpit Association blickt mit Sorgen auf die jüngsten Entwicklungen bei der Wiener Basis der maltesischen Lauda Europe. Es müsse gewährleistet sein, dass die Flugzeugführer mit 100-prozentiger Aufmerksamkeit („Situation Awareness“) bei der Sache sein können. Laut ACA bedeutet dies bedeutet aber auch, auf die Fitness, und somit auf alle Ressourcen des menschlichen Körpers zurückgreifen zu können. „Wenn ich nun aber nur Geld bekomme, wenn ich fliegen gehe, ist es nachvollziehbar, dass ich auch zum Dienst erscheine, wenn ich vielleicht ein wenig angeschlagen bin. Dies kann gesundheitlich sein, eine leichte Erkältung, ein wenig Bauchweh, wenn ich schlecht geschlafen, oder womöglich einen Schicksalsschlag zu verkraften habe, werde ich unter diesen Bedingungen fliegen gehen. Denn ich brauche das Geld“, so die Pilotenvereinigung. Die Gewerkschaft Vida informierte vor wenigen Tagen darüber, dass bei der Basis Wien der Lauda Europe die Grundgehälter gestrichen werden sollen. Stattdessen sollen künftig 40 Euro brutto pro Flugstunde bezahlt werden, aber nur dann wenn der Pilot auch tatsächlich im Einsatz ist. Auf Anfrage bestreitet Lauda Europe die Aussagen der Gewerkschaft Vida, die sich auf Unterlagen und Berichte von Flugzeugführern dieser Gesellschaft stützen. Die Vorwürfe wären völlig aus der Luft gegriffen und wären komplett unwahr, so das Management der Ryanair-Tochter. Bemerkenswert ist aber der Umstand, dass einige Lauda-Europe-Piloten ein umfangreiches Wissen über die Pläne, gegen die Vida und ACA Sturm laufen, haben. Demnach sollen zunächst nur jene Flugzeugführer, die mit Saisonverträgen beschäftigt sind, betroffen sein. Diese Information passt schlichtweg nicht zum Total-Dementi der Unternehmensführung. Die ACA erklärt weiters,

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Zürich: Helvetic absolvierte Rücklandung wegen Blitzschlag

Die Passagiere von Swiss-Flug LX1512 hatten am Sonntag auf dem Weg von Zürich nach Graz eine etwas umständliche Reise. Der von Helvetic Airways betriebene Embraer E190-E2 wurde rund 20 Minuten nach dem Start vom Blitz getroffen und kehre aus Sicherheitsgründen zum größten Airport der Schweiz zurück. Eingesetzt war die HB-AZB, die auf dem Rückweg nach Zürich-Kloten noch einige Runden in der Nähe des Bodensees drehte. An Bord befanden sich offiziellen Angaben nach 93 Passagiere. Diese und die Besatzungsmitglieder konnten das Flugzeug sicher verlassen. Helvetic Airways zog die Maschine zum Zwecke einer technischen Überprüfung vorläufig aus dem Verkehr. Die Reisenden wurden laut Swiss mit einem Ersatzflugzeug nach Graz geflogen. Gegenüber „20 Minuten“ bestätigte Helvetic Airways, dass die HB-AZB bedingt durch den Blitzschlag im Bereich der linken Tragfläche beschädigt wurde. Swiss erklärte, dass das Ersatzflugzeug gegen 20 Uhr 15 den Flughafen Zürich-Kloten verlassen konnte. In Graz ist es –aufgrund dem Blitzschlag – zur Verspätung der Verbindung in die Schweiz gekommen.

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Air Montenegro mit Auslastung zufrieden

Der neue Staatscarrier Air Montenegro hat eigenen Angaben nach in den ersten zwei Betriebsmonaten rund 40.000 Passagiere bei einer Auslastung von 70 Prozent befördert. Neben Linienflügen führte man auch insgesamt 20 Charter durch. „Insgesamt lag unser Auslastungsfaktor bei den Inbound-Flügen nach Montenegro bei 90 Prozent, was sowohl für unsere Airline als auch für Montenegro als Destination sehr beeindruckend ist. Der russische Markt bleibt für Nonstop-Flüge geschlossen, daher konnten wir den Betrieb dort nicht aufnehmen. Wir beobachten jedoch weiterhin die Entwicklung am Markt und reagieren situationsabhängig“, so Firmenchef Predrag Todorović.

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Air Serbia hat Kredite an Etihad zurückbezahlt

Die Fluggesellschaft Air Serbia hat den noch offenen Kredit in der Höhe von 63 Millionen U.S.-Dollar an Etihad Airways Partners BV zurückbezahlt. Im Vorjahr führte der Carrier ein Darlehen von 52,9 Millionen U.S.-Dollar zurück. Damit sind nun alle Darlehen, die vor rund sechs Jahren gewährt wurden, bezahlt. Etihad Airways will bei Air Serbia schon länger aussteigen. Die Beteiligung ist ein Relikt der Hunter-Strategie, die unter dem ehemaligen Firmenchef James Hogan verfolgt wurde. Die meisten Gruppen-Mitglieder existieren mittlerweile nicht mehr. Unter anderem über Etihad Airways Partners BV gab man Anleihen heraus. Insgesamt konnten damals rund 700 Millionen U.S.-Dollar eingesammelt werden. Mit Ausnahme von Air Serbia und Etihad Airways selbst sind die Darlehen aber notleidend. Air Seychelles, Alitalia, Air Berlin und Jet Airways haben ihre Kredite nicht zurückbezahlt. Kürzlich bot Etihad auch die Forderungen, die man gegenüber der italienischen und der ehemaligen deutschen Fluggesellschaft hat zum Kauf an.

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Norwegen: Ungeimpfte Deutsche müssen in Quarantäne

Ab sofort lässt Norwegen aus Deutschland kommende Personen nur noch dann ohne Quarantäne einreisen, wenn entweder eine Genesung, die nicht älter als sechs Monate sein darf oder aber die vollständige Impfung nachgewiesen werden kann. Treffen beide Kriterien nicht zu, so ist eine 14-tägige Quarantäne anzutreten. Weiters müssen Personen, die weder geimpft noch genesen sind, bei der Einreise einen negativen Coronatest vorlegen. Dieser darf maximal 24 Stunden alt sein. anerkannt werden sowohl Antigen- als auch PCR-Ergebnisse. Das Dokument darf auch in deutscher Sprache sein. Norwegen verlangt von Genesenen die Vorlage eines Gesundheitszertifikats und Geimpfte müssen ihr digitales EU-Impfzertifikat (wahlweise auf Papier oder auf dem Smartphone) vorlegen. Erst kürzlich verschärfte Norwegen die Einreiseregeln für Kreuzfahrer. Zunächst waren Flugreisende nicht betroffen, jedoch zog man auch auf diesem Verkehrsweg nun nach.

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